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Bussang (F) – in den Vogesen

02. April – 07. April 2026
Sunelia Domaine de Champé

Niederhasli, Gründonnerstag, 02. April 2026

Von langer Hand geplant und nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir endlich mal wieder mit unserem Paradisli unterwegs 🙂 Frisch vom Service in der Ford-Garage gings also nach Feierabend los in Richtung Frankreich, genauer in die Vogesen – exakt nach Bussang! Um 18.00 Uhr sind wir losgefahren – und Mister superstupid Trump musste ja unbedingt wieder eine solch erbärmliche Rede halten, dass der Oelpreis wieder durch die Decke ging… in Frankreich mussten wir dann tatsächlich zwingend tanken gehen… Denise führte uns zu AS24 in Ottmarsheim – leider eine Kette, die ausschliesslich für LKW ist und somit wieder zurück auf die Autostrasse… bis nach Lutterbach – da konnten wir bei einer Carrefour-Express Station tanken. Zwei Zapfsäulen und gefühlt 1 Liter pro Minute im Durchlauf 🙂 Der Liter war hier mit € 2.279 schon auch sehr stolz und eine Ersparnis gegenüber der Schweiz nicht wirklich vorhanden…

Bussang, Gründonnerstag, 02. April 2026

Um 21.00 Uhr sind wir angekommen – etwas Stau vor Rheinfelden verlängerte die Reise von zwei-einhalb Stunden auf drei Stunden. Im Restaurant konnten wir uns anmelden und bekamen unseren Platz zugewiesen mit den relevanten Informationen.
Der Platz war natürlich bereits im Dunkeln und wir erkannten nebst Rasen auch ganz unangenehm viel «Dreck» inklusive Spuren der Platz-Vorgänger. Nun denn, heute wollen wir nichts mehr aufstellen, sondern nur noch etwas Essen und Trinken – so parkierten wir einfach, wie ich reingefahren war 🙂
Leider verhinderte eine Birke, dass wir mit dem Satelliten TV schauen konnten – nun denn, einfach den Laptop am Fernseher anstöpseln und mit Sunrise TV etwas geguckt. Dazu gab es traditionell einen Prosecco, etwas Käse, Trockenfleisch, Schüttelbrot aus dem Südtirol und leckere Roland-Bretzel mit Sesam…

Bussang, Karfreitag, 03. April 2026

Das Wetter entsprach nicht ganz unseren Erwartungen – trocken, leicht windig und zu wenig sonnig machten wir uns daran, unser Paradisli Satellitengerecht zu installieren. Ich setzte mich durch – keine Regel ohne Ausnahme 😉 Den Teppich gelegt, die Markise rausgefahren und befestigt, Tisch & Stühle aufgestellt – wir sind ready! Danach etwas zwischen die Zähne – quattre Croissants von der Boulangerie im Dorf, dazu Butter, Kaffee und Vorfreude auf den bevorstehenden Spaziergang.

Los gings auf eine Route, die ich von Komoot habe – etwas über 7 Kilometer mit angesagten 300 Höhenmeter – es waren am Ende 350 Meter auf Komoot, 455 auf der Garmin App… egal, es war der Hammer und hat uns extrem gut getan. Um 16.00 Uhr sind wir wieder zurück und gönnen uns etwas Körperhygiene. Unser Platz verfügt über eine Dusche auf Platz, inklusive Toilette und Abwaschbecken… der Preisunterschied war so dermassen minimal, dass wir uns das gönnten, wenngleich wir eigentlich den Austausch beim Abwasch immer schätzen.

Und danach gings in den Apéro mit Champignons, Chips und Nüssen, dazu einen Wein vom Lidl – ein herrlicher Sommerwein, der auch im Frühling schmeckt und den tollen Namen «Sonnenschein» trägt 😀 Die Traube Sauvignon aus Rheinhessen.
Denise widmet sich den Wohnungsplänen, ich schreibe unser Tagebuch 🙂 …und jetzt ist es Zeit für die Vorbereitungen des Abendessens – Pasta-Sauce mit Tomaten, Fetakäse und Zucchetti… das wird himmlisch! Die Pasta nennt sich «breite Spaghetti» oder Nudeln 😀 Dazu einen Franzosen – Chateau Pierre 1er, 2019 – wunderbar! Einen Saint-Emillion, der meinen Namen trägt 😀

