Category Archives: WoMo Frankreich

33 Tage Richtung Süden

28. August – 29. September 2026

Niederhasli, Freitag, 28. August 2026

Unser Paradisli war bereits zu 90% gepackt und alles vorbereitet. Der Plan war, am frühen Nachmittag loszufahren und irgendwo zwischen Bern und Frankreich eine erste Nacht zu verbringen. Gekommen ist alles ganz anders… Im Homeoffice während meines Meeetings rief Denise an und gleich nochmals und nochmals – es klang nach Notfall, also durfte ich den Call entgegennehmen. «Es riise Gwitter und Hagel isch im Aamarsch, Baden häts grad total verwütscht.» Okay, alle Fenster zumachen, auch jene beim Paradisli prüfen – es wurde total schnell dunkel und 2 Minuten später hagelte es Golfbälle… noch nie solch eine Wetterlage und -kraft erlebt!! Nicht lange, aber verdammt intensiv – und diese Sauerei von den Bäumen unseres Favoriten-Nachbars inklusive Lerchenzäpfen und Eicheln… KOTZ!!

Vermeintlich habe ich keinen Schaden erkannt am Womo – ja klar, Dellen an der Seitenwand und die Karosse hat auch gelitten… und, noch nicht wirklich geprüft, aber das Dach wird auch gelitten haben. Dass es noch ein Dachfenster (Doppelverglasung) traf, hatte ich von aussen nicht gesehen und Denise gleich bemerkt, als sie das Paradisli von innen besichtigte – und irgendwie war Denise 30 Minuten später im Paradisli unterwegs zu Melzer und kam 90 Minuten später mit dem ersetzten Fenster zurück – Meisterleistung! Die Frontscheibe hat wohl gegen 9 oder mehr Mini-Risse, das können wir nicht beheben, verhindert aber unseren Ferienstart nicht!

Ich meinerseits habe weitergearbeitet – es wollte kein Ende nehmen, ich musste es einfach herbeiführen 😉 Jedenfalls haben wir das gröbste aufgeräumt – und den Rest müssen unsere Kids übernehmen, denn unsere Reise musste meiner Meinung nach HEUTE starten, egal wieviele oder wie wenige Kilometer wir hinter uns bringen. Um 18.50 gings los, Richtung Niederweningen – Tankstelle ist dort 12 Rappen günstiger! Weiter auf die Autobahn, vobei an Baden, Lenzburg, Aarau, Solothur und irgendwann vorbei an Bern… Dann Richtung Vevey und bei der Ausfahrt Flamatt setzte ich den Blinker – Ziel: Wünnewil-Flamatt. Eine Unterführung, maximal 3.20 Meter – Augen zu und durch 😀 dann den Hügel hinauf, durch den Dorfkern und Richtung Sportanlage – hier gibts einen grossen Parkplatz und Fussball wurde auch gespielt. Etappenziel erreicht – Danke Park4Night!

https://www.instagram.com/paradisli_on_tour/reels

Wünnewil-Flamatt, Freitag, 28. August 2026

Parkiert – es hatte noch viel Platz, trotz des Fussballspiels. Dann Hunde versorgt, geprüft, wie die Regeln sind und wieder zurück… einrichten und etwas zu trinken und zu essen bereitstellen, dazu etwas fernsehen – 10 vor 10 und danach etwas Arena – auf das wir so neutral bleiben, wie wir es als Schweiz heute sind 😉 🙂
Gut gespiessen, dann auf den Abendspaziergang, während Denise die Küche machte… morgen geht’s dann nach Frankreich, Ziel: Chateauneuf-du-Pape 😀 Gute Nacht!

Avignon, Samstag, 29. August 2026

Nach einem ausgiebigen Spaziergang und jeder Menge Kaffee (die Nespresso super-mini Maschine «seicht») machten wir uns um zirka 10 vor 10 auf den Weg Richtung Frankreich… es war eine üble Reise, Umleitung um Genf, und das war noch vor Morges angeschrieben… wie dem auch sei, nach über 90 Minuten Stau und gefühltem Stillstand machten wir uns über Umwege Luft frei – und dann waren wir tatsächlich auf der Autobahn und konnten ziemlich zügig Richtung Grenz fahren.

Auf der anderen Seite angekommen gings Richtung Grenoble und weil der Benzintank dann mal etwas Nachschub benötigte, machten wir unseren Einkauf ausserhalb der Autobahn – welcome Hyper-U!! Weil wir (noch) keinen Platz im Kühlschrank haben und wir nur «schnell» halten wollten, gab es eine gesalzene Butter und 18 Flaschen BADOIT – best Water ever! Während ich diese Besorgungen machte, führte Denise die Hunde aus – und danach gabs eben Benzin und weiter ging die Reise über Feld- und Landweg, bis wir «irgendwann» und «irgendwo» wieder auf die Autobahn einspurten.

Unterwegs versuchten wir, das Chateau in Chateauneuf-du-Pape zu erreichen, leider erfolglos – und so haben wir entschieden, anstelle des unsicheren Platzes in den Rebbergen mit der Stadt Avignon eine Übernachtung zu organisieren. Das ganze ging ganz flott – angekommen, vorgestellt, aufgezählt (1 WoMo, 2 Personen, 2 Hunde), bezahlt und Platz bezogen… Es war auf dem Camping Bagatelle – Platz 78 – kein SAT-Empfang, wunderbare Bäume und trockene Erde.

Wir besuchten natürlich die Altstadt und unsere eScooter hatten ihren ersten Einsatz 🙂 so was von genial!! Danke der Erfindungstube in Deutschland PUSH Components für diesen perfekten Träger – und der gleiche Dank dem Monteur in der Schweiz, Raphi von Camptech Lüthi!
In der Altstadt war Party, Fressmeile, Restaurants, Musik und Glacé angesagt. Wir entschieden uns für ein Restaurant im Freien und genossen einen Black-Angus Burger (enttäuschend schwach… zu weing Würze, weit über Medium) mit Fritten, dazu einen wunderbaren Côtes-du-Rhone, den wir aber noch kühlen mussten. Zum Dessert gabs dann noch jedem 2 Kugeln Glacé im Cornet für den Weg bis zu den eScooter 😉 Sehr lecker!!

Auf dem Camping dann nochmals Hundespaziergang, dann Duschen und Hygiene und aktuell bis soeben, Tagebuch schreiben… gute Nacht! PS: Morgen gehts bis nach Spanien zu guten Freunden!

Empuriabrava, Sonntag, 30. August 2026

Um 08.00 Uhr war Tagwache und wir starteten unseren Tag wie immer. Der Hundespaziergang gab uns nochmals ein anderes Licht auf Avignon mit seiner berühmten Brücke, mit der Sonne im Vordergrund… Gegen 10.00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg Richtung Spanien. Der Verkehr lief wunderbar, Tempomat auf 116 Km/h. Benzin soll in Spanien wesentlich günstiger sein, aber es reicht uns leider nicht bis dorthin – also war der Plan, noch in Frankreich «ein wenig» Benzin zu tanken… vor lauter schwatzen während dem Tanken endete es so, dass der Tank voll war… das lassen wir mal so stehen, die Differenz wäre so rund 70 Rappen der Liter gewesen…

Um 14.00 Uhr trafen wir auf dem Camping Laguna an der Costa Brava ein und bekamen sogleich unseren Platz zugewiesen. Frontreihe am Meer 🙂 Wir sind zufrieden damit, wenngleich wir lieber unser Paradisli «quer» auf den Platz gestellt hätten… der schattenspendende Baum war aber nicht sehr hoch und ein sehr dicker Ast hat uns das Manöver verunmöglicht. Auch so wie wir nun stehen, ist es perfekt… aktuell geniessen wir das Meeresrauschen und dass die Temperatur langsam tiefer wird…

Unterwegs zum Abendessen mussten wir vorerst die Lagune überqueren – der Meeresspiegel und die «Sandbank» meinten es gut mit uns und wir konnten durch das Wasser gehen, welches uns ganz wenig bis über die Knie reichte. Durch die Einkaufsmeile schlendern, einen Ersatz für das vergessene Täschchen kaufen und weiter zum Restaurant… Angekommen, und das erst noch zu pünktlich, weil es früher als spät war 😛
Das Restaurant El Dorado war jene Art von «FLEISCH – alles andere ist Beilage»… es war unverschämt gut und mega preiswert… Denise und ich gönnten uns ein Chateaubriand mit rund 500 Gramm – das war eine Wucht, extrem geil… die Fotos erzählen noch etwas mehr über Fleisch 🙂

Auf dem Nach-Hause-Weg gönnten wir uns ein tolles Glace in einem sehr bescheidenen Cornet… Das Glacé war der brüller! Gemeinsam schlenderten wir wieder Richtung Lagune… und der Wasserspiegel war tatsächlich höher… Hose aus und los ging der Spass… bei mir waren die Unterhosen trocken geblieben – bei Christof nicht 😀 Sein Weg ging «abtrup» runter :-D…
Zu Hause angekommen gings mit Hundis auf den Abendspaziergang – die haben sich super benommen und uns einen schönen Abend mit Freunden beschert. Zum Abschluss noch ein kleines Gläschen Rotwein «Dias Bayo 8» – wir haben noch eine Flasche aus dem Restaurant über d’Gasse gno! Buenas Noches!

Empuriabravia, Montag, 31. August 2026

Ein Tag in Stichworten:
– Lösungssuche Webesto nicht erfolgreich
– Kein Strom, Sicherung ersetzen, Wechselrichtereinstellungen anpassen
– Strom 🙂
– Sonnenbaden, Meeresbaden, Schwimmbaden mit Meerwasser
– entspannen, entschleunigen, geniessen, spazieren,

Zum Abendessen genossen wir unser Filet-Stroganoff mit selbsgemachten Spätzle (Made by Denise) und dazu noch den Dias Bayo 8 aus dem Restaurant 😀 …und dann wollten wir nochmals in die Stadt und machten uns auf den Weg, die Lagune zu überqueren – wesentlich weniger Wasser heute, aber in etwa gleich tief… wir schlenderten nochmals durch little Venice (Empuriabravia), haben das ein oder andere bescheiden Boot gesehen und ein paar Immobilien, die zu verkaufen sind, geprüft – es hat hier nix für uns und wir machten uns wieder auf den Heimweg – und schnappten uns noch ein Glacé 🙂

Morgen gehts Richtung Barçelona, nach Mataor… mal schauen, wie sich die Temperaturen morgen und übermorgen entwickeln – ist es zu heiss, werden wir Barçelona erneut nicht besuchen können mit unseren Vierbeinern…

Bussang (F) – in den Vogesen

02. April – 07. April 2026
Sunelia Domaine de Champé

Niederhasli, Gründonnerstag, 02. April 2026

Von langer Hand geplant und nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir endlich mal wieder mit unserem Paradisli unterwegs 🙂 Frisch vom Service in der Ford-Garage gings also nach Feierabend los in Richtung Frankreich, genauer in die Vogesen – exakt nach Bussang! Um 18.00 Uhr sind wir losgefahren – und Mister superstupid Trump musste ja unbedingt wieder eine solch erbärmliche Rede halten, dass der Oelpreis wieder durch die Decke ging… in Frankreich mussten wir dann tatsächlich zwingend tanken gehen… Denise führte uns zu AS24 in Ottmarsheim – leider eine Kette, die ausschliesslich für LKW ist und somit wieder zurück auf die Autostrasse… bis nach Lutterbach – da konnten wir bei einer Carrefour-Express Station tanken. Zwei Zapfsäulen und gefühlt 1 Liter pro Minute im Durchlauf 🙂 Der Liter war hier mit € 2.279 schon auch sehr stolz und eine Ersparnis gegenüber der Schweiz nicht wirklich vorhanden…

Bussang, Gründonnerstag, 02. April 2026

Um 21.00 Uhr sind wir angekommen – etwas Stau vor Rheinfelden verlängerte die Reise von zwei-einhalb Stunden auf drei Stunden. Im Restaurant konnten wir uns anmelden und bekamen unseren Platz zugewiesen mit den relevanten Informationen.
Der Platz war natürlich bereits im Dunkeln und wir erkannten nebst Rasen auch ganz unangenehm viel «Dreck» inklusive Spuren der Platz-Vorgänger. Nun denn, heute wollen wir nichts mehr aufstellen, sondern nur noch etwas Essen und Trinken – so parkierten wir einfach, wie ich reingefahren war 🙂
Leider verhinderte eine Birke, dass wir mit dem Satelliten TV schauen konnten – nun denn, einfach den Laptop am Fernseher anstöpseln und mit Sunrise TV etwas geguckt. Dazu gab es traditionell einen Prosecco, etwas Käse, Trockenfleisch, Schüttelbrot aus dem Südtirol und leckere Roland-Bretzel mit Sesam…

Bussang, Karfreitag, 03. April 2026

Das Wetter entsprach nicht ganz unseren Erwartungen – trocken, leicht windig und zu wenig sonnig machten wir uns daran, unser Paradisli Satellitengerecht zu installieren. Ich setzte mich durch – keine Regel ohne Ausnahme 😉 Den Teppich gelegt, die Markise rausgefahren und befestigt, Tisch & Stühle aufgestellt – wir sind ready! Danach etwas zwischen die Zähne – quattre Croissants von der Boulangerie im Dorf, dazu Butter, Kaffee und Vorfreude auf den bevorstehenden Spaziergang.

Los gings auf eine Route, die ich von Komoot habe – etwas über 7 Kilometer mit angesagten 300 Höhenmeter – es waren am Ende 350 Meter auf Komoot, 455 auf der Garmin App… egal, es war der Hammer und hat uns extrem gut getan. Um 16.00 Uhr sind wir wieder zurück und gönnen uns etwas Körperhygiene. Unser Platz verfügt über eine Dusche auf Platz, inklusive Toilette und Abwaschbecken… der Preisunterschied war so dermassen minimal, dass wir uns das gönnten, wenngleich wir eigentlich den Austausch beim Abwasch immer schätzen.

