Am Nachmittag gings bereits los – Denise hatte frei und wir konnten um 15.00 Uhr losdüsen 🙂 Ganz ohne Stau sind wir bis nach Sarnen gekommen, nahmen unsere Platznummer entgegen und bezogen Platz – noch immer trocken… die Aussichten waren nicht mehr ganz so schlimm, aber immer noch mit grau und nass beschrieben.
Sarnen, Freitag 03. Oktober 2025
Alles eingerichtet, Hundespaziergang erledigt und dann noch etwas gearbeitet… Und dann Startschuss für unseren Apéro und etwas später ein Abendessen Namens Stroganoff mit Spätzel und etwas Rotwein (Grande Masure, Merolot/Cabarnet, östliches Languedoc) und Replay-TV (The Voice of Germany) , dann war Tag eins bereits Geschichte. Am Abend kam dann der vorausgesagte Regen und der ungeahnte Wind mit Böen… und dann entschieden wir uns, die Markise wieder einzufahren 🙂 und dann gings mit dem Regenprasseln in den wohlverdienten Schlaf..
Sarnen, Samstag, 4. Oktober 2025
Ausgeschlafen, Kaffee und Spaziergang nach Sarnen in die Altstadt, wo auch der kleine Markt war. Ein lecker Brot mit Birnen und Nüssen und Alpkäse und dann gings wieder zurück auf Platz. Die Sonne setzte sich unerwartet stark durch und so genossen wir gute 3 Stunden im Liegestuhl und gönnten uns etwas frisches Brot, Käse und Aufschnitt, dazu ein Glas Prosecco… Ein weiterer Spaziergang im Trockenen schafften wir gerade noch so und angemerkt sei, dass die Seepromenade geschlossen ist in Richtung Sachseln.
Nun denn – der Abend hielt Einzug, draussen regnete es und so gings dann in Richtung Abendessen – ein tolles selbstgemachtes ThaiCurry – lovely!! Und eine tolle Flasche Rotwein aus dem Languedoc, Chateau Ministre Cuvée Reserve 2019!
Am Abend gings dann an unsere Ferienplanung für 2026… jaja, früh planen lohnt sich und braucht auch seine Zeit… und einen Platz haben wir bereits gebucht, weil wir bisher nie Glück hatten mit einem spontanen Besuch… immer ausgebucht… Alles weitere wird wie immer hier dokumentiert… Fakt ist jedenfalls, dass ich bereits meine gesamten Ferientage verplant habe… 30 Stück 😀
Sarnen, Sonntag 5. Oktober 2025
Am Sonntag konnten wir aufräumen und wurden vom Regen verschont – erst auf dem nach Hause Weg fing es wieder an zu regnen, was ja nicht weiter schlimm war. Wir sind gut durchgekommen, haben das Paradisli ausgeräumt und im Anschluss machte ich mich noch auf den Weg zum HD CarWash in Dielsdorf – unser Paradisli hat mal wieder eine Wäsche nötig… Dieser Event dauerte ziemlich lange, weil ein älteres Ehepaar mit Wohnwagen echt schleichend vorwärts machten und zwischendurch bei der Migrol noch auf die Toilette mussten – «haammmmmmmmm»
Seit dem 24. Dezember 2024 steht unser Paradisli bei uns und wird für die kommenden Tage vorbereitet, welche wir in Solothurn verbringen werden. Um zirka 12.30 Uhr starteten wir die Motoren – Denise im Geschäftsauto, ich im Paradisli – und los gings Richtung Solothurn. Ganz gemütlich sollten wir gegen 14.00 Uhr dort ankommen. Ein grosser Stau (Zeitverlust 60 Minuten) zwang uns aber – gerade noch rechtzeitig – bei Oftringen die Bahn zu verlassen und über die Landstrassen zum Ziel zu fahren… Um 14.25 Uhr sind wir dann angekommen und schnappten uns das vorbereitete Couvert.
Solothurn, Donnerstag, 26. Dezember 2024
Platz 99 wurde zugeteilt und eingekreist und wir gingen diesen kurz zu Fuss besichtigen. Ein VW Bus versperrte dort den Zugang auf unseren Platz – da die Wiese nicht befahren werden darf und wir zudem auf dem Couvert das Kreuz für den Platz 128 hatten, machten wir es uns vorderhand auf diesem Platz «gemütlich». Wir werden dann morgen, wenn die Reception wieder besetzt ist, das ganze klären – gilt das Kreuz oder der Kreis oder haben wir die Wahl… wir würden jedenfalls gerne hier bleiben 🙂
Weil die Platzzuteilung noch nicht geklärt ist, haben wir das Zelt nicht aufgestellt und alles steht noch im Paradisli drin. Nach dem morgigen Einkauf werden wir dann den Rest aufstellen und es uns gemütlich einrichten. Ein kurzer Spaziergang mit Brandy & Ferox, danach etwas Spengler-Cup und Pretty Woman… und bald gibts ein einfaches Abendessen… Zeit für die Ernährungsumstellung nach dem 24./25. Dezember 😉
Solothurn, Freitag, 27. Dezember 2024
Frühzeitig aufgestanden, um noch einige Schnäppchen im Migros zu ergattern – ein paar schöne Windlichter, Fenster-Sternchen, Servietten und ein Paar Ski-Handschuhe (Leki) für mich 🙂 Zurück auf Platz regelten wir noch die Platzzuweisung – bleiben können wir (leider) nicht, aber den Platz 153+154 dürfen wir belegen, weil es ein Kiesplatz ist… Also gings gleich los und um 12.15 Uhr standen wir auf dem neuen Platz, mit der Idee, das Zelt aufzustellen… kurz davor kam uns aber in den Sinn, dass uns in Flaach die Luft-Pumpe kaputt ging… ohne Pumpi, kein Zelt. Das Internet hat uns gezeigt, dass wir eine solche bei Bantam in Hindelbank bekommen – der TCS hat leider keine solche Pumpen, was noch bequemer gewesen wäre. Also machte ich mich auf den Weg nach Hindelbank, besorgte eine Pumpe und kehrte 50 Minute wieder auf den Platz zurück.
Denise hatte bereits alles vorbereitet und ausgeladen, so dass wir ganz fix das Zelt montierten, den Teppich «ausrollten» und dann die Schrauben versenkten – zumindest so tief es der Boden zuliess 😉 Danach ein kleiner Spaziergang mit den Hundis und endlich mal was zu essen.. 😉 lecker war es: Etwas Käse und Salami aus Eguisheim, ein Mitbringsel vom letzten Stellplatz!
Am Abend noch etwas chillen und Spengler-Cup schauen, dazu ein fantastischer gemischter Salat – Cherry Tomaten, Thonsalat, Ei und Baby-Lattich und einen guten Schluck Wein, den Diaz Bayo 20. Das Leben ist schön!
Solothurn, Samstag, 28. Dezember 2024
Gut ausgeschlafen suchten wir uns einen Platz an der Sonne – in Solothurn hält sich der Hochnebel so zäh, dass wir in die Höhe fahren mussten. Ort des Geschehens soll Balmberg (beim Seilpark) werden… Tja, und wir waren bei weitem nicht die einzigen, mit dieser Idee 😉 Ein Kinderskilift machte den Ort augenscheinlich zum Mittelpunkt von Solothurn 😀 Viele Spaziergänger, darunter auch wir, machten sich auf den schneebedeckten Wegen auf, die Natur zu geniessen.
Wir wählten eine Route von Komoot, welche etwas mehr als 9 Kilometer mit 300 Höhenmeter betrug… soviel zur Theorie 😉 Wir genossen jedenfalls die Sonne, den Schnee mit unseren perfekten Winterschuhen, super Grip und viel Trockenheit… Das Nebelmeer war sehr imposant und die Weitsicht gigantisch! Die vielen Spaziergänger wurden immer weniger, und nach dem zweiten Restaurant, an welchem wir vorbeizogen, waren nur noch sehr wenige anzutreffen. Komoot haben wir aussen vor gelassen und machten uns daran, unsere (fast) eigene Route zu machen. Denise hat sich für einen steilen Aufstieg entschieden – der Wanderpfeil hat Balmberg angeschrieben und der kleine Schneepfad wurde vorgestampft von Schneeschuhen… da kommen wir bestimmt auch mit unseren Schuhen durch… und ja, wir sind raufgekommen und auch hin und wieder ganz steil runter, geführt an einer Kette – es war tatsächlich sehr abenteuerlich 🙂 Die Tour hat uns riesen Spass gemacht und bei einem schöne Plateau erholten wir uns auf einer hübschen Bank mit Aussicht, mitten in der Sonne. Die Tour ist hier dokumentiert.