Bussang, Samstag, 04. April 2026

Es sind in der Nacht bereits hin und wieder mal ein paar ein paar Tropfen Wasser runtergefallen – aber es war am Ende so ziemlich alles draussen, weil es nebelartig feucht war. Wir machten uns auf einen kurzen Spaziergang und gönnten uns danach ein kleines Frühstück. Als es am Nachmittag zu sonnigem Wetter wechselte, machten wir uns erneut auf den Weg eines ausgedehnteren Spaziergangs. Was wir jedenfalls festhalten müssen – Bussang ist ein wirklich erschreckend unschönes Dorf, das keinen Charme hat…

Zurück auf Platz wollten wir eigentlich den Apéro draussen geniessen, weil sich aber die Sonne rar machte und wir einen neuen Camper sichteten, der sich langsam in die Feuchte Erde eingrub, machten wir es uns nochmals indoor gemütlich zu einem Gläschen Lugana vom Monte del Frà 😀

Bussang, Sonntag, 05. April 2026

Der Ostersonntag zeigte sich wesentlich sonniger und etwas weniger windig. Der kurz Morgenspaziergang führte uns an der Bäckerei vorbei – und die Schlange stand bis nach draussen… macht nix, wir wünschen uns einerseits Croissants (wohl schlechte Chancen um 10.00 Uhr) und ein Stück Brot für das geplante Fondue von heute Abend.
Ich stellte mich also draussen in die Schlange, welche sich langsam bewegte – vorbei am Dessert… soll ich? mmmhh…. weiter gings… und plötzlich war ich an der Reihe… Hat es noch Croissants? …den Dummen gehört die Welt – die Tür schlug auf und ein ganzes Blech mit Ofenfrischen Croissants wurden aus der Backstuben hereingebracht 🙂 Also, dann noch ein Stück Brot, lecker dunkel mit viel Kruste und – ja, ein Dessert… Paris-Brest Noisette und Paris-Brest Pistache…

Dann genossen wir unser Frühstück oder eher Brunch und machten uns um 12.00 Uhr auf eine kleine Wanderung – wir sind einigen Tieren begegnet – Esel, Alpacas, verschiedene Schmetterlinge, Rehe, Schlange und viele Vögel 🙂 Ja, die Wanderung war tatsächlich wunderbar und wir sind knappe drei Stunden später wieder auf dem Platz… Zufrieden geniessen wir die Sonne auf dem Liegestuhl, dazu ein kleiner Apéro 🙂

Am Abend gings dann los mit unserem Fondue, gespickt mit Chilli, Knoblauch und Ingwer – best ever! Die Menge war definitiv zu viel! …man gönnt sich sonst ja nix? Könnte man meinen – die Nacht war meine schlechteste – einfach zu voll und dann noch durstig 😉 Egal, geschmeckt hat es trotzdem und der kleine Dessert war super-lecker!

Bussang, Ostermontag, 06. April 2026

Der Ostermontag zeigte sich mit viel Sonne und blauem Himmel – erneut machten wir unseren kurzen Morgenspaziergang Richtung Bäckerei… und wieder standen die Leute bis nach draussen an – wir entschieden uns nicht anzustehen, denn zweimal werden wir nicht soviel Glück haben, dass die Croissants nachgeliefert werden, wenn ich dann dran bin 😉

Heute packten wir den Rucksack mit einem kleinen Picknick und gegen 12.00 Uhr machten wir uns erneut auf eine kleine Wanderung. Besucht haben wir den Bärenfelsen – dort haben wir unser Picknick genossen – schön war es! …und drei Stunden später waren wir wieder auf unserem Platz, machten es uns mit einer Flasche Weisswein an der Mosel bequem (mit den Sitzkissen vom Adventure-Shop). Die Füsse in der wirklich meeega kalten Mosel wurden abgekühlt, bis nix mehr zu spüren war 😀

Den Rest des Tages genossen wir die Sonne im Liegestuhl und entschlossen uns dann, bereits jetzt alles zu packen – so haben wir morgen einen gemütlichen Start vor Augen, wenn wir dann spätestens um 11.00 Uhr den Platz verlassen müssen. Während ich hier so schreibe, ist Denise dabei unser Abendessen zu kochen – Sweet & Sour! Tolles Menue und ich bin mir sicher, dass es heute keine «übervollen» Bäuche gibt 😉

Bussang, Dienstag, 07. April 2026

Wunderbares, sonniges Wetter – wir sind bereit für die letzten Aufräumarbeiten, ein kurzer Spaziergang und dann zur Grauwasser-Entsorgung. Checkout an der Reception für die Kurtaxen, dann gings los zur Tankstelle. Was für ein Glück in Zeiten wie diesen (USA, Israel gegen Iran…), dass wir für nur € 2.09 den Liter tanken konnten! Auf dem Heimweg sind wir Preisen bis zu CHF 2.40 begegnet… Bevor wir aber wieder in der Schweiz angelangten, machten wir einen Einkauf im Super U – etwas Salzbutter und andere Leckereien mussten mit nach Hause. Und für unser Mittagessen unterwegs gönnten wir uns eine «kalte Platte» und ein leckeres Brot!