Und danach gings in den Apéro mit Champignons, Chips und Nüssen, dazu einen Wein vom Lidl – ein herrlicher Sommerwein, der auch im Frühling schmeckt und den tollen Namen «Sonnenschein» trägt 😀 Die Traube Sauvignon aus Rheinhessen.
Denise widmet sich den Wohnungsplänen, ich schreibe unser Tagebuch 🙂 …und jetzt ist es Zeit für die Vorbereitungen des Abendessens – Pasta-Sauce mit Tomaten, Fetakäse und Zucchetti… das wird himmlisch! Die Pasta nennt sich «breite Spaghetti» oder Nudeln 😀 Dazu einen Franzosen – Chateau Pierre 1er, 2019 – wunderbar! Einen Saint-Emillion, der meinen Namen trägt 😀

Bussang, Samstag, 04. April 2026

Es sind in der Nacht bereits hin und wieder mal ein paar ein paar Tropfen Wasser runtergefallen – aber es war am Ende so ziemlich alles draussen, weil es nebelartig feucht war. Wir machten uns auf einen kurzen Spaziergang und gönnten uns danach ein kleines Frühstück. Als es am Nachmittag zu sonnigem Wetter wechselte, machten wir uns erneut auf den Weg eines ausgedehnteren Spaziergangs. Was wir jedenfalls festhalten müssen – Bussang ist ein wirklich erschreckend unschönes Dorf, das keinen Charme hat…

Zurück auf Platz wollten wir eigentlich den Apéro draussen geniessen, weil sich aber die Sonne rar machte und wir einen neuen Camper sichteten, der sich langsam in die Feuchte Erde eingrub, machten wir es uns nochmals indoor gemütlich zu einem Gläschen Lugana vom Monte del Frà 😀

Bussang, Sonntag, 05. April 2026

Der Ostersonntag zeigte sich wesentlich sonniger und etwas weniger windig. Der kurz Morgenspaziergang führte uns an der Bäckerei vorbei – und die Schlange stand bis nach draussen… macht nix, wir wünschen uns einerseits Croissants (wohl schlechte Chancen um 10.00 Uhr) und ein Stück Brot für das geplante Fondue von heute Abend.
Ich stellte mich also draussen in die Schlange, welche sich langsam bewegte – vorbei am Dessert… soll ich? mmmhh…. weiter gings… und plötzlich war ich an der Reihe… Hat es noch Croissants? …den Dummen gehört die Welt – die Tür schlug auf und ein ganzes Blech mit Ofenfrischen Croissants wurden aus der Backstuben hereingebracht 🙂 Also, dann noch ein Stück Brot, lecker dunkel mit viel Kruste und – ja, ein Dessert… Paris-Brest Noisette und Paris-Brest Pistache…

Dann genossen wir unser Frühstück oder eher Brunch und machten uns um 12.00 Uhr auf eine kleine Wanderung – wir sind einigen Tieren begegnet – Esel, Alpacas, verschiedene Schmetterlinge, Rehe, Schlange und viele Vögel 🙂 Ja, die Wanderung war tatsächlich wunderbar und wir sind knappe drei Stunden später wieder auf dem Platz… Zufrieden geniessen wir die Sonne auf dem Liegestuhl, dazu ein kleiner Apéro 🙂

Am Abend gings dann los mit unserem Fondue, gespickt mit Chilli, Knoblauch und Ingwer – best ever! Die Menge war definitiv zu viel! …man gönnt sich sonst ja nix? Könnte man meinen – die Nacht war meine schlechteste – einfach zu voll und dann noch durstig 😉 Egal, geschmeckt hat es trotzdem und der kleine Dessert war super-lecker!

Bussang, Ostermontag, 06. April 2026

Der Ostermontag zeigte sich mit viel Sonne und blauem Himmel – erneut machten wir unseren kurzen Morgenspaziergang Richtung Bäckerei… und wieder standen die Leute bis nach draussen an – wir entschieden uns nicht anzustehen, denn zweimal werden wir nicht soviel Glück haben, dass die Croissants nachgeliefert werden, wenn ich dann dran bin 😉

Heute packten wir den Rucksack mit einem kleinen Picknick und gegen 12.00 Uhr machten wir uns erneut auf eine kleine Wanderung. Besucht haben wir den Bärenfelsen – dort haben wir unser Picknick genossen – schön war es! …und drei Stunden später waren wir wieder auf unserem Platz, machten es uns mit einer Flasche Weisswein an der Mosel bequem (mit den Sitzkissen vom Adventure-Shop). Die Füsse in der wirklich meeega kalten Mosel wurden abgekühlt, bis nix mehr zu spüren war 😀

Den Rest des Tages genossen wir die Sonne im Liegestuhl und entschlossen uns dann, bereits jetzt alles zu packen – so haben wir morgen einen gemütlichen Start vor Augen, wenn wir dann spätestens um 11.00 Uhr den Platz verlassen müssen. Während ich hier so schreibe, ist Denise dabei unser Abendessen zu kochen – Sweet & Sour! Tolles Menue und ich bin mir sicher, dass es heute keine «übervollen» Bäuche gibt 😉

Bussang, Dienstag, 07. April 2026

Wunderbares, sonniges Wetter – wir sind bereit für die letzten Aufräumarbeiten, ein kurzer Spaziergang und dann zur Grauwasser-Entsorgung. Checkout an der Reception für die Kurtaxen, dann gings los zur Tankstelle. Was für ein Glück in Zeiten wie diesen (USA, Israel gegen Iran…), dass wir für nur € 2.09 den Liter tanken konnten! Auf dem Heimweg sind wir Preisen bis zu CHF 2.40 begegnet… Bevor wir aber wieder in der Schweiz angelangten, machten wir einen Einkauf im Super U – etwas Salzbutter und andere Leckereien mussten mit nach Hause. Und für unser Mittagessen unterwegs gönnten wir uns eine «kalte Platte» und ein leckeres Brot!

Wir sind sehr gut nach Hause gekommen, haben das Paradisli ausgeräumt und gepflegt. Bald wird es nach Interlaken gebracht und bekommt ein kleines Upgrade 🙂 START | Campingservice Lüthi

Europapark Rust 2024

Besuch im Europapark (13.12.2024 – 16.12.2024)
Europapark Camping

Niederhasli, Freitag 13. Dezember 2024

Unser Paradisli hat in den vergangenen Wochen ein Upgrade bekommen, was die Innendekoration betrifft sowie einige weinige technische Utensilien… Nach einer gefühlten Ewigkeit ist es nun aber wieder soweit, dass wir ein Wochenende im Paradisli verbringen. Leider können wir den jährlichen Event dieses Jahr nicht mit unseren Kindern verbringen – die Weiterbildung von Robin hat klar Vorrang… und so wird es ein Wochenende zu zweit anstelle zu fünft – wir freuen uns «trotzdem».

Wir sind um 14.30 Uhr losgefahren – Denise hat einen halben Tag zu kompensieren und ich habe ebenfalls einen halben Ferientag aufgeworfen 🙂
Die Fahrt war super – in Lörrach gab es etwas Diesel zu wesentlich günstigeren Konditionen als in der Schweiz. Dann gings weiter bis nach Rust, wo wir dann unseren Campingplatz 232 besetzten.

Rust, Freitag, 13. Dezember 2024

Wir sind angekommen gegen 17.30 Uhr, Strom angeschlossen, Bodenheizung eingeschaltet, Heizung gestartet und dann husch husch zur Reception zur Anmeldung – wir mussten noch 2 Eintrittstickets, die wir bereits gelöst hatten, stornieren. Alles unkompliziert und sehr freundlich erledigt! Zurück im Paradisli gings los: Mit Prosecco angestossen, dazu ein paar Wasabi-Nüsse, Chio-Chips und Oliven sowie Pâté en croûte.

Zum Abendessen gönnten wir uns noch eine leckere Kürbis-Crème Suppe, frisches Brot und etwas Rotwein – Preludio de Sei Solo. Noch etwas Fernsehen und für mich einen kleinen Abendspaziergang zur Verdauung… und danach war es Zeit für die Horizontale.

Rust, Samstag, 14. Dezember 2024

Gewohntes Frühstück (Kaffee und Espresso) nach ausgiebigem Ausschlafen, bevor wir uns zum Eingang vom Europapark begaben. Das erste Ziel war die uns noch unbekannte Bahn «Voltron» – Ziel in knapp 15 Minuten erreicht – kaum angestanden, schon losgefahren! …und wie es der Zufall wollte, durften wir in der Frontreihe Platz nehmen!!! Was für eine absolut gigantisch geile Bahn! Die Überraschung war nach dem vermeintlichen Ende des Ritts… da gings RÜCKWÄRTS los, um gut Anlauf zu holen – genial, wenn Du denkst, es sei fertig und dann gehts nochmals richtig los!

Details zu den Bahnen ersparen wir uns im Bericht – aber eines muss gesagt sein: Es macht schon irrsinnig viel Spass, die «grossen» Bahnen zu reiten! Am Ende des Tages blickten wir auf über 20’000 Schritte zurück, die sich über folgende Stationen summierten:
– 4x Voltron / unglaublich GEIL! Jedesmall in einer anderen Reihe 🙂
– 3x Silverstar / ein Evergreen und immer in der Hintersten Reihe
– 2x BlueFire / geiler Start!
– 1x Wodan / Front Reihe 🙂
– 1x Arthur und die Minimois
– Spaziergang durch den Märchenwald

Um 19:25 Uhr konnten wir nochmals bei der Voltron anstehen und nach 20 Minuten bereits Platz nehmen – ein toller Abschluss für einen gigantisch schönen Tag! Danach gings zurück ins Paradisli – Der Moment für Körperhygiene, Apéro und ein Champagner-Fondue, gespickt mit Ingwer und Chili… Fantastisch!

Rust nach Eguisheim, Sonntag, 15. Dezember 2024

Um 11.00 Uhr haben wir den Platz im Euro-Park verlassen und uns auf den Weg nach Eguisheim gemacht – schönes Elsass, Märchenhaftes Dörfchen – wir sind gespannt, wie es zur Weihnachtszeit aussieht. Unterwegs haben wir noch einen Super U in Colmar besucht – hier gibt es einfach ganz tolle Leckereien, welche wir in der Schweiz nicht bekommen können…

Bei der Ausfahrt für Eguisheim wurde uns klar – wir sind nicht alleine… gaaanz viele Autos und WoMos und – ohaaa – Strasse gesperrt… gleich wieder auf die Autobahn und bei der nächsten Ausfahrt wieder raus… auch hier bereits nach 200 Metern die ersten parkierten Autos… Die Strasse wurde zu einer Einbahnstrasse umfunktioniert, welcher wir nun folgten, bis wir in Eguisheim angekommen sind auf dem Stellplatz gleich beim Dörfchen… und ja, hier hat es noch rund 13 Plätze frei 🙂

Platz ausgewählt, Strom angezapft und ein kleines Mittagessen aufbereitet – kleines Salätchen mit Thon 🙂 Dazu haben wir den Herren Slalom geschaut, aber viel zu feiern gabs da leider nicht. Etwas später gings dann los und wir schlenderten durch die engen und gepflasterten Gassen… einfach «herzig» hier. Auf der Suche nach einem «Mitbringsel» probierten wir etwsa Käse und einige spezielle Salami: mal mit Feige, mal mit Steinpilz, mal mit Pfeffer, Knoblauch, mal vom Wildschwein, mal von der Ente oder auch vom Huhn… Wir wählten unsere vier Favoriten aus: Steinpilz, Feige, Pfeffermantel, Wildschwein. Dazu zweimal von unserem favorisierten Käse – und schon haben wir unser Mitbringsel!
Unterwegs erkundeten wir potentielle Restaurants für das Abendessen, mussten dann aber etwas ernüchtert davon abkommen, bevor wir wieder ins Paradisli zurückkehrten… Nun gönnten wir uns einen kleinen Apéro und fieberten mit der Schweizer Nati im Eishockey mit – 1:0 gegen die Finnen 🙂

Als es dann dunkel war, machten wir uns nochmals auf den Weg ins Dörfchen, welches nun zauberhaft beleuchtet war… wir schlenderten nochmals durch alle Gassen und Gässchen und genossen unsere Zweisamkeit mit gaaanz vielen anderen Menschen – aber es war ganz okay von der Menschenmenge!
Um 19.00 Uhr war Ende und alle starteten mit Aufräumarbeiten – und wir wollten eine «Pizza to go» abholen – leider Nein… so blieb es dann bei 4 Bretzel, welche wir als Brotersatz zu Aufschnitt, Salami und Käse genossen. Nun also die letzte Nacht, bevor es dann morgen nach Hause geht…. Eine wunderbare kurze Zeit geht zu Ende – Danke Leben, wir geniessen es!

Eguisheim nach Hause, Montag, 16. Dezember 2024

Der Mittelmeerküste entlang… (IT, MC, FR, ES)

30. August 2024 – 22. September 2024

Übersicht unserer Reise auf Google-Maps: Link

Niederhasli, Freitag, 30. August 2024

Wir sind bereit für unsere erste grosse Reise mit unserem Paradisli und starten Richtung Mailand… Weil Stau angesagt war am Gotthard, haben wir die Route über den San Bernardino gewählt und die Tour durchgehend genossen… bis zum Zeitpunkt, da der Verkehr stand und stockte vor und um Lugano herum… über die Grenze, Como und dann Autobahn bis in Zentrum von Mailand, wo wir einen kleinen Parkplatz besuchten, der 24h bewacht ist – ein Wohlfühlfaktor, den wir uns in der italienischen Fashion-Stadt nicht missen wollten. Für 5€ können wir hier nächtigen, müssen aber um Mittag den Platz verlassen… Hier die Adresse: (https://park4night.com/de/place/304910) Leider haben wir einen kleinen Steinschlagschaden, der immer grösser wird. Ein Anruf bei Carglass in die Schweiz, welche die italienischen Kollegen informieren werden. Mal schauen, wann wir etwas hören und möglicherweise auch die Scheibe ersetzt bekommen… heute haben wir jedenfalls nichts gehört 😉

Mailand, Freitag, 30. August 2024

Ein kleiner Apéro bei Ankuft auf dem Parkplatz durfte nicht fehlen, hatte ich doch allen Grund auf ein neues Abenteuer anzustossen – Zeit für Veränderung! Auch der Ferienstart ist wunderbar gelungen, trotz Steinschlag-Schaden an der Frontscheibe… Danach gings auf Erkundungstour in einer uns unbekannten Stadt. Mit ChatGPT noch kurz eine kleine Tour abgeholt und bei GoogleMaps abgebildet und schon waren wir «on Tour» 🙂

Zuerst durch den Simplon-Park, dann um das «Castello Sforzesco» – da durften wir etwas vom klassischen Konzert, welches gerade stattfand, mithören – bis hin zum Springbrunnen, weiter der Via Dante bis zum «Piazza del Duomo», danach durch die Shopping Meile «Galleria Vittorio Emanuele II» bis zum «Teatro alla Scala» und dann wieder zurück, bis zu unserem Paradisli… Die Temperaturen sind noch immer bei 23° und unterdessen ist es Mitternacht – Zeit für die Horizontale ohne Decke… 😉

