Tag Archives: Verlängertes Weekend

Lindau am Bodensee (Deutschland)

Pfingsten 17. Mai 2024 – 21. Mai 2024
Park-Camping Lindau

Niederhasli, Freitag 17. Mai 2024

Losgefahren um 17.15 Uhr – eine einfache Fahrt Richtung Bregenz nach Lindau (D) stand an und der erste Stau liess nicht lange auf sich warten… Aber es rollte immer und so sind wir bereits um 19.15 Uhr an der Reception gestanden. Grundsätzlich also zu spät, denn um 19.00 ist eigentlich Feierabend… Der Platz ist längst ausgebucht und wir wurden an der Türe empfangen, ohne Eintritt an den Empfang – das Couvert war vorbereitet und der Platz 160 wurde uns zugewiesen und wir sollen uns morgen dann für den Check-In melden…

Lindau, Freitag 17. Mai 2024

Platz 160 schnell gefunden und auch ziemlich schnell entschieden, wie wir uns platzieren wollen – etwas Abweichung vom Wollen musste dann sein, denn ein Ast hätte ansonsten unsere Satelliten Schüssel behindert. Das Vorzelt haben wir zu Hause gelassen – es soll nicht nur eitler Sonnenschein herrschen die kommenden Tage (Nord-Italien und Süd-West-Deutschland versinkt aktuell im Regen…) und wir sind «danach» länger nicht mehr (geplant) unterwegs – so müssen wir das Zelt danach nicht trockenlegen 😉

Alles installiert und aufgestellt – danach ein kurzer Spaziergang mit Ferox und Brandy und schon war es Zeit, auf Pfingsten anzustossen mit einem leckeren Masi Moxxé Rosé. Der Weg führte uns ans See-Ufer, wo wir noch einen fantastischen Sonnenuntergang erleben durften. Und an dieser Stelle: Happy Birthday André! Etwas Chips und Oliven, bevor wir uns dann ins Paradisli zurückzogen und eine leckere Reis-Pouletbrust-Edamame Bowle 🙂 dazu einen leichten Masi Amarone Costasera 😀

Lindau, Samstag 18. Mai 2024

Die Sonne strahlte durch das Panorama Fenster und wir verköstigten eine Espresso / Kaffee, bevor wir auf Wanderung gingen. Noch unentschlossen, ob es ein nur nach Lochau und züruck soll, starteten wir unsere Tour. Dem wunderschönen Bodensee entlang liefen wir bei eitlem Sonnenschein entlang. Da hat es auch immer wieder WC’s und Duschen 🙂

Wir sind dann bei der Hochseilbahn zum Pfänder in Bregenz angekommen und mussten uns entscheiden, ob wir wieder zurück, mit der Bahn nach oben (es hatte viele Besucher am Anstehen), oder zu Fuss auf die Bergspitze laufen wollten. Die Entscheidung fiel ganz spontan auf Wandern – so gings artig steil den wunderbaren Wanderweg rauf auf den Pfänder auf 1’062 Meter über Meer. Eine anstrengende und schweisstreibende Wanderung, welche verdankenswerterweise oft im Wald stattgefunden hat. Oben angekommen flanierten wir noch durch den Alpenwild-Park und haben alle Tiere sehen können.

Den steilen Rückweg über Felder, Wiesen und Wälder haben wir irgendwann stark in den Beinen gespürt… mal schauen, ob es etwas Muskeltkater mit sich bringt… Unten sind wir dann in Lochau glücklich angekommen – lange hätten wir nicht mehr Freude gehabt 😉 Wieder gings dem See entlang auf unseren Camping, wobei wir etwas abgekürzt haben und teilweise den stark befahrenen Fahrradweg benutzten. Zufrieden wieder auf Platz gabs dann einen Hundeknochen für unsere zwei Begleiter und wir erholten uns bei einem kleinen Apéro an der Sonne.

Wir lernten unsere Nachbarn aus dem hohen Norden mit Kennzeichen STD (Landkreis Stade) kennen – Lars und Tanja – mit welchen wir vor dem aufkommenden Gewitter noch schwatzten. Dazu gab es eine zusätzliche Sicherung für unsere Markise und wir spannten das geschenkte Seil in der Mitte drüber. Lars schraubte mit der Maschine zwei Schrauben rein – wir sind also sehr wetterfest.

Zu Abend haben wir den Grill angeheizt und wunderbare Schweinefilets-Medaillon mit Speck ummantelt gegrillt. Dazu gab es einen frischen Ruccola Salat mit warmen Pilz-Speckwürfel-Walnuss-Zwiebeln-Tomaten 🙂 und einen Azinhaga de Ouro Reserva – gerade keine Ahnung, woher/warum ich diesen Wein überhaupt habe… kaufen würde ich ihn jedenfalls nicht mehr… Nach dem Abendessen ist vor der Gewitterfront, welche uns heimsuchte – und wir waren zu Gast im Wohnwagen von Lars & Tanja zu einem Glas Rotwein. Viele Erzählungen und 2 Stunden später besuchten wir dann unsere Vierbeiner, schauten noch die Zusammenfassung von SCHWEIZ – Dänemark (8:0) der Eishockey-WM und machten dann noch den obligaten Abendspaziergang, bevor auch wir uns in die Horizontale legten.

Lindau, Sonntag 19. Mai 2024

Erneut küsste uns die Sonne in den Tag… einfach herrlich, wenn das Wetter – vor Allem an Pfingsten – mitspielt und bestens passt. Heute wollten wir es «chillig» angehen und keine Wandertour machen. Stattdessen gings auf einen Spaziergang auf die Insel Lindau – immerhin auch stolze 11 Kilometer in Summe… Ein Cappucino – damit Denise aufs Klo konnte – und danach etwas flanieren und zum Schluss noch ein Besuch beim Street-Food-Festival, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten. Auf Platz verweilten wir etwas am See-Ufer und badeten unsere Füsse zu einem Glas Weisswein – ein Riesling aus Würzburg 🙂

Für das Abendessen ist ein Fondue auf dem Speiseplan – gespickt wird es mit viel Ingwer und Chili, damit die Verdauung nicht soviel zu tun hat 😉 Dazu gab einen tollen Rotwein, einen Il vero Siciliano von Gergenti… Nach dem Abwasch gings dann ratzfatz ins Paradisli – die Schweiz spielt heute gegen Canada – HOPP SCHWIIZ! In der Drittelspause konnten wir noch die bereits untergegangene Sonne fotografisch festhalten… Schade, hat es nicht für einen schweiz Sieg gereicht.

Lindau, Pfingstmontag 20. Mai 2024

Was für ein Wetter – erneut durften wir die Sonne am Morgen empfangen… Pfingsten und solch fantastisches Wetter, wir könnten uns dran gewöhnen!
Heute ist definitv ein Erholungstag, ohne viele Kilometer zu laufen… wir haben ein kleines kaltes Plättchen zu Mittag gegessen am See vorne, haben die Sonne genossen, Rummykub gespielt, den Grill geputzt… einfach die Seele baumeln gelassen.

Vor dem Abendessen räumten wir noch alles zusammen, damit wir morgen – es soll regnen – nur noch das Grauwasser ablassen müssen. Dann gönnten wir uns einen kleinen Besuch an der See-Bar «LOGE 66A» zu einem Apérol – wunderbar!

Zum Abendessen zauberte Denise ein wunderbares und wie immer sehr gesundes Abendessen… Kabeljau, dazu einen gemischten Salat mit Ruccola, Rüebli, Avocado und den besten Tomaten – Coeur de Boeuf! Die letzte Flasche Weisswein durften wir kredenzen – einen Masi Fresco di Masi Organic Bianco 🙂 – was für ein Name!

Lindau, Dienstag 21. Mai 2024

Da wir schon beinahe alles am Vorabend gepackt und aufgeräumt hatten, konnten wir beinahe ausschlafen 😉
Ich ging mit den Hunden spazieren, Denise erledigte die Toilette und dann den Abwasch. Als ich retour kam, war sie noch beim Abwasch und so löste ich sie dort ab, damit sie noch ihre offenen Sachen erledigen konnte 🙂

Um zirka 11.00 Uhr gings dann auf den Heimweg und wir machten noch einen Halt bei der Tankstelle – beinahe 40 Rappen unterschied pro Liter fällt dann doch ins Gewicht!

