Category Archives: WoMo Italien

Neujahr 2025/2026

von Vals nach Partschins (27.12.2025 – 05.01.2026)
Camping am Sonnenberg

Partschins, Samstag, 27. Dezember 2025

Vom Naturcamping Lärchwiesen gings nach Partschins, dem Eingangstor zum Vinschgau 🙂 Wir werden am sich öffnenden Eingangstor freundlich um 13.30 Uhr empfangen und angewiesen, unser Paradisli «hier» zu parkieren und an der Recepetion den Check-In zu machen. Gesagt – getan! War ein kurzes Intermezzo, weil wir den Online-Check-In bereits gemacht hatten. Platz 54 wurde uns zugewiesen und der «Pförtner» auf dem E-Scooter brachte uns auf den Platz, wies mich ein und drückte uns ein paar Informationen und Flyer in die Hand… wir sind angekommen, bei bestem Wetter und der Name des Orts ist Programm – Sonnenberg!

Ich machte mich auf den Weg mit Ferox und Brandy, Denise startete mit Ankommensaufgaben 🙂 Um 15.00 Uhr waren wir installiert, der Prosecco geöffnet und ein knuspriges Pack Zweifel Gesundheits-Chips geöffnet. Wir genossen die Aussicht, die wärmende Sonne und den selbst offerierten Willkommens-Apéro 😀
Im Anschluss mussten wir den Platz inspizieren und wir besuchten die Sanitären Anlagen, das Restaurant / Bar, das Schwimmbecken und auch noch den Whirlpool, dann vorbei an der Saune, der Ruheliegen und wieder zurück zur Reception. Wow! Luxus puur, unverschämt… Waschmaschine und Tumbler sind im Preis inbegriffen – erstaunlicherweise hat es aber keinen Geschirrspühler und auch keinen WC-Kassetten Automaten… Jammern auf hohem Niveau 😀

Abendessen um 19.00 Uhr – frisch geduscht… länger als auch schon 😉 Verwertung der Teigwaren, einen frischen Nüsslisalat, Ruccolasalat mit Linsen, Kichererbsen, dazu einen Vino Nobile di Moltepulciano (Toscana). Und heute Abend spielt dann der HCD am Spengler Cup… soviel zum Abendprogramm 😉

Partschins, Sonntag, 28. Dezember 2025

Himmelblau, aber noch keine Sonne in Sicht um 09.00 Uhr… es wird noch eine kleine Weile dauern, bis sich die Sonne zeigt – genauer gesagt, um 10:10 Uhr strahlte sie uns ins Gesicht. Denise machte den Kurz-Spaziergang, ich den Abwasch… so gings dann um 10:45 Uhr los auf den Patschinser Waalweg, ergänzt um den Blick zum Wasserfall. Eine wunderbare und schöne Tour mit etwas über 10 Kilometer und 470 Höhenmeter. Der Waalweg war wunderbar besonnt und liess eine tolle Fernsicht zu über die ganzen Apfelplantagen, Berge und Dörfer… Die Strecke hinauf zum Wasserfall war hingegen im Schatten und die Temperatur war merklich tiefer, so dass wir unsere Jacke wieder montieren mussten trotz Aufstieg (215 Höhenmeter). Der Weg hat sich jedenfalls gelohnt und der Wasserfall war durchaus sehenswert!

Wieder zurück auf Platz gönnten wir uns ein kaltes Plättchen, während wir der Sonne fröhnten – es fühlt sich einfach prima an! …und sobald sich die Sonne hinter den Bergen verabschiedet, ist es wie der «Aus-Schalter» und es wird unmittelbar kalt, so dass es auch so unmittelbar ins Paradisli rein geht.
Unterdessen geduscht, gewaschen, getumblered und in den Vorbereitungen zum Abendessen – heute mal wieder vegetarisch 🙂 Ein Schnitzel, dazu Kartoffeln, etwas Wasser und Wein (Chateau Pierre 1er aus dem Saint-Emilion [Grand Cru]) – einfach perfekt!

Partschins, Montag, 29. Dezember 2025

Heute startete mein Tag um 08.00 Uhr im MoMo Call (Montag Morgen Call) bei Abraxas mit 2 weiteren Teamgspänli und dem Chef. Danach verkroch ich mich nochmals in die Horizontale…. und dann starteten wir genau gleich wie gestern 🙂 Denise Kurz-Spaziergang, ich abwaschen 🙂 Dann starteten wir unsere Wanderung mit dem Rablander Waalweg und zweigten dann ab auf den Panoramaweg Sonnenberg 🙂 Ein wunderbarer Weg, auf «viel» Felsgestein, gaanz viiielen Buchenblätter und einer tollen Weitsicht. Statt am Ende runter nach Naturns zu laufen (40 Minuten), entschieden wir uns auf einen anderen Weg Richtung Partschins – so müssen wir nicht hin- und herlaufen, sondern können eine schöne Runde machen. Es ging dann erneut steil bergauf, und das eine ganze Weile… war anstrengend, aber richtig toll bei diesem unfassbaren Wetter! Wir hatten weit oben einen Platz gefunden, um unser kaltes Plättli zu geniessen, was wir nötig hatten! Dann gings wieder weiter, immer noch bergauf… und – oh Überraschung 😉 auf einer Höhe von 1041 müM gings bergab – erst ganz «normal», aber doch ordentlich steil, bis zum Abzweiger «Rabland», dann gings unglaublich steil runter und weil es sooooo viele Blätter hatte, war die Rutschgefahr ordentlich hoch. Wir bewältigten den Abstieg aber auch unfallfrei und hatten am Ende fälschlicherweise noch unseren Weg erneut verlängert und sind noch rauf nach Partschins – easy… 😀

Noch für eine halbe Stunde konnten wir an der warmen Sonne die Ruhe auf unseren Liegestühlen geniessen, dann war es Zeit für «Indoor» Aktivitäten: Denise am Handy, ich am Arbeiten – nach 2 Stunden war «alles» erledigt 😉 und weiter gings mit Körperhygiene – ich bin noch immer überwältigt von den «Sanitären Kabinen», da geht es gleich noch etwas länger mit duschen…. 😀
Jetzt gehts dann an das Abendessen…

Partschins, Dienstag, 30. Dezember 2025

Sehr gut ausgeschlafen 😀 Kleiner Spaziergang Denise, Abwasch bleibt für mich. Halbe Stunde Arbeit, dann gings los mit zwei leeren Rucksäcken. Wir machten uns auf den Weg runter ins Dorf Rabland. Wir haben einen Metzger gesichtet, welchen wir dann morgen nochmals besuchen… er hatte um 12.00 Uhr den Laden zu gemacht. Dann gings weiter, runter zum Bahnhof und zur Gondelstation. Dort spazierten wir im Stechschritt der Etsch und den vielen Apfelplantagen entlang bis nach Pluns. Hier machten wir kehrt und marschierten zurück nach Rabland, machten einen kurzen Halt im Spar (etwas von dem und diesem), bevor wir um 14.30 Uhr wieder zurück waren.

Unsere neuen Nachbarn (mit GR Nummer) sind sehr aufgeschlossen und schwärmten ohne Ende für das Steakhouse Panorama unten im Dorf. Wir nehmen es auf unsere Agenda und werden nächstes Jahr sicherlich ein Abendessen geniessen 😀 Die Anfrage für den 3. Januar 2026 ist versandt – ich bin optimistisch 😉

Unterdessen haben wir einen verdammt geilen Rinds-Special-Hamburger (vom Lidl im Südtirol) gegessen… kein Hamburger-Brot, keine wirkliche Burgersauce, aber viel Liebe 🙂 ein schönes Stück Käse, Tomate, Zwiebeln, Salat, «Rufus Teague – Touch of a Heat» Sauce und dazu einen leckeren Merlot von der Cantina Tramin. Essen ist einfach was schönes 😉

Partschins, Mittwoch, 31. Dezember 2025

Erneut blauer Himmel, die Sonne noch hinter den Bergen… Business as usual zu Start – Denise konnte sogar das Paradisli sauber machen mit saugen, putzen und abstauben 🙂 Danach gings runter ins Dorf zum Metzgermeister Schnitzer… wir kauften etwas Trockenfleisch, Kaminwurzen und scharfen Salami, ganz bescheiden 😀 dann noch schnell in den Spar Brot holen und Süssigkeiten für mich 🙂 … Brot hatte es nur noch das gestrige, aber mit Kartoffeln sollte es sich ausgehen mit dem Fondue Nummer 2 😉 Dann noch husch husch beim Steakhouse vorbei und sicherstellen, dass wir am 3. Januar 2026 ein tolles Stück Fleisch geniessen können 😉

Am Mittag spielte der HCD gegen die US-College Auswahlt und entschied den Spengler-Cup 2025 zu seinen Gunsten – happy Wife! 😀 Dann machten wir uns auf einen Spaziergang, Bewegung ist heute noch ein fehlendes Gut, dass es nachzuholen gilt. Schön war es! Die Temperaturen sind unterdessen mächtig gesunken… aber immer noch sonnig 😀 Jetzt erstmal Vorbereitungen für das Silvester Fondue mit Kartoffeln und Brot…. danach Körperhygiene und den Abend willkommen heissen mit einem kleinen Apéro

Zum Fondue sollte es eine gute Flasche Rotwein sein, doch leider hatte der Preludio Sei Solo 2019 «Zapfen» 🙁 somit Wechsel zur zweiten Wahl, einen Enemigo Mio aus dem Hause Casa Rojo – top!! Das Fondue war erste Sahne, danach etwas ungesundes wie Cookies, Lindor Kugeln und schwarze Schokoloade/Lemmon… wir geniessen es und warten ab, bis das Jahr 2025 zu Ende ist – danach geht’s in die Horizontale 😀

Partschins, Donnerstag, 01. Januar 2026

Heute etwas länger ausgeschlafen… war bitter nötig 😉 und hat gut getan. Denise machte sich mit Hundis auf den Kurz-Spaziergang, ich packte das Geschirr und den Fonduetopf, der draussen genächtigt hat – und alles dort drin war natürlich gefroren 😉

Heute wollen wir den Sagenweg bestreiten. Es ging wie so oft steil hinauf in Richtung Wasserfall und kurz vor dem Gasthaus Birkenwald konnten wir links (Osten) abbiegen und los gings! Weiter hinauf auf einem schmalen Pfad, immer weiter Richtung Osten und stetig hinauf… und dann «taataaa: Was für eine Aus- und Weitsicht! …und auch noch ein Bänkli, wo wir unser kleines Picknick geniessen konnten, die Hunde sich mit einem Knochen stärkten und all das bei wunderbarem Sonnenschein! Die Pause war wertvoll und weiter gings, noch höher hinauf, bis wir an einem Hof vorbeikamen – und von nun an gings runter. Ja, richtig steil runter… und siehe da, irgendwann waren wir auf dem Partschinser Waalweg 🙂 Es ging also dem Waalweg entlang wieder Richtung «nach Hause»…

Zurück auf Platz gönnte ich mir noch etwas Sonne auf dem Liegestuhl, Denise verabschiedete sich Richtung Infinity-Pool, welchen sie ganz für sich alleine hatte geniessen können. Ein kleiner Apéro, Abendessens-Vorbereitungen… Rotwein-Auswahl heute: Le Volte dell’Ornellaia, ein Klassiker, der immer schmeckt! Die Polenta ist fertig 🙂 Juhuuu!! Ein super Start ins neue Jahr – what a day!

Nebenschauplatz Paradisli: Beide unsere Wasserhähne verlieren Wasser, und zwar nicht tropfend beim Wasserauslauf, sondern bei der Mischbatterie «oben raus». Unterdessen hat mir ChatGPT geholfen, zwei Videos auf Youtube und wenn wir zu Hause sind, habe ich dann auch das passende Werkzeug, die beiden Hähne auseinanderzunehmen, zu entkalken und zu säubern – danach sollte es eigentlich wieder funktionieren…. wir werden sehen…

Partschins, Freitag, 02. Januar 2026

…wir sind noch nicht wieder im Rhythmus angekommen, sind erneut etwas später aufgestanden… Business as Usual 🙂 … dann nutzten wir erneut den kostenlosen Waschservice – Bettwäsche wieder gut riechend und sauber bezogen… weil es gewisse Wartezeit brauchte und heute der «schlecht-wetter» Tag war, machten wir mal wieder einen z’Morge 😀 3-Minuten Eier, Brot, Aufschnitt, Kaffee… lecker war es 🙂

Übrigens – der schlecht-wetter Tag hat unglaublich viel Sonne – die Bewölkung liegt mehr im Norden Richtung Meran. Wir machten uns erneut auf den Waalweg Rabland, nahmen dann aber nicht den Sonnenweg, sondern den Abzweiger nach unten… durch Apfelplantagen, einem Bach entlang bis wir wieder in Plauns angekommen sind – dann gings auf den Rückeweg der Etsch entlang, einen kurzen Abstecher im Spar, um ein paar gesunde Leckereien mitzunehmen, die es in der Schweiz nicht gibt 🙂

Noch etwas Sonne auf der Liege zu einem leckeren Glas Weisswein geniessen… und Zack, ist die Sonne weg, ist es gefühlt 20 Grad kühler 🙁 also sofort rein in die gute Stube, Heizung aufdrehen und drinnen weitergeniessen… Zum Abendessen gab es leckeres selbstgemachtes Thai – das ist einfach «superfood», dazu ein einen Cabernet von der Casa Defra

Partschins, Samstag, 03. Januar 2026

Happy Birthday Robin – 24 Jahre alt! …wie die Zeit vergeht! Die Bilder, die wir gestern noch gesehen hatten, verhiessen für ihn einen harten Tag für heute 😉 Abwasch und Kurz-Spaziergang, danach noch kurz den 1. Lauf des Riesenslaloms geschaut – und dann gings los, auf dieselbe Tour wie am 1. Januar 2026. Die Tour hat uns so gut gefallen und das Bänkli für das Picknick ist genial gelegen. Das Wetter ist wieder unverschämt schön und wir waren zügig unterwegs, machten den Weg innerhalb von 1 Stunde und 7 Minuten, dann waren wir beim Bänkli angelangt – 3.7 Kilometer und 387 Höhenmeter. Ein leckeres Picknick und einen Knochen für Ferox & Brandy, Sonne, Wärme… und dann sahen wir 2 Wanderer, die in unsere Richtung unterwegs waren und leider Gottes einen Boxer mitführten… das bedeutet für uns, viel Platz machen, weil Ferox einfach zu rassistisch ist – Boxer gehen überhaupt nicht… anleinen und wegstehen… danach konnten wir es weiter geniessen 🙂 Der Abstieg verlief dann relativ zügig und wir konnten bei Ankunft noch die Siegesfahrt von Camille Rast sehen 😀

Dann war Badezeit für Denise im Infinity Pool und ich sonnte auf dem Liegestuhl, bevor wir dann einen leckeren Apéro genossen – etwas Chips, Oliven und Champignons, dazu einen Franciacorta Ca’del Bosco – zu Ehren zum Geburtstag von Robin 😉 um 18.00 Uhr gings auf einen kleinen Spaziergang, bevor wir dann ins zu zweit in Dorf ins Restaurant Panorama spazierten. Heute mal auswärts essen: Ein Filet vom Grill, gegrilltes Gemüse, Pommes-Frites – einfach toll! Den Wein wollen wir nicht vergessen zu erwähnen – eine Wucht, dieser Toskaner: Cabreo, Il Borgo Toscana 2022! Gerne mehr davon in meinem Weinkeller 😀 Ein Besuch im Restaurant können wir sehr empfehlen!

Partschins, Sonntag, 04. Januar 2026

Die Vollmond-Nacht haben wir geschafft 😀 etwas lautes Töff-Fahren war angesagt, Ferox konnte nicht alles gegessene für sich behalten… naja, der Tag jedenfalls startete sonnig aber ziemlich frisch wie schon die vergangenen Tage 😉 Heute gehen wir es ruhig an – der Platz hat sich erwartungsgemäss geleert weil die meisten am Montag ja wieder zur Arbeit gehen – Ausnahmen sind die Pensionäre und wir beide… Denise ist fleissig am Kleider waschen – so gibt es weniger zu Hause zu tun. Das Frühstück bedeutet für Heute die «Reste essen» und dazu gehören auch die 3-Minuten Eier 🙂

Dann machten wir uns auf einen kleinen Spaziergang – rauf zum Hof, dann den Sonnenweg bis Rabland und zurück dem Rablander Waalweg entlang, zurück auf den sehr leer wirkenden Campingplatz… Morgen werden auch wir den wunderbaren Ort verlassen und die Heimreise antreten… Noch etwas die Sonne geniessen, dann räumten wir gleich alles rein und machten es reisefest.