Imperia, Samstag, 31. August 2024

Die Weiterfahrt haben wir um 09:40 Uhr gestartet mit dem Ziel Camping Capo Mele in Laigueglia. Dort angekommen wurde uns verkündet, dass der Platz belegt ist – also war die Weiterfahrt gegeben. Ein kurzer Anruf beim Stellplatz in Imperia, der sich aber auch Camping nennen darf, war erfolgreich und wir nahmen die 20 Kilometer Entfernung in Angriff. Um 13.30 Uhr waren wir bereits angekommen und durften unsere 4-Beiner auf dem Hundeareal frei lassen. Danach bekamen wir unseren Platz – Mutter und Tochter kümmerten sich um unser Wohl und weil ich der italienischen Sprache nicht mächtig war, unterhielten sich die Tochter in englisch und die Mutter in französisch. mit mir 🙂

Den Tag verbrachten wir auf Platz… Um 15:00 Uhr brauchten wir unbedingt was zu Essen – es chalts Plättli – und danach genossen wir den Pool. Ein anschliessendes Nickerchen war bitter nötig – die Batterien hatten noch richtig Auflade-Potential 😉 Weil es uns hier gut gefällt, haben wir bereits um eine weiter Nacht verlängert!
Nach der Körperhygiene machten wir uns auf den Weg an die Küste und flanierten der Strandpromenande entlang bis wir am Schiffshafen ankamen… wunderbare Boote, Schiffe, Kähne… Wahnsinn, was für wunderschöne Schiffe der Kapitalismus erbaut hat. Reich sein kann schon sehr tolle Geschichten schreiben – wir sind zumindest im Herzen reich 😉
Auf dem Rückweg durch die Innehöfe und Seitengassen haben wir sehr schöne Restaurants gesehen – mal schauen, ob wir morgen auswärts dinieren 🙂

Imperia, Sonntag, 01. September 2024

Die Sonne küsste uns wach, nachdem uns die Fliegen bereits ärgerten – Morgenroutine und danach runter zum Strand, dieses Mal in die andere Richtung, wo auch die Hunde ihren Platz einnehmen durften. Erstmals wieder etwas Salzwasser im Maul und Ferox – nach langem Zögern – auch mit den Vorderläufen mal im Wasser 😉
Die Temperaturen stiegen stetig und wir machten zwangsläufig Umkehr zurück auf Platz.
Etwas chillen ein wunderbares «Schweizer Mittagsmenue» mit Capuns und etas Federweissem aus Zürich, immer wieder am Pool zum Abkühlen, Powernaps, Planung für Monaco, tiefgründige Gespräche und etwas Sonnenbaden… Ein «fauler» Tag, der unheimlich schön war.

Am Abend haben wir uns einen Apéro gemacht, bevor wir dann kurz von 21.30 ins Centrum spazierten, um noch etwas im Restaurant zu ergattern. Genossen haben wir frittierte Calamares mit etwas Gemüse und ein Fisch-Potato-Pesto Mousse und einer Flasche Roero Arneis im Restaurant «Ü Battistrasse«. Ein kleines dólce vom Eisstand für den Heimweg – Pistache & Salted Caramel, Yoghurt & Pistache, beides im Cornet. Das Leben ist schön, man muss es nur MACHEN!
Die 4-Beiner hatten wir auf der Kamera jederzeit im Griff, bis wir dann ankamen… da hörten wir den Ferox bellen, irgenwie musste er unsere Ankuft gespürt haben…
Jetzt noch einen Gallen-Tee – passend zum fettigen Essen und den bitterkalten Temperaturen von 25° 😉
Morgen werden wir direkt nach Monaco fahren und hoffen, wir bekommen einen vernünftigen Parkplatz und Temperaturen, so dass wir noch etwas Sightseeing machen können.

Monaco, Montag, 02. September 2024

Auf gehts nach Monaco, gemütlich losgefahren um zirka 10.30 Uhr und natürlich gespannt, ob wir einen Parkplatz ergattern können… leider Nein, zumindest nicht in der Nähe… gesehen haben wir einiges und doch eigentlich nichts, aber es war ein echtes Abenteuer, durch die Strassen von Monaco zu kurven 🙂 Das Navi machte es uns zusätzlich schwer, da immer mal wieder das GPS ausfiel 😀

Nizza, Montag, 02. September 2024

Nachdem wir unten an der Küste angekommen waren, gings wieder hinauf und dann Richtung Nizza, ein Katzensprung von Monaco entfernt. Da wir keinen Parkplatz vor Augen hatten in Nizza, habe ich mal die Variante «Hafen» gezogen. Und siehe da – wir durften eine grosse Lücke für maximal 2 Stunden besetzen. Die Temperaturen waren unterdessen schon sehr hoch und wir machten eine sehr kurze und möglichst schattige Tour, um zumindest einen Eindruck von Nizza zu bekommen.
Grundsätzlich hat uns die Stadt nicht sonderlich gut gefallen. Aufgefallen ist aber, dass Frankreich doch eine wesentliche Spur sauberer ist, als das Gesehene in Italien. Die Tour habe ich mit Komoot aufgezeichnet. Brandy und Ferox haben immer mal wieder Wasser bekommen und bevor wir dann Richtung Antibes starteten, gabs eine Wasserabkühlung für die Pfoten und den Nacken .

Antibes, Montag, 02. September 2024

Die kurze Weiterfahrt bis nach Antibes war eigentlich nur anstrengend durch Nizza hindurch, danach sehr entspannt 😉
Den Camping-Platz «Pylon» haben wir auf Anhieb erreicht und haben auch einen «abgelegenen» und ruhigen Platz bekommen. Ein Gewitter braute sich zusammen und wir sputeten uns mit dem Einrichten – just in Time aufgestellt und schon gings los mit einer nassen Abkühlung, die sich dann auch auf die Temperaturen auswirkten – nach der letzten heissen Nacht sehr willkommen.
Nach einem ersten Eindruck der Sanitären Anlagen und dem «Angebot» auf Platz war klar, dass wir morgen sicherlich weiterreisen werden. Da hat alles zu wenig Charme respektive Hygiene… aber positiv zu werten gilt der Pool sowie die Nähe zum Strand (300 Meter) und auch zum Carrefour (800 Meter). Für 50€ die Nacht inklusive Strom passt für uns das Preis/Leistungsverhältnis nicht wirklich…

Ein Besuch im Carrefour war notwendig – es fehlt uns an Mineralwasser und in Frankreich füllen wir diesen Bedarf immer mit Badoit! Ebenfalls etwas Wein, ein wunderbares Schweinsfilet und andere Leckereien, die wir im Rucksack transportierten. Danach besuchten wir noch den wunderbaren Stein-Strand – alles abgerundete und wunderschöne Steine, die auch das Laufen angenehm machten (und die Füsse sauber bleiben…). Einige Wohnmobile stehen auch gleich am Strand und wir sind schon etwas neidisch und fragen uns, ob die wohl auch dort übernachten werden… Wäre für uns also auch eine tolle Option gewesen – jetzt sind wir aber nun mal auf Platz.

Zurück im Paradisli gings los mit kochen (danke Denise!) – das Schweinsfilet fand den Weg mit einem Speckmantel in die Pfanne, dazu den besten Zucchetti-Auflauf auf Erden!!! Die Temperaturen sind auf eine so tollen Niveau, dass wir beschlossen, dieses Abendessen drinnen zu geniessen. Wir freuen uns nun auf eine coole Nacht 😉 …und auf einen neuen Camping 😉

Salins de Giraud, Dienstag, 03. September 2024

Die vielen bekannten Namen wie Cannes, Saint Raphaël, St. Tropez, Cavalaire-sur-Mer, Marseilles haben wir alle ausgelassen und uns entschlossen, direkt in die Camarque zu reisen – weil wir diesen und den ganzen Rest bis nach Spanien kennen und lieben… und die 4-Beiner mit dieser Hitze keine Sight-Seeing Touren machen können. Die Còte d’Azur hat uns einfach nicht wirklich abgeholt… vielleicht zu hohe Erwartungen und mit Nizza und Antibes nicht ins Schwarze getroffen.

Um etwa 15.00 Uhr sind wir in Salins de Giraud angekommen. Ein kleines Dörfchen mit einem ganz schönen und grosszügigen Campingplatz am Ende – Camping Les Bois Flottés de Camargue. Viele Bungalows, einige Zeltplätze und Stellplätze mit viel Platz, ein Pool, Péntanque, Pferde, Esel – und natürlich die Salzfelder… noch nicht gesichtet haben wir die Flamingos, welche wir hoffen, noch anzutreffen.

Wir haben die Parzelle 62 bekommen – besser geht aus unserer Perspektive nicht. Auf der Parzelle hat es noch ein Sonnenschutz, wo wir gleich unseren Tisch uns Stühle drunter stellten. Aufgestellt hatten wir blitzschnell – wir sind ein gut eingespieltes Team 😉
Kaum hatten wir den Pool und die Sanitären Anlagen besucht, machte ich mich auf den Weg zur Reception, um gleich zwei weitere Nächte zu buchen. Unsere Weiterfahrt wird also am Freitag stattfinde. Viel hat es hier zwar nicht, aber der Platz und das Ambiente hier laden ein um zu chillen, geniessen und ganz viel nichts zu tun 😉
Nach dem Baden und er wunderbaren Dusche stimmten wir den Abend mit einem Apéro-Riche ein – unterdessen steht fest, dass es auch gleich unser Abendessen war 😉 Zum Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg, das Dörfchen zu besuchen. Viel hat es nicht zu sehen, vielleicht auch eben gar nichts – nach einer Stunde hatten wir das Dorf umlaufen und noch die letzten Sonnenstrahlen photographisch (oder fotografisch) festgehalten.

Zurück auf Platz gönnen wir uns nun noch ein Gläschen Rotwein und jedem «es Reiheli Schoggi». Die Temperaturen sind weltklasse mit 26° um halb zehn – die Mücken sind auch nicht mehr so fleissig wir vor 30 Minuten. Etwas Mückenspray und eine Mückenspirale werden ihren Teil dazu beitragen, dass wir morgen nicht total verstochen sind (so hoffen wir es zumindest)…

Salins de Giraud, Mittwoch, 04. September 2024

Gut ausgeschlafen und erholt starteten wir den Tag bei etwas Sonne und vielen Wolken und angenehmen Temperaturen. Ein Spaziergang ins Dorf, um etwas Brot, Wasser und andere Kleinigkeiten zu besorgen, stand auf dem Plan. Zuviel Theorie für eine Umsetzung 😉 Die Boulangerie hatte zu (und macht wohl auch nicht mehr wieder auf) und der Spar war nahezu leer… So gab es zumindest ein 6er Pack Badoit und zwei Büchsen Salat (Bohnen und Mais) und etwas Tiefkühl-Gemüse…

An der Reception wurden wir ans Restaurant verwiesen für Bestellungen des Morgenessens – 4 Croissants und 1 Pain habe ich nun in Auftrag gegeben bei einer unglaublich uncharmanten Schönheit. Bei der Gelegenheit machte ich gleich auch noch eine Restaurant-Reservation für 19.00 Uhr… wir werden ihr (der uncharmanten Schönheit) wieder begegnen…

Das Wetter wurde immer freundlicher und wir sonnten noch ein wenig, bevor wir die Zeit am Pool genossen. Danach gabs einen wunderbaren Salat, mit Feta, Tomaten, Avocado, Chutney Bohnen, Mais und Speck – fantastisch!
Nach dem Schönwetter kamen dann die ersten Gewitter… und bei solch einem Regenguss waren wir unterwegs mit Geburtstagskind Brandy (6 jährig) und Ferox, schützend unter unserem Knirps 😀

Danach war es an der Zeit, die Planung der nächsten Stopps in Angriff zu nehmen. Erste Buchung war Barcelona, in einem Zeitfenster, an welchem auch Sarina vor Ort ist. Die Reise dort hin galt es jetzt noch zu gestalten, rund 500 Kilometer in 5 Fahr-Tagen. Nach langem hin & her setzte sich Denise durch – 2 Plätze à 2 Übernachtungen. Mein Plan für hopping (4x 1 Nacht) bis Barcelona kam nicht durch… Tja, wer ist hier der Chef?!

Am Freitag fahren wir also los bis nach Valras-Plage – ein uns gut bekanntes Gebiet. Dort werden wir «unseren» grossen Carrfour besuchen und etwas shoppen, bevor wir auf den Platz gehen (https://www.leserignanplage.com/). Nach zwei Nächten wirds dann weiter gehen an die Costa Brava nach Blanes, wo wir im Camping Bella Terra (https://www.campingbellaterra.com/de/) einchecken werden. Weitere zwei Tage später gehts dann für 3 Nächte nach Barcelona auf den Camping Tres Estrellas (https://www.tresestrellascampings.com/barcelona/), wo wir uns mit Sarina treffen werden.

Nach soviel Planung war dann die Körperhygiene angesagt – und es folgte ein Gewitter dem anderen… um 19.00 Uhr traten wir unseren Besuch im Restaurant an und wurden TOTAL sympathisch und freudig empfangen und an unseren Platz geführt. Das gelieferte Wasser liessen wir nach dem ersten Schluck stehen, da es stark nach Chlor riech… Unsere Bestellung durften wir erneut bei der sympathischen Dame machen – Burger Ceddar mit Fritten, dazu ein Rotwein namens «St. Louis». Mit viel Hingabe wurde die Flasche entkorkt und hingestellt – einschenken könnnen wir ja selbst. Die Bestellung wurde schnell geliefert und das war gut so, denn noch mehr hätte der Burger nicht durch sein können. Geschmeckt hat es trotzdem, dank der guten Sauce. Den integrierten Salat, serviert mit viel Liebe zum Detail, haben wir unglaublich genossen – VIEL Oel, 2 Körner Salz, ein Tropfen Essig… Mayo, Senf und Ketchup wurden in den kleinen Beutel serviert – 2x Mayo wurden vernichtet, 4x Ketchup und 2x Senf ignoriert… Nun denn, der Zauber hat uns 59 Euro gekostet und bleibt uns bestimmt in Erinnerung… Anmerkung der Redaktion: Das Restaurant füllte sich extrem etwa 10 Minuten nach der Fotoaufnahme!

Salins de Giraud, Donnerstag, 05. September 2024

Die Sonne liess sich noch vermissen am frühen Morgen, doch bereits um 10.00 Uhr hatten wir strahlend blauen Himmel mit absolut genialen Temperaturen. Alles steht wieder im Freien und die nassen Sachen können schnell trocknen.
Auf dem Rückweg vom Spaziergang schnappten wir uns unser Pain und die 4 Croissants… Freude herrscht, denn das macht Frankreich eben auch aus 🙂
Ein Besuch am Pool, eine runde Sonnenbaden, etwas Rummikub spielen, spazieren, sich freuen auf den Apéro… Life is good!