Zurück im Paradisli war es Zeit für einen kleinen Snack 🙂 leckere, panierte und im Ofen gebackene Shrimps – etwas Proteine nach dieser tollen Tour kann nichts falsches sein. Dazu schauten wir noch die «verpassten» Skirennen im Replay, bevor es dann zur Körperhygiene ging. Für das Abendessen soll es ein Fondue sein, gespickt mit frischen Chili und frischem Ingwer 🙂 Einfach toll, und dazu ein Flascherl Wein aus dem Gebiet Castilla y Leon – Figuero 12 Crianza DO.
Solothurn, Sonntag, 29. Dezember 2024
Erneut liess die Nebeldecke in Solothurn keinen Sonnenstrahl durch – also gings kurzerhand ab in die Höhe, wo die Sonne sich von ihrer besten Seite zeigte. Der Weg führte uns via Biel nach Plagne (BE), wo wir unsere Wanderung bei der Bushaltestelle Vauffelin, bif. sur Plagne starteten.
Der «Weg» führte uns immer näher der Sonne – es ging also bergauf und am Ende hatten wir 240 Höhenmeter gemacht. Die Route führte uns zum Aussichtspunkt «Plänscherfluh», wo meine Dji Neo zum Einsatz hätte kommen sollen – wer sich aber schlecht vorbereitet, der fliegt eben nicht… werde morgen mal mit der Fernbedienung üben 😉 Weiter gings auf ein grosses Plateau, welches diverse Schneespuren beherbergte – und so gings weiter, einfach den Spuren nach und immer mehr sonnenhungrige Menschen begegneten uns. Auf der westlichen Seite angelangt, suchten wir den Weg zurück zur Bushaltestelle – war keine leichte Aufgabe, aber irgendwann fanden wir dann doch eine Wanderweg-Tafel, die uns den Weg zeigte. Wie immer war Komoot dabei unser Reisebegleiter 🙂
Zurück im Paradisli schauten wir noch per Replay den 2. Lauf im Slalom der Frauen und den Super-G der Herren… ja, Sport ist wichtig 😀 Das späte Mittagessen oder frühe Abendessen bestand heute aus einem Kürbis mit Feta-Käse und Balsamico, Wasabi-Cashew-Nüssen und den fantastischen Tortilla-Chips mit Kürbis mit der hauseigenen Dip-Sauce (von der Jukerfarm in Rafz). Dazu kredenzten wir einen Carmelin Heida du Valais AOC – schön, wenns schön isch 🙂 😉
Solothurn, Montag, 30. Dezember 2024
Da haben wir heute doch tatsächlich verschlafen und sind erst um 09.45 erwacht… tief und gut geschlafen, nun ist aber bereits viel später, als wir ursprünglich geplant hatten. So starteten wir eine Nebelrunde in Solothurn über knapp 6 Kilometer, dann gings ins Einkaufszentrum Gäupark in Egerkingen. Ein paar Sachen, die wir brauchten, keine Weihnachtsdeko-Schnäppchen, dafür noch Schuhe und zwei Gilets 🙂
Zurück im Paradisli gings auf eine kleine Runde mit mir, während Denise das späte Mittagessen (15.30 Uhr) vorbereitete – Ein Salat-Teller mit Cherry-Tomätli, Mozarella, NüssliSalat, Kidneybohnen, Hüttenkäse und einem Ei. Daneben etwas Foie Gras aus Eguisheim und einen wunderbaren Federweissen Blauburgunder AOC Zürich 2023 – Edition Stauffacher 🙂
So, und soeben ist Team Canada am Spengler-Cup ausgeschieden, weiter ist der Überraschungssieger Straubing Tigers (DEL)… nach 20.00 Uhr entscheidet sich dann im Match Davos vs. Fribourg Gottéron, wer morgen im Finale steht. Zum Abendessen gibts heute einen Hörnli-Auflauf… freue mich schon 😀
Bei einem guten Glas Rotwein aus dem Bordeaux – Chateau Pilet, 2018 – und einer guten Portion Hörnli-Auflauf schauten wir den Spengler Cup, Davos gegen Fribourg Gottéron. Ein cooles und abwechslungsreiches Spiel, das mit 3:2 für Fribourg-Gottéron endete. Somit ist der Final von Morgen Mittag Straubing Tigers vs. Fribourg-Gottéron… Die fotographische Leistung von heute ist leicht kulinarisch ausgeprägt… sorry for that 😀
Solothurn, Dienstag, 31. Dezember 2024
Ein Morgenspaziergang im Nebel und dann gings zurück nach Hause – aber ohne unser Paradisli… Das darf Neujahr ganz alleine in Solothurn bleiben… Wir machten uns auf den Weg nach Niederhasli, um dann am Abend mit besten Freunden zu feiern. Zu sechst sind wir ins neue Jahr 2025 gestartet! What a Party!!!
Solothurn, Mittwoch, 01. Januar 2025
Um 12:15 Uhr sind wir wieder beim Paradisli angekommen und starteten erstmal die Heizung 😉 …und danach gab es ein kleines Mittagessen, bevor ein wichtiges Powernap anstand… jaja, wir werden älter 😉
Dann zeigte sich tatsächlich auch die Sonne in Solothur, wer hätte das gedacht. Also endlich Zeit für ein Fotos vom Paradisli auf Platz, danach eine grosse Runde mit Ferox & Brandy bei einer Abendstimmung sondergleichen…
Ein gegrillter Fisch (im Backofen) mit dem geilsten Zucchetti Auflauf machte unseren Abend perfekt – und wir freuen uns auf den erholsamen und nötigen Schlaf 🙂
Solothurn, Donnerstag, 02. Januar 2025
Eine fantastische und erholsame Nacht liegt hinter uns und das Wetter ist ganz okay – die Sonne blinzelt immer mal wieder durch die Schleierwolken. Wir machten uns also noch bei trockenem und freundlichem Wetter auf einen ausgiebigen Spaziergang und sind vielen Menschen begegnet. Erstaunlich ist, dass die Menschen irgendwie nicht so zufrieden scheinen, kaum mal einer bringt ein Grüezi über die Lippen oder machen ein freundliches Gesicht… Uns kann das ja egal sein, aber schade ist es alleweil 😉
Zurück machten wir den Abwasch, die Toilette und werweissten, ob wir das Zelt noch heute verstauen oder eben erst morgen oder Samstag… Heute jedenfalls lassen wir es stehen und kümmern uns eines anderen Tages darum… Der Regen setzte dann um 14.30 Uhr ein, nachdem wir einen ausgezeichneten Salat genossen 🙂
Bei Regen machte ich dann den (gekürzten) Spaziergang und nach der Körperhygiene gings dann ans Abendessen. Heute leckere Capuns und dazu 2 Flaschen (beide nicht leer getrunken!) aus Portugal – zwei Errungenschaften von der Expovina 2024, welche Denise zur Degustation serviert bekommen hat: Beide für sehr gut befunden 🙂
Solothurn, Freitag, 03. Januar 2025
Zwei Freunde hatten sich gestern abend noch für einen Besuch für heute angemeldet – Freude herrscht 🙂 Also nur eine kleine Runde mit den Wuffis, damit wir dann gemeinsam mit Andrea & Dio einen ausgedehnten Spaziergang machen können. Der Wettergott hat es heute gut gemeint mit uns und auf ist seit 11.00 Uhr omnipräsent. Um 12.30 Uhr haben wir uns mit Andrea & Dio auf den Weg gemacht, palavert, gelacht und gesungen – neee, natürlich ohne singen 😉
Auf dem Platz machten wir es uns draussen an der Sonne gemütlich zu einem Glas Weisswein (herzlichen Dank!) und etwas Chips, Wasabi-Nüssen und Salz-Bretzeli… als die Sonne sich hinter Wolken verkroch, zügelten wir in die Wärme und snackten dort noch etwas weiter 🙂 Vielen Dank für Euren Besuch!
