Tag Archives: Bauernhof

Fronreute (D) – Pfingsten

22. Mai – 26. Mai 2026
Bauernhofcamping Buchseehof

Hinreise auf den Camping Buchseehof

Niederhasli, Freitag, 22. Mai 2026

Heute etwas früher die Bücher geschlossen und das Paradisli fahrbereit gestellt. Herzdame ist um 17.00 Uhr zu Hause angekommen und wir konnten das Abenteuer «Autark» starten 🙂 Die Wetteraussichten sehen brutal geil aus, da zeigt sich Pfingsten von seiner absolut besten Seite… haben wir uns irgendwie auch verdient, nach dem durchzogenen Wetter in Engelberg… Wir gingen Richtung Glattfelden, weil der Hardwald definitiv zu stauig war – vor Eglisau reihten wir uns ein und fuhren via Schaffhausen nach Fronreute. Die Fahrt dauerte etwas mehr als 2 Stunden und unsere Freunde Andrea & Dio waren bereits am Nachmittag angereist und empfingen uns ganz relaxed 🙂

Fronreute, Freitag, 22. Mai 2026

Nach dem Aufstellen – ein wunderbarer Platz, mit wenig Bäumen, die uns Schatten spenden und ganz viel und schön gepflegter Rasen – grillierten wir auf Dio’s Grill ein paar Würste, dazu Bllumenkohl, Tomatensalat und einen Grillkäse. Sehr idyllische Plätze hier und total unkomplizierte Gastgeber und auch Camper. Wir sind mit Sicht auf See (oder Weiher), in welchem aber das Baden nicht erlaubt ist – Naturschutz sei Dank 😉 Erledigt, gut genährt und zufrieden gings in die erste Nacht 🙂

Fronreute, Samstag, 23. Mai 2026

Die Sonne küsste uns in den sonnigen Tag und die Temperaturen waren bereits so hoch, das kurze Hose und T-Shirt ausreichend sind… einfach herrlich und extrem geil!
Wie immer soll es zuerst ein Kaffee sein 🙂 …und nun kommt also der Wechselrichter erstmals zum Zuge und hat ordentlich gesogen, als die Nespresso-Maschine startete und uns zwei Kapselkaffees rausliess. Der Kaffee war lecker 😉 …leider hörte der Verbrauch nicht auf und es wurden rund 1000 W weitergesogen… aber nix war angeschlossen 🙁 Danach wechselten wir von «automatisch» auf DC…. Die Situation war also gelöst, das Problem jedoch nicht. Als «Problem» haben wir unterdessen die Autobatterie im Fokus – die bekommt aber viel zu früh Energie von unseren Bulltrons – 1 grüner Strich auf der Anzeige, respektive ganz bestimmt weit über 50% Kapazität – da darf die Bulltron nix abgeben… Die Autobatterie baut offenbar immer wieder ab, weshalb auch immer… und die Bulltron schiebt immer wieder Energie rüber, so dass es nicht wirklich sinnhaft ist. Da wird ein erneuter, zeitnaher Besuch in Interlaken nicht verhinderbar sein. Das EcoFlow 220W Solarpanel ist der Hammer und macht einen super Job!

Der Spaziergang am Samstag morgen war wunderbar – am Nachmittag war es aber definitiv zu heiss, um nochmals eine grösser Tour zu machen. Wir beschränkten uns auf einen kurzen Gang in den Wald und wieder zurück.

Um 16.00 Uhr machten wir gemeinsamen Apéro, spielten «Laggaff» mit Andrea & Dio und schauten dabei den Eishockey-Match, in welchem die Schweizer die Ungaren auseinandernahmen… 🙂 törörörö ööhh öhh
…und nach der Körperhygiene machten wir uns ans grillen – lecker Angus-Filet vom hiesigen Hof – das war der absolute Hammer!!

