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33 Tage Richtung Süden

28. August – 29. September 2026

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Niederhasli, Freitag, 28. August 2026

Unser Paradisli war bereits zu 90% gepackt und alles vorbereitet. Der Plan war, am frühen Nachmittag loszufahren und irgendwo zwischen Bern und Frankreich eine erste Nacht zu verbringen. Gekommen ist alles ganz anders… Im Homeoffice während meines Meeetings rief Denise an und gleich nochmals und nochmals – es klang nach Notfall, also durfte ich den Call entgegennehmen. «Es riise Gwitter und Hagel isch im Aamarsch, Baden häts grad total verwütscht.» Okay, alle Fenster zumachen, auch jene beim Paradisli prüfen – es wurde total schnell dunkel und 2 Minuten später hagelte es Golfbälle… noch nie solch eine Wetterlage und -kraft erlebt!! Nicht lange, aber verdammt intensiv – und diese Sauerei von den Bäumen unseres Favoriten-Nachbars inklusive Lerchenzäpfen und Eicheln… KOTZ!!

Vermeintlich habe ich keinen Schaden erkannt am Womo – ja klar, Dellen an der Seitenwand und die Karosse hat auch gelitten… und, noch nicht wirklich geprüft, aber das Dach wird auch gelitten haben. Dass es noch ein Dachfenster (Doppelverglasung) traf, hatte ich von aussen nicht gesehen und Denise gleich bemerkt, als sie das Paradisli von innen besichtigte – und irgendwie war Denise 30 Minuten später im Paradisli unterwegs zu Melzer und kam 90 Minuten später mit dem ersetzten Fenster zurück – Meisterleistung! Die Frontscheibe hat wohl gegen 9 oder mehr Mini-Risse, das können wir nicht beheben, verhindert aber unseren Ferienstart nicht!

Ich meinerseits habe weitergearbeitet – es wollte kein Ende nehmen, ich musste es einfach herbeiführen 😉 Jedenfalls haben wir das gröbste aufgeräumt – und den Rest müssen unsere Kids übernehmen, denn unsere Reise musste meiner Meinung nach HEUTE starten, egal wieviele oder wie wenige Kilometer wir hinter uns bringen. Um 18.50 gings los, Richtung Niederweningen – Tankstelle ist dort 12 Rappen günstiger! Weiter auf die Autobahn, vobei an Baden, Lenzburg, Aarau, Solothur und irgendwann vorbei an Bern… Dann Richtung Vevey und bei der Ausfahrt Flamatt setzte ich den Blinker – Ziel: Wünnewil-Flamatt. Eine Unterführung, maximal 3.20 Meter – Augen zu und durch 😀 dann den Hügel hinauf, durch den Dorfkern und Richtung Sportanlage – hier gibts einen grossen Parkplatz und Fussball wurde auch gespielt. Etappenziel erreicht – Danke Park4Night!

Wünnewil-Flamatt, Freitag, 28. August 2026

Parkiert – es hatte noch viel Platz, trotz des Fussballspiels. Dann Hunde versorgt, geprüft, wie die Regeln sind und wieder zurück… einrichten und etwas zu trinken und zu essen bereitstellen, dazu etwas fernsehen – 10 vor 10 und danach etwas Arena – auf das wir so neutral bleiben, wie wir es als Schweiz heute sind 😉 🙂
Gut gespiessen, dann auf den Abendspaziergang, während Denise die Küche machte… morgen geht’s dann nach Frankreich, Ziel: Chateauneuf-du-Pape 😀 Gute Nacht!

Avignon, Samstag, 29. August 2026

Nach einem ausgiebigen Spaziergang und jeder Menge Kaffee (die Nespresso super-mini Maschine «seicht») machten wir uns um zirka 10 vor 10 auf den Weg Richtung Frankreich… es war eine üble Reise, Umleitung um Genf, und das war noch vor Morges angeschrieben… wie dem auch sei, nach über 90 Minuten Stau und gefühltem Stillstand machten wir uns über Umwege Luft frei – und dann waren wir tatsächlich auf der Autobahn und konnten ziemlich zügig Richtung Grenz fahren.

Auf der anderen Seite angekommen gings Richtung Grenoble und weil der Benzintank dann mal etwas Nachschub benötigte, machten wir unseren Einkauf ausserhalb der Autobahn – welcome Hyper-U!! Weil wir (noch) keinen Platz im Kühlschrank haben und wir nur «schnell» halten wollten, gab es eine gesalzene Butter und 18 Flaschen BADOIT – best Water ever! Während ich diese Besorgungen machte, führte Denise die Hunde aus – und danach gabs eben Benzin und weiter ging die Reise über Feld- und Landweg, bis wir «irgendwann» und «irgendwo» wieder auf die Autobahn einspurten.

Unterwegs versuchten wir, das Chateau in Chateauneuf-du-Pape zu erreichen, leider erfolglos – und so haben wir entschieden, anstelle des unsicheren Platzes in den Rebbergen mit der Stadt Avignon eine Übernachtung zu organisieren. Das ganze ging ganz flott – angekommen, vorgestellt, aufgezählt (1 WoMo, 2 Personen, 2 Hunde), bezahlt und Platz bezogen… Es war auf dem Camping Bagatelle – Platz 78 – kein SAT-Empfang, wunderbare Bäume und trockene Erde.

Wir besuchten natürlich die Altstadt und unsere eScooter hatten ihren ersten Einsatz 🙂 so was von genial!! Danke der Erfindungstube in Deutschland PUSH Components für diesen perfekten Träger – und der gleiche Dank dem Monteur in der Schweiz, Raphi von Camptech Lüthi!
In der Altstadt war Party, Fressmeile, Restaurants, Musik und Glacé angesagt. Wir entschieden uns für ein Restaurant im Freien und genossen einen Black-Angus Burger (enttäuschend schwach… zu weing Würze, weit über Medium) mit Fritten, dazu einen wunderbaren Côtes-du-Rhone, den wir aber noch kühlen mussten. Zum Dessert gabs dann noch jedem 2 Kugeln Glacé im Cornet für den Weg bis zu den eScooter 😉 Sehr lecker!!

Auf dem Camping dann nochmals Hundespaziergang, dann Duschen und Hygiene und aktuell bis soeben, Tagebuch schreiben… gute Nacht! PS: Morgen gehts bis nach Spanien zu guten Freunden!

Empuriabrava, Sonntag, 30. August 2026

Um 08.00 Uhr war Tagwache und wir starteten unseren Tag wie immer. Der Hundespaziergang gab uns nochmals ein anderes Licht auf Avignon mit seiner berühmten Brücke, mit der Sonne im Vordergrund… Gegen 10.00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg Richtung Spanien. Der Verkehr lief wunderbar, Tempomat auf 116 Km/h. Benzin soll in Spanien wesentlich günstiger sein, aber es reicht uns leider nicht bis dorthin – also war der Plan, noch in Frankreich «ein wenig» Benzin zu tanken… vor lauter schwatzen während dem Tanken endete es so, dass der Tank voll war… das lassen wir mal so stehen, die Differenz wäre so rund 70 Rappen der Liter gewesen…

Um 14.00 Uhr trafen wir auf dem Camping Laguna an der Costa Brava ein und bekamen sogleich unseren Platz zugewiesen. Frontreihe am Meer 🙂 Wir sind zufrieden damit, wenngleich wir lieber unser Paradisli «quer» auf den Platz gestellt hätten… der schattenspendende Baum war aber nicht sehr hoch und ein sehr dicker Ast hat uns das Manöver verunmöglicht. Auch so wie wir nun stehen, ist es perfekt… aktuell geniessen wir das Meeresrauschen und dass die Temperatur langsam tiefer wird…

Unterwegs zum Abendessen mussten wir vorerst die Lagune überqueren – der Meeresspiegel und die «Sandbank» meinten es gut mit uns und wir konnten durch das Wasser gehen, welches uns ganz wenig bis über die Knie reichte. Durch die Einkaufsmeile schlendern, einen Ersatz für das vergessene Täschchen kaufen und weiter zum Restaurant… Angekommen, und das erst noch zu pünktlich, weil es früher als spät war 😛
Das Restaurant El Dorado war jene Art von «FLEISCH – alles andere ist Beilage»… es war unverschämt gut und mega preiswert… Denise und ich gönnten uns ein Chateaubriand mit rund 500 Gramm – das war eine Wucht, extrem geil… die Fotos erzählen noch etwas mehr über Fleisch 🙂

Auf dem Nach-Hause-Weg gönnten wir uns ein tolles Glace in einem sehr bescheidenen Cornet… Das Glacé war der brüller! Gemeinsam schlenderten wir wieder Richtung Lagune… und der Wasserspiegel war tatsächlich höher… Hose aus und los ging der Spass… bei mir waren die Unterhosen trocken geblieben – bei Christof nicht 😀 Sein Weg ging «abtrup» runter :-D…
Zu Hause angekommen gings mit Hundis auf den Abendspaziergang – die haben sich super benommen und uns einen schönen Abend mit Freunden beschert. Zum Abschluss noch ein kleines Gläschen Rotwein «Dias Bayo 8» – wir haben noch eine Flasche aus dem Restaurant über d’Gasse gno! Buenas Noches!

Empuriabravia, Montag, 31. August 2026

Ein Tag in Stichworten:
– Lösungssuche mit ChatGPT Webesto nicht erfolgreich (Display macht keinen Wank)
– Webesto scheint aussen oder im Zwischenboden verbaut zu sein – kein Sicherungstausch (für mich) möglich
– Kein Strom, Sicherung ersetzen, Wechselrichtereinstellungen anpassen
– Strom 🙂
– Sonnenbaden, Meeresbaden, Schwimmbaden mit Meerwasser
– entspannen, entschleunigen, geniessen, spazieren,

Zum Abendessen genossen wir unser Filet-Stroganoff mit selbsgemachten Spätzle (Made by Denise) und dazu noch den Dias Bayo 8 aus dem Restaurant 😀 …und dann wollten wir nochmals in die Stadt und machten uns auf den Weg, die Lagune zu überqueren – wesentlich weniger Wasser heute, aber in etwa gleich tief… wir schlenderten nochmals durch little Venice (Empuriabravia), haben das ein oder andere bescheiden Boot gesehen und ein paar Immobilien, die zu verkaufen sind, geprüft – es hat hier nix für uns und wir machten uns wieder auf den Heimweg – und schnappten uns noch ein Glacé 🙂

Morgen gehts Richtung Barçelona, nach Matarò.. mal schauen, wie sich die Temperaturen morgen und übermorgen entwickeln – ist es zu heiss, werden wir Barçelona erneut nicht besuchen können mit unseren Vierbeinern…

Matarò, Dienstag, 1. Sepember 2026

Die Reise führte uns bei L’Escala vorbei – wir wollten die Autobahn etwas vermeiden und vermeintlich schöne Gegenden sehen 😉 Auch Palamos war angeschrieben – dem Ferienort von Herrenbergsträsslern 😉 Wie auch immer, wir haben unser Ziel gut gefunden und sind an die Reception uns anmelden gegangen. Wir haben Meeressicht gebucht – was für ein guter Marketing-Fang! Der Platz ist im Grundsatz mehr als nur gut, beinahe perfekt. Wir haben viel Platz, die Hunde können ohne Leine sein, die Bäume liefern den benötigten Schatten und es hat lauter guter Leute hier. ABER: Der Zug donnert rund alle 10 Minuten durch, die Hauptstrasse ist stark frequentiert und der Blick zum Meer haben wir, wenn wir aufstehen – und vor dem Meer sind die Hochspannungsleitungen des Zugs… es ist also wirklich laut – wir schlafen trotzdem, weil wir das können – die Empfehlung ist aber definitiv weiter hinten einen Platz zu nehmen – im Idealfall gibt es dort auch Meersicht, aber auf jeden wesentlich ruhiger…

Nun denn – der Platz ist der perfekte Ausgangsort für Besuche in Matarò und Barçelona. Gratis Shuttlebus zum Bahnhof / Hafen von Matarò, alle 30 Minuten und zweimal am Tag ein Car nach Barçelona, inklusive Hunde! Ab dem Bahnhof geht’s mit dem Zug rund 30 Minuten nach Barçelona – und das ganze klimatisiert. Das war auch unsere Wahl für heute Abend – davor haben wir den Grill erstmals diese Ferien in Betrieb genommen. Damit die Reinigung einfacher ist, habe ich anstelle des Grills die Plancha genommen 🙂 Darin erhitzte ich zwei fantastische Lammnierstücke – weltklasse! Denise hat dazu einen Tomaten-Büffelmozarella Salat gemacht… und dazu verköstigten wir einen spanischen Rotwein von Casa Rojo – noch eine Flasche von zu Hause.

Ferox und Brandy haben wir im WoMo gelassen und den Radio eingestellt… Alle Ventilatoren und Fenster waren offen 🙂
Um 21.30 Uhr waren wir in Barçelona auf der Plaça Catalana und nahmen einen ersten Eindruck von dieser unwahrscheinlich grossen Stadt. Natürlich hatten wir nicht viel Zeit, aber wir wollten dennoch unseren Fussabdruck hinterlassen, nachdem wir vor zwei Jahren schon keinen Besuch machen konnten…

Die Heimreise traten wir früher als nötig an, damit wir ja nicht zu spät sind und den Bus nicht verpassen. Gewartet haben wir wohl 45 Minuten, bis der Zug endlich kam – ein Zug, der alle 10 Minuten fahren würde. Die Anzeigetafel zeigte die Abfahrtszeit an – und jede vergangene Minute verschiebte sich auch diese Zeit… Der Zug kam dann eben 45 Minuten zu spät und wir waren um 00:10 Uhr in Matarò angekommen, der Abfahrtszeit des Shuttles, seiner letzten Runde – wir rannten – und es reichte… 15 Minuten später waren wir auf Platz und gönnten uns nach dem Spaziergang noch einen Schlummi – Gin Tonic!

Matarò, Mittwoch, 2. Sepember 2026

Heilige Scheisse ist dieser verfi… Zug laut!!! Und wir bleiben liegen und versuchen noch weiter zu träumen… Gegen 0730 Uhr ist Denise aufgestanden, ich tat es ihr 20 Minuten gleich. Nach dem Spaziergang (wir waren sonnen-/temperaturtechnisch etwas zu spät los) war unser Programm baden im Pool (das Meer ist über 2.5 Kilometer weg), Mittagessen, Spaziergang, baden im Pool… dazwischen die Planung für die Weiterreise und Buchung von zwei weiteren Campingplätzen, wobei wir auch das Rahmenprogramm – zumindest im Kopf – hatten.