Nochmals etwas Abkühlung im Pool, dann gings an den Apéro. Kürbis schneiden, etwas Oel und dann ab in den Backofen damit. Dazu gabs einen Pinot Gris aus dem Elsass, den wir in Antibes ergatterten 🙂 Nochmals etwas Pool-Zeit, dann Körperhygiene und in die Vorbereitung für das Abendessen heute Abend. Geplant ist danach den Abwasch zu machen, den Platz weitestgehend aufzuräumen mit Ausnahme des Bodens und des Sonnenstorens. So können wir morgen früh losfahren nach Valras-Plage und noch vor dem Platzbezug im Carrefour das Nötige einkaufen, im besten Fall noch nicht bei allzu hohen Temperaturen.

Noch ein kleiner Spaziergang, diesmal zur Rhone, die hier den Zufluss zum Meer hat. Gesehen acuh die Fähre, welche von hier nach dort alles mögliche transferriert – vielleicht auch uns Morgen früh…?!
Ein einfaches Abendessen, nichts für Vegetarier 😉 Tatar, ein Pain und eine fantastische Flasche Wein Namens «Fabio» – danke für den Weintipp an Silvia 🙂
Das Zusammenräumen hat wunderbar geklappt – gestartet um 20.45, Ende der Übung um 21.05… und seit diesem Moment läuft der TV mit dem Diamond League Zürich… Leider den Start verpasst 🙁

Valras-Plage, Freitag, 06. September 2024

Wir sind ein eingespieltes Team, auch wenns um das Aufräumen geht. Wir haben den Platz souverän und on-Time verlassen. Erste Station war die Tankstelle – noch Energie für 32 Kilometer waren angezeigt – voll getankt mit 59.5 Liter.

Dann machten wir uns auf den sehr kurzen Weg zur Fähre, welche uns über die Rhone brachte – für 10 Euro… man gönnt sich sonst ja nix… Danach gings links weg in Richtung Meer – durch das Städtchen Port Saint Louis du Rhône bis hin zur Plage de Napoléon, wo wir «beinahe» bis an Meer parkieren konnten. Ein wunderbarer Ort – Sand, Meer und noch mehr Sand und sooo viel Platz, einfach nur weltklasse!

Dann gings weiter Richtung Béziers – genauer auf zum Camping Sérignan-Plage von Yelloh, den wir am letzten Dienstag gebucht hatten. Bevor wir jedoch auf den Camping fuhren, mussten wir unseren Carrefour in Valras-Plage besuchen und das wichtigste einkaufen für Abendessen, Getränke und südfranzösische Leckereien…

Die Ankunft und Begrüssung war super, überhaupt keine Massenabfertigung, wenngleich der Campingplatz riesig ist. Nach den Instruktionen und der Platzzuweisung gins Richtung Platz R02, ein Platz in der Nähe des Strandes. Wir waren erstaunt ab der Grösse der Parzelle, die wir für die nächsten zwei Nächte die Unsere nenne dürfen. Kurze Analyse des Platzes, Festlegung der Positionierung und schon stand unser Paradisli perfekt auf dem Platz. Ausräumen, Strom anhängen, Wasser füllen und danach mit den Hundis den Campingplatz erforschen! Ein kurzer Besuch am Strand/Meer – wunderbar, viel Platz und viel Wind… Zurück im Paradisli überliessen wir Brandy & Ferox unser Paradisli und erkundeten einen Teil des grossen Campingplatzes selber. Wunderschöne Sanitäre Anlagen, tolle Restaurants, grosses Schwimmbad und eine «Einkaufsmeile»…

Danach gings in den Apéro, dann in die Körperhygiene und anschliessend ins Abendessen – ein kaltes Plättchen zu einem wirklich fantastischen Chateau Citran 2018… Wir waren echt überrascht, wie toll der Wein schmeckt. Unterdessen ist es Abend und Zeit, die Segel zu streichen – bis Morgen!

Valras-Plage, Samstag, 07. September 2024

Die Nacht war schon sehr «heiss» und wir wälzten uns hin und wiedermal auf eine nicht normale Art – aber am Ende wurde es dann doch irgendwann angenehm und wir träumten uns in den kommenden Morgen… Das Wetter sollte eigentlich eher bewölkt und gewitterhaft sein, doch wir wurden mit viel Sonne und ein paar Wolken belohnt. Der Tag war wunderbar und wir flanierten einige Kilometer dem Strand entlang – die Wellen waren für das Mittelmeer doch sehr angständig und wir waren voller kindlicher Vorfreude, bald darin zu baden.

Nun war es an der Zeit, dem Meer «Hallo» zu sagen – viele Wellen, starker Wind und zwei Erwachsene, die sich kindlich amüsierten 😀 Die Zeit verging wie im Nu und die Strömung zwang uns, einiges zurücklaufen, bis wir unsere Tüchlein ergatterten. Danach gings in den Swimmingpool zur Entsalzung, weil die Duschen aus Wasserknappheitsgründen nicht liefen… Wir genossen die Sonne und den riesigen Platz, den wir zur Verfügung hatten. Denise gönnte sich nochmals eine Abkühlung im Pool, während ich mich mit den Crevetten beschäftigte – schälen und den verd.. Darm rausnehmen, dazu gönnte ich mir einen kleinen Pastis 😉 Nun konnten wir den Apéro starten und geniessen, bei viel Sonnenschein und herrlichem Wind. Die Crevetten, etwas Chili-Chips und einen Viognier, der richtig lecker war!

Noch ein kurzer Spaziergang und dann erneut gemeinsam ins Meer – weltklasse! Wir haben es echt gerockt und die Wellen in die Knie gezwungen 😉 Dann nochmals Pool… und Körperhygiene, bevor wir unsere Pizzas bestellten – eine tolle Pizza mit Ziegenkäse 😀 …darauf gesellte sich dann noch etwas scharfes Gewürz und dazu eine tolle Flasche Merlot – die würde ich mir sogar zukaufen, würden wir nicht noch länger weiterreisen – vielleicht auf dem Rückweg?!?!

Unterdessen ist bereits alles zusammengepackt – lediglich das Stromkabel und die Keile müssen noch ins Paradisli, dann können wir die Reise nach Spanien antreten. Wir freuen uns, wenngleich wir uns durchaus noch ein paar Tage hier hätten vorstellen können – vor allem haben uns die Sanitären Anlagen, die grösse der Plätze und die «Privatsphäre», die hier auf jedem Platz gegeben ist!

Blanes, Sonntag, 08. September 2024

Die Weiterreise Richtung spanische Grenze bis hin an den südlichen Teil der Costa Brava führte uns nach Blanes auf den Camping «Bella Terre». Bei unserer Ankuft hat es begonnen wie aus Kübeln zu Regnen… Mit Schirm zur Reception, wo alle Formalitäten erledigt wurden – für die Hunde eine Nummer ans Halsband, für die Erwachsenen ein Armbändeli 🙂 Wir durften in der Front-Reihe unser Paradisli platzieren mit gigantischer Aussicht auf das Meer… Wir hatten ein kleines trockenes Zeitfenster nutzen und dabei alles aufstellen können, was wichtig ist. Jetzt fehlt nur noch das schöne Wetter… Weil es nun mal aber regnete, gönnten wir uns einen kleines Mittagessen / Apéro im Innern und schauten etwas vom Jubiläums-Schwingerfest in Appenzell 😀

Gegen 16.30 Uhr strahlte endlich die Sonne und wir machten uns der Strandpromenade entlang auf den Weg Richtung Hafen. Eine sehr schöne (und rutschige, weil nass) Promenade mit vielen Marktständen, Restaurants und immer mehr Menschen… Nach rund 3 Kilometer machten wir uns wieder auf den Rückweg – war unterdessen ein langer Tag und neben dem Kopf ist nun auch das Fahrgestell etwas müde geworden.
Nun galt es noch, die Sanitären Anlagen zu begutachten – sehen super gut aus, erneut viel Platz in der Dusche und ein anständiger Strahl 😉 Auch die Toiletten sind blitzeblank! Ebenfalls hat es Waschmaschinen – eine davon werden wir morgen sicherlich füllen und unsere Garderobe auf Vordermann bringen.

Unser Hunger ist noch bescheiden und so gönnten wir uns einen kleinen Pastis. Etwas später werden wir uns Spaghetti machen, den Fussball-Match Schweiz-Spanien schauen und uns dann zeitig schlafen legen.

Blanes, Montag, 09. September 2024

Die Sonne und das Meeresrauschen küssten uns in den Morgen… unbezahlbar!! Morgenroutine, dann Erholung auf dem Liegestuhl, baden im Meer, etwas leichtes zu Mittagessen (Rührei & ein Kack-Brötli mit Rohschinken), wiedermal etwas sonnenbaden und immer wieder ins Meer… Wir zapften unseren Schlauch direkt ans Wasser und konnten uns so jeweils vom Salzwasser befreien.
Denise hat das Paradisli rausgeputzt, ich den Abwasch gemacht und dann, nach dem kurzen Spaziergang, gönnten wir uns einen Pinot-Gris 🙂 Nach dem letzten Meeresbesuch war Körperhygiene angesagt und dann marschierten wir wieder los der Strandpromenade entlang. Weil wir heute etwas später unterwegs waren, hatten die Spanier auch diverse Stände und Restaurants mehr offen, als gestern 😉 Vor 19.30 Uhr haben die Restaurants definitiv nicht offen und um 19.40 Uhr war es dann tatsächlich soweit, dass wir unser Restaurant auserwählt hatten – das Celler Sant Antoni!

Wir haben wunderbar gegessen – im Detail waren es ein Gruss aus der Küche (Melone mit Martini Bianco gespritzt und etwas Jamon), eine Ego-Vorspeise (Crevetten), einen Salat (mit Pininenkernen, Quitten, Schafskäse und Honig), einen Burger für Denise und ein Iberico-Schwein für mich. Dazu haben wir einen excellenten Wein aus dem Ribera del Duero, den «Vizcarra Senda del oro» genossen. Zu guter Letzt noch ein kleines Dessert – Zitronen & Mango Sorbet auf Champagner zum schlürfen… 🙂

Nun noch den Verdauungsspaziergang zurück zum Paradisli, rund 3 Kilometer… unterwegs noch «eingebrochen» und ein kleines helado im Cornet… Schön wars, und morgen gehts dann weiter nach Barcelona!

Blanes nach Barçelona, Dienstag, 10. September 2024

Heute soll der Sonnenaufgang fotografiert werden… Denise macht Fotos mit dem Handy, mein Handy macht eine Zeitraffer-Aufnahme… war ein schöner Moment, wir waren ganz alleine un fröhnten dem Spektakel.

Nun waren die kleinen Aufräumarbeiten dran – um 10.00 Uhr war fast alles bereit – wir haben nun nur noch das Stromkabel, 2 Stühle und den Teppich einzupacken. Dann geht’s auf nach Barçelona…

An einer Tankstelle ausfahrts Blanes wollten wir unseren Benzinvorrat auf Vordermann bringen… leider konnte ich nur für 5 Euro tanken, auch beim zweiten Versuch bliebs bei 5 Euro… dann also doch nicht hier tanken, sondern unterwegs. Weiter gings Richtung Autobahn, wobei unser GPS und Navigationsinstrument wirklich zu wünschen übrig lässt… immer mal wieder kein GPS Signal und/oder dann komplett neben der Spur… Vor Barcelona scherte ich dann aus auf eine Autobahn-Tankstelle… den Tank voll gemacht für 1.44 (was auf der Autobahn teurer ist als «nebenan»). Dann bekamen wir erstmals ein Gefühl, wie absolut riiiiiesiig diese Stadt ist… weitere Kilometer, die wir machten und immer in Barcelona waren… vorbei am Flughafen kamen wir dann auf dem Camping Tres Estrellas etwas nach 14.00 Uhr an.

Barçelona, Dienstag, 10. September 2024

Nach Anmeldung beim Camping 3 Estrelles und der Platzzuweisung für P08 machten wir erstmal eine Ehrenrunde, weil die theoretische Anfahrt nicht der realen Welt entsprach… dann nochmals ein Versuch, bis wir auf Platz P09 endeten und bereits einiges ausgeladen hatten… dann war es Denise, die sagte, wir sind doch auf Platz P08 – aber da steht schon ein Engländer… mmmhhh… nochmals den Plan angeschaut – eingekreist hat er P08… dann mal die Plakette geprüft, da war es der P06… diese Parzelle war auch noch frei und so gabs eine Verschiebung vom Paradisli auf den richtigen Fleck. Stühle und Kleingemüse haben wir nochmals eingpackt, den Teppich und die Hunde aber nicht… nächster Start und 30 Minuten später hatten wir alles Dingfest gemacht, sind angekommen!

Gefühlte 30 Minuten später gabs hohen Besuch aus der Familie – Sarina, welche ein paar Tage in Barcelone Ferien geniesst, stand bei uns auf Platz! Was für ein Wiedersehen mit uns und auch Brandy und Ferox!
Sarina nahm erstmal ein Bad im Meer, wir dagegen gingen los für einen kurzen Spaziergang… es war Zeit!
Gemeinsam genossen wir den Nachmittag im angenehmen Wind bei eitlem Sonnenschein, eine Glas Wein, Crevetten, Chips, Crackerbrot und Fetakäse-Dip…

Weil das Take-Away der «einfache» Weg war, wählten wir vier unterschiedliche Pizzas aus und haben noch zusammen Abend gegessen. Danach begleiteten wir Sarina zur nahegelegenen Bushaltestelle, verabschiedeten uns und winkten ihr laaaange nach 😉 Sie wird Barcelona noch bis Freitag Abend geniessen – genau so soll es sein!
Unser Abend endet draussen, bei etwas Fluglärm, dem Meeresrauschen und der Homepage-Aktualisierung… Guets Nächtle 🙂

Barçelona, Mittwoch, 11. September 2024

Der Tag war nicht sehr erlebnisreich, aber sehr entspannt… Wir gnossen den Tag hier auf Platz und am Strand – das Meer ist eine wahre Freude, der Sand hier sehr fein und das Wetter ein toller mix aus Sonne und Wolken. Ein Wäsche ist gemacht, ein gesunder Salat mit diversene Komponenten – Mais, Oliven, Feta, Kidneybohnen, Zwiebeln, Tomaten und Gurken! Dazu gabs unser Lieblings-Käcke-Brot vom Manor – weil es kein Knäckebrot ist (aber knackt), ist es einfach der Hammer 😉

Nach der Körperhygiene und einem Apéro-Poor gings ans Abendessen – Hamburger und Gemüse, dazu einen leckeren Merlot aus Frankreich 🙂 Unglaublich, was für guter Wein für «kein» Geld in Frankreich zu kriegen war… In Spanien waren wir bislang noch nicht auf unsere Kosten gekommen – mit Ausnahme des Restaurantsbesuchs in Blanes. Es wird definitiv Zeit, mal in einem grossen Einkaufszentrum die Qual der Wahl zu bekommen… Ein Besuch in Barcelona City haben wir unterdessen verworfen, weil die Hinfahrt rund eine Stunde mit dem Bus dauert und unsere Vierbeiner einen Maulkorb tragen müssten – zudem sind die Wetteraussichten für morgen tatsächlich regnerisch und gewitterhaft. Morgen wird es also nicht ganz so prickelnd werden und wir haben bereits vieles ins Paradisli gepackt. Es bleibt der Teppich, der Tisch und die Sturmbänder 😉 Alles andere werden wir noch reinnehmen, wenn wir Feierabend machen – aktuell geniessen wir draussen das Meeresrauschen, die Grillen, die startenden Flieger vom Flughafen Barcelona und die herrlichen Temperaturen! Life is good!!!

