von Brunnen (Schwangau) nach Wagenhausen TG, Samstag, 20. September 2025
Wir haben die Strecke beinahe ohne Stau und Zwischenfälle hinter uns gebracht. Einzig war uns eine Umleitung für Lindau in die Quere gekommen – diese hatten wir grossartig ignoriert, weil wir ja nicht nach Lindau wollten… aber dann war es doch irgendwann mal «fertig» und so machten wir – und ein paar andere – einen U-Turn und schlängelten uns durch eine 30er Zone und waren danach wieder voll auf Kurs 🙂 Wir wählten gemeinsam mit dem Navi die östliche Seite des Bodensees, um nach Wagenhausen zu gelangen – eine schöner Weg und immer wieder die hohen Schweiz Berge im Hintergrund… Pünktlich um 14.00 Uhr trafen wir auf dem Campingplatz ein – früher wäre sinnlos gewesene, Zutritt wird tatsächlich erst um 14.00 Uhr gewährt.
Wagenhausen, Samstag, 20. September 2025
Als dritte auf dem Parkplatz wurden wir zum Platz gefahren – voraus der grüne Elektro-Dreirad-Flitzer. Platz bezogen war sehr schnell – der Weg zur Elektrotankstelle ziemlich weit. Die Obwaldner wechselten Ihren Stecker und so konnte ich mit dem Schweizer Verlängerungskabel doch noch bis zum Paradisli kommen – Strom war also gesichert. Dann Markise raus, Stühle und Tisch aufgestellt und etwas zum Essen bereit gemacht – wir können es auch Apéro nennen 😀
Denise gönnte sich ein Schwumm im Swimmingpool (und bereute später nicht den Rhein aufgesucht zu haben…) – danach machten wir uns auf den Weg dem Rheinufer entlang bis zur Altstadt von Stein am Rhein… Eine wunderschöne Altstadt, klein und herzig… am Rheinufer machten wir eine Resrevation für 18.00 Uhr und schlenderten weiter, wieder oben in die Altstadt rein… dann sahen wir einen Thailänder und wir entschieden uns, gleich hier draussen Platz zu nehmen und den Gittaren/Bass Tönen zu lauschen (LifeMusik) – dabei wurde uns fantastisches und authentisches Thai-Essen (RedCurry mit Black-Tiger) serviert! WOW!! Da kommen wir wieder hin! Und weil wir am Tisch mit drei Einheimischen waren, wurden uns auch fantastische Geschichten erzählt 😀
Beim Thailänder in Stein am Rhein
Unterdessen sind wir wieder zurück, geniessen unseren letzten Abend im Paradisli (in unseren September-Ferien) und hoffen, dass wir morgen die letzten 70 Kilometer ganz gut hinkriegen – wer weiss, vielleicht gehen wir am Morgen noch einen Schwumm im Rhein geniessen… (ich denke nicht…!).
Wagenhausen, Sonntag, 21. September 2025
Das übliche Prozedere vor der Abreise… Kaffee, Spaziergang, einpacken, entsorgen und los geht es – ab nach Hause 🙂 Wir sind bei Sonnenschein ganz geschmeidig zu Hause angekommen und räumten unser Paradisli aus und wieder ein – bereit für das nächste Abenteuer 😀 Nach der Innenreinigung von Denise machte ich noch eine Aussenreinigung – die hat sich unser Paradisli verdient!
Um 17:45 Uhr sind wir angekommen – der Platz war bereit für uns und so zügig hatten wir noch selten den Platz bezogen. Es war gleich sonnenklar, wie wir das Paradisli hinstellen – dann ging ich schnell an die Rezeption uns anmelden und Denise hat gestartet mit Strom und Markise… alles war aufgestellt und eingerichtet nach 30 Minuten und dann ging es noch auf eine «kleine» 3 Kilometer Runde mit Brandy & Ferox – und dann durften wir es uns gemütlich machen, einen Apéro geniessen (mit einer geschenkten Flasche Ca’del Bosco) – herrlich!
Zum Abendessen haben wir die Pinsa nach hinten verschoben und das Rinderfilet vom Lidl vorgezogen – herrlich gegrillt, geschmacklich ein Volltreffer, dazu – ebenfalls vom Grill – 5 Scheiben Zucchetti… einen proteinreichen Salat hat Denise dazu gezaubert – etwas Kidneybohnen, Linsen, Kichererbsen und grünen Salat… es war ein himmliches Abendessen! Dazu verköstigten wir einen kleinen Italiener Namens «le Volte dell’Ornellaia» – la vie esst (und trinkt) belle 😀
Brunnen, Sonntag 14. September 2025
Gemütliches erwachen bei weniger tollem Wetter – es hat in der Nacht immer wieder mal geregnet, aber am Vormittag blieb es trocken und gegen 13.30 Uhr wurde es immer freundlicher – so entschlossen wir uns, eine Runde zu machen: Durch Schwangau zu schlendern, die Kirche St. Coloman zu besuchen, … Einschub: Die St.-Coloman-Kirche liegt malerisch zwischen Hohenschwangau und Schwangau, mit Blick auf Schloss Neuschwanstein. Sie wurde im 17. Jahrhundert im Barockstil erbaut und ist dem heiligen Coloman, einem irischen Pilger, geweiht. Auffällig ist ihr Zwiebelturm und das reich verzierte Innere mit Fresken und Hochaltar. Bis heute ist sie Wallfahrtskirche und Schauplatz der traditionellen Colomansprozession im Oktober. …, einen Kürbis zu kaufen (bezahlt mit Paypal), den Nachbars-Camping am Bannwaldsee zu besuchen und nach 11.5 Kilometer zufrieden und etwas müde wieder zurück auf Platz zu sein. Noch ein kleiner Nachtrag – wir haben auf dem Camping Bannwaldsee bestimmt gute 5 Minuten mit einem Eichhörnchen verbracht – wie zuckersüss!
Nach der Körperhygiene entpuppte sich unser Platz (71) als Perle auf dem Campingplatz – die Abendsonne gehörte uns (fast) ganz alleine, zu einem kleinen Apéro (Traumpaar vom Lidl!!!) und etwas Chips, Pilzen und Wasabi Nüssen. Bis zum kühle(re)n Ende genossen wir den letztn Sonnenstrahl… wir freuen uns schon auf morgen 😀 Das Abendessen kommt aus dem Backofen und ist eine gepimpte Pinsa… frische Champignon und Zucchetti, schwarze Oliven und Mozzarella gesellten sich darauf – danach nach belieben mit Pfeffer und Chili geschärft 😀
Brunnen, Montag, 15. September 2025
Kaiserwetter in Schwangau/Brunnen!!! Und hier «unten» auf rund 800 MüM ist es merklich wärmer als in Sexten… Wir machten uns zeitig auf den Weg in Richtung Schlösser – erst mal dem Seeufer entlang und dann Richtung Schloss Hohenschwangau. Immer mehr Menschen, Touristen, Velofahrer… Ein hübsches Schloss, ein toller See mit dem kreativen Namen «Alpsee»… Nun denn, es ist Zeit, das Schloss zu wechseln 😉 – rüber auf die «andere» Seite und steil hinauf – Denise war schnell wie Flash! Das Schloss Neuschwanstein, ein sehr beeindruckendes Schloss, wunderschön und (positiv) vereinnahmend… «Schloss Neuschwanstein wurde im 19. Jahrhundert von König Ludwig II. erbaut und gilt als Inbegriff der romantischen Märchenschlösser. Es liegt malerisch oberhalb von Hohenschwangau und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Alpenlandschaft. Mit jährlich Millionen von Besuchern zählt es zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.» Runter gings dann etwas früher rechts in Richtung Pöllatschlucht – und unterwegs ein kleine Stärkung mit etwas Rohschinken, Schüttelbrot und ein Ei mit Aromat 🙂 Bei der Pöllatschlucht (am untersten Ende), welche leider seit 2020 wegen eines Felssturzes geschlossen ist, wagte ich mich mit der Drohne ein gutes Stück hinauf (zum ehemaligen Eingang…) sehr schade, dass die Begehung nicht mehr möglich ist… Weiter gings dann der Pöllat entlang, vorbei an der Tegelbergbahn bis wir dann irgendwann mal wieder auf dem Camping angekommen sind… ufff – beinahe 20 Kilometer mit Sightseeing, ziemlich anstrengend…
Mit der DJI Mini
Etwas Körperhygiene, danach die Abendsonne geniessen bei einem kleinen Apéro… und dann kamen die Wolken und wir verschiebten uns rein… und dann kam der Wind… und wir machten alles wind- und regenfest… und dann kam noch viel mehr Wind und nachdem ich das «über die Markise-Spannset» reingehämmert hatte (leider auf die falsche Seite ausgerichtet…), musste es wieder raus und – leider Minus eine Bodenhülse oder Erdnagel weniger… und der Hammer sieht leider auch «zu ersetzen» aus… jedenfalls einigten wir uns darauf, dass die Markise reingefahren wird… alles rein ins Paradisli – nur der Tisch blieb draussen, aber auf der Tischplatte stehend… und irgendwann rumpelte es – zack, war der Grill gestürzt 🙁 also, raus und wieder zusammenbauen, danach wieder eingpackt mit der Hülle und «hinter» das Womo parkiert (wind-geschützt(er)) Der Sturm war echt stark und wir haben dann – nachdem alles sicher war – sooooo gut durchgeschlafen, bis nach 09.00 Uhr…
Bevor wir den Dienstag erleben – wir haben gut gegessen… auf dem Grill (bei ersten Regentropfen) gabe es Lachsfilet mit Haut, dazu etwas Protein-Salat (ja, es waren 3 grosse Familienpackungen mit Kidneybohnen, Linsen und Kichererbsen, die uns in die Ferien begleiteten) und das restliche Gemüse (Tomaten, Pilze und Zucchetti)… und etwas Rotwein durfte es auch sein – einen Spanier, genannt «Diaz Bayo 15» aus dem Ribera del Duero (15 Mt. Barrique)… unbedingt zu empfehlen!