Am Abend noch etwas Körperhygiene und danach ein wunderbares Abendessen – Rinds-Stroganoff mit Reis, dazu eine Flasche Bordeaux: Mise de la Baronnie 2018 🙂
Solothurn, Samstag, 04. Januar 2025
Ausgeschlafen! 🙂 Draussen Minus-Temperaturen, aber schon ganz anständig schönes Wetter 😉 Los gings mit einem kleinen Spaziergang, während Denise das Paradisli auf Vordermann gebracht hat – innen sauber und auch schon alles bereit, um das Vorzelt abzubauen… Natürlich werden wir das Zelt zu Hause noch etwas trocknen müssen, aber um 12.00 Uhr war alles erledigt, auch der Abwasch 🙂
Etwas Kleines zu Mittagessen – etwas Resten, welche Denise zu einem Salat zauberte, etwas Salami und Pâté en croûte 🙂 Am Nachmittag besuchten wir die Altstadt von Solothurn – Wiedersehen macht Freude und Erinnerungen an unsere Inline-Skate-Tour von 2021 kamen hoch… Vielleicht finden wir die Zeit, unsere Reise ab Solothurn eines Tages fortzusetzen…
Für das Abendessen wollen wir heute etwas liefern lassen – die Lust auf thailändisches Essen ist gross 🙂 und wir sind bei Chang Thai Food fündig geworden. Geliefert über Just-Eat kam unser Essen pünktlich an – doch egal was und wo wir bestellen, irgendwas geht immer schief 🙁 Dieses Mal war ein Behälterdeckel nicht richtig drauf und der arme Just-Eat Fahrer hatte das ganze Auto voll… ich dafür aber kein rotes Curry… geschmeckt hat es aber irrsinig gut und total authentisch, und wir können nur empfehlen, dort zu bestellen oder vor Ort zu essen… wirklich fantastisch und sehr faire Portionen! Den Wein aus Italien – «le volte dell’ornellaia» – hat wunderbar dazu gepasst… und unterdessen sind wir (leider…) bei der Schokolade angekommen (zumindest ich…)
Solothurn, Sonntag, 05. Januar 2025
Heute noch Entsorgung, Abwasch und dann soll es nach Hause gehen. Davor gings für mich noch auf einen Spaziergang mit den Hundis und Denise startete mit dem Aufräumen. Das ganze in Begleitung der Platz-Katze, die sich immer wieder ins Paradisli schlich… zumindest, bis zum Zeitpunkt, als ich zurück kam mit den Hundis 😉
Dann gönnten wir uns noch den ersten Lauf des Frauen Ski-Slaloms und dann sollte wir starten… Als ich den Motor startete und das Grauwasser entsorgen wollte, meldete sich der Bordcomputer: Kraftstoff für 4 Kilometer 🙁 Da haben wir wohl doch etwas Diesel gebraucht für das Heizen… Während das Wasser rauslief, suchte ich die nächst beste Tankstelle und siehe da – sie ist lediglich 1.6 Kilometer entfernt und von Landi betrieben… Alles nochmals gut gegangen, aber ich war ehrlich gesagt schon etwas angespannt.
Eine gemütliche Heimfahrt ohne Stau oder anderen Schwierigkeiten führte uns um 13.30 zurück nach Niederhasli. Home sweet home 🙂 Alles auspacken, was nicht mehr benötigt wird bei der nächsten Reise (Zelt, Teppich, etc.) und rein mit dem anderen «Nicht-Zelt» Teppich. Dann noch die Siffon leeren und alles Wasser aus den Rohren pumpen, dann ist das Paradisli wieder wintersicher und Minuten später schön parkiert und abgeschlossen.
Denise hat die Sommerpneus montieren lassen – unterdessen hat sich aber der Winter wieder zurückgemeldet mit Schnee/Hagel und Temperaturen von zwischen 0 und 6 Grad… Die Reise trat Denise selbständig an, hatte Sie doch einen arbeitsfreien Tag. Ich folgte dann vom Homeoffice mit den Hunden mit dem Auto. Ich werde am Montag dann einen etwas längeren Arbeitsweg in Angriff nehmen und wenn Denise dann ausgeschlafen ist, wird sie unser Paradiesli sicher nach Hause bringen.
Sarnen, Freitag 19. April 2024
Denise hat alles aufgestellt – wegen des regnerischen Wetters, dem Wind und den kalten Temperaturen entschieden wir uns, weder Vorzelt noch Markise aufzubauen. So stehen wir heuer einfach nur mit dem Paradiesli auf dem Platz und haben lediglich die Kabelrolle ausgepackt. Ein Apéro, ein Abendessen mit Geisskäse-Ravioli und Rotwein «Diaz Bayo 20 Mese» (Tempranillo aus dem Ribera del Duero mit 20 Monate Fassreife) und etwas Replay-TV, dann war Tag eins bereits Geschichte und wir liessen uns vom Prasseln des Regens in den erholsamen Schlaf bringen.
Sarnen, Samstag, 20. April 2024
Ausgeschlafen, Kaffee und Spaziergang nach Sarnen – business as usual 😉 danach machten wir uns auf den Weg ins Einkaufszentrum «Länderpark Shopping Stans». Ein sehr gepflegtes und schönes Einkaufszentrum mit Charme! Ja, und siehe da, auch hier treffen wir Bekannte, gäll Patrizia! 🙂 Ein Flasche Weisswein, 1 Paar Schuhe und 3 Pack Servietten… Die Hunde hatten wir jederzeit im Griff mit der Kamera im Paradiesli – ein jüngst sinnvoll getätigte Investition für unsere Abenteuer unterwegs. Ein spätes Mittagessen, etwas Wellness und dann das Eishockey-Spiel gegen Frankreich… ein «fauler» aber sehr toller Tag! Das Abendessen ist heute bescheiden – ein Panini, Salat und etwas Rotwein (Tinto Pesquera Crianza)… dazu ein Klassiker schlechthin mit Top Gun!
Sarnen, Sonntag 21. April 2024
Entgegen der Wetterprognose war der Vormittag schon vergleichsweise freundlich und wir machten einen ausgedehnten Spaziergang über beinahe 6 Kilometer ohne einen Tropfen Regen. Denise hat etwas «Haushalt» gemacht und ich bin hier am Reisetagebuch. Nächster Punkt wird die Planung des 1. Mai 2024 sein, dazu es chalts Plättli 🙂 Der Nachmittags-Spaziergang war verhangen und nass – aber es hat trotzdem gut getan an der frischen Luft zu sein! Den Nachmittag genossen wir im Paradisli und fieberten sportlich mit den Schwerizermeisterschaften im Unihockey mit 🙂 Ein Reste-Essen Abendmahl zu einem Rotwein – und zu Ende geht das schöne Wochenende in Sarnen. Für mich morgen früh dann ins Geschäft, Denise wird den Vormittag geniessen und sich dann auf den Heimweg machen…
Der Campingplatz hat nun ein neues Sanitärgebäude gebaut – ein Traum! Sehr gelungene WC’s, sehr grosszügige Duschen mit viel Platz und hoher Sauberkeit. Zudem eine Schnell-Abwaschmaschine (CHF 1.00) und viel Platz für den Abwasch. Ein weiterer Raum beherbergt Waschmaschine/Tumbler und ebenfalls hat es einen Aufenthaltsraum als Wintergarten mit Küche.
22. – 24. September 2023 Rheincamping Waldshut, Deutschland (www.rheincamping.de/)
Niederhasli, Freitag, 22. September 2023
Spontan-Ausflug in der Nähe auf einem unkomplizierten Stellplatz mit allem nötigen Komfort wie Strom, Wasser, Sanitäre Anlagen, Restaurant und der Nähe zur Altstadt von Waldshut. Am Abend noch die letzten Besorgungen im Lidl gemacht, dann gings auf direktem Weg nach Waldshut. Unterwegs sind wir in ein unheimlich starkes Gewitter gekommen, das uns tatsächlich beunruhigte… aber wir haben es schadlos überstanden und sind gegen 20.00 Uhr beim Stellplatz angekommen. Die 44 verfügbaren Plätze waren allesamt besetzt – nur noch ein einziger war frei, da haben wir Glück gehabt… den Dummen gehört die Welt 🙂
Waldshut, Freitag, 22. September 2023
Parkschein gelöst (immer noch nur mit Bargeld möglich…) und Strom angeschlossen für 1€ pro KWh… Apéro mit Prosecco, Pizza und Salat, so lässt es sich leben 🙂
Waldshut, Samstag, 23. September 2023
Spaziergang nach Waldshut dem Rhein entlang, etwas in der Altstadt flaniert und ein wenig am Markt ei ngekauft. Ebenfalls benötigten wir Bargeld, damit wir einen weiteren Parkschein lösen können. Wieder zurück hat sich der Platz etwas geleert. Und wie es der Zufall so will, trifft man Menschen aus Niederhasli 🙂 Da haben wir einen Tipp erhalten, die Bretagne mal nach «Commissaire Dupin» zu bereisen… müssen wir uns unbedingt anschauen!