Das heutige Abendessen – man kann schon fast von «Tradition» reden – war eine bestellte Pizza. Diese konnten wir im Restaurant/Bar hier auf Platz auswählen, bestellen und heiss im Paradisli verspeisen. 1x Verdura für die Prinzessin, 1x Cappriciosa für mich – sehr lecker, dünner und knuspriger Teig, sehr reichhaltig gefüllt und eine sehr grosszügige Grösse. Dazu verköstigten wir die letzte Flasche Rotwein, einen Lagrein aus dem Spar hier in Rabland – leider kann ich den Wein im Internet nirgends finden… Abwasch ist auch erledigt und so können wir morgen ganz entspannt «ausschlafen» und dann den Platz verlassen – das muss einfach vor 11.00 Uhr geschehen 🙂

Partschins, Montag, 05. Januar 2026

Um 09.00 Uhr sind wir aufgestanden, ich bin los mit Ferox und Brandy, Denise hat den Paradisli-Innenbereich aufgeräumt, gesichert und dann den äusseren Bereich ebenfalls noch aufgeräumt. Um 11.00 haben wir den Campingplatz verlassen, alles entsorgt und noch etwas Restwasser mitdabei. Wir starteten mit einem letzten Einkauf im Spar, dann gabs etwas Benzin für unser Paradisli – wir heizen ja mit Diesel – und schon waren wir in Richtung Schweiz, Ofenpass, Vereina-Verlad und dann auf direktem Weg nach Hause unterwegs. Aktuell ist es 14.00 Uhr und wir sind mitten im Vereina – man muss die Zeit gut nutzen 😉

Es ist 16.00 Uhr vorbei und wir hatten noch einen kurzen Halt in Oberhasli gemacht. Die Hunde ausgeführt und dann nach Hause 🙂 Unterdessen sind die Wasserhähne entkalkt, das Paradisli ausgeräumt und geputzt, alles Wasser entleert und «winterfest» gemacht. Am 12 Januar ist es dann Zeit für die jährliche Dichtungsprüfung, danach werden wir dann endlich mal die Wassertankreinigung machen…

Weihnachten 2025

Via Innsbruck ins Südtirol (21.12.2025 – 27.12.2025)
Naturcamping Lärchwiese

Reise via Pill (bei Innsbruck) nach Vals (Camping Lärchwiese)

Niederhasli, Sonntag, 21. Dezember 2025

Am Sonntag noch den ganzen Haushalt und Wäsche erledigt, dann unser Paradisli gepackt und um 15.00 Uhr gings los Richtung Innsbruck. Wir haben spontan unseren Urlaub eine Tag vorverlegt und werden auf einem Stellplatz nächtigen, bevor es dann über den Brenner nach Vals-Mühlbach geht.
Die Fahrt war ganz ohne Stau, getankt hatten wir erstmals gleich nach der Grenze. Dann gings weiter, durch den Vorarlberg-Tunnel für € 12.50 – wir sollten in der Schweiz ebenfalls für die Gotthard-Durchfahrt einen Beitrag einfordern… Dann gings vorbei an Innsbruck in ein kleines Dorf Namens Pill – hier hat es einen sehr komfortablen Stellplatz, der alle Annehmlichkeiten erfüllt…

Pill (A), Sonntag, 21. Dezember 2025

Den grünen Knopf gedrückt und heraus kam eine Keycard mit QR Code – mit dieser gibt es den Zugang zum Stellplatz und die Abrechnung für Strom. Totaler Self-Service! Wir hatten freie Wahl, von den 50 Plätzen waren gerade Mal 6 Stück besetzt. Strom angezapft, eine Fertig-Pizza mit weiteren Leckereien bestückt und dazu ein schönes Glas Rotwein genossen.

Morgens arbeitete ich ein wenig, gestartet um 08.00 Uhr mit dem MoMo Call, dann organisierte ich einen Techniker für zu Hause, weil die Wärmepumpe «tropfte» – das alles, während Denise die Hunde ausführte, den Abwasch und das Paradisli wieder «abfahrbereit» machte. Dann gings los, wir machten noch die Entsorgung des Grauwassers und bezahlten unsere Euro 29.00. Wir sind begeistert von diesem Stellplatz und werden beim Besuch von Innsbruck oder der Durchreise gerne wieder dort nächtigen…

Der Weg führte uns zu erst an eine Tankstelle, dann auf die Autobahn Richtung Italien über den Brenner. Auch hier war der Verkehr sehr flüssig und wir waren in 90 Minuten am Zielort angelangt. Der Weg zum Camping hatten wir wohl übersehen, waren dann falsch positioniert, um den Camping zu erreichen, konnten ihn aber von oben her sehen… also wieder runter, dann kurz angerufen und siehe da – einfach eine Einfahrt früher abbiegen, dann klappte es auch für uns 🙂

Vals-Mühlbach, Montag, 22. Dezember 2025

Bei der Rezeption freundlich empfangen und Hallo gesagt, letzte administrative Fragen beantwortet – danach haben wir unseren Platz bezogen… Riiiiiesig gross – aber stimmt für uns 😉 Unterdessen ist es 14.00 Uhr und ein kleiner Spaziergang war angesagt.
Danach noch kurz das Paradisli aufgebockt, damit auf jeden Fall das Blut in die Füsse fliesst und nicht in den Kopf… Strom angehängt, Wasser gefüllt (1 Liter pro 10 Sekunden…), Wärme-Aussenhülle montiert und alles eingerichtet. Fantastisch!! Danach machten wir einen Rundgang auf dem Platz, begutachteten die Nasszellen, den Shop, die Hundedusche und das Restaurant.

Es chalts Plättli häts denn dörfe sii… lecker! Gestärkt gings dann in die Planung des Abendessens 😉 Denise surfte danach etwas mit Internet, ich machte mich an die Arbeit – ein paar Emails, zwei Telefonate und wie so oft – etwas Administration…
Ich machte mich noch auf einen Spaziergang mit den 4-Beinern, während Denise das Abendessen vorbereitete… einen fantastischen Kabeljau und einen gemischten Salat – Chutney Bohnen, Kopfsalat, Champignons, Gurke und ein super Dressing – dazu etwas Weisswein, einen Pinot Grigio aus dem Shop…

Vals-Mühlbach, Dienstag, 23. Dezember 2025

Um 09.00 Uhr war es Zeit aufzustehen. Eine kalte Nacht liegt hinter uns und wir werden für die kommende Nacht den Nachtvorhang ziehen… zu Lasten vom Plätzchen für Brandy. Indoor mit 7.5 Grad ist aber definitiv nicht toll, auch für die Hunde nicht. Mal schauen, wie kalt es kommende Nacht wird.

Mein Start war die Arbeit – rund zwei Stunden war ich dran. Denise hat alles andere erledigt (DANKE!), dann machten wir uns auf den ersten und grösseren Spaziergang. Die Route war angeschrieben mit «Rundweg Valser» – und los gings 🙂 Am unteren Ende angekommen, entschieden wir uns für den steilen Aufstieg, was sich echt gelohnt hat – ein wunderbarer Pfad, wenn auch sehr steil, voller Lärchennadeln, Wurzeln und hin und wieder mal ein Rinnsal von Wasser. Schön waren die 7 Kilometer mit 200 Höhenmeter 🙂

Unterdessen die tollen Nasszellen für die Körperhygiene genutzt, nochmals gearbeitet und dann in den Apéro 🙂 wunderbar!

Vals-Mühlbach, Mittwoch, 24. Dezember 2025

Heilig Abend… aber nun ist erst mal Morgen 🙂 Ein klein wenig Arbeit hatte es tatsächlich – und danach gabs ein reichhaltiges und leckeres Frühstück oder sagen wir einen Brunch… und dann kam der Schnee 😉 ja, tatsächlich hat es etwa 5 cm Neuschnee gegeben und nun ist «alles» in weiss gepackt. Dann machten wir uns am Nachmittag auf einen kleinen Spaziergang, genannt «Moosweg» – wieder ein herziger Pfad durch Tannen- und Lärchenwald… leichter Schneefall begleitete unseren Spaziergang und auf dem Rückweg hatten wir noch ein Hermelin gesehen – total süüssss!!

Zurück im Paradisli, etwas relaxen, TV schauen, Hygiene Zeit… dann hat es eingedunkelt und wir starteten unseren Heiligabend 2026 – ganz zu zweit, ohne Familie… Wir starten mit einem Apéro: Kessler Chips, eingelegte Artischocken, Ca’del Bosco Francia Corta – Fantastischer Start! Etwas später… Ingwer wird feingerieben und angebraten, frisches Fondue «Moité-Moité» vom Lidl und dazu noch reichlich Chili-Gewürz – perfekt! …und dazu ein Flascherl aus dem Priorat: Vall de Llach embruix 2022, eine super Begleitung zum Fondue! …und noch etwas Notting-Hill mit den Superstars Hugh Grant und Julia Roberts und einem unschlagbaren Spike 😀 …und als kleines Dessert gabs einen Apfelstrudel vom Restaurant nebenan – dieser ist lecker, kommt aber keinesfalls an ein Original ran, denn es war kein Strudelteig… unterdessen erreicht uns auch ein Foto aus Dielsdorf, wo das Familienfest ohne uns zwei stattfindet – nächstes Jahr dann wieder 😉

Vals-Mühlbach, Donnerstag, 25. Dezember 2025

Etwas verschlafen haben wir und sind erst um 0930 Uhr in den Tag gestartet. Der Himmel zeigte sich blau mit ein paar Wolkenfelder. Denise brachte das Paradisli zum glänzen und machte den Abwasch von gestern während ich mich auf den Weg mit den beiden 4-beinern machte.

Wir machten uns dann unwesentlich später auf einen Spaziergang, der auch den Namen Wanderung verdient hätte… geplant war eine nicht so grosse Tour, aber es passte «einfach». Eine schöne Wanderung und vielleicht dann auch mal sinnvoll, wenn wir uns Spikes gönnen für zukünftige solche Wanderung. Nach rund 5.5 Kilometer sind wir auf der Fane Alm angekommen und waren beeindruckt vom Charme und der weihnächtlichen Dekoration. Wir setzten uns auf die Terrasse der Zingerlehütte. Drinnen war es sehr gut besetzt und auch auf der Terrasse der ersten Etage war es gut besetzt. Wir gönnten uns einen Apérol Spritz und dazu ein kaltes Plättchen… es hätte nicht besser sein können!
Im Anschluss machten wir uns auf den Weg zurück – dieses mal jedoch der Pass-Strasse entlang. Und nach unten gings doch sehr viel schneller als auf dem Hinweg 😀 Gegen 16.00 Uhr sind wir dann zurück, konnten die tollen und grosszügigen Hundeduschen nutzen!

Zum Abendessen soll es heute etwas leichtes und «wenig» sein. Tolle Teigwaren aus Dinkel in einer «Reste-Verwert-Sauce»: Aubergine, Tomaten, Zucchetti und Feta – eifach weltklass! Dazu gabs den immer guten «Prima» und als Schmankerl noch die Merry Blissmas Aufführung vom letzten Jahr auf SF1.

Vals-Mühlbach, Freitag, 26. Dezember 2025

Blauer Himmel, kein Wölkchen zu sichten – fantastisch! Herrliche Temperaturen und an der Sonne gefühlt 5 Grad wärmer. Wir machten uns heute auf den Weg Richtung Ski-Gebiet… erste Überlegungen, mit dem Gondeli raufzufahren und oben die Panorama-Wanderung zu machen, haben wir aufgrund des Preises von € 70 verworfen. Das kommt ja einer Ski-Tageskarte gleich… Also gings zu Fuss los und zwar Richtung Grossberghütte, wo wir planten etwas zu trinken und die Sonne zu geniessen… so viel zur Theorie 😀 Wir nahmen den Weg in Angriff bei Sonnenschein, überquerten die Skipiste und dann gings im Schatten der Bäume den Weg hinauf. Unterwegs lag ein totes Reh, das von den Wildtieren schon ziemlich gut verspeist wurde… auch Ferox und Brandy wollten sich dran laben, aber zum Glück haben wir die zwei gut erzogen und eben, ganz so frisch war es ja nicht mehr… Es ging steil hinauf – die uns bekannten 420 Höhenmeter hätten wir nach 2.8 Kilometer geschafft… aber plötzlich sahen wir uns auf der Ski-Piste und entschlossen uns, das Unternehmen «Grossberghütte» abzublasen. Anstelle dessen machten wir uns auf einem Platz an der Sonne «gemütlich» – wir waren im Ständerat, weil wir (noch) keine Sitzkissen besitzen… diese sich selbstaufblasenden Sitzkissen brauchen kaum Platz und werden wir dann mal im 2026 besorgen… Die kleine Verstärkung und einen Hundeknochen für Ferox und Brandy haben gut getan… Der Rückweg war unangestrengt und wir waren viiiiiel schneller unten als oben 😉

Heute ist die letzte Nacht auf diesem wunderbaren Camping. Die Schattenlage ist natürlich bedauerlich – bereits nach der Mittagszeit ist fertig Sonne – dafür ist es immer weiss und der Boden bleibt gefroren, respektive die Hunde haben saubere Pfoten 🙂 Wir machen es uns gemütlich beim Apéro, planen den morgigen Tag – die Reise, Einkaufs-Stopp, Einkaufsliste, … und bald ist es Zeit für Abendessen.

Vals-Mühlbach, Samstag, 27. Dezember 2025

Tagwache, Morgenkaffee – dann Aufgabenteilung 🙂 – ich gehe spazieren mit Ferox & Brandy während Denise aufräumt. Als ich zurück bin, ist schon beinahe alles bereit. Noch ein paar Handgriffe, dann starten wir – Entsorgung, Abfallabgabe, dann raus auf die Strassen von Vals in Richtung Meran. Ein kleiner Stau – die Südtiroler kennen das Reissverschluss-System nicht – dann gings ganz entspannt nach Varna, wo wir unseren Vorrat wieder auf Vordermann brachten. 2x 6 Flaschen Mineralwasser waren das wichtigste, weiteres wie Wein, Käse, Fleisch und Crackers gesellten sich zum Einkaufskorb und danach gings weiter. Vorbei an Bozen, dann Meran und an der Bierwerkstätte Forst vorbei – das hatten wir bereits besucht und es war «rammelvoll». Dann gings bei Rabland rauf nach Partschins, welches zu Meran gehört, jedoch auch oft «Eingangstor zum Vinschgau» genannt wird… und um 13.30 Uhr öffnen sich die Pforten zum Camping am Sonnenberg…

Südtirol | Sexten

05. – 13. September 2025
Campingpark Sexten

Niederhasli, Freitag, 05. September 2025

Die «Sommerferien» stehen an – der bisherige Sommer ist uns aber noch eine Menge schuldig… mal schauen, ob wir etwas vom Sommer im Südtirol und im Allgäu finden 😉
Bereits um 14.10 Uhr konnten wir losfahren – Denise hatte frei, und ich habe bereits um 12.00 Uhr den Laptop runtergefahren – FANTASTISCH! Die Reise ging Richtung St. Gallen, in Altstätten dann über die Grenze nach Österreich – dann noch einen Pickerl kaufen für die MAUT und weiter gings Richtung Vorarlberg – durch den Tunnel und weiter Richtung Innsbruck. Dann noch über den Brenner und irgendwann dann Richtung Pustertal…

Sexten, Freitag, 05. September 2025

Um 20.00 Uhr stellten wir fest – es hat keinen freien Stellplatz beim Camping – also an die Reception, ob unser Platz auch bereits einen Tag (oder besser gesagt Nacht) früher zu beziehen ist… Der Platz 194 ist besetzt, aber die 191 können wir beziehen und dann morgen einfach auf die 194 wechseln, sobald er frei wird… Deal! So konnten wir ganz gemütlich einen Apéro Riche vorbereiten und «ankommen»!

Sexten, Samstag, 06. September 2025

Ausgeschlafen und die Sonne zeigte sich in ihrer ganzen Pracht – Kaiserwetter!! Ein kleiner Spaziergang und nur gerade mal die Stühle ausgepackt, etwas Kaffee getrunken und immer mal wieder zum Platz 191 geguckt, wann die den Platz verlassen… Gegen 11.00 Uhr bekommen wir Besuch – Platz 191 🙂 Die müssen auf unseren Platz und wollten wissen, wann wir uns wohl bewegen… 😛 Scheissndregg, hätten wir früher gewusst, dass die nicht den Platz verlassen sondern wir den Platz tauschen, wir wären viel eher aufgestellt gewesen…

Nun denn – gut Ding will Weile 😉 Wir haben also den Platz getauscht und nun alles auch installieren können – Grill, Tisch, Zelt, Solar-Lämpchen, etc, pp… und das alles bei schönstem Wetter. Ein Spaziergang – noch keine wirkliche Wanderung – rauf zum Kreuzbergpass und wieder zurück. Ein kleine Besichtigungsrunde auf dem Camping, dann noch ein Abstecher in den kleinen Camping-Markt – da gibt es den wohl leckersten Apfelstrudel ever!!! …und etwas Wein 🙂
Ein kleiner Apéro, Körperhygiene und dann Besprechung für das Abendessen – Husarenspiess, Linsen-ChutneyBohnen-Kichererbsen-Salat, Grillkäse und dazu einen wunderbaren Merlot Cantina Colterenzio 🙂 und eben – zum Dessert ein Stück Apfelstrudel!