Brunnen, Dienstag, 16. September 2025
Kein Kaiserwetter, keine Eile, keine fixen Pläne… nur Ideen 😉 Erstmal Kaffee, kleine Runde mit Ferox & Brandy, noch ein Kaffee… Markise rausfahren, befestigen, Stühle und diverse andere Dinge wieder raus aus dem Paradisli… Danach ein kleines Frühstück und die Sonne zeigte sich immer mehr und mehr… Also – bereit machen für einen Spaziergang nach Füssen… Die Altstadt mit ihrem «Hohes Schloss»: «Das Hohe Schloss in Füssen ist eine der am besten erhaltenen spätgotischen Burganlagen Bayerns und thront eindrucksvoll über der Altstadt. Besonders bekannt ist es für seine Illusionsmalereien an den Fassaden, die Fenster, Erker und Türme vortäuschen.» Dann schlenderten wir weiter durch die Altstadt und wollten dann noch etwas einkaufen im Edeka – rund 2 Kilometer Richtung Forggensee 🙂 Danach zurück – wir erbeuteten 4 Flaschen Wein, 2 Pack Chips und etwas Salat – zum Bahnhof, wo wir rund 20 Minuten später mit dem Bus Richtung Camping fuhren.
Heute Abend – es ist schon spät – gibts nach einem kleinen Apéro gaaaanz leckere Teigwaren mit der wohl geilsten Sauce, made by Denise: Tomaten, Feta, Zucchetti und etwas Tomatensugo zuzüglich Parmigiano – ein Festschmaus, dazu einen Merlot von der Famiglia Zonin – war ganz lecker für keine €5 die Flasche!
Brunnen, Mittwoch, 17. September 2025
Der Mittwoch war wettertechnisch sehr vergleichbar mit dem Dienstag – kein Regen, aber vieles in Grau gekleidet, windig und zu wenig schön, um eine wirklich grosse Wanderung zu starten. So gab es gegen Mittag einen kleinen Brunch – Rührei mit Paprika, Tomaten, Speckwürfeln und Käse 🙂
Danach machten wir uns auf den Spazierweg mit den 4-Beinern und liefen an der Ostseite dem Seeufer entlang, bis wir genug hatten – dann gings wieder zurück und zauberten ein leckeres Abendessen auf dem Grill – etwas Cevapcici, Grillkäse und Zucchetti, dazu einen gemischten Salat mit Avocado. Dazu genossen wir meine aktuell letzte Flasche Insoglio del Cinghiale… lecker war sie!
Brunnen, Donnerstag, 18. September 2025
Kaiserwetter 😀 …und wir sind bereit für eine Schifffahrt. Um 10:25 Uhr war das grosse Schiff «Füssen» am Steg in Brunnen und wir konnten zusteigen. Es hatte nicht viele Leute und so konnten wir unseren Platz – draussen, auf dem zweiten Oberdeck – auswählen. Bezahlt haben wir €40 und wir können jederzeit vom Schiff und wieder auf’s Schiff… Also verliessen wir das Schiff in Rieden/Dietringen und machten uns Richtung Süden auf den Weg nach Füssen. Eine wunderschöne Bergkulisse, Traumwetter, angenehme Temperaturen und immer wieder schattige Momente für unsere Vierbeiner.
Zirka 2 Kilometer vor Füssen machten wir beim Segelclub Füssen Forggensee eine kleine Pause – etwas Salami, Käse, Salzstängeli und Körnli-Knäckebrot. Für Ferox & Brandy sollte es ein Knochen sein 🙂 Dann gings weiter nach Füssen, wo wir im Vanshop einen kleinen Besuch machten. Nichts gefunden, das wir brauche – also gings weiter respektive etwas zurück, runter zum Bootshafen von Füssen, wo wir wieder auf das grosse Schiff zusteigen wollten. Wir schreiben unterdessen 14.00 Uhr, haben einen Apérol Spritz vor Augen und geniessen den Moment, warten auf das Schiff. Viele Menschen scheinen anzustehen – es scheint nicht nur so 😉 Um 14.40 trifft das Schiff ein, wir stehen an und nehmen auf dem Oberdeck Platz. Weil es bereits überall Menschen hat, nehmen wir bei einem älteren Mann platz, welcher vor Allem mit seinem Handy beschäftigt zu sein schien. Als das Schiff dann aber ablegte, wurden wir eines besseren belehrt – ein Hamburger, von Beruf Freizeitgestalter (Rentner) der soeben ein Studium begonnen hat (theoretische Physik).
Die Rundfahrt mit dem grossen Schiff war unterhaltsam, wunderschön, traumhaft… und als wir dann wieder in Brunnen anlegten, war der Prosecco geleert. Ein paar hundert Meter später treffen wir um etwa 16.30 Uhr auf dem Camping ein. Badehose und Badeschuhe montieren und ab ins kühle Nass – eine sehr angenehme Abkühlung! Danach noch etwas relaxen und die Sonne geniessen, Körperhygiene und guess what – ein kleiner Apéro durfte es werden, bevor wir dann die Reste verwerteten… Die fantastische Pasta, dazu 6 dunkle Cevapcici und einen gemischten Salat, wieder gespickt mit allerlei und Avocado 🙂 Dazu kredenzten wir einen Spanier – Terra D’Uro aus dem Gebiet Castilla y León / Toro. Sehr lecker und auch sehr günstig…
Brunnen, Freitag, 19. September 2025
Letzter ganzer Tag hier in Brunnen – und wieder Kaiserwetter 😀 tja, heute gibt es keine Kilometer, keine grossen Spaziergänge, keine Schiff- oder Busfahrten… heute einfach nur sein, die Sonne und das kühle Wasser geniessen… mal was Essen, besprechen, planen… Am Abend gibt es eine Pizza und ein Schnitzel-Pommes vom Restaurant. Beides geniessen wir bei untergehender Sonne auf unserem Platz, dazu einen Merlot vom Karl Pfaffmann…
Unterdessen ist die Sonne untergegangen und wir starten die Aufräumarbeiten – alles ist verstaut, morgen also nur noch Paradisli leeren, den Abwasch machen, die Hunde versäubern und los kann es gehen… gut geplant, wir weichen erfahrungsgemäss davon ab 😉
Brunnen, Samstag, 20. September 2025
Kaiserwetter 😀 …bringen tut es nicht viel, weil wir ja den Platz verlassen müssen… schön war es hier und wir merken uns die Platznummer 71 – die hat uns sehr gut gefallen! Alles ist erledigt und wir können den Platz um 10.30 Uhr verlassen… dann gings gleich noch schnell zur Aral-Tankstelle sowie in den integrierten Edeka für den zusätzlichen Tag/Nacht, den wir in Wolfenhausen verbringen werden… dann gings los, schnörkellos…
Die «Sommerferien» stehen an – der bisherige Sommer ist uns aber noch eine Menge schuldig… mal schauen, ob wir etwas vom Sommer im Südtirol und im Allgäu finden 😉 Bereits um 14.10 Uhr konnten wir losfahren – Denise hatte frei, und ich habe bereits um 12.00 Uhr den Laptop runtergefahren – FANTASTISCH! Die Reise ging Richtung St. Gallen, in Altstätten dann über die Grenze nach Österreich – dann noch einen Pickerl kaufen für die MAUT und weiter gings Richtung Vorarlberg – durch den Tunnel und weiter Richtung Innsbruck. Dann noch über den Brenner und irgendwann dann Richtung Pustertal…
Sexten, Freitag, 05. September 2025
Um 20.00 Uhr stellten wir fest – es hat keinen freien Stellplatz beim Camping – also an die Reception, ob unser Platz auch bereits einen Tag (oder besser gesagt Nacht) früher zu beziehen ist… Der Platz 194 ist besetzt, aber die 191 können wir beziehen und dann morgen einfach auf die 194 wechseln, sobald er frei wird… Deal! So konnten wir ganz gemütlich einen Apéro Riche vorbereiten und «ankommen»!