Barçelona, Donnerstag, 12. September 2024

Ein relativ schöner Morgen, den wir mit einem Besuch am und im Meer starteten… Immer schlechter wurde leider das Wetter und sogar stürmische Episoden durften wir erleben – aber den Teppich und die Sturmsicherung haben wir noch davor eingepackt – wir können also morgen starten, ohne dass wir noch einräumen müssen.

Die Idee, mit Uber noch einen Kurztrip zu machen und die Stadt zu besuchen, haben wir wettertechnisch verworfen. Einen wunderbaren z’Morgen mit Gipfeli und Brot, Honig, 3-Minuten Ei und etwas Aufschnitt – um 14.00 Uhr. Wir machten uns einen gemütlichen Indoor Paradisli Tag mit etwas TV, Internet und – trotz allem – etwas Kulinarik zwischen den Zähnen… naja, eine Ofenpizza und ein Ziegenkäse-Brot (wie Chnobli-Brot, einfach ohne Chnolbli, dafür mit Ziegenkäse…).

Eine angenehme Nacht bescherte uns einen viel schöneren Morgen, als erwartet – Sonnenschein puuuur! Noch den Abwasch, das Stromkabel und die Keile verräumen, dann kanns weitergehen Richtung Tarragona – genauer nach Les Cases d’Alcanar 🙂

Les Cases d’Alcanar, Freitag, 13. September 2024

Freitag der 13te – ein Fix-Termin, welchen wir normalerweise mit guten Freunden verbringen, mit einem wunderbaren Abendessen und ein paar Flaschen Wein – dieses Mal leider nicht, weil wir eben unterwegs sind 😉
Den Platz haben wir zufrieden verlassen und den Weg nach Les Cases d’Alcanar in Angriff genommen. Unterwegs hatte ich einen Besuch in einem Mercado eingeplant, der uns kaum Zeit kostete und einen sicheren Parkplatz bescherte. Viel Gemüse, etwas Fleisch für den Grill und Aufschnitt vom Iberico-Schwein, endlich etwas spanischen Wein und für den Durst mal etwas Bier, füllten unseren Einkaufswagen.

Die Weiterfahrt – rund eine Stunde Richtung Süd-Westen – war unspektakulär und wir freuten uns auf den neuen Camping-Platz «Estanyet» – etwas weiter als Tarragona, in Les Cases d’Alcanar. Ein hübscher, kleiner und überschaubarrer Campingplatz. Wunderschöne Sanitäre Anlagen, die Plätze selektiv recht beengt – wir hatten zum Glück einen Comfort-Plus Platzk direkt am Strand. Auch ACSI konnten wir hier nutzen, was uns eine Ersparnis von 50 Euro brachte. Der Platz ist der Hammer mit Meeressicht, Privatsphäre und viel Platz, tolle Sanitäre Anlagen, welche sauber und auch sehr nah sind.

Ein Besuch im Meer – ein Strand aus Steinen – brachte die nötige Abkühlung. Leider ist nicht nur der Stand steinig, sonder auch der Untergrund am Meer – schnittige und fiese Steine! Nach der Abkühlung war ein kleiner Apéro auf dem Program – Gemüse-Chips, Pilze und Butternuss-Kürbis, dazu ein toller Weisswein, welchen wir für 2.40 einkauften.

Zum Abendessen – der Grill ist aufgestellt – haben wir einen gemischten Salat mit Tomaten, Karotten, warmen Pilzen und Speck, Parmesan und grünem Spargel. Dazu vom Grill die zwei übrig gebliebenen Hamburger und eine Riesenwurst vom Schwein… Dazu einen Crianzia vom Ribera Del Duero – war lecker, würde ich aber nicht kaufen 😉

Les Cases d’Alcanar, Samstag, 14. September 2024

Ein wundervoller Morgen – blauer Himmel soweit das Auge reicht, noch etwas frische Temperaturen, aber in der Sonne alles gut. Wir starteten unseren Tag mit einem Spaziergang ins Dorf – die Strandpromenade ist wunderschön, ein kleiner Hafen und viele herzige Restaurants… Ein unglaublicher schöner Baum eingangs «Altstadt», den ich fotografisch festhalten musste. Per Zufall sind wir an einem Spar vorbeigeschlendert – eine gute Gelegenheit für meinen fehlenden Rasierschaum 🙂

Wieder zurück, fröhnten wir der Sonne, machten uns auf ins Meer und auf Herz-Stein Suche 😉 Das Meer wäre hier ebenfalls so fantastisch wie in Blanes… leider ist es aber sehr steinig und teilweise felsig, so dass wir mit unseren Badelatschen baden mussten. Dann war es Zeit für etwas kleines zu Essen – während Denise den Pool genoss, habe ich mich den Crevetten auseinandergesetzt – köpfen, schälen, entdarmen, abwaschen, bereitstellen… Pünktlich zur Flaschendekantierung traf Denise ein und wir genossen gemeinsam das bisschen Mediterrane 🙂

Den Tag verbrachten wir mit viel Nix-Tun, Spaziergängen, Steine suchen und einfach geniessen. Den Camping können wir nur empfehlen und mit der Platznummer 86 haben wir den wohl besten Platz bekommen…
Das Abendessen nach der Körperhygiene – die Duschen sind hier übrigens der Hammer!! – wurde vorbereitet: Eine Gemüseplatte, 4 Poulet-Brüstchen, ein Kack-Brötchen und eine Flasche Wein «The Guv’Nor» – Tempranillo… ganz okay, aber mehr definitv nicht… Zum Dessert gabs ein Dreierlei Eisbecher(chen) 😀

Unterdessen ist das meiste gepackt, der Grill sauber und morgen schauen wir nochmals nach dem Sonnenaufgang…

Sant Pere Pescador, Sonntag, 15. September 2024

Um etwa 10.00 Uhr machten wir uns auf den Weg wieder Richtung Tarragona, Barcelona bis hin zur Costa Brava – den Abzweiger l’Escala zum Carrefour, wo wir uns mit Thuna, Mineral, Wein, Wurst, Hamburger, Jamón Iberico und ein paar anderen Kleinigkeiten eindeckten… danach gings gleich weiter zum Camping Platz – da herrschte einiges an Verkehr, aber es ging trotz der vielen Deutschen ganz gesittet zu und her bei der Reception. Ein sehr freundlicher Empfang, Erläuterungen zum Platz und den Regeln, Rechnung und Armbändeli sowie eine kleine Einkaufstasche aus Leinen (oder so…), dann konnten wir das Tor zum sehr grossen Camping passieren – Camping Ballena-Alegre an der Costa Brava! Wir fuhren im Camping-Tempo von 10 Km/h bis zur Reihe 63 (von 65) und zweigten ab zum Platz YY… schade, dass dort bereits jemand auf dem Platz war 😀 Die Deutschen konnten den Plan nicht wirklich gut lesen, wollten sogar diskutieren und uns auf den gegenüberliegenden Platz verweisen 😛 Nachdem wir es Ihnen aufzeigen konnten, dass sie in der falschen Reihe sind, kam doch endlich etwas Bewegung in die Situation und sie haben alles «rüber» gezügelt, was bereits draussen war – danach auch noch das alte WoMo gestartet (zum Glück sprang der Motor an) und frei war unser Platz 🙂 Etwas hin und her, dann stand unser Paradisli perfekt, zumindest für die Nachmittags- und Abendsonne! Augepackt, aufgestellt, angeschlossen und ein Corona in der Hand- well done!!

Ein kleiner Bummel mit den Vierbeinern zum Strand veranschaulichte uns, dass es ein Platz für Kiten und Surfen ist – gäll CB vo GP 😀 weiter ging die Entdeckungsreise bis zur Reception, zum Einkaufsladen, der Vinothek, dem Pool und dann wieder zurück – Zeit für einen kleinen Apéro und die Abendsonne geniessen, danach war Körperhygiene angesagt! Ein unglaubliches Erlebnis, noch nie solche eine geile sanitäre Anlage erlebt, eine riesige Hundedusche und auch für wenig Geld 4 Waschmaschinen – und das nur schon in unserer Anlage… es gibt noch weitere 4 solcher Anlagen. Der ganze Platz ist unglaublich gepflegt und sauber, immer wieder Gelegenheiten für Entsorgungen – und es «stinkt» nirgends!!! Nach der Körperhygiene gings direkt zur Reception, denn hier wollen wir länger als bis Mittwoch bleiben und wir konnten unseren Platz bis Freitag verlängern – YESS!!

Zurück beim Paradisli gings an die Zubereitung des Abendessens. Heute natürlich den frischen Thuna, Avocado und ein Kack-Brötli. Dazu verköstigen wir eine hübschen Rotwein Namens Carrabmimbre – ein Crianza aus dem Ribera del Duero – ein schönes Tröpfchen, welches durchaus den Heimweg in die Schweiz schaffen könnte… Ein wunderbares und auch sehr gesundes Abendessen 😀
Nun ist es draussen doch schon ziemlich frisch, unsere Vierbeiner in den Brüchen und so entschieden wir uns, noch etwas SAT-Fernsehen (Grill den Henssler) reinzupfeiffen. Wir freuen uns auf die kommenden Tage!

Sant Pere Pescador, Montag, 16. September 2024

Der Morgen grüsste mit Sonnenschein und viiiieeel Wind 🙂 Zum Glück hatten wir das Sturmband und das «über die Markise Band» bereits als wir angekommen sind, montiert. Etwas Kaffee, danach ein Spaziergang am Strand, dann hinauf bis zur Rezeption und wieder zurück, bevor wir dann ans Meer eine Abkühlung abholten… es war wirklich kalt, kein Vergleich mit den anderen Standorten und das Verständnis, dass viele mit Neopren-Anzügen unterwegs sind, ist gewachsen… Nach dem Meer noch ein Marsch zum Pool, wo es ähnlich kalt war 😉 Zurück auf Platz etwas Sonne geniessen… sooo schöön! Der Wind wurde noch stärker und die Böen erhöhten sich von Stunde zu Stunde… um 14.00 Uhr gabs dann eine schöne Platte mit Rosmarin-Pfeffer-Magadamia-Nuts, Jamon Iberico, Ziegenkäse und «aufgegrilltes» Brot 🙂 lecker lecker!!

Den Tag verbrachten wir auf Platz, waren kleine Dinge einkaufen und genossen das absolut gigantisch schöne Wetter bei 27° am Meer… Nach weiteren Spaziergängen, der Körperhygiene (immer noch sehr geil das Erlebnis in diesen sanitären Anlagen…!!!) galt es, das Abendessen vorzubereiten. Die Salatkünste von Denise sind weltklasse und die neue Fertig-Sauce, die wir heute morgen ergatterten, war super passend! Speck, Spargelspitzen, Tomaten, Feta, Eisbergsalat, Kichererbsen und Toast-Würfel. Dazu gabs einen Black-Angus und einen Standard Burger vom Grill – das Rennen machte ganz klar der Black-Angus Burger 😀

Nun gilt es noch etwas zu chillen – dazu nutzen wir die Satelliten-Schüssel, einen Spaziergang am Meer, wo die Hunde sich austoben konnten, einem guten Glas Wein «Dehesas del Rey» aus dem Ribera Del Duero – und einen Gute-Nacht-Tee (Leber/Gallen Tee) 😉

Sant Pere Pescador, Dienstag, 17. September 2024

Etwas später als sonst gings mit den Hunden auf den Spaziergang – die Nacht war ruhiger, als wir es aus dem Wetterbericht vorgestellt hatten mit Wind von 40 Km/h und Böen von 60 Km/h. Es war bei weitem nicht mehr so windig wie gestern, aber das wird sich wohl noch etwas ändern im Verlauf des Tages. Heute haben wir die Bettwäsche gewaschen, damit wir nach den Ferien bereits wieder einsatzbereit sind. Eine weitere Wäsche wird es dann morgen geben.

Neu eingekauft (Wäscheleine…), Wasser ist ebenfalls nachgefüllt, der Grill etwas «getuned» (Windabsorbierer mit Alufolie ;-)), das WC geleert im kostenlosen Automat und die Markise wieder ausgefahren und gesichtert. Den Tag verbrachten wir mit sehr wenig Nix-Tun, können aber nicht wirklich erkennen, was wir gemacht haben… der Meerbesuch (im nassen Kalt) wurde durch einen Spaziergang am Meer ersetzt – der Wind an der Küste ist viel stärker und auch kälter…

Die Bewölkung hat unterdessen die Sonne verabschiedet – schade, wir hätten gerne mal noch etwas entspannt 😉 So räumten wir etwas zusammen, denn ein paar Regentropfen sind heute Nacht zu erwarten, bevor es morgen dann wieder sonnig weitergeht. Nach der Körperhygiene – habe ich schon erwähnt, dass es der Hammer ist?! – gings ans Abendessen – Chorizo-Würstchen vom Grill und eine wunderbare Gemüseschale, gespickt mit Ziegenkäse 🙂 Dazu gabs einen Etiketten-Wein (Denise’s Wahl), der ganz okay war… Nebst den Tagesfotos haben wir heute auch die sanitären Anlagen fotografisch festgehalten…

Sant Pere Pescador, Mittwoch, 18. September 2024

Ein beinahe windstiller Morgen küsste uns wach und wir machten unsere Morgenroutine wie üblich. Im Anschluss machten wir ein Workout auf unserem Platz, so wie wir das auch schon am Montag gemacht hatten – hatte ich vergessen zu schreiben 😉 Dann war die Wäsche dran, die wir über unsere neue Wäscheleine hängten – eine gute Investition 🙂

Ein Spaziergang am Strand – der Wind hat merklich abgekühlt – führte uns dann noch «auf die andere Seite» des Campings. Ausgestattet mit vielen Mobilhomes, weiteren «privaten» Pools, ein Spa, eine Snack-Bar und nochmals vielen Stellplätzen sowie ein kleines Lädeli für Surfer und solche, die es werden wollen. Für mich hat es eine neue Badehose gegeben 😀 Am Pool machte ich einen Bogen und überliess es Denise, sich dort abzukühlen. Auf Platz gabs etwas kleines zwischen die Zähne und ein Desperado mit Zitronenschnitz.