Sexten, Sonntag, 07. September 2025

Um 10.00 Uhr müssen wir ready sein – unser Uber aus Zürich fährt nach Moos, dem Start der heutigen Wanderung 😀 Just in Time – 2 Hunde in den schwarzen Hyundai, einsteigen und los gings nach Moos. Auto in die Tiefgarage, Frauen-Pipi und los gings in Richtung Nemes-Alm – hier die ganze Wanderung 🙂 Diese Wanderung absolvierten wir mit Schwesterchen Yvonne und dem Schwagermeister Dani 🙂

Nach etwas unter 20 Kilometer, einer wunderbaren Wanderung mit Begegnungen mit Kühen, Esel, Pferden, Spaziergänger an Stöcken, MTBiker und Lieferanten, einer leckeren kalten Platte auf der Nemes-Alm, etwas Wein, Bier und Cola, anstrengendem «nach unten laufen», gönnten wir uns als nächstes ein Pool und Whirlpool… Nachdem ich rausgefunden habe, was der Spass in Euro so kostet, gings husch zur Reception – wir möchten gerne das «Paket Pool» mit 5.50 pro Person / Tag… wird uns günstiger kommen als 14 Euronen pro Person pro Mal wir Whirlpoolen…

Unsere Vierbeiner machten nach dieser Tour keinen Wank mehr und so starteten wir mit einem kleinen Apéro – etwas Schüttelbrot und Wasabi-Erdnüsse, dazu der Pinto Gris vom Platz himself… Danach kredenzten wir nochmals einen tollen Merlot (denselben wie gestern), ein fantastisches Rinderfilet vom Grill, Gemüse aus dem Backofen und selbstgemachte Denise-Spätzle… life is beautyful! Zum Dessert erneut ein fantastisches Stück Apfelstrudel – der ist einfach der Hammer!

Sexten, Montag, 08. September 2025

Auch heute Morgen – eitler Sonnenschein, frische Temperaturen und gute Laune 😀 Treffpunkt ist heute 09.30 Uhr auf dem Parkplatz mit Yvonne & Dani… welch Überraschung, Dani ist alleine mit dem Auto gekommen – und Yvonne ist auf eine Joggingrunde und etwas später bei uns eingetroffen… und los ging es Richtung Kreuzbergpass – dann links weg und los gings mit den Höhenmeter, vorbei an den Baumgesichter am Monte Castelliere, an der Wandwiese vorbei, weiter hinauf mit wunderbarem Blick auf die drei Zinnen! …und dann gings wieder runter, vorbei am Freilichtmuseum Anderter Alpe, erneut an der Wandwiese und einen alternativen Weg zurück auf die Kuhweide… und plötzlich waren über 18 Kilometer abgelaufen und wir befanden uns beim Paradisli 🙂 Was für eine fantastische Wanderung – schon wieder 😀

Einen kleinen Apéro bevor wir uns ins warme Nass begeben, etwas planschen, aber vor Allem den Whirlpool geniessen – danach Körperhygiene und Vorbereitung für das Abendessen… unsere Vierbeiner sind müde, geniessen die Nähe zu uns, sind aber auch «nudelfertig».
Ein Doppelburger vom Grill mit Käse mittendrin – lecker Brötchen mit scharfer Sauce, Tomate, Salat und Zwiebeln… noch etwas Tomatensalat mit Mozzarella-Kügelchen – und zu guter Letzt ein – guess what – ein Stück Apfelstrudel 😉

Sexten, Dienstag, 09. September 2025

Kaiserwetter zum vierten? Der erste Eindruck (Dachfenster) hätte es vermuten lassen… leider Nein – noch kein Regen, aber doch ziemlich durchzogen… Auf Empfehlung von Dani machten wir uns auf den Weg, die Sexten Rundwanderung zu absolvieren. Erstmal runter zum ZinFux 🙂 dort startete für uns die Runde – mit relativ wenigen Höhenmeter führte der Rundgang vom Osten, rüber in den Westen 😀 Wir waren schon beinahe durch, da fing es zu Tröpfeln… Die Regenjacke hatten wir dabei und nach 5 Minuten konnten wir sie auch schon wieder ausziehen und die letzten 2.5 Kilometer wieder im Trockenen laufen.

Zur Stärkung gab es Viererlei Salate – Kichererbsen, Chutney, Linsen und Grünsalat… Unterdessen Regnet es schon eine ganze Weile, aber sehr dezent… das wird sich, wenn die Aussichten stimmen, morgen verstärken, bevor es am Donnerstag wieder mit Sonne weitergehen soll. Heute Abend wurden wir vom Zürcher Uber Taxi abgeholt für ein gemeinsames Essen in der Residenz, wo Yvonne & Dani residieren – dem Bad Moos Dolomites Spa Resort. Ein Willkommens-Apéro zu Live-Musik, Illustre Gesellen wir Reinhold Messner, grosses Buffet zur Vor-Vorspeise, danach ein tolles Süppchen, ein Kabeljaufilet, ein Käsebuffet, ein Dessertbuffet… einfach krass gut und soviel zu magst… Dazu gab es einen lecker Sauvignon Sanct Valentin «St. Michael Eppan» zum Fisch und zum Käse und Schweinsfilet von Dani einen Merlot von Elena Walch – Riserva 2021 – beides Weine, die sich durchaus in meinem Weinkeller hübsch gestalten würden… Was für ein toller Abend – Danke tuusig!

Sexten, Mittwoch, 10. September 2025

Zum regnerischen Mittwoch gibt es nichts zu berichten – wir machten uns einen gemütlichen Indoor Tag, 3x Spaziergang mit den 4-Beinern (die es auch nicht toll fanden). Am Nachmittag wagte sich Denise ins warme Nass – und, oh Überraschung – sie war nicht alleine 😉
Zum Abendessen machten wir uns ein lecker Fondue, gespickt mit Peperoncini und Ingwer und etwas Weisswein… Wir haben alles aufgegessen (leider) – es war ganz anständig viel (zu viel) 😀

Sexten, Donnerstag, 11. September 2025

Das Wetter war wesentlich freundlicher, als wir es uns erhofften und so machten wir uns auf den Weg auf die Nemes-Alm, einer sehr schönen und gemütlichen Wanderung – das Ziel hatten wir auch schon mit Dani & Yvonne erreicht 🙂 Dieses Mal machen wir jedoch keinen sitzenden Halt und bewegten und gleich weiter nach hinten, wo es – ich musste eingestehen – kein Wanderweg zu finden war… so gings dann wieder zurück und wir folgten den Wegweisern zum Kreuzbergpass 😀 so sind wir dann wieder auf dem Platz angekommen – und unser Zelt ist wieder trocken – also gleich demontiert, zusammengefaltet und eingepackt 😀

Als nächstes war es Zeit für ein wenig warmes Wasser – ein bisschen Blubber im Schwimmbad, etwas mehr Blubber im Whirlpool und einer Top-Aussicht zu den Dolomiten… Etwas später machten es sich die Schweins-Filet-Medaillon, umwickelt mit Speck, auf dem Grill bequem und sechs Minuten später sassen wir beim Abendessen mit Gemüse, Gemüse-Fritten (aus dem eingepackten Air-Fryer) und einer Flasche Lagrein von Elena Walch – schön, wenn es schön ist 🙂

Sexten, Freitag, 12. September 2025

Das Wetter war mal wieder freundlicher als wir es erwartet haben. Also machten wir uns auf den Weg, mal etwas zu laufen und nichts grossartiges zu unternehmen… etwas Pause tut immer gut 😉

Wir starteten wie gestern, wollten aber keinesfalls schon wieder auf die Nemes-Alm… also gings mal dem Wegweiser Malgo Coltrondo nach, der meinte, die Reise dauert etwa 1 Stunde… Ein gepflegter Weg, immer wieder mal Wasser für Brandy & Ferox und meistens begleitete uns die Sonne. Nach besagter Stunde sind wir beim Malgo Coltrondo angekommen – ein Bergrestaurant, das wir nur kurz von aussen betrachteten, denn wir wollten wieder auf Platz. Kurz die Wanderwege-Tafeln gelesen und darauf die Nemes-Alm gesichtet 🙂 Also, los gings – und 35 Minuten später zogen wir an der Nemes Alm vorbei und wählten bei der Gabelung zum Kreuzbergpass einen neuen, ziemlich direkten Weg! Am letzten Tag also nochmals neue Wege bestritten 😀

Wieder zurück machten wir uns fast bereit, nochmals etwas Whirlpool und warmes Wasser zur Regeneration zu geniessen – es kam anders und eine Whatsapp von Ralph Wutscher hat uns erreicht. Er hat Biker-Jungs-Weekend mit Roger & Pirmin und nächtigt auf dem Kreuzbergpass. Und 15 Minuten später stehen wir um unseren Apéro Tisch und geniessen mit Ralph und Roger ein Glas Pinot Gris, zweierlei Chips und Salzbretzel. Etwas später stiess auch noch Pirmin dazu – er machte die Rückreise zum Hotel mit dem Velo, während Ralph & Roger diese mit dem Auto bewältigten.

Nach der Körperhygien gings dann um 18.30 Uhr zum Abendessen in die Taverne 🙂 Es gabe einen geschmacklosen Ziegenkäse (2 Bergspitzen) mit Ruccola – den Eisbergsalat vermissten wir, bekamen aber dafür ein Separaten Teller mit grünem Salat 😉
Danach gab es für mich ein lecker Stück Fleisch mit grossartigen Röstaromen, 3 Mini Röstis, Ruccola-Tomaten-Parmesan-Mix und einer Flasche Pinot Noir von wem auch immer (den würde ich definitiv niemals kaufen…). Denise hat sich eine Veggie-Pizza bestellt, geschmacklich gut, aber keine Weltklasse. Aber wichtig war, dass wir einen ganz gemütlichen Abend gemeinsam verbrachten und es nichts mehr zum abwaschen gab 😉

Sexten nach Schwangau
Samstag, 13. September 2025

Wir erledigten noch die letzten Aufräumarbeiten, dann gings zur Kasse und Bezahlung der Optionen 😉 Etwas Strom, die Badeeintritte, Kurtaxe… dann das Grauwasser entsorgen und los gings auf die Reise ins Allgäu. Mit rund 260 Kilometer keine grosse Sache, aber der Verkehr hatte es in sich… Da war mal die Strecke vor der Autobahn – der Stau hat auf Höhe Dörfl gestartet und löste sich erst auf der Autobahn Richtung Brenner. Kurz nach der Passhöhe bei der Raststätte, konnten wir in Nosslach einen Stopp machen und im Grünen die Vierbeiner mal ausführen. Danach gings locker weiter, bis es dann nochmal ganz überraschend staute… Auf Höhe Mühl zum ersten Mal, dann – als ob nix wäre – gings flott weiter bis zum nächsten Halt auf Höhe Unterletzen… offenbar doch nicht so «grenzoffen», wie man es in der EU erwartet… Vor Füssen konnten wir dann rechts weg in Richtung Schwangau 🙂 und bevor wir zum Camping fuhren, machten wir uns auf den Weg Richtung Füssen (von der anderen Seite), um im Lidl noch etwas Vorrat einzukaufen. Und auf dem Parkplatz sagte uns ein Whippet im VS Wohnmobil noch kurz Hallo 🙂 Und in Füssen hat es einiges an Stellplätzen für Wohnmobile. Die letzten wenigen Kilometer schafften wir auch noch und sind um 17.45 Uhr angekommen.

Der Mittelmeerküste entlang… (IT, MC, FR, ES)

30. August 2024 – 22. September 2024

Übersicht unserer Reise auf Google-Maps: Link

Niederhasli, Freitag, 30. August 2024

Wir sind bereit für unsere erste grosse Reise mit unserem Paradisli und starten Richtung Mailand… Weil Stau angesagt war am Gotthard, haben wir die Route über den San Bernardino gewählt und die Tour durchgehend genossen… bis zum Zeitpunkt, da der Verkehr stand und stockte vor und um Lugano herum… über die Grenze, Como und dann Autobahn bis in Zentrum von Mailand, wo wir einen kleinen Parkplatz besuchten, der 24h bewacht ist – ein Wohlfühlfaktor, den wir uns in der italienischen Fashion-Stadt nicht missen wollten. Für 5€ können wir hier nächtigen, müssen aber um Mittag den Platz verlassen… Hier die Adresse: (https://park4night.com/de/place/304910) Leider haben wir einen kleinen Steinschlagschaden, der immer grösser wird. Ein Anruf bei Carglass in die Schweiz, welche die italienischen Kollegen informieren werden. Mal schauen, wann wir etwas hören und möglicherweise auch die Scheibe ersetzt bekommen… heute haben wir jedenfalls nichts gehört 😉

Mailand, Freitag, 30. August 2024

Ein kleiner Apéro bei Ankuft auf dem Parkplatz durfte nicht fehlen, hatte ich doch allen Grund auf ein neues Abenteuer anzustossen – Zeit für Veränderung! Auch der Ferienstart ist wunderbar gelungen, trotz Steinschlag-Schaden an der Frontscheibe… Danach gings auf Erkundungstour in einer uns unbekannten Stadt. Mit ChatGPT noch kurz eine kleine Tour abgeholt und bei GoogleMaps abgebildet und schon waren wir «on Tour» 🙂

Zuerst durch den Simplon-Park, dann um das «Castello Sforzesco» – da durften wir etwas vom klassischen Konzert, welches gerade stattfand, mithören – bis hin zum Springbrunnen, weiter der Via Dante bis zum «Piazza del Duomo», danach durch die Shopping Meile «Galleria Vittorio Emanuele II» bis zum «Teatro alla Scala» und dann wieder zurück, bis zu unserem Paradisli… Die Temperaturen sind noch immer bei 23° und unterdessen ist es Mitternacht – Zeit für die Horizontale ohne Decke… 😉

Imperia, Samstag, 31. August 2024

Die Weiterfahrt haben wir um 09:40 Uhr gestartet mit dem Ziel Camping Capo Mele in Laigueglia. Dort angekommen wurde uns verkündet, dass der Platz belegt ist – also war die Weiterfahrt gegeben. Ein kurzer Anruf beim Stellplatz in Imperia, der sich aber auch Camping nennen darf, war erfolgreich und wir nahmen die 20 Kilometer Entfernung in Angriff. Um 13.30 Uhr waren wir bereits angekommen und durften unsere 4-Beiner auf dem Hundeareal frei lassen. Danach bekamen wir unseren Platz – Mutter und Tochter kümmerten sich um unser Wohl und weil ich der italienischen Sprache nicht mächtig war, unterhielten sich die Tochter in englisch und die Mutter in französisch. mit mir 🙂

Den Tag verbrachten wir auf Platz… Um 15:00 Uhr brauchten wir unbedingt was zu Essen – es chalts Plättli – und danach genossen wir den Pool. Ein anschliessendes Nickerchen war bitter nötig – die Batterien hatten noch richtig Auflade-Potential 😉 Weil es uns hier gut gefällt, haben wir bereits um eine weiter Nacht verlängert!
Nach der Körperhygiene machten wir uns auf den Weg an die Küste und flanierten der Strandpromenande entlang bis wir am Schiffshafen ankamen… wunderbare Boote, Schiffe, Kähne… Wahnsinn, was für wunderschöne Schiffe der Kapitalismus erbaut hat. Reich sein kann schon sehr tolle Geschichten schreiben – wir sind zumindest im Herzen reich 😉
Auf dem Rückweg durch die Innehöfe und Seitengassen haben wir sehr schöne Restaurants gesehen – mal schauen, ob wir morgen auswärts dinieren 🙂

Imperia, Sonntag, 01. September 2024

Die Sonne küsste uns wach, nachdem uns die Fliegen bereits ärgerten – Morgenroutine und danach runter zum Strand, dieses Mal in die andere Richtung, wo auch die Hunde ihren Platz einnehmen durften. Erstmals wieder etwas Salzwasser im Maul und Ferox – nach langem Zögern – auch mit den Vorderläufen mal im Wasser 😉
Die Temperaturen stiegen stetig und wir machten zwangsläufig Umkehr zurück auf Platz.
Etwas chillen ein wunderbares «Schweizer Mittagsmenue» mit Capuns und etas Federweissem aus Zürich, immer wieder am Pool zum Abkühlen, Powernaps, Planung für Monaco, tiefgründige Gespräche und etwas Sonnenbaden… Ein «fauler» Tag, der unheimlich schön war.

Am Abend haben wir uns einen Apéro gemacht, bevor wir dann kurz von 21.30 ins Centrum spazierten, um noch etwas im Restaurant zu ergattern. Genossen haben wir frittierte Calamares mit etwas Gemüse und ein Fisch-Potato-Pesto Mousse und einer Flasche Roero Arneis im Restaurant «Ü Battistrasse«. Ein kleines dólce vom Eisstand für den Heimweg – Pistache & Salted Caramel, Yoghurt & Pistache, beides im Cornet. Das Leben ist schön, man muss es nur MACHEN!
Die 4-Beiner hatten wir auf der Kamera jederzeit im Griff, bis wir dann ankamen… da hörten wir den Ferox bellen, irgenwie musste er unsere Ankuft gespürt haben…
Jetzt noch einen Gallen-Tee – passend zum fettigen Essen und den bitterkalten Temperaturen von 25° 😉
Morgen werden wir direkt nach Monaco fahren und hoffen, wir bekommen einen vernünftigen Parkplatz und Temperaturen, so dass wir noch etwas Sightseeing machen können.