Am Abend gingen wir alle zusammen nach Matarò – der Bus hat uns am Hauptbahnhof/Hafen rausgelassen und als erstes machten wir einen kurzen Besuch am Hafen. Ist halt einfach immer schön am Hafen zu flanieren… danach gings Richtung City, den Menschen und dem Leben nach auf eine Piazza, wo wir uns ein Glas Wein gönnten und den Abend genossen…

Mont-roig del Camp, Do. 3. September 2026

Die Reise nach Mont-roig del Camp war sehr einfach – etwas viel Verkehr um Barçelona, aber es ist ganz ordentlich gut gefahren. Wir machten einen kurzen Halt um die Hunde zu versäubern und schon kurz darauf war der Camping-Platz angeschrieben mit Camping Miramar. Wir sind bereits um 12.30 Uhr angekommen und konnten sogleich unseren Platz beziehen. «Bis nach vorne fahren, dann links halten und den 4ten Platz beziehen.» Gesagt, getan und WOW! Einfach genial dieser Platz! Wir räumten aus, montierten an der Markise noch den Sonnen- und UV-Schutz und ja, der Boden war selektiv etwas hart und die Markise hätte einen Tsunami nicht standgehalten.

Den Tag genossen im Meer und an der Sonne mit viel Wind – so sind die Temperaturen gut auszuhalten und auch für Brandy & Ferox war es ganz okay – wir hatten alle Türen und Fenster offen, so dass auch im Paradisli stets der Wind durch alle löchter flitzte 🙂 Wir haben uns gut erholt, das Meer immer wieder besucht – sehr warm und für das Mittelmeer doch ziemlich wellig – toll!! Weil keine Strand-Dusche funktionsfähig ist, haben wir unsere Aussendusche installiert – ein Segen, sag ich euch! Das Paradisli Wasser ist viel kühler als das Meer 😉

Am Abend geduscht und bereit, noch in den Consum zu fahren mit dem eScooter! Etwas Iberico Aufschnitt, Crevetten, Desperados, Rot- und Weisswein wie auch ein Cava gesellten sich in den Einkaufswagen… vollbepackte Rucksäche und wieder mit dem e-Scooter unterwegs – unterdessen ist es dunkel und wir haben noch gar nichts zu Abend gegessen… weil wir weder hungrig noch lustig auf kochen waren, gabs ein Gericht aus der Dose 😀 Thunfischsalat Mexicana 😉 und etwas Rotwein von zu Hause, einen Figuero 12… Danach kam die tropische Nacht – alle Türen und Fenster blieben offen und wir verbrachten eine warme Nacht – zum Glück hat es etwas abgekühlt in der sehr späten Nacht, aber Denise hatte trotzdem noch immer viel zu heiss 😀

Mont-roig del Camp, Fr. 4. September 2026

Ein fantastischer Tag bei herrlichem Sonnenschein, 32° Temperatur, viel Wind und toller Stimmung. Ein Spaziergang, ein Schwumm im Meer, viel Wasser – es hat noch immer Badoit 🙂 Am Vormittag machte ich mich an die Arbeit – Laptop, externer Bildschirm und los ging es in die Verrechnung. Nach 2 Stunden war diese Aufgabe erledigt und Meer, Spaziergang, Sonnenbaden, chillen, etc… stand auf dem Programm. Um 15.00 Uhr gings nochmals an die Arbeit und ich startete mit der Budget-Finalisierung… das war dann 3 Stunden später erledigt 🙂

Dann gab es nochmals baden und chillen, Körperhygiene und Apéro 😀 es durfte der Weisswein von Freixenet sein – ganz lecker für einen heissen Sommertag! Danach erste Aufräumarbeiten und eine kalte Platte mit Iberico-Säuli, Jamon de Serrano, Black-Angus Aufschnitt und Knäckebrot… etwas Wein (Luis Canas Crianza)

Peñíscola, Samstag, 5. September 2026

Weiter gings Richtung Valencia, genauer gesagt nach Peñíscola, also rund 150 Kilometer vor Valencia. Auf dem Weg dort hin machten wir einen Abstecher in Naturschutzgebit Delta de l’Ebre, bekannt für Austern, Salinen und Flamingos 🙂 Unsere Entdeckungen beschränkten sich auf Salinen und Flamingos – die Austern haben wir leider verpasst…

Weiter gings auf den holprigen Strassen entlang, die auf der Hauptstrasse dann endlich sein Ende nahm und es wieder ruhiger auf den Strassen rollte. Das Dorf Peniscola haben wir erreicht – Einwohnerzahl bei unter 9000 Seelen, aber in der Hochsaison sind hier zwischen 100’000 und 150’000 Menschen, die diese STADT geniessen und die Altstadt besuchen. Wir konnten uns einen Platz aussuchen im Camping Eden und hatten uns drei Plätze notiert, sollte zwischenzeitlich einer besetzt sein 😉 Unser Platz war die 98, gut beschattet durch die Bäume.

Unser Abendessen heute vom Grill: zwei wunderbare Tuna-Filet und zwei Tintenfischarme, dazu einen Misch-Salat à la Denise. Hinzu eine sehr gute Flasche Rotwein Sommos Reserva… Am Abend machten wir uns dann zu Fuss auf den Weg zur Burg, der schönen Strandpromenade entlang. Die Temperaturen waren ganz okay und der Wind tat das seinige. Die Burg und vorallem die Altstadt drinnen haben viel Charme und machen Lust, morgen das Abendessen dort einzunehmen. Seezunge, Seeteufel, Rinderfilet, etc… alles wunderbare Menüs 😀 Wieder zurück hatten wir nicht ganz 6 Kilometer in den Beinen…

Peñíscola, Sonntag, 6. September 2026

Gut geschlafen – und auch wiedermal etwas länger als sonst… heute soll es etwas dunstig sein – so ist es denn auch bereits am Morgen. Ein toller Platz, um gleich in der Nähe mit den Hunden einen Spaziergang hinzulegen! Heute war Denise im «ich tue was-Fieber» – Paradisli Innenreinigung, eine dunkle und eine helle Wäsche, Toiletten-Entsorgung am Automaten, Crevetten schälen, … fleissig fleissig… ich meinerseits habe unseren Aufenthalt um 1 Tag verlängert… und dann bin ich mit dem Kickboard noch vier Desperados einkaufen gegangen 🙂

Den Rest des Tages haben wir uns gut erholt und den Tag, das Meer, den Pool und das traumhafte Wetter genossen – und auch die nächsten Pläne geschmiedet und Plätze gebucht. Zum Abendessen gab dann nochmals Grill mit Pouletspiessli (so ein Mist zum auf dem Grill zu wenden! …aber lecker), Rüebli & Erbsli aus der Büchse und einen Kartoffelgratin und natürlich etwas Rotwein «3 Finques«…. den empfand ich etwas «dünn», kommt also nicht mit nach Hause 😉

Peñíscola, Montag, 7. September 2026

Heute etwas länger geschlafen, die Temperaturen sind tiefer als auch schon gefallen – die Türen offen, die Fenster offen… und die Sonne küsste uns erneut wach, wie schon seit Tag 1… fantastisch! Und los gings mit der Morgenroutine mit verkürztem Spaziergang, weil die Sonne die Temperaturen bereits wieder hochgeschraubt hat. Einen Besuch im Meer, dann war es Zeit für etwas Arbeit – Chef ist nicht zufrieden mit meinem veranschlagten Budget… dazwischen etwas zu Essen, Thunfisch Citronelle mit Kidney-Bohnen 😀 was wird da wohl noch kommen 😉

Am Abend nochmals ein Bad im Meer, einfach herrlich… danach Körperhygiene, einen Kurzbesuch im Super-Market, denn wir haben kein Rotwein mehr! Etwas Apéro-Mais, Haribo und 6 Flaschen Wein nahm ich nach Hause 🙂 Dann sollte es nochmals einen Shopping-Spaziergang Richtung Altstadt und Burg sein – eingekauft haben wir genau gar nix, aber die Zeit, das mediterrane Feeling und den Abend genossen. Zum Abendessen gabs mal was veganes, dazu den frisch eingekauften Rotwein Ramon Bilbao Reserva – hübsch!
Morgen geht’s dann weiter nach Oliva… den Platz hier haben wir sehr geschätzt – saubere Nasszellen, Pool, Meeresnähe, viel Schatten und eine tolle Stadt!

Oliva, Dienstag, 8. September 2026

Wir sind um zirka 10.00 Uhr losgefahren mit dem Endziel Oliva, welches rund 120 Km vor Alicante liegt. Die Fahrt verlief sehr locker und entspannt. Mein geplanter Stopp in Sueca für einen Einkauf – grosses Center! – ist leider nicht aufgegangen. Das Center scheint nicht mehr in Betrieb zu sein… bei 36° liessen wir dann die Hunde noch schnell im Schatten der Bäume sich die Füsse vertreten, bevor wir als Alternative den Carrefour in Cullera besuchten. Weil die Temperaturen wirklich unglaublich heiss sind, war unser Einkauf nach 20 Minuten fertig und wir 140 Euro ärmer 🙂

Die letzten Kilometer führten uns an Gandia vorbei, bevor es dann durch Oliva ging, runter zum Strand, wo der Camping Kikopark seine Tore für uns öffnete. Die Anmeldung an der Reception war schon bemerkenswert freundlich und ich wurde pro-aktiv gefragt, ob ich die CampingCard ACSI habe… und Yes – die konnte ich zücken 😀 Der Preis verringerte sich von 100 Euro auf 65 Euro die beiden Nächte – mit dabei: 4 KWh Strom, Fitness-Center, Wasser und ein toller Platz in der Frontreihe.

Der Platz ist sehr gepflegt, inmitten Palmen und Bäumen. Der Weg zum Strand 20 Meter entfernt über einen Dünenhügel – feinster und heller Sand hier an der Costa Blanca. Das Meer auch hier sehr warm und wellig, was uns wirklich grosse Freude macht… Unter den vielen Deutschen Besucher haben wir ganz nahe ein Zürcher Paar entdeckt, sagten kurz Hallo und stellten fest – die Welt ist ein Dorf! Sie kennen die Mutter von Denise – und wir werden noch ein gemeinsames Foto machen, weil natürlich auch Bekannte von Susi die beiden kennen 😉

Die Temperaturen sind heute wirklich unverschämt hoch und der Wind etwas bescheidener als auch schon. Unsere Fenster und Türen sind offen, die Ventilatoren arbeiten ununterbrochen auf Volllast – aber es wird natürlich nicht kälter… Ferox verkrümelt sich immer wieder mal unter das Auto – dort ist es am kühlsten und es hat etwas Wind. Wir haben uns natürlich im Meer immer wieder abgekühlt und am Abend konnten wir das frisch eingekaufte Filet vom Schwein, welches Denise noch mit Speck umwickelte, auf dem Grill in seine Endform bringen – es war einfach superlecker, zart und geschmacklich eine 10! Dazu genossen wir aus dem Airfryer ein paar Sweetpotatos und den kleinen Bruder vom gestrigen Wein – den Crianza von Ramõn Bilbao. Wie so oft schmeckt mir der Crianza auch in diesem Fall besser…

Die Temperaturen sind nicht gesunken… Um Mitternacht waren es 33° im Paradisli – da würde wohl eine Namensanpassung auf Tüüfeli schon besser passen ;-)… ich bin draussen geblieben – ungeplant eingeschlafen und Denise hat aufgeräumt, die Zähne geputzt und ist im Tüüfeli schlafen gegangen… um 02:30 Uhr bin ich dann erwacht und gesellte mich bei 32° dazu… alle Türen und Fenster waren noch immer offen… Und am Morgen um 08.00 Uhr waren wir bei 29° angekommen… Ja, das war eine heisse Nacht…

Oliva, Mittwoch, 9. September 2026

Gestern war ich noch an der Reception – wir werden noch eine Nacht länger hier verbringen, es gefällt uns auch hier sehr gut! Wir müssen den Platz zwar wechseln, können aber einfach nur rüber in die zweite Reihe – das ist in 5 Minuten erledigt.

Der Morgen war leicht bewölkt und der freundliche Wind war eine Wohltat. Wir konnten einen längeren Spaziergang machen und liefen bis zur Stadt rauf und dann wieder runter. Der kleine erträgt die Wärme etwas weniger gut, zumindest im Kontext zum Futter/Essen… Wir haben nun etwas Reis gekocht und geben es als Topping dazu – Hüttenkäse verschmähen aktuell beide Hunde – und Nein, er ist nicht abgelaufen oder «hinüber» 😀 Es schmeckt ihnen in Spanien einfach nicht so gut wie in der Schweiz 😛

Den Tag verbrachten wir ausschliesslich draussen, immer mal wieder am Meer, im Pool oder auf Platz… Etwas nach 15.00 Uhr verdunkelte sich der Himmel und in der Ferne waren Blitze zu erkennen… das Meer hatte an Intensität gewonnen, die Wellen waren grösser und höher 😀 Zeit für einen letzten Schwumm am heutigen Tag, das hat Spass gemacht… Tja, und dann kam der Regen in Form von Gewitter und nach drei Stunden war es ruhiger und es kam kein neues Nass runter – so konnten wir die Hamburger also doch noch grillieren 🙂 Dazu etwas Gemüse und eine leckere Flasche Rotwein aus dem Ribera Duoro – Protos Roble 2024. Der hat echt geschmeckt und hat fast kein Geld gekostet.

Weil die Temperaturen tatsächlich drastisch gesunken sind, haben wir zum ersten Mal, seit unserem Reisestart, drinnen gegessen – etwas ungewohnt 😉 und wir hoffen, dass das Wetter morgen wieder seine gute Laune mitbringt!