Sexten, Samstag, 06. September 2025
Ausgeschlafen und die Sonne zeigte sich in ihrer ganzen Pracht – Kaiserwetter!! Ein kleiner Spaziergang und nur gerade mal die Stühle ausgepackt, etwas Kaffee getrunken und immer mal wieder zum Platz 191 geguckt, wann die den Platz verlassen… Gegen 11.00 Uhr bekommen wir Besuch – Platz 191 🙂 Die müssen auf unseren Platz und wollten wissen, wann wir uns wohl bewegen… 😛 Scheissndregg, hätten wir früher gewusst, dass die nicht den Platz verlassen sondern wir den Platz tauschen, wir wären viel eher aufgestellt gewesen…
Nun denn – gut Ding will Weile 😉 Wir haben also den Platz getauscht und nun alles auch installieren können – Grill, Tisch, Zelt, Solar-Lämpchen, etc, pp… und das alles bei schönstem Wetter. Ein Spaziergang – noch keine wirkliche Wanderung – rauf zum Kreuzbergpass und wieder zurück. Ein kleine Besichtigungsrunde auf dem Camping, dann noch ein Abstecher in den kleinen Camping-Markt – da gibt es den wohl leckersten Apfelstrudel ever!!! …und etwas Wein 🙂 Ein kleiner Apéro, Körperhygiene und dann Besprechung für das Abendessen – Husarenspiess, Linsen-ChutneyBohnen-Kichererbsen-Salat, Grillkäse und dazu einen wunderbaren Merlot Cantina Colterenzio 🙂 und eben – zum Dessert ein Stück Apfelstrudel!
Sexten, Sonntag, 07. September 2025
Um 10.00 Uhr müssen wir ready sein – unser Uber aus Zürich fährt nach Moos, dem Start der heutigen Wanderung 😀 Just in Time – 2 Hunde in den schwarzen Hyundai, einsteigen und los gings nach Moos. Auto in die Tiefgarage, Frauen-Pipi und los gings in Richtung Nemes-Alm – hier die ganze Wanderung 🙂 Diese Wanderung absolvierten wir mit Schwesterchen Yvonne und dem Schwagermeister Dani 🙂
Nach etwas unter 20 Kilometer, einer wunderbaren Wanderung mit Begegnungen mit Kühen, Esel, Pferden, Spaziergänger an Stöcken, MTBiker und Lieferanten, einer leckeren kalten Platte auf der Nemes-Alm, etwas Wein, Bier und Cola, anstrengendem «nach unten laufen», gönnten wir uns als nächstes ein Pool und Whirlpool… Nachdem ich rausgefunden habe, was der Spass in Euro so kostet, gings husch zur Reception – wir möchten gerne das «Paket Pool» mit 5.50 pro Person / Tag… wird uns günstiger kommen als 14 Euronen pro Person pro Mal wir Whirlpoolen…
Unsere Vierbeiner machten nach dieser Tour keinen Wank mehr und so starteten wir mit einem kleinen Apéro – etwas Schüttelbrot und Wasabi-Erdnüsse, dazu der Pinto Gris vom Platz himself… Danach kredenzten wir nochmals einen tollen Merlot (denselben wie gestern), ein fantastisches Rinderfilet vom Grill, Gemüse aus dem Backofen und selbstgemachte Denise-Spätzle… life is beautyful! Zum Dessert erneut ein fantastisches Stück Apfelstrudel – der ist einfach der Hammer!
Sexten, Montag, 08. September 2025
Auch heute Morgen – eitler Sonnenschein, frische Temperaturen und gute Laune 😀 Treffpunkt ist heute 09.30 Uhr auf dem Parkplatz mit Yvonne & Dani… welch Überraschung, Dani ist alleine mit dem Auto gekommen – und Yvonne ist auf eine Joggingrunde und etwas später bei uns eingetroffen… und los ging es Richtung Kreuzbergpass – dann links weg und los gings mit den Höhenmeter, vorbei an den Baumgesichter am Monte Castelliere, an der Wandwiese vorbei, weiter hinauf mit wunderbarem Blick auf die drei Zinnen! …und dann gings wieder runter, vorbei am Freilichtmuseum Anderter Alpe, erneut an der Wandwiese und einen alternativen Weg zurück auf die Kuhweide… und plötzlich waren über 18 Kilometer abgelaufen und wir befanden uns beim Paradisli 🙂 Was für eine fantastische Wanderung – schon wieder 😀
Einen kleinen Apéro bevor wir uns ins warme Nass begeben, etwas planschen, aber vor Allem den Whirlpool geniessen – danach Körperhygiene und Vorbereitung für das Abendessen… unsere Vierbeiner sind müde, geniessen die Nähe zu uns, sind aber auch «nudelfertig». Ein Doppelburger vom Grill mit Käse mittendrin – lecker Brötchen mit scharfer Sauce, Tomate, Salat und Zwiebeln… noch etwas Tomatensalat mit Mozzarella-Kügelchen – und zu guter Letzt ein – guess what – ein Stück Apfelstrudel 😉
Sexten, Dienstag, 09. September 2025
Kaiserwetter zum vierten? Der erste Eindruck (Dachfenster) hätte es vermuten lassen… leider Nein – noch kein Regen, aber doch ziemlich durchzogen… Auf Empfehlung von Dani machten wir uns auf den Weg, die Sexten Rundwanderung zu absolvieren. Erstmal runter zum ZinFux 🙂 dort startete für uns die Runde – mit relativ wenigen Höhenmeter führte der Rundgang vom Osten, rüber in den Westen 😀 Wir waren schon beinahe durch, da fing es zu Tröpfeln… Die Regenjacke hatten wir dabei und nach 5 Minuten konnten wir sie auch schon wieder ausziehen und die letzten 2.5 Kilometer wieder im Trockenen laufen.
Zur Stärkung gab es Viererlei Salate – Kichererbsen, Chutney, Linsen und Grünsalat… Unterdessen Regnet es schon eine ganze Weile, aber sehr dezent… das wird sich, wenn die Aussichten stimmen, morgen verstärken, bevor es am Donnerstag wieder mit Sonne weitergehen soll. Heute Abend wurden wir vom Zürcher Uber Taxi abgeholt für ein gemeinsames Essen in der Residenz, wo Yvonne & Dani residieren – dem Bad Moos Dolomites Spa Resort. Ein Willkommens-Apéro zu Live-Musik, Illustre Gesellen wir Reinhold Messner, grosses Buffet zur Vor-Vorspeise, danach ein tolles Süppchen, ein Kabeljaufilet, ein Käsebuffet, ein Dessertbuffet… einfach krass gut und soviel zu magst… Dazu gab es einen lecker Sauvignon Sanct Valentin «St. Michael Eppan» zum Fisch und zum Käse und Schweinsfilet von Dani einen Merlot von Elena Walch – Riserva 2021 – beides Weine, die sich durchaus in meinem Weinkeller hübsch gestalten würden… Was für ein toller Abend – Danke tuusig!
Sexten, Mittwoch, 10. September 2025
Zum regnerischen Mittwoch gibt es nichts zu berichten – wir machten uns einen gemütlichen Indoor Tag, 3x Spaziergang mit den 4-Beinern (die es auch nicht toll fanden). Am Nachmittag wagte sich Denise ins warme Nass – und, oh Überraschung – sie war nicht alleine 😉 Zum Abendessen machten wir uns ein lecker Fondue, gespickt mit Peperoncini und Ingwer und etwas Weisswein… Wir haben alles aufgegessen (leider) – es war ganz anständig viel (zu viel) 😀
Sexten, Donnerstag, 11. September 2025
Das Wetter war wesentlich freundlicher, als wir es uns erhofften und so machten wir uns auf den Weg auf die Nemes-Alm, einer sehr schönen und gemütlichen Wanderung – das Ziel hatten wir auch schon mit Dani & Yvonne erreicht 🙂 Dieses Mal machen wir jedoch keinen sitzenden Halt und bewegten und gleich weiter nach hinten, wo es – ich musste eingestehen – kein Wanderweg zu finden war… so gings dann wieder zurück und wir folgten den Wegweisern zum Kreuzbergpass 😀 so sind wir dann wieder auf dem Platz angekommen – und unser Zelt ist wieder trocken – also gleich demontiert, zusammengefaltet und eingepackt 😀
Als nächstes war es Zeit für ein wenig warmes Wasser – ein bisschen Blubber im Schwimmbad, etwas mehr Blubber im Whirlpool und einer Top-Aussicht zu den Dolomiten… Etwas später machten es sich die Schweins-Filet-Medaillon, umwickelt mit Speck, auf dem Grill bequem und sechs Minuten später sassen wir beim Abendessen mit Gemüse, Gemüse-Fritten (aus dem eingepackten Air-Fryer) und einer Flasche Lagrein von Elena Walch – schön, wenn es schön ist 🙂
Sexten, Freitag, 12. September 2025
Das Wetter war mal wieder freundlicher als wir es erwartet haben. Also machten wir uns auf den Weg, mal etwas zu laufen und nichts grossartiges zu unternehmen… etwas Pause tut immer gut 😉
Wir starteten wie gestern, wollten aber keinesfalls schon wieder auf die Nemes-Alm… also gings mal dem Wegweiser Malgo Coltrondo nach, der meinte, die Reise dauert etwa 1 Stunde… Ein gepflegter Weg, immer wieder mal Wasser für Brandy & Ferox und meistens begleitete uns die Sonne. Nach besagter Stunde sind wir beim Malgo Coltrondo angekommen – ein Bergrestaurant, das wir nur kurz von aussen betrachteten, denn wir wollten wieder auf Platz. Kurz die Wanderwege-Tafeln gelesen und darauf die Nemes-Alm gesichtet 🙂 Also, los gings – und 35 Minuten später zogen wir an der Nemes Alm vorbei und wählten bei der Gabelung zum Kreuzbergpass einen neuen, ziemlich direkten Weg! Am letzten Tag also nochmals neue Wege bestritten 😀
Wieder zurück machten wir uns fast bereit, nochmals etwas Whirlpool und warmes Wasser zur Regeneration zu geniessen – es kam anders und eine Whatsapp von Ralph Wutscher hat uns erreicht. Er hat Biker-Jungs-Weekend mit Roger & Pirmin und nächtigt auf dem Kreuzbergpass. Und 15 Minuten später stehen wir um unseren Apéro Tisch und geniessen mit Ralph und Roger ein Glas Pinot Gris, zweierlei Chips und Salzbretzel. Etwas später stiess auch noch Pirmin dazu – er machte die Rückreise zum Hotel mit dem Velo, während Ralph & Roger diese mit dem Auto bewältigten.