Monaco, Montag, 02. September 2024

Auf gehts nach Monaco, gemütlich losgefahren um zirka 10.30 Uhr und natürlich gespannt, ob wir einen Parkplatz ergattern können… leider Nein, zumindest nicht in der Nähe… gesehen haben wir einiges und doch eigentlich nichts, aber es war ein echtes Abenteuer, durch die Strassen von Monaco zu kurven 🙂 Das Navi machte es uns zusätzlich schwer, da immer mal wieder das GPS ausfiel 😀

Nizza, Montag, 02. September 2024

Nachdem wir unten an der Küste angekommen waren, gings wieder hinauf und dann Richtung Nizza, ein Katzensprung von Monaco entfernt. Da wir keinen Parkplatz vor Augen hatten in Nizza, habe ich mal die Variante «Hafen» gezogen. Und siehe da – wir durften eine grosse Lücke für maximal 2 Stunden besetzen. Die Temperaturen waren unterdessen schon sehr hoch und wir machten eine sehr kurze und möglichst schattige Tour, um zumindest einen Eindruck von Nizza zu bekommen.
Grundsätzlich hat uns die Stadt nicht sonderlich gut gefallen. Aufgefallen ist aber, dass Frankreich doch eine wesentliche Spur sauberer ist, als das Gesehene in Italien. Die Tour habe ich mit Komoot aufgezeichnet. Brandy und Ferox haben immer mal wieder Wasser bekommen und bevor wir dann Richtung Antibes starteten, gabs eine Wasserabkühlung für die Pfoten und den Nacken .

Antibes, Montag, 02. September 2024

Die kurze Weiterfahrt bis nach Antibes war eigentlich nur anstrengend durch Nizza hindurch, danach sehr entspannt 😉
Den Camping-Platz «Pylon» haben wir auf Anhieb erreicht und haben auch einen «abgelegenen» und ruhigen Platz bekommen. Ein Gewitter braute sich zusammen und wir sputeten uns mit dem Einrichten – just in Time aufgestellt und schon gings los mit einer nassen Abkühlung, die sich dann auch auf die Temperaturen auswirkten – nach der letzten heissen Nacht sehr willkommen.
Nach einem ersten Eindruck der Sanitären Anlagen und dem «Angebot» auf Platz war klar, dass wir morgen sicherlich weiterreisen werden. Da hat alles zu wenig Charme respektive Hygiene… aber positiv zu werten gilt der Pool sowie die Nähe zum Strand (300 Meter) und auch zum Carrefour (800 Meter). Für 50€ die Nacht inklusive Strom passt für uns das Preis/Leistungsverhältnis nicht wirklich…

Ein Besuch im Carrefour war notwendig – es fehlt uns an Mineralwasser und in Frankreich füllen wir diesen Bedarf immer mit Badoit! Ebenfalls etwas Wein, ein wunderbares Schweinsfilet und andere Leckereien, die wir im Rucksack transportierten. Danach besuchten wir noch den wunderbaren Stein-Strand – alles abgerundete und wunderschöne Steine, die auch das Laufen angenehm machten (und die Füsse sauber bleiben…). Einige Wohnmobile stehen auch gleich am Strand und wir sind schon etwas neidisch und fragen uns, ob die wohl auch dort übernachten werden… Wäre für uns also auch eine tolle Option gewesen – jetzt sind wir aber nun mal auf Platz.

Zurück im Paradisli gings los mit kochen (danke Denise!) – das Schweinsfilet fand den Weg mit einem Speckmantel in die Pfanne, dazu den besten Zucchetti-Auflauf auf Erden!!! Die Temperaturen sind auf eine so tollen Niveau, dass wir beschlossen, dieses Abendessen drinnen zu geniessen. Wir freuen uns nun auf eine coole Nacht 😉 …und auf einen neuen Camping 😉

Salins de Giraud, Dienstag, 03. September 2024

Die vielen bekannten Namen wie Cannes, Saint Raphaël, St. Tropez, Cavalaire-sur-Mer, Marseilles haben wir alle ausgelassen und uns entschlossen, direkt in die Camarque zu reisen – weil wir diesen und den ganzen Rest bis nach Spanien kennen und lieben… und die 4-Beiner mit dieser Hitze keine Sight-Seeing Touren machen können. Die Còte d’Azur hat uns einfach nicht wirklich abgeholt… vielleicht zu hohe Erwartungen und mit Nizza und Antibes nicht ins Schwarze getroffen.

Um etwa 15.00 Uhr sind wir in Salins de Giraud angekommen. Ein kleines Dörfchen mit einem ganz schönen und grosszügigen Campingplatz am Ende – Camping Les Bois Flottés de Camargue. Viele Bungalows, einige Zeltplätze und Stellplätze mit viel Platz, ein Pool, Péntanque, Pferde, Esel – und natürlich die Salzfelder… noch nicht gesichtet haben wir die Flamingos, welche wir hoffen, noch anzutreffen.

Wir haben die Parzelle 62 bekommen – besser geht aus unserer Perspektive nicht. Auf der Parzelle hat es noch ein Sonnenschutz, wo wir gleich unseren Tisch uns Stühle drunter stellten. Aufgestellt hatten wir blitzschnell – wir sind ein gut eingespieltes Team 😉
Kaum hatten wir den Pool und die Sanitären Anlagen besucht, machte ich mich auf den Weg zur Reception, um gleich zwei weitere Nächte zu buchen. Unsere Weiterfahrt wird also am Freitag stattfinde. Viel hat es hier zwar nicht, aber der Platz und das Ambiente hier laden ein um zu chillen, geniessen und ganz viel nichts zu tun 😉
Nach dem Baden und er wunderbaren Dusche stimmten wir den Abend mit einem Apéro-Riche ein – unterdessen steht fest, dass es auch gleich unser Abendessen war 😉 Zum Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg, das Dörfchen zu besuchen. Viel hat es nicht zu sehen, vielleicht auch eben gar nichts – nach einer Stunde hatten wir das Dorf umlaufen und noch die letzten Sonnenstrahlen photographisch (oder fotografisch) festgehalten.

Zurück auf Platz gönnen wir uns nun noch ein Gläschen Rotwein und jedem «es Reiheli Schoggi». Die Temperaturen sind weltklasse mit 26° um halb zehn – die Mücken sind auch nicht mehr so fleissig wir vor 30 Minuten. Etwas Mückenspray und eine Mückenspirale werden ihren Teil dazu beitragen, dass wir morgen nicht total verstochen sind (so hoffen wir es zumindest)…

Salins de Giraud, Mittwoch, 04. September 2024

Gut ausgeschlafen und erholt starteten wir den Tag bei etwas Sonne und vielen Wolken und angenehmen Temperaturen. Ein Spaziergang ins Dorf, um etwas Brot, Wasser und andere Kleinigkeiten zu besorgen, stand auf dem Plan. Zuviel Theorie für eine Umsetzung 😉 Die Boulangerie hatte zu (und macht wohl auch nicht mehr wieder auf) und der Spar war nahezu leer… So gab es zumindest ein 6er Pack Badoit und zwei Büchsen Salat (Bohnen und Mais) und etwas Tiefkühl-Gemüse…

An der Reception wurden wir ans Restaurant verwiesen für Bestellungen des Morgenessens – 4 Croissants und 1 Pain habe ich nun in Auftrag gegeben bei einer unglaublich uncharmanten Schönheit. Bei der Gelegenheit machte ich gleich auch noch eine Restaurant-Reservation für 19.00 Uhr… wir werden ihr (der uncharmanten Schönheit) wieder begegnen…

Das Wetter wurde immer freundlicher und wir sonnten noch ein wenig, bevor wir die Zeit am Pool genossen. Danach gabs einen wunderbaren Salat, mit Feta, Tomaten, Avocado, Chutney Bohnen, Mais und Speck – fantastisch!
Nach dem Schönwetter kamen dann die ersten Gewitter… und bei solch einem Regenguss waren wir unterwegs mit Geburtstagskind Brandy (6 jährig) und Ferox, schützend unter unserem Knirps 😀

Danach war es an der Zeit, die Planung der nächsten Stopps in Angriff zu nehmen. Erste Buchung war Barcelona, in einem Zeitfenster, an welchem auch Sarina vor Ort ist. Die Reise dort hin galt es jetzt noch zu gestalten, rund 500 Kilometer in 5 Fahr-Tagen. Nach langem hin & her setzte sich Denise durch – 2 Plätze à 2 Übernachtungen. Mein Plan für hopping (4x 1 Nacht) bis Barcelona kam nicht durch… Tja, wer ist hier der Chef?!

Am Freitag fahren wir also los bis nach Valras-Plage – ein uns gut bekanntes Gebiet. Dort werden wir «unseren» grossen Carrfour besuchen und etwas shoppen, bevor wir auf den Platz gehen (https://www.leserignanplage.com/). Nach zwei Nächten wirds dann weiter gehen an die Costa Brava nach Blanes, wo wir im Camping Bella Terra (https://www.campingbellaterra.com/de/) einchecken werden. Weitere zwei Tage später gehts dann für 3 Nächte nach Barcelona auf den Camping Tres Estrellas (https://www.tresestrellascampings.com/barcelona/), wo wir uns mit Sarina treffen werden.

Nach soviel Planung war dann die Körperhygiene angesagt – und es folgte ein Gewitter dem anderen… um 19.00 Uhr traten wir unseren Besuch im Restaurant an und wurden TOTAL sympathisch und freudig empfangen und an unseren Platz geführt. Das gelieferte Wasser liessen wir nach dem ersten Schluck stehen, da es stark nach Chlor riech… Unsere Bestellung durften wir erneut bei der sympathischen Dame machen – Burger Ceddar mit Fritten, dazu ein Rotwein namens «St. Louis». Mit viel Hingabe wurde die Flasche entkorkt und hingestellt – einschenken könnnen wir ja selbst. Die Bestellung wurde schnell geliefert und das war gut so, denn noch mehr hätte der Burger nicht durch sein können. Geschmeckt hat es trotzdem, dank der guten Sauce. Den integrierten Salat, serviert mit viel Liebe zum Detail, haben wir unglaublich genossen – VIEL Oel, 2 Körner Salz, ein Tropfen Essig… Mayo, Senf und Ketchup wurden in den kleinen Beutel serviert – 2x Mayo wurden vernichtet, 4x Ketchup und 2x Senf ignoriert… Nun denn, der Zauber hat uns 59 Euro gekostet und bleibt uns bestimmt in Erinnerung… Anmerkung der Redaktion: Das Restaurant füllte sich extrem etwa 10 Minuten nach der Fotoaufnahme!

Salins de Giraud, Donnerstag, 05. September 2024

Die Sonne liess sich noch vermissen am frühen Morgen, doch bereits um 10.00 Uhr hatten wir strahlend blauen Himmel mit absolut genialen Temperaturen. Alles steht wieder im Freien und die nassen Sachen können schnell trocknen.
Auf dem Rückweg vom Spaziergang schnappten wir uns unser Pain und die 4 Croissants… Freude herrscht, denn das macht Frankreich eben auch aus 🙂
Ein Besuch am Pool, eine runde Sonnenbaden, etwas Rummikub spielen, spazieren, sich freuen auf den Apéro… Life is good!

Nochmals etwas Abkühlung im Pool, dann gings an den Apéro. Kürbis schneiden, etwas Oel und dann ab in den Backofen damit. Dazu gabs einen Pinot Gris aus dem Elsass, den wir in Antibes ergatterten 🙂 Nochmals etwas Pool-Zeit, dann Körperhygiene und in die Vorbereitung für das Abendessen heute Abend. Geplant ist danach den Abwasch zu machen, den Platz weitestgehend aufzuräumen mit Ausnahme des Bodens und des Sonnenstorens. So können wir morgen früh losfahren nach Valras-Plage und noch vor dem Platzbezug im Carrefour das Nötige einkaufen, im besten Fall noch nicht bei allzu hohen Temperaturen.

Noch ein kleiner Spaziergang, diesmal zur Rhone, die hier den Zufluss zum Meer hat. Gesehen acuh die Fähre, welche von hier nach dort alles mögliche transferriert – vielleicht auch uns Morgen früh…?!
Ein einfaches Abendessen, nichts für Vegetarier 😉 Tatar, ein Pain und eine fantastische Flasche Wein Namens «Fabio» – danke für den Weintipp an Silvia 🙂
Das Zusammenräumen hat wunderbar geklappt – gestartet um 20.45, Ende der Übung um 21.05… und seit diesem Moment läuft der TV mit dem Diamond League Zürich… Leider den Start verpasst 🙁

Valras-Plage, Freitag, 06. September 2024

Wir sind ein eingespieltes Team, auch wenns um das Aufräumen geht. Wir haben den Platz souverän und on-Time verlassen. Erste Station war die Tankstelle – noch Energie für 32 Kilometer waren angezeigt – voll getankt mit 59.5 Liter.

Dann machten wir uns auf den sehr kurzen Weg zur Fähre, welche uns über die Rhone brachte – für 10 Euro… man gönnt sich sonst ja nix… Danach gings links weg in Richtung Meer – durch das Städtchen Port Saint Louis du Rhône bis hin zur Plage de Napoléon, wo wir «beinahe» bis an Meer parkieren konnten. Ein wunderbarer Ort – Sand, Meer und noch mehr Sand und sooo viel Platz, einfach nur weltklasse!

Dann gings weiter Richtung Béziers – genauer auf zum Camping Sérignan-Plage von Yelloh, den wir am letzten Dienstag gebucht hatten. Bevor wir jedoch auf den Camping fuhren, mussten wir unseren Carrefour in Valras-Plage besuchen und das wichtigste einkaufen für Abendessen, Getränke und südfranzösische Leckereien…

Die Ankunft und Begrüssung war super, überhaupt keine Massenabfertigung, wenngleich der Campingplatz riesig ist. Nach den Instruktionen und der Platzzuweisung gins Richtung Platz R02, ein Platz in der Nähe des Strandes. Wir waren erstaunt ab der Grösse der Parzelle, die wir für die nächsten zwei Nächte die Unsere nenne dürfen. Kurze Analyse des Platzes, Festlegung der Positionierung und schon stand unser Paradisli perfekt auf dem Platz. Ausräumen, Strom anhängen, Wasser füllen und danach mit den Hundis den Campingplatz erforschen! Ein kurzer Besuch am Strand/Meer – wunderbar, viel Platz und viel Wind… Zurück im Paradisli überliessen wir Brandy & Ferox unser Paradisli und erkundeten einen Teil des grossen Campingplatzes selber. Wunderschöne Sanitäre Anlagen, tolle Restaurants, grosses Schwimmbad und eine «Einkaufsmeile»…

Danach gings in den Apéro, dann in die Körperhygiene und anschliessend ins Abendessen – ein kaltes Plättchen zu einem wirklich fantastischen Chateau Citran 2018… Wir waren echt überrascht, wie toll der Wein schmeckt. Unterdessen ist es Abend und Zeit, die Segel zu streichen – bis Morgen!

Valras-Plage, Samstag, 07. September 2024

Die Nacht war schon sehr «heiss» und wir wälzten uns hin und wiedermal auf eine nicht normale Art – aber am Ende wurde es dann doch irgendwann angenehm und wir träumten uns in den kommenden Morgen… Das Wetter sollte eigentlich eher bewölkt und gewitterhaft sein, doch wir wurden mit viel Sonne und ein paar Wolken belohnt. Der Tag war wunderbar und wir flanierten einige Kilometer dem Strand entlang – die Wellen waren für das Mittelmeer doch sehr angständig und wir waren voller kindlicher Vorfreude, bald darin zu baden.

Nun war es an der Zeit, dem Meer «Hallo» zu sagen – viele Wellen, starker Wind und zwei Erwachsene, die sich kindlich amüsierten 😀 Die Zeit verging wie im Nu und die Strömung zwang uns, einiges zurücklaufen, bis wir unsere Tüchlein ergatterten. Danach gings in den Swimmingpool zur Entsalzung, weil die Duschen aus Wasserknappheitsgründen nicht liefen… Wir genossen die Sonne und den riesigen Platz, den wir zur Verfügung hatten. Denise gönnte sich nochmals eine Abkühlung im Pool, während ich mich mit den Crevetten beschäftigte – schälen und den verd.. Darm rausnehmen, dazu gönnte ich mir einen kleinen Pastis 😉 Nun konnten wir den Apéro starten und geniessen, bei viel Sonnenschein und herrlichem Wind. Die Crevetten, etwas Chili-Chips und einen Viognier, der richtig lecker war!

Noch ein kurzer Spaziergang und dann erneut gemeinsam ins Meer – weltklasse! Wir haben es echt gerockt und die Wellen in die Knie gezwungen 😉 Dann nochmals Pool… und Körperhygiene, bevor wir unsere Pizzas bestellten – eine tolle Pizza mit Ziegenkäse 😀 …darauf gesellte sich dann noch etwas scharfes Gewürz und dazu eine tolle Flasche Merlot – die würde ich mir sogar zukaufen, würden wir nicht noch länger weiterreisen – vielleicht auf dem Rückweg?!?!

Unterdessen ist bereits alles zusammengepackt – lediglich das Stromkabel und die Keile müssen noch ins Paradisli, dann können wir die Reise nach Spanien antreten. Wir freuen uns, wenngleich wir uns durchaus noch ein paar Tage hier hätten vorstellen können – vor allem haben uns die Sanitären Anlagen, die grösse der Plätze und die «Privatsphäre», die hier auf jedem Platz gegeben ist!