Den ganzen Tag immer wieder die Sonne genossen, gelesen, gesurft, gechillt… Das Abendessen war fantastisch und die Tina41 ware ebenfalls top! Zum Dessert gabs vom Confisseur noch eine kleine Leckerei – man gönnt sich sonst ja nix 😀
Waldshut, Sonntag, 24. September 2023
Ausgeschlafen und verschlafen war die Tagwache erst um 09.30 Uhr… bei strahlend blauem Himmel durften wir den Tag starten mit einem kleinen Spaziergang dem Rhein entlang. Die Platzbesucher rotierten nach und nach – einige verliessen den Platz, neue Wohnmobile trafen ein und wir entschieden um eine kleine Verlängerung. Auf den Sonnenliegen die Sonne geniessen, spazieren, chillen und lesen… Das Abendessen werden wir im Restaurant Rhein-Perle geniessen, zumindest ist so der Plan…
Das Abendessen war ausgezeichnet, über die Bedienung lässt es sich immer streiten 😉 Ein kleines Entrée mit gemischtem Salat respektive mit einer Kürbis-Suppe, danach ein Pfeffersteak / Rinderfilet mit leckeren Pommes… Wir haben es genossen im Wintergarten bei wunderbarer Aussicht auf den Rhein.
Das WoMo ist bereit, alles gepackt und die Vorfreude auf Sempach hat seinen Höhepunkt erreicht. Die Wetteraussichten lassen zu wünschen übrig, aber ein Schlauberger hat mal gesagt, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung… mal schauen, wie es sich mit unserer Kleidung hält. Leider ist Denise gesundheitlich ziemlich angeschlagen und der Covid-Selbst-Test hat leider ein Ergebnis gezeigt, welches wir nicht wirklich toll fanden… Seit Mittwoch-Abend gings steil runter, erste Besserung am Donnerstag Abend, nochmals leicht besser am Freitag… ein Blutbild hat dann die Gewissheit gegeben, dass keine Lungenentzündung anstehen soll und so sind wir dann um 17.30 Uhr losgefahren.
Sempach, 18. September 2022
Bevor es dann WIRKLICH auf die Reise ging, stand noch ein Halt an der Tankstelle bevor – mit CHF 2.22 ist der Preis noch immer sehr hoch, aber doch schon einige Rappen tiefer als auch schon… Noch etwas Salat besorgt für das Abendesse am Samstag und dann gings los Richtung Sempach. Der Gubrist ging locker durch und auch der Rest der Reise war ganz okay…
Um 18.40 Uhr sind wir bereits auf dem Camping-Platz vom TCS in Sempach angekommen. Kurze Einführung an der Reception mit Platzzuweisung und Anmeldung für den Late-Check-Out, gings gleich auf den Platz 178. Ein toller Platz fast am Ufer des Sempacher See’s. Unsere best-friends werden dann Morgen dazu stossen, mit dem WoMo der Hallers (Frank & Erika), welche für unsere Begeisterung des Wohnmobilisten-Seins hauptverantwortlich sind.
Alles ist installiert, der Apéro bereit und der TV-Empfang gesichert – Life ist beautiful! Es ist WELTKLASSE, eine Erholungs-Oase sondergleichen – und nochmals «LIFE IS BEAUTIFUL!».
Zur Sendung «The Voice of Germany» haben wir ein sensationelles Abendessen genossen, made by DENISE… Gelbes Curry mit Poulet, Priorat T41 – just Amazing!
Sempach, 17. September 2022
Nach einer regnerischen Nacht – wir lieben das Geräusch – machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg nach Sempach. Ein wuderschöner Weg dem See entlang, viel Schilf, Wind und Sonne, Spielplätze und Brunnen, bevor wir dann etwas höher gelegen in die Altstadt gelangten. Erster Halt galt der Apotheke – Zältli, Hustensirup und Nasenspray waren auf der Einkaufsliste. Dann flanierten wir durch das schöne, aber leere Städtchen (oder wohl besser Dörfchen) bis zur Kirche, bevor wir dann wieder runter an den See gingen.
Dann erreichte uns die Nachricht von Nicole & Ralph, dass Sie soeben losgefahren sind und wohl so in einer Stunde auf den Platz kommen. Also galt es für uns, die Rückkehr anzutreten, was für Denise gerade passend war – die Kräfte sind noch nicht zurück…
Zur Ankuft von Nicole & Ralph zeigte sich der Wettergott nicht von seiner besten Seite. Als die Basis aufgestellt war, entschieden wir einen Rückbau der Markise und versorgten Tisch und Stühle, bevor der Wind und Regen uns heimsuchte.
Etwas später haben wir im Freien für 15 Minuten einen Steh-Apéro genossen – danach kippte das Wetter ins Feuchte… So galt es, den Apéro getrennt in den WoMo’s einzunehmen… bis die Sonne wieder scheinte und wir uns am See wieder trafen. Unsere Freunde machten dann noch einen Spaziergang nach Sempach, bevor wir uns dann ans Abendessen machten. WoMo Streiff machte die Lasagne, WoMo Wutscher einen Gemüseauflauf, dazu einen hübschen Tropfen aus der Toscana «Cum Laude«.
Um halb zehn haben wir zufällig noch mitbekommen, dass ein kleines Feuerwerk gezündet wurde am See bei Sempach – kein Seenachtsfest, aber halt immer schön, wenn Feuerwerk gezündet wird.
Sempach, 18. September 2022
Die Sonne strahlte, als wir um 09.00 Uhr die Jalousienen und Türe öffneten. Auch unsere Nachbarn waren eben erst aufgestanden, so dass wir uns ohne zeitliche Verabredung zum Frühstück trafen. Ferox und Brandy wurden noch mit Käse-Rinde von Nicole verwöhnt, weil die Beiden eben schon zu kurz kommen bei uns…
Wir genossen noch weiterhin die Sonne und (fast) jeder war in ein Buch oder eine Zeitschrift vertieft. Sarina, Robin, Marc, Lenny und Yvonne informierten uns jeweils über den Stand der Dinge beim Kantonalen Final Wettkampf aus Grünigen und sandten uns die Videos von Yara, wie sie turnte und den Wettkampf absolvierte. Ein super Wettkampf mit einem Schlussrang auf dem Platz 11! BRAVO!!
Bevor wir uns dann auf den Weg rund um den Sempacher-See wagten (19 Kilometer), trafen zur Überraschung die Schwester von Erika mit Ihrem Ehemann auf dem Platz ein. Los ging es in Richtung Glöggli-Frosch-Weg, den ich eigentlich anpeilte – das wären dann etwa 12 Kilometer gewesen… aber Nicole war voller Energie und meinte, wir könnten doch auch den Rundweg machen, was wir alle befürworteten! Im Seepark Schenkon gönnten wir uns dann eine Pause mit durstlöschendem Mineral, einer verdienten Stange, 3 Gläser Weisswein und etwas zum knabbern. Gestärkt und motiviert gings dann weiter Richtung Sursee, Oberkirch, Nottwil – und dann home sweet home – nach Sempach. Unterdessen war es bereits 18.00 Uhr und wir mussten dringend vorwärts machen, denn eigentlich ist der late-check-out um 18.00 Uhr fällig… um 18.20 Uhr waren wir dann aber soweit und verliessen den Platz, leerten die Toilette und das Grauwasser – und auf gings auf die Heimfahrt.
Damit unser WoMo möglichst lange hält und vor UV-Strahlen, Vogelkot, Harz und Insekten besser geschützt ist, haben wir vor den Sommerferien einen Termin bei keramik-veredelung.ch vereinbart, um das WoMo sowie die Sitzpolster komplett zu versiegeln. So soll die Gelb-Verfärbung verhindert werden und das Reinigen vereinfacht sein.
Wir wurden freundlich von Ilanit Modde empfangen und konnten das WoMo gleich in der Halle platzieren. Gemeinsam haben wir das Auto «aufgenommen» und uns für nächste Woche wieder verabredet, um das versiegelte WoMo dann wieder abzuholen.
5. September 2022
Die Abholung unseres WoMo stand bevor – gemeinsame Hinreise nach Algetshausen und erneut eine freundliche und aufgestellte Begrüssug von Ilanit.
Das WoMo glänzt noch immer… aber nun ist es besser gegen UV Strahlen geschützt und hoffentlich nur noch mit Lappen zu reinigen… das wissen wir heute noch nicht, sind aber durchaus optimistisch.
Selbstkritisch hat uns Ilanit um das WoMo geführt, erklärt, wo Problem-Zonen waren, was alles versiegelt ist (und das ist nahezu alles…) und wie auch das «Problem» Satelliten-Schüssel gelöst wurde. Wir sind jedenfalls froh, haben wir diese Investiton bei Ilanit und Martin gemacht.