Wir sind sehr gut nach Hause gekommen, haben das Paradisli ausgeräumt und gepflegt. Bald wird es nach Interlaken gebracht und bekommt ein kleines Upgrade 🙂 START | Campingservice Lüthi

Oberwil (Dägerlen)

17. April – 19. April 2025
Bauernhof zur Höhni

Niederhasli, Gründonnerstag, 17. April 2025

Sehr spontan entschlossen wir uns am Mittag, «trotzdem» einen kleinen Ausritt mit dem Paradisli zu machen. Das Paradisli husch husch geholt, Wasser gefüllt, noch etwas Batterie laden… noch etwas Arbeiten und an Meetings teilnehmen und um 17.00 Uhr den Rest bereitstellen…

Denise ist auch – etwas spät – von der Arbeit zurück. Dann startete ich mit telefonieren, aber leider erfolglos – alle Campingplätze sind bereits gefüllt… was für eine Überraschung 😉
Noch während meines letzten Anrufs erhielt dann Denise einen Anruf – der Bauernhof zur Höhni meldet sich und hat einen Platz für uns bereit 🙂 Ankunftsziel nun also geklärt und ab gings nach Oberwil!

Oberwil, Gründonnerstag, 17. April 2025

Eine fast direkte Ansteuerung des Ziels brachte uns kurz vor 20.00 Uhr auf den Platz – bereits zwei weitere WoMos aus Bern und Zürich standen dort. Unser Paradisli war schnell installiert – «etwas gerade» gestellt, Strom angezapft, Gas geöffnet und dann? Genau, start mit einem kleinen Apéro 😉
Im Anschluss zauberte Denise ein «kleines» kaltes Plättchen und ich entkorkte eine wunderbare Flasche aus dem Bordeaux… Chateau Cissac 2015 – das Leben ist schön und steckt voller Überraschungen!

Oberwil, Karfreitag, 18. April 2025

Leicht ausgeschlafen – 08:45 Uhr war es erst… zeigte sich der Himmel noch stark bewölkt und bestimmt regenfrei. Ein kleiner Spaziergang mit den Hunden war angesagt – danach besuchten wir den Hofladen, welcher ein grosse Auswahl an eigenen wie auch regionale Produkten bescherte: Honig, diverse Konfitüren, selbstgemachte Teigwaren, Glacé, Rindsburger, Zopf, Freiland-Eier (wir kennen die Hennen ;-)), Sirup, Kräutersalz, …. Für’s Erste waren die Eier dran für ein paar 3-Minuten Eier. Wahrscheinlich werden wir noch Hamburger mitnehmen und uns ein Glacé heute Abend gönnen.

Am Nachmittag machten wir uns auf einen ausgedehnten Spaziergang – die Sonne hat sich hin und wieder gezeigt, aber leider seltener, als wir es uns gewünscht hatten. Viel Landwirtschaft, etwas Wald und Aufforstung – und meiner Meinung nach ziemlich viele Spargel-Felder… Nach rund 8.5 Kilometer sind wir gut gelaunt und etwas müde wieder zurück im Paradisli, wo ein kleiner Apéro kredenzt wurde mit einer Flasche Champagner «vom Chef». Weil nun mal Karfreitag ist, halten wir uns an Fisch – sowohl bei der Terrine beim Apéro wie auch heute Abend beim Abendessen 🙂

Nach einem kleinen Powernap zeigte sich wettertechnisch ab, dass kaum mehr Wolken am Himmel waren und wir am Samstag wohl einen wunderbaren Sonnentag mit über 20° erleben – das wir der Moment unserer Heimreise sein, damit wir auf einen 55igsten Geburi anstossen können – tja, man muss die Feste feiern, wenn sie fallen… und der 50igse fiel ja leider ins Wasser wegen Covid19 🙁
Das Abendessen kam aus der Migros – etwas Fisch in Folie, aufzuheizen im Backofen. Fischsorten: Kabeljau und Lachs… nicht so gelungen wie in frisch in der Pfanne, aber «okay» 😉 Dazu gabe es Blattsalat und den kleinen Bruder (oder eben der Zweitwein) von gestern: Reflets de Cissac
Jetzt werden wir uns noch ein Glacé abholen, etwas TV schauen und dann eine weitere herrliche Nacht im Paradisli verbringen…