Schön wars und wir werden nicht das letzte Mal dort gewesen sein!

Wil (AG)

Auffahr 08. Mai 2024 – 13. Mai 2024
Camping Waldesruh

Niederhasli, Mittwoch 08. Mai 2024

Losgefahren um 16.00 Uhr – eine abenteuerliche Reise auf kleinen Strassen und Wälder. Um 17.00 Uhr eingecheckt und Paradisli platziert. Die Tour hatte ich mit Ferox und Brandy gemacht, Denise folgt direkt von der Arbeit.

Wil, Mittwoch 08. Mai 2024

Alles ist soweit bereit, dass nur noch Denise fehlt – ich brauche Hilfe, um das Vorzelt an der Markise durch die Kederliste zu ziehen… um 18:30 hat auch Denise den Platz erreicht und so konnten wir noch das «Finish» für die Auffahrtstage machen. Dann – wie immer – gönnten wir uns einen kleinen Apéro und etwas Aufschnitt zum Abendessen. Wir freuen uns auf die sonnigen Tage, wenngleich wir beide am Freitag arbeiten müssen. Für einmal Homeoffice im Paradisli – wird sicherlich produktiv, geniessen doch die meisten ihr «Brüggli».

Wil, Donnerstag 09. Mai 2024

Wir haben lange geschlafen, tief und erholsam… Um 10.00 Uhr machten wir uns auf unseren ausgiebigen Spaziergang/Wanderung… Eine Strecke von 10.5 Kilometer, durch Wälder und Felder. Die Wälder sind sehr gepflegt und wunderschön, der Jahreszeit geschuldet farbenreiche Felder. Hier ist man tatsächlich in der Natur! Unterwegs sind wir entweder Bergziegen oder Steinböcken begegnet – man weiss es nicht so genau… Die Höhle ist doch ganz schön gross und wir offensichtlich zum grillieren benutzt.

Nach dem Spaziergang ist vor dem Apéro (Spicy-Feta-Grünspargel), dem Sonnenbaden, dem Chillen, dem Geniessen, dem Power-Nappen, dem Musik hören, die Seele baumeln lassen… und vor dem Duschen und vorbereiten für das Abendessen 🙂
Auf dem Menüplan stand Kalbs-Nierstück, Grill-Käse, Mini-Würstchen, Rucola-Pilz-Speck-Tomaten Salat und eine Flasche Rotwein! Der Rotwein war ein Geschenk von Sandra E. & Willi – herzlichen Dank, der Barbera d’Asti Villa Contea Superiore war ausgezeichnet!
Den Abend lassen wir mit ESC Eurovision Song Contest ausklingen und geniessen noch etwas Süsses 🙂

Wil, Freitag 10. MAi 2024

Ein früher Wecker gab Bescheid, dass Denise aufzustehen hat 🙂 Um 05:50 Uhr war also Tagwache, damit der Arbeitstag in Baden pünktlich starten konnte. Ich habe mich dann um 07.30 Uhr eingeloggt, nachdem die Vierbeiner ihre Morgentoilette gemacht hatten. Um 10.00 Uhr verlagerte ich den Arbeitsplatz nach draussen an die Sonne, bis 1 Stunde später der Akku wieder an den Strom musste – also wieder rein ins Paradisli 😉 ein produktiver Arbeitstag!

Als Denise dann wieder auf Platz war, gönnten wir uns ein kleines kaltes Plättchen mit einem guten Riesling aus Würzburg. Im Hintergrund lief der Fernseh, denn die Eishockey-Nati startete ihr Eröffnungsspiel gegen Norwegen – Aktuell führen die Eidgenossen mit 4:1 und werden das Spiel bestimmt nach Hause bringen. Jetzt beginnt die Freude auf die kommenden drei Tage hier im idyllischen Camping Waldesruh. Das Abendessen ist soweit auch klar, fehlt noch die Weinauslese 😉
Am Sonntag erwarten wir dann Besuch – alle Kinder inklusive Schwiegersohn in spe 😀

Nach erfolgreichem Spiel der Schweizer Nati gönnten wir uns etwas Körperhygiene, bevor es an die Vorbereitungen für das Abendessen ging. Etwas Grill, Salat und einen «gepommes-fritteten» Süsskartoffel soll es werden.

Der Camping ist der Hammer – eine angenehme, übersichtliche Grösse, auf Du & Du bei allen Begegnungen… einfach idyllisch, mitten in der Natur. Die Sanitären Anlagen – für uns immer wichtig – sind blitzeblank sauber, haben ausreichend Platz zur Verfügung und die Duschen! Einfach nur WELTKLASSE!!

Wil, Samstag 11. MAi 2024

Nach dem gestrigen Morgen wurden wir auch heute von der strahlenden Sonne wachgeküsst. Stahlblauer Himmel und schon wohlig warme Temperaturen für unseren Spaziergang – eine Rundreise dem Mettauerberg entlang über Wil wieder zum Platz. Wie immer ist auch Komoot unsere Unterstützung, unbekanntes Terrain zu erforschen… Die Tour war fantastisch – die Wälder sind hier enorm gepflegt und Ferox und Brandy dankten es uns, immer wieder im Schatten zu laufen. Wir sind also oft in den Wälder spaziert, hatten einen schönen Blick auf das AKW Gösgen und sind später über Felder und Wiesen gelaufen, bis wir dann in Wil angekommen sind – leider hatte aber die Wiler Trotte bereits geschlossen, so dass wir keinen Wein kaufen konnten… Aber im Volg konnte ich eine Flasche Frutillio ergattern und schnappte mir für das Abendessen gleich noch 4 Hamburger…

Wieder zurück auf dem Camping – guess what! – ein Apéro 😀 – ein Zürcher Federweisser, einfach ein sensationeller Sommer-Apéro Wein! Den Nachmittag haben wir mal wieder etwas gechillt, Sudoku gemacht, Musik gehört, gepowernapped und vorallem geschwitzt 😉
Ein kurzer Abendspaziergang nach der Dusche, dann gings ans Abendessen! Zwiebeln geschnitzt, Dattel-Tomaten halbiert, scharfe Salzgurken in Streifen geschnitten und vom Beck die Weggli halbiert. Grill angemacht, Brötchen erhitzt – dann den Grillkäse und die 4 Hamburger drauf! Ein gelungenes Abendessen, ergänzt um eine Flasche «Le Volte dell’Ornellaia»… immer ein sicherer Wert 😉 …und jetzt geniessen wir den Abend tatsächlich vor dem Fernseher uns ziehen uns den Eurovision Song Contest rein – wir drücken die Daumen Nemo!
…Nachtrag: Die Schweiz ist Gewinnerin des ESC2024 – Congrats!

Wil, Sonntag 12. Mai 2024

Der Wecker machte sich um 06:40 Uhr bemerkbar, Zeit für mich aufzustehen. Der Geräteturnwettkampf in der Uto-Halle in Zürich stand auf dem Programm. Eine relativ kurze Hinfahrt, direkt auf einen Blaue-Zone Parkplatz kam ich in der Halle an, die Mädels bereits eingeturnt – und schon gings los auf dem Wettkampfplatz. Nicht allen ist ein optimaler Wettkampf gelungen, aber wichtig ist, das mitzunehmen, was es zu verbessern gibt und am nächsten Wettkampf Topleistung abzuliefern.