Unterdessen ist es nach 18.00 Uhr, wir sind geduscht und kümmern uns nun um das Abendessen. Wir werden dies erneut drinnen einnehmen, da es bereits unter 19° Celsius ist und die Sonne von Schleierwolken / Wolken bedeckt ist. Morgen soll es dann aber wieder tolle 24° Celsius bei eitlem Sonnenschein geben. Es gibt bei uns mal wieder Hamburger – erneut als ordinäre und Black Angus Version – und Salat in einer neuen Variante 😉
Ein ausgedehnter Spaziergang folgte und ein kurzer Stopp beim Glacé-Stand war eingeplant – danach gings wieder back to Paradise 😀

Sant Pere Pescador, Donnerstag, 19. September 2024

Wolkenloser Himmel und bereit für einen ausgedehnten Spaziergang – heute soll die Reise nach l’Escala gehen. Wir starteten am Strand entlang, bis sich ein Fels und Meer uns in den Weg stellten. Danach gings einer schönen Allee entlang, immer hübsch im Schatten der Bäume und immer wieder Gelegenheiten, ans Meer zu gelangen. Eingangs l’Escala stand eine Statue aus olympischen Zeiten (1992), danach gings der Küste entlang runter zu vielen Restaurants, Bars und kleinen Boutiquen… Heute war kein Markt (oder wir konnten ihn nicht finden…). Schade, wir hätten gerne etwas Gemüse und Obst eingekauft… Beim Touristen-Info-Punkt gabs das rettende öffentliche WC, bevor wir uns dann wieder auf den Rückweg machten. Schön wars!

Im Verlauf des Nachmittags haben wir immer mal wieder etwas verräumt – etwas dunkle Wolken hingen herum und wir wollten unbedingt unsere Sachen im Trockenen verräumen. Es blieben noch die Stühle, die Markise, Leine, Strom und Keile 🙂 Wir können morgen also frühzeitig unseren ersten Wegpunkt anpeilen für die Rückreise in die Schweiz.

Schon fast zur Routine geworden – am Vorabend der Abreise Take Away zu nehmen 🙂 Heute haben wir vor lauter Hunger etwas übertrieben: 2x Süsskartoffel-Pommes, 1x Chicken KFC, 2x Pizza… gut, dass wir die Pizza morgen auch kalt essen können 😉 letzte Nacht in Santa Pere Pescador und eine Fahrt von rund 6 bis 7 Stunden vor Augen, Zeit in die Horizontale zu verschwinden. PS: 1 Negativer Punkt auf diesem Campingplatz, um etwas zu jammern auf höchstem Niveau – die Netzversorgung ist wirklich unbefriedigend… Foto-Upload nahezu nicht möglich…

Aix-les-Bains, Freitag, 20. September 2024

Am Morgen noch die letzten Kleinigkeiten erledigt, dann gings zur Grau-Wasser Entsorgung, dann zur Tankstelle – da brauch ich mal eine Einweisung, wie das so läuft in Spanien… mit der Auswahl «Voller Tank» wollte meine Kreditkarte mit €130 belastet werden – dafür hatte ich keine Nerven 😉 also, mal für €30 und im zweiten Gang mit €15 – dann war der Tank beinahe voll.

Dann gings auf Reise – einen HYPER-U konnten wir nicht vernünftig erreichen, dafür dann einen Super-U – zumindest im zweiten Anlauf, denn in Montpellier war da eine Schranke, die das Parkieren zu einem nicht nötigen Abenteuer gemacht hätte… Kreisel und zurück auf die A7… Auf einer Pinkelpause für die Vierbeiner schaute ich dann für einen Super-U, auf dem wir auch mit dem Paradisli parkieren konnten – das war in Marguerittes 🙂 Ein paar frische Crevetten, etwas Thuna, Salami, 6 Flaschen Wein und weitere Kleinigkeiten kamen in den Warenkorb. Dann zur Tankstelle – wo wir noch von einem Schisser gerammt wurden mit dessen Rückspiegel… ein paar streifen mehr – vielleicht sogar wegzuputzen mit unserem Wundermittel. Tank voll, bereit für die Weiterreise.

Der ursprügliche Stellplatz in Arx-les-Bains war bereits ausgebucht, also versuchten wir es auf einem Camping in Bourget-du-Lac – Telefon wurde nicht bedient, grundsätzlich ein eher schlechtes Vorzeichen. Wir versuchen es trotzdem und sind erfolgreich – eingebucht für eine Nacht. Nahe am See und den sanitären Anlagen. Uns gefällts hier super und wenn wir mal wieder Richtung Süd-Frankreich sind, ist das eine super Option für eine Nacht. Ein kleiner Apéro, Spaziergang und Begegnung zu einem Oldtimer – ein Renault Alpin 1985 – dann ein gutes Abendessen – Thuna mit einem leckeren Salat und einem Blindkauf eines wunderbaren Rotweins Namens «Vacqueyras» – einen Grand-Vin des Côtes du Rhône. Wenn ich den nochmals finde, werde ich meinen Weinkeller damit beehren 😉

Unterseen, Samstag, 21. September 2024

Etwas später als geplant gings von Bourget-du-Lac Richtung Genf – vorher aber nochmals etwas günstiger den Benzintank füllen! Nach dem Passieren der Grenze – nach über drei Wochen im Ausland – peilten wir unseren letzten Übernachtungsplatz an. Es soll am Thunersee sein, genauer in Unterseen auf dem Camping Manor Farm 1 🙂 Um 14.00 Uhr sind wir angekommen und durften den Platz begehen, um unseren Wunschplatz auszuwählen – es soll die Nummer 326 sein!

Das wichtigste ist aufgestellt – Strom, Teppich, Hundeleine, Stuhl und Beinverlängerung – und dann gleich Vitamin D aufpoliert 🙂

Ein sehr gepflegter und überschaubarer Campingplatz mit sehr alten sanitären Einrichtung, welche aber extrem gepflegt und sauber sind. Die Toiletten sind ebenfalls sehr sauber und haben Desinfektionssprays. Bereits sind Überlegungen da, die Ostern oder die Auffahrt hier zu verbringen!

Eine kleine Stärkung, dann gings mit den Vierbeinern mal pinkeln – ein kurzer Lauf gleich um’s Eck mit einer tollen Aussicht über den See bis zum schneebedeckten Berg (ist es der Eiger??).
Zurück auf Platz, relaxen, Körperhygiene und Vorbereitung für das letzte Abendessen dieser Ferien… ein kaltes Plättli mit Jamon Iberico, dreierlei Käse (3, 8 und 24 Monate gereift), Wildschwein Salami, Paté en Croute, dazu ein französisches Pain und eine Flasche Rotwein – Chateau Tour Canon 2022 – etwas jung, aber trotzdem schon ganz gut… könnte seinen Platz ergattern bei mir zu Hause 😉

Unterseen, Sonntag, 22. September 2024

Der Morgen war mit etwas Hochnebel nicht ganz so sonnig warm, aber ganz freundlich. Ein Spaziergang eröffnete uns die wahnsinns Spazier-Möglichkeiten, die hier gegeben sind. Wir werden bestimmt wieder hierher kommen und Ostern, Auffahrt oder Pfingsten verbringen.

Zurück auf Platz haben wir uns entschlossen, alles einzupacken und loszufahren – dies obschon wir erst um 15.00 Uhr den Platz hätten freigeben müssen. Aber das Paradisli ausräumen, die Crevetten schälen und entdarmen, die Kinder um 16.00 Uhr zu Besuch, Email vom Geschäft, «ankommen» und doch zu sinnvoller Zeit zu Bett zu gehen ist dann doch etwas viel, wenn wir erst um 17.00 Uhr zu Hause sind… Also gings kurz vor 12.00 Uhr auf die Heimreise mit ganz vielen Eindrücken im Kopf aus den vergangenen 3 Wochen… unbezahlbar, wunderbar, sensationell, ultimativ, entschleunigend, vertiefend, … da gäbe es noch einige Adjektive, die anzufügen wären…

Wir sind zu Hause angekommen – no more Words needed. Kein Unfall, ein Rucksack von Erfahrungen und Erlebnissen, Eindrücken und Begegnungen… Life ist good!! Rund 3’200 Kilometer sind wir auf dieser Reise gefahren – wir freuen uns bereits jetzt auf eine Fortsetzung 🙂

Turckheim (Frankreich)

17. Mai – 21. Mai 2023
Camping le Médiéval

Niederhasli, 17. Mai 2023

Mittwoch Abend, endlich wieder Camping! Auf geht’s gegen den Strom Richtung Norden, ins wunderschöne Elsass. Gepackt haben wir bereits am Dienstag, damit wir nach Feierabend gleich losgehen konnten. Die Reise war unbeschwerlich, zweimal mussten wir im stockenden Kolonnen-Verkehr verweilen, bevor wir dann um 20.30 Uhr auf Platz waren.

Turckheim, 17. Mai 2023

Das Vorzelt war schnell aufgestellt und alles andere folgte im Anschluss – und um 21.50 Uhr waren wir total angekommen, machten einen Abendspaziergang durch Turckheim und sind sogar noch dem Nachtwächter begegnet.

Turckheim, 18. Mai 2023

Die Sonnenstrahlen weckten uns in den schönen Morgen. Ein kurzer Spaziergang mit Abstecher zum Boulanger, wo wir uns frische und ECHTE FRANZÖSISCHE Croissants und ein wunderbares Pain besorgten. Zurück auf Platz und gleich den Tisch gedeckt, 3 Minuten Eier gemacht und Kaffee aus der Kapsel gebrüht, etwas Aufschnitt und Käse geschnitten, gesalzene Butter und Konfitüre aus dem Glas bereitgestellt und los gings mit dem Kaiserfrühstück!

Nach dem Morgenessen und Abwasch gings dann auf unsere erste kleine Exkursion, welche von Wald- und Wiesenwegen geprägt waren. Natürlich sind wir auch Rebbergen begegnet… keine Frage! Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und wir haben den Schatten im Wald jeweils genossen. Nach der Tour – rund 8.5 Kilometer – gings zurück ins WoMo, bevor wir dann – ohne die Vierbeiner – eine erste kleine Degustationstour starteten. Bei «François Baur» starteten und endeten wir – zu probieren gab es Pinot Blanc, Riesling und Pinot Gris. Um unseren Apéro lokal etwas zu pimpen, haben wir (Denise!) uns dann für zwei Flaschen Pinot Gris entschieden.

Ein kleiner Apéro, etwas Körperhygiene und danach Abendessen – gedrängtes Programm, denn die Schweizer Eishockey Mannschaft spielt an der WM um 19:20 Uhr gegen die Slowakei – was für ein toller Match, den wir geniessen konnten nach einem feinen Abendessen mit Poulet und einer Schweinsbratwurst, gespickt mit einer Gemüsse/Kartoffel-Schale aus dem Backofen. Dazu kredenzten wir einen Spanier aus dem Ribera Del Duero – Finca Villacreces! Grosses Kino!!
Das Match gewann die Schweiz mit 4:2 und ist somit noch ungeschlagen in der Gruppenphase auf Platz 1. Wir freuen uns auf den Match gegen Canada am Samstag!

Turckheim / Colmar, 19. Mai 2023

Am Morgen drückte die Sonne, konnte aber die Oberhand gegen die Wolken nicht absolut gewinnen. Vorerst stand der Besuch beim Boulanger an, wo wir uns mit vier Croissants und einer Baguette du Patron eindeckten. Danach gings los Richtung Colmar – ein Städtchen, welches wir schon öfters besucht haben und uns immer wieder fasziniert. Angekommen und genossen, ein kleines Mittagessen eingenommen und dann durch die Altstadt flaniert, ein Glacé verdrückt und dann gings wieder zurück. Wir sind erstmal etwas ausgepowert und geniessen die Ruhe, eine heisse Dusche und erholen uns für den bevorstehenden Abend.

Um 18:30 Uhr wurde ein Degustationsabend auf dem Camping organisiert. Gegen 20 Personen versammelten sich und hörten gespannt zu, was die unterschiedlichen Weine für Geschichten zu erzählen hatten. Vom Crémant zum Pinot Noir, Gris und Blanc zum Riesling und Gewürztraminer – alles war dabei bis auf den Muscat. Die Bestellung konnten wir gleich machen, der Wein soll dann morgen zur Abholung bereits stehen. Die tun was für Ihre Kundschaft!

Zum Abendessen nach der Degustation warteten einige Capuns, made by Emmy Streiff – ich muss an meiner Kreation noch etwas arbeiten, um auf Niveau vom Mami zu kommen… Dazu gab es einen guten feinen Priorat «Schwarzer Schiefer» – immer ein Gaumenschmaus!

Turckheim, 20. Mai 2023

Der Morgen bescherte uns wenige Sonnenstrahlen, die sich immer mal wieder hinter den Wolken versteckten. Die Temperaturen sind unterdessen über der 20 Grad Marke, aber erst wirklich angenehm, wenn die Sonne scheint.
Das Morgenessen war wiedermal wunderbar – 4 Croissants, 1 Pain de Patron, etwas gesalzene Butter und Konfitüre – es könnte fast nicht besser sein! Danach gings auf eine kleine Runde durch Turckheim, weiter nach Ingersheim und zurück auf den Camping. Noch vor dem Eishockey Match SCHWEIZ – CANADA machten wir eine kleine Exkursion nach Zimmerberg mit dem Scooter, danach noch die Seitengassen besucht in Turckheim und wieder zurück auf den Platz.

Um 15:20 war Spielbeginn an der Eishockey-WM in Riga (Lettland). Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und so waren wir ausnahmsweise etwas früher in den Apéro gestartet. Ein sehr spannendes Spiel, welches die Schweiz mit 3:2 für sich entscheiden konnte. YES!!
Danach noch eine kleine Runde mit den Doggies, damit wir dann am Abend erst spät nochmals raus müssen. Unterdessen haben wir den gestern bestellten Wein noch abgeholt, und jetzt istZeit für etwas lesen, chillen, social-media-time und powernappen, bevor es ein fleischloses (vegetarisch!) Abendessen gibt.