Oberwil, Samstag, 19. April 2025

Die Sonne lachte uns strahlend an, dazu Vogelgezwitscher und Hennen-Gegacker 🙂 Schöne guete Morgä! Etwas Kaffee, danach gings aber zügig voran mit Zusammenpacken. Ich machte mich auf den Weg mit Ferox & Brandy, Denise schnappte sich den Abwasch. Gegen 10.30 Uhr waren wir abfahrtbereit – noch schnell das Grau- und Schwarzwasser entsorgen, dann gings zurück nach Niederhasli.

Wir sind gut voran gekommen und hatten keinen Stau – nirgends! Das Paradisli glänzt von innen heraus und von aussen gibts dann auch wiedermal einen freundliche Pflege.
Jetzt werden wir noch etwas chillen, einen Hunde-Spaziergang machen und dann stossen wir auf einen sehr guten Freund an – RW aus B 🙂

Vielen Dank an diesen sehr wertvollen, gepflegten Platz – sehr sauber, sehr freundlich, in der Natur, mit Strom, WC und Abwaschplatz.

Schluchsee (Deutschland)

Ostern 28. März 2024 – 2. April 2024
Camping Schluchsee

Niederhasli, Donnerstag 28. März 2024

Im Verlaufe der Woche haben wir unser Paradiesli gepackt und ich musste nur noch das Wasser füllen. Endlich hat auch Denise Feierabend und so konnte es um 18:18 losgehen auf direktem Weg nach Schluchsee. Nach 1 Stunde und 10 Minuten sind wir bereits vor Ort angekommen und konnten die offene Schranke passieren. Platz 113 sollte für Ostern unser Platz sein – ohne direkte See-Sicht, dafür garantierter SAT-Empfang 😉

Schluchsee, Donnerstag 28. März 2024

Unser Paradiesli musste noch ausbalanciert werden, dann waren wir angekommen – das Vorzelt wollten wir im Dunkeln nicht auch noch aufstellen. Wie üblich starteten wir mit einem Apéro Riche und gönnten uns noch etwas aus der Flimmerkiste.

Schluchsee, Karfreitag 29. März 2024

Immer mal wieder regnete es in den frühen Morgenstunden und um 09.00 Uhr ware es für uns dann Zeit, aufzustehen. Eine erster kleiner Spaziergang dem See entlang haben unsere Vierbeiner sehr genossen und wir wurden verschont vom Regen. Als wir wieder zurück waren, drückte sich die Sonne zwischen die Wolken und es wurde unglaublich warm – was für eine Freude. Um 11.00 Uhr haben wir dann unser Zelt aufgebaut. Erstmal ist unser Unterboden im Einsatz – eine Wasserschutzplane von miru-tec, welche wir am Caravan-Salon 2023 bestellten. So soll es trotz heftigem Regen der Boden im Vorzelt trocken bleiben.

Die Sonne hatte sich zwischenzeitlich total durchgesetzt. Alles steht und alles ist aufgeräumt, selbst der Grill ist bereits angeschlossen. So starteten wir mit einem leichten Mittagessen – etwas grüner Spargel, Feuerteufel und Rosamarin-Sticks 😀 Ja, Vitamin D3 konnten wir währenddessen volltanken. Gegen 14:00 Uhr kamen noch unsere Platznachbarn, welche mit dem Mover ihren neuen Wohnwagen platzierten. Die Plätze sind hier tatsächlich eher klein und so steht wirklich ein WoMo dem anderen Wohnwagen ganz ganz nah…

Am späteren Nachmittag machten wir uns dann nochmals auf den Weg, entlang dem Schluchsee bis zur Badeanstalt. Hier hat es auch noch einen Stellplatz für Wohnmobile, der wirklich cool gelegen ist. Hier machten wir uns dann auf den Rückweg und .