Um 11.00 Uhr war ich wieder auf Platz und wir entschieden uns, das Zelt abzubauen, damit wir morgen nur noch Kleinkram zu erledigen haben. Bis auf die Grillputzeten wird das easy werden 🙂

Gegen 17.00 Uhr werden uns Robin, Sarina und Yara mit Lenny besuchen für ein gemütliches Abendessen. Bis dahin wird es noch einen kleinen Spaziergang geben im Wald und etwas chillen… es ist brütend heiss…

Es war deutlich nach 17.00 Uhr, aber alle sind angekommen 🙂 3 Klappstühle und die Geburtstags-Magnum-Flasche der Kinder haben den Weg zu uns gefunden, die Gläser, Teller und Besteck leider nicht 😉 Gestartet wurde mit einem kleinen Apéro, bevor das Gemüse im Ofen, die Pommes-Risolées in der Pfanne, der Tomaten-Salat bereit und die Poulets auf dem Grill waren. Tolle und lustige Gespräche, Schabernack und Selfies wurden getätigt – wir Eltern haben es vollends genossen. Am Ende machten die Kids den Abwasch, Denise räumte auf und ich kümmerte mich darum, den Grill zu putzen… Tolles Team-Work 🙂 Noch etwas Süss-Gebäck, dann war es für Lenny Zeit, sich zu verabschieden und die letzte Woche RS in Angriff zu nehmen. Etwas später machten sich auch unsere Kids auf die Rückreise und wir haben unterdessen alles fix-fertig aufgeräumt, dass wir morgen nur noch den Platz verlassen müssen, spätestens um 11.00 Uhr…

Schluchsee (Deutschland)

Ostern 28. März 2024 – 2. April 2024
Camping Schluchsee

Niederhasli, Donnerstag 28. März 2024

Im Verlaufe der Woche haben wir unser Paradiesli gepackt und ich musste nur noch das Wasser füllen. Endlich hat auch Denise Feierabend und so konnte es um 18:18 losgehen auf direktem Weg nach Schluchsee. Nach 1 Stunde und 10 Minuten sind wir bereits vor Ort angekommen und konnten die offene Schranke passieren. Platz 113 sollte für Ostern unser Platz sein – ohne direkte See-Sicht, dafür garantierter SAT-Empfang 😉

Schluchsee, Donnerstag 28. März 2024

Unser Paradiesli musste noch ausbalanciert werden, dann waren wir angekommen – das Vorzelt wollten wir im Dunkeln nicht auch noch aufstellen. Wie üblich starteten wir mit einem Apéro Riche und gönnten uns noch etwas aus der Flimmerkiste.

Schluchsee, Karfreitag 29. März 2024

Immer mal wieder regnete es in den frühen Morgenstunden und um 09.00 Uhr ware es für uns dann Zeit, aufzustehen. Eine erster kleiner Spaziergang dem See entlang haben unsere Vierbeiner sehr genossen und wir wurden verschont vom Regen. Als wir wieder zurück waren, drückte sich die Sonne zwischen die Wolken und es wurde unglaublich warm – was für eine Freude. Um 11.00 Uhr haben wir dann unser Zelt aufgebaut. Erstmal ist unser Unterboden im Einsatz – eine Wasserschutzplane von miru-tec, welche wir am Caravan-Salon 2023 bestellten. So soll es trotz heftigem Regen der Boden im Vorzelt trocken bleiben.

Die Sonne hatte sich zwischenzeitlich total durchgesetzt. Alles steht und alles ist aufgeräumt, selbst der Grill ist bereits angeschlossen. So starteten wir mit einem leichten Mittagessen – etwas grüner Spargel, Feuerteufel und Rosamarin-Sticks 😀 Ja, Vitamin D3 konnten wir währenddessen volltanken. Gegen 14:00 Uhr kamen noch unsere Platznachbarn, welche mit dem Mover ihren neuen Wohnwagen platzierten. Die Plätze sind hier tatsächlich eher klein und so steht wirklich ein WoMo dem anderen Wohnwagen ganz ganz nah…

Am späteren Nachmittag machten wir uns dann nochmals auf den Weg, entlang dem Schluchsee bis zur Badeanstalt. Hier hat es auch noch einen Stellplatz für Wohnmobile, der wirklich cool gelegen ist. Hier machten wir uns dann auf den Rückweg und .

Die Nasszellen sind hier sehr gepflegt – frisch geduscht chillten wir uns in den Abend und genossen etwas Vegi-Sushi, bevor wir dann zum Pangasius und Kartoffeln über gingen – dazu einen passenden Villa Antinori Pinot bianco.
Unterdessen ist es sehr ruhig und dunkel geworden auf dem Campingplatz und überall ist die SAT Anlage ausgefahren 😀 – so auch bei uns 😉

Schluchsee, Samstag 30. März 2024

Ein grauer Himmel erwartete uns am Morgen, aber schön warm und trocken. Die morgendliche Routine abgeschlossen machten wir uns auf unsere Wanderung mit wenig Höhenmeter – mehr lässt die Gegend nicht zu und für uns passte die Wanderung wunderbar. Die Sonne zeigte sich leider zu keiner Zeit… erst, als wir wieder beim Paradiesli ankamen 🙂
Mit etwas mehr als 17 Kilometer und einer Reisezeit von 3.5 Stunden waren wir dann doch ziemlich ausgepowert…

Die Sonne kämpfte tatsächlich und konnte sich für 2 Stunden gegen den Dunst und die Wolken durchsetzen. In dieser Zeit machten wir Vesper und erholten uns von der Tour 😉

Regeneriert und hygienisch auf Vordermann gebracht gings an die Planung für das Abendessen – Gemüse soll ausfallen, dafür stehen diverse Salate zur Auswahl… das Fleisch bleibt sich treu, zwei Kalbsnierstücke von der Firmung von Yara sind aus dem Tiefkühler mitgekommen und freuen sich auf ein schönes «Tschhh Tschhhh» 🙂
2x 3 Minuten waren zu knapp bemessen und weitere 2x 90 Sekunden wurde nachgegrillt – dann hat es unwahrscheinlich geil geschmeckt! En Guete! …hach ja, ein Glas Rotwein gehört dazu 😉 Heute erneut aus dem Haus von «Familia Fernández Rivera», ein Crianza 100% Tempranillo, den Condado de Haza

Schluchsee, Oster-Sonntag 31. März 2024

Das Wetter wollte nicht wirklich und so starteten wir bei grauem Himmel unseren Ausflug Richtung Riesenbühlturm. Zuerst wieder durch wunderbare Waldpfade, bevor es dann nach oben auf Schotterstrassen ging. Der Verkehrstafel mit «Skilift Schluchsee» gönnten wir ein kleines Lächeln… Oben beim Riesenbühlturm angekommen stieg erst ich die 36.5 Meter hoch und genoss die herrliche Weitsicht bis zu den Schweizer Alpen… Freudig wurde ich unten von Brandy und Ferox begrüsst und Denise erklomm darauf die Stufen hinauf, um ebenfalls begeistert von der Weitsicht von den beiden begrüsst zu werden.
Weiter gings den Wald runter, vobei an einem kleine Weiher in Richtung Schluchsee. Wir besuchten dort noch den Wohmobil-Stellplatz, welcher gleich auf der anderen Strassenseite vom Schluchsee ist. Hier hat es grosszügige Plätze, Ver- und Entsorgung und sogar Strom! 8 Plätze sind mit Strom versehen, die weiteren 22 stehen gleich an der Hauptstrasse, leicht erhöht.
Der Rückweg entlang dem Schluchsee war wunderbar und sogar die Bootsvermietung hatte geöffnet – ein anderes Mal werden wir wohl ein kleines Elektro-Motor-Boot mieten 😉

Riesenbühlturm

Als wir unsere Vesper vorbereiteten, setzte sich die Sonne durch und wir konnten herrlich chillen und genüsslich den Flammkuchen (leider kein Foto), Oliven, Humus und Tortillas schlemmen… und irgendwann verfiel ich in einen Powernap 😀 hat richtig gut getan… dann nochmals an den «Strand» mit Brandy & Ferox, wo wir vielen Menschen und Hunden begegneten. Also gings dann zeitnah wieder zurück.

Zum Abendessen wählten wir heute das Trutenschnitzel und Schlangenbrot vom Grill, dazu den vorbereiteten Aubergine-Käse-Auflauf aus dem Backofen 🙂
Mit dem kleinen Reisegrill habe ich es noch nicht wirklich im Griff – da hilft mir die Grillzeit von zu Hause definitiv nicht. So musste das etwas dickere Stück noch etwas in den Backofen, aber mit dem dünneren Stück konnten wir dann starten 😀 Zum Essen gesellte sich eine leckere Flasche von Bindella, den «Le Volte dell‘ Ornellaia» aus der Toscana.