Blanes, Sonntag, 08. September 2024

Die Weiterreise Richtung spanische Grenze bis hin an den südlichen Teil der Costa Brava führte uns nach Blanes auf den Camping «Bella Terre». Bei unserer Ankuft hat es begonnen wie aus Kübeln zu Regnen… Mit Schirm zur Reception, wo alle Formalitäten erledigt wurden – für die Hunde eine Nummer ans Halsband, für die Erwachsenen ein Armbändeli 🙂 Wir durften in der Front-Reihe unser Paradisli platzieren mit gigantischer Aussicht auf das Meer… Wir hatten ein kleines trockenes Zeitfenster nutzen und dabei alles aufstellen können, was wichtig ist. Jetzt fehlt nur noch das schöne Wetter… Weil es nun mal aber regnete, gönnten wir uns einen kleines Mittagessen / Apéro im Innern und schauten etwas vom Jubiläums-Schwingerfest in Appenzell 😀

Gegen 16.30 Uhr strahlte endlich die Sonne und wir machten uns der Strandpromenade entlang auf den Weg Richtung Hafen. Eine sehr schöne (und rutschige, weil nass) Promenade mit vielen Marktständen, Restaurants und immer mehr Menschen… Nach rund 3 Kilometer machten wir uns wieder auf den Rückweg – war unterdessen ein langer Tag und neben dem Kopf ist nun auch das Fahrgestell etwas müde geworden.
Nun galt es noch, die Sanitären Anlagen zu begutachten – sehen super gut aus, erneut viel Platz in der Dusche und ein anständiger Strahl 😉 Auch die Toiletten sind blitzeblank! Ebenfalls hat es Waschmaschinen – eine davon werden wir morgen sicherlich füllen und unsere Garderobe auf Vordermann bringen.

Unser Hunger ist noch bescheiden und so gönnten wir uns einen kleinen Pastis. Etwas später werden wir uns Spaghetti machen, den Fussball-Match Schweiz-Spanien schauen und uns dann zeitig schlafen legen.

Blanes, Montag, 09. September 2024

Die Sonne und das Meeresrauschen küssten uns in den Morgen… unbezahlbar!! Morgenroutine, dann Erholung auf dem Liegestuhl, baden im Meer, etwas leichtes zu Mittagessen (Rührei & ein Kack-Brötli mit Rohschinken), wiedermal etwas sonnenbaden und immer wieder ins Meer… Wir zapften unseren Schlauch direkt ans Wasser und konnten uns so jeweils vom Salzwasser befreien.
Denise hat das Paradisli rausgeputzt, ich den Abwasch gemacht und dann, nach dem kurzen Spaziergang, gönnten wir uns einen Pinot-Gris 🙂 Nach dem letzten Meeresbesuch war Körperhygiene angesagt und dann marschierten wir wieder los der Strandpromenade entlang. Weil wir heute etwas später unterwegs waren, hatten die Spanier auch diverse Stände und Restaurants mehr offen, als gestern 😉 Vor 19.30 Uhr haben die Restaurants definitiv nicht offen und um 19.40 Uhr war es dann tatsächlich soweit, dass wir unser Restaurant auserwählt hatten – das Celler Sant Antoni!

Wir haben wunderbar gegessen – im Detail waren es ein Gruss aus der Küche (Melone mit Martini Bianco gespritzt und etwas Jamon), eine Ego-Vorspeise (Crevetten), einen Salat (mit Pininenkernen, Quitten, Schafskäse und Honig), einen Burger für Denise und ein Iberico-Schwein für mich. Dazu haben wir einen excellenten Wein aus dem Ribera del Duero, den «Vizcarra Senda del oro» genossen. Zu guter Letzt noch ein kleines Dessert – Zitronen & Mango Sorbet auf Champagner zum schlürfen… 🙂

Nun noch den Verdauungsspaziergang zurück zum Paradisli, rund 3 Kilometer… unterwegs noch «eingebrochen» und ein kleines helado im Cornet… Schön wars, und morgen gehts dann weiter nach Barcelona!

Blanes nach Barçelona, Dienstag, 10. September 2024

Heute soll der Sonnenaufgang fotografiert werden… Denise macht Fotos mit dem Handy, mein Handy macht eine Zeitraffer-Aufnahme… war ein schöner Moment, wir waren ganz alleine un fröhnten dem Spektakel.

Nun waren die kleinen Aufräumarbeiten dran – um 10.00 Uhr war fast alles bereit – wir haben nun nur noch das Stromkabel, 2 Stühle und den Teppich einzupacken. Dann geht’s auf nach Barçelona…

An einer Tankstelle ausfahrts Blanes wollten wir unseren Benzinvorrat auf Vordermann bringen… leider konnte ich nur für 5 Euro tanken, auch beim zweiten Versuch bliebs bei 5 Euro… dann also doch nicht hier tanken, sondern unterwegs. Weiter gings Richtung Autobahn, wobei unser GPS und Navigationsinstrument wirklich zu wünschen übrig lässt… immer mal wieder kein GPS Signal und/oder dann komplett neben der Spur… Vor Barcelona scherte ich dann aus auf eine Autobahn-Tankstelle… den Tank voll gemacht für 1.44 (was auf der Autobahn teurer ist als «nebenan»). Dann bekamen wir erstmals ein Gefühl, wie absolut riiiiiesiig diese Stadt ist… weitere Kilometer, die wir machten und immer in Barcelona waren… vorbei am Flughafen kamen wir dann auf dem Camping Tres Estrellas etwas nach 14.00 Uhr an.

Barçelona, Dienstag, 10. September 2024

Nach Anmeldung beim Camping 3 Estrelles und der Platzzuweisung für P08 machten wir erstmal eine Ehrenrunde, weil die theoretische Anfahrt nicht der realen Welt entsprach… dann nochmals ein Versuch, bis wir auf Platz P09 endeten und bereits einiges ausgeladen hatten… dann war es Denise, die sagte, wir sind doch auf Platz P08 – aber da steht schon ein Engländer… mmmhhh… nochmals den Plan angeschaut – eingekreist hat er P08… dann mal die Plakette geprüft, da war es der P06… diese Parzelle war auch noch frei und so gabs eine Verschiebung vom Paradisli auf den richtigen Fleck. Stühle und Kleingemüse haben wir nochmals eingpackt, den Teppich und die Hunde aber nicht… nächster Start und 30 Minuten später hatten wir alles Dingfest gemacht, sind angekommen!

Gefühlte 30 Minuten später gabs hohen Besuch aus der Familie – Sarina, welche ein paar Tage in Barcelone Ferien geniesst, stand bei uns auf Platz! Was für ein Wiedersehen mit uns und auch Brandy und Ferox!
Sarina nahm erstmal ein Bad im Meer, wir dagegen gingen los für einen kurzen Spaziergang… es war Zeit!
Gemeinsam genossen wir den Nachmittag im angenehmen Wind bei eitlem Sonnenschein, eine Glas Wein, Crevetten, Chips, Crackerbrot und Fetakäse-Dip…

Weil das Take-Away der «einfache» Weg war, wählten wir vier unterschiedliche Pizzas aus und haben noch zusammen Abend gegessen. Danach begleiteten wir Sarina zur nahegelegenen Bushaltestelle, verabschiedeten uns und winkten ihr laaaange nach 😉 Sie wird Barcelona noch bis Freitag Abend geniessen – genau so soll es sein!
Unser Abend endet draussen, bei etwas Fluglärm, dem Meeresrauschen und der Homepage-Aktualisierung… Guets Nächtle 🙂

Barçelona, Mittwoch, 11. September 2024

Der Tag war nicht sehr erlebnisreich, aber sehr entspannt… Wir gnossen den Tag hier auf Platz und am Strand – das Meer ist eine wahre Freude, der Sand hier sehr fein und das Wetter ein toller mix aus Sonne und Wolken. Ein Wäsche ist gemacht, ein gesunder Salat mit diversene Komponenten – Mais, Oliven, Feta, Kidneybohnen, Zwiebeln, Tomaten und Gurken! Dazu gabs unser Lieblings-Käcke-Brot vom Manor – weil es kein Knäckebrot ist (aber knackt), ist es einfach der Hammer 😉

Nach der Körperhygiene und einem Apéro-Poor gings ans Abendessen – Hamburger und Gemüse, dazu einen leckeren Merlot aus Frankreich 🙂 Unglaublich, was für guter Wein für «kein» Geld in Frankreich zu kriegen war… In Spanien waren wir bislang noch nicht auf unsere Kosten gekommen – mit Ausnahme des Restaurantsbesuchs in Blanes. Es wird definitiv Zeit, mal in einem grossen Einkaufszentrum die Qual der Wahl zu bekommen… Ein Besuch in Barcelona City haben wir unterdessen verworfen, weil die Hinfahrt rund eine Stunde mit dem Bus dauert und unsere Vierbeiner einen Maulkorb tragen müssten – zudem sind die Wetteraussichten für morgen tatsächlich regnerisch und gewitterhaft. Morgen wird es also nicht ganz so prickelnd werden und wir haben bereits vieles ins Paradisli gepackt. Es bleibt der Teppich, der Tisch und die Sturmbänder 😉 Alles andere werden wir noch reinnehmen, wenn wir Feierabend machen – aktuell geniessen wir draussen das Meeresrauschen, die Grillen, die startenden Flieger vom Flughafen Barcelona und die herrlichen Temperaturen! Life is good!!!

Barçelona, Donnerstag, 12. September 2024

Ein relativ schöner Morgen, den wir mit einem Besuch am und im Meer starteten… Immer schlechter wurde leider das Wetter und sogar stürmische Episoden durften wir erleben – aber den Teppich und die Sturmsicherung haben wir noch davor eingepackt – wir können also morgen starten, ohne dass wir noch einräumen müssen.

Die Idee, mit Uber noch einen Kurztrip zu machen und die Stadt zu besuchen, haben wir wettertechnisch verworfen. Einen wunderbaren z’Morgen mit Gipfeli und Brot, Honig, 3-Minuten Ei und etwas Aufschnitt – um 14.00 Uhr. Wir machten uns einen gemütlichen Indoor Paradisli Tag mit etwas TV, Internet und – trotz allem – etwas Kulinarik zwischen den Zähnen… naja, eine Ofenpizza und ein Ziegenkäse-Brot (wie Chnobli-Brot, einfach ohne Chnolbli, dafür mit Ziegenkäse…).

Eine angenehme Nacht bescherte uns einen viel schöneren Morgen, als erwartet – Sonnenschein puuuur! Noch den Abwasch, das Stromkabel und die Keile verräumen, dann kanns weitergehen Richtung Tarragona – genauer nach Les Cases d’Alcanar 🙂

Les Cases d’Alcanar, Freitag, 13. September 2024

Freitag der 13te – ein Fix-Termin, welchen wir normalerweise mit guten Freunden verbringen, mit einem wunderbaren Abendessen und ein paar Flaschen Wein – dieses Mal leider nicht, weil wir eben unterwegs sind 😉
Den Platz haben wir zufrieden verlassen und den Weg nach Les Cases d’Alcanar in Angriff genommen. Unterwegs hatte ich einen Besuch in einem Mercado eingeplant, der uns kaum Zeit kostete und einen sicheren Parkplatz bescherte. Viel Gemüse, etwas Fleisch für den Grill und Aufschnitt vom Iberico-Schwein, endlich etwas spanischen Wein und für den Durst mal etwas Bier, füllten unseren Einkaufswagen.

Die Weiterfahrt – rund eine Stunde Richtung Süd-Westen – war unspektakulär und wir freuten uns auf den neuen Camping-Platz «Estanyet» – etwas weiter als Tarragona, in Les Cases d’Alcanar. Ein hübscher, kleiner und überschaubarrer Campingplatz. Wunderschöne Sanitäre Anlagen, die Plätze selektiv recht beengt – wir hatten zum Glück einen Comfort-Plus Platzk direkt am Strand. Auch ACSI konnten wir hier nutzen, was uns eine Ersparnis von 50 Euro brachte. Der Platz ist der Hammer mit Meeressicht, Privatsphäre und viel Platz, tolle Sanitäre Anlagen, welche sauber und auch sehr nah sind.

Ein Besuch im Meer – ein Strand aus Steinen – brachte die nötige Abkühlung. Leider ist nicht nur der Stand steinig, sonder auch der Untergrund am Meer – schnittige und fiese Steine! Nach der Abkühlung war ein kleiner Apéro auf dem Program – Gemüse-Chips, Pilze und Butternuss-Kürbis, dazu ein toller Weisswein, welchen wir für 2.40 einkauften.

Zum Abendessen – der Grill ist aufgestellt – haben wir einen gemischten Salat mit Tomaten, Karotten, warmen Pilzen und Speck, Parmesan und grünem Spargel. Dazu vom Grill die zwei übrig gebliebenen Hamburger und eine Riesenwurst vom Schwein… Dazu einen Crianzia vom Ribera Del Duero – war lecker, würde ich aber nicht kaufen 😉

Les Cases d’Alcanar, Samstag, 14. September 2024

Ein wundervoller Morgen – blauer Himmel soweit das Auge reicht, noch etwas frische Temperaturen, aber in der Sonne alles gut. Wir starteten unseren Tag mit einem Spaziergang ins Dorf – die Strandpromenade ist wunderschön, ein kleiner Hafen und viele herzige Restaurants… Ein unglaublicher schöner Baum eingangs «Altstadt», den ich fotografisch festhalten musste. Per Zufall sind wir an einem Spar vorbeigeschlendert – eine gute Gelegenheit für meinen fehlenden Rasierschaum 🙂

Wieder zurück, fröhnten wir der Sonne, machten uns auf ins Meer und auf Herz-Stein Suche 😉 Das Meer wäre hier ebenfalls so fantastisch wie in Blanes… leider ist es aber sehr steinig und teilweise felsig, so dass wir mit unseren Badelatschen baden mussten. Dann war es Zeit für etwas kleines zu Essen – während Denise den Pool genoss, habe ich mich den Crevetten auseinandergesetzt – köpfen, schälen, entdarmen, abwaschen, bereitstellen… Pünktlich zur Flaschendekantierung traf Denise ein und wir genossen gemeinsam das bisschen Mediterrane 🙂

Den Tag verbrachten wir mit viel Nix-Tun, Spaziergängen, Steine suchen und einfach geniessen. Den Camping können wir nur empfehlen und mit der Platznummer 86 haben wir den wohl besten Platz bekommen…
Das Abendessen nach der Körperhygiene – die Duschen sind hier übrigens der Hammer!! – wurde vorbereitet: Eine Gemüseplatte, 4 Poulet-Brüstchen, ein Kack-Brötchen und eine Flasche Wein «The Guv’Nor» – Tempranillo… ganz okay, aber mehr definitv nicht… Zum Dessert gabs ein Dreierlei Eisbecher(chen) 😀

Unterdessen ist das meiste gepackt, der Grill sauber und morgen schauen wir nochmals nach dem Sonnenaufgang…

Sant Pere Pescador, Sonntag, 15. September 2024

Um etwa 10.00 Uhr machten wir uns auf den Weg wieder Richtung Tarragona, Barcelona bis hin zur Costa Brava – den Abzweiger l’Escala zum Carrefour, wo wir uns mit Thuna, Mineral, Wein, Wurst, Hamburger, Jamón Iberico und ein paar anderen Kleinigkeiten eindeckten… danach gings gleich weiter zum Camping Platz – da herrschte einiges an Verkehr, aber es ging trotz der vielen Deutschen ganz gesittet zu und her bei der Reception. Ein sehr freundlicher Empfang, Erläuterungen zum Platz und den Regeln, Rechnung und Armbändeli sowie eine kleine Einkaufstasche aus Leinen (oder so…), dann konnten wir das Tor zum sehr grossen Camping passieren – Camping Ballena-Alegre an der Costa Brava! Wir fuhren im Camping-Tempo von 10 Km/h bis zur Reihe 63 (von 65) und zweigten ab zum Platz YY… schade, dass dort bereits jemand auf dem Platz war 😀 Die Deutschen konnten den Plan nicht wirklich gut lesen, wollten sogar diskutieren und uns auf den gegenüberliegenden Platz verweisen 😛 Nachdem wir es Ihnen aufzeigen konnten, dass sie in der falschen Reihe sind, kam doch endlich etwas Bewegung in die Situation und sie haben alles «rüber» gezügelt, was bereits draussen war – danach auch noch das alte WoMo gestartet (zum Glück sprang der Motor an) und frei war unser Platz 🙂 Etwas hin und her, dann stand unser Paradisli perfekt, zumindest für die Nachmittags- und Abendsonne! Augepackt, aufgestellt, angeschlossen und ein Corona in der Hand- well done!!

Ein kleiner Bummel mit den Vierbeinern zum Strand veranschaulichte uns, dass es ein Platz für Kiten und Surfen ist – gäll CB vo GP 😀 weiter ging die Entdeckungsreise bis zur Reception, zum Einkaufsladen, der Vinothek, dem Pool und dann wieder zurück – Zeit für einen kleinen Apéro und die Abendsonne geniessen, danach war Körperhygiene angesagt! Ein unglaubliches Erlebnis, noch nie solche eine geile sanitäre Anlage erlebt, eine riesige Hundedusche und auch für wenig Geld 4 Waschmaschinen – und das nur schon in unserer Anlage… es gibt noch weitere 4 solcher Anlagen. Der ganze Platz ist unglaublich gepflegt und sauber, immer wieder Gelegenheiten für Entsorgungen – und es «stinkt» nirgends!!! Nach der Körperhygiene gings direkt zur Reception, denn hier wollen wir länger als bis Mittwoch bleiben und wir konnten unseren Platz bis Freitag verlängern – YESS!!