Nach der Körperhygien gings dann um 18.30 Uhr zum Abendessen in die Taverne 🙂 Es gabe einen geschmacklosen Ziegenkäse (2 Bergspitzen) mit Ruccola – den Eisbergsalat vermissten wir, bekamen aber dafür ein Separaten Teller mit grünem Salat 😉 Danach gab es für mich ein lecker Stück Fleisch mit grossartigen Röstaromen, 3 Mini Röstis, Ruccola-Tomaten-Parmesan-Mix und einer Flasche Pinot Noir von wem auch immer (den würde ich definitiv niemals kaufen…). Denise hat sich eine Veggie-Pizza bestellt, geschmacklich gut, aber keine Weltklasse. Aber wichtig war, dass wir einen ganz gemütlichen Abend gemeinsam verbrachten und es nichts mehr zum abwaschen gab 😉
Sexten nach Schwangau Samstag, 13. September 2025
Wir erledigten noch die letzten Aufräumarbeiten, dann gings zur Kasse und Bezahlung der Optionen 😉 Etwas Strom, die Badeeintritte, Kurtaxe… dann das Grauwasser entsorgen und los gings auf die Reise ins Allgäu. Mit rund 260 Kilometer keine grosse Sache, aber der Verkehr hatte es in sich… Da war mal die Strecke vor der Autobahn – der Stau hat auf Höhe Dörfl gestartet und löste sich erst auf der Autobahn Richtung Brenner. Kurz nach der Passhöhe bei der Raststätte, konnten wir in Nosslach einen Stopp machen und im Grünen die Vierbeiner mal ausführen. Danach gings locker weiter, bis es dann nochmal ganz überraschend staute… Auf Höhe Mühl zum ersten Mal, dann – als ob nix wäre – gings flott weiter bis zum nächsten Halt auf Höhe Unterletzen… offenbar doch nicht so «grenzoffen», wie man es in der EU erwartet… Vor Füssen konnten wir dann rechts weg in Richtung Schwangau 🙂 und bevor wir zum Camping fuhren, machten wir uns auf den Weg Richtung Füssen (von der anderen Seite), um im Lidl noch etwas Vorrat einzukaufen. Und auf dem Parkplatz sagte uns ein Whippet im VS Wohnmobil noch kurz Hallo 🙂 Und in Füssen hat es einiges an Stellplätzen für Wohnmobile. Die letzten wenigen Kilometer schafften wir auch noch und sind um 17.45 Uhr angekommen.
Unser Paradisli steht seit Freitag Nachmittag bei uns und wurde stetig gefüllt – am Samstag gings dann Richtung Flaach und etwas nach 13.00 Uhr waren wir auf Platz 209… aber von Anfang an 🙂 Denise ist mit dem Renault Laguna nach Flaach, ich mit dem Paradisli. Dann gings ans aufstellen – wegen regnerischer Aussicht stellten wir das Zelt auf. Alles vorbereitet – und dann, «wo ist die Luftpumpe»? Vergessen… Problemchen auf Platz gelöst, denn wir sind ja nicht die einzigen mit Zelt 😉 … ohaaa, noch mehr Sachen für das Zelt fehlen… die Stangen «senkrecht» und «waagrecht» sind ebenfalls nicht hier 🙁 Töchterchen Yara hat uns die vermissten Teile gebracht und plötzlich lief uns die Zeit davon, denn heute Abend sind wir zu Gast bei Romano & Pia mit weiteren Gästen 😀 – Aber irgendwann waren wir durch und alles ist sturmsicher aufgestellt, denn es kommt fürchterlich gewittern… Wir schnappten uns die Wechselschilder und dann gings mit dem Laguna also heimwärts – noch ein Pit-Stop beim Spargelhof für ein kleines Präsent und dann waren wir bald zu Hause. Nebenbei: Ein wunderbarer Abend, exzellentes Essen und leckeren Wein bei bester Gesellschaft!
Flaach, Sonntag, 27. Juli 2025
Sonntag – und wir machten uns mit unserem Rafale und den beiden Hunden auf den Weg nach Flaach. Ein gemütlicher Tag, ein kleines Plättchen, Spaziergang, Baden und Duschen… und aktuell läuft das Finalspiel der Fussball Europameisterschaft der Frauen, die erste Hälfte ist rum und Spanien führt gegen England mit 1:0 – das Spiel läuft übrigens in Basel 🙂
Unterdessen habe ich die Zugverbindung geklärt, wie ich zur Arbeit komme, denn meine Ferien starten erst am 31. Juli nach Feierabend – dann geniesse ich ein paar Tage bis und mit Dienstag, 5. August 2025… aber auch so ist es wunderbar, denn nach der Arbeit bin ich gefühlt auch in den Ferien 😀
Das Abendessen – ein thailändisches Feuerwerk, dazu etwas Rotwein aus Frankreich… das Leben ist schön! …und die Fussballeuropameisterinnen sind noch nicht gekürt… Verlängerung läuft und Spanien drückt! VAMOS! Jetzt geniessen wir noch etwas den Abend, es regnet nicht mehr seit rund einer Stunde und es sind total angenehme Temperaturen (aber zu kalte für den Sommer…) – es wird aber wieder warm/heiss (Nachtrag vom 2.8.2025: Nein, es wird nicht heiss… echt ein ganz beschissener Sommer!)
Flaach, Montag, 28. Juli 2025
Für mich gings früh Morgens mit dem Auto an den Bahnhof Rafz und dann mit dem Zug in den Kreis 🙂 Denise hat den mehr oder minder regnerischen Tag gut über die Runden gebracht… Um 1630 Uhr war ich dann auch wieder auf Platz, hatte aber noch einige Arbeiten zu erledigen…
Das Abendessen – eine gepimpte Padina, dazu ein Bordeaux sondergleichen – den einzigartigen Chateau Pierre 1er 🙂 Den Abend füllten wir mit der Camping Serie «Marina di Venezia» – danach noch ein Spaziergang und ab in die Horizontale!
Flaach, Dienstag, 29. Juli 2025
Homeoffice auf dem Camping – ja, das geht wunderbar! Leider hat mein 34″ Bildschirm einen Sturzschaden auf der Hinfahrt erlitten 🙁 der linke viertel war dunkel, der Rest war etwas flackrig und weniger hochauflösend als gewohnt… und gegen 15.00 Uhr drehte sich das Bild in Schwarz… das Ding ist leider für die Entsorgung! Die Ersatzbestellung hatte ich gleich ausgelöst, als ich zu arbeiten startete – mal schauen, ob der neu Bildschirm morgen geliefert wird… wäre grosses Kino!
Während ich also Homeoffice machte, schlief Denise etwas länger… danach ein Spaziergang mit Brandy & Ferox und um 12.00 Uhr gab es leckeren Wildlachs (Danke Roger Cornioley!)… Mit Corinne gings dann am Nachmittag nochmals auf einen langen Spaziergang inklusive Bademoment für Brandy – er war GANZ im Wasser 🙂 Zurück auf Platz – zumindest für ein kleines Hallo – machte sich Denise auf den Weg in sSchwimmbad und kam erst gegen 17.00 Uhr zurück 🙂 ja, Wasser ist ihr Element 😉
Dann war Hygiene Zeit und danach gings ab in den Apéro – noch etwas Sonne geniessen und Vitamin D tanken – zumindest für mich 😀 Zum Abendessen gabs dann leckere Bratwürste, ein scharfes Ratatouille und Gemüse-Pommes-Frites… und einen der besten Merlot-Weine, die meinen Weinkeller beherbergen… Clos Montblanc Merlot – aktuell nicht zu finden im Internet und deshalb angeklopft beim Weingut Closmontblanc – Vinos y cavas de la Conca de Barberá
Flaach, Mittwoch, 30. Juli 2025
Am Mittwoch stand das Team-Meeting im WestHive auf meinem Programm und Denise hat den Tag auf ihre Weise genossen 🙂 Ausgedehnte Spaziergänge, Hasenjagd, junge Frettchen… es war offenbar abwechslungsreich 😉
Nach dem Team-Meeting gings für mich wieder ins Camping-Office – dann endlich Feierabend und gleich in den Apéro bei freundlichem und endlich trockenem Wetter. Der Grill durfte heute entspannen, denn wir gönnten uns ein leckeres Fondue – Eigenmarke Volg – gepimpt mit Ingwer und Chili, genau unser Ding! Dazu mal wieder ein spanischer Wein, den Astrales vom Ribera del Duero – ein unerschöpflich scheinendes Weingebiet mit ausgezeichneten Tropfen.