Schluchsee, Oster-Montag 01. April 2024

Der Regen prasselte auf unser Paradiesli, dazu immer wieder heftige Windstösse… ein guter Grund, noch etwas länger liegen zu bleiben! Wir hörten viele Camper beim aufräumen – keine tolle Sache bei diesen Wetterverhältnissen. Alles ist nass und die leichten Sachen kannst Du nirgends hinlegen, ohne dass der Wind es stehen lassen würde 😉 Für uns immer wieder die richtige Entscheidung, an den Feiertagswochenenden um einen Tag zu verlängern und dann – beinahe alleine auf dem Platz – die Aufräumarbeiten zu beginnen. Heute gibts definitiv keine Wanderung, das Wetter ist wirklich ganz schön hässlich und der Wind bitterkalt. Auf dem Spaziergang machte ich noch Halt bei der Rezeption und habe den Platz bezahlt. So können wir dann morgen nur noch durchfahren.

Irgendwann gönnte der Himmel mal eine Regenpause… und so konnten wir alles fein säuberlich aufräumen – Fotos machten wir keine, das Wetter machte einfach zu wenig Spass… Aber natürlich gabs einen Apéro und ein letztes Abendessen am Schluchsee… Tomaten Mozarella, etwas Brot und ein Fläschchen Dehesa La Granja 🙂

Schluchsee, Dienstag 02. April 2024

Und erneut meinte es der Wettergott nicht wirklich gut mit uns am Schluchsee – zum Glück hatten wir alles gestern verstaut, denn heute Morgen hat es richtig «gehudelt» – im Regen haben sich sogar einige Schneeflocken eingenistet, konnten sich aber auf der Erde nicht behaupten. So machte Denise noch den Abwasch und ich kümmerte mich um den stürmischen Spaziergang der Hunde… Gegen 10.30 Uhr hörte es dann endlich auf mit Regen und so konnte ich im trockenen noch die Kabelrolle einziehen, die Keile reinigen und dann zur Entsorgung gehen – danach gings los auf den Heimweg, ohne auch nur ein bisschen Stau 🙂 In Waldshut noch schnell den Tank gefüllt zu € 1.75 der Liter Diesel, dann über die Grenze ab nach Hause.

Unterdessen scheint die Sonne und so konnten wir noch husch das Zelt ausrollen und trocknen, während Denise den Innenraum putzte und ich auspackte. Um 16.00 Uhr stand unser Paradiesli wieder auf seinen Ruhe-Platz und wir freuen uns bereits auf ein Wiedersehen, wenn es nach Sarnen geht.
Alles in Allem war Schluchsee gut. Uns fehlte etwas Charme und Liebe auf dem Platz und im Vergleich zum Titisee ist der Schluchsee nicht ganz so schön. Aber die Wanderungen im Schwarzwald sind wunderbar und bietet eine ganz grosse Auswahl an Touren.

Lindau (Deutschland)

03. – 06. Juni 2022
Park-Camping Lindau

Niederhasli, 03. Juni 2022

Das Pfingstwochenende steht vor der Tür – YES! Nach eine gefühlten Ewigkeit ist es endlich wieder soweit, dass wir mit unserem WoMo auf Tour gehen. Heute Abend geht’s also los nach Lindau und Erinnerungen an den letzten Herbst werden wach!
Der Tank ist nicht wirklich voll und wir werden sehen, ob es in Deutschland dann am Montag vor unserer Rückfahrt einen interessanten Spritpreis gibt… Das WoMo jedenfalls ist seit gestern abend gepackt und nach Feierabend können wir gleich starten.

Lindau, 03. Juni 2022

Die Reise verlief ganz gemütlich. Wie so oft im Radio gehört, hatten wir etwas langsames Vorwärtskommen zwischen Effretikon und Oberwinterthur und dann nochmals in St. Gallen. Aber hei, wenn Du im WoMo sitzt, bist Du in den Ferien, ganz stressfrei…
Auf der Seite von Österreich wollten wir wie gewohnt einen Pickerl lösen, doch an der Tankstelle meinten diese nur, dass dieser «abgeschafft» wurde… tolle Neuigkeiten!
Kurz vor 20:00 Uhr sind wir angekommen und konnten uns noch an der Reception anmelden und unseren Platz entgegen nehmen. Den Platz hatten wir schnell gefunden, die direkten Nachbarn haben zwei wunderschöne Motorräder, einen Kastenwagen mit Anhänger und ein Vorzelt… Wow! Und beide Ü-50…
Wer schon Berichte gelesen hat, der weiss Bescheid… Bäume und SAT-Anlage vertragen sich nun mal nicht wirklich gut… Nach zwei Varianten, wie wir das WoMo platzieren sollen, war es dann Variante 3, die wir umsetzten… wie sich herausstellen sollte, war der Empfang leider auch so nicht berauschend – von schlecht bis gar kein Bild/Ton.

Jedenfalls haben wir uns irgendwann mal so platziert, dass es mehr oder minder passte. Natürlich hätten wir am liebsten einen anderen Platz, aber das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben. Den Hundezaun konnten wir leider nicht aufstellen, der Boden mit seinen Baumwurzeln empfängt leider schon die Heringe sehr abweisend…
Mit eine Glas Weisswein gönnten wir uns mit Ferox und Brandy einen Blick am Bodensee-Strand… sehr beeindruckend! Die Zeit ist unterdessen weit fortgeschritten und so versäuberten wir die 4-Beiner noch schnell, ehe wir dann im WoMo unser spätes Abendessen genossen – tolle und rassige Lasagne, etwas Nüssli-Salat mit Granat-Apfel und einem excellenten Wein aus dem Bordeaux (Grande Arche 2016, Saint Emilion).

Während ich hier so schreibe, haben sich Brandy und Denise zusammen gekuschelt und beide schlafen schon eine Weile… Ferox hält die Stellung mit mir, aber nun ist es auch Zeit für uns – etwas Zahnhygiene und danach zzzz…

Lindau, 4. Juni 2022

Am frühen Morgen weckten uns ganz sanft grosse Regentropfen einer Gewitterfront, die wohl nicht weit von uns weg war – was für ein schönes Erwachen. So starteten wir mit einem sehr kleinen Lauf mit den 4-Beinern und machten uns dann an das Morgenessen. Frischback-Gipfeli, Brot, Butter, Honig und Konfitüre standen auf dem Programm. Ergänzen wollten wir das Frühstück um ein 3-Minuten-Ei… leider wollte der Gasherd aber nicht mitspielen…! Tja, alles nochmals geprüft und für gut befunden, aber leider im Endergebnis noch immer erfolglos… was tun? Mal die Gasflasche abschrauben? Ein Versuch ist es Wert – und tatsächlich, Flasche einmal entkoppelt und angeschlossen, hats geklappt mit dem Gas und so konnten wir auch das 3-Minuten-Ei etwas später kredenzen.

Nach dem Abwasch machten wir uns bereit für den Spaziergang nach Lindau in die Altstadt. Den Weg kannten wir bereits gut aus unserem Aufenthalt im Herbst 2021. Die Strecke verläuft total im Grünen, meist direkt am Bodensee. Immer wieder gibt es Gelegenheiten, den «Strand» vom Bodensee zu begehen, die Füsse zu baden und die Hunde zu tränken.

In Lindau angekommen, vorbei am Casino – hier fand gerade eine Hochzeit statt – flanierten wir durch die Altstadt an vielen Café’s und unzähligen Boutiquen vorbei. Auch wir hatten etwas Durst und sind förmlich an ein kleines Café in einem Torbogen mit super bequemen Sessel und Platz für Ferox und Brandy herangelaufen.

Gestärkt machten wir uns etwas später auf den Heimweg und studierten bei der Gelegenheit auch die See-Rundfahrten. Vielleicht bietet sich eine Gelegenheit am Sonntag oder allenfalls am Montag – wir bleiben spontan. Auf dem Rückweg haben wir noch eine schöne, alte Dampflokomotive erspäht.