Die Nasszellen sind hier sehr gepflegt – frisch geduscht chillten wir uns in den Abend und genossen etwas Vegi-Sushi, bevor wir dann zum Pangasius und Kartoffeln über gingen – dazu einen passenden Villa Antinori Pinot bianco.
Unterdessen ist es sehr ruhig und dunkel geworden auf dem Campingplatz und überall ist die SAT Anlage ausgefahren 😀 – so auch bei uns 😉

Schluchsee, Samstag 30. März 2024

Ein grauer Himmel erwartete uns am Morgen, aber schön warm und trocken. Die morgendliche Routine abgeschlossen machten wir uns auf unsere Wanderung mit wenig Höhenmeter – mehr lässt die Gegend nicht zu und für uns passte die Wanderung wunderbar. Die Sonne zeigte sich leider zu keiner Zeit… erst, als wir wieder beim Paradiesli ankamen 🙂
Mit etwas mehr als 17 Kilometer und einer Reisezeit von 3.5 Stunden waren wir dann doch ziemlich ausgepowert…

Die Sonne kämpfte tatsächlich und konnte sich für 2 Stunden gegen den Dunst und die Wolken durchsetzen. In dieser Zeit machten wir Vesper und erholten uns von der Tour 😉

Regeneriert und hygienisch auf Vordermann gebracht gings an die Planung für das Abendessen – Gemüse soll ausfallen, dafür stehen diverse Salate zur Auswahl… das Fleisch bleibt sich treu, zwei Kalbsnierstücke von der Firmung von Yara sind aus dem Tiefkühler mitgekommen und freuen sich auf ein schönes «Tschhh Tschhhh» 🙂
2x 3 Minuten waren zu knapp bemessen und weitere 2x 90 Sekunden wurde nachgegrillt – dann hat es unwahrscheinlich geil geschmeckt! En Guete! …hach ja, ein Glas Rotwein gehört dazu 😉 Heute erneut aus dem Haus von «Familia Fernández Rivera», ein Crianza 100% Tempranillo, den Condado de Haza

Schluchsee, Oster-Sonntag 31. März 2024

Das Wetter wollte nicht wirklich und so starteten wir bei grauem Himmel unseren Ausflug Richtung Riesenbühlturm. Zuerst wieder durch wunderbare Waldpfade, bevor es dann nach oben auf Schotterstrassen ging. Der Verkehrstafel mit «Skilift Schluchsee» gönnten wir ein kleines Lächeln… Oben beim Riesenbühlturm angekommen stieg erst ich die 36.5 Meter hoch und genoss die herrliche Weitsicht bis zu den Schweizer Alpen… Freudig wurde ich unten von Brandy und Ferox begrüsst und Denise erklomm darauf die Stufen hinauf, um ebenfalls begeistert von der Weitsicht von den beiden begrüsst zu werden.
Weiter gings den Wald runter, vobei an einem kleine Weiher in Richtung Schluchsee. Wir besuchten dort noch den Wohmobil-Stellplatz, welcher gleich auf der anderen Strassenseite vom Schluchsee ist. Hier hat es grosszügige Plätze, Ver- und Entsorgung und sogar Strom! 8 Plätze sind mit Strom versehen, die weiteren 22 stehen gleich an der Hauptstrasse, leicht erhöht.
Der Rückweg entlang dem Schluchsee war wunderbar und sogar die Bootsvermietung hatte geöffnet – ein anderes Mal werden wir wohl ein kleines Elektro-Motor-Boot mieten 😉

Riesenbühlturm

Als wir unsere Vesper vorbereiteten, setzte sich die Sonne durch und wir konnten herrlich chillen und genüsslich den Flammkuchen (leider kein Foto), Oliven, Humus und Tortillas schlemmen… und irgendwann verfiel ich in einen Powernap 😀 hat richtig gut getan… dann nochmals an den «Strand» mit Brandy & Ferox, wo wir vielen Menschen und Hunden begegneten. Also gings dann zeitnah wieder zurück.

Zum Abendessen wählten wir heute das Trutenschnitzel und Schlangenbrot vom Grill, dazu den vorbereiteten Aubergine-Käse-Auflauf aus dem Backofen 🙂
Mit dem kleinen Reisegrill habe ich es noch nicht wirklich im Griff – da hilft mir die Grillzeit von zu Hause definitiv nicht. So musste das etwas dickere Stück noch etwas in den Backofen, aber mit dem dünneren Stück konnten wir dann starten 😀 Zum Essen gesellte sich eine leckere Flasche von Bindella, den «Le Volte dell‘ Ornellaia» aus der Toscana.