Zurück gingen Denise und ich dann getrennte Wege – Denise mit dem WoMo (Schwester aller Formel1 Fahrer), ich mit dem PW… ja, etwas kleines ging tatsächlich vergessen – die Klappe für den Stromanschluss war nicht eingeglickt – wir trafen uns also noch auf der Autobahn auf der erst-besten Raststätte und haben mal eins drauf gehauen…
Das nächste WoMo Weekend steht vor der Tür – YES! Nach den Sommerferien endlich wieder etwas neues entdecken. Heute Abend geht’s nach Zug – gepackt haben wir bereits und können nach Feierabend nur noch los fahren.
Zug, 26. August 2022
Die Reise verlief ganz gemütlich trotz Feierabendverkehr. Es war noch hell und die Sonnenbrille war auf – nachdem wir aber die Westumfahrung gemacht und zum Islisbergtunnel rauskamen, war es doch schon bedrohlich dunkel und die Hoffnung, den Platz ohne Regen zu beziehen, schwand immer mehr. In Zug angekommen, musste ich bei der Unterführung zum Camping feststellen, dass die Höhe mit 3.10 Meter angegeben war… Naja, mit der Satelliten-Schüssel war ich der Meinung, dass wir etwa 3.2 Meter mindestens hoch sind… Also musste Denise mal abschätzen und schauen, ob wir da unten durch passen… Jaja… natürlich hat es «locker» gereicht, und so konnten wir – noch immer im Trockenen – einchecken! Wir wurden vom Platzchef begleitet, der uns auch gleich korrekt auf den Platz lotste. Und noch immer Trocken! Unterdessen sind wir gut geübt und konnten alles aufstellen – die Markise wurde «sturmfest» fixiert und rund 20 Minuten später wurde es nebst windig dann auch regnerisch. Die Temperaturen waren aber noch immer sehr angenehm und so haben wir das Gewitter stehend unter der Markise genossen. Brandy hingegen wollte sofort rein ins WoMo und nahm auf dem Fahrersitz platz… er mag keine Donner… seeeehr gefährlich…!
Mit aufkommendem Wind wurde es zunehmend auch unter der Markise etwas feuchter und vorallem auch kühler – also galt auch für uns: Rein in die gute Stube und Start für das Abendessen – Sweet & Sour! Dazu eine Fläschchen Priorat Salmos Torres und etwas Leichtathletik aus Lausanne (Athletissima). Den Abendspaziergang dem Seeufer entlang konnten wir ebenfalls trocken hinter uns bringen und zu gepflegter Zeit in die Nachtruhe gehen.
Zug, 27. August 2022
Am Morgen war das Wetter noch etwas durchzogen aber schon ziemlich warm. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Seesicht gings auf Erkundungstour in Richtung Zug, entlang dem wunderbaren Seeufer. Der See besticht mit klarem Wasser und einer sehr schönen Farbe. Am Hafen vorbei, wo weiter vorne eine Hochzeitsgesellschaft sich für eine Schifffahrt bereit machte. Nach der Vorstadt gings weiter am Seebad Seeliken vorbei, rauf in Richtung Zugerberg. Leider fährt bis Ende Jahr die Bahn nicht, weshalb wir dann weiter Richtung Kapuziner-Kloster liefen und einen Blick in die Kirche wagten.
Ein erster Versuch, im kleinen Migros etwas Süsses sowie eine Ersatzgabel zu kaufen, scheiterte leider… so gings dann weiter am Grand Café vorbei bis hin zur Metalli Einkaufs-Allee, wo wir dann im grossen Migros was gefunden haben – zumindest was das Süsse betrifft.
Langsam wurde es Zeit, den Rückweg in Angriff zu nehmen und so kamen wir dann um 14.00 Uhr wieder auf dem Campingplatz an. Heute Nachmittag bekommen wir hohen Besuch und so machten wir uns an die Vorbereitungen für den Apéro und das Abendessen. Inzwischen haben wir auch unsere Gäste beim Camping angemeldet und pünktlich um 16.00 Uhr konnten wir Markus & Sarah beim Parkplatz abholen, welche mit 2 Stühlen und einer Gabel sowie dem Dessert bereit standen.
Apéro mit Blacktiger, Oliven/Feta und Edamame, dazu einen Cava Pata Negra… viel Gesprächsstoff, zu lachen, zu träumen, zu planen oder einfach zum austauschen – alles, was es braucht für einen gemütlichen und schönen Abend. Zum Abendessen gings weiter mit Lachs und Dorsch, dazu eine weltklasse Gemüse-Schale, gespickt mit Kartoffel-Scheiben und etwas Weisswein von unserem Städtetrip nach Würzburg: Bürgerspital Riesling trocken Gutswein Franken. Gut und ausgiebig gespiessen und getrunken gabs zu späterer Stunde noch eine Zuger Kirschtorte! …und nein, sie war nicht rund sondern viereckig… Zu fortgeschrittener Stunde gings dann für unseren Besuch wieder auf den Heimweg – schön dass ihr da wart! …und sehr schade, dass wir nicht ein einziges Foto von diesem Abend gemacht haben…
Zug, 28. August 2022
Erneut war es ein durchzogener Morgen und die Sonne zeigte sich nur spärlich auf unserem Spaziergang, welcher dieses Mal Richtung Cham ging. Weil wir leider keinen «late check out» machen konnten, mussten wir unsere Planung etwas umgestalten… Morgenessen hat im Stehen stattgefunden und einen Zwischenstopp «irgendwo» haben wir verworfen – soooo toll war das Wetter ja nicht am Vormittag. Also machten wir den Abwasch von gestern, packten alles zusammen und waren gegen 12.00 Uhr für die Abfahrt bereit.
Ein kurzes Gespräch mit Felix hat dann etwas Licht ins Dunkel gebracht. Der kleine aber feine Campingplatz wird auch nächstes Jahr noch stehen… doch danach, man weiss es schlichtweg nicht… Wir drücken jedenfalls die Daumen, dass es weitergeht!
Unterdessen sind wir zu Hause angekommen, haben das WoMo soweit sauber gemacht und können dann am Montag das Projekt «Nano-Veredelung» in Angriff nehmen…
Ein Wochenende steht vor der Tür, welches wir mit Freunden in Flaach verbringen werden. Marco und Andrea werden in ihrem Landi die zwei Nächte verbringen, gemeinsam mit ihrem Whippet. Die Anreise wäre ja grundsätzlich kurz gewesen, aber vor Eglisau war ein Auto in den Graben abgeflogen und es staute bereits am Ende der Autobahn bei Bülach… so waren wir etwas über eine Stunde unterwegs, bevor wir beim Camping einchecken konnten.
Flaach, 01. Juli 2022
Angekommen, wurden wir gleich an unsere beiden Plätze geführt: Nummer 130 und 131! Wenige Bäume und viel Platz, frischer Rollrasen und Wasser, Strom und Grauwasserabfluss gleich auf Platz… schööön! Hier sollten wir keine Satelliten-Probleme haben! WoMo ausräumen, Sonnenstoren raus und den Hundezaun aufstellen – nach getaner Arbeit wurden wir informiert, dass der Hundezaun nicht erlaubt sei: «Einzäunverbot» gemäss Reglement… Wir fragten nach der Chefin, mit welcher wir einen freundlichen Dialog führten. Scheinbar arbeiten alle TCS Plätze mit dem gleichen Reglement – nur in der Ausführung wird es unterschiedlich gehandhabt. So konnten wir in Solothurn wie auch in Genf den Zaun aufstellen… nun denn, Kröte geschluckt und den Zaun wieder abgebaut, leicht fluchend und frustriert.
Mit einem Glas Prosecco, etwas Chips und Sonne spühlten wir dann final das Thema Hundezaun runter. Brandy und Ferox sind nun angeleint, haben 10 Meter Reichweite und verdankenswerterweise steht ein Baum perfekt, um die Leine dort anzubringen. Später hat uns die Platz-Chefin nochmals besucht mit einer gekühlten Flasche Weisswein – was für eine freundliche Geste! Bravo!
Gegen 18.00 Uhr ist dann Dio mit seinem Land-Rover gekommen. Nach 15 Minuten war alles aufgestellt und installiert. Mit Amelie waren es dann drei Hunde – alle am Baum angeleint… An der Abendsonne noch den Apéro mit Crevetten, Chips und Artischocken genossen, bevor wir dann den Grill für den Lachs starteten. Etwas Reis vorbereitet, die Avocado geschnitten, gewürzt und mit Balsamico verfeinert… Lachs gegrillt, Weisswein kalt gestellt und dann geschlemmt und genossen.
Direkt vom Firmenfest stiess dann Andrea gegen 22.45 Uhr noch dazu und auch Platz 131 war nun komplett. Nach viel Gesprächsstoff in verschiedenen Themen kam die Gute-Nacht-Zeit, denn in der Zwischenzeit hat es auch merklich abgekühlt… sogar sooooo stark, dass unsere Heizung dezent zum Einsatz kam.