Oliva, Donnerstag, 10. September 2026

Die gute Laune des Wetters war leider nicht vorhanden. Es regnete die ganze Nacht, unterschiedlich stark, aber immer wieder. Auch am Morgen, als wir verspätet unseren Kaffee drinnen genossen, schiffte es immer wieder, zum Teil sogar sehr stark. Ein Hundespaziergang ohne Regen – undenkbar… Denise opferte sich 😀 DANKE! Heute war ja Platzwechsel angesagt – unsere Nachbarn scheinen irgendwie nicht wirklich vorwärts zu kommen… Aber ja, es regnet – echt uncool so zu packen… hätten wir vor dem Regen gemacht 😉 Kurz vor Mittag machten sie sich dann auf den Weg und wir machten den Platzwechsel wie profis – einfach im Regen, das war nicht ganz so toll… Gegen 13.30 Uhr dann endlich etwas Sonne und kein Regen mehr. Alles aufgeräumt und aufgehängt zum trocknen, so dass wir dann morgen entspannt packen können und weiter Richtung Alicante fahren können. Ferox macht uns etwas Sorge – er hat das Morgenessen oben wieder retourniert und das ganze unverdaut, nach 6 Stunden… wir hoffen, es erholt sich…

Es war heute ein durchzogener Tag und wir haben nach weiteren Plätzen und Spots gesucht, so dass wir nach Alicante dann weiterfahren können. Jetzt gibt es erstmal Pizza – der Grill ist gereinigt und auf kochen haben wir keine Lust und ein gutes Restaurant konnten wir ebenfalls nicht ausmachen… und eine Pizza passt uns wirklich gut heute 🙂 …und zum erstenmall wird die Flimmerkiste eingeschaltet – bewusstes «Camping Bella Italia»… Danach nochmals einen Spaziergang… Ferox geht es nicht besser, hat auch nix mehr gegessen, nicht mal «Guteli»

Oliva, Freitag, 11. September 2026

Entgegen der geplanten Weiterreise Richtung Alicante machten wir uns auf den Weg zur Tierklinik. Ferox ist beim Morgenspaziergang weggekippt und Denise musste ihn die Treppe runtertragen. Einen Fahrradanhänger wurde uns von einer Platznachbarin zur Verfügung gestellt, damit wir Ferox darin ziehen konnten. Die Reception hat mir geholfen, in spanisch einen zeitnahen Termin zu bekommen: 12.30 Uhr… es ist gerade mal 09.00 Uhr, aber okay, früher ging nicht… Brandy durften wir den Zürchern überlassen und so machten wir uns um 10.45 Uhr zu Fuss auf den Weg mit Ferox im Fahrradwagen. Um 11.30 Uhr sind wir angekommen, eine Stunde früher als vereinbart… und um 12.00 Uhr gings Ferox ganz schlecht und er wurde apathisch, was dem Tierarzt sofort auffiel und uns gleich ins Zimmer mitnahm… Der Ultraschall zeigte einen Milztumor, der platzte und den Bauchraum mit Blut füllte… innere Blutung… es sollte also seine letzte Reise sein – noch ein Picks und er durfte die Regenbogenbrücke überqueren, in unserem Beisein – du bleibst unvergessen und wir kommen Deine Asche auf der Rückreise abholen…

Den Rest des Tages kümmerten wir uns um uns selbst, gemeinsam und doch jeder auf seine Art… Am Abend meldeten wir uns bei den Kids und informierten sie, alle sind betroffen und traurig… und ab jetzt behalten wir Dich, lieber Ferox, in ewiger Erinnerung und verabschieden uns von diesem traurigen Tag…

Zum Abendessen ein paar lieblose Linsen-Teigwaren :- einen Salat und eine Flasche Rotwein (wieder einen Roble… das Zeug schmeckt ;-)) Morgen geht’s dann definitiv weiter, der Platz ist ab morgen 100% ausgebucht.

Campello, Samstag, 12. September 2026

Die erste Nacht ohne Ferox ist gut verlaufen – wir beide waren müde und Brandy scheint zumindest aktuell keine Probleme zu haben. Wir verabschiedeten uns bei Irene & Köbi, dann gings los… Das Wegfahren von Oliva war emotional nicht ganz so einfach, wie ich es mir vorstellte… nun denn, es ging weiter der Strasse entlang, vorbei an Deni und der eindrücklichen Stadt Benidorm. Wir sind gut angekommen in Campello, wo der sehr junge Carpark Alicante zu finden ist. Alles sehr sauber, strukturiert und gross – es hat also auch ein paar schöne Liner zum anschauen.

Alicante zu besuchen wird uns unheimlich schwer gemacht. In das nahegelegene und geplante Tram dürfen keine Hunde (ausser diejenigen in einer Tasche). Die Alternative Bus: gleiches Resultat. Mit dem Zug würde es kein Problem darstellen – dafür sind wir aber auf der falschen Seite von Alicante… wir sind östlich, die Schienen verlaufen aber Richtung Westen. Uber Pet – scheint es irgendwie nicht zu geben. Lokales Taxi-Unternehmen ist für Sonntag bereits ausgebucht. Wir bleiben trotzde eine Nacht länger hier, es gefällt uns und passt irgendwie gerade gut.

Wir geniessen einen Spaziergang an der Strandpromenade, den Blick ins Meer, die angenehmen Temperaturen… Denise machte sich ans Waschen – wieder mit derselben App, ganz easy. Den nahe gelegenen Mercado bsuchten wir abwechselnd mit dem e-Scooter – ich mit der Zuständigkeit für den Wein, Denise für das Essen 🙂

Zum Abendessen genossen wir ein Rindsfilet und 3 Chorizo Würstchen vom Grill, dazu einen Tomaten-Büffelmozarellasalat und ein paar Scheiben gegrilltes Chörnli-Brot. Mit gefülltem Bauch gings auf einen Spaziergang. Wir schlendern etwas durch den westlichen Teil und besuchen das Restaurant, das ich gegoogelt habe – oder war es ChatGPT? 😀 Wir machen unsere Reservation für morgen Abend und gingen danach gemütlich runter an die Strandpromenade, genossen das rege Treiben und nach rund einer Stunde waren wir wieder auf Platz.

Campello, Sonntag, 13. September 2026

Wir hben keinen Weg gefunden, mit Brandy nach Alicante zu kommen – also geniessen wir den Tag am Meer und auf Platz – schön mal in den Tag hineinzuleben 😉 als ob wir das sonst nicht machen würden 😀 Etwas die Weiterreise planen, das Solarpanel ausrichten, Baden, langsam einpacken, was nicht mehr gebraucht wird – und dann ist es auch schon irgendwann mal Abend. Vor dem Restaurant-Besuch noch chic machen, dann ging es los ins La Vaquería Mediterránea! Wir waren die zweiten Gäste um 21.00 Uhr und danach füllte sich das Lokal bis auf den letzten Platz. Gestartet mit einem Glas Cava, dann das Restaurant-eigene Brot, eine weltklass leckere Flasche Rotwein Venta Las Vacas 2023 – zum Hauptgang genoss ich mein Secreto de cerdo Iberico ecológico, Denise ein Chuletón de vaca vieja nacional. Es war einfach himmlisch gut. Zum Dessert ein leckeres, weisses Kaffee Glace. Brandy hat es im Restaurant super gemacht und hat auf seiner Decke gelegen.

Mazarrón, Montag, 14. September 2026

Bevor wir unsere nächste Station anpeilten, gings in die Stadt Alicante – erster Versuch für Parking nicht geglückt, zweiter Versuch ebenfalls nicht – der dritte Versuch klappte – ein Platz für viele und vieles 🙂
Placa de los Luceros, Esplanada de España, Hafenpromenade, Parque de Canalejas… und dann war es Zeit, den Rückweg zum Paradisli in Angriff zu nehmen. Kurz davor noch ein Einkauf beim Gemüsehändler und im Mercadona…

Etwas später ist die Zieladresse für Elche (ELX) erfasst – rund 30 Minuten dauert die Fahrt zum Unesco Weltkulturerbe des Palmenhains mit über 200’000 Palmen und einem ausgeklügelten Bewässerungssystems. Der Parkplatz war zu weit weg als dass wir mit Brandy bei über 30 Grad dorthin gewackelt wären. Deshalb nochmals eine Ehrenrunde und zack – ein grosser Parkplatz und wir waren bereits mittendrin statt nur dabei!

Und dann gings weiter – rund 90 Minuten bis hin nach Mazarrón, unterhalb Murcia, neben Cartagena. Ein grosser Campingplatz und wir sind guter Hoffnung, dass wir auch noch einen Platz bekommen. Wir planen 2 Nächte, werden gefragt, wie lange wir maximal bleiben… für uns eine ungewohnte Frage, aber wir haben verstanden 😀 Sollten wir länger als zwei Nächte bleiben wollen, können wir einfach auf dem gleichen Platz stehen bleiben – eben bis maximal 4 Nächte. Wir machten uns auf den Weg, einen für uns geeigneten Platz zu finden. Direkt am Strand nicht nötig und auch dort, wo wir würden, nicht machbar. Mit 3.15 Meter Höhe wählen wir den Platz 394 und hoffen, dass wir nicht zu hoch sind… reingefahren und parkiert – alles passt! Wir sehen ans Meer, wir haben direkte Abendsonne und tagsüber diese Schattennetze… und wir spüren sofort, dass wir mehr als 2 Nächte hier bleiben…

Wir haben uns auf dem Platz eingerichtet, haben Sightseeing gemacht und dann – klaro – Abendessen! Pulled-Pork war auf dem Plan – doch es sollte anders kommen. Es war nämlich nicht PulledPork von zu Hause mitgekommen, sondern eingefrorenes Tomaten-Lecker-Schlabber-Apéro-Zeugs aus dem TopCC…. mmmmhhh… was jetzt? Denise machte daraus eine ergänzte Masse: Cherry-Tomaten, Chilli, Fetakäse, Zucchetti und noch etwas Wasser… und dazu grillte ich die übrig-gebliebenen Chorizo-Würstchen, die wir in Rugeli dem Wunderwerk von Denise beimischten. Und zum Abschluss noch Pita-Brötchen vom Grill, ganz dunkel gefeuert 😀 Es war meeega lecker!

Mazarrón, Dienstag, 15. September 2026

Wir haben gut geschlafen – der Montag war anstrengend und erlebnisreich für alle von uns… Nach einem wunderbaren Spaziergang bei etwa 25°, eine angenehmen Meeresbrise, vorbei am Naturdenkmal Las Gredas de Bolnuevo und einem Hotspot mit Schaukel, machten wir uns im Anschluss mit dem e-Scooter auf den Weg zum Mercadona… vollbepackt gings auf den Rückweg und ich habe zweimal das 6er Pack Wasser verloren, ehe ich es in die Hand nehmen musste… Zurück auf Platz machte ich nochmals eine Runde, dieses Mal gings in den Consum – dort wurde ich auch fündig mit einer Salatsauce und meinem Portwein, den ich zur Melone benötige 😀 Ebenfalls in den Rucksack schaffte es Guacamole und Humus für einen gesunden Apéro 😉

Gestern hatte Brandy einen Whippet kennengelernt am Strand und hatte ein paar Runden gedreht. Heute haben wir einen Galgo gesehen… müsste auf dem Camping sein… wir halten die Augen offen…
Der heutige Apéro: Maiskörner, Crevetten und Oliven im Feta mit Chili… lecker! Noch etwas Baden und geniessen… Zum Abendessen machten wir die selbstgemachten Burger von Denise auf dem Grill, dazu ein paar grüne Spargeln mit Cherry-Tomaten… und weil es gerade so passte, machte ich mir noch eine halbe Melone zum Dessert mit etwas Portwein 😀

Mazarrón, Mittwoch, 16. September 2026

Heute ist es etwas bedeckt, eine gute Gelegenheit, mit Brandy einen etwas ausgedehnteren Spaziergang zu wagen. Wir machten uns auf den Weg der Strandpromenade entlang Richtung Westen, Calas de Bolnuevo bzw. zum Geopark-Gebiet der Sierra de las Moreras… und es hat dort auch einige Strände, oft für Nudisten. Die farbigen Felsen erzählen eine Geschichte, die über 250 Millionen Jahre zurückreicht. Wind, Wasser und die Bewegung der Erde haben hier eine Küste entstehen lassen, die heute in Rot-, Gelb-, Schwarz-, Weiss- und Blautönen leuchtet – sehr faszinierend!

Wie wenn ein Schalter gekippt wird, so kam die Sonne und keine Wolke mehr war am Himmel. Wir starteten die ersten Aufräumarbeiten (Geschirr und Grill, Markisensturmband) und genossen den Tag auf dem Platz, am Meer und auf zwei weiteren Kurz-Spaziergängen. Am Abend genossen wir Pasta mit einer Tomaten-Gemüse-Sauce von Denise, etwas Reibkäse und den wunderbaren Crianza. Den Abend wollten wir nochmals so richtig geniessen und dann alles verräumen – es waren Gewitter für die Nacht angesagt, die bis in die Morgenstunden andauern sollen… Kurz nach dem Abendessen haben sich erste Regentropfen gemeldet, ohne jegliche Voranmeldung – da kam kurz Hektik auf und wir räumten alles rein… einziges Stück, das wir nicht vor Nässe oder eher Feuchtigkeit schützen konnten, war der Teppich… nun denn, auch diesen haben wir eben so eingepackt – morgen gilt es also lediglich noch die Auffahrkeile einzupacken, die Hundeleine zu lösen…

Die Nacht war sehr gewittrig – einmal hat dermassen gedonnert, dass wir beide aufrecht im Bett standen… und Brandy hatte natürlich auch leiden müssen – Denise hat sich für eine kurze Weile geopfert und gekuschelt 😉 Ja, das Gewitter ist gefühlt 5 Meter über Boden und die Blitze machen die Nacht zum Tag – ganz anders hier als zu Hause.

Málaga, Donnerstag, 17. September 2026

Der Morgen war zu früh für uns bereit und wir drehten uns nochmals zur Seite, bevor wir alles abfahrtbereit machten. Sich verabschieden, noch kurz das Grauwasser leeren und dann noch den Tank füllen – leider erfolglos, weil meine Kreditkarten nicht PARTNER waren von dieser günstigen Tankstelle… also weiter – 150 Kilometer liegen noch drin… und wenig später haben wir für 12 EuroCents mehr getankt (tanken lassen) und auch gleich Ad-Blue nachgefüllt. Und jetzt ab auf die Strasse nach Málaga 😀

Unterwegs machten wir einen Stopp für die Beine zu strecken, pinkeln und kurzes Gassi gehen – dabei sind wir zwei hübschen Wildhasen begegnet 🙂 Die Strecke hat sich hingezogen und die Anfahrt für den Platz, den wir nicht vorreserviert haben, war etwas speziell – wir mussten erst dran vorbei fahren, weil wir von Osten kamen – beim Kreisel unter der Autobahn galt es eine mega steile Auffahrt zu packen und in die Autobahn einzufädeln… gelungen 😀 und kurz darauf können wir ab der Bahn und gleich am Kreisel zum Stellplatz. Etwas Geduld war angebracht – die Spanier sind manchmal sowas von zum Verschenken! Aber ist wie es ist – 20 Minuten später war ich dran (und ich musste nicht anstehen) und wir konnten uns noch einen Platz an der Playa ergattern 😀 zwei Nächte sollen es werden – danach geht’s weiter nach wir wissens nicht…

Es ist hier echt ganz schön – ein wunderbarer Vorort von Málaga, Meer, Sonne, Einkaufsmöglichkeiten… wir haben die Bushaltestelle erkundigt (die wir nicht benötigen, weil Hunde geht nix da…!) den Carrefour besucht und sind dann zurück zum Start 🙂 Heute gibt es das Fondue von zu Hause inklusive Chilli und Ingwer, dazu Brot und Gschwellti… lecker! Die Nachbarn habe ich gesprochen – sie empfehlen bei der Rezeption ein Taxi zu bestellen – werden wir morgen genau so machen und Malaga am Abend besuchen.