Am späteren Nachmittag sind wir dann wieder auf dem Camping angekommen und haben den Apéro vorbereitet und unsere 4-Beiner mit einem Knochen verwöhnt. Nach einer kurzen, erfrischenden Dusche gings dann mit unserem Tischchlein, den 2 Stühlen und dem Apéro nach vorne an den Bodensee. Nachdem wir alles aufgestellt hatten holten wir noch Brandy & Ferox dazu und machten es uns richtig bequem. Die letzten Sonnenstrahlen geniessen bei wunderbarer Live-Musik… schöner kann es nicht sein!

Nun denn, durch die Handstand-Inspiration von C.B. aus G. wird der Beitrag künstlich etwas in die Länge gezogen… was sein muss, muss sein!

Wir mussten dann irgendwann (20:45 Uhr) zurück zum WoMo – schliesslich hatten wir unser Abendessen noch gar nicht eingenommen. Für heute stand Pouletbrüstli vom Grill mit Linsen-, Randen-, Nüssli-Salat und ein paar Kidney-Bohnen für die Verdauung… Dazu kredenzten wir eine Flasche Rotwein – 5 Finques… ein toller Wein und sehr empfehlenswert! Nebst dem Wein haben wir aber auch «Crazy Bastard Sauce» probiert – vielen Dank und S. und R. F. aus N. – welche in unterschiedliche Schärfe-Kategorien eingeteilt sind. In der höchsten Stufe also definitiv scharf – aber geil!
Zu später Stunde noch ein kleiner Spaziergang mit Brandy & Ferox – dann doch schon sehr müde ins Bett… zzzzz….

Lindau, 5. Juni 2022

Ein sonniger Morgen erwartete uns nach einer ruhigen und wunderbaren Nacht und nach der morgendliche Routine haben wir unser Frühstück genossen. Ein Blick auf den Regenradar reichte aus, so dass wir beschlossen, einen sehr ruhigen und abenteuerfreien Tag zu verbringen – das erste Gewitter war mit 14.00 Uhr veranschlagt. So machten wir also lediglich einen kleinen Spaziergang mit Fotoshooting am Bodensee. Auf dem Rückweg mussten Brandy & Ferox noch gekämmt werden. Die Haare habe ich eingepackt und werde diese im Motorraum anbringen, damit sich kein Marder mehr bei uns verirrt. Mal schauen, ob es hilft…

So haben wir den ganzen Camping-Platz mal inspiziert und uns die besten Platznummern notiert. Wir werden den Park-Camping Lindau auf jeden Fall wieder besuchen und können so sicherstellen, dass wir einerseits SAT Empfang haben und andernseits auch den Hundezaun ohne Probleme aufstellen können. Es sind doch einige sehr gute Plätze, die unsere Wünsche erfüllen.

Um 14:20 Uhr wurde es ziemlich dunkel und um 14:30 erreichte uns die Gewitterfront aus der Schweiz. Nicht alle waren darauf vorbereitet, wir aber schon. Marquise eingefahren, Stühle eingepackt, Schuhe unter das WoMo und den Grill in die windfreie Zone verschoben.

Tja, gemütlich im WoMo, wenn ein Unwetter aufzieht… den Apéro etwas vorgezogen, gelesen, gesurft, geschrieben… um 17.00 war der Spuk vorbei und wieder alles installiert – Marquise raus, Sessel aufgestellt, Tisch abgetrocknet und Grill installiert.

Unterdessen haben wir geklärt, bis wann wir am Montag bleiben können… leider müssen wir bereits um 11.30 Uhr den Platz verlassen und somit unterwegs einen spontanen Halt machen, sollte das Wetter passen.

Für unser Abendessen galt es, den Grill mit Gas zu versorgen für ein paar Würste und Maiskolben. Dazu gab es einen tollen Wein aus der Toskana – den «Le Ballerine» – gekauft bei Divinare! Die Abendsonne wollte nicht wirklich nochmals aufwärmen, weshalb wir im WoMo drin gegessen haben. Für einen schönen Sonnenuntergang am See war die Sonne dann nochmals versöhnlich.

Erste Aufräum-Arbeiten haben wir bereits hinter uns gebracht – Grill geputzt und eingepackt, ebenso Stühle und Tisch. Morgen also nur noch unser Geschirr, Bodenmatte und die Marquise. Zeit noch etwas zu chillen, bevor es dann ins Land der Träume geht…..

Lindau, 6. Juni 2022

Tja, ein letztes Mal mit den Hundis spazieren gehen… danach Kaffee und Gipfeli und letzte Aufräumarbeiten… und schon ist es 11.30 Uhr und wir sind bereit für die Rückreise.
Die Benzinpreise – ja, tatsächlich ein aktuelles Thema… Die Fahrt führte uns nach Lochau, wo wir für € 1.94 pro Liter tanken konnten. Das ist immerhin ein Delta von 40 Rappen pro Liter. Und man soll es nicht glauben, aber nachdem wir von der Tankstelle weg gefahren sind, kam ein Aufschlag auf € 1.99… Glück gehabt!

Nach der Grenze machten wir einen spontanen Halt in Altenrhein, parkierten unser WoMo und machten einen kleinen Spaziergang im Naturschutzgebiet. Am Ende haben wir ein hübsches Bänklein gefunden mit Weitsicht am Bodensee, ganz nah beim Bootshafen… ein fantastisches Plätzchen für einen Apéro! Ein toller Abschluss unseres verlängerten Wochenendes – ganz gemütlich und ohne Stau machten wir in Rümlang noch einen kurzen Stopp und führten das WoMo durch die Waschstrasse bei Larag – können wir nur empfehlen!

Genève-Vésenaz (GE)

14. – 18. April 2022
TCS Camping Genf-Vésenaz, Pointe à la Bise
(TCS Camping Genève-Vésenaz)

Niederhasli, 14. April 2022

Das Osterwochenende steht vor der Tür und wir haben bereits vorgängig das WoMo Reisefertig gemacht, so dass wir um 18.30 Uhr die Reise starten konnten. Erstes Etappenziel ist Payerne, wo wir die erste Übernachtung geplant haben, bevor es dann am Karfreitag nach Vésenaz für 3 Übernachtungen geht.

Payerne, 14. April 2022

Die Reise war unspektakulär und sehr ruhig, aber doch etwas länger als gedacht – leider hat ein Auto am Ende vom Baregg gebrannt, weshalb wir rund 45 Minuten Zeit einbüssten. Aber wir hatten ja keine Eile und um 21.30 Uhr stand das WoMo auf dem Platz bei der «Salle des Fetes» und wir machten einen kleinen Spaziergang mit Ferox & Brandy.

Ein Apéro gehört nun mal zu unserer Tradition und so haben wir etwas Prosecco, Chips, Oliven und Rosmarin-Pizza-Cracker genossen… Dazu läuft der Playoff Halbfinal HCD – EVZ und der Ausgleich 20 Sekunden vor Partie-Ende hat etwas weh getan… aber noch schlimmer war es, als es nach 50 Sekunden in der Nachspielzeit für den HCD vorbei war.

Zum Abendessen etwas gesundes: Spargeln-Tomaten-Broccoli-Feta Salat, was für ein Gaumenschmaus… mehr gibts aus Payerne nicht zu berichten, Zeit für kulturelles hatten wir keine und wir sind unserem Basisziel Vésenaz schon sehr nah, so dass wir den ganzen Karfreitag geniessen können.

Die Sonne begrüsst uns in den Karfreitag und wir haben unsere sieben Sachen ziemlich schnell zusammengeräumt. Wasser aufgefüllt, Stromzufuhr abgebaut, Grauwasser erntleert und los gings zur Tankstelle – ordentliche CHF 2.15 / Liter… danach auf die Autobahn nach Genf. Leider immer wieder etwas stockender Verkehr, aber um 12.45 Uhr waren wir dann in Vésenaz angekommen.

Genève-Vésenaz, 15. April 2022

Die Reception war logischerweise geschlossen, weshalb wir uns mit den Hunden einen ersten Erkundungs-Spaziergang gönnten. Leider hat es keine Seepromenade, weil es viele Private gibt, welche Ihren eigenen Bootsanlegeplatz für sich beanspruchen. Traumhafte Villen mit unglaublich viel Umschwung und eben – eigener Bootsanlegestelle.