Fronreute, Sonntag – Montag 24./25. Mai 2026

Am Sonntag und Montag lief alles wie am Samstag – aber das Tagebuch wird hier gekürzt, weil wir kaum «Zeit» haben und einfach nur geniessen 😉

LIFE IS BEAUTIFUL!
wir lassen die gemachten Bilder für sich sprechen

Fronreute, Dienstag 26. Mai 2026

Die Heimreise machten wir etwas mehr «Überland» und hatten nirgends Probleme. Natürlich machten wir auch noch einen kleinen Halt für Benzin, denn hier ist es um einiges günstiger als in der Schweiz. So können wir dann Ende Juni wieder los nach Flaach und brauchen nicht noch vorher zu tanken…

Camping Buchseehof

und zum Schluss noch ein paar Fotos von den Nasszellen… die waren tiptop und inklusive!

Bussang (F) – in den Vogesen

02. April – 07. April 2026
Sunelia Domaine de Champé

Niederhasli, Gründonnerstag, 02. April 2026

Von langer Hand geplant und nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir endlich mal wieder mit unserem Paradisli unterwegs 🙂 Frisch vom Service in der Ford-Garage gings also nach Feierabend los in Richtung Frankreich, genauer in die Vogesen – exakt nach Bussang! Um 18.00 Uhr sind wir losgefahren – und Mister superstupid Trump musste ja unbedingt wieder eine solch erbärmliche Rede halten, dass der Oelpreis wieder durch die Decke ging… in Frankreich mussten wir dann tatsächlich zwingend tanken gehen… Denise führte uns zu AS24 in Ottmarsheim – leider eine Kette, die ausschliesslich für LKW ist und somit wieder zurück auf die Autostrasse… bis nach Lutterbach – da konnten wir bei einer Carrefour-Express Station tanken. Zwei Zapfsäulen und gefühlt 1 Liter pro Minute im Durchlauf 🙂 Der Liter war hier mit € 2.279 schon auch sehr stolz und eine Ersparnis gegenüber der Schweiz nicht wirklich vorhanden…

Bussang, Gründonnerstag, 02. April 2026

Um 21.00 Uhr sind wir angekommen – etwas Stau vor Rheinfelden verlängerte die Reise von zwei-einhalb Stunden auf drei Stunden. Im Restaurant konnten wir uns anmelden und bekamen unseren Platz zugewiesen mit den relevanten Informationen.
Der Platz war natürlich bereits im Dunkeln und wir erkannten nebst Rasen auch ganz unangenehm viel «Dreck» inklusive Spuren der Platz-Vorgänger. Nun denn, heute wollen wir nichts mehr aufstellen, sondern nur noch etwas Essen und Trinken – so parkierten wir einfach, wie ich reingefahren war 🙂
Leider verhinderte eine Birke, dass wir mit dem Satelliten TV schauen konnten – nun denn, einfach den Laptop am Fernseher anstöpseln und mit Sunrise TV etwas geguckt. Dazu gab es traditionell einen Prosecco, etwas Käse, Trockenfleisch, Schüttelbrot aus dem Südtirol und leckere Roland-Bretzel mit Sesam…

Bussang, Karfreitag, 03. April 2026

Das Wetter entsprach nicht ganz unseren Erwartungen – trocken, leicht windig und zu wenig sonnig machten wir uns daran, unser Paradisli Satellitengerecht zu installieren. Ich setzte mich durch – keine Regel ohne Ausnahme 😉 Den Teppich gelegt, die Markise rausgefahren und befestigt, Tisch & Stühle aufgestellt – wir sind ready! Danach etwas zwischen die Zähne – quattre Croissants von der Boulangerie im Dorf, dazu Butter, Kaffee und Vorfreude auf den bevorstehenden Spaziergang.