Flaach, 2. Juli 2022
Gegen 08.15 Uhr war es Zeit in die Senkrechte zu kommen. Wenige Wolken zierten den blauen Himmel und gestartet sind wir mit einem kurzen Spaziergang, vorbei an der Rollrasen-Kultur-Anlage. Am liebsten hätten wir natürlich die Hunde eine Runde darauf springen gelassen, aber wir wissen uns ja zu benehmen…
Das Morgenessen stand an… es war sehr reichhaltig! Rührei, angereichert mit Crème-Fraiche und Peperoni, Brot, Zopf, Gipfeli, Honig und Käse. Die Kaffeemaschine lief ebenfalls auf Hochtouren und auch die letzten Wolken sind verflogen. Als nächstes stand der etwas grössere Spaziergang auf der Agenda. Start in Richtung Tössegg dem Rhein entlang, meist im angenehm kühlen Wald. Nach etwas mehr als einer Stunde sind wir in der Tössegg angekommen und gönnten uns eine kleine flüssige Stärkung im Restaurant.
Den Rückweg haben wir auf dem Wasser gemacht – wir haben die Gratis-Fahrt von der Tössegg nach Rüdlingen leider nicht an der Sonne machen können. Zu heiss war der Boden für die Hunde. So haben wir die kurze Reise eben drinnen genossen – auch das hat Freude bereitet. Danach gings vom Boots-Steg wieder zurück auf den Camping – Zeit zum chillen, schwatzen und lesen. Die Sonne hat dermassen aufgeheizt, dass Denise und ich schon kurz darauf das kühle Nass aufsuchten und den Rhein besuchten. Das war eine echt fantastische Abkühlung!
Zur Vorbereitung des Apéros hat Dio seinen letzten Gewürztraminer der Elsass-Reise gesponsert – vom Dopf aus Riquewihr, Jahrgang 2015! Dann trumpfte Dio mit seinem «kleinen» Apéro auf… Eine riesiege Auswahl an unterschiedlichen Spezialitäten, dazu ein Glas «Grüner Veltliner» aus Österreich! La vita e bella…!! Im Anschluss wurden wir eingeführt in das für uns unbekannte Spiel «head-shit» – ein etwas kontextfreier Name, aber das Spiel macht echt grossen Spass!
Nach etwas chillen und geniessen, spielen, schwatzen, lesen und spazieren, machten wir uns – dank des bescheidenen Apéros – gegen 21.00 Uhr an unser Late-Night Dinner. Den Grill mal einheizen, Baby-Lattich mit Cherry-Tomaten und Cashew-Kernen vorbereiten, tolles, klein geschnippseltes Gemüse und eine Auswahl an Crazy-Bastard Saucen, dazu eine Flasche «le petit caboche» aus der Region Cotes du Rhone. Erst mal das Gemüse auf den Grill – dann folgte etwas Schweizer Poulet, Schüblig, Chili-Schweinswurst und Kalbsbratwurst… ja, wir haben es uns gut gehen lassen und dabei jeden Bissen genossen! Vor lauter Genuss haben wir es aber leider versäumt, dies foto-dokumentarisch festzuhalten…
So haben wir noch bis zu später Stunde etwas Head-Shit weitergespielt und dabei immer wiedermal kleine Theaterstücke auf dem Campingplatz verfolgen können. Unter anderem gab es Fussgänger mit Schlagseite oder auch die Gruppe von jungen Frauen (Polterabend…?) hatte immer mal wieder was zu bieten… doch irgendwann war es an der Zeit sich zu verabschieden…
Flaach, 3. Juli 2022
Ein wunderbarer Morgen mit viel Sonnenschein machten den Start in den Tag ganz einfach. Dass es ein heisser Tag werden wird, wurde uns schon sehr bald klar… Dio war schon zu früher Stunde mit Amelie unterwegs, so dass wir zwei Langschläfer eine kurze Runde mit Ferox & Brandy alleine machten. Unterwegs nutzten wir im Schatten eines grossen Baumes die Gelegenheit, das Fell der beiden Kaltschnäuzer zu striegeln in der Hoffnung, dass etwas weniger Haare dann im WoMo hinterbleiben werden. Den Abwasch vom Vorabend haben Andrea & Dio übernommen und den Frühstückstisch bereits gedeckt – vielen Dank! Gemeinsam habe wir dann ein tolles Frühstück genossen und eine Marmelade verzehrt, die einfach nur WOW war – Fine Food Zitronencrème!
Bald war es Zeit für eine Schwimmeinlage im Rhein, die erfrischender nicht hätte sein können. Gegenüber dem Vortag war das Wasser merklich wärmer. Dazwischen gabs immer wiedermal Gelegenheit zu lesen, zu schwatzen, spielen und zu chillen. Glücklicherweise konnten wir den Late-Check-Out noch buchen, so dass wir erst um 18.00 Uhr den Platz verlassen mussten.
Am Nachmittag gab es dann noch Besuch von Sarina & Vanessa, die ebenfalls das kühle Nass aufsuchen wollten bei diesen heissen Temperaturen. Weil es mich einfach reizte, habe ich beim zweiten Schwimm-Durchgang den Rhein überquert, rüber zum Strand auf der Seite von Rüdlingen. Ja, es war anstrengend und kurzzeitig hatte ich die Befürchtung, zu weit nach unten getrieben zu werden… Ausser Puste habe ich es jedenfalls doch noch geschafft, am richtigen Ort rauszukommen – der Rückweg war dann ein Einfaches.
Gegen 16.00 Uhr haben wir dann ganz langsam damit gestartet, den Platz aufzuräumen, die Fahrzeuge zu beladen und das runtergetropfte Harz zu entfernen. Internet hat empfohlen, mit heissem Seifenwasser die Tropfen weg zu streichen und dann mit sehr heissem Wasser abzuspühlen. Hat tatsächlich mehrheitlich funktioniert! Etwas zeitiger waren Dio & Andrea fertig, die sich dann nach 17.00 Uhr auf den Heimweg machten. Unsere Abfahrt war um 18.05 Uhr – eine gemütliche Heimfahrt mit einem Abstecher in Dielsdorf an die Wasch-Station. Wir wollten die Scheiben noch komplett Harzfrei bekommen und das Dach ebenfalls reinigen. Denise hatte vollen Einsatz gezeigt!
Nachtrag im Kontext zum Baumharz… unterdessen sind wir eingedeckt mit dem Harzentferner von Sonax – damit war es ein Einfaches, die Harzflecken von der Carosserie und vom Solar-Panel zu entfernen. Für den Bereich der Akryl-Fenster auf dem Dach werden wir uns was anderes überlegen müssen.
Das Osterwochenende steht vor der Tür und wir haben bereits vorgängig das WoMo Reisefertig gemacht, so dass wir um 18.30 Uhr die Reise starten konnten. Erstes Etappenziel ist Payerne, wo wir die erste Übernachtung geplant haben, bevor es dann am Karfreitag nach Vésenaz für 3 Übernachtungen geht.
Payerne, 14. April 2022
Die Reise war unspektakulär und sehr ruhig, aber doch etwas länger als gedacht – leider hat ein Auto am Ende vom Baregg gebrannt, weshalb wir rund 45 Minuten Zeit einbüssten. Aber wir hatten ja keine Eile und um 21.30 Uhr stand das WoMo auf dem Platz bei der «Salle des Fetes» und wir machten einen kleinen Spaziergang mit Ferox & Brandy.
Ein Apéro gehört nun mal zu unserer Tradition und so haben wir etwas Prosecco, Chips, Oliven und Rosmarin-Pizza-Cracker genossen… Dazu läuft der Playoff Halbfinal HCD – EVZ und der Ausgleich 20 Sekunden vor Partie-Ende hat etwas weh getan… aber noch schlimmer war es, als es nach 50 Sekunden in der Nachspielzeit für den HCD vorbei war.
Zum Abendessen etwas gesundes: Spargeln-Tomaten-Broccoli-Feta Salat, was für ein Gaumenschmaus… mehr gibts aus Payerne nicht zu berichten, Zeit für kulturelles hatten wir keine und wir sind unserem Basisziel Vésenaz schon sehr nah, so dass wir den ganzen Karfreitag geniessen können.
Die Sonne begrüsst uns in den Karfreitag und wir haben unsere sieben Sachen ziemlich schnell zusammengeräumt. Wasser aufgefüllt, Stromzufuhr abgebaut, Grauwasser erntleert und los gings zur Tankstelle – ordentliche CHF 2.15 / Liter… danach auf die Autobahn nach Genf. Leider immer wieder etwas stockender Verkehr, aber um 12.45 Uhr waren wir dann in Vésenaz angekommen.