Málaga, Freitag, 18. September 2026

Der Morgenspaziergang der Promenade entlang war wunderbar, die Menschen hier scheinen zufriedener zu sein, als noch in El Campello. Die Aussicht, der Hundestrand, das Meer, hier ist so ziemlich alles sehr stimmig. Überrascht waren wir über die grünen Vögel – es ist ein Papagei und nennt sich Cotorra Argentina. Und ja, die Kollegen können laut sein 😀

Heute gilt es, unsere Reise etwas zu justieren und zu planen… Nach Málaga habe ich Marbella und Gibraltar noch auf der Agenda… ob wir noch Portugal besuchen, bleibt offen. Die uns ansprechenden Campingplätze haben wir bislang nicht gefunden… Die Unterstützung von Gregor via Monika könnte helfen… wir werden seheh.

Um 17.25 Uhr machten wir uns auf den zur Reception – das bestellte Taxi für 17.30 Uhr ist soeben angefahren und wir konnten sogleich losfahren. 20 Minuten später zum Preis von 30 Euro waren wir in der Stadt und konnten loslegen mit unserer Erkundigung… Doch zu Beginne hatte Brandy erneut den Bogenhusten – diesen hatte er schon auf Platz und hatte den gesamten Knochen vom Carrefour rausgegeben – im Glauben dessen, dass es hiermit erledigt ist, wurden wir eines Besseren belehrt. Das Kotzen wollte kein Ende nehmen und immer wieder musste er sich übergeben… also unterbrachen wir das Sightseeing und gingen wieder in den Park, legten die Decke aus und kümmerten uns um Brandy…

Es war eine gute Entscheidung – er hat sich erholt und wir eroberten Málaga nochmals – dieses Mal aber nur noch für Tapas & etwas Wein… Vermeintlich haben wir eine Empfehlung von Sandra & Juan besucht, doch es stellte sich heraus, dass wir uns «irrten» oder es uns einfach gefallen hat, einen 2er Tisch draussen zu ergattern, wo viel «Leben» herrschte. Wir waren hier: und ich kann nur sagen, seeehr geil gewesen mit richtig vielen Tapas Variationen und zum Schluss noch ein Iberico Schweinchen 🙂

Auf der gegenüberliegenden Seite hatte eine Gelateria… mit ordentlich Verkehr – muss also gut sein… und so war es auch! Nach Tapas & Vino gings also zum Dessert und dann zurück mit dem Taxi – keine 20 Euro und total unkompliziert 🙂 er hat mein Handy mit GoogleMaps als Navi genommen und Minuten später waren wir wieder auf dem Platz. Toll war es – Málaga könnte ich also wieder besuchen, mir hat es gefallen!

Gibraltar, Samstag, 19. September 2026

Am nächsten Morgen gings in die Entsorgung, Frischwasser haben wir auch mit 50 Liter wieder etwas mitgenommen. Es ging Richtung Gibraltar, ein weiteres Land, das wir besuchen mit unserem Paradisli. Davor gings nach Estepona – soll mehr Charm als Marbella haben 😉 – ein wunderbares Städtchen, das am wachsen ist und unheimlich viel Charme hat. Markenzeichen von Estepona sind die vielen Topf-Pflanzen 🙂 süss! Die Strandpromenade hat uns super gefallen, die Dusch-Inseln nach dem Meeresbesuch sehen ganz toll aus und abschliessender Besuch im Carrefour für das Wichtigste hat auch noch gleich gepasst.

Weiter gings direkt nach Gibraltar – Mautfrei für den Moment 🙂 Zuerst machten wir uns auf dem Parkplatz Santa Maria breit (oder lang…), der Preis für gar nix mit 33 Euro hat dann selbst für uns nicht gestimmt und wir machten uns auf den Weg zum Hafen, gefühlte 200 Meter nebenan… da waren schon sehr viele WoMo’s parkiert und wir gesellten uns einfach mal dazu… Nachmittags um 16.00 Uhr chillten wir es im Paradisli, konnten aber keine TV empfangen, weil Baustelle davor… 😀
Einen kleinen Apéro im WoMo, dann gings gegen 18.30 Uhr nach Gibraltar – Grenze, Ja, aber keine Kontrolle. Man spaziert einfach mal ganz entspannt über das Rollfeld des Flughafens…. schon sehr speziell, aber eben auch sehr geil! Wir erkundeten etwas die Stadt, welche gefühlt überall Baustellen hat… die sind voll in der Modernisierung und links und rechts stehen Kräne… Wirklich gefallen hat uns beinahe nichts… und so machten wir es uns bequem im Restaurant «The Lounge & Gastro Bar»… ich bin kein Fan, kann es niemandem empfehlen, wenngleich der Burger sehr lecker war… aber die Bedienung, die fehlende Aufmerksamkeit, das Servieren… unterirdisch!

Gibraltar, Sonntag, 20. September 2026

Am Morgen machten wir uns auf den Weg in den Naturpark «Gibraltar Nature Reserve»… etwas um die 9 Kilometer sollten es sein… es wurden nahezu 12 😀 … Der Naturpark von Gibraltar begeisterte uns mit spektakulären Ausblicken (Tankschiffe, Baustellen, Meer, Hafen, Häuser (Gibraltar halt…)), und einer einzigartigen Landschaft rund um den berühmten Felsen. Die Windsor Bridge und die beeindruckenden Höhlen gehören zu den absoluten Highlights des Parks – diese haben wir genossen… Die freilebenden Berberaffen haben wir mit Brandy ausgelassen, da sie gegenüber Hunden teils aggressiv reagieren und uns mehrfach von den einheimischen davon abgeraten wurde… ich machte mich dann kurz «davor» schnell auf den Weg, wenigstens ein Foto zu erhaschen… ist gelungen! Auf dem Rückweg sind wir dann nochmals einem solche Exemplar begegnete und so konnten Denise & Brandy auch noch einen sehen 😀

Unsere Reise endet hier und führt uns auf den Rückweg. Einen Besuch in Portugal verschieben wir, genauso wie einen Besuch in Marokko… die Asche von Ferox müssen wir abholen und noch eine kleine Installation bei Raphi nachholen in Interlaken – und eventuell noch die Webasto Heizung/Lüftung «flicken»…

Cabo de Gata, Sonntag, 20. September 2026

…weiter soll es heute nicht gehen – eine Übernachtung, bevor wir Ferox‘ Asche abholen in Oliva… Der Camping ist spitze, aber beinahe leer – somit steigt auch das Verständnis, weshalb die Campingplätze teilweise sehr früh schliessen… Wir finden den Platz super für eine Nacht. Die Duschen, Toiletten, Abwasch und Wäsche sind ansprechend, heisses Wasser und vorallem hat die Dusche einen guten Wasserdurchlauf 😉 Strom ist inklusive und bezahlen dafür 28 Euronen… aus unserer Sicht ein toller und fairere Preis.

Gegessen haben wir die Reste der Teigwaren mit Gemüse. Meine andere Hälfte der Melone gönnte ich mir mit einem Glas Portwein… und danach war Hygiene Zeit – nach 36 Stunden mal wieder eine Dusche, DANKE! Einen kleinen Apéro, danach die Teigwaren, dazu ein neuer Lieblingswein Namens Otonal Crianza «Selection Especial»… ich finde diesen den Hammer! …konnte noch nichts im Internet finden, das eine Lieferung ermöglicht… 🙁

Oliva, Montag, 21. September 2026

Wir treffen in Oliva um 13.30 Uhr ein und sind direkt zum Tierarzt gefahren – wir gingen davon aus, dass wir die Asche von Ferox in Empfang nehmen durften… leider nein, die Asche ist noch nicht hier 🙁 Ein Anruf beim Krematorium gibt Bescheid, dass wir morgen Vormittag um 10.00 Uhr nochmals vorbeikommen können, dann ist alles bereit… Die Urne ist echt hübsch und wir sind dankbar, dass alles so positiv verlaufen ist.

Wir hatten Glück und den letzten Platz ergattern können – Nummer 131 sollte es dieses Mal sein, auf der «anderen Seite». Hier sind die Nasszellen total neu, hübsch und es bleibt zu hoffen, dass auch die andere Seite bald neue Nasszellen bekommt… Nochmals einen kurzen Besuch bei Irene und Köbi gemacht, danach Abend gegessen und soweit alles bereit gemacht für die Weiterfahrt von Morgen. Natürlich gönnten wir uns auch nochmals zwei Besuche im Meer – das ist hier echt schön!

Saint-Cyprien, Dienstag, 22. September 2026 bis Freitag, 25. September 2026

Nach einer langen Fahrt stellte uns das Navi noch ein Bein – was für einen beschissene Strasse haben wir hier erwischt… die drei entgegenkommenden Autos hätten nicht besser passen können – jedes mal gabs eine Möglichkeit aneinander vorbeizukommen… sind wir froh, ist niemals ein WoMo oder ein wirklich grosses Auto entgegen gekommen… die Strasse war uneben, schmal, hatte immer wieder Löcher und Flicks 🙁 aber wir sind angekommen um zirka 18.00… Der lange Weg war soweit kein Problem, zumindest nicht für uns… Brandy hat etwas gelitten und musste leider erbrechen…

Platzbesichtigung: Es wurde die Nummer 404 und endlich mal wieder in einer Sprache reden, die ich massiv besser im Griff habe. Und die Freundlichkeit hat auch gleich nochmals eine starke Steigerung zu Spanien erlebt 😀 Aufgestellt hatten wir wie Profis – unheimlich effizient und nahezu perfekt! Wir haben 3 wunderbare Nächte genossen – Sonne, Bootshafen, Meer, Strand, Pool und Rutschen – ja, wir gönnten uns den Spasse und hatten ihn auch 😀 Wir haben uns nochmals sehr gut erholt und sind nun nach 3 Nächten ready, weiterzuziehen. Die Reise geht nach Sommières, nord-östlich von Montpellier, westlich von Nîmes.

Sommières, Freitag, 25. September 2026

Wir hatten schnell alles eingepackt, haben massiv an Routine gewonnen 🙂 Brandy hat sich die Wolfskralle angerissen (leider nicht ausgerissen) und so gings zuerst mal in die Tierklinik in Perpignan – sie konnten sie nicht entfernen und hätten ihn sedieren müssen… Toll – nun desinfisziert, bandagiert und dazu gabs einen Halskragen (den wir gleich im Paradisli wieder entfernten). Brandy war gar nicht einverstanden mit uns… aber unterdessen hat er es uns verziehen 😉

Dann einen wunderbaren Besuch in Perpignan Centre im Super-U – nächstes Mal nehmen wir eine kleinere Stadt 😉 Eingekauft, was wir brauchten – Verbandszeug für Brandy, Mineralwasser, Crevetten, süsse Grausamkeiten, Nespresso-Kapseln, Chips und «gesunde Guetzli»…

Weiter gings nach Narbonne – erster Versuch, das Webasto-Controllcenter zu ersetzen… leider ohne Erfolg, da bereits heute zwei andere WoMos einen Ersatz benötigten… Dann gings weiter Richtung Montpellier – dort habe ich unterwegs angerufen, auch dort leider keine auf Lager zur Verfgügung… zum Glück habe ich angerufen, denn Montpellier und die Autobahn (ohne Ausfahrten, wenn man «sie» verpasst hat…) … nun sind wir in Sommières angekommen, ein kleiner Camping-Platz mit viel Schatten und trotzdem freiem Himmel für die Parabol-Antenne 😀 😉

Die Altstadt hat Charme und gefällt! Ist auch (aktuell) touristisch nicht überloffen – anstelle eines Besuchs in der Altstadt in einem hübschen Restaurant waren plötzlich Paradisli & Pasta im höchsten Kurs 😀 Den Abend haben wir mal wieder im Innern unseres Paradisli’s genossen, weil es draussen doch eher frischer wird – nein, nicht kalt, aber eben, frischer 🙂

Wohin es uns Morgen verschlägt, haben wir noch nicht entschieden… vielleicht Annecy? 😀 …nein, wir wissens nicht – aber wohl nochmals Frankreich…

Morges, Samstag, 26. September 2026

Die Reise sollte an einen See führen – am See in Annecy waren die Campings entweder bereits ausgebucht oder aber bereits geschlossen seit Mitte September 2026… der Lac du Bourget (Aix-les-Bains) war ebenfalls nicht erste Wahl und so sind wir am Genfersee gelandet. Den TCS Camping in Morges kennen wir noch nicht, also nichts wie hin nach der Online-Reservation…

Unterwegs gab es einen Halt für verhältnismässig günstiges Benzin, dann einen Stopp in einem Hyper-U, genau in LE PONT DE BEAUVOISIN… und weiter ging es zur letzten Tankstelle vor der Grenze zu einem Preis für Diesel von € 2.25 pro Liter – im Vergleich in Zürich bei etwas unter CHF 2.50… Grenzübertritt, dann weiter Richtung Morges – und etwas stockender Kolonnen Verkehr bei Aubonne… wir sind etwas nach 17.00 eingetroffen, haben unseren Platz mit See-Sicht bezogen und für nicht gut genug befunden. Auf zur Rezeption und Umbuchung auf den Platz 187 😀

Installiert, Freude haben, Crémant öffnen und Crevetten schlemmen… danach Körperhygiene und Vorbereitung Abendessen – ein Frisch-Fertig-Burger vom Hyper-U… mit Sauce gepimpt und im Backofen auf Temperatur gebracht… und dazu einen französischen Wein genossen aus dem wunderbaren Bordeaux – Fleur de Charme (Pauillac 2023)… lecker! und ein geiler Preis (€ 16.90), den wir in der Schweiz so niemals haben…

Nun spielt die Schweizer Nationalmannschaft und meine Frau geniesst die TV-Zeit 😀 die Temperaturen laden nun tatsächlich nicht mehr ein, draussen zu sitzen…

Morges, Sonntag, 27. September 2026

Ein wunderbarer, sonniger Tag – etwas frischer, als wir es uns gewohnt waren, aber hey, es ist ende September und wir sind in der Schweiz 🙂 Wir machen eine Besuch im Baum- und Blumenpark (es fehlen unterdessen die Tulpen…), vorbei am Chateau, rein in die Altstadt und zurück an der Seepromenade, vorbei am Hafen und einen ersten Blick auf den weissen Mont-Blanc erhaschen. Eine wunderschöne und «überschaubare» Stadt!