Zurück beim Paradisli gings an die Zubereitung des Abendessens. Heute natürlich den frischen Thuna, Avocado und ein Kack-Brötli. Dazu verköstigen wir eine hübschen Rotwein Namens Carrabmimbre – ein Crianza aus dem Ribera del Duero – ein schönes Tröpfchen, welches durchaus den Heimweg in die Schweiz schaffen könnte… Ein wunderbares und auch sehr gesundes Abendessen 😀
Nun ist es draussen doch schon ziemlich frisch, unsere Vierbeiner in den Brüchen und so entschieden wir uns, noch etwas SAT-Fernsehen (Grill den Henssler) reinzupfeiffen. Wir freuen uns auf die kommenden Tage!

Sant Pere Pescador, Montag, 16. September 2024

Der Morgen grüsste mit Sonnenschein und viiiieeel Wind 🙂 Zum Glück hatten wir das Sturmband und das «über die Markise Band» bereits als wir angekommen sind, montiert. Etwas Kaffee, danach ein Spaziergang am Strand, dann hinauf bis zur Rezeption und wieder zurück, bevor wir dann ans Meer eine Abkühlung abholten… es war wirklich kalt, kein Vergleich mit den anderen Standorten und das Verständnis, dass viele mit Neopren-Anzügen unterwegs sind, ist gewachsen… Nach dem Meer noch ein Marsch zum Pool, wo es ähnlich kalt war 😉 Zurück auf Platz etwas Sonne geniessen… sooo schöön! Der Wind wurde noch stärker und die Böen erhöhten sich von Stunde zu Stunde… um 14.00 Uhr gabs dann eine schöne Platte mit Rosmarin-Pfeffer-Magadamia-Nuts, Jamon Iberico, Ziegenkäse und «aufgegrilltes» Brot 🙂 lecker lecker!!

Den Tag verbrachten wir auf Platz, waren kleine Dinge einkaufen und genossen das absolut gigantisch schöne Wetter bei 27° am Meer… Nach weiteren Spaziergängen, der Körperhygiene (immer noch sehr geil das Erlebnis in diesen sanitären Anlagen…!!!) galt es, das Abendessen vorzubereiten. Die Salatkünste von Denise sind weltklasse und die neue Fertig-Sauce, die wir heute morgen ergatterten, war super passend! Speck, Spargelspitzen, Tomaten, Feta, Eisbergsalat, Kichererbsen und Toast-Würfel. Dazu gabs einen Black-Angus und einen Standard Burger vom Grill – das Rennen machte ganz klar der Black-Angus Burger 😀

Nun gilt es noch etwas zu chillen – dazu nutzen wir die Satelliten-Schüssel, einen Spaziergang am Meer, wo die Hunde sich austoben konnten, einem guten Glas Wein «Dehesas del Rey» aus dem Ribera Del Duero – und einen Gute-Nacht-Tee (Leber/Gallen Tee) 😉

Sant Pere Pescador, Dienstag, 17. September 2024

Etwas später als sonst gings mit den Hunden auf den Spaziergang – die Nacht war ruhiger, als wir es aus dem Wetterbericht vorgestellt hatten mit Wind von 40 Km/h und Böen von 60 Km/h. Es war bei weitem nicht mehr so windig wie gestern, aber das wird sich wohl noch etwas ändern im Verlauf des Tages. Heute haben wir die Bettwäsche gewaschen, damit wir nach den Ferien bereits wieder einsatzbereit sind. Eine weitere Wäsche wird es dann morgen geben.

Neu eingekauft (Wäscheleine…), Wasser ist ebenfalls nachgefüllt, der Grill etwas «getuned» (Windabsorbierer mit Alufolie ;-)), das WC geleert im kostenlosen Automat und die Markise wieder ausgefahren und gesichtert. Den Tag verbrachten wir mit sehr wenig Nix-Tun, können aber nicht wirklich erkennen, was wir gemacht haben… der Meerbesuch (im nassen Kalt) wurde durch einen Spaziergang am Meer ersetzt – der Wind an der Küste ist viel stärker und auch kälter…

Die Bewölkung hat unterdessen die Sonne verabschiedet – schade, wir hätten gerne mal noch etwas entspannt 😉 So räumten wir etwas zusammen, denn ein paar Regentropfen sind heute Nacht zu erwarten, bevor es morgen dann wieder sonnig weitergeht. Nach der Körperhygiene – habe ich schon erwähnt, dass es der Hammer ist?! – gings ans Abendessen – Chorizo-Würstchen vom Grill und eine wunderbare Gemüseschale, gespickt mit Ziegenkäse 🙂 Dazu gabs einen Etiketten-Wein (Denise’s Wahl), der ganz okay war… Nebst den Tagesfotos haben wir heute auch die sanitären Anlagen fotografisch festgehalten…

Sant Pere Pescador, Mittwoch, 18. September 2024

Ein beinahe windstiller Morgen küsste uns wach und wir machten unsere Morgenroutine wie üblich. Im Anschluss machten wir ein Workout auf unserem Platz, so wie wir das auch schon am Montag gemacht hatten – hatte ich vergessen zu schreiben 😉 Dann war die Wäsche dran, die wir über unsere neue Wäscheleine hängten – eine gute Investition 🙂

Ein Spaziergang am Strand – der Wind hat merklich abgekühlt – führte uns dann noch «auf die andere Seite» des Campings. Ausgestattet mit vielen Mobilhomes, weiteren «privaten» Pools, ein Spa, eine Snack-Bar und nochmals vielen Stellplätzen sowie ein kleines Lädeli für Surfer und solche, die es werden wollen. Für mich hat es eine neue Badehose gegeben 😀 Am Pool machte ich einen Bogen und überliess es Denise, sich dort abzukühlen. Auf Platz gabs etwas kleines zwischen die Zähne und ein Desperado mit Zitronenschnitz.

Unterdessen ist es nach 18.00 Uhr, wir sind geduscht und kümmern uns nun um das Abendessen. Wir werden dies erneut drinnen einnehmen, da es bereits unter 19° Celsius ist und die Sonne von Schleierwolken / Wolken bedeckt ist. Morgen soll es dann aber wieder tolle 24° Celsius bei eitlem Sonnenschein geben. Es gibt bei uns mal wieder Hamburger – erneut als ordinäre und Black Angus Version – und Salat in einer neuen Variante 😉
Ein ausgedehnter Spaziergang folgte und ein kurzer Stopp beim Glacé-Stand war eingeplant – danach gings wieder back to Paradise 😀

Sant Pere Pescador, Donnerstag, 19. September 2024

Wolkenloser Himmel und bereit für einen ausgedehnten Spaziergang – heute soll die Reise nach l’Escala gehen. Wir starteten am Strand entlang, bis sich ein Fels und Meer uns in den Weg stellten. Danach gings einer schönen Allee entlang, immer hübsch im Schatten der Bäume und immer wieder Gelegenheiten, ans Meer zu gelangen. Eingangs l’Escala stand eine Statue aus olympischen Zeiten (1992), danach gings der Küste entlang runter zu vielen Restaurants, Bars und kleinen Boutiquen… Heute war kein Markt (oder wir konnten ihn nicht finden…). Schade, wir hätten gerne etwas Gemüse und Obst eingekauft… Beim Touristen-Info-Punkt gabs das rettende öffentliche WC, bevor wir uns dann wieder auf den Rückweg machten. Schön wars!

Im Verlauf des Nachmittags haben wir immer mal wieder etwas verräumt – etwas dunkle Wolken hingen herum und wir wollten unbedingt unsere Sachen im Trockenen verräumen. Es blieben noch die Stühle, die Markise, Leine, Strom und Keile 🙂 Wir können morgen also frühzeitig unseren ersten Wegpunkt anpeilen für die Rückreise in die Schweiz.

Schon fast zur Routine geworden – am Vorabend der Abreise Take Away zu nehmen 🙂 Heute haben wir vor lauter Hunger etwas übertrieben: 2x Süsskartoffel-Pommes, 1x Chicken KFC, 2x Pizza… gut, dass wir die Pizza morgen auch kalt essen können 😉 letzte Nacht in Santa Pere Pescador und eine Fahrt von rund 6 bis 7 Stunden vor Augen, Zeit in die Horizontale zu verschwinden. PS: 1 Negativer Punkt auf diesem Campingplatz, um etwas zu jammern auf höchstem Niveau – die Netzversorgung ist wirklich unbefriedigend… Foto-Upload nahezu nicht möglich…

Aix-les-Bains, Freitag, 20. September 2024

Am Morgen noch die letzten Kleinigkeiten erledigt, dann gings zur Grau-Wasser Entsorgung, dann zur Tankstelle – da brauch ich mal eine Einweisung, wie das so läuft in Spanien… mit der Auswahl «Voller Tank» wollte meine Kreditkarte mit €130 belastet werden – dafür hatte ich keine Nerven 😉 also, mal für €30 und im zweiten Gang mit €15 – dann war der Tank beinahe voll.

Dann gings auf Reise – einen HYPER-U konnten wir nicht vernünftig erreichen, dafür dann einen Super-U – zumindest im zweiten Anlauf, denn in Montpellier war da eine Schranke, die das Parkieren zu einem nicht nötigen Abenteuer gemacht hätte… Kreisel und zurück auf die A7… Auf einer Pinkelpause für die Vierbeiner schaute ich dann für einen Super-U, auf dem wir auch mit dem Paradisli parkieren konnten – das war in Marguerittes 🙂 Ein paar frische Crevetten, etwas Thuna, Salami, 6 Flaschen Wein und weitere Kleinigkeiten kamen in den Warenkorb. Dann zur Tankstelle – wo wir noch von einem Schisser gerammt wurden mit dessen Rückspiegel… ein paar streifen mehr – vielleicht sogar wegzuputzen mit unserem Wundermittel. Tank voll, bereit für die Weiterreise.

Der ursprügliche Stellplatz in Arx-les-Bains war bereits ausgebucht, also versuchten wir es auf einem Camping in Bourget-du-Lac – Telefon wurde nicht bedient, grundsätzlich ein eher schlechtes Vorzeichen. Wir versuchen es trotzdem und sind erfolgreich – eingebucht für eine Nacht. Nahe am See und den sanitären Anlagen. Uns gefällts hier super und wenn wir mal wieder Richtung Süd-Frankreich sind, ist das eine super Option für eine Nacht. Ein kleiner Apéro, Spaziergang und Begegnung zu einem Oldtimer – ein Renault Alpin 1985 – dann ein gutes Abendessen – Thuna mit einem leckeren Salat und einem Blindkauf eines wunderbaren Rotweins Namens «Vacqueyras» – einen Grand-Vin des Côtes du Rhône. Wenn ich den nochmals finde, werde ich meinen Weinkeller damit beehren 😉

Unterseen, Samstag, 21. September 2024

Etwas später als geplant gings von Bourget-du-Lac Richtung Genf – vorher aber nochmals etwas günstiger den Benzintank füllen! Nach dem Passieren der Grenze – nach über drei Wochen im Ausland – peilten wir unseren letzten Übernachtungsplatz an. Es soll am Thunersee sein, genauer in Unterseen auf dem Camping Manor Farm 1 🙂 Um 14.00 Uhr sind wir angekommen und durften den Platz begehen, um unseren Wunschplatz auszuwählen – es soll die Nummer 326 sein!

Das wichtigste ist aufgestellt – Strom, Teppich, Hundeleine, Stuhl und Beinverlängerung – und dann gleich Vitamin D aufpoliert 🙂

Ein sehr gepflegter und überschaubarer Campingplatz mit sehr alten sanitären Einrichtung, welche aber extrem gepflegt und sauber sind. Die Toiletten sind ebenfalls sehr sauber und haben Desinfektionssprays. Bereits sind Überlegungen da, die Ostern oder die Auffahrt hier zu verbringen!

Eine kleine Stärkung, dann gings mit den Vierbeinern mal pinkeln – ein kurzer Lauf gleich um’s Eck mit einer tollen Aussicht über den See bis zum schneebedeckten Berg (ist es der Eiger??).
Zurück auf Platz, relaxen, Körperhygiene und Vorbereitung für das letzte Abendessen dieser Ferien… ein kaltes Plättli mit Jamon Iberico, dreierlei Käse (3, 8 und 24 Monate gereift), Wildschwein Salami, Paté en Croute, dazu ein französisches Pain und eine Flasche Rotwein – Chateau Tour Canon 2022 – etwas jung, aber trotzdem schon ganz gut… könnte seinen Platz ergattern bei mir zu Hause 😉

Unterseen, Sonntag, 22. September 2024

Der Morgen war mit etwas Hochnebel nicht ganz so sonnig warm, aber ganz freundlich. Ein Spaziergang eröffnete uns die wahnsinns Spazier-Möglichkeiten, die hier gegeben sind. Wir werden bestimmt wieder hierher kommen und Ostern, Auffahrt oder Pfingsten verbringen.

Zurück auf Platz haben wir uns entschlossen, alles einzupacken und loszufahren – dies obschon wir erst um 15.00 Uhr den Platz hätten freigeben müssen. Aber das Paradisli ausräumen, die Crevetten schälen und entdarmen, die Kinder um 16.00 Uhr zu Besuch, Email vom Geschäft, «ankommen» und doch zu sinnvoller Zeit zu Bett zu gehen ist dann doch etwas viel, wenn wir erst um 17.00 Uhr zu Hause sind… Also gings kurz vor 12.00 Uhr auf die Heimreise mit ganz vielen Eindrücken im Kopf aus den vergangenen 3 Wochen… unbezahlbar, wunderbar, sensationell, ultimativ, entschleunigend, vertiefend, … da gäbe es noch einige Adjektive, die anzufügen wären…

Wir sind zu Hause angekommen – no more Words needed. Kein Unfall, ein Rucksack von Erfahrungen und Erlebnissen, Eindrücken und Begegnungen… Life ist good!! Rund 3’200 Kilometer sind wir auf dieser Reise gefahren – wir freuen uns bereits jetzt auf eine Fortsetzung 🙂

Südtirol | Glurns (Italien)

14. – 20. Oktober 2023
Camping Gloria Vallis

Sexten nach Glurns, Samstag, 14. Oktober 2023

Nach Kaffee und einem Spaziergang mit Ferox & Brandy wurde noch bezahlt für unsere Ferien in Sexten – abgerechnet mit 33 KWh gings dann zur Entleerung und etwas Frischwasser (30 Liter – Gewichtsoptimierung…)
Die Reise von Sexten nach Glurns war wunderschön, staufrei und unterwegs machten wir einen Halt in Algund, gleich neben Merano. Dort ist ein Bier zu Hause mit dem Namen «Forst» – ja, eine bekannte Grösse 🙂 Ein kleiner Einkauf von 4 Fläschchen konnte ich mir nicht nehmen lassen – 2 Flaschen «Premium» und 2 Flaschen «Sixtus».

Glurns, Samstag, 14. Oktober 2023

In Glurns sind wir kurz nach 14.00 Uhr angekommen und konnten sogleich unseren Platz beziehen, alles noch bei Sonnenschein und leichter Bewölkung. Dazu gönnten wir – guess what! – das vorhin eingekaufte Premium-Bier. Das Dunkle wird ein ander mal genossen.
Nach dem Aufstellen ist vor dem Spaziergang – danach besichtigten wir das Restaurant, den Laden und die Sanitären Anlagen. Sieht alles sehr gut aus – viel Platz, sehr hygienisch und hell. Was «fehlt» ist die Desinfektions-Möglichkeit beim WC, für diese muss selbst gesorgt werden.

Jetzt ist es Zeit für einen Apéro, den Blog zu aktualisieren 😉 und etwas zu chillen. Das WLAN funktioniert hier ausgezeichnet und und wir freuen uns auf das baldige Abendessen. Spaghetti Bolognaise steht auf dem Menue-Plan und etwas Rotwein darf dann auch nicht fehlen 😀

Glurns, Sonntag, 15. Oktober 2023

In der Nacht hat es immer wieder mal geregnet und vorallem gewindet. Am Morgen hörten wir ein durchaus mal ein kreischen, weil die Markis nicht gesichert war… naja, das Risiko gehen wir per se niemals ein…
Um 10.25 Uhr starteten wir unsere geplante Wanderung – relativ kurz und nicht mit zu vielen Höhenmeter versehen. Nach dem Lauf nach Schluderns, der Besichtigung von der «Churburg» gings dann Richtung Start unsere Wanderung – leider wurde diese jedoch aus Sicherheitsgründen gesperrt, was uns Komoot leider nicht wissen liess… so gings spontan «in Richtung meine Hand» und wir folgten anderen Wegweisern entlang der Etsch. Immer wieder war der Wegweiser «Schloss Matsch» zu sehen, welchem wir uns irgendwann verpflichteten. Hier die Wanderung mit Komoot aufgenommen…

Erst gings ziemlich steil hinauf, dann entlang dem Bergwaal – faszinierend!! So lässt es sich gut bewässern auf der Alp und Ferox & Brandy hatten immer wieder die Möglichkeit zu trinken.
Danach gings steil hinauf und immer wieder konnten wir das Panorama geniessen, welches sich uns anbot. Unter dem Namen «Schloss Matsch» hatten wir eine etwas andere Erwartung – es war eher eine Burgruine, respektive deren Wände… Egal, wir haben unser Ziel erreicht und haben dort unser kleines Mittagessen genossen.