Los gings auf eine Route, die ich von Komoot habe – etwas über 7 Kilometer mit angesagten 300 Höhenmeter – es waren am Ende 350 Meter auf Komoot, 455 auf der Garmin App… egal, es war der Hammer und hat uns extrem gut getan. Um 16.00 Uhr sind wir wieder zurück und gönnen uns etwas Körperhygiene. Unser Platz verfügt über eine Dusche auf Platz, inklusive Toilette und Abwaschbecken… der Preisunterschied war so dermassen minimal, dass wir uns das gönnten, wenngleich wir eigentlich den Austausch beim Abwasch immer schätzen.

Und danach gings in den Apéro mit Champignons, Chips und Nüssen, dazu einen Wein vom Lidl – ein herrlicher Sommerwein, der auch im Frühling schmeckt und den tollen Namen «Sonnenschein» trägt 😀 Die Traube Sauvignon aus Rheinhessen.
Denise widmet sich den Wohnungsplänen, ich schreibe unser Tagebuch 🙂 …und jetzt ist es Zeit für die Vorbereitungen des Abendessens – Pasta-Sauce mit Tomaten, Fetakäse und Zucchetti… das wird himmlisch! Die Pasta nennt sich «breite Spaghetti» oder Nudeln 😀 Dazu einen Franzosen – Chateau Pierre 1er, 2019 – wunderbar! Einen Saint-Emillion, der meinen Namen trägt 😀

Bussang, Samstag, 04. April 2026

Es sind in der Nacht bereits hin und wieder mal ein paar ein paar Tropfen Wasser runtergefallen – aber es war am Ende so ziemlich alles draussen, weil es nebelartig feucht war. Wir machten uns auf einen kurzen Spaziergang und gönnten uns danach ein kleines Frühstück. Als es am Nachmittag zu sonnigem Wetter wechselte, machten wir uns erneut auf den Weg eines ausgedehnteren Spaziergangs. Was wir jedenfalls festhalten müssen – Bussang ist ein wirklich erschreckend unschönes Dorf, das keinen Charme hat…

Zurück auf Platz wollten wir eigentlich den Apéro draussen geniessen, weil sich aber die Sonne rar machte und wir einen neuen Camper sichteten, der sich langsam in die Feuchte Erde eingrub, machten wir es uns nochmals indoor gemütlich zu einem Gläschen Lugana vom Monte del Frà 😀

Bussang, Sonntag, 05. April 2026

Der Ostersonntag zeigte sich wesentlich sonniger und etwas weniger windig. Der kurz Morgenspaziergang führte uns an der Bäckerei vorbei – und die Schlange stand bis nach draussen… macht nix, wir wünschen uns einerseits Croissants (wohl schlechte Chancen um 10.00 Uhr) und ein Stück Brot für das geplante Fondue von heute Abend.
Ich stellte mich also draussen in die Schlange, welche sich langsam bewegte – vorbei am Dessert… soll ich? mmmhh…. weiter gings… und plötzlich war ich an der Reihe… Hat es noch Croissants? …den Dummen gehört die Welt – die Tür schlug auf und ein ganzes Blech mit Ofenfrischen Croissants wurden aus der Backstuben hereingebracht 🙂 Also, dann noch ein Stück Brot, lecker dunkel mit viel Kruste und – ja, ein Dessert… Paris-Brest Noisette und Paris-Brest Pistache…

Dann genossen wir unser Frühstück oder eher Brunch und machten uns um 12.00 Uhr auf eine kleine Wanderung – wir sind einigen Tieren begegnet – Esel, Alpacas, verschiedene Schmetterlinge, Rehe, Schlange und viele Vögel 🙂 Ja, die Wanderung war tatsächlich wunderbar und wir sind knappe drei Stunden später wieder auf dem Platz… Zufrieden geniessen wir die Sonne auf dem Liegestuhl, dazu ein kleiner Apéro 🙂

Am Abend gings dann los mit unserem Fondue, gespickt mit Chilli, Knoblauch und Ingwer – best ever! Die Menge war definitiv zu viel! …man gönnt sich sonst ja nix? Könnte man meinen – die Nacht war meine schlechteste – einfach zu voll und dann noch durstig 😉 Egal, geschmeckt hat es trotzdem und der kleine Dessert war super-lecker!