Turckheim, 21. Mai 2023

Sonnenschein zur Morgenstunde! Milde Temperaturen und nach dem morgendlichen Kaffee noch etwas Sonnenbaden… Dann gings auf Wanderschaft – 13 Kilometer waren angesagt, Richtung Niedermohrschwir, dann weiter zum Calvaire du Sommeberg und weiter nach Katzenthal zum Chateau du Wineck… es war schon ordentlich warm, vor allem für die Hunde… immer wieder Getränkepause und Abkühlung im Schatten im Gras. Dir Reise war unglaublich schön und voller Rebberge und wir freuten uns, endlich wieder in Turckheim angekommen zu sein.

Danach machten wir kleine Aufräumarbeiten, damit wir erstens alles im Trockenen haben und zweitens morgen total entspannt nach Riquewihr düsen können… Eine erfrischende Dusche, ein Apéro und danach grillieren – Trutenschnitzel, Grillkäse, Kartoffelauflauf und Zucchetti! Weltklasse!! Dazu einen schönen Spanier: Jumilla von Juan Gill… Ein lokales Erdbeer-Törtchen durften wir ebenfalls noch geniessen und den Abwasch verschieben wir auf Morgen, dafür gings noch auf Scooter-Tour zum Restaurant «la Tour» für ein zweites kleines Dessert: Coupe Romanov und ein Eiskaffee…

Turckheim, 22. Mai 2023

Am Morgen einen Kaffee genossen und danach alles eingepackt für die Abreise. Punkt 11.30 Uhr haben wir den Platz verlassen und bewegten uns in Richtung Eguisheim.

Das Dörfchen Eguisheim ist uns noch in bester Erinnerung und wir wollten unbedingt nochmals vorbeischauen. Soviel Charme, Wein und andere Köstlichkeiten… Nach der Rundtour stachen wir ins Restaurant «Brit Hotel la Ferme du Pape«, wo wir sehr lecker gegessen haben. Dann noch ein Abstecher für ein Meringue, dann gings los auf den Heimweg. PS: Eguisheim hat einen super Parkplatz, auch einen Bereich für Wohnmobile mit Strom, Wasser und Abfall. Für eine Nacht ein perfekter Ort, wer sich das Elsass anschauen will.

Noch in Frankreich haben wir den Benzintank gefüllt für freundliche 1.75 pro Liter… sieht in der Schweiz leicht anders aus. Am Zoll noch die 24 Flaschen abgefertigt, dann gings weiter durch Basel… leider mussten wir dort 25 Minuten liegen lassen, da es einen Unfall gegeben hat – aber wir sind unterdessen zu Hause angekommen, erholt und zufrieden!

Bretagne / Pays de la Loire / Nouvelle Aquitaine (Frankreich)

15. Juli – 1. August 2022
Nemours, le port au sable
Bénodet, Camping du letty
Nantes, Nantes-Camping
La Rochelle, Camping Port Punay

Reise-Übersicht Juli 2022

Niederhasli nach Nemours, 15. Juli 2022

Endlich Ferien! WoMo ist bereit und los geht’s gleich zum Röllin auf die Waage – leicht drüber, aber durchaus in der 10% Regel (gibt es die?). 3’580 hat die Waage angezeigt – wir haben nix, das wir zurücklassen könnten… höchstens etwas Wein und Wasser… das muss passen wie es ist.
Dann geht’s mal in Richtung Basel auf Schweizer Autobahnen – kein Stau, beinahe kein Verkehr. In Rheinfelden dann über Deutschland nach Frankreich und schon bald waren wir auf der französischen Autobahn. Wenig Verkehr und auch die Elefanten-Rennen hielten sich in Grenzen. Ein erstes Mal Diesel tanken stand auf der Agenda – erstmal falsch eingespurt und schon war die Tankstelle unerreichbar… Beim nächsten Mal hats geklappt, aber leider sind wir bei der Tankstelle der Lastwagen angekommen… Nein, das klappt leider nicht… dann Rundkurs und angekommen bei den PKWs… Tank gefüllt, Frontscheibe geputzt und Sandwich eingekauft. Zeit, die Vierbeiner mal an die frische Luft zu setzen…
Weiter gings – guess where – in Richtung Paris… immer wieder Paris! Der Verkehr war echt sehr angenehm. Mit 130 bis 140 km/h kamen wir unserer ersten Möglichkeit näher für den Zwischenstopp… der Verbrauch vom Treibstoff war entsprechend höher, so dass ich dann auf 120 km/h runter bin – nach GPS waren wir bei 115 km/h – und tatsächlich ging der Verbrauch imponierend runter… Die Ausfahrt Nemours genommen und als erstes eine Tankstelle aufgesucht, welche wir am Ortsende dann gefunden haben. Leider kein Ad-Blue an dieser Tankstelle, das werden wir dann auf der Autobahn morgen nachfüllen.

Dann gings direkt zum Kanal an die Rue du port sablé… ein wunderbares Fleckchen direkt am Kanal ganz nah einer Schleuse. Einige Boote und ein Wohnmobil aus Belgien mit Jahrgang 1980 oder so luden ein zu parkieren. Strom und Wasser stehen hier zur Verfügung, Fernseh-Empfang super und die Temperaturen perfekt bei rund 25 bis 28°. Einen Apéro, einen Spaziergang entlang dem Kanal, etwas TV und immer wieder mal ein Chat mit Sarina, welche heute Abend das Diplom überreicht bekommt – ja, Schande über uns Eltern, dass wir nicht life dabei sein konnten… im Herzen und Kopf waren mittendrin statt nur dabei!

Morgen geht’s früh weiter… Ziel ist es, um 07.00 Uhr loszufahren. Es stehen doch noch einige Kilometer an, die zu bewältigen sind – wir sind bereit!

Nemours nach Bénodet, 16. Juli 2022

Um 06.00 Uhr klingelte der liebenswert Wecker, die Sonne hat schickte schon die ersten Strahlen auf die Erde… Ganz leise machten wir uns bereit für die Weiterfahrt – Kaffee, Spaziergang, Aufräumen… und dann gings los, vorerst mal wieder in Richtung Paris… Autobahn erreicht und bei der nächsten Gelegenheit das AdBlue nachgefüllt. Die Fahrt der übrigen rund 600 Kilometer war sehr entspannt – wenig Verkehr, angenehme Geschwindigkeiten und so sind wir gegen 14.00 Uhr bereits in Bénodet angekommen – Camping le Letty.

So schnell und effizient konnten wir noch selten in einem Camping einchecken… Name angegeben, 2 Minuten später ein Armband bekommen und schon gings zum Platz, dem Camping-Guide hinterher. Keine weiteren Fragen, Ausweiskopien, Kaution, etc….
Reihe 7, Platz 3 soll unser zu Hause werden für die nächsten Tage. Einen wunderbaren Blick auf den Atlantik, wenige Bäume, etwas Rasen, viele Hunde und tolle Nachbarn. Ich hätte mir etwas mehr französisch Sprechende gewünscht, aber es sollte nicht so sein.

Nachdem wir innert Rekordzeit alles aufgestellt haben, machten wir eine kleine Tour durch den Camping. Saubere sanitäre Anlagen, viel Platz für den Abwasch, eine Bar, Pool, Restaurant, Mini-Store… alles was es braucht und noch etwas mehr. Der Blick auf den Atlantik – weltklasse!

Nach einem Apéro, einer erfrischenden Dusche und ersten Begegnungen mit den Nachbarn (alle mit Hunden) galt es, den Grill in Betrieb zu nehmen und ein Flasche Rotwein «Mise de la Baronnie» zu kredenzen. Ein wunderbarer Salat-Teller mit Avocado wurde ergänzt mit einem perfekt gegrillten Lamm-Nier-Stück. Etwas Abendsonne, einen wunderbaren Blick zum Meer, ein angenehmes Lüftchen und Meeresrauschen – besser kann es nicht sein! ..was für ein Start in die erste Woche..

Bénodet, 17. Juli 2022

Die Sonne, das Meeresrauschen und ein angenehmer Wind erfreute uns am Morgen und gleich gings los ans Meer mit Ferox und Brandy… Morgenspaziergang erledigt, Zeit für Frühstück mit Croissants und anderen Beilagen… das zeichnet (unter anderem) Frankreich aus!

Den ganzen Tag Sonne, etwas Wind, was zum Lesen, viel zu Lachen, spazieren, geniessen, wertschätzen… und Ebbe und Flut erleben! Die Temperaturen im Meer sind super angenehm und die Kraft von Ebbe und Flut konnten wir richtig geniessen…

Nach dem Abendessen schlenderten wir noch was auf dem Camping rum und gönnten uns ein leckeres Eis, bevor es dann ins Land der Träume ging. Morgen soll es nochmals wunderbares Wetter geben, bevor dann etwas frischere Temperaturen prognostiziert sind… wir werden sehen.

Bénodet, 18./19. Juli 2022

Die Tage sind unheimlich warm, aber immer weht ein sehr angenehmer Wind, so dass es total angenehm ist… bis es Abend ist und der Wind sich einstellt… dann sind die 30° doch schon seeehr warm.

Der Atlantik macht uns viel Freude mit Ebbe und Flut… mal können wir uns in die eine Richtung treiben lassen, mal in die andere – schon sehr beeindruckend, wie die Kräfte hier abgehen.

Kulinarisch lassen wir es uns so richtig gut gehen. So hatten wir einen Husarenspiess mit Gemüse, Avocado und Grillkäse, ergänzt um einen griechischen Salat und einem schönen Bordeaux-Wein «Reflets de Cissac» – der Zweitwein vom Chateau Cissac.

In der Nacht auf Dienstag kam dann wie vorangekündigt ein Gewitter, welches aber nicht sehr stark war. Der Morgen danach war noch etwas verhangen, so dass wir einen Spaziergang ins Zentrum starteten. Ziel war ein Einkauf im Carrefour zu machen – Crevetten und Lachs, Wein und Chips, Früchte und Gemüse, Hamburger und Wein fanden den Weg in unsere Einkaufstaschen.

Zurück auf dem Camping zeigte sich dann die Sonne und hin und wieder mal eine Quellwolke – ein wunderbarer Tag, nicht mehr so heiss wie davor. Heute könnte es also durchaus eine kühlere respektive angenehmere Nacht geben als bisher.

Die gekochten Crevetten haben fantastisch geschmeckt, dazu ein Viognier, der wirklich gefällt. Etwas Brot, Mayonnaise, gesalzene Butter… la vie est belle!

Etwas später gings ans Meer mit Brandy und Ferox. Die Ebbe hat den Weg zur grossen Düne beinahe freigelegt, so dass wir vermeintlich einfach rüber kamen – naja, ich wurde nass bis zur Badehose und Brandy musste schwimmen… Ferox weigerte sich hartnäckig – erst als ich mich mit Brandy weiter entfernte, kam auch Denise mit Ferox rüber und musste dabei sogar selber schwimmen, weil der Wasserstand dort noch etwas höher war. Leinen los und die beiden genossen es im Sand rum zu albern.

Nach dem Duschen kam es nochmals für rund 10 Minuten regnen und bescherte uns danach einen wunderschönen Regenbogen. Dann war es wiedermal Zeit für die Vorbereitung des Abendessens. Lachs mit Avocado, Tomatenreis und einem grünen Salat – LECKER!

Heute ist es jedenfalls wesentlich kühler und wir montierten bereits um 21.00 Uhr den Naketano Pulli. Den Abend noch geniessen und eine Abendrunde mit den Vierbeinern, etwas Süsses und dann war es Zeit, mal den Fernseher zu geniessen. Morgen soll das Wetter eher bewölkt sein, bevor es am Donnerstag dann wieder wunderbar wird.

Bénodet, 20./21. Juli 2022

Der Mittwoch war ziemlich bewölkt bei sehr angenehmen Temperaturen von run 25° und wir haben uns auf dem gesamten Camping umgeschaut. Da hat es doch sehr interessante Plätze – solche mit Dusche/WC/Abwasch Kabäuschen direkt auf Platz, sehr sehr grosse Plätze mit unglaublich viel Platz, kleine Nischen, Plätze mit viel Bäumen (solche die harzen, solche die einfach nur Schatten spenden), 8er, 6er, 4er, 2er und sogar Einzelplätze – hier findet jeder einen Platz nach seinen Präferenzen!

Unsere Spaziergänge bei diesen Temperaturen waren etwas ausgiebiger, mal dem Strand entlang, mal an der Küste, mal Richtung Zentrum, mal nur auf dem Camping. Unterwegs sind wir einer Feriengruppe von Teenagern begegnet, welche unterschiedliche Aufgaben zu lösen hatten – und mit uns konnten sie gleich zwei davon lösen: 1x ein Gruppenfoto mit Hund und 1x ein Gruppenfoto mit einer Person mit Glatze…

Baden war heute nicht auf der Agenda, weil es nie wirklich heiss war. Am Morgen, nach dem Ferox baden ging, hatten wir anhand der Symptome und Hilfe von Doktor Google eine Diagnose für Ferox erstellt: «WASSERRUTE»… zum Glück haben wir etwas Tiermedizin im Schrank und hoffen, dass wir damit durchkommen. Dies natürlich nach Rücksprache mit unserem Tierarzt des Vertrauens! Wir drücken uns jedenfalls die Daumen, dass wir nicht in La Rochelle einen Tierarzt aufsuchen müssen…

Die Sonne zeigte sich dann am Mittwoch gegen 15.00 Uhr, der Himmel endlich blau – so kam es dann soweit, dass wir anstelle eines Croque-Monsieur vom Take-Away uns doch selbstversorgerisch an den Grill machten. Gestartet haben wir mit Garnelen, welche Denise!! schälte und «ent-darmte», bevor ich sie dann würzte und grillierte. Am Abend gegen 20.00 Uhr machten wir uns an die Zubereitung eines himmlischen Rindsburgers mit allem drum und dran – Tomaten, Zwiebeln, Gurken, Cocktail-Sauce, Burger-Brot! WELTKLASSE!!