Genève-Vésenaz, 15. April 2022
Die Reception war logischerweise geschlossen, weshalb wir uns mit den Hunden einen ersten Erkundungs-Spaziergang gönnten. Leider hat es keine Seepromenade, weil es viele Private gibt, welche Ihren eigenen Bootsanlegeplatz für sich beanspruchen. Traumhafte Villen mit unglaublich viel Umschwung und eben – eigener Bootsanlegestelle.
Um 13.30 checkten wir dann ein auf unserem Stellplatz Nummer 206. Wir hatten nach dem ersten Anlauf leider keinen SAT-Empfang, also rückten wir zirka 1 Meter weiter nach hinten. Das hat leider nicht gereicht, den Empfang am Baum vorbei zu schleusen… also, das ganz Auto noch 1 Meter mehr in die Platzmitte – doch auch das sollte nicht reichen… Tja, also das ganze Auto auf die gegenüberliegende Seite parkieren und kehren – Hurra, der Empfang ist gesichert! Die Nachbarschaft hat sich amüsiert… Dann haben wir uns eingerichtet – aufgebockt, Hundezaun aufgestellt, Bodenmatte fixiert, Storen rausgefahren, Tisch und Stühle geordnet und dann – guess what – Apéro… den haben wir uns mehr als verdient! Etwas chillen, das Seeufer besuchen, Sonne tanken und einfach nur geniessen!
Etwas Körperhygiene – diese Abteilung ist auf dem Camping ganz ordentlich, einfach etwas eng… jammern auf hohem Niveau… Der Abend bricht herein und die Sonne neigt sich… Höchste Zeit also, unser Abendessen zu machen. Wie «es» sich gehört, gibts heute Fisch, genauer einen Lachs. Das Wetter passt super, um den Grill einzuweihen. Ein wirklich cooler Grill mit Direktanschluss, der Cadac Grillo Chef 2 BBQ, gekauft bei www.campingprodukte.ch Etwas Foodporn muss bei uns immer Platz haben… gegrillter Lachs mit Avocado, Linsenchips, Salat und einem Glas Lugana, eine unbezahlbare Aussicht auf den See und die letzten Sonnenstrahlen – einfach ein unvergesslicher Moment. Am See noch etwas flaniert und «rüber» in die Stadt Genf geschaut – einfach nur schön…
Genève-Vésenaz, 16. April 2022
Morgensonne um 09.00 und eine leichte Brise machten den Morgen zum Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück im freien bei Sonnenschein freuten wir uns auf einen Besuch in Genf. Mit etwas Rückenwind gings von Vésenaz-Stadt runter zur Seepromenade. Ein schöner Spaziergang dem Genfersee entlang mit Eindrücken von vielen grossen Villen mit unanständig viel Umschwung und unverschämter Aussicht auf den wunderschönen See. Vorbei am See bis rein in die Stadt, wo der Wind dann merklich abgenommen hat. Die Stadt als solches hat uns nicht umgehauen. Fairerweise müssen wir anmerken, dass wir gänzlich unvorbereitet waren. Die «Bahnhofstrasse von Genf» hat uns dann aber doch noch gut gefallen und der wunderschöne Park ebenfalls. Auf dem Rückweg – man ahnt es schon – hat uns der Wind entgegegen geblasen. Die vielen Surfer haben den Wind sichtlich genossen. In Vésenaz haben wir uns noch ein kleines Dessert für den Abend besorgt und sind dann nach über 20 Kilometer wieder auf unserem Platz angekommen. Ein kleiner Apéro, Sonne tanken, geniessen, ein Powernap und für die Hunde eine Hirnplatte später gings dann los mit den Hygienemassnahmen und langsames Vorbereiten für das Abendessen.
Leider waren wir zu spät für eine erfolgreiche Reservation in einem Restaurant in Yvorne. Gerne wären wir mit dem Schiff dorthin und hätten dabei Filet de perche zu Mittag gegessen… nächstes mal werden wir besser planen…
Kurz vor Sonnenuntergang war der Grill in Betrieb und die Poulet-Brüstli, die Chorizo Würste und die Maiskolben vergnügten sich in dessen Hitze.
Bereits waren der Tomaten-Burrata Salat vorbereitet, die Weingläser mit Deheas La Granja gefüllt, so dass der Gaumenschmaus nicht lange auf sich warten lassen musste. Was für ein Festmahl! Der Dessert war soweit ganz gut und der Nespresso passte hervorragend dazu. Noch etwas «Masked Singer» und dann ab in die Horizontale… Ostersonntag steht morgen vor der Tür!
Genève-Vésenaz, 17. April 2022
Ostersonntag… herrlich gut geschlafen… die Sonne hat uns erwartet, der Wind hat etwas nachgelassen. Das Morgenessen draussen war aber keine Option, dafür war es definitiv noch etwas zu frisch für uns. Frische Gipfeli aus unserem Backofen, dazu etwas Brot, Honig, Butter und Kaffee. Abwasch hatten wir ebenfalls noch erledigt, bevor es dann losging auf unseren ausgedehnten Spaziergang. Erst mal in Richtung Pressy an beeindruckenden Villen – wiedermal… weiter dann nach Le Carre d’Amont bis nach La Pallanterie. Vor Saint-Maurice haben wir dann den Heimweg angetreten und den Kreis geschlossen. Immer wieder sichten wir so süsse Eichhörnchen… und wenn die Hunde es auch erhaschen, dann wirds etwas unruhiger… Wieder auf dem Campingplatz angekommen, haben wir doch ganz ordentliche 9 Kilometer gemeistert und geniessen nun den wirklich schönen Campingplatz. Inspiriert von CB aus G habe ich mich auf eine andere Art von me too eingelassen, weil ich es eine super Idee finde- Herzlichen Dank CB! Was verbirgt sich dahinter? Nichts anderes als #handstand
Der Abend bricht langsam herein und die Vorbereitung für das Abendessen standen auf der Agenda. Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, Gemüse vorbereiten, Rotwein entkorken und den Tisch decken. Vorfreude ist etwas schönes… Gutes Timing mit der Abendsonne – Broccoli, Blumenkohl, Pommes-Frites und ein Rindsfilet vom Grill, ein Glas «the invisible man» von Casa Rojo – perfekter könnte man sich einen schönen Abend nicht vorstellen. Gemütliches ausklingen des Abends, noch ein kleiner Abendspaziergang, etwas Fernsehen und langsam müde werden…
Genève-Vésenaz, 18. April 2022
Der Morgen war erneut sehr sonnig, aber es herrschten doch frische Temperaturen am Ostermontag. Heute ein einfaches Frühstück – Kaffee mit Gipfeli… Während rund um uns herum bereits grosse Aufräumarbeiten und Aufbruchstimmung herrschte, machten wir uns gemächlich daran, das Geschirr zu waschen und das WoMo inwendig zu säubern… wenn ich hier von wir reden, dann war das vor Allem Denise! Kurz vor Mittag machten wir uns auf den letzten ausgiebigen Spaziergang mit Brandy & Ferox. Dieses Mal starteten wir in Richtung St. Maurice und erkundeten das Gebiet rund 2 Stunden respektive 9 Kilometer lang. Unterwegs hatte es verdankenswerterweise einen Brunnen und Ferox & Brandy konnten ihren Durst stillen. Schöne Rapsfelder, Kirsch- und Apfelbäume und natürlich auch Rebstöcke haben wir gesehen. Einen kulurellen Ausflug zur Burgruine Rouelbeau liessen wir uns nicht nehmen und wurden mit einem Konzert von Fröschen begrüsst. Zurück auf dem Campingplatz, welcher sich doch merklich leerte, machten wir es uns nochmals richtig gemütlich. Ein äusserst leckeres Sweet&Sour stärkte uns, bevor wir dann auch langsam unsere Sachen packten. Zwischenzeitlich kamen auch immer wieder neue Besucher auf Platz aus verschiedenen Kantonen und Länder. Um 18.00 Uhr war es dann soweit, dass wir den Campingplatz verliessen und uns auf die Rückreise machten.