Wir machen gegen 14.00 Uhr eine Schifffahrt und nehmen im Dampfschiff «Rhone» platz nach Lausanne… und das ganze wieder zurück bei schönstem Wetter – ein Genuss! Wir kosten noch die letzten Sonnenstrahlen aus, bevor der Herbst kommt, dazu einen Apéro. Für Denise gab es noch einen Besuch im Genfersee – da habe ich heute gekniffen… vielleicht morgen 😉

Morges, Montag, 28. September 2026

Ein Spaziergang dem See entlang in Richtung Saint-Prex – wir haben es aber nicht ganz geschafft, das Dorf zu erreichen und kehrten rund 1 Kilometer vorher zurück. Den Tag genossen wir total mit nichts tun und Sonne geniessen, Musik hören, dumm schwatzen und chillen… Am Abend einen Spaziergang in die Altstadt, der Seepromenade entlang und dann wieder zurück auf Platz. Diejenigen Restaurants (2), die uns zusagten, waren entweder voll besetzt oder eben beinahe leer… Als Resultat: Wir sind wieder zurück und haben bei Dieci unsere 2 Pizzen bestellt 🙂

Morges, Dienstag, 29. September 2026

Unaufgeregtes Erwachen, Kaffee, Spaziergang, aufräumen, Abwasch, Verabschiedung – um 11.00 Uhr sind wir draussen auf dem Weg nach Niederhasli…

Niederhasli, Dienstag, 29. September 2026

Home Sweet Home… Durchgekommen ohne Stau, ohne Komplikationen – einfach wunderbar!
Was für tolle Ferien – Kopf komplett geresettet, Spass gehabt mit Zwischentief. Ein harziger Start mit Hagelschaden, ein tränenreiches Abschiednehmen von Ferox – und der Rest: Spektakulär!

Der Mittelmeerküste entlang… (IT, MC, FR, ES)

30. August 2024 – 22. September 2024

Übersicht unserer Reise auf Google-Maps: Link

Niederhasli, Freitag, 30. August 2024

Wir sind bereit für unsere erste grosse Reise mit unserem Paradisli und starten Richtung Mailand… Weil Stau angesagt war am Gotthard, haben wir die Route über den San Bernardino gewählt und die Tour durchgehend genossen… bis zum Zeitpunkt, da der Verkehr stand und stockte vor und um Lugano herum… über die Grenze, Como und dann Autobahn bis in Zentrum von Mailand, wo wir einen kleinen Parkplatz besuchten, der 24h bewacht ist – ein Wohlfühlfaktor, den wir uns in der italienischen Fashion-Stadt nicht missen wollten. Für 5€ können wir hier nächtigen, müssen aber um Mittag den Platz verlassen… Hier die Adresse: (https://park4night.com/de/place/304910) Leider haben wir einen kleinen Steinschlagschaden, der immer grösser wird. Ein Anruf bei Carglass in die Schweiz, welche die italienischen Kollegen informieren werden. Mal schauen, wann wir etwas hören und möglicherweise auch die Scheibe ersetzt bekommen… heute haben wir jedenfalls nichts gehört 😉

Mailand, Freitag, 30. August 2024

Ein kleiner Apéro bei Ankuft auf dem Parkplatz durfte nicht fehlen, hatte ich doch allen Grund auf ein neues Abenteuer anzustossen – Zeit für Veränderung! Auch der Ferienstart ist wunderbar gelungen, trotz Steinschlag-Schaden an der Frontscheibe… Danach gings auf Erkundungstour in einer uns unbekannten Stadt. Mit ChatGPT noch kurz eine kleine Tour abgeholt und bei GoogleMaps abgebildet und schon waren wir «on Tour» 🙂

Zuerst durch den Simplon-Park, dann um das «Castello Sforzesco» – da durften wir etwas vom klassischen Konzert, welches gerade stattfand, mithören – bis hin zum Springbrunnen, weiter der Via Dante bis zum «Piazza del Duomo», danach durch die Shopping Meile «Galleria Vittorio Emanuele II» bis zum «Teatro alla Scala» und dann wieder zurück, bis zu unserem Paradisli… Die Temperaturen sind noch immer bei 23° und unterdessen ist es Mitternacht – Zeit für die Horizontale ohne Decke… 😉

Imperia, Samstag, 31. August 2024

Die Weiterfahrt haben wir um 09:40 Uhr gestartet mit dem Ziel Camping Capo Mele in Laigueglia. Dort angekommen wurde uns verkündet, dass der Platz belegt ist – also war die Weiterfahrt gegeben. Ein kurzer Anruf beim Stellplatz in Imperia, der sich aber auch Camping nennen darf, war erfolgreich und wir nahmen die 20 Kilometer Entfernung in Angriff. Um 13.30 Uhr waren wir bereits angekommen und durften unsere 4-Beiner auf dem Hundeareal frei lassen. Danach bekamen wir unseren Platz – Mutter und Tochter kümmerten sich um unser Wohl und weil ich der italienischen Sprache nicht mächtig war, unterhielten sich die Tochter in englisch und die Mutter in französisch. mit mir 🙂

Den Tag verbrachten wir auf Platz… Um 15:00 Uhr brauchten wir unbedingt was zu Essen – es chalts Plättli – und danach genossen wir den Pool. Ein anschliessendes Nickerchen war bitter nötig – die Batterien hatten noch richtig Auflade-Potential 😉 Weil es uns hier gut gefällt, haben wir bereits um eine weiter Nacht verlängert!
Nach der Körperhygiene machten wir uns auf den Weg an die Küste und flanierten der Strandpromenande entlang bis wir am Schiffshafen ankamen… wunderbare Boote, Schiffe, Kähne… Wahnsinn, was für wunderschöne Schiffe der Kapitalismus erbaut hat. Reich sein kann schon sehr tolle Geschichten schreiben – wir sind zumindest im Herzen reich 😉
Auf dem Rückweg durch die Innehöfe und Seitengassen haben wir sehr schöne Restaurants gesehen – mal schauen, ob wir morgen auswärts dinieren 🙂

Imperia, Sonntag, 01. September 2024

Die Sonne küsste uns wach, nachdem uns die Fliegen bereits ärgerten – Morgenroutine und danach runter zum Strand, dieses Mal in die andere Richtung, wo auch die Hunde ihren Platz einnehmen durften. Erstmals wieder etwas Salzwasser im Maul und Ferox – nach langem Zögern – auch mit den Vorderläufen mal im Wasser 😉
Die Temperaturen stiegen stetig und wir machten zwangsläufig Umkehr zurück auf Platz.
Etwas chillen ein wunderbares «Schweizer Mittagsmenue» mit Capuns und etas Federweissem aus Zürich, immer wieder am Pool zum Abkühlen, Powernaps, Planung für Monaco, tiefgründige Gespräche und etwas Sonnenbaden… Ein «fauler» Tag, der unheimlich schön war.

Am Abend haben wir uns einen Apéro gemacht, bevor wir dann kurz von 21.30 ins Centrum spazierten, um noch etwas im Restaurant zu ergattern. Genossen haben wir frittierte Calamares mit etwas Gemüse und ein Fisch-Potato-Pesto Mousse und einer Flasche Roero Arneis im Restaurant «Ü Battistrasse«. Ein kleines dólce vom Eisstand für den Heimweg – Pistache & Salted Caramel, Yoghurt & Pistache, beides im Cornet. Das Leben ist schön, man muss es nur MACHEN!
Die 4-Beiner hatten wir auf der Kamera jederzeit im Griff, bis wir dann ankamen… da hörten wir den Ferox bellen, irgenwie musste er unsere Ankuft gespürt haben…
Jetzt noch einen Gallen-Tee – passend zum fettigen Essen und den bitterkalten Temperaturen von 25° 😉
Morgen werden wir direkt nach Monaco fahren und hoffen, wir bekommen einen vernünftigen Parkplatz und Temperaturen, so dass wir noch etwas Sightseeing machen können.

Monaco, Montag, 02. September 2024

Auf gehts nach Monaco, gemütlich losgefahren um zirka 10.30 Uhr und natürlich gespannt, ob wir einen Parkplatz ergattern können… leider Nein, zumindest nicht in der Nähe… gesehen haben wir einiges und doch eigentlich nichts, aber es war ein echtes Abenteuer, durch die Strassen von Monaco zu kurven 🙂 Das Navi machte es uns zusätzlich schwer, da immer mal wieder das GPS ausfiel 😀

Nizza, Montag, 02. September 2024

Nachdem wir unten an der Küste angekommen waren, gings wieder hinauf und dann Richtung Nizza, ein Katzensprung von Monaco entfernt. Da wir keinen Parkplatz vor Augen hatten in Nizza, habe ich mal die Variante «Hafen» gezogen. Und siehe da – wir durften eine grosse Lücke für maximal 2 Stunden besetzen. Die Temperaturen waren unterdessen schon sehr hoch und wir machten eine sehr kurze und möglichst schattige Tour, um zumindest einen Eindruck von Nizza zu bekommen.
Grundsätzlich hat uns die Stadt nicht sonderlich gut gefallen. Aufgefallen ist aber, dass Frankreich doch eine wesentliche Spur sauberer ist, als das Gesehene in Italien. Die Tour habe ich mit Komoot aufgezeichnet. Brandy und Ferox haben immer mal wieder Wasser bekommen und bevor wir dann Richtung Antibes starteten, gabs eine Wasserabkühlung für die Pfoten und den Nacken .

Antibes, Montag, 02. September 2024

Die kurze Weiterfahrt bis nach Antibes war eigentlich nur anstrengend durch Nizza hindurch, danach sehr entspannt 😉
Den Camping-Platz «Pylon» haben wir auf Anhieb erreicht und haben auch einen «abgelegenen» und ruhigen Platz bekommen. Ein Gewitter braute sich zusammen und wir sputeten uns mit dem Einrichten – just in Time aufgestellt und schon gings los mit einer nassen Abkühlung, die sich dann auch auf die Temperaturen auswirkten – nach der letzten heissen Nacht sehr willkommen.
Nach einem ersten Eindruck der Sanitären Anlagen und dem «Angebot» auf Platz war klar, dass wir morgen sicherlich weiterreisen werden. Da hat alles zu wenig Charme respektive Hygiene… aber positiv zu werten gilt der Pool sowie die Nähe zum Strand (300 Meter) und auch zum Carrefour (800 Meter). Für 50€ die Nacht inklusive Strom passt für uns das Preis/Leistungsverhältnis nicht wirklich…

Ein Besuch im Carrefour war notwendig – es fehlt uns an Mineralwasser und in Frankreich füllen wir diesen Bedarf immer mit Badoit! Ebenfalls etwas Wein, ein wunderbares Schweinsfilet und andere Leckereien, die wir im Rucksack transportierten. Danach besuchten wir noch den wunderbaren Stein-Strand – alles abgerundete und wunderschöne Steine, die auch das Laufen angenehm machten (und die Füsse sauber bleiben…). Einige Wohnmobile stehen auch gleich am Strand und wir sind schon etwas neidisch und fragen uns, ob die wohl auch dort übernachten werden… Wäre für uns also auch eine tolle Option gewesen – jetzt sind wir aber nun mal auf Platz.

Zurück im Paradisli gings los mit kochen (danke Denise!) – das Schweinsfilet fand den Weg mit einem Speckmantel in die Pfanne, dazu den besten Zucchetti-Auflauf auf Erden!!! Die Temperaturen sind auf eine so tollen Niveau, dass wir beschlossen, dieses Abendessen drinnen zu geniessen. Wir freuen uns nun auf eine coole Nacht 😉 …und auf einen neuen Camping 😉

Salins de Giraud, Dienstag, 03. September 2024

Die vielen bekannten Namen wie Cannes, Saint Raphaël, St. Tropez, Cavalaire-sur-Mer, Marseilles haben wir alle ausgelassen und uns entschlossen, direkt in die Camarque zu reisen – weil wir diesen und den ganzen Rest bis nach Spanien kennen und lieben… und die 4-Beiner mit dieser Hitze keine Sight-Seeing Touren machen können. Die Còte d’Azur hat uns einfach nicht wirklich abgeholt… vielleicht zu hohe Erwartungen und mit Nizza und Antibes nicht ins Schwarze getroffen.

Um etwa 15.00 Uhr sind wir in Salins de Giraud angekommen. Ein kleines Dörfchen mit einem ganz schönen und grosszügigen Campingplatz am Ende – Camping Les Bois Flottés de Camargue. Viele Bungalows, einige Zeltplätze und Stellplätze mit viel Platz, ein Pool, Péntanque, Pferde, Esel – und natürlich die Salzfelder… noch nicht gesichtet haben wir die Flamingos, welche wir hoffen, noch anzutreffen.

Wir haben die Parzelle 62 bekommen – besser geht aus unserer Perspektive nicht. Auf der Parzelle hat es noch ein Sonnenschutz, wo wir gleich unseren Tisch uns Stühle drunter stellten. Aufgestellt hatten wir blitzschnell – wir sind ein gut eingespieltes Team 😉
Kaum hatten wir den Pool und die Sanitären Anlagen besucht, machte ich mich auf den Weg zur Reception, um gleich zwei weitere Nächte zu buchen. Unsere Weiterfahrt wird also am Freitag stattfinde. Viel hat es hier zwar nicht, aber der Platz und das Ambiente hier laden ein um zu chillen, geniessen und ganz viel nichts zu tun 😉
Nach dem Baden und er wunderbaren Dusche stimmten wir den Abend mit einem Apéro-Riche ein – unterdessen steht fest, dass es auch gleich unser Abendessen war 😉 Zum Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg, das Dörfchen zu besuchen. Viel hat es nicht zu sehen, vielleicht auch eben gar nichts – nach einer Stunde hatten wir das Dorf umlaufen und noch die letzten Sonnenstrahlen photographisch (oder fotografisch) festgehalten.