Zurück wollten wir nicht denselben Weg nehmen und das App Komoot hat uns diesbezüglich gut bedient – ich bin ein echter Fan davon geworden 🙂 Am Hof vorbei gings durch den Wald wieder Talwärts, bis wir an einer Gabelung nochmals etwas weiter runter – und dann waren wir wieder auf demselben Weg, wo wir dem Bergwaal folgen konnten, dieses mal einfach dem Wasser folgend 😉 Als wir dann aus dem Wald beim ersten Hof vorbeikamen, grüssten uns Laufenten, Hühner, Hähne und geschorene Schafe… Durch Schluderns durchmarschiert wählten wir den direktesten Weg zurück auf den Camping – wir sind durch nach 16 Kilometer und 605 Höhenmeter 😀

Nochmals etwas Sonne tanken auf der Liege und entspannen war auf dem Programm – wegen starkem Wind beendeten wir dieses Unterfangen um 16:45 Uhr und widmeten uns der Körperhygiene, bevor es danach an die Zu- und Vorbereitung unseres Fondues ging. Endlich ist es soweit und wir geniessen unser erstes Fondue dieser Saison 2023/2024. Zum Schluss noch die Spaghetti von gestern in den Topf und fertig essen – war superlecker!

Glurns, Montag, 16. Oktober 2023

Heute morgen haben wir leicht verschlafen – bereits halb zehn und das bei schönstem Wetter… Unsere Spaziergangsrunde führte uns entlang der Etsch, weiter durch die Obstbäume, vorbei am Stauseebecken zurück auf den Camping. Keine Höhenmeter, keine Wanderung – einfach nur ein Spaziergang 🙂
Nach der kleinen kulinarischen Stärkung stand Sonnen auf der Liege auf dem Programm, bis wir dann um 15.00 Uhr uns auf den Weg machten mit dem E-Scooter in den DeSpar Pinggera Schluderns. Ein toller Laden, wo wir Wasser, etwas zu Essen, AROMAT und Wein einkauften.
Zurück auf dem Camping gings auf die nächste Spaziergangsrunde Richtung Glurns – auch hier keine Wanderung sondern gemütliches Spazieren.

Nochmals etwas Sonne tanken und geniessen war auf dem Programm, bis die Sonne hinter dem Berg verschwand. Es war dann an der Zeit, unser Abendessen vorzubereiten – frisches, heimisches Roastbeef, Gemüseschale und Grillkäse sollen unseren Magen füllen. Dazu gab es eine herrlich feine Flasche Merlot von der Kellerei Schreckbichl – würde ich wieder kaufen!

Glurns, Dienstag, 17. Oktober 2023

Wunderbares Wetter und ein beinahe leerer Platz begrüsste uns am Dienstag Morgen. Kaffee geniessen, Rucksack packen und los gings auf unsere Wanderung Richtung Glurns. Die Altstatd und die Stadtmauer ist noch richtig gut erhalten – die Stadtmauer kann man sogar über eine Holztreppe erreichen und entlang der Mauern begehen.

Weiter gings Richtung Tartsch, hinauf zum Bunker 23 – eine Ort wo Kunstausstellungen stattfinden. Ein Einblick gibt der Artikel hier. Weiter gings hinauf bis der Weg plötzlich durch einen Zaun abgesperrt war mit vielen Schafen… Der Zaun war geladen und leider konnten wir nicht passieren – also machten wir uns auf den «Weg» über die Wiesen unterhalb und suchten etwas weiter hinten den Anschluss wieder auf den Pfad. Die nächste Station war dann der Sonnenberg – bevor wir diesen jedoch erreichen konnten, mussten wir uns immer wieder «duschen» lassen von den Bewässerungspistolen, die ganz friedlich das Wasser aus dem Leitenwaal verteilten. Nach dem Sonnenberg in Richtung Schluderns zweigten wir ab und folgtem dem Leitenwaal – Ziel war auch das Wasserrad mit dem Glöcklein (siehe Video) 🙂
Unterwegs fanden wir dann ein Bänklein in der Sonne mit einer super Aussicht nach Schluderns – Zeit für unser Picknick 🙂

Weiter gings bis dahin, wo die Waale ihre Wasserzufuhr bekommen, in der Schlucht des Saldurbaches. Dort überquerten wir die Talmitte, um auf der anderen Seite den Bergwaal Richtung Schluderns zurück zu wandern. Ein uns bereits bekanner Weg 🙂 …und endlich haben wir auch mal zwei Eichhörnchen gesehen – wer findets auf den Fotos (das zweit- und drittletzte Foto)?
Erneut begegneten wir den Laufenten, den Ziegen und Schafen, bis wir an der Churburg vorbeikamen und dann über die Wiesen zurück auf den Camping kamen. Eine schöne Rundwanderung mit 420 Höhenmeter, verteilt auf knapp 16 Kilometer Gesamtweg.

Tja, danach war Erholung an der Sonne angesagt. Ferox & Brandy waren ziemlich müde, um es mal vorsichtig zu beschreiben 🙂 😉
Etwas Weisswein, Musik, lesen und im Internet surfen, bevor wir uns dann um das Abendessen kümmerten – Trutenschnitzel aus Sexten, Fenchel-Auflauf und Maiskolben standen auf dem Programm, dazu a Flascherl Wein: Lagrein aus Bozen.

Glurns, Mittwoch, 18. Oktober 2023

Die Sonne erstrahlte den Tag und lud für eine weitere Wanderung ein – ein weiterer Waal war auf dem Program, der Gschneirer Waal mit der Idee für eine kleine Einkehr im Birkenhof. Nun aber der Reihe nach… gestartet wie so oft, wenn wir Richtung Schluderns ziehen der Etsch entlang, danach an den Obstbäumen vorbei Richtung Bahnhof und Zielstrebig zur Churburg. Der Weg ist ziemlich steil, wir kannten diesen bereits von unser Rückkehr vom Vortag – die ersten Höhenmeter waren geschafft und dann gings etwas weniger steil stetig weiter hinauf, wo wir die ersten Eichhörnchen sahen. Etwas weiter oben bekamen wir irische Hochlandrinder zu sehen, bevor wir an einem sehr schönen Hof vorbeizogen. Dieser hatte eine schöne Garage für die Fahrzeuge und obendrauf einen abgedeckten Pool – echt cool! Danach gings wieder steil hinauf, entlang eines wunderschönen Wanderweges.

Am Ziel angekommen – dem Start des Gschneirer Waals – war ich gleich etwas enttäuscht, weil kein Wasser floss… unterdessen weiss ich auch weshalb – die Höfe benötigen nicht ganz so viel Wasser wie dies beim Berg- und Leitenwaal der Fall ist. Es fliesst also nicht permanent Wasser, sondern eben bei Bedarf. Weil es «trocken» war, hatten wir dafür einen anderen Einblick auf den Waal, was durchaus auch faszinierend ist. Der Weg dem Waal entlang macht auch hier wieder grossen Spass und wir begegneten weiteren Einhörnchen, wovon wir eines fotografisch festhalten konnten.
Am Ende des Waals gings dann steil runter Richtung Birkenhof, wo wir uns erhofften, ein kaltes Plättchen geniessen zu können. Leider hatte der Birkenhof geschlossen und wir nahmen den letzten Abstieg in Angriff, vorbei an einem Lamborghini Traktor, runter nach Schuderns, zurück zum Campingplatz. Weil wir uns unterwegs nicht verpflegten, gab es dann eben auf bei uns ein kaltes Plättchen 🙂

Aufgrund der Wettervorhersagen soll es heut Nacht und dann ab Donnerstag am frühen Abend nässer werden und für Freitag ist Dauerregen angesagt – leider in allen erreichbaren Lagen (Schweiz, Deutschland, Österreich)… So galt es nach dem kalten Plättchen das Vorzelt abzubrechen, den Grill zu reinigen und alles weitere einzupacken. Danach noch ein kleiner Ausflug zum Coop in Glurns – etwas Wasser wird noch benötigt 🙂
Zum Abendessen gabs dann Polenta-Schnitten und einen Böhnli-Mais-Zwiebeln-Pepperoni Salat mit dem fantastischen Essig von Susi Locher 😉 …und einen Merlot-Cabernet aus dem Südtirol.

Glurns, Donnerstag, 19. Oktober 2023

Am Morgen galt es nach Kaffee und Spaziergang noch die kleinen Dinge zu erledigen und kurz vor 12.00 Uhr verliessen wir den Platz in Richtung Heimat. Zuerst galt es Glurns zu umfahren und dann Richtung Müstair über den Ofenpass und im Nachgang noch über den Flüelapass nach Davos zu gelangen. Die Reise war immer mal wieder feucht und je näher wir Richtung Zürich kamen, desto schöner wurde es. Um 16.15 waren wir dann über Rapperswil und einer Ausweich-Route über Wetzikon in Niederhasli angekommen. Schön war es! Paradiesli ausräumen, saugen, putzen, auf Vordermann bringen – die Arbeit von Denise 🙂 Danke tuusig :-*

Am Freitag bei Regen widmete ich mich dem Aussenbereich – mit Leiter, Eimer und Schwamm brachte ich unser Paradisli auf Hochglanz… BEREIT FÜR NEUE ABENTEUER!!

Im Südtirol werden wir uns auf jeden Fall wieder blicken lassen. Eine wahnsinns schöne Gegend, freundliche Menschen, gutes Essen und beste Weine!

Südtirol | Sexten (Italien)

06. – 14. Oktober 2023
Campingpark Sexten

Niederhasli, Freitag, 06. Oktober 2023

Die grossen Herbstferien (2 Wochen) liegen vor Augen – endlich abschalten und Distanz zum Arbeitsalltag schaffen. Zweisamkeit, wandern, lesen, spazieren, geniessen, chillen, essen… FANTASTISCH!

Campingpark Sexten, Freitag, 06. Oktober 2023

Die Reise führte uns über den Vorarlbergpass nach Innsbruck, danach über den Brenner bis hin ins Brixertal nach Sexten – auf 1510 Meter über Meer! Angekommen sind wir um 20:30 Uhr und haben uns an der Reception angemeldet – die erste Nacht verbrachten wir dann auf dem letzten Stellplatz vor dem Camping, denn unser Platz (200) war noch besetzt.
Wir feierten unseren 22. Hochzeitstag einmal mehr auf Reisen und gönnten uns dann einen Apéro Riche mit leckerem Prosecco, etwas Fernseh schauen und einem abkühlenden Spaziergang – unser alltäglicher Wahnsinn 😉

Campingpark Sexten, Samstag, 07. Oktober 2023

Ausgeschlafen und empfangen von eitlem Sonnenschein! Was für ein Kaiserwetter, was für eine tolle Umgebung… Nach dem Spaziergang besuchten wir den Camping und auch unseren Platz 200 – der war bereits leer und wir konnten bereits um 10.00 Uhr den Platz beziehen. Unser Aussenzelt aufgestellt, alles eingerichtet und danach aufgeräumt – wir sind angekommen! Etwas erkunden, spazieren im nahen Wald, dem kleinen Bach entlang – ein toller Platz. Die Sanitären Anlagen sind fantastisch und lassen keine Wünsche offen.

Der auf dem Platz integrierte Laden bietet viel einheimische Ware – Wein, Fleisch, Touristen-Artikel, Gemüse, etc. Für diesen Abend gönnten wir uns ein Rinderfilet und eine hausgemachte Schweinsbratwurst, dazu etwas Linsen- und Mais-Salat… und eine Flasche Merlot 🙂

Campingpark Sexten, Sonntag, 08. Oktober 2023

Ausgeschlafen und empfangen von leicht bedecktem Himmel bei ziemlich angenehmen Temperaturen. Unser Spaziergang endete mit einer kleinen Wanderung zum Schwarzsee. Naja, weshalb diese Pfütze den Namen See verdient, können wir aktuell nicht nachvollziehen 😀 Jedenfalls waren es schöne 6 Kilometer mit 230 Höhenmeter, die wir bewältigten und dabei etwas Kalorien verbrennen konnten 😛

Nach einem wunderbaren Morgenessen zur Mittagszeit und immer wieder Sonne war es Zeit für den Abwasch – um 14.00 Uhr wollten wir wieder bereit sein für die WM im Kunstturnen für die Gerätefinale. Schon unbeschreiblich, was hier geleistet und gezeigt wurde! Und an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ROMAN SCHWEIZER – einfach weltklasse, wie Du die Kunstturn-Events mit Fachkompetenz moderierst!
Zum Abendessen gabs vom Grill etwas Schweinefilet, eingewickelt im Speck, dazu die wohl leckerste Variante von Zucchetti (mit Feta und einer überbackenen Parmesan-Schicht), dazu ein Flascherl Rotwein «Cuve Rosso» vom Caravan Park Sexten.

Campingpark Sexten, Montag, 09. Oktober 2023

Heute Morgen strahlend blauer Himmel – und wir waren zur Abwechslung mal etwas früher auf den Beinen 🙂
Heute war eine mittelgrosse Wanderung auf dem Plan, ausgewählt auf der Plattform Komoot, welche wirklich jede Karte ersetzt. Die Rucksäcke sind gepackt, wir sind bereit – los gings erstmal relativ gemütlich bergauf, über gefühlt tausend Baumwurzeln, dem Bach entlang bis zum «Passo Monte Croce di Comelico». Danach gings richtig zur Sache und ziemlich steil hinauf Richtung «Comelico Superiore» – danach gings nochmals etwas weiter hinauf in Richtung der Festungseinrichtungen «Opera 10». Danach gings ziemlich steil und steinig runter und jaaaa, die Muskeln, Knie und Bänder hatten hin und wieder mal was zu melden 😛
Was wir alles hinauf geschafft hatten, mussten wir nun – Überraschung! – wieder runter… der Kollege Muskelkater wird sich morgen bestimmt sehr unfreundlich bemerkbar machen 😀

Dolomiten Sexten 2023

Angekommen bei unserer Homebase gönnten wir uns etwas Sonne und hellen Traubensaft, bevor wir uns dann etwas Wellness gönnten – Whirpools hatte es 3 Stück, jeden besuchten wir in der Hoffnung, den bevorstehenden Muskelkater etwas zu besänftigen. Etwas Ruhezone und im Pool «rumlaufen» – der Boden war mit Steinen und Sand bedeckt und etwas «Meer/Strandfeeling» war geweckt!

Das Abendessen durfte dann nicht zu knapp ausfallen und so wählten wir aus dem kleinen Markt auf Platz etwas Trutenschnitzel und ergänzten diesen mit diversen Salaten und einem köstlichen Traubensaft aus dem Priorat «Embruix Vall Llach». Life couldn’t be better! Mal schauen, ob es noch was SÜSSES gibt… 🙂

Campingpark Sexten, Dienstag, 10. Oktober 2023

Der erwartete Muskelkater ist komplett ausgeblieben – da hat der Whirlpool wohl seinen Beitrag geleistet… oder wir sind einfach gut trainiert 🙂 😉
Für heute war ein Spaziergang geplant, den wir auch um 11.30 Uhr in Angriff genommen haben. Gleicher Start wie gestern, dann aber rechts abgebogen und etwas östlicher orientiert dem Weg entlang. Ein hübscher Spaziergang für Jung und Alt. Danach haben wir die Sonne auf der Liege genossen und einfach mal «nichts» gemacht. Am späteren Nachmittag gönnten wir uns einen Apéro und freuen uns nun auf das Abendessen.

Brandy in den Dolomiten

Denise hat Pangasius Filet gezaubert mit Kartoffeln von hier – dazu verköstigten wir einen herrlichen Lugana. Zum Dessert wurde Apfelstrudel aus dem Hause Caravanpark Sexten mit Vanille-Sauce serviert – einfach meeeega lecker 🙂

Campingpark Sexten, Mittwoch, 11. Oktober 2023

Kaiserwetter – Sonnenschein und strahlend blauer Himmel küssten uns in den Tag. Um 10.00 Uhr gings los auf unsere Wanderung, welche uns über rund 16 Kilometer und 700 Höhenmeter führt.
Los gings in die andere Richtung, als wir gestern heimkehrten. Schöne Wege umzäunt von Bäumen und immer wieder wunderbare Panoramablicke, hinab bis zum Caravanpark Sexten, wo wir sogar unser Paradiesli sehen konnten.
Unterdessen hatten wir rund 6 Kilometer hinter uns gebracht und um 11.30 Uhr war es Zeit für eine kleine Mittagspause an einem idillischen Platz – etwas Brot, Aufschnitt und Käse sollte uns stärken für den Rest der Wanderung. Natürlich verköstigten wir auch die Vierbeiner 🙂

Die Wanderung führte uns weiter in die Höhe, an Schneekanonen und Lifte vorbei – irgendwann gins einen Fels sehr steil hoch und oben angekommen, präsentierten sich die Dolomiten im schönsten Kleid. Weiter gings und entgegen unserer Annahme, gings erneut bergauf und immer wieder durften wir Ausblicke geniessen. Spannend wurde es dann, als ein schmaler Weg und einem Drahtseil als Geländer zu einer Holztreppe führte – richtig spannend, auch für Ferox und Brandy 🙂

Dolomiten – von oben…

Die Spitze haben wir erreicht, so konnte es also nur noch runter gehen. Mehrheitlich hat das auch gepasst, hin und wieder gings dann aber doch wieder in die Höhe. Vorbei am Freiluft-Museeum zum 1. Weltkrieg über tolle und schmale Pfade kamen wir dann etwas später wieder bei der Rotwandwiesen durch. Von hier an gings nur noch runter und in die Beine… Unten an der Talstation gings dann noch das letzte Stück wieder bergauf über Wurzeln, entlang dem Bach bis an unser Ziel – Caravanpark Sexten 🙂

Dolomiten – Abstieg

Ziemlich «uf de Schnurre» haben wir uns dann im Liegestuhl in die Sonne gelegt und uns erholt von den Strapazen. Danach gings nochmals ins Wellness – den Whirlpool konnten wir für beinahe 30 Minuten für uns alleine beanspruchen – grosses Kino!
Um 20.00 Uhr besuchten wir dann das Restaurant «Taverne Sextner Almhütte» zu einem gemütlichen Abendessen. Zum Apéro mal einen Apérol-Spritz (war sehr Apérol-haltig 😉 )
Serviert wurde «Karotten-Ingwer Suppe», «Tagliata vom Rind» / «Kalbsrahmgulasch mit Pilzen» und dazu einen Cuvée Rosso vom Haus – für den Dessert konnten wir keinen Platz mehr machen 😀

Campingpark Sexten, Donnerstag, 12. Oktober 2023

Heute sollte es etwas gemütlicher sein mit der bevorstehenden Wanderung, welche auf der Sonnenseite des Pustertals liegt. Die Reise begann wie üblich in Richtung Passo Monte Croce di Comelico – danach haben wir bereits die erste Abweichung der Route gemacht… naja, die beste Idee war es nicht, aber die Tour hat trotzdem Spass gemacht. Wieder auf dem Breitspur Wanderweg gings dann in Richtung Nemersalm bei schönstem Wetter und wunderbaren Temperaturen von über 20° Grad.