Flaach, Donnerstag, 31. Juli 2025
Der Donnerstag war mein Womo-Office Tag, welchen ich plante, um 13.00 Uhr zu beenden… Der neue Monitor ist ebenfalls angekommen und konnte gleich installiert werden – läuft, und ich hoffe, die integrierte Kamera hält länger als beim Vorgänger.
Um 14.00 Uhr machten wir uns auf einen wunderbaren Spaziergang – nach dem leckeren Mittagessen war das das beste… Flaach hatten wir bislang nicht besucht und hat uns gut gefallen – aber hier wohnen, das eher nicht… dann gings noch vorbei beim Hauenstein, wo wir gaaaanz viele Pflanzen gesehen haben 😉
Die restliche Zeit verbrachten wir auf Platz, genossen einen kleinen Apéro und etwas Sonne, bevor wir uns an die Vorbereitung des Abendessens machten – es wird ein leckeres Lammnierstück sowie Rindsbratwürste geben, dazu die selbstgemachten Spätzle und den vorbereiteten Blumenkohlauflauf von Denise 🙂 Schön, wenn dann auch noch der Wein dazu passt – den Pruno vom Weingut Finca Villacreces aus dem? Na…? Woher wohl? …Ribera del duero
Flaach, Freitag, 01. August 2025
HAPPY BIRTHDAY geliebte Schweiz! Endlich mal wieder ausschlafen – gefühlt schon soooo lange nicht mehr ausgeschlafen… Und jetzt mal ehrlich – Zeit mal kurz das Wetter zu erwähnen: Das Wetter in unseren «Ferien» in Flaach ist also bisher sehr bescheiden… Jeden Tag Regen, viele Wolken und hin und wieder mal Sonne 🙂 gestern dann doch längere sonnige Abschnitte, diese werden wir bestimmt morgen wieder vermissen…
Den heutigen Spaziergang wollten wir auf der Rüdlinger-Seite zu machen – geplant, getan: Über die Brücke nach Rüdlingen, vorbei am Brunnen, der einen Fisch beehrbergt… Ja, seit über 30 Jahren lebt der Karpfen Oskar dort! Weiter gings dann dem Rhein entlang bis zur Tössegg – hier hätte man mit der «Fähre» traversieren können… war aber nicht unser Programm – wir wählten den Weg hoch in Richtung Buchberg – da gings vorerst noch vorbei an Rebbergen, Storchennester und der bekannten «Besenbeiz» Buchberg. Dann sind wir in Buchberg angekommen, spazierten durch den Dorfkern runter zur bekannten Kirche, wo wir schon Fotoshootings für Conny machten mit unserem Oldtimer Citroen… Dann gings runter zwischen den Rebbergen, bis wir zurück auf Platz sind. Erste Feuerwerkskörper mussten auch bereits um 13.00 Uhr sein und für Brandy war dies der Startschuss für die nächsten 18 Stunden «Angst»…
Zurück auf Platz – etwas Sonnen im freien, dann ins Zelt bei kurzem Regen, dann wieder raus und wieder rein und wieder raus…. gefühlte 5x haben wir rein- und wieder rausgeräumt… dazwischen war Denise mal ne Runde im Pool und später auch mal noch im Rhein… Zum Feiertag war heute der selbstgemachte Hamburger auf dem Menueplan. Hacktätschli, welche Denise bereits zu Hause vorbereitet hatte, dazu Grillspeck, Pita-Brot, scharfe Sauce, Zwiebeln, Salat, Tomate, Essiggurken und als Finish noch etwas Käse. Wir haben es genossen und es hat ausgezeichnet geschmeckt – dazu einen Masi Campofiorin – etwas Wein darf es schon sein 😉 Brandy hat für sich unterdessen ein neues Plätzchen gefunden – in der Fahrerkabine unter dem Steuerrad… armes Kind…
Flaach, Samstag, 02. August 2025
Der Tag nach dem ersten August 😀 heute ist das Wetter so richtig schlecht… fast immer Regen, hin und wieder mal trocken für gefühlte 10 Minuten. Scheiss Sommer in der Schweiz! Da kommen mir immer wieder die tollen Filmchen auf Instagram «geh Campen, haben sie gesagt…!» 😀
Im Glauben, ein trockenes Zeitfenster gefunden zu haben, weil die Landi Wetter App ja einen achso tollen Regenradar hat… leider nein, aber wir hatten ja unseren Knirps dabei 😉 den Rest des Tages? Perfektes Wetter, um digital zu verdummen: TV glotzen, Instagram scrollen und dem Internet beim Internetsein zuschauen. Echt anstrengend, ich sags Euch!
Zeit für etwas Rummicube, um die Verdummung einzudämmen und einen kleinen Apéro zu geniessen. Nach zwei Runden ist Schluss und wir machen uns an das Abendessen… Ich bin zuständig für den Wein, Denise zaubert mit Zucchetti, Feta und Sugo leckere Nudeln…
Flaach, Sonntag, 03. August 2025
Was für ein schöner Spaziergang wir heute erlebten! Nach dem Kaffee auf die Seite Rüdlingen und dem Rhein entlang hinauf, etwas weiter als zum Einlauf der Thur. Schöne Ausblicke auf den Rhein, den Wald, die Kirche… einfach wunderschön! Dann gings von «oben» runter an den Rhein, richtig dem Ufer entlang – zeitweise war zuviel Wasser und wir mussten die Schuhe ausziehen 😀 Schöne Einblicke in die Natur – Frösche, Schwäne, Vögel, eine Schlange… es war der Hammer, was uns so begegnete… Der Zufluss der Thur erklärt den guten Drittel dreckigen, braunen Streifen auf der linken Seite des Rheins. Der Spaziergang war dann etwas über 10 Kilometer und gegen 13.00 Uhr erwarteten wir hohen Besuch von Reto, Moni und Peti – also nahmen wir den letzten Teil ganz zügig in Angriff und fanden uns um 12.45 Uhr auf dem Platz wieder ein…
Kurz darauf konnten wir unsere Freunde begrüssen inklusive der beiden Hunde von Moni – Benji und Chaya… wir verbrachten einen lustigen Nachmittag – viel Gesprächsstoff, immer wieder lustige Dinge, die auf dem Camping halt so passieren, neue Gäste die aufstellen, … es war einfach wunderbar, aber leider haben wir es versäumt, ein Selfie zu machen…
Noch etwas kulinarisches – wir haben heute einmal mehr excellent gegessen! Rindsfilet vom Grill, Kartoffel-Grattin und eine scharfe Bratwurst vom TopCC – die holen wir uns wieder! Dazu noch ein Salatgemixe 🙂 Feta, Tomaten, Chutney-Bohnen, Grosse Bohnen, Bohnen und Mais! Dazu einer meiner Lieblings-Bordeaux Weine, den Chateau La Gurgue 2015!
Flaach, Montag, 04. August 2025
Trotz Ferien mussten noch zwei Termine wahrgenommen werden… jaja, waren nur zweimal 30 Minuten. Denise machte eine kleine Runde mit den beiden Hunden, dann den Abwasch… und zwischen Call 1 und Call 2 gabs ein lecker Frühstück 🙂
Um 13.00 Uhr machten wir uns auf den Weg dem Rhein entlang, hinauf bis zur ersten Brücke über die Thur. Eine andere Brücke als diejenige in Flaach konnten wir nicht ausfindig machen, deshalb machten wir uns auf den selben Weg zurück, wie wir angekommen sind – natürlich leichte Abweichungen, damit es nicht langweilig wird. Auf dem Rückweg konnten wir noch einen Blick zu den gepflückten Tabakblätter erhaschen und haben diesen auch fotografisch festgehalten.
Zurück vom Spaziergang machten wir uns mit dem Renault Rafale auf den Weg zum Lidl und DM – Kühlschrank ist leer und wir wollen den ersten Sommerabend, seit wir hier sind, mit einem leckeren Menue vom Grill feiern, bevor es dann morgen zurück nach Hause geht. Ein paar Hamburger und ein Rinderfilet-Medaillon sollte es werden. Zurück auf Platz, gings los, das Zelt zu demontieren und einzupacken – eine einfache Sache für uns als eingespieltes Team. Den Apéro starteten wir nach getaner Arbeit. Zum Schluss machten wir uns mit dem Glas Weisswein (Traumpaar) auf zum Rhein und setzten uns auf die Treppe… ins kalte Wasser bis und mit über die Bauchnabel (nein, es hat nisch geprickelt, ich spürte mich nicht mehr…).
Das Abendessen, ein Gedicht 😀 …und wie so oft, viel zu viel… leckere Gemüse-Pfanne (Pilze, Zucchetti, Spitzpaprika), Hamburger und ein Rinder-Filet-Medaillon, dazu die letzte Flasche «Merlot» vom Clos Mont-Blanc… ein wunderbarer Abend, endlich Summerfeelings und wir reisen morgen ab 🙂
Flaach, Dienstag, 05. August 2025
Kaffee, eine kleine Runde mit den Hunden – dann flitzte Denise mit Auto los… alles was ins Haus muss, bereits dabei 🙂 Zurück auf Platz mit unserm alten Skoda, den Yara übernommen hat, verräumten wir gemeinsam noch das, was ich alleine nicht schaffte. Um 11.30 waren wir fertig und haben den Platz verlassen. Denise geht noch einkaufen, ich noch kurz tanken… so nahe der Grenze machte ich das ganze in Deutschland.