Niederhasli, 18. April 2022
Wir kamen gut voran. Die Stadt Genf mit dem Jet d’Eau werden wieder besuchen. Ein kleiner Stau wegen Unfall in Rolles und dann das Verkehrswunder in Oensingen waren die einzigen noralgischen Verkehrspunkte, wo wir ins Stocken kamen. In 3 Stunden war die Reise zu Ende und wir begrüssten unsere Girls zu Hause. WoMo ausladen, Nummernschilder wieder an den Skoda montieren und ab auf den Parkplatz. Wir werden definitiv das Auto einer Aussenreinigung unterziehen müssen…
YES! Schon wieder WoMo Zeit. Heute Abend ging’s Richtung Tessin, genauer gesagt nach Caslano. Die Reise verlief ganz ohne Stau und auch vor und im Gotthard lief alles wunderbar. Auch Ferox gewöhnt sich so langsam an die Fahrten 😉
Rivera (TI), 18. März 2022
Am Übernachtungsplatz haben wir um 21.40 Uhr eingecheckt – Area Sosta Tamaro (https://www.camperareatamaro.ch/de/) in Monte Ceneri (Rivera). Ein guter Ort, wenn die Zeit nicht reicht, um am Zielort im Süden einzuchecken. Der Platz verfügt über alles, was man für das Wohnmobil braucht. Auch Platz für Spaziergänge hat es unmittelbar beim Platz. Für ein Abendessen war es dann doch zu spät und so haben wir uns einen kleinen Apéro gegönnt, bevor wir dann um Mitternacht schlafen gingen. Für lärmempfindliche Personen ist der Platz sicherlich nicht ganz optimal – uns hat der Verkehr jedenfalls überhaupt nicht gestört.
Caslano, 19. März 2022
Die erste Nacht ist bereits durch und die Sonne lächelt uns ins Gesicht. Ein kurzer Spaziergang und danach ein wohltuender Kaffee, bevor wir uns auf die Reise nach Caslano machten. Die Übernachtung mit Strom, Wasser, WC und Abfallentsorgung hat uns CHF 24.00 gekostet und wichtig: Der Kassenautomat akzeptiert auch Kartenzahlung!
In Caslano angekommen gings Richtung See und ganz klein und etwas versteckt kamen wir um 10:10 Uhr auf dem Camping-Platz an. Freundlich begrüsst von Giampi (Gianpietro) konnten wir gleich einen Platz auswählen und das WoMo platzieren. Wir waren die ersten auf Platz, die Saison wurde eben erst heute eröffnet. Den Hundezaun aufgestellt, Wasser mit dem Schlauch aufgefüllt und alles eingerichtet, stärkten wir uns mit einem herrlichen Frühstück an der Sonne. Entgegen der Wetterprognose durften wir dies bei eitlem Sonnenschein im Freien geniessen.
Als Übernachtungsgast im Tessin erhält man kostenlos das Ticino Ticket – damit dürfen wir nun die Bahn kostenlos nutzen und von diversen Vergünstigungen profitieren – mal schauen, ob wir überhaupt was davon nutzen.
Los gings danach zu Fuss nach Lavena Ponte Tresa (I), entlang dem See. Eine Altstadt mit Charme, kleinen Boutiquen und Cafés. Natürlich wählten wir unseren ersten Spaziergang nach Italien wegen des Marktes. Ein grosser, unaufdringlicher Markt, kaum Hektik und meist freundliche Marktbetreiber. Erster Einkauf war bei den Oliven, dann wollten 2 Gürtel mitkommen und zu guter Letzt natürlich noch Parmigiano, Copa, Trockenfleisch und Salami – und Cantuccini als Beilage zum Kaffee.
Wieder zurück haben wir uns noch etwas erholt und die Sonne genossen… zwischenzeitlich sind wir geduscht und geniessen einen kleinen Apéro, bevor es dann leckeres Gelbflossen-Thunfisch Steaks gibt.
Eine Avocado, etwas Nüsslisalat (Feldsalat) und herrlich feiner Thunfisch… Dazu gabs etwas Weisswein, einen Viognier aus unserem letzten Sommerferien-Aufenthalt in Südfrankreich. Zum Dessert ein Kaffee und 2, 3 Cantuccini, danach kurzer Spaziergang am See, bevor es dann ins Land der Träume ging.
Caslano, 20. März 2022
Morgenerwachen bei blauem, wolkenlosem Himmel, kaum Wind und angenehmen 8 Grad. Wir sind sehr bereit, für den kommenden Tag und starten mit einem kleinen Spaziergang dem See entlang bis runter zum Café, wo wir drehten und uns zu Hause an die Vorbereitung des Frühstücks machten. Zwei 3-Minuten Eier, frische Gipfeli, Brötchen, Honig / Konfitüre und Kaffee an der Sonne – was will man mehr?!
Zur Mittagszeit spazierten wir los, dem See entlang, vorbei an Palmen, sehr schönen Häusern und einigen Sonntags-Spaziergängern. Dann ging es weiter südlich am See entlang bis wir uns spontan entschlossen, den Berg zu erklimmen. So starteten wir den Aufstieg bei der Via Sassalto – es fühlte sich unglaublich steil an und der Weg war nicht ganz optimal für unsere Sketchers… trotzdem schafften wir den Aufstieg und kamen irgendwann auf einen breiteren Waldweg, welcher einige Aussichtspunkte und immer wieder Wegweiser hatte. So ging es weiter bis zum Berggipfel, wo auch eine kleine Kappelle (Cappella Monte Caslano) stand. Die Aus- und Weitsicht: Unbezahlbar! Der Rückweg gestaltete sich einiges einfacher, aber immer noch nicht wirklich geeignet für unser Schuhwerk – so rutschte Denise einige Male aus und mir gelang sogar ein kleiner Hinsetzer… Gut gelaunt und zufrieden beendeten wir unseren Spaziergang dann am See wo sich Brandy & Ferox den Durst mit Seewasser löschten. Die Schwäne waren dabei auf Zack und haben sich schon mit Fauchen bemerkbar gemacht.
Zurück auf dem Camping war chillen angesagt – etwas Musik, Sonne, bequeme Liegestühle, ein gutes Buch und guess what? Ja, ein Apéro Riche… Ein Glas Weisswein, Parmigiano, Salami, etwas Brot und Oliven – LA VITA E BELLA. Gegen 16.30 Uhr nahm die Bise etwas zu uns so machten wir es uns im WoMo bequem, verfolgten den Saisonstart der Formel1 und danach den letzten Tag der Leichtathletik-Hallen WM in Belgrad.
Frisch geduscht und gut erholt sind wir nun so was von bereit – es warten Burrata mit Tomaten und danach Spaghetti Bolognaise zu einem tollen Rotwein aus Spanien (Finca Villacreces, Ribera del Duero) – eine wunderbare Komposition aus 86% Tempranillo, 10% Cabernet und 4% Merlot.
Was wäre ein Abend ohne Süsses – da war noch was übrig von Läderach Chocolatier Suisse (www.laederach.com). Ein hübsches Set, gefüllt mit unverschämt guten Kombinationen… lecker! (EmpfehlenswerteLeckererei).
Caslano, 21. März 2022
Erneutes Erwachen bei blauem, wolkenlosem Himmel, aber leider etwas dunstig… heute soll es gaaaanz ruhig und entspannt sein. Wir machten uns auf für den «Mini-Spaziergang» am See, um danach gemütlich unser Frühstück einzuznehmen. Unterdessen ist zwar der Butter ausgegangen, aber es schmeckt auch so 🙂
Dann haben wir ganz gemütlich unsere Sachen zusammen gepackt, den Abwasch hinter uns gebracht und uns von Giampi verabschiedet. Der Platz ist wirklich «schnuckelig», wenn er aber voll ist, stellen wir uns das doch ziemlich «eng» vor. Wir waren jedenfalls nicht das letzte Mal hier.
Die Reise ging los und erster Halt war die Tankstelle. Sympathische CHF 2.09 / Liter war angeschrieben – es soll aber nicht der Eindruck entstehen, dass wir uns an ein solches Preisniveau gewöhnen wollen 😉
Danach ging es weiter zum Stellplatz in Lugano, wo wir unser Grau- und Schwarzwasser entsorgen konnten. Natürlich wollten wir auch Lugano selbst etwas erkundigen, was wir auch gleich gemacht haben. Erst mal runter in Richtung See über eine lange Treppe. Unten angekommen, flanierten wir mit Brandy & Ferox durch die Altstadt und spazierten weiter dem See entlang bis zum Parco Ciani. Danach wieder zurück und in ein kleines Café, welches von der Sonne verwöhnt wurde. Ein Gläschen Weisswein Ticino Merlot, gespickt mit einem Schnitz Pizza und Salami.
Grundsätzlich hat uns Lugano nicht so umgehauen, lag aber wohl auch daran, dass wir «ohne Plan» die Stadt erobern wollten. Nun denn – vielleicht bereiten wir uns für den nächsten Besuch etwas besser vor.
Im Anschluss gings dann auf den Heimweg – unspektakulär ohne Pause, Stau oder Unfall sind wir um 19.00 Uhr zu Hause angekommen. Ein tolles, verlängertes Wochenende ist vorbei und wir uns in bester Erinnerung bleiben. Ticino, wir kommen wieder!