Zurück auf Platz gönnen wir uns nun noch ein Gläschen Rotwein und jedem «es Reiheli Schoggi». Die Temperaturen sind weltklasse mit 26° um halb zehn – die Mücken sind auch nicht mehr so fleissig wir vor 30 Minuten. Etwas Mückenspray und eine Mückenspirale werden ihren Teil dazu beitragen, dass wir morgen nicht total verstochen sind (so hoffen wir es zumindest)…

Salins de Giraud, Mittwoch, 04. September 2024

Gut ausgeschlafen und erholt starteten wir den Tag bei etwas Sonne und vielen Wolken und angenehmen Temperaturen. Ein Spaziergang ins Dorf, um etwas Brot, Wasser und andere Kleinigkeiten zu besorgen, stand auf dem Plan. Zuviel Theorie für eine Umsetzung 😉 Die Boulangerie hatte zu (und macht wohl auch nicht mehr wieder auf) und der Spar war nahezu leer… So gab es zumindest ein 6er Pack Badoit und zwei Büchsen Salat (Bohnen und Mais) und etwas Tiefkühl-Gemüse…

An der Reception wurden wir ans Restaurant verwiesen für Bestellungen des Morgenessens – 4 Croissants und 1 Pain habe ich nun in Auftrag gegeben bei einer unglaublich uncharmanten Schönheit. Bei der Gelegenheit machte ich gleich auch noch eine Restaurant-Reservation für 19.00 Uhr… wir werden ihr (der uncharmanten Schönheit) wieder begegnen…

Das Wetter wurde immer freundlicher und wir sonnten noch ein wenig, bevor wir die Zeit am Pool genossen. Danach gabs einen wunderbaren Salat, mit Feta, Tomaten, Avocado, Chutney Bohnen, Mais und Speck – fantastisch!
Nach dem Schönwetter kamen dann die ersten Gewitter… und bei solch einem Regenguss waren wir unterwegs mit Geburtstagskind Brandy (6 jährig) und Ferox, schützend unter unserem Knirps 😀

Danach war es an der Zeit, die Planung der nächsten Stopps in Angriff zu nehmen. Erste Buchung war Barcelona, in einem Zeitfenster, an welchem auch Sarina vor Ort ist. Die Reise dort hin galt es jetzt noch zu gestalten, rund 500 Kilometer in 5 Fahr-Tagen. Nach langem hin & her setzte sich Denise durch – 2 Plätze à 2 Übernachtungen. Mein Plan für hopping (4x 1 Nacht) bis Barcelona kam nicht durch… Tja, wer ist hier der Chef?!

Am Freitag fahren wir also los bis nach Valras-Plage – ein uns gut bekanntes Gebiet. Dort werden wir «unseren» grossen Carrfour besuchen und etwas shoppen, bevor wir auf den Platz gehen (https://www.leserignanplage.com/). Nach zwei Nächten wirds dann weiter gehen an die Costa Brava nach Blanes, wo wir im Camping Bella Terra (https://www.campingbellaterra.com/de/) einchecken werden. Weitere zwei Tage später gehts dann für 3 Nächte nach Barcelona auf den Camping Tres Estrellas (https://www.tresestrellascampings.com/barcelona/), wo wir uns mit Sarina treffen werden.

Nach soviel Planung war dann die Körperhygiene angesagt – und es folgte ein Gewitter dem anderen… um 19.00 Uhr traten wir unseren Besuch im Restaurant an und wurden TOTAL sympathisch und freudig empfangen und an unseren Platz geführt. Das gelieferte Wasser liessen wir nach dem ersten Schluck stehen, da es stark nach Chlor riech… Unsere Bestellung durften wir erneut bei der sympathischen Dame machen – Burger Ceddar mit Fritten, dazu ein Rotwein namens «St. Louis». Mit viel Hingabe wurde die Flasche entkorkt und hingestellt – einschenken könnnen wir ja selbst. Die Bestellung wurde schnell geliefert und das war gut so, denn noch mehr hätte der Burger nicht durch sein können. Geschmeckt hat es trotzdem, dank der guten Sauce. Den integrierten Salat, serviert mit viel Liebe zum Detail, haben wir unglaublich genossen – VIEL Oel, 2 Körner Salz, ein Tropfen Essig… Mayo, Senf und Ketchup wurden in den kleinen Beutel serviert – 2x Mayo wurden vernichtet, 4x Ketchup und 2x Senf ignoriert… Nun denn, der Zauber hat uns 59 Euro gekostet und bleibt uns bestimmt in Erinnerung… Anmerkung der Redaktion: Das Restaurant füllte sich extrem etwa 10 Minuten nach der Fotoaufnahme!

Salins de Giraud, Donnerstag, 05. September 2024

Die Sonne liess sich noch vermissen am frühen Morgen, doch bereits um 10.00 Uhr hatten wir strahlend blauen Himmel mit absolut genialen Temperaturen. Alles steht wieder im Freien und die nassen Sachen können schnell trocknen.
Auf dem Rückweg vom Spaziergang schnappten wir uns unser Pain und die 4 Croissants… Freude herrscht, denn das macht Frankreich eben auch aus 🙂
Ein Besuch am Pool, eine runde Sonnenbaden, etwas Rummikub spielen, spazieren, sich freuen auf den Apéro… Life is good!

Nochmals etwas Abkühlung im Pool, dann gings an den Apéro. Kürbis schneiden, etwas Oel und dann ab in den Backofen damit. Dazu gabs einen Pinot Gris aus dem Elsass, den wir in Antibes ergatterten 🙂 Nochmals etwas Pool-Zeit, dann Körperhygiene und in die Vorbereitung für das Abendessen heute Abend. Geplant ist danach den Abwasch zu machen, den Platz weitestgehend aufzuräumen mit Ausnahme des Bodens und des Sonnenstorens. So können wir morgen früh losfahren nach Valras-Plage und noch vor dem Platzbezug im Carrefour das Nötige einkaufen, im besten Fall noch nicht bei allzu hohen Temperaturen.

Noch ein kleiner Spaziergang, diesmal zur Rhone, die hier den Zufluss zum Meer hat. Gesehen acuh die Fähre, welche von hier nach dort alles mögliche transferriert – vielleicht auch uns Morgen früh…?!
Ein einfaches Abendessen, nichts für Vegetarier 😉 Tatar, ein Pain und eine fantastische Flasche Wein Namens «Fabio» – danke für den Weintipp an Silvia 🙂
Das Zusammenräumen hat wunderbar geklappt – gestartet um 20.45, Ende der Übung um 21.05… und seit diesem Moment läuft der TV mit dem Diamond League Zürich… Leider den Start verpasst 🙁

Valras-Plage, Freitag, 06. September 2024

Wir sind ein eingespieltes Team, auch wenns um das Aufräumen geht. Wir haben den Platz souverän und on-Time verlassen. Erste Station war die Tankstelle – noch Energie für 32 Kilometer waren angezeigt – voll getankt mit 59.5 Liter.

Dann machten wir uns auf den sehr kurzen Weg zur Fähre, welche uns über die Rhone brachte – für 10 Euro… man gönnt sich sonst ja nix… Danach gings links weg in Richtung Meer – durch das Städtchen Port Saint Louis du Rhône bis hin zur Plage de Napoléon, wo wir «beinahe» bis an Meer parkieren konnten. Ein wunderbarer Ort – Sand, Meer und noch mehr Sand und sooo viel Platz, einfach nur weltklasse!

Dann gings weiter Richtung Béziers – genauer auf zum Camping Sérignan-Plage von Yelloh, den wir am letzten Dienstag gebucht hatten. Bevor wir jedoch auf den Camping fuhren, mussten wir unseren Carrefour in Valras-Plage besuchen und das wichtigste einkaufen für Abendessen, Getränke und südfranzösische Leckereien…

Die Ankunft und Begrüssung war super, überhaupt keine Massenabfertigung, wenngleich der Campingplatz riesig ist. Nach den Instruktionen und der Platzzuweisung gins Richtung Platz R02, ein Platz in der Nähe des Strandes. Wir waren erstaunt ab der Grösse der Parzelle, die wir für die nächsten zwei Nächte die Unsere nenne dürfen. Kurze Analyse des Platzes, Festlegung der Positionierung und schon stand unser Paradisli perfekt auf dem Platz. Ausräumen, Strom anhängen, Wasser füllen und danach mit den Hundis den Campingplatz erforschen! Ein kurzer Besuch am Strand/Meer – wunderbar, viel Platz und viel Wind… Zurück im Paradisli überliessen wir Brandy & Ferox unser Paradisli und erkundeten einen Teil des grossen Campingplatzes selber. Wunderschöne Sanitäre Anlagen, tolle Restaurants, grosses Schwimmbad und eine «Einkaufsmeile»…

Danach gings in den Apéro, dann in die Körperhygiene und anschliessend ins Abendessen – ein kaltes Plättchen zu einem wirklich fantastischen Chateau Citran 2018… Wir waren echt überrascht, wie toll der Wein schmeckt. Unterdessen ist es Abend und Zeit, die Segel zu streichen – bis Morgen!

Valras-Plage, Samstag, 07. September 2024

Die Nacht war schon sehr «heiss» und wir wälzten uns hin und wiedermal auf eine nicht normale Art – aber am Ende wurde es dann doch irgendwann angenehm und wir träumten uns in den kommenden Morgen… Das Wetter sollte eigentlich eher bewölkt und gewitterhaft sein, doch wir wurden mit viel Sonne und ein paar Wolken belohnt. Der Tag war wunderbar und wir flanierten einige Kilometer dem Strand entlang – die Wellen waren für das Mittelmeer doch sehr angständig und wir waren voller kindlicher Vorfreude, bald darin zu baden.

Nun war es an der Zeit, dem Meer «Hallo» zu sagen – viele Wellen, starker Wind und zwei Erwachsene, die sich kindlich amüsierten 😀 Die Zeit verging wie im Nu und die Strömung zwang uns, einiges zurücklaufen, bis wir unsere Tüchlein ergatterten. Danach gings in den Swimmingpool zur Entsalzung, weil die Duschen aus Wasserknappheitsgründen nicht liefen… Wir genossen die Sonne und den riesigen Platz, den wir zur Verfügung hatten. Denise gönnte sich nochmals eine Abkühlung im Pool, während ich mich mit den Crevetten beschäftigte – schälen und den verd.. Darm rausnehmen, dazu gönnte ich mir einen kleinen Pastis 😉 Nun konnten wir den Apéro starten und geniessen, bei viel Sonnenschein und herrlichem Wind. Die Crevetten, etwas Chili-Chips und einen Viognier, der richtig lecker war!

Noch ein kurzer Spaziergang und dann erneut gemeinsam ins Meer – weltklasse! Wir haben es echt gerockt und die Wellen in die Knie gezwungen 😉 Dann nochmals Pool… und Körperhygiene, bevor wir unsere Pizzas bestellten – eine tolle Pizza mit Ziegenkäse 😀 …darauf gesellte sich dann noch etwas scharfes Gewürz und dazu eine tolle Flasche Merlot – die würde ich mir sogar zukaufen, würden wir nicht noch länger weiterreisen – vielleicht auf dem Rückweg?!?!

Unterdessen ist bereits alles zusammengepackt – lediglich das Stromkabel und die Keile müssen noch ins Paradisli, dann können wir die Reise nach Spanien antreten. Wir freuen uns, wenngleich wir uns durchaus noch ein paar Tage hier hätten vorstellen können – vor allem haben uns die Sanitären Anlagen, die grösse der Plätze und die «Privatsphäre», die hier auf jedem Platz gegeben ist!

Blanes, Sonntag, 08. September 2024

Die Weiterreise Richtung spanische Grenze bis hin an den südlichen Teil der Costa Brava führte uns nach Blanes auf den Camping «Bella Terre». Bei unserer Ankuft hat es begonnen wie aus Kübeln zu Regnen… Mit Schirm zur Reception, wo alle Formalitäten erledigt wurden – für die Hunde eine Nummer ans Halsband, für die Erwachsenen ein Armbändeli 🙂 Wir durften in der Front-Reihe unser Paradisli platzieren mit gigantischer Aussicht auf das Meer… Wir hatten ein kleines trockenes Zeitfenster nutzen und dabei alles aufstellen können, was wichtig ist. Jetzt fehlt nur noch das schöne Wetter… Weil es nun mal aber regnete, gönnten wir uns einen kleines Mittagessen / Apéro im Innern und schauten etwas vom Jubiläums-Schwingerfest in Appenzell 😀

Gegen 16.30 Uhr strahlte endlich die Sonne und wir machten uns der Strandpromenade entlang auf den Weg Richtung Hafen. Eine sehr schöne (und rutschige, weil nass) Promenade mit vielen Marktständen, Restaurants und immer mehr Menschen… Nach rund 3 Kilometer machten wir uns wieder auf den Rückweg – war unterdessen ein langer Tag und neben dem Kopf ist nun auch das Fahrgestell etwas müde geworden.
Nun galt es noch, die Sanitären Anlagen zu begutachten – sehen super gut aus, erneut viel Platz in der Dusche und ein anständiger Strahl 😉 Auch die Toiletten sind blitzeblank! Ebenfalls hat es Waschmaschinen – eine davon werden wir morgen sicherlich füllen und unsere Garderobe auf Vordermann bringen.

Unser Hunger ist noch bescheiden und so gönnten wir uns einen kleinen Pastis. Etwas später werden wir uns Spaghetti machen, den Fussball-Match Schweiz-Spanien schauen und uns dann zeitig schlafen legen.

Blanes, Montag, 09. September 2024

Die Sonne und das Meeresrauschen küssten uns in den Morgen… unbezahlbar!! Morgenroutine, dann Erholung auf dem Liegestuhl, baden im Meer, etwas leichtes zu Mittagessen (Rührei & ein Kack-Brötli mit Rohschinken), wiedermal etwas sonnenbaden und immer wieder ins Meer… Wir zapften unseren Schlauch direkt ans Wasser und konnten uns so jeweils vom Salzwasser befreien.
Denise hat das Paradisli rausgeputzt, ich den Abwasch gemacht und dann, nach dem kurzen Spaziergang, gönnten wir uns einen Pinot-Gris 🙂 Nach dem letzten Meeresbesuch war Körperhygiene angesagt und dann marschierten wir wieder los der Strandpromenade entlang. Weil wir heute etwas später unterwegs waren, hatten die Spanier auch diverse Stände und Restaurants mehr offen, als gestern 😉 Vor 19.30 Uhr haben die Restaurants definitiv nicht offen und um 19.40 Uhr war es dann tatsächlich soweit, dass wir unser Restaurant auserwählt hatten – das Celler Sant Antoni!