Bereits ist der Donnerstag beinahe um. Nach einem bewölkten Vormittag zeigt sich nun das schöne Wetter von seiner besten Seite. Die Engländer unterhalb von unserem Stellplatz haben unterdessen mit packen begonnen. Sie sind nicht sehr «amused» über die neuen Meerplatz-Besetzer (vorderste Reihe), was nachvollziehbar ist. Diese haben vielen die Meersicht genommen oder zumindest eingeschränkt, indem sie sich über die Markierung hinaus installiert haben. Auch die Berliner oberhalb uns haben den Wohnwagen unterdessen fertig gepackt, dass Sie morgen sehr früh nach Paris losfahren können. Da auch wir morgen den Platz verlassen, haben auch wir die ersten Sachen gepackt und denken, dass wir morgen sicherlich gegen 10.00 Uhr losfahren können nach Nantes. Ich möchte aber unbedingt unterwegs noch den Strand bei der Insel Quiberon besuchen, bevor wir dann gegen 16.00 Uhr in Nantes einchecken dürfen.

Heute Abend werden wir uns vom Take-Away verpflegen. Pizza 3 Frommages und Pizza Royal, dazu ein gepflegtes Tröpfchen Saint-Émilion – Grand Moment Cuvée d’exception 2019 – noch jung, aber macht Freude!

Bénodet nach Nantes, 22. Juli 2022

Die Woche in Bénodet ist wirklich sehr schnell vorübergezogen… ein gutes Zeichen, denn es hat uns wirklich sehr sehr gut gefallen. Da hat einfach alles gepasst, vom Meer, dem Platz, der Restaurants und Take-Aways über die Sanitären Anlagen bis hin zum Preis! Einfach nur toll und unbedingt empfehlenswert.
Nachdem wir ziemlich zeitig gepackt hatten und unser Morgenessen aus zwei Croissants bestand, musste noch das #HANDSTAND Foto gemacht werden – erst dann konnten wir etwas nach 11.00 Uhr den Platz verlassen und uns in Richtung Nantes verschieben. Die erste Gelegenheit für eine Tankfüllung konnten wir zeitig erledigen und war unter 2 Euro – vielen Dank an Frankreich an dieser Stelle.

Unterwegs machten wir einen kleinen Abstecher nach Quiberon – also nicht wirklich auf die Insel selber, aber kurz davor… Auf Empfehlung von «Lukas Schön» soll dort ein wunderschöner Strand sein, was wir durchaus genau so bestätigen können. Wellenreiter versuchten sich mit ihren Boards und hatten unterschiedlich viel Erfolg – würde mich durchaus reizen, auch mal zu probieren… Schön war vor allem, dass der Strand nicht überlaufen war und wir Ferox und Brandy mal durchstarten lassen konnten.

Zurück auf der Strasse gelangten wir völlig entspannt nach Nantes. Dank der Baustelle kam das Navi etwas ins Schleudern, aber am Ende trafen wir wie geplant gegen 16.00 Uhr auf dem Camping Platz ein. Alle Formalitäten geklärt und endlich mal WLAN for free… unser Datenguthaben hat sich schon etwas geschmälert in Bénodet…

Bevor wir uns jedoch auf dem Camping installierten, wollten wir noch etwas «shoppen» gehen, damit wir uns weiterhin kulinarisch auf hohem Niveau halten können. Erstmal Richtung City – Fehlentscheid! Also wieder retour und dank GoogleMaps dann bei einem tollen Centre Commercial «Leclerc» angekommen – natürlich etwas ausserhalb dieser Gross-Stadt. Innerhalb dieser Mall hat es natürlich «meine» lieblingsläden, doch dafür hatten wir (noch) keine Zeit. Das werden wir vor unserer Abreise noch nachholen… Die vierbeiner haben wir für 45 Minuten im WoMo alleine gelassen und sie mit Dauerwerbefernsehen unterhalten.

Der Einkauf bescherte uns etwas Wein, einen Ricard, einen Porto-Cruz, dazu Salat, Gemüse, etwas Fleisch, Lachs und Kabeljau, Haushaltspapier und Oliven. Dann gings zurück und wir haben unseren Platz im Camping bezogen. Erst waren wir etwas «schockiert» über den Platz, aber unterdessen hat sich unsere Meinung geändert – es hätte nicht besser sein können. Gleich bei den Saniären Anlagen, ziemlich ruhig mit Bäumen, welche nicht «harzen» und Platz genug für 1 bis 2 Übernachtungen gibt. Strom und Wasser gleich auf Platz, natürlichen Schatten durch die Bäume und wenn die Engländer nicht gerade mit den ferngesteuerten Autos vor der Nase rumkurven, ein echt toller Platz.

Zum Apéro sehr leckere Crevetten und Oliven mit einem Chardonnay, danach pikante Salami-Grillwürste, Kopfsalat und alles noch getoppt mit einer Gemüseschale mit Champignons, Peperoni, Zucchetti, Karotten und Zwiebeln. Dazu gab es noch den Rest vom Rotwein von gestern – schön ist es auf der Welt zu sein, tralalallaa

Nantes, 23. Juli 2022

Heute Morgen machten wir uns auf den Weg ins Stadtzentrum, um die Stadt etwas zu sehen. Hierfür mussten wir erst mal etwas über 3 Kilometer laufen, wobei wir auch die ersten Eindrücke sammelten – vorbei an den Universitätsgebäuden gelangten wir an den Fluss «Erdre», wo wir dann über die Brücke auf die «L’île de Versailles» gelangten. Sehr schöne japanische Pflanzen, Bäume und Tiere (französische…) gibt es hier zu bestaunen und zu geniessen. Weiter führte uns der Weg an der Kathedrale von Nantes, welche aber vorübergehend geschlossen ist – so gab es eben nur den äussern Eindruck, den wir mitnehmen konnten. Weiter gings dann ins Herz von Nantes, vorbei an unzähligen Kaffees, Bars, Restaurants und diversen Einkaufsläden.

Auf der Allée Brancas haben wir uns was vom Thailänder gegönnt und die Hunde konnten sich mal etwas ausruhen im Schatten der Bäume. Weiter gings dann an die Loire und wieder hinauf zum «Mirroir d’Eau» – einer grossen «Plattform», welche mit etwa 5 Zentimeter Wasser besetzt ist. Etwas weiter betrachteten wir dann das «Chateau des Ducs de Bretagne» – auch hier hat uns die Aussenansicht gereicht. Auf der östlichen Seite von Nantes besuchten wir dann noch den «Jardin des Plantes«. Sehr hübsch gestalteter und auch grosser Garten voller Pflanzen, Kräuter und Tiere. Hier ist auch eine Statue von Jules Vernes zu betrachten. Auf dem Rückweg sind wir dann noch an der Église Saint-Clément vorbei, wo ich ganz kurz reinschaute und zwei Bilder gemacht habe.

Unterdessen sind wir auf dem Platz zurück und haben doch 11 Kilometer hingelegt. Grundsätzlich hat Nantes viele schöne Plätze zu bieten und wir würden jederzeit für eine oder zwei Nächte hierher zurückkommen. Zum Abendessen gabs «etwas» vom Rind gespickt mit diversen Salaten und einem sehr ansprechenden Chateau Citran – den würd ich kaufen…!

Nantes nach Châtelaillon-Plage, 24. Juli 2022

Nach einem ausgiebigen Spaziergang in den Wäldern von Nantes gings weiter nach Châtelaillon-Plage, ganz in der Nähe von La Rochelle. Die Autofahrt war wiederum sehr angenehm und wie es der Sonntag mit sich bringt eben auch ohne LKWs.

Am Camping Port-Punay angekommen wurden wir auf unsere Stellplatz geführt. Ein super Platz mit Bäumen, Sand, Wasser und Strom auf Platz. Wir haben uns schnell eingerichtet und starteten mit ersten Erkundigungen in Richtung Strand – viele romantische Restaurants, Austern und Moules zum Mitnehmen, Bars… ein ganz schöne Strandpromenade, aber hier dürfen die Hunde leider nicht an den Strand mitgeführt werden.

Nach etwas snacken gings ans Abendessen – Lachs und Kabeljau vom Grill mit Avocado und grünem Salat – einfache und sehr feine Kost! Dazu einen Chardonnay aus dem Gebiet Val de Loire «360° Loire» – für 4 Euro eine schöne Überraschung!

Die Nacht war schon ziemlich heiss… in etwa die heisseste bisher… irgendwann kam dann etwas frischere und freuchte Luft, so dass am Morgen um 05.00 Uhr wir dann richtig gut geschlafen haben…

Châtelaillon-Plage, 25. Juli 2022

Der Vormittag ist sehr bedeckt und zwischendurch fällt ganz feiner Nieselregen – ab Nachmittag soll es dann besser und wieder sonnig werden.

Ein ausgedehnter Spaziergang ins Centre Ville hat uns den Ferienort etwas näher gebracht. Eine lange und sehr schöne Strandpromenade, eine ansprechende Einkaufsmeile, eine Markthalle und sogar einen kleinen Luna-Park für kleine bieten sich an. Auf dem Rückweg bei Sonnenschein besorgten wir uns noch Spaghetti – heute soll der Grill mal Pause bekommen… oder doch nicht? Denise beschloss, die Sauce mit Gemüse anzureichern – die integrierte Pfanne vom Grill hat seinen ersten Dienst bekommen und die Spaghetti durften auch gleich dazu… grillierte Spaghetti! Lecker war’s! Dazu gabs mal eine Flasche Rotwein aus dem Médoc – Princesses D’Hanteillan 2017

Am Abend haben wir uns eine Überblick des gesamten Campings gemacht und sind alle Plätze anschauen gegangen. Auffallend war, dass die Bäume alles eine vernünftige Grösse haben und keine harzende Bäume stehen.

Châtelaillon-Plage, 26./27. Juli 2022

Ein Besuch im Stadtzentrum stand auf der Agenda – es ist Markt! Und was für einer – sehr gross über beinahe die ganze Hauptstrasse und in die Seitengassen rein. Viel gesehen und trotzdem nur mit Gemüse und frittierten Shrimps in den Taschen auf den Rückweg gegangen.

Den Rest des Tages haben wir uns einfach nur erholt, etwas gelesen, gesonnt und gebadet. Einfach herrlich, mal fast nix zu tun! Zum Abendessen schlemmten wir eine Gemüsepfanne (Zucchetti, Peperoni (geschält!), Kartoffeln und Rüebli) mit einem Trutenschnitzel und einem weltklasse Tomatensalat… und einen wunderbaren Médoc Chateau Tour Prignac!

Am Mittwoch spazierten wir mal in die entgegen gesetzte Richtung und wieder war Ebbe… leider nahm unser Lauf dann ein abruptes Ende – Baustelle und ein Umweg in die falsche Richtung zwingten uns dazu, den Rückweg anzugehen. Unterwegs an diversen herzigen Restaurants mit Moules und Austern, Crevetten und Langusten vorbeigekommen, sind wir am Ende noch bei einem «Hersteller» vorbei gekommen und konnten die Ernte von Moules mitverfolgen und wie diese gewaschen und aussortiert werden – und so konnten wir gaaanz frische Moules für kein Geld kaufen.

Den Rest des Tages? Etwas waschen, lesen, sonnen, baden, trinken, geniessen, erholen, abwaschen, putzen, träumen, power-nappen… am Abend Spätzli mit Poulet und Gurkensalat, dazu ein Tropfen Saint-Emilion Léo by Léo – hat gefallen und geschmeckt!

Châtelaillon-Plage, 28.- 30. Juli 2022

Die Zeit verfliegt wie im Nu und wir haben die Zeit intenisv genossen. Am Donnerstag machten wir uns mit dem WoMo auf den Weg zu einem grossen Einkaufszentrum. Die Einkaufsmöglichkeiten hier waren sehr bescheiden und relativ teuer und so konnten wir immerhin noch den einen oder anderen Fashion-Store besuchen. Viel haben wir nicht gefunden, aber doch mehr als nix. Auch unser Lieblingswasser in Frankreich (Badoit) konnten wir endlich in rauhen Mengen einkaufen.

Am Freitag war nochmals Markt, welchen wir dieses Mal ohne die vierbeiner besuchten und uns für den Weg 2 Velos mieteten. Wird wohl eine der nächsten Überlegungen / Investitionen sein, welche wir tätigen werden, um noch etwas mobiler auf unseren Reisen zu sein.

Der Samstag ist auch schon vorangeschritten und die ersten groben Aufräumarbeiten sind getan – auch die Bettanzüge sind gewaschen, so dass wir die geplanten Wochenenden in der Schweiz gleich starten können. Heute Abend wird es noch etwas Fisch geben – Morgen Vormittag gehts dann los Richtung Auxerre, wo wir einen Zwischenstopp vor der Heimreise antreten.

Unsere Weine, die wir allesamt genossen haben in diesen drei Tagen:
Citran 2019 (der kleine… aber ebenfalls sehr lecker!)
Chateau Angelot Robin (in Anlehnung an unseren Robin…)
Les Accords – Chardonnay & Viognier / Roche Mazet, Pays d’Oc
Change – Chardonnay & Sauvignon / Gérard Betrand, Pays d’Oc

Châtelaillon-Plage nach Gurgy, 31. Juli 2022

Kurz nach der Abreise machten wir noch einen Stopp im Carrefour und füllten den Tank und machten letzten Besorgungen. Die Reise am Sonntag ist eigentlich immer sehr angenehm, da es keine LKWs hat. Die Staumeldungen haben uns nahezu nicht betroffen, da wir in Richtung Paris unterwegs waren – Richtung Süden war es kein Zuckerschlecken, Frankreich im Ferienstart…

In Meung-Sur-Loire haben wir dann nochmals einen Stopp gemacht und den Tank im Hyper-U gefüllt – dann gings via Orléans, Montargis direkt nach Gurgy an der Yonne. Hier haben wir unseren letzten Abend in Frankreich, bevor es dann am 1. August 2022 nach Hause geht.

Der Platz am Hafen (Escale de Gurgy, Rue du Halage) ist ein wunderbarer und sehr ruhiger Fleck direkt an der Yonne, welche in die Seine mündet. Das Abendessen haben wir dann beim Pizza-Service telefonisch bestellt – eine dritte Pizza haben wir dazu kostenlos erhalten, die wir dann am 1. August nochmals zu Hause wärmten. Dazu die letzte Flasche Rotwein «Chateau Les Petites Ranga«, Montagne Saint-Emilion 2019…

Wir werden den Platz wieder besuchen, wenn wir in diese Richtung gehen – Auxerre und selbst Gurgy haben einiges zu bieten…

Gurgy nach Niederhasli, 01. August 2022

Die Rückfahrt war sehr angenehm und verlief total unspannend – Tempomat auf 115 und durchfahren. Zu Hause angekommen und unsere Töchter nach wunderbaren Ferien wiedermal umarmen können – und morgen gibts Familien-Abendessen, dann gibts auch eine Umarmung für Robin…

Leider haben nicht alles Blumen den harten Sommer überlebt – einerseits wegen viel Sonne und andererseits wegen mangeldem Wassergiessen… Yara arbeitet noch daran…