Schluchsee, Oster-Montag 01. April 2024

Der Regen prasselte auf unser Paradiesli, dazu immer wieder heftige Windstösse… ein guter Grund, noch etwas länger liegen zu bleiben! Wir hörten viele Camper beim aufräumen – keine tolle Sache bei diesen Wetterverhältnissen. Alles ist nass und die leichten Sachen kannst Du nirgends hinlegen, ohne dass der Wind es stehen lassen würde 😉 Für uns immer wieder die richtige Entscheidung, an den Feiertagswochenenden um einen Tag zu verlängern und dann – beinahe alleine auf dem Platz – die Aufräumarbeiten zu beginnen. Heute gibts definitiv keine Wanderung, das Wetter ist wirklich ganz schön hässlich und der Wind bitterkalt. Auf dem Spaziergang machte ich noch Halt bei der Rezeption und habe den Platz bezahlt. So können wir dann morgen nur noch durchfahren.

Irgendwann gönnte der Himmel mal eine Regenpause… und so konnten wir alles fein säuberlich aufräumen – Fotos machten wir keine, das Wetter machte einfach zu wenig Spass… Aber natürlich gabs einen Apéro und ein letztes Abendessen am Schluchsee… Tomaten Mozarella, etwas Brot und ein Fläschchen Dehesa La Granja 🙂

Schluchsee, Dienstag 02. April 2024

Und erneut meinte es der Wettergott nicht wirklich gut mit uns am Schluchsee – zum Glück hatten wir alles gestern verstaut, denn heute Morgen hat es richtig «gehudelt» – im Regen haben sich sogar einige Schneeflocken eingenistet, konnten sich aber auf der Erde nicht behaupten. So machte Denise noch den Abwasch und ich kümmerte mich um den stürmischen Spaziergang der Hunde… Gegen 10.30 Uhr hörte es dann endlich auf mit Regen und so konnte ich im trockenen noch die Kabelrolle einziehen, die Keile reinigen und dann zur Entsorgung gehen – danach gings los auf den Heimweg, ohne auch nur ein bisschen Stau 🙂 In Waldshut noch schnell den Tank gefüllt zu € 1.75 der Liter Diesel, dann über die Grenze ab nach Hause.

Unterdessen scheint die Sonne und so konnten wir noch husch das Zelt ausrollen und trocknen, während Denise den Innenraum putzte und ich auspackte. Um 16.00 Uhr stand unser Paradiesli wieder auf seinen Ruhe-Platz und wir freuen uns bereits auf ein Wiedersehen, wenn es nach Sarnen geht.
Alles in Allem war Schluchsee gut. Uns fehlte etwas Charme und Liebe auf dem Platz und im Vergleich zum Titisee ist der Schluchsee nicht ganz so schön. Aber die Wanderungen im Schwarzwald sind wunderbar und bietet eine ganz grosse Auswahl an Touren.

Genève-Vésenaz (GE)

14. – 18. April 2022
TCS Camping Genf-Vésenaz, Pointe à la Bise
(TCS Camping Genève-Vésenaz)

Niederhasli, 14. April 2022

Das Osterwochenende steht vor der Tür und wir haben bereits vorgängig das WoMo Reisefertig gemacht, so dass wir um 18.30 Uhr die Reise starten konnten. Erstes Etappenziel ist Payerne, wo wir die erste Übernachtung geplant haben, bevor es dann am Karfreitag nach Vésenaz für 3 Übernachtungen geht.

Payerne, 14. April 2022

Die Reise war unspektakulär und sehr ruhig, aber doch etwas länger als gedacht – leider hat ein Auto am Ende vom Baregg gebrannt, weshalb wir rund 45 Minuten Zeit einbüssten. Aber wir hatten ja keine Eile und um 21.30 Uhr stand das WoMo auf dem Platz bei der «Salle des Fetes» und wir machten einen kleinen Spaziergang mit Ferox & Brandy.

Ein Apéro gehört nun mal zu unserer Tradition und so haben wir etwas Prosecco, Chips, Oliven und Rosmarin-Pizza-Cracker genossen… Dazu läuft der Playoff Halbfinal HCD – EVZ und der Ausgleich 20 Sekunden vor Partie-Ende hat etwas weh getan… aber noch schlimmer war es, als es nach 50 Sekunden in der Nachspielzeit für den HCD vorbei war.

Zum Abendessen etwas gesundes: Spargeln-Tomaten-Broccoli-Feta Salat, was für ein Gaumenschmaus… mehr gibts aus Payerne nicht zu berichten, Zeit für kulturelles hatten wir keine und wir sind unserem Basisziel Vésenaz schon sehr nah, so dass wir den ganzen Karfreitag geniessen können.