Tja, was gibts noch zu sagen? Um 13.00 Uhr waren wir alle zu Hause und hatten eine Menge zu tun 😉 Wir kommen wohl wieder – Flaach ist einfach schön und passt in Ergänzung zur Arbeit… leider war der Monat Juli vieles, aber definitiv nicht sommerlich! Schade, aber schön war es eben trotzdem 😀
Denise hatte den Nachmittag unverhofft frei und so konnten wir bereits um 14.00 Uhr losfahren. Ich war entspannter Beifahrer und mitten in der Arbeit und in der Vorbereitung zum bevorstehenden Online-Termin. Eine einfache und zackige Fahrt ohne Verkehrshindernisse, eine schnörkellose Anmeldung an der Reception und schon waren wir auf unserem Platz. Es sollte die Nummer 208 sein und – so zeigte es sich später – unsere Freunde Marco und Andrea waren neben uns auf Platz 209. Unser Wunsch konnte also berücksichtigt und erfüllt werden 🙂
Flaach, Freitag, 11. Juli 2025
Während meines Meetings hat Denise nahezu alles aufgestellt. Gegen 17.00 tauchten auch Andrea und Marco auf, bezogen Platz und richteten sich ein – unter starker Beobachtung von Denise und mir 🙂 Alles aufgestellt und somit Zeit für den Apéro mit etwas Nüsssen, Chips, Oliven und Weisswein. Etwas später war es Zeit, das Gas aufzudrehen und den Grill einzuheizen – ein paar Würste, 2 Lammnierstücke und 4 Pouletoberschenkel wollten heute gegrillt werden 😉 Dazu gab es Röstiberge und leckeres Gemüse, Wasser und etwas Rotwein – Chateau Retour 2018. Der Abend war so richtig warm und ohne Wind, einfach nur herrlich!
Flaach, Samstag, 12. Juli 2025
Eine gut temperierte Nacht lag hinter uns – unser kleiner Venti leistete die von uns geschätzte Umluft um die Füsse 😀 und der Morgen – was für eine grosse Freude – brachte blauen, wolkenfreien Himmel und die leuchtend goldene Sonne! Fantastisch 😀 …und weil die Temperaturen noch vertretbar tief waren, machten wir uns zu zweit auf einen ausgiebigen Spaziergang. Zu zweit weil Amelie nicht mehr die Jüngste ist und Marco und Andrea sich mit einer kleineren Runde begnügten. Wir machten uns Richtung Thur auf den Weg und besuchten den Aussichtsturm aus Holz mit etwas Weitsicht auf die Thur. Dann gings weiter Richtung Rhein, wo Brandy und Ferox erstmal ihren Durst löschten und die Pfoten (Ferox) und den Unterbauch (Brandy) kühlten. Dann gings im Waldstück weiter auf Platz und nach 7 Kilometer waren wir wieder auf Platz.
Etwas diskutieren, erzählen und faulenzen stand auf der Agenda, bis Denise entschied, nun im Rhein baden zu gehen… Enthusiastisch habe ich der Idee zugestimmt und so sind wir zu zweit ein erstes Mals den «langsamen» Rhein runtergeschwommen… noch selten so wenig «Zugkraft» im Rhein erlebt, aber schön war’s! Weiter gings mit faulenzen, diskutieren und dann einer weiteren Runde im Rhein – dieses mal wollte Marco die Begleitung übernehmen und ich blieb mit Andrea bei den Hundis… ich war noch immer genug abgekühlt 😉 …und es sollte nicht das letzte Mal sein für Denise. Als ich mal einfach so mal durch den Rasen lief, zwängte sich eine Biene unter meinen Fuss und konnte sich offenbar nur noch mit einem Stich (kurzfristig) retten… den Stachel entfernt, ein Anti-Histamin geschluckt, ge-heated und dann gekühlt… dumm gelaufen – …und am Montag sollte es dann zum Arzt gehen, weil «Aua», geschwollen, heiss und rot…
Am Abend war geplant, wieder eine Grillrunde zu starten… Platznachbarn hatten sich im Restaurant Pizza geholt – auch eine Idee für uns? Ja, würde doch gut passen 😀 so gings zum Restaurant mit dem Bestellzettel, doch leider «keine Kapazität» für über d’Gass… schade, aber sei es drum – so liessen wir einen Pizzakurier vorbeikommen – Il Gusto Pizza Kurier – welcher meine Wunschpizza Calzone im Sortiment hatte.
Die Pizzen schmeckten seeehr gut und die Empfehlung können wir gerne weitergeben! Dazu gab es einen Wein, den ich irrtümlich im Denner einkaufte – einen Château Bonnet Réserve Bordeaux AOC, mit den Trauben Merlot und Sauvignon… ganz okay, werde ich aber nicht mehr einkaufen… zum Ende spendierten Andrea und Marco ein weltklasse Erbeertörtchen, welches sie am Morgen beim Brotservice einkauften – ein glatte ZEHN!
Flaach, Sonntag, 13. Juli 2025
Eine etwas weniger warme Nacht mit gutem Schlaf lag hinter uns. Die Sonne strahlte erneut und wir genossen unseren Kaffee, während Marco und Andrea noch die letzten Handgriffe für die bevorstehende Fahrt nach Dänemark machten… ja, schön war es mit Euch den Start Eurer Ferien zu begleiten – wir wünschen viele gute Erlebnisse und Abenteuer! @tschuessbus
Unser Spaziergang war total entspannt und führte uns auf beinahe direktem Weg zum Rhein und dann Richtung Homebase zurück. Schöne 7.5 Kilometer sollten es sein 🙂 Danach chillten wir nochmals und starteten ganz gemächlich mit den Aufräumarbeiten… Um 11.00 Uhr haben wir den Platz verlassen, alles entsorgt und geleert – und ab nach Hause 🙂
Denise konnte etwas früher Feierabend machen und so konnten wir bereits um 17.15 Uhr losfahren – auf geht es Richtung Österreich/Vorarlberg! Das Wetter verspricht nicht nur das beste und hat auch ein paar tränenreiche Momente eingebaut für Freitag/Samstag – ab Sonntag soll es dann besser bis gut werden…
Nenzing, Freitag 6. Juni 2025
Die Reise ging so was von einfach – ein kleiner Stau von Seebach bis zum Dreieck Zürich-Nord, danach gings einfach nur butterweich zum Zielort, sogar St. Gallen war ganz ohne Stau! So kam es, dass wir um 19:20 Uhr bereits auf dem Camping angekommen sind und meeeega freundlich empfangen und an unseren Platz begleitet wurden – Wow! Mehr als nur erfüllt, wirklich fantastisch gemacht…
Den Platz haben wir innert kürze bezogen – wir stehen akutell zwar etwas schief, aber alles noch so wie okay… Zwischenzeitlich haben wir eingecheckt und geniessen es noch regenbefreit den Apéro zu starten… lange blieb es nicht trocken und es fing dann mal an zu regnen – mit der Zeit wurde es auch frisch und so bewegten wir uns ins traute Paradisli-Heim, zu einem leckeren Flammkuchen und einem beeindruckenden Tropfen aus dem Bordeaux… Er trägt das Jahr 2013 auf dem Etikett mit dem Namen Chateau Bel Air aus dem Medoc… total gelungen und in Anbetracht dessen, dass dieser Tropfen seit 12 Jahren eingeperrt ist und lediglich auf dem Niveau Cru Bourgeois eingestuft ist – WOW!!!
Nenzing, Samstag, 7. Juni 2025
In der Nacht haben wir das prasseln des Regens genossen – mal stärker, mal schwächer… einfach sehr entspannt! Und am nächsten Morgen galt es in die Klamotten zu steigen, welche dem Regen trotzen mochten 🙂 Die Begeisterung von Brandy und Ferox hielt sich in Grenzen uns so machten wir nach gefühlten 20 Minuten kehrt zum Paradisli…
Für mich galt es, geschäftlich noch etwas aufzuarbeiten – bei diesem Regenwetter ganz passabel… Denise machte einen Abstecher ins Spa und genoss es im Wasser 🙂 Danach genossen wir den unglaublich modernen und luxuriösen Hygienebereich – unschlagbar!!! Dazu hat Denise gleich auch noch einen kleinen Film gemacht…
kurzfilm von Nenzing zu den Nasszellen
Zurück im Paradisli starteten wir unseren Apéro – zweierlei Chips und die wohl geilsten Champignons – eingekauft in Frankreich 🙂 und einen leckeren Tropfen aus Zürich – Federweisser Stauffacher… Trotz immer wiederkehrendem Regen – manchmal unanständig stark – starteten wir den Grill und schubten die Hitze auf 230 Grad – dann landeten 2 Grillkäse auf dem Rost und etwas später 2 Spiessli, bestückt mit Rindsentrecote Stücken… Edel geht die Welt zu Grunde! Zum Fleisch und Käse gesellten sich Salat in unterschiedlichen Ausprägungen: Mais, Weisskohl und einen gemischten Grünen Salat (Baby-Lattich, Cherry-Tomaten, Gurken…) und was darf dazu nicht fehlen? Ein weltklasse Tropfen aus Spanien – genauer aus dem Priorat – welcher an meinem 50igsten Geburi aufgetischt wurde: Vall Llach Embruix 2022… lecker!!!