Um 13.30 checkten wir dann ein auf unserem Stellplatz Nummer 206. Wir hatten nach dem ersten Anlauf leider keinen SAT-Empfang, also rückten wir zirka 1 Meter weiter nach hinten. Das hat leider nicht gereicht, den Empfang am Baum vorbei zu schleusen… also, das ganz Auto noch 1 Meter mehr in die Platzmitte – doch auch das sollte nicht reichen… Tja, also das ganze Auto auf die gegenüberliegende Seite parkieren und kehren – Hurra, der Empfang ist gesichert! Die Nachbarschaft hat sich amüsiert…
Dann haben wir uns eingerichtet – aufgebockt, Hundezaun aufgestellt, Bodenmatte fixiert, Storen rausgefahren, Tisch und Stühle geordnet und dann – guess what – Apéro… den haben wir uns mehr als verdient! Etwas chillen, das Seeufer besuchen, Sonne tanken und einfach nur geniessen!

Etwas Körperhygiene – diese Abteilung ist auf dem Camping ganz ordentlich, einfach etwas eng… jammern auf hohem Niveau…
Der Abend bricht herein und die Sonne neigt sich… Höchste Zeit also, unser Abendessen zu machen. Wie «es» sich gehört, gibts heute Fisch, genauer einen Lachs. Das Wetter passt super, um den Grill einzuweihen. Ein wirklich cooler Grill mit Direktanschluss, der Cadac Grillo Chef 2 BBQ, gekauft bei www.campingprodukte.ch
Etwas Foodporn muss bei uns immer Platz haben… gegrillter Lachs mit Avocado, Linsenchips, Salat und einem Glas Lugana, eine unbezahlbare Aussicht auf den See und die letzten Sonnenstrahlen – einfach ein unvergesslicher Moment.
Am See noch etwas flaniert und «rüber» in die Stadt Genf geschaut – einfach nur schön…

Genève-Vésenaz, 16. April 2022

Morgensonne um 09.00 und eine leichte Brise machten den Morgen zum Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück im freien bei Sonnenschein freuten wir uns auf einen Besuch in Genf.
Mit etwas Rückenwind gings von Vésenaz-Stadt runter zur Seepromenade. Ein schöner Spaziergang dem Genfersee entlang mit Eindrücken von vielen grossen Villen mit unanständig viel Umschwung und unverschämter Aussicht auf den wunderschönen See. Vorbei am See bis rein in die Stadt, wo der Wind dann merklich abgenommen hat.
Die Stadt als solches hat uns nicht umgehauen. Fairerweise müssen wir anmerken, dass wir gänzlich unvorbereitet waren. Die «Bahnhofstrasse von Genf» hat uns dann aber doch noch gut gefallen und der wunderschöne Park ebenfalls.
Auf dem Rückweg – man ahnt es schon – hat uns der Wind entgegegen geblasen. Die vielen Surfer haben den Wind sichtlich genossen.
In Vésenaz haben wir uns noch ein kleines Dessert für den Abend besorgt und sind dann nach über 20 Kilometer wieder auf unserem Platz angekommen.
Ein kleiner Apéro, Sonne tanken, geniessen, ein Powernap und für die Hunde eine Hirnplatte später gings dann los mit den Hygienemassnahmen und langsames Vorbereiten für das Abendessen.

Leider waren wir zu spät für eine erfolgreiche Reservation in einem Restaurant in Yvorne. Gerne wären wir mit dem Schiff dorthin und hätten dabei Filet de perche zu Mittag gegessen… nächstes mal werden wir besser planen…

Kurz vor Sonnenuntergang war der Grill in Betrieb und die Poulet-Brüstli, die Chorizo Würste und die Maiskolben vergnügten sich in dessen Hitze.

Bereits waren der Tomaten-Burrata Salat vorbereitet, die Weingläser mit Deheas La Granja gefüllt, so dass der Gaumenschmaus nicht lange auf sich warten lassen musste. Was für ein Festmahl!
Der Dessert war soweit ganz gut und der Nespresso passte hervorragend dazu. Noch etwas «Masked Singer» und dann ab in die Horizontale… Ostersonntag steht morgen vor der Tür!


Genève-Vésenaz, 17. April 2022

Ostersonntag… herrlich gut geschlafen… die Sonne hat uns erwartet, der Wind hat etwas nachgelassen. Das Morgenessen draussen war aber keine Option, dafür war es definitiv noch etwas zu frisch für uns. Frische Gipfeli aus unserem Backofen, dazu etwas Brot, Honig, Butter und Kaffee.
Abwasch hatten wir ebenfalls noch erledigt, bevor es dann losging auf unseren ausgedehnten Spaziergang. Erst mal in Richtung Pressy an beeindruckenden Villen – wiedermal… weiter dann nach Le Carre d’Amont bis nach La Pallanterie. Vor Saint-Maurice haben wir dann den Heimweg angetreten und den Kreis geschlossen. Immer wieder sichten wir so süsse Eichhörnchen… und wenn die Hunde es auch erhaschen, dann wirds etwas unruhiger… Wieder auf dem Campingplatz angekommen, haben wir doch ganz ordentliche 9 Kilometer gemeistert und geniessen nun den wirklich schönen Campingplatz.
Inspiriert von CB aus G habe ich mich auf eine andere Art von me too eingelassen, weil ich es eine super Idee finde- Herzlichen Dank CB! Was verbirgt sich dahinter? Nichts anderes als #handstand

Der Abend bricht langsam herein und die Vorbereitung für das Abendessen standen auf der Agenda. Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, Gemüse vorbereiten, Rotwein entkorken und den Tisch decken. Vorfreude ist etwas schönes…
Gutes Timing mit der Abendsonne – Broccoli, Blumenkohl, Pommes-Frites und ein Rindsfilet vom Grill, ein Glas «the invisible man» von Casa Rojo – perfekter könnte man sich einen schönen Abend nicht vorstellen.
Gemütliches ausklingen des Abends, noch ein kleiner Abendspaziergang, etwas Fernsehen und langsam müde werden…

Genève-Vésenaz, 18. April 2022

Der Morgen war erneut sehr sonnig, aber es herrschten doch frische Temperaturen am Ostermontag. Heute ein einfaches Frühstück – Kaffee mit Gipfeli… Während rund um uns herum bereits grosse Aufräumarbeiten und Aufbruchstimmung herrschte, machten wir uns gemächlich daran, das Geschirr zu waschen und das WoMo inwendig zu säubern… wenn ich hier von wir reden, dann war das vor Allem Denise!
Kurz vor Mittag machten wir uns auf den letzten ausgiebigen Spaziergang mit Brandy & Ferox. Dieses Mal starteten wir in Richtung St. Maurice und erkundeten das Gebiet rund 2 Stunden respektive 9 Kilometer lang. Unterwegs hatte es verdankenswerterweise einen Brunnen und Ferox & Brandy konnten ihren Durst stillen. Schöne Rapsfelder, Kirsch- und Apfelbäume und natürlich auch Rebstöcke haben wir gesehen. Einen kulurellen Ausflug zur Burgruine Rouelbeau liessen wir uns nicht nehmen und wurden mit einem Konzert von Fröschen begrüsst.
Zurück auf dem Campingplatz, welcher sich doch merklich leerte, machten wir es uns nochmals richtig gemütlich. Ein äusserst leckeres Sweet&Sour stärkte uns, bevor wir dann auch langsam unsere Sachen packten. Zwischenzeitlich kamen auch immer wieder neue Besucher auf Platz aus verschiedenen Kantonen und Länder. Um 18.00 Uhr war es dann soweit, dass wir den Campingplatz verliessen und uns auf die Rückreise machten.