Die Sonne begrüsst uns in den Karfreitag und wir haben unsere sieben Sachen ziemlich schnell zusammengeräumt. Wasser aufgefüllt, Stromzufuhr abgebaut, Grauwasser erntleert und los gings zur Tankstelle – ordentliche CHF 2.15 / Liter… danach auf die Autobahn nach Genf. Leider immer wieder etwas stockender Verkehr, aber um 12.45 Uhr waren wir dann in Vésenaz angekommen.

Genève-Vésenaz, 15. April 2022

Die Reception war logischerweise geschlossen, weshalb wir uns mit den Hunden einen ersten Erkundungs-Spaziergang gönnten. Leider hat es keine Seepromenade, weil es viele Private gibt, welche Ihren eigenen Bootsanlegeplatz für sich beanspruchen. Traumhafte Villen mit unglaublich viel Umschwung und eben – eigener Bootsanlegestelle.

Um 13.30 checkten wir dann ein auf unserem Stellplatz Nummer 206. Wir hatten nach dem ersten Anlauf leider keinen SAT-Empfang, also rückten wir zirka 1 Meter weiter nach hinten. Das hat leider nicht gereicht, den Empfang am Baum vorbei zu schleusen… also, das ganz Auto noch 1 Meter mehr in die Platzmitte – doch auch das sollte nicht reichen… Tja, also das ganze Auto auf die gegenüberliegende Seite parkieren und kehren – Hurra, der Empfang ist gesichert! Die Nachbarschaft hat sich amüsiert…
Dann haben wir uns eingerichtet – aufgebockt, Hundezaun aufgestellt, Bodenmatte fixiert, Storen rausgefahren, Tisch und Stühle geordnet und dann – guess what – Apéro… den haben wir uns mehr als verdient! Etwas chillen, das Seeufer besuchen, Sonne tanken und einfach nur geniessen!

Etwas Körperhygiene – diese Abteilung ist auf dem Camping ganz ordentlich, einfach etwas eng… jammern auf hohem Niveau…
Der Abend bricht herein und die Sonne neigt sich… Höchste Zeit also, unser Abendessen zu machen. Wie «es» sich gehört, gibts heute Fisch, genauer einen Lachs. Das Wetter passt super, um den Grill einzuweihen. Ein wirklich cooler Grill mit Direktanschluss, der Cadac Grillo Chef 2 BBQ, gekauft bei www.campingprodukte.ch
Etwas Foodporn muss bei uns immer Platz haben… gegrillter Lachs mit Avocado, Linsenchips, Salat und einem Glas Lugana, eine unbezahlbare Aussicht auf den See und die letzten Sonnenstrahlen – einfach ein unvergesslicher Moment.
Am See noch etwas flaniert und «rüber» in die Stadt Genf geschaut – einfach nur schön…

Genève-Vésenaz, 16. April 2022

Morgensonne um 09.00 und eine leichte Brise machten den Morgen zum Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück im freien bei Sonnenschein freuten wir uns auf einen Besuch in Genf.
Mit etwas Rückenwind gings von Vésenaz-Stadt runter zur Seepromenade. Ein schöner Spaziergang dem Genfersee entlang mit Eindrücken von vielen grossen Villen mit unanständig viel Umschwung und unverschämter Aussicht auf den wunderschönen See. Vorbei am See bis rein in die Stadt, wo der Wind dann merklich abgenommen hat.
Die Stadt als solches hat uns nicht umgehauen. Fairerweise müssen wir anmerken, dass wir gänzlich unvorbereitet waren. Die «Bahnhofstrasse von Genf» hat uns dann aber doch noch gut gefallen und der wunderschöne Park ebenfalls.
Auf dem Rückweg – man ahnt es schon – hat uns der Wind entgegegen geblasen. Die vielen Surfer haben den Wind sichtlich genossen.
In Vésenaz haben wir uns noch ein kleines Dessert für den Abend besorgt und sind dann nach über 20 Kilometer wieder auf unserem Platz angekommen.
Ein kleiner Apéro, Sonne tanken, geniessen, ein Powernap und für die Hunde eine Hirnplatte später gings dann los mit den Hygienemassnahmen und langsames Vorbereiten für das Abendessen.

Leider waren wir zu spät für eine erfolgreiche Reservation in einem Restaurant in Yvorne. Gerne wären wir mit dem Schiff dorthin und hätten dabei Filet de perche zu Mittag gegessen… nächstes mal werden wir besser planen…

Kurz vor Sonnenuntergang war der Grill in Betrieb und die Poulet-Brüstli, die Chorizo Würste und die Maiskolben vergnügten sich in dessen Hitze.