Bussang, Ostermontag, 06. April 2026

Der Ostermontag zeigte sich mit viel Sonne und blauem Himmel – erneut machten wir unseren kurzen Morgenspaziergang Richtung Bäckerei… und wieder standen die Leute bis nach draussen an – wir entschieden uns nicht anzustehen, denn zweimal werden wir nicht soviel Glück haben, dass die Croissants nachgeliefert werden, wenn ich dann dran bin 😉

Heute packten wir den Rucksack mit einem kleinen Picknick und gegen 12.00 Uhr machten wir uns erneut auf eine kleine Wanderung. Besucht haben wir den Bärenfelsen – dort haben wir unser Picknick genossen – schön war es! …und drei Stunden später waren wir wieder auf unserem Platz, machten es uns mit einer Flasche Weisswein an der Mosel bequem (mit den Sitzkissen vom Adventure-Shop). Die Füsse in der wirklich meeega kalten Mosel wurden abgekühlt, bis nix mehr zu spüren war 😀

Den Rest des Tages genossen wir die Sonne im Liegestuhl und entschlossen uns dann, bereits jetzt alles zu packen – so haben wir morgen einen gemütlichen Start vor Augen, wenn wir dann spätestens um 11.00 Uhr den Platz verlassen müssen. Während ich hier so schreibe, ist Denise dabei unser Abendessen zu kochen – Sweet & Sour! Tolles Menue und ich bin mir sicher, dass es heute keine «übervollen» Bäuche gibt 😉

Bussang, Dienstag, 07. April 2026

Wunderbares, sonniges Wetter – wir sind bereit für die letzten Aufräumarbeiten, ein kurzer Spaziergang und dann zur Grauwasser-Entsorgung. Checkout an der Reception für die Kurtaxen, dann gings los zur Tankstelle. Was für ein Glück in Zeiten wie diesen (USA, Israel gegen Iran…), dass wir für nur € 2.09 den Liter tanken konnten! Auf dem Heimweg sind wir Preisen bis zu CHF 2.40 begegnet… Bevor wir aber wieder in der Schweiz angelangten, machten wir einen Einkauf im Super U – etwas Salzbutter und andere Leckereien mussten mit nach Hause. Und für unser Mittagessen unterwegs gönnten wir uns eine «kalte Platte» und ein leckeres Brot!

Wir sind sehr gut nach Hause gekommen, haben das Paradisli ausgeräumt und gepflegt. Bald wird es nach Interlaken gebracht und bekommt ein kleines Upgrade 🙂 START | Campingservice Lüthi

Oberwil (Dägerlen)

17. April – 19. April 2025
Bauernhof zur Höhni

Niederhasli, Gründonnerstag, 17. April 2025

Sehr spontan entschlossen wir uns am Mittag, «trotzdem» einen kleinen Ausritt mit dem Paradisli zu machen. Das Paradisli husch husch geholt, Wasser gefüllt, noch etwas Batterie laden… noch etwas Arbeiten und an Meetings teilnehmen und um 17.00 Uhr den Rest bereitstellen…

Denise ist auch – etwas spät – von der Arbeit zurück. Dann startete ich mit telefonieren, aber leider erfolglos – alle Campingplätze sind bereits gefüllt… was für eine Überraschung 😉
Noch während meines letzten Anrufs erhielt dann Denise einen Anruf – der Bauernhof zur Höhni meldet sich und hat einen Platz für uns bereit 🙂 Ankunftsziel nun also geklärt und ab gings nach Oberwil!