Nenzing, Sonntag, 08. Juni 2025
Letzte Regentropfen prasselten auf unser Paradisli und wir sind entsprechend spät aufgestanden – aber um 0930 Uhr waren wir dann doch auch in der Senkrechten, genossen unseren Kaffee und prüften mit den Wetterapps, ob noch Regen zu erwarten ist oder nicht. Es war «oder nicht» und die Sonne soll noch auf den Nachmittag einen Besuch machen 🙂
Mit Rucksack, Leinen und Sonnenbrille gings los – eine auf www.komoot.de geplante Wanderung über 12 Kilometer und 300 Höhenmeter war der Plan, herausgekommen ist eine andere Wanderung über 16.8 Kilometer und 740 Höhenmeter (907 Meter Anstieg gesamt…). War eine tolle Wanderung!! Wir haben eine kleine Koi-Zucht gesehen und die Drohne kam ebenfalls zum Einsatz und wir konnten alle Kurzprogramme mal durchspielen. Rausgekommen ist ein cooles Reel, wenngleich nicht alle Aufnahmen eingespielt sind 😉
Wir sind nach nicht ganz 5 Stunden wieder zurück und haben unseren Apéro noch in der Sonne genossen – dann gings zur Dusche in eine der dekadenten Duschkabinen. In jeder Duschkabine hat es ein Lavabo, einen riesigen Spiegel, eine Toilette und eine riiiesige Dusche 🙂 einfach nur krass! …und dann kam es zur Abendessenszeit 😀 heute soll es Lammnierstücke und eine Gemüse/Kartoffel Pfanne geben – halleluja!! Was für ein Festmahl 🙂 Den Grill eingeheizt – leider noch etwas Reste auf dem Grill von gestern 🙁 habs aber doch noch hingekriegt… muss besser werden in dieser Disziplin 😉 Das Lamm musst nicht lange drauf, eher so «tschsch tschsch…» Das Abendessen war ein Wunderwerk! Etwas Wein gehört ja dazu – wir kredenzten den Figuero 12, Jahrgang 2019… ein wirklich tolles Tröpfchen Blut der Erde 😉
Nenzing, Montag, 9. Juni 2025
Die Sonne küsste uns zum Guten Morgen und weil wir das wussten, sind wir heute früher auf als noch die anderen Tage. Auf gehts zum Wandern – Ziel soll ein See Richtung Gamp Alpe sein auf der Tour S1… Nach 400 Metern war aber erst mal die Mengenschlucht unser Ziel. Steil runter bis zur Meng (der Fluss durch die Mengschlucht :-)), dann haben wir unsere Pläne über den Haufen geworfen und sind über die Brücke in Richtung Nenzingerberg… Irgendwann hatten wir den Wanderweg verloren und so mussten wir rund 100 sehr steile Höhenmeter hinter uns bringen, bevor wir dann auf einer Autostrasse ankamen – diese führt bis zum Nenzinger Himmel. Aber soweit wollten wir nicht laufen… anstelle dessen haben wir «irgendwann» mal eine Treppe linker Hand gesehen, welcher auf einen schmalen Pfad führte – steil hinauf und gemäss Komoot auch in die richtige Richtung für uns… es war an der Zeit, an den Rückweg zu denken, und weil wir nicht gerne «hin & her» laufen, musste also ein alternativer Weg gefunden werden 🙂 Nach 4.5 Stunden unterwegs und beinahe 13 Kilometer in den Beinen inklusive 625 Meter Gesamt-Anstieg sind wir dann wieder back on place.
Etwas die Sonne geniessen, ein lecker Birra Moretti… einfach chillen 🙂 Denise gönnte sich noch etwas Zeit im Schwimmbad, ich nicht 😉 Dann war es an der Zeit unseren Apéro einzunehmen – heute mit einem Glas Weisswein aus Würzburg, einen immer noch fantastischen Riesling aus dem Hause Bürgerspital. Etwas später noch die Hygienezeit im Sanitären Paradies, dann soll es etwas feines vom Restaurant für unser Abendessen geben – a Wiener Schnitzel und Pommes 😀
Nenzing, Dienstag, 10. Juni 2025
Wir haben den Tag gemütlich mit einem Spaziergang gestartet und danach noch gaaaanz viel Sonne und genossen, entspannt, geduscht und haben ganz sachte mit den Aufräumarbeiten begonnen… gegen 15.00 Uhr machten wir uns dann auf den total unspektakulären Rückweg, machten einen Stopp bei der Tankstelle und parkierten unser Paradisli an seinem Plätzchen.
Am späteren Nachmittag um 15.30 Uhr gings los auf die Strassen Richtung St. Gallen – und ja, wir waren nicht alleine… offenbar sind nicht alle unterwegs ins Tessin 😉 Die Fahrt dauerte über 3 Stunden und wir sind um zirka 19.00 Uhr angekommen… unser Platz ist die Nummer 155 – besser hätte es (fast) nicht sein können… die 93 ist aus unserer Sicht die beste Platznummer…
Lindau, Mittwoch 28. Mai 2025
Nochmals ein Blick auf den Regenradar und die Wetterprognosen – wir sind uns einig und stellen alles auf: Markise, Teppich, Grill, Tisch… lediglich die Stühle behalten wir noch drin. Ein Apéro, etwas Flammkuchen und ein Schluck Wein… dann noch etwas Arbeit, die ich nicht am Nachmittag erledigen konnte und schon bald waren wir in der Horizontalen 🙂
Lindau, Auffahrtsdonnerstag, 29. Mai 2025
Keine Wetterkapriolen in der Nacht – so wie angesagt… der Morgen war trocken, aber nicht sonnig… sie kämpfte aber bereits stark gegen die Bewölkung an 🙂 ein Frühstücksei (oder zwei), Kaffee und ein kurzer Abstecher an den See – dann gings bald los zur Insel Lindau… etwas mehr als 5 Kilometer, entlang dem Bodensee (welcher einen sehr tiefen Stand aufzeigt…) und immer wieder erreichten uns Sonnenstrahlen. In Lindau angekommen setzen wir uns in ein Café und gönnten uns eine kleine flüssige Verstärkung. Den Rückweg nahmen wir dann etwas direkter in Angriff – die Blase drückte 😀 nach weiteren über 5 Kilometer erreichten wir unseren Platz und besuchten die Getränkerückgabe… Nach der Körperhygiene ist vor dem Apéro und Abendessen… lauhe 18° Grad sind draussen und er Grill ist am Aufheizen, das Gemüse ist im Backofen und die Flasche Rotwein ist entkorkt… heute geniessen wir einen Tropfen von Bruno & Julia aus Italien, genauer Bolgheri: Adèo Bolgheri Rosso! Dazu ein wunderbares Lammnierstück vom Grill, einen Grillkäse und feinstes Gemüse! Noch ein kurzer Spaziergang auf dem Campingplatz und ein abschliessender Besuch am See bei wunderbaren Lichtverhältnissen… ach genau – die Schweizer Kunstturner profilierten sich an der EM und nach dem gestrigen Mannschafts-Silber waren heute Matteo Giubellini und Noé Seifert im Mehrkampf unterwegs… leider nicht auf dem Podest wegen einem Sturz (beide Hände am Boden) am Reck nach dem 3-Fach Salto ist Noé auf Platz 6, Matteo auf dem sensationellen Platz 10! Weltklasse!!