Wir haben wunderbar gegessen – im Detail waren es ein Gruss aus der Küche (Melone mit Martini Bianco gespritzt und etwas Jamon), eine Ego-Vorspeise (Crevetten), einen Salat (mit Pininenkernen, Quitten, Schafskäse und Honig), einen Burger für Denise und ein Iberico-Schwein für mich. Dazu haben wir einen excellenten Wein aus dem Ribera del Duero, den «Vizcarra Senda del oro» genossen. Zu guter Letzt noch ein kleines Dessert – Zitronen & Mango Sorbet auf Champagner zum schlürfen… 🙂

Nun noch den Verdauungsspaziergang zurück zum Paradisli, rund 3 Kilometer… unterwegs noch «eingebrochen» und ein kleines helado im Cornet… Schön wars, und morgen gehts dann weiter nach Barcelona!

Blanes nach Barçelona, Dienstag, 10. September 2024

Heute soll der Sonnenaufgang fotografiert werden… Denise macht Fotos mit dem Handy, mein Handy macht eine Zeitraffer-Aufnahme… war ein schöner Moment, wir waren ganz alleine un fröhnten dem Spektakel.

Nun waren die kleinen Aufräumarbeiten dran – um 10.00 Uhr war fast alles bereit – wir haben nun nur noch das Stromkabel, 2 Stühle und den Teppich einzupacken. Dann geht’s auf nach Barçelona…

An einer Tankstelle ausfahrts Blanes wollten wir unseren Benzinvorrat auf Vordermann bringen… leider konnte ich nur für 5 Euro tanken, auch beim zweiten Versuch bliebs bei 5 Euro… dann also doch nicht hier tanken, sondern unterwegs. Weiter gings Richtung Autobahn, wobei unser GPS und Navigationsinstrument wirklich zu wünschen übrig lässt… immer mal wieder kein GPS Signal und/oder dann komplett neben der Spur… Vor Barcelona scherte ich dann aus auf eine Autobahn-Tankstelle… den Tank voll gemacht für 1.44 (was auf der Autobahn teurer ist als «nebenan»). Dann bekamen wir erstmals ein Gefühl, wie absolut riiiiiesiig diese Stadt ist… weitere Kilometer, die wir machten und immer in Barcelona waren… vorbei am Flughafen kamen wir dann auf dem Camping Tres Estrellas etwas nach 14.00 Uhr an.

Barçelona, Dienstag, 10. September 2024

Nach Anmeldung beim Camping 3 Estrelles und der Platzzuweisung für P08 machten wir erstmal eine Ehrenrunde, weil die theoretische Anfahrt nicht der realen Welt entsprach… dann nochmals ein Versuch, bis wir auf Platz P09 endeten und bereits einiges ausgeladen hatten… dann war es Denise, die sagte, wir sind doch auf Platz P08 – aber da steht schon ein Engländer… mmmhhh… nochmals den Plan angeschaut – eingekreist hat er P08… dann mal die Plakette geprüft, da war es der P06… diese Parzelle war auch noch frei und so gabs eine Verschiebung vom Paradisli auf den richtigen Fleck. Stühle und Kleingemüse haben wir nochmals eingpackt, den Teppich und die Hunde aber nicht… nächster Start und 30 Minuten später hatten wir alles Dingfest gemacht, sind angekommen!

Gefühlte 30 Minuten später gabs hohen Besuch aus der Familie – Sarina, welche ein paar Tage in Barcelone Ferien geniesst, stand bei uns auf Platz! Was für ein Wiedersehen mit uns und auch Brandy und Ferox!
Sarina nahm erstmal ein Bad im Meer, wir dagegen gingen los für einen kurzen Spaziergang… es war Zeit!
Gemeinsam genossen wir den Nachmittag im angenehmen Wind bei eitlem Sonnenschein, eine Glas Wein, Crevetten, Chips, Crackerbrot und Fetakäse-Dip…

Weil das Take-Away der «einfache» Weg war, wählten wir vier unterschiedliche Pizzas aus und haben noch zusammen Abend gegessen. Danach begleiteten wir Sarina zur nahegelegenen Bushaltestelle, verabschiedeten uns und winkten ihr laaaange nach 😉 Sie wird Barcelona noch bis Freitag Abend geniessen – genau so soll es sein!
Unser Abend endet draussen, bei etwas Fluglärm, dem Meeresrauschen und der Homepage-Aktualisierung… Guets Nächtle 🙂

Barçelona, Mittwoch, 11. September 2024

Der Tag war nicht sehr erlebnisreich, aber sehr entspannt… Wir gnossen den Tag hier auf Platz und am Strand – das Meer ist eine wahre Freude, der Sand hier sehr fein und das Wetter ein toller mix aus Sonne und Wolken. Ein Wäsche ist gemacht, ein gesunder Salat mit diversene Komponenten – Mais, Oliven, Feta, Kidneybohnen, Zwiebeln, Tomaten und Gurken! Dazu gabs unser Lieblings-Käcke-Brot vom Manor – weil es kein Knäckebrot ist (aber knackt), ist es einfach der Hammer 😉

Nach der Körperhygiene und einem Apéro-Poor gings ans Abendessen – Hamburger und Gemüse, dazu einen leckeren Merlot aus Frankreich 🙂 Unglaublich, was für guter Wein für «kein» Geld in Frankreich zu kriegen war… In Spanien waren wir bislang noch nicht auf unsere Kosten gekommen – mit Ausnahme des Restaurantsbesuchs in Blanes. Es wird definitiv Zeit, mal in einem grossen Einkaufszentrum die Qual der Wahl zu bekommen… Ein Besuch in Barcelona City haben wir unterdessen verworfen, weil die Hinfahrt rund eine Stunde mit dem Bus dauert und unsere Vierbeiner einen Maulkorb tragen müssten – zudem sind die Wetteraussichten für morgen tatsächlich regnerisch und gewitterhaft. Morgen wird es also nicht ganz so prickelnd werden und wir haben bereits vieles ins Paradisli gepackt. Es bleibt der Teppich, der Tisch und die Sturmbänder 😉 Alles andere werden wir noch reinnehmen, wenn wir Feierabend machen – aktuell geniessen wir draussen das Meeresrauschen, die Grillen, die startenden Flieger vom Flughafen Barcelona und die herrlichen Temperaturen! Life is good!!!

Barçelona, Donnerstag, 12. September 2024

Ein relativ schöner Morgen, den wir mit einem Besuch am und im Meer starteten… Immer schlechter wurde leider das Wetter und sogar stürmische Episoden durften wir erleben – aber den Teppich und die Sturmsicherung haben wir noch davor eingepackt – wir können also morgen starten, ohne dass wir noch einräumen müssen.

Die Idee, mit Uber noch einen Kurztrip zu machen und die Stadt zu besuchen, haben wir wettertechnisch verworfen. Einen wunderbaren z’Morgen mit Gipfeli und Brot, Honig, 3-Minuten Ei und etwas Aufschnitt – um 14.00 Uhr. Wir machten uns einen gemütlichen Indoor Paradisli Tag mit etwas TV, Internet und – trotz allem – etwas Kulinarik zwischen den Zähnen… naja, eine Ofenpizza und ein Ziegenkäse-Brot (wie Chnobli-Brot, einfach ohne Chnolbli, dafür mit Ziegenkäse…).

Eine angenehme Nacht bescherte uns einen viel schöneren Morgen, als erwartet – Sonnenschein puuuur! Noch den Abwasch, das Stromkabel und die Keile verräumen, dann kanns weitergehen Richtung Tarragona – genauer nach Les Cases d’Alcanar 🙂

Les Cases d’Alcanar, Freitag, 13. September 2024

Freitag der 13te – ein Fix-Termin, welchen wir normalerweise mit guten Freunden verbringen, mit einem wunderbaren Abendessen und ein paar Flaschen Wein – dieses Mal leider nicht, weil wir eben unterwegs sind 😉
Den Platz haben wir zufrieden verlassen und den Weg nach Les Cases d’Alcanar in Angriff genommen. Unterwegs hatte ich einen Besuch in einem Mercado eingeplant, der uns kaum Zeit kostete und einen sicheren Parkplatz bescherte. Viel Gemüse, etwas Fleisch für den Grill und Aufschnitt vom Iberico-Schwein, endlich etwas spanischen Wein und für den Durst mal etwas Bier, füllten unseren Einkaufswagen.

Die Weiterfahrt – rund eine Stunde Richtung Süd-Westen – war unspektakulär und wir freuten uns auf den neuen Camping-Platz «Estanyet» – etwas weiter als Tarragona, in Les Cases d’Alcanar. Ein hübscher, kleiner und überschaubarrer Campingplatz. Wunderschöne Sanitäre Anlagen, die Plätze selektiv recht beengt – wir hatten zum Glück einen Comfort-Plus Platzk direkt am Strand. Auch ACSI konnten wir hier nutzen, was uns eine Ersparnis von 50 Euro brachte. Der Platz ist der Hammer mit Meeressicht, Privatsphäre und viel Platz, tolle Sanitäre Anlagen, welche sauber und auch sehr nah sind.

Ein Besuch im Meer – ein Strand aus Steinen – brachte die nötige Abkühlung. Leider ist nicht nur der Stand steinig, sonder auch der Untergrund am Meer – schnittige und fiese Steine! Nach der Abkühlung war ein kleiner Apéro auf dem Program – Gemüse-Chips, Pilze und Butternuss-Kürbis, dazu ein toller Weisswein, welchen wir für 2.40 einkauften.

Zum Abendessen – der Grill ist aufgestellt – haben wir einen gemischten Salat mit Tomaten, Karotten, warmen Pilzen und Speck, Parmesan und grünem Spargel. Dazu vom Grill die zwei übrig gebliebenen Hamburger und eine Riesenwurst vom Schwein… Dazu einen Crianzia vom Ribera Del Duero – war lecker, würde ich aber nicht kaufen 😉

Les Cases d’Alcanar, Samstag, 14. September 2024

Ein wundervoller Morgen – blauer Himmel soweit das Auge reicht, noch etwas frische Temperaturen, aber in der Sonne alles gut. Wir starteten unseren Tag mit einem Spaziergang ins Dorf – die Strandpromenade ist wunderschön, ein kleiner Hafen und viele herzige Restaurants… Ein unglaublicher schöner Baum eingangs «Altstadt», den ich fotografisch festhalten musste. Per Zufall sind wir an einem Spar vorbeigeschlendert – eine gute Gelegenheit für meinen fehlenden Rasierschaum 🙂

Wieder zurück, fröhnten wir der Sonne, machten uns auf ins Meer und auf Herz-Stein Suche 😉 Das Meer wäre hier ebenfalls so fantastisch wie in Blanes… leider ist es aber sehr steinig und teilweise felsig, so dass wir mit unseren Badelatschen baden mussten. Dann war es Zeit für etwas kleines zu Essen – während Denise den Pool genoss, habe ich mich den Crevetten auseinandergesetzt – köpfen, schälen, entdarmen, abwaschen, bereitstellen… Pünktlich zur Flaschendekantierung traf Denise ein und wir genossen gemeinsam das bisschen Mediterrane 🙂

Den Tag verbrachten wir mit viel Nix-Tun, Spaziergängen, Steine suchen und einfach geniessen. Den Camping können wir nur empfehlen und mit der Platznummer 86 haben wir den wohl besten Platz bekommen…
Das Abendessen nach der Körperhygiene – die Duschen sind hier übrigens der Hammer!! – wurde vorbereitet: Eine Gemüseplatte, 4 Poulet-Brüstchen, ein Kack-Brötchen und eine Flasche Wein «The Guv’Nor» – Tempranillo… ganz okay, aber mehr definitv nicht… Zum Dessert gabs ein Dreierlei Eisbecher(chen) 😀

Unterdessen ist das meiste gepackt, der Grill sauber und morgen schauen wir nochmals nach dem Sonnenaufgang…

Sant Pere Pescador, Sonntag, 15. September 2024

Um etwa 10.00 Uhr machten wir uns auf den Weg wieder Richtung Tarragona, Barcelona bis hin zur Costa Brava – den Abzweiger l’Escala zum Carrefour, wo wir uns mit Thuna, Mineral, Wein, Wurst, Hamburger, Jamón Iberico und ein paar anderen Kleinigkeiten eindeckten… danach gings gleich weiter zum Camping Platz – da herrschte einiges an Verkehr, aber es ging trotz der vielen Deutschen ganz gesittet zu und her bei der Reception. Ein sehr freundlicher Empfang, Erläuterungen zum Platz und den Regeln, Rechnung und Armbändeli sowie eine kleine Einkaufstasche aus Leinen (oder so…), dann konnten wir das Tor zum sehr grossen Camping passieren – Camping Ballena-Alegre an der Costa Brava! Wir fuhren im Camping-Tempo von 10 Km/h bis zur Reihe 63 (von 65) und zweigten ab zum Platz YY… schade, dass dort bereits jemand auf dem Platz war 😀 Die Deutschen konnten den Plan nicht wirklich gut lesen, wollten sogar diskutieren und uns auf den gegenüberliegenden Platz verweisen 😛 Nachdem wir es Ihnen aufzeigen konnten, dass sie in der falschen Reihe sind, kam doch endlich etwas Bewegung in die Situation und sie haben alles «rüber» gezügelt, was bereits draussen war – danach auch noch das alte WoMo gestartet (zum Glück sprang der Motor an) und frei war unser Platz 🙂 Etwas hin und her, dann stand unser Paradisli perfekt, zumindest für die Nachmittags- und Abendsonne! Augepackt, aufgestellt, angeschlossen und ein Corona in der Hand- well done!!

Ein kleiner Bummel mit den Vierbeinern zum Strand veranschaulichte uns, dass es ein Platz für Kiten und Surfen ist – gäll CB vo GP 😀 weiter ging die Entdeckungsreise bis zur Reception, zum Einkaufsladen, der Vinothek, dem Pool und dann wieder zurück – Zeit für einen kleinen Apéro und die Abendsonne geniessen, danach war Körperhygiene angesagt! Ein unglaubliches Erlebnis, noch nie solche eine geile sanitäre Anlage erlebt, eine riesige Hundedusche und auch für wenig Geld 4 Waschmaschinen – und das nur schon in unserer Anlage… es gibt noch weitere 4 solcher Anlagen. Der ganze Platz ist unglaublich gepflegt und sauber, immer wieder Gelegenheiten für Entsorgungen – und es «stinkt» nirgends!!! Nach der Körperhygiene gings direkt zur Reception, denn hier wollen wir länger als bis Mittwoch bleiben und wir konnten unseren Platz bis Freitag verlängern – YESS!!