Bereits waren der Tomaten-Burrata Salat vorbereitet, die Weingläser mit Deheas La Granja gefüllt, so dass der Gaumenschmaus nicht lange auf sich warten lassen musste. Was für ein Festmahl!
Der Dessert war soweit ganz gut und der Nespresso passte hervorragend dazu. Noch etwas «Masked Singer» und dann ab in die Horizontale… Ostersonntag steht morgen vor der Tür!


Genève-Vésenaz, 17. April 2022

Ostersonntag… herrlich gut geschlafen… die Sonne hat uns erwartet, der Wind hat etwas nachgelassen. Das Morgenessen draussen war aber keine Option, dafür war es definitiv noch etwas zu frisch für uns. Frische Gipfeli aus unserem Backofen, dazu etwas Brot, Honig, Butter und Kaffee.
Abwasch hatten wir ebenfalls noch erledigt, bevor es dann losging auf unseren ausgedehnten Spaziergang. Erst mal in Richtung Pressy an beeindruckenden Villen – wiedermal… weiter dann nach Le Carre d’Amont bis nach La Pallanterie. Vor Saint-Maurice haben wir dann den Heimweg angetreten und den Kreis geschlossen. Immer wieder sichten wir so süsse Eichhörnchen… und wenn die Hunde es auch erhaschen, dann wirds etwas unruhiger… Wieder auf dem Campingplatz angekommen, haben wir doch ganz ordentliche 9 Kilometer gemeistert und geniessen nun den wirklich schönen Campingplatz.
Inspiriert von CB aus G habe ich mich auf eine andere Art von me too eingelassen, weil ich es eine super Idee finde- Herzlichen Dank CB! Was verbirgt sich dahinter? Nichts anderes als #handstand

Der Abend bricht langsam herein und die Vorbereitung für das Abendessen standen auf der Agenda. Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, Gemüse vorbereiten, Rotwein entkorken und den Tisch decken. Vorfreude ist etwas schönes…
Gutes Timing mit der Abendsonne – Broccoli, Blumenkohl, Pommes-Frites und ein Rindsfilet vom Grill, ein Glas «the invisible man» von Casa Rojo – perfekter könnte man sich einen schönen Abend nicht vorstellen.
Gemütliches ausklingen des Abends, noch ein kleiner Abendspaziergang, etwas Fernsehen und langsam müde werden…

Genève-Vésenaz, 18. April 2022

Der Morgen war erneut sehr sonnig, aber es herrschten doch frische Temperaturen am Ostermontag. Heute ein einfaches Frühstück – Kaffee mit Gipfeli… Während rund um uns herum bereits grosse Aufräumarbeiten und Aufbruchstimmung herrschte, machten wir uns gemächlich daran, das Geschirr zu waschen und das WoMo inwendig zu säubern… wenn ich hier von wir reden, dann war das vor Allem Denise!
Kurz vor Mittag machten wir uns auf den letzten ausgiebigen Spaziergang mit Brandy & Ferox. Dieses Mal starteten wir in Richtung St. Maurice und erkundeten das Gebiet rund 2 Stunden respektive 9 Kilometer lang. Unterwegs hatte es verdankenswerterweise einen Brunnen und Ferox & Brandy konnten ihren Durst stillen. Schöne Rapsfelder, Kirsch- und Apfelbäume und natürlich auch Rebstöcke haben wir gesehen. Einen kulurellen Ausflug zur Burgruine Rouelbeau liessen wir uns nicht nehmen und wurden mit einem Konzert von Fröschen begrüsst.
Zurück auf dem Campingplatz, welcher sich doch merklich leerte, machten wir es uns nochmals richtig gemütlich. Ein äusserst leckeres Sweet&Sour stärkte uns, bevor wir dann auch langsam unsere Sachen packten. Zwischenzeitlich kamen auch immer wieder neue Besucher auf Platz aus verschiedenen Kantonen und Länder. Um 18.00 Uhr war es dann soweit, dass wir den Campingplatz verliessen und uns auf die Rückreise machten.

Niederhasli, 18. April 2022

Wir kamen gut voran. Die Stadt Genf mit dem Jet d’Eau werden wieder besuchen. Ein kleiner Stau wegen Unfall in Rolles und dann das Verkehrswunder in Oensingen waren die einzigen noralgischen Verkehrspunkte, wo wir ins Stocken kamen. In 3 Stunden war die Reise zu Ende und wir begrüssten unsere Girls zu Hause.
WoMo ausladen, Nummernschilder wieder an den Skoda montieren und ab auf den Parkplatz. Wir werden definitiv das Auto einer Aussenreinigung unterziehen müssen…