Niederhasli, 18. April 2022

Wir kamen gut voran. Die Stadt Genf mit dem Jet d’Eau werden wieder besuchen. Ein kleiner Stau wegen Unfall in Rolles und dann das Verkehrswunder in Oensingen waren die einzigen noralgischen Verkehrspunkte, wo wir ins Stocken kamen. In 3 Stunden war die Reise zu Ende und wir begrüssten unsere Girls zu Hause.
WoMo ausladen, Nummernschilder wieder an den Skoda montieren und ab auf den Parkplatz. Wir werden definitiv das Auto einer Aussenreinigung unterziehen müssen…

Caslano (TI)

18. – 21. März 2022
Campeggio ai Bosconi (www.campeggioaibosconi.ch/)

Niederhasli, 18. März 2022

YES! Schon wieder WoMo Zeit. Heute Abend ging’s Richtung Tessin, genauer gesagt nach Caslano. Die Reise verlief ganz ohne Stau und auch vor und im Gotthard lief alles wunderbar. Auch Ferox gewöhnt sich so langsam an die Fahrten 😉

Rivera (TI), 18. März 2022

Am Übernachtungsplatz haben wir um 21.40 Uhr eingecheckt – Area Sosta Tamaro (https://www.camperareatamaro.ch/de/) in Monte Ceneri (Rivera). Ein guter Ort, wenn die Zeit nicht reicht, um am Zielort im Süden einzuchecken. Der Platz verfügt über alles, was man für das Wohnmobil braucht. Auch Platz für Spaziergänge hat es unmittelbar beim Platz.
Für ein Abendessen war es dann doch zu spät und so haben wir uns einen kleinen Apéro gegönnt, bevor wir dann um Mitternacht schlafen gingen. Für lärmempfindliche Personen ist der Platz sicherlich nicht ganz optimal – uns hat der Verkehr jedenfalls überhaupt nicht gestört.

Caslano, 19. März 2022

Die erste Nacht ist bereits durch und die Sonne lächelt uns ins Gesicht. Ein kurzer Spaziergang und danach ein wohltuender Kaffee, bevor wir uns auf die Reise nach Caslano machten. Die Übernachtung mit Strom, Wasser, WC und Abfallentsorgung hat uns CHF 24.00 gekostet und wichtig: Der Kassenautomat akzeptiert auch Kartenzahlung!

In Caslano angekommen gings Richtung See und ganz klein und etwas versteckt kamen wir um 10:10 Uhr auf dem Camping-Platz an. Freundlich begrüsst von Giampi (Gianpietro) konnten wir gleich einen Platz auswählen und das WoMo platzieren. Wir waren die ersten auf Platz, die Saison wurde eben erst heute eröffnet. Den Hundezaun aufgestellt, Wasser mit dem Schlauch aufgefüllt und alles eingerichtet, stärkten wir uns mit einem herrlichen Frühstück an der Sonne. Entgegen der Wetterprognose durften wir dies bei eitlem Sonnenschein im Freien geniessen.

Als Übernachtungsgast im Tessin erhält man kostenlos das Ticino Ticket – damit dürfen wir nun die Bahn kostenlos nutzen und von diversen Vergünstigungen profitieren – mal schauen, ob wir überhaupt was davon nutzen.

Los gings danach zu Fuss nach Lavena Ponte Tresa (I), entlang dem See. Eine Altstadt mit Charme, kleinen Boutiquen und Cafés. Natürlich wählten wir unseren ersten Spaziergang nach Italien wegen des Marktes. Ein grosser, unaufdringlicher Markt, kaum Hektik und meist freundliche Marktbetreiber. Erster Einkauf war bei den Oliven, dann wollten 2 Gürtel mitkommen und zu guter Letzt natürlich noch Parmigiano, Copa, Trockenfleisch und Salami – und Cantuccini als Beilage zum Kaffee.

Wieder zurück haben wir uns noch etwas erholt und die Sonne genossen… zwischenzeitlich sind wir geduscht und geniessen einen kleinen Apéro, bevor es dann leckeres Gelbflossen-Thunfisch Steaks gibt.

Eine Avocado, etwas Nüsslisalat (Feldsalat) und herrlich feiner Thunfisch… Dazu gabs etwas Weisswein, einen Viognier aus unserem letzten Sommerferien-Aufenthalt in Südfrankreich. Zum Dessert ein Kaffee und 2, 3 Cantuccini, danach kurzer Spaziergang am See, bevor es dann ins Land der Träume ging.

Caslano, 20. März 2022

Morgenerwachen bei blauem, wolkenlosem Himmel, kaum Wind und angenehmen 8 Grad. Wir sind sehr bereit, für den kommenden Tag und starten mit einem kleinen Spaziergang dem See entlang bis runter zum Café, wo wir drehten und uns zu Hause an die Vorbereitung des Frühstücks machten. Zwei 3-Minuten Eier, frische Gipfeli, Brötchen, Honig / Konfitüre und Kaffee an der Sonne – was will man mehr?!

Zur Mittagszeit spazierten wir los, dem See entlang, vorbei an Palmen, sehr schönen Häusern und einigen Sonntags-Spaziergängern. Dann ging es weiter südlich am See entlang bis wir uns spontan entschlossen, den Berg zu erklimmen. So starteten wir den Aufstieg bei der Via Sassalto – es fühlte sich unglaublich steil an und der Weg war nicht ganz optimal für unsere Sketchers… trotzdem schafften wir den Aufstieg und kamen irgendwann auf einen breiteren Waldweg, welcher einige Aussichtspunkte und immer wieder Wegweiser hatte. So ging es weiter bis zum Berggipfel, wo auch eine kleine Kappelle (Cappella Monte Caslano) stand. Die Aus- und Weitsicht: Unbezahlbar! Der Rückweg gestaltete sich einiges einfacher, aber immer noch nicht wirklich geeignet für unser Schuhwerk – so rutschte Denise einige Male aus und mir gelang sogar ein kleiner Hinsetzer… Gut gelaunt und zufrieden beendeten wir unseren Spaziergang dann am See wo sich Brandy & Ferox den Durst mit Seewasser löschten. Die Schwäne waren dabei auf Zack und haben sich schon mit Fauchen bemerkbar gemacht.

Zurück auf dem Camping war chillen angesagt – etwas Musik, Sonne, bequeme Liegestühle, ein gutes Buch und guess what? Ja, ein Apéro Riche… Ein Glas Weisswein, Parmigiano, Salami, etwas Brot und Oliven – LA VITA E BELLA. Gegen 16.30 Uhr nahm die Bise etwas zu uns so machten wir es uns im WoMo bequem, verfolgten den Saisonstart der Formel1 und danach den letzten Tag der Leichtathletik-Hallen WM in Belgrad.

Frisch geduscht und gut erholt sind wir nun so was von bereit – es warten Burrata mit Tomaten und danach Spaghetti Bolognaise zu einem tollen Rotwein aus Spanien (Finca Villacreces, Ribera del Duero) – eine wunderbare Komposition aus 86% Tempranillo, 10% Cabernet und 4% Merlot.

Was wäre ein Abend ohne Süsses – da war noch was übrig von Läderach Chocolatier Suisse (www.laederach.com). Ein hübsches Set, gefüllt mit unverschämt guten Kombinationen… lecker! (EmpfehlenswerteLeckererei).

Caslano, 21. März 2022

Erneutes Erwachen bei blauem, wolkenlosem Himmel, aber leider etwas dunstig… heute soll es gaaaanz ruhig und entspannt sein. Wir machten uns auf für den «Mini-Spaziergang» am See, um danach gemütlich unser Frühstück einzuznehmen. Unterdessen ist zwar der Butter ausgegangen, aber es schmeckt auch so 🙂

Dann haben wir ganz gemütlich unsere Sachen zusammen gepackt, den Abwasch hinter uns gebracht und uns von Giampi verabschiedet. Der Platz ist wirklich «schnuckelig», wenn er aber voll ist, stellen wir uns das doch ziemlich «eng» vor. Wir waren jedenfalls nicht das letzte Mal hier.

Die Reise ging los und erster Halt war die Tankstelle. Sympathische CHF 2.09 / Liter war angeschrieben – es soll aber nicht der Eindruck entstehen, dass wir uns an ein solches Preisniveau gewöhnen wollen 😉

Danach ging es weiter zum Stellplatz in Lugano, wo wir unser Grau- und Schwarzwasser entsorgen konnten. Natürlich wollten wir auch Lugano selbst etwas erkundigen, was wir auch gleich gemacht haben. Erst mal runter in Richtung See über eine lange Treppe. Unten angekommen, flanierten wir mit Brandy & Ferox durch die Altstadt und spazierten weiter dem See entlang bis zum Parco Ciani. Danach wieder zurück und in ein kleines Café, welches von der Sonne verwöhnt wurde. Ein Gläschen Weisswein Ticino Merlot, gespickt mit einem Schnitz Pizza und Salami.