Auf der Nemeralm angekommen mit einem weltklasse Panorama bestellten wir uns ein kaltes Plättchen, Schüttelbrot (mit Kümin) und einen Krug vom Haus-Weisswein 🙂 Die Sonne, der Blaue Himmel, die Dolomiten – alles immer vor Augen… ganz grosses Kino! Nach rund einer Stunde machten wir uns auf den Rückweg, vorbei an den freilaufenden Hühner…
Den Rückweg gestalteten wir im Freestyle (ohne App/Route) und hatten eigentlich erst gegen das Ende etwas Mühe, möglichst auf direktem Weg zurück zu kehren… Jedenfalls war «unser Weg» irgendwann zu Ende und ein Zurück kam nicht in Frage 🙂 Den Caravanpark Sexten hatten wir bereits vor Augen, einfach etwas weiter unten… So gings dann seeehr steil, beinahe senkrecht runter, bis wir dann auf den Wander/Spazierweg kamen und so unsere Homebase erreichten. Die Wanderung zog sich also doch über 12.5 Kilometer mit 410 Höhenmeter… ganz ordentlich für einen ausgedehnten Spaziergang 😀

Die Sonne noch etwas genossen, danach waren die ersten Aufräumarbeiten fällig – gegrillt wird nicht mehr in Sexten, denn für Freitag steht Pizza auf dem Menueplan. So war putzen des Grills auf der Agende – gmacht isch gmacht! Heute abend war der Backofen dran und die Kochkunst meiner Liebsten – selbst gemachte Spätzli 🙂 dazu ein Tröpfchen von Scheiblhofer «Legends»… und zum Dessert etwas Magenbrot…

Campingpark Sexten, Freitag, 13. Oktober 2023

Heute wieder Kaiserwetter, aber etwas mehr Wind als auch schon… Den letzten Tag hier wollen wir es uns gemütlich machen, kleine Spaziergänge, Sonne tanken, ein kleiner Brunch und danach etwas Aufräumarbeiten, damit wir morgen dann nur noch die kleinen Dinge erledigen müssen.
Alles ist unterdessen verräumt – leider können wir aber keine weiteren Weinflaschen (Merlot und Cuvée Rosso) einkaufen, da sie ausverkauft sind… sehr bedauerlich, wir hätten gerne noch etwas mitgenommen auf unsere Reise. Dafür hat uns ein Mitarbeiter zwei wunderbare, ganz frische und noch warme Apfelstrudelstücke geschnitten, dazu noch 4 kleine Vanille-Saucen… Life is beautyful!

Unterdessen geniessen wir einen kleine Apéro, bevor wir dann in der Taverne unser Abendessen abholen – zwei Pizza, damit wir keinen Abwasch mehr machen müssen, bevor es morgen weitergeht nach Glurns zum Camping Gloria Vallis 🙂

Der Aufenthalt in Sexten war grossartig – wir sind beeindruckt von den schönen Wanderungen in den Dolomiten und auf der Durchreise ist hier ein erneuter Halt durchaus zu machen. Die Sanitären Anlagen, die freundliche Bedienung (überall!), der sehr gut ausgestattete Einkaufsladen, die Bäder und Whirpools (und für Saunagänger die Sauna…) und die sehr grosszügigen Premium-Plätze sind es unbedingt Wert, hier einen Halt einzulegen und die Seele baumeln zu lassen!

Maccagno (Italien)

28. April – 7. Mai 2023
Lago Camping

Niederhasli, 28. April 2023

Die Verkehrslage am Gotthard hat sich bei 10Km Stau eingependelt und so haben wir unsere Reise erst später als geplant angetreten. Losgefahren um 20.00 Uhr hatten wir am Gotthard lediglich 35 Minuten verloren und sind somit ganz ordentlich durchgekommen. Die erste Übernachtung haben wir – schon fast wie gewohnt – im «Camper Area Tamaro» verbracht.

Maccagno, 29. April 2023

Angekommen um 11.30 Uhr und gleich den Platz bezogen! Das Zelt aufgestellt, alles ausgeräumt und bereitgestellt. Herrliche Seesicht, ausreichend Platz und Zeit, unseren Willkommensapéro vorzubereiten.

…und plötzlich standen da zwei bekannte Gesichter! Was für eine freudige Überraschung, als Dio und Andrea auf Platz erschienen! Sie haben spontan das Wochenende auf dem Platz gebucht und werden uns bis zum 1. Mai 2023 begeleiten!

Gemeinsam erkundigten wir die Seepromenade in Richtung Luino, machten dann aber kurz vor dem Ortsende von Maccagno kehrt. Auf dem Rückweg gönnten wir uns in der Gartenlounge etwas zu trinken. Grossartige Gastfreundschaft: Auch für die Hunde gab es Leckerlis und Wasser – Grande!

Den Abend haben wir gemeinsam verbracht: Grill, eine Kartoffel-Gemüse Pfanne und Salat, dazu einen edlen Tropfen Chianti «Marchese Antinori» Riserva 2019 – herzlichen Dank an Dio & Andrea für die Weingabe!

Den Abwasch haben die Herren, den Umzug ins Zelt die Frauen gemacht. So haben wir den Abend beim Kartenspiel «Shit-Head» ausklingen lassen, bevor es dann spät zu Bett ging.

Maccagno, 30. April 2023

Der nächste Morgen war bedeckt, aber warm – ein Kaffee, einen Morgenspaziergang und danach gings mit Andrea und Dio zum Schiffshafen, wo wir mit dem Schiff nach Canobbio überführten. Der sehr grosse Markt war tatsächlich sehr gross… Die 4-Beiner haben sich sehr gut gemacht und als wir gegen Ende dann bei Käse- und Wurstware angekommen sind, war es sehr anstrengend. Hier investierten wir in ein paar Delikatessen und freuen uns, wenn unsere Schneidmaschine ihre Arbeit erfüllt.

Noch etwas Oliven und Antipasti, dann gings zurück Richtung Hafen. Auf dem Rückweg haben wir noch zwei Kleiderstücke für Denise gefunden, bevor wir uns dann im Strassenkaffee stärkten für die Schiffsreise zurück.

Zurück auf Platz etwas Erholung für alle, bevor wir uns um 18.00 Uhr wieder trafen. Und während des Apéros klopft es plötzlich draussen und eine weitere Überraschung stand vor dem Zelt – Welcome Moni & Biene!!

Zu sechst gings nach dem Apéro dann ins Ristorante Pizzeria Lido, wo wir königlich gegessen haben! Den Abend haben wir bei Shit-Head, etwas Rotwein (Le Difese) und lustigen Gesprächen verbracht. Pünktlich um 00:00 gabs ein gesanglich sehr hochstehendes «Happy Birthday» – Herzlichen Dank! …und irgendwann gings dann zu Bett.

Maccagno, 01. Mai 2023

Andrea & Dio haben sich unterdessen verabschiedet und sich via Zwischenstopp bei Freunden auf die Heimreise gemacht. Die Whatsapp Box hat sich immer mehr gefüllt und Denise hat in der Zwischenzeit ein «kleines Champagner-Frühstück» gezaubert. Jetzt bleibt zu hoffen, dass der Regen nachlässt und uns die Sonne langsam verwöhnt… Die Hoffnung stirbt zu letzt!

Ein Spaziergang in der Trockenphase, etwas Social-Media, TV und physischen Dialog führten dann zum Apéro bei Biene & Moni und darauf dann zum Abendessen im WoMo. Ein toller Fisch aus dem Backofen, dazu Linsen- und Quinoa-Salat und jede Menge Cookies… Einen kurzen Abstecher bei Biene & Moni zu einem Glas Rotwein und einer kleinen Spielrunde führten dann etwas später zur horizontalen Lage.

Maccagno, 02. Mai 2023

Die Sonne küsste uns in den Morgen… was für ein tolles Gefühl, was für ein Ausblick! Das Morgenessen haben wir verkürzt und sind gleich auf Entdeckungstour gegangen. Komoot hat heute nicht so gut geklappt – da waren Baustellen oder sonstwelche Sackgassen, dass wir dann einfach draulos liefen und einfach sahen, was wir zu sehen bekamen… Der Spaziergang endete dann aber gemütlich wieder beim WoMo, wo wir dann etwas umdisponierten, die Stühle ins Freie zügelten und unseren Apéro einnahmen.

Ein kleiner Einkauf im U! für Gemüse und flüssiges erledigten wir dann wieder zu viert – leider mussten wir auch die Vierbeiner mitführen, da der liebe Brandy jammern musste…

Das Abendessen mit Biene & Moni fand dann bei uns statt – etwas See-Sicht, Grill (Fleisch und Spargeln), etwas Wein (Priorat, Vall Llach 2019) und eine leckere Kartoffel/Gemüse Schale.

Nach dem Abwasch noch etwas TV, Update des Tagebuchs und dann Feierabend. Morgen gehts dann nach Luino an den Markt…!

Maccagno, 03. Mai 2023

Erneut erstrahlte der Morgen im Sonnenkleid, so kann es gerne weitergehen. Ein kurzer Gang mit den Hunden, bevor wir uns bei Biene & Moni verabschiedeten und dann zu Fuss Richtung Luino spazierten. Meist am Ufer entlang genossen wir die Sonne, die vielen Eidechsen und immer wieder schöne Aussichten über den Lago Maggiore. Nach etwas über 5 Kilometer sind wir dann in Luino angekommen, wo wir uns in den berühmten Markt tümmelten. Im Vergleich zu Canobbio hat es hier genügend Platz, ohne dass man sich auf die Füsse stand. Eingekauft haben wir tatsächlich beim gleich Stand wie in Ponte Tresa – die sind einfach echt gut, freundlich, lustig und qualitativ einfach top!

Die Rückreise wollten wir im Ursprung mit dem Schiff antreten, aber die kurzen 5 Kilometer waren uns noch nicht genug – so gings dann zu Fuss wieder zurück. Danach war chillen und sonnen angesagt, gespickt mit einem kleinen Apéro – etwas Parmigiano, Cracker, CH-Bündnerfleisch und eingelegte Artischocken, dazu einen Langhe Arneis aus dem Lädeli in der Nähe.

Etwas später, nachdem wir mit dem E-Scooter noch einkaufen waren, gab es dann noch eine Olma-Bratwurst vom Grill, dazu ein Grillbrot, Nüsslisalat und eine Flasche Rotwein (Centine Rosso, Banfi, 2020 [Toskana]).

Maccagno, 04. Mai 2023

Heute Morgen etwas bedeckt, das hat sich aber im Handumdrehen wieder verflogen. Unser Morgenessen war fantastisch bei Sonne und milden Temperaturen. Etwas später waren wir bereits ready für einen ausgedehnten Spaziergang in Richtung Garabiolo. Der Aufstieg war anstrengend, aber durchwegs spannend. Ein Segen, war der grösste Teil im Waldbereich. In Garabiolo angekommen, wollten wir noch die Ponte «keine Ahnung mehr» besichtigen, was eine weitere halbe Stunde mit sich brachte, steil hinauf… dort angekommen, haben wir einen Wasserfall sehen können und natürlich ein Selfie auf der Brücke gemacht.

Leider war es dann doch etwas weit, um eine ganze Runde zu machen. So entschlossen wir uns, einfach den Rückweg anzutreten und auf dem selben Weg zurück zu laufen.

Wieder angekommen, waren die Hunde «hundemüde», so dass wir uns ein kühles Bad im See gönnten. Es war schon sehr frisch und lange hielten wir es komplett im Wasser nicht aus. Erfrischt konnten wir dann den Rest des Tages chillen, lesen und Apéro geniessen.

Unterdessen ist es früher Abend, wir geduscht, der Tisch gedeckt, die Flasche kredenzt. Bald geht es an den Grill und das Gemüse, damit wir ein weiteres Abendessen im Freien am See geniessen können. La vita e bella!

Maccagno, 05. Mai 2023

Die Sonne strahlt durch das Dachfenster und wir machen uns bereit für einen Spaziergang. Erst noch einen Kaffee, dann gehts los mit unserem Spaziergang, dieses Mal in Richtung Nord-Westen… steil hinauf, dann durch den Wald, vorbei an Bächen und dann hinunter bis hin nach Orascio. Den Rückweg haben wir dann der Hauptstrasse entlang gepackt und unterwegs dann noch ein ausgebüxtes Huhn fotografisch festgehalten, bevor wir wieder zurück auf Platz waren.

Den sonnigen Tag haben wir genossen und dann spontan das Vorzelt abgebaut – trocken ist trocken, man weiss nie, ob es doch mal noch ein Gewitter gibt… Markise raus und einiges eingepackt – sieht toll aus!

Nach einem kurzen Spaziergang gings dann nochmals kurz in den Supermarkt mit dem E-Scooter – etwas Rotwein, Salat, Mozzarella di Bufala und Tomaten sowie Blubber-Wasser. Beim Metzger bestellten wir Salsiccia al finocchio, Salsisccia affilata und noch ein Grillspiessli.

Zurück auf Patz – Zeit für einen kleinen Apéro, danach Abwasch, Hygiene und Zubereitung des Abendessens mit einem Nebbiolo d’Alba, welcher ganz okay und lecker war. Und all das bei schönstem Wetter!

Maccagno, 06. Mai 2023

Ein weiteres Mal geniessen wir die Morgensonne und nehmen es äusserst gemütlich – der letzte Tag, den wir hier verbringen, hat begonnen… Nach einem kurzen Spaziergang haben wir ein wunderbares Frühstück genossen – andere nennen das auch einen Brunch… Danach war etwas Lese- (Peter) und Social-Media-Time (Denise) angesagt, bevor wir einen kleinen Spaziergang machten. Diesen führte uns an den Fluss Giona, an welchem wir etwas verweilten – das Plätschern, die Füsse kühlen und die Sonne geniessen (und ein RedBull). Danach gings dann zurück zum Platz und wir machten im Anschluss nochmals einen Abstecher in den Supermarkt, um noch etwas Wein zu kaufen.

Nach dem Apéro ist vor dem Abendessen – dieses haben wir in Form einer Pizza zu uns genommen… beim Take-Away sollte man immer noch kurz prüfen, ob die Lieferung zur Bestellung passt. Andernfalls könnte eine Margherita anstelle einer «Mady in Italy» drin sein… Der Wein jedenfalls ist sehr lecker, gefällt mir einiges besser als derjenige von gestern: Montepulciano d’Abruzzo Pelagus
Nach dem Essen machten wir die Aufräumarbeiten, so dass wir morgen gegen 08.00 Uhr losfahren können, in der leisen Hoffnung, nicht zuviel Zeit am Gotthard zu verlieren… wir werden sehen… jetzt noch etwas chillen und «denn sie wissen nicht was passiert» gucken – we love Barbara!

Maccagno, 07. Mai 2023

Tagwache um 07.30 Uhr – und die Nacht hatte es in sich… Eine heftige Gewitterfront streifte uns kurz vor Mitternacht und hielt durch bis nach 01.00 Uhr. Eine weitere Gewitterfront besuchte uns gegen 04.00 Uhr, einfach nur geil, wenn es tut wie Sau! Einzig Brandy hatte so seine Mühe dabei locker zu bleiben.

Um 08.45 Uhr waren wir Startklar für die Rückreise und machten nur einen kurzen Halt an der Tankstelle. Danach konnten wir durchfahren. Selbst vor dem Gotthard hatten wir lediglich 1 Rot-Licht von gefühlten 10 Sekunden zu bewältigen. Noch vor 12.00 Uhr waren wir in Regensdorf angekommen und machten einen erneuten Halt um das AdBlue nachzufüllen. Dann war unsere Ferienzeit vorbei, das WoMo soweit nötig geleert und eine Innenreinigung bereits vollzogen – zum Schluss noch eine kleine Aussenreinigung in Dielsdorf, dann ab auf den Parkplatz, wo es die kommenden 10 Tage Pause bekommt.

Bella Italia! Wir kommen wieder! Es waren wunderbare Ferien…