Zurück beim Paradisli gings an die Zubereitung des Abendessens. Heute natürlich den frischen Thuna, Avocado und ein Kack-Brötli. Dazu verköstigen wir eine hübschen Rotwein Namens Carrabmimbre – ein Crianza aus dem Ribera del Duero – ein schönes Tröpfchen, welches durchaus den Heimweg in die Schweiz schaffen könnte… Ein wunderbares und auch sehr gesundes Abendessen 😀
Nun ist es draussen doch schon ziemlich frisch, unsere Vierbeiner in den Brüchen und so entschieden wir uns, noch etwas SAT-Fernsehen (Grill den Henssler) reinzupfeiffen. Wir freuen uns auf die kommenden Tage!

Sant Pere Pescador, Montag, 16. September 2024

Der Morgen grüsste mit Sonnenschein und viiiieeel Wind 🙂 Zum Glück hatten wir das Sturmband und das «über die Markise Band» bereits als wir angekommen sind, montiert. Etwas Kaffee, danach ein Spaziergang am Strand, dann hinauf bis zur Rezeption und wieder zurück, bevor wir dann ans Meer eine Abkühlung abholten… es war wirklich kalt, kein Vergleich mit den anderen Standorten und das Verständnis, dass viele mit Neopren-Anzügen unterwegs sind, ist gewachsen… Nach dem Meer noch ein Marsch zum Pool, wo es ähnlich kalt war 😉 Zurück auf Platz etwas Sonne geniessen… sooo schöön! Der Wind wurde noch stärker und die Böen erhöhten sich von Stunde zu Stunde… um 14.00 Uhr gabs dann eine schöne Platte mit Rosmarin-Pfeffer-Magadamia-Nuts, Jamon Iberico, Ziegenkäse und «aufgegrilltes» Brot 🙂 lecker lecker!!

Den Tag verbrachten wir auf Platz, waren kleine Dinge einkaufen und genossen das absolut gigantisch schöne Wetter bei 27° am Meer… Nach weiteren Spaziergängen, der Körperhygiene (immer noch sehr geil das Erlebnis in diesen sanitären Anlagen…!!!) galt es, das Abendessen vorzubereiten. Die Salatkünste von Denise sind weltklasse und die neue Fertig-Sauce, die wir heute morgen ergatterten, war super passend! Speck, Spargelspitzen, Tomaten, Feta, Eisbergsalat, Kichererbsen und Toast-Würfel. Dazu gabs einen Black-Angus und einen Standard Burger vom Grill – das Rennen machte ganz klar der Black-Angus Burger 😀

Nun gilt es noch etwas zu chillen – dazu nutzen wir die Satelliten-Schüssel, einen Spaziergang am Meer, wo die Hunde sich austoben konnten, einem guten Glas Wein «Dehesas del Rey» aus dem Ribera Del Duero – und einen Gute-Nacht-Tee (Leber/Gallen Tee) 😉

Sant Pere Pescador, Dienstag, 17. September 2024

Etwas später als sonst gings mit den Hunden auf den Spaziergang – die Nacht war ruhiger, als wir es aus dem Wetterbericht vorgestellt hatten mit Wind von 40 Km/h und Böen von 60 Km/h. Es war bei weitem nicht mehr so windig wie gestern, aber das wird sich wohl noch etwas ändern im Verlauf des Tages. Heute haben wir die Bettwäsche gewaschen, damit wir nach den Ferien bereits wieder einsatzbereit sind. Eine weitere Wäsche wird es dann morgen geben.

Neu eingekauft (Wäscheleine…), Wasser ist ebenfalls nachgefüllt, der Grill etwas «getuned» (Windabsorbierer mit Alufolie ;-)), das WC geleert im kostenlosen Automat und die Markise wieder ausgefahren und gesichtert. Den Tag verbrachten wir mit sehr wenig Nix-Tun, können aber nicht wirklich erkennen, was wir gemacht haben… der Meerbesuch (im nassen Kalt) wurde durch einen Spaziergang am Meer ersetzt – der Wind an der Küste ist viel stärker und auch kälter…

Die Bewölkung hat unterdessen die Sonne verabschiedet – schade, wir hätten gerne mal noch etwas entspannt 😉 So räumten wir etwas zusammen, denn ein paar Regentropfen sind heute Nacht zu erwarten, bevor es morgen dann wieder sonnig weitergeht. Nach der Körperhygiene – habe ich schon erwähnt, dass es der Hammer ist?! – gings ans Abendessen – Chorizo-Würstchen vom Grill und eine wunderbare Gemüseschale, gespickt mit Ziegenkäse 🙂 Dazu gabs einen Etiketten-Wein (Denise’s Wahl), der ganz okay war… Nebst den Tagesfotos haben wir heute auch die sanitären Anlagen fotografisch festgehalten…

Sant Pere Pescador, Mittwoch, 18. September 2024

Ein beinahe windstiller Morgen küsste uns wach und wir machten unsere Morgenroutine wie üblich. Im Anschluss machten wir ein Workout auf unserem Platz, so wie wir das auch schon am Montag gemacht hatten – hatte ich vergessen zu schreiben 😉 Dann war die Wäsche dran, die wir über unsere neue Wäscheleine hängten – eine gute Investition 🙂

Ein Spaziergang am Strand – der Wind hat merklich abgekühlt – führte uns dann noch «auf die andere Seite» des Campings. Ausgestattet mit vielen Mobilhomes, weiteren «privaten» Pools, ein Spa, eine Snack-Bar und nochmals vielen Stellplätzen sowie ein kleines Lädeli für Surfer und solche, die es werden wollen. Für mich hat es eine neue Badehose gegeben 😀 Am Pool machte ich einen Bogen und überliess es Denise, sich dort abzukühlen. Auf Platz gabs etwas kleines zwischen die Zähne und ein Desperado mit Zitronenschnitz.

Unterdessen ist es nach 18.00 Uhr, wir sind geduscht und kümmern uns nun um das Abendessen. Wir werden dies erneut drinnen einnehmen, da es bereits unter 19° Celsius ist und die Sonne von Schleierwolken / Wolken bedeckt ist. Morgen soll es dann aber wieder tolle 24° Celsius bei eitlem Sonnenschein geben. Es gibt bei uns mal wieder Hamburger – erneut als ordinäre und Black Angus Version – und Salat in einer neuen Variante 😉
Ein ausgedehnter Spaziergang folgte und ein kurzer Stopp beim Glacé-Stand war eingeplant – danach gings wieder back to Paradise 😀

Sant Pere Pescador, Donnerstag, 19. September 2024

Wolkenloser Himmel und bereit für einen ausgedehnten Spaziergang – heute soll die Reise nach l’Escala gehen. Wir starteten am Strand entlang, bis sich ein Fels und Meer uns in den Weg stellten. Danach gings einer schönen Allee entlang, immer hübsch im Schatten der Bäume und immer wieder Gelegenheiten, ans Meer zu gelangen. Eingangs l’Escala stand eine Statue aus olympischen Zeiten (1992), danach gings der Küste entlang runter zu vielen Restaurants, Bars und kleinen Boutiquen… Heute war kein Markt (oder wir konnten ihn nicht finden…). Schade, wir hätten gerne etwas Gemüse und Obst eingekauft… Beim Touristen-Info-Punkt gabs das rettende öffentliche WC, bevor wir uns dann wieder auf den Rückweg machten. Schön wars!

Im Verlauf des Nachmittags haben wir immer mal wieder etwas verräumt – etwas dunkle Wolken hingen herum und wir wollten unbedingt unsere Sachen im Trockenen verräumen. Es blieben noch die Stühle, die Markise, Leine, Strom und Keile 🙂 Wir können morgen also frühzeitig unseren ersten Wegpunkt anpeilen für die Rückreise in die Schweiz.

Schon fast zur Routine geworden – am Vorabend der Abreise Take Away zu nehmen 🙂 Heute haben wir vor lauter Hunger etwas übertrieben: 2x Süsskartoffel-Pommes, 1x Chicken KFC, 2x Pizza… gut, dass wir die Pizza morgen auch kalt essen können 😉 letzte Nacht in Santa Pere Pescador und eine Fahrt von rund 6 bis 7 Stunden vor Augen, Zeit in die Horizontale zu verschwinden. PS: 1 Negativer Punkt auf diesem Campingplatz, um etwas zu jammern auf höchstem Niveau – die Netzversorgung ist wirklich unbefriedigend… Foto-Upload nahezu nicht möglich…

Aix-les-Bains, Freitag, 20. September 2024

Am Morgen noch die letzten Kleinigkeiten erledigt, dann gings zur Grau-Wasser Entsorgung, dann zur Tankstelle – da brauch ich mal eine Einweisung, wie das so läuft in Spanien… mit der Auswahl «Voller Tank» wollte meine Kreditkarte mit €130 belastet werden – dafür hatte ich keine Nerven 😉 also, mal für €30 und im zweiten Gang mit €15 – dann war der Tank beinahe voll.

Dann gings auf Reise – einen HYPER-U konnten wir nicht vernünftig erreichen, dafür dann einen Super-U – zumindest im zweiten Anlauf, denn in Montpellier war da eine Schranke, die das Parkieren zu einem nicht nötigen Abenteuer gemacht hätte… Kreisel und zurück auf die A7… Auf einer Pinkelpause für die Vierbeiner schaute ich dann für einen Super-U, auf dem wir auch mit dem Paradisli parkieren konnten – das war in Marguerittes 🙂 Ein paar frische Crevetten, etwas Thuna, Salami, 6 Flaschen Wein und weitere Kleinigkeiten kamen in den Warenkorb. Dann zur Tankstelle – wo wir noch von einem Schisser gerammt wurden mit dessen Rückspiegel… ein paar streifen mehr – vielleicht sogar wegzuputzen mit unserem Wundermittel. Tank voll, bereit für die Weiterreise.

Der ursprügliche Stellplatz in Arx-les-Bains war bereits ausgebucht, also versuchten wir es auf einem Camping in Bourget-du-Lac – Telefon wurde nicht bedient, grundsätzlich ein eher schlechtes Vorzeichen. Wir versuchen es trotzdem und sind erfolgreich – eingebucht für eine Nacht. Nahe am See und den sanitären Anlagen. Uns gefällts hier super und wenn wir mal wieder Richtung Süd-Frankreich sind, ist das eine super Option für eine Nacht. Ein kleiner Apéro, Spaziergang und Begegnung zu einem Oldtimer – ein Renault Alpin 1985 – dann ein gutes Abendessen – Thuna mit einem leckeren Salat und einem Blindkauf eines wunderbaren Rotweins Namens «Vacqueyras» – einen Grand-Vin des Côtes du Rhône. Wenn ich den nochmals finde, werde ich meinen Weinkeller damit beehren 😉

Unterseen, Samstag, 21. September 2024

Etwas später als geplant gings von Bourget-du-Lac Richtung Genf – vorher aber nochmals etwas günstiger den Benzintank füllen! Nach dem Passieren der Grenze – nach über drei Wochen im Ausland – peilten wir unseren letzten Übernachtungsplatz an. Es soll am Thunersee sein, genauer in Unterseen auf dem Camping Manor Farm 1 🙂 Um 14.00 Uhr sind wir angekommen und durften den Platz begehen, um unseren Wunschplatz auszuwählen – es soll die Nummer 326 sein!

Das wichtigste ist aufgestellt – Strom, Teppich, Hundeleine, Stuhl und Beinverlängerung – und dann gleich Vitamin D aufpoliert 🙂

Ein sehr gepflegter und überschaubarer Campingplatz mit sehr alten sanitären Einrichtung, welche aber extrem gepflegt und sauber sind. Die Toiletten sind ebenfalls sehr sauber und haben Desinfektionssprays. Bereits sind Überlegungen da, die Ostern oder die Auffahrt hier zu verbringen!

Eine kleine Stärkung, dann gings mit den Vierbeinern mal pinkeln – ein kurzer Lauf gleich um’s Eck mit einer tollen Aussicht über den See bis zum schneebedeckten Berg (ist es der Eiger??).
Zurück auf Platz, relaxen, Körperhygiene und Vorbereitung für das letzte Abendessen dieser Ferien… ein kaltes Plättli mit Jamon Iberico, dreierlei Käse (3, 8 und 24 Monate gereift), Wildschwein Salami, Paté en Croute, dazu ein französisches Pain und eine Flasche Rotwein – Chateau Tour Canon 2022 – etwas jung, aber trotzdem schon ganz gut… könnte seinen Platz ergattern bei mir zu Hause 😉

Unterseen, Sonntag, 22. September 2024

Der Morgen war mit etwas Hochnebel nicht ganz so sonnig warm, aber ganz freundlich. Ein Spaziergang eröffnete uns die wahnsinns Spazier-Möglichkeiten, die hier gegeben sind. Wir werden bestimmt wieder hierher kommen und Ostern, Auffahrt oder Pfingsten verbringen.

Zurück auf Platz haben wir uns entschlossen, alles einzupacken und loszufahren – dies obschon wir erst um 15.00 Uhr den Platz hätten freigeben müssen. Aber das Paradisli ausräumen, die Crevetten schälen und entdarmen, die Kinder um 16.00 Uhr zu Besuch, Email vom Geschäft, «ankommen» und doch zu sinnvoller Zeit zu Bett zu gehen ist dann doch etwas viel, wenn wir erst um 17.00 Uhr zu Hause sind… Also gings kurz vor 12.00 Uhr auf die Heimreise mit ganz vielen Eindrücken im Kopf aus den vergangenen 3 Wochen… unbezahlbar, wunderbar, sensationell, ultimativ, entschleunigend, vertiefend, … da gäbe es noch einige Adjektive, die anzufügen wären…

Wir sind zu Hause angekommen – no more Words needed. Kein Unfall, ein Rucksack von Erfahrungen und Erlebnissen, Eindrücken und Begegnungen… Life ist good!! Rund 3’200 Kilometer sind wir auf dieser Reise gefahren – wir freuen uns bereits jetzt auf eine Fortsetzung 🙂