Grundsätzlich hat uns Lugano nicht so umgehauen, lag aber wohl auch daran, dass wir «ohne Plan» die Stadt erobern wollten. Nun denn – vielleicht bereiten wir uns für den nächsten Besuch etwas besser vor.

Im Anschluss gings dann auf den Heimweg – unspektakulär ohne Pause, Stau oder Unfall sind wir um 19.00 Uhr zu Hause angekommen. Ein tolles, verlängertes Wochenende ist vorbei und wir uns in bester Erinnerung bleiben. Ticino, wir kommen wieder!

Egnach (TG)

11. – 14. März 2022
Camping Seehorn (www.seehorn.ch)

Niederhasli, 11. März 2022

Juhuuu, es ist WoMo Zeit. Denise hat heute Nachmittag frei und hat soweit alles vorbereitet. Noch unsere Essen und den Wein ausgelesenen, Wasser gefüllt und los ging es Richtung Bodensee nach Egnach. Unterwegs erreichte unser Tacho die ersten 1000 Kilometer… und das bei diesen Erdölpreisen…

Angekommen sind wir um 17.50 Uhr – hatte doch etwas Verkehr in St. Gallen… Die Begrüssung war super freundlich und wir konnten unseren Platz auslesen. Die Wahl fiel auf die Nummer 109 und nach dem ersten Parkieren mussten wir feststellen, dass unser Hundezaun auf diesem Belag nicht aufstellbar ist… nun gut, das WoMo nochmals neu ausgerichtet und justiert und jetzt klappt es auch mit dem Hundezaun.

Ich machte mich kurz auf den Weg die 4-Beiner entlüften, während Denise das Abendessen auswählte und den Apéro vorbereite. Einfach schön, wenns schön ist. Die besten Chips und Pilze mit einem Petite Arvine (Etoile Dorée) aus dem Valais – ins Härz gmeisslet…

Egnach, 11. März 2022

Wunderbar gegessen – Chinesisch Sweet&Sour mit Reis und dazu eine Flasche Clos-Mont-Blanc 2017, ein toller Merlot. Den Abend geniessen, noch einen kleinen Spaziergang am Bodensee mit Ferox & Brandy, den Kopf lüften und Energie und Kraft tanken für ein herausforderndes 2022! … vor dem Schlafen noch etwas Süsses von Läderach Chocolatier Suisse – Weltklasse! (www.laederach.com) Carrés Grand Cru 5x6er Packung … und en chline Espresso

Egnach, 12. März 2022

Frühes erwachen bei Sonnenschein… ein wunderschöner Campingplatz und äusserst freundlich. Nach der Morgentoilette ein kurzer Spaziergang am Bodensee entlang und dann das Morgenessen vorbereiten zur Stärkung des bevorstehenden Tages. Trotz frischen 8° geniessen wir unser Frühstück im Freien an der Sonne.

Erkundungstour in Richtung Romanshorn zu Fuss – vor 2 Jahren waren wir mit den Rollerblades «on Tour» von Rorschach nach Romanshorn. Heuer nun zu Fuss mit Brandy und Ferox, entlang der Bahngleise bis nach Romanshorn. Vorbei an der Werft, Schiffshafen mit einem Kurzbesuch am Flohmarkt. Romanshorn bietet nicht wirklich viel und hat keine Altstadt, aber der Hafen hat schon seinen Charme… So haben wir uns im Restaurant Hafen einen Apérol-Spritz gegönnt und sind dann wieder zurück zu unserem Stellplatz. Beachtliche 12 Kilometer haben wir also geleistet und geniessen nun die Sonne bei unserem Apéro.

Unglaublich tolle Sanitäre Anlagen – sowas von «privat» und luxuriös im Kontext dessen, dass wir auf einem Camping sind. Kann man nur den Hut ziehen!
Unterdessen haben wir Sterne-Koch-Mässig gegessen: Kleine Vorspeise mit grünem Spargel, danach Pangasius mit Avocado und Baby Lattich. Einfach nur LECKER! Dazu gab es eine ausgezeichneten Verdicchio (CaSal di Serra, Verdicchio dei Castelli di Jesi)… und jetzt, Fabian Hambüchen in «Schlag den Star» 🙂

Egnach, 13. März 2022

Was für ein herrlicher Morgen und bedeutend mildere Temperaturen. Und spontan denke ich an «…und täglich grüsst das Murmeltier» – Routinearbeiten rund um WoMo und gemütliches Zmörgelen 😉
Zeit für unseren grossen Spaziergang, dieses Mal in Richtung Arbon… hoffen wir, dass diese Stadt etwas mehr Charme hat als Romanshorn…

Ein sehr schöner Spaziergang/Wanderung, entlang dem Bodensee bei herrlichem Sonnenschein und wohligen 15° Celsius marschierten wir los nach Arbon und waren immer wieder fasziniert über die schönen Plätzchen (alte Häuschen mit Umschwung) direkt am Bodensee. In Arbon angekommen trennten wir uns vom Bodensee und flanierten durch die Altstadt. Um einiges reicher als Romanshorn wagten wir es noch weiter Richtung Horn und haben auf dem Weg dahin eine kleine günstige Tankstelle gesichtet – der Diesel für CHF 2.18 – welche wir vor dem Nach Hause-Weg am Montag wohl besuche 😉
Unterwegs durften wir eine wirklich wacklige Brücke passieren und Ferox musste über seinen Schatten springen 😀
Auf dem Rückweg gings dann schon wesentlich besser und wir machten einen kurzen Zwischenhalt im Restaurant. Mutig bestellten wir ein Glas «Müller Thurgau» und dürfen sagen, dass es durchaus gemundet hat.
Auf dem Rückweg haben sich unwahrscheinlich viele Menschen den Weg nach draussen gefunden – da war also echt Verkehr, aber immerhin kein Stau 😉
Nach beinahe 16 Kilometer sind wir dann zufrieden wieder auf dem Campingplatz angekommen und – guess what – wir gönnten uns einen wunderbaren Apéro mit Chips, Oliven und Salzbretzel, dazu den Rest der gestrigen Flasche Verdicchio. Die Sonnenstrahlen geniessen und im T-Shirt richtig chillen.

In den absolut einzigartigen Sanitären Anlagen dieses Campingplatzes «frisch gemacht», um den bevorstehenden Abend zu geniessen. Die Hunde sind definitiv in den Brüchen und schlafen seit unserer Rückkehr – und wir bereiten unser Dinner vor – Mozzarella mit Tomaten, selbst gemachte Lasagne, wieder einen Tropfen Merlot (Clos Mont-Blanc) und zum Schluss noch was Süsses mit Kaffee… Das Leben ist schön!

Unterdessen läuft Kitchen Impossible mit Tim Mälzer – einfach immer wieder eine Freude zu sehen, wie er alles rausschmeckt und dabei so bescheiden bleibt 😛

Egnach, 14. März 2022

Eine windige Nacht ist hinter uns – um 02.00 Uhr haben wir die Stühle und den Apéro Tisch mal noch gesichert, damit alles bei uns bleibt.

Heute Morgen war es wieder an der Zeit, die Hunde durchzubürsten… Unglaublich, was für eine «Wolle» wir rausarbeiteten… Zurück auf Platz ein reiches Frühstück an der Sonne, bevor es dann zur Abwechslung Richtung Landesinnere ging. Ausser den unglaublich vielen Apfelbäumen hatte das Landesinnere nichts zu zeigen – aber es ist schon sehr imposant, wie viele Bäume hier stehen für Apfelsaft.
5 Kilometer später sind wir zurück und lassen den Tag auf dem Liegestuhl ausklingen, gemeinsam mit müden Hunden. Am späteren Nachmittag werden wir diesen Campingplatz dann verlassen, in Arbon kurz Zwischentanken bevor es dann nach Hause geht.