Oberwil, Gründonnerstag, 17. April 2025

Eine fast direkte Ansteuerung des Ziels brachte uns kurz vor 20.00 Uhr auf den Platz – bereits zwei weitere WoMos aus Bern und Zürich standen dort. Unser Paradisli war schnell installiert – «etwas gerade» gestellt, Strom angezapft, Gas geöffnet und dann? Genau, start mit einem kleinen Apéro 😉
Im Anschluss zauberte Denise ein «kleines» kaltes Plättchen und ich entkorkte eine wunderbare Flasche aus dem Bordeaux… Chateau Cissac 2015 – das Leben ist schön und steckt voller Überraschungen!

Oberwil, Karfreitag, 18. April 2025

Leicht ausgeschlafen – 08:45 Uhr war es erst… zeigte sich der Himmel noch stark bewölkt und bestimmt regenfrei. Ein kleiner Spaziergang mit den Hunden war angesagt – danach besuchten wir den Hofladen, welcher ein grosse Auswahl an eigenen wie auch regionale Produkten bescherte: Honig, diverse Konfitüren, selbstgemachte Teigwaren, Glacé, Rindsburger, Zopf, Freiland-Eier (wir kennen die Hennen ;-)), Sirup, Kräutersalz, …. Für’s Erste waren die Eier dran für ein paar 3-Minuten Eier. Wahrscheinlich werden wir noch Hamburger mitnehmen und uns ein Glacé heute Abend gönnen.

Am Nachmittag machten wir uns auf einen ausgedehnten Spaziergang – die Sonne hat sich hin und wieder gezeigt, aber leider seltener, als wir es uns gewünscht hatten. Viel Landwirtschaft, etwas Wald und Aufforstung – und meiner Meinung nach ziemlich viele Spargel-Felder… Nach rund 8.5 Kilometer sind wir gut gelaunt und etwas müde wieder zurück im Paradisli, wo ein kleiner Apéro kredenzt wurde mit einer Flasche Champagner «vom Chef». Weil nun mal Karfreitag ist, halten wir uns an Fisch – sowohl bei der Terrine beim Apéro wie auch heute Abend beim Abendessen 🙂

Nach einem kleinen Powernap zeigte sich wettertechnisch ab, dass kaum mehr Wolken am Himmel waren und wir am Samstag wohl einen wunderbaren Sonnentag mit über 20° erleben – das wir der Moment unserer Heimreise sein, damit wir auf einen 55igsten Geburi anstossen können – tja, man muss die Feste feiern, wenn sie fallen… und der 50igse fiel ja leider ins Wasser wegen Covid19 🙁
Das Abendessen kam aus der Migros – etwas Fisch in Folie, aufzuheizen im Backofen. Fischsorten: Kabeljau und Lachs… nicht so gelungen wie in frisch in der Pfanne, aber «okay» 😉 Dazu gabe es Blattsalat und den kleinen Bruder (oder eben der Zweitwein) von gestern: Reflets de Cissac
Jetzt werden wir uns noch ein Glacé abholen, etwas TV schauen und dann eine weitere herrliche Nacht im Paradisli verbringen…

Oberwil, Samstag, 19. April 2025

Die Sonne lachte uns strahlend an, dazu Vogelgezwitscher und Hennen-Gegacker 🙂 Schöne guete Morgä! Etwas Kaffee, danach gings aber zügig voran mit Zusammenpacken. Ich machte mich auf den Weg mit Ferox & Brandy, Denise schnappte sich den Abwasch. Gegen 10.30 Uhr waren wir abfahrtbereit – noch schnell das Grau- und Schwarzwasser entsorgen, dann gings zurück nach Niederhasli.

Wir sind gut voran gekommen und hatten keinen Stau – nirgends! Das Paradisli glänzt von innen heraus und von aussen gibts dann auch wiedermal einen freundliche Pflege.
Jetzt werden wir noch etwas chillen, einen Hunde-Spaziergang machen und dann stossen wir auf einen sehr guten Freund an – RW aus B 🙂

Vielen Dank an diesen sehr wertvollen, gepflegten Platz – sehr sauber, sehr freundlich, in der Natur, mit Strom, WC und Abwaschplatz.

Winden (TG)

Gourmet-Weekend 04. Mai 2024 – 05. Mai 2024
Manser Ferien und Camping

Niederhasli, 04. Mai 2024

Denise ist angeschlagen mit der Wirbelsäule im Nackenbereich und so machte ich mich auf den Weg mit den Hunden, bevor wir dann mit dem Paradisli nach Winden im Thurgau fuhren. Den Platz haben wir leicht gefunden und stellt einen grossen Bauernhof dar…

Winden, 04. Mai 2024

Das Willkommenswetter war sensationell und entsprach nicht ansatzweise den Prognosen. Wir konnten erst mal noch Wasser nachfüllen, danach gab es freie Platzwahl. Wir entschieden uns für Platz #10 und starteten mit einem kleinen Apéro – Essen wollten wir nicht viel, stand doch der Besuch im Restaurant Römerhof auf dem Programm. Wir lösen heute Abend das x-mas Geschenk unserer Kinder ein und freuen uns riesig!

Nach dem Apéro und Sonnenbaden machten wir uns auf für einen kleinen Spaziergang (7.6 Kilometer) – leider fehlt es gerade hier etwas an Trottoir und so sind wir den Grossteil der Strecke der Strasse entlang gelaufen. In einem Volg machten wir halt um etwas zu trinken einzukaufen und dann gings auch schon wieder in Richtung Paradisli, wo wir erneut die Sonne genossen. Um 17.00 Uhr machten wir noch den Check-In beim Hoflädeli und erhaschten dabei einen Salami und ein Pack Znüni-Würste – beides von den auf dem Hof lebenden Black-Angus Rindern… Wir sind gespannt 🙂

Nach einer Dusche gings dann mit unseren E-Scooter Richtung Arbon, rund 7 Kilometer mussten wir bewältigen bis ins Restaurant. Dort angekommen, durften wir unsere E-Scooter auf der Terrasse «parkieren» und sogleich wurden wir an unseren Tisch begleitet. Ein Apéro und die Vorstellung unseres Menues erfolgte und ich lasse hierfür nur noch die Bilder sprechen….

Der Chef-Koch Gerald Bergue stattete uns dazwischen einen Besuch ab und erzählte uns von seinem «living Salt» und dem Prozess, wie er unseren Kabeljau zubereitet hat. Das sieht in etwa so aus und ist nur für den professionellen Gebrauch gedacht. Dieses Salz kann durch eine exotherme Reaktion, als Kruste, Lebensmittel wie Scampis garen. Die Vorbereitung ist etwas umfangreicher, aber das anschließende Ergebnis ist atemberaubend. Das Salz & Wasser wird auf 123° Celsius erhitzt und dann über dem Fisch so eingesetzt – er hat uns sogar ein Video gezeigt, wie er das zelebriert.

Im Anschluss machten wir uns dann wieder – sehr gut gesättigt – auf den Rückweg mit dem E-Scooter und schwärmten noch immer vom ausgezeichneten Essen!

Winden, 05. Mai 2024

Das Wetter am Vormittag entsprach der Prognose und es war grau und hin und wieder regnerisch. Wir sind guter Dinge, dass es ab Mittag besser wird, denn wir haben unseren Aufenthalt noch etwas verlängert, so dass wir erst am Abend den Platz verlassen müss(t)en. Wir harren der Dinge und entscheiden dann spontan, wann wir uns auf den Heimweg machen.
Viel Sonne nach dem Mittag und so machten wir uns auf einen Spaziergang zum «Balgerweier» und machten eine kleine Rundreise wieder zurück auf Platz. Alles zusammengepackt gings dann 15.00 Uhr auf den Heimweg.

Uns hat es hier super gut gefallen und es hat viele Begegnungszonen mit Tieren und der Natur. Die Gastgeber sind äusserst freundlich, die Plätze sehr grosszügig und die Nasszellen genau richtig!