Lindau, Freitag, 30. Mai 2025
Blauer Himmel, Sonne, Vogelgezwitscher… herrlich! Ein wunderbarer Tag, den wir mit einer kleinen Wanderung in Richtung Eichenberg starteten. Zuerst dem Seeufer entlang am Hafen Lochau vorbei, dann gings durch Lochau durch, bevor es dann durch den Wald langsam hinauf Richtung Eichenberg ging – gespannt waren wir auf den Wasserfall, den es auf dieser Tour zu besichtigen gibt 🙂 Ja, da war einer – gar nicht mal so klein 😉 Nach 3 Stunden und 30 Minuten waren wir dann wieder zurück auf Platz und waren hungrig – Denise machte ein schönes und sehr leckeres «Chalts Plättli»
Am Nachmittag gings dann zum See mit montierten Badehosen respektive Bikini 🙂 Ja, die Abkühlung war gross, aber trotzdem machbar. Der Bodensee als solches hat einen Tiefstand, wie wir ihn bisher nicht kannten. Bleibt zu hoffen, dass der Pegel dann und wann wieder steigt…
Zum Abendessen – 2x Bratwurst, 4x Chiliwürstchen vom Grill… lecker! Dazu ein Mozzarella di Bufala mit den besten Tomaten – Ochsenherz 🙂 … und etwas Rotwein, den Amiral de Beychevelle 2015 – der Zweitwein vom Chateau Beychevelle (Quatrième Grand Cru Classé)… Am Abend noch den Sonnenuntergang genossen – es hat ein paar Fotos gegeben 😉 und nun einfach noch den Abend geniessen…
Lindau, Samstag, 31. Mai 2025
Ausgeschlafen bis 0830 Uhr – es hat gut getan auch wenn der Tag mit Sonne und blauem Himmel aufwartete 🙂 Gestartet mit Spaziergang, danach etwas rund um und im Paradisli «gfuerwerchlet», bitzeli öppis zum z’Morge gässä, gsünneled, bädelet (oder so…), chilled, gspaziert und am vieri mal en feine Apéro gnosse… denn es bitzeli Kunstturn-EM glueged – Silber am Barre!! Und dann gings um das Abendessen – genauer, um den Hamburger, welchen wir an Ostern auf dem Bauernhof in Oberwil-Dägerlen einkauften: Oberwil (Dägerlen) | Reisen mit dem Wohnmobil Chausson 660. Denise hat alles organisiert – ich musste nur noch den Bacon grillieren, das Brot anrösten, den Burger grillieren und mit Gruyère Käse veredlen. Das Resultat unseres Einsatzes: Der beste Hamburger den wir bisher selber gemacht haben. Dazu gab es einen weltklasse Wein, ein Präsent zu meinem 50igsten von Julia & Bruno… die vom Bolgheri verstehen Ihr Handwerk. Der Arnione Bolgheri Superiore2019 ist der grosse Bruder vom Adèo, welchen wir vorgestern zum Lammnierstück verköstigt hatten – und ja, er ist der GROSSE Bruder: Viel mehr Tiefgang und Komplexität – und bestimmt auch Reifepotential… aber wir wollten Ihn «neben» seinem kleinen Bruder eben trinken… 🙂
Nun soll heute abend oder morgen der Wetterumschung kommen… wir werden sehen 😉 der Grill ist jedenfalls gereinigt und wieder eingepackt. Stühle, Tisch und Laternen sollten halten, die Markise ist mit Sturmband gesichert – wir können also ganz entspannt ins Bett und schauen, was der Tag morgen so bringt. Als «Bettmümpfeli» gabs noch etwas ultimativ leckeres, ebenfalls in einer Geschenkbox zum 50igsten – DANKE Marc & Silvie 🙂 – Schutzengeli Dubai-Style
Lindau, Sonntag, 1. Juni 2025
In der Nacht auf heute hat es immer mal wieder etwas geregnet – nicht stark und am nächsten Morgen war davon beinahe nichts zu sehen… Wir starteten mit einer kleinen Spaziergangsrunde, danach ein kleines Frühstück mit zwei 3-Minuten-Eier – lovely! Nach etwas Ruhe-Phase (nichts tun kann ja soo anstrengend sein) gings dann in Richtung Lochau bis hin zum Hafen und an der Badeanstalt vorbei – dann wieder zurück auf Platz… Die Hunde haben ein «Kühl-Weste» montiert bekommen, ergattert auf Amazon 🙂 Die Strecke hatte etwas über 6 Kilometer ohne Höhenmeter . Zurück auf Platz freuten wir uns auf das kühle Nass im Bodensee – das tut echt gut und weil der See so dermassen wenig Wasser hat, kann man sehr weit reinlaufen und einfach geniessen… das ganze wiederholten wir natürlich nochmals, bevor wir um 16.00 Uhr einen kleinen Apéro hinzauberten. Dazu gab es heute den Arioso Vermentino – ein weiteres Präsent von Julia und Bruno 🙂 lecker lecker, das gibts nix zu meckern 😉
Am frühen abend etwas Körperhygiene, zwei Runden «Rummy Cube», dann die Sturmbänder abmontieren und alle Bodenschrauben rausdrehen… dann lecker Abendessen: Eier-Nudeln vom «Höritröpfli«, ein Präsent von Andrea & Dio, dazu eine selbstgemachte und fantastische Spargel-Tomaten-Feta Sauce und einen tollen Franzosen aus dem Bordeaux «Chateau Belair Haut-Médoc 2013«
Dann ganz kurz etwas hektik – der Regenradar versprach ein unmittelbares Gewitter… also los, alles aufräumen und verstauen – hat alles geklappt, bevor die ersten Tropfen runterprasselten 🙂 also noch schnell den Abwasch erledigen, dann gings ab in die gute Stube 🙂 Morgen gilt es also nur noch die Hunde auszuführen, das Grau- und Schwarzwasser zu entsorgen und dann sind wir bereit für die Heimreise!
Womo und Spaziergangsaufnahmen
Lindau, Montag, 2. Juni 2025
Diese Nacht war es sehr warm im Paradisli – um 02.30 Uhr musste ich mal komplett durchlüften… Beide Eingangstüren aufgerissen und das grosse Dachfenster nochmals ganz geöffnet… danach war es «okay» und ich konnte wieder ins Land der Träume zurückkehren 🙂 Viel hat es nicht geregnet in der Nacht, es fühlte sich mehr nach «Tröpfle» an. Gut jedenfalls, dass wir alles bereits eingepackt haben – noch zu versorgen gibt es die Kabelrolle und die Auffahrtskeile. Nun noch die letzten Handgriffe, dann werden wir bald auf den Heimweg gehen. Schön war es, wir kommen wieder!
Geplantes Schön-Wetter-Weekend in St. Gallen, genauer in Bernhardzell. Denise hat den Nachmittag frei und so düsen wir um 15.00 Uhr los. Ich arbeite noch am Laptop auf dem Beifahrersitz, Denise fährt souverän an den Zielort. Gut angekommen können wir gleich den Platz beziehen, aufstellen und noch etwas Abendsonne geniessen.
Bernhardzell, Freitag, 09. Mai 2025
Wir starten mit einem kleinen Apéro – aber bereits im Paradisli drin, denn ohne Sonne ist es noch richtig frisch… und zum Abendessen gönnten wir uns eine Fertig-Pizza, die noch massiv von Denise gepimpt wurde… dazu einen herrlichen Östereicher: Scheiblhofer – The Legends!
Bernhardzell, Samstag, 10. Mai 2025
Gut ausgeschlafen und bei eitlem Sonnenschein genossen wir unseren Kaffee, machten eine kleine Pipi-Runde mit den Hundis und gönnten uns danach ein kleines, puristisches und leckeres Frühstück: 3 Minuten Eier, Schwarzbrot, Espresso und viel Sonne! Danach gings los auf eine nicht anspruchsvolle Wanderung von beinahe 13 Kilometer. Wir liefen dem Fluss «Sitter» entlang, begegneten Freiland Hühner, Kühen und durchliefen schöne Wälder mit unheimlich hohen Bäumen. Auf dem Hof konnten wir gleich frische Freiland-Eier nehmen und per Twint zahlen.
Erfüllt von der Wanderung gönnten wir uns unseren obligaten Apéro – ein Bier, etwas Chips und die leckere Wurst vom Juckerhof mit Chili! Die Temperaturen waren sehr angenehm und weil kein Wind bliess, war es schon beinahe heiss 😉 Nach der Körperhygiene und als die Sonne sich verabschiedete, räumten wir draussen alles zusammen und machten uns (Denise) ans Fondue – leider ohne Ginger, diesen haben wir zu Hause liegen gelassen 🙁
Zum WM Eishockey-Spiel SCHWEIZ gegen Dänemark rührten wir im Fondue unsere Brotstückchen und genossen dazu unterschiedliche Weine – Denise wollte Weisswein und hat sich den Salneval Rias Baixas geschnappt. Ich wählte einen Rotwein aus Frankreich und machte meinem Namen alle Ehre 🙂 Chateau Pierre 1er 2018 PS: Die Schweiz gewinnt das Spiel gegen Dänemark souverän mit 5:2
Bernhardzell, Sonntag, 11. Mai 2025
Blauer Himmel, strahlende Sonne und ganz faire Temperaturen luden zum Tag ein, den wir mit einem kurzen Spaziergang starteten und mit den gestern gekauften, frischen Eiern abrundeten.
Für den grossen Spaziergang wählten wir dieses Mal die andere Richtung und spazierten der Sitter stromabwärts entlang. Nicht alles ist nach Kartenplan gelaufen, aber die Wanderung hat trotzdem Spass gemacht. Hin und wieder war der Boden sehr feucht oder ein kleiner Umweg war nötig, weil die Sitter und das Wetter den Weg sabotierten… Nach etwas über 9 Kilometer waren wir wieder zurück – die Hunde in den Brüchen und wir mit Vorfreude auf den Apéro 🙂
Noch etwas chillen und die Sonnenstrahlen geniessen, dazu das Rauschen der Sitter – himmlisch! Und da meldeten sich Töchterchen Yara mit Freund – an dieser Stelle DANKE für den tollen Muttertags-Blumenstrauss!! – dass sie uns einen Besuch abstatten 🙂 – es ist ja schliesslich auch Muttertag 😉 …und zack, meldet sich Töchterchen Sarina ebenfalls an… Mit Yara & Lenny spielten wir Gämschen, bis Sarina auch eintraf… die Sonne neigte sich, die Temperaturen fielen – und so machten wir es uns im Paradisli bequem und genossen ein kleines Abendessen 🙂 Vegi-Cordonbleu, Gemüse und Kartoffeltürmchen… Gegen 21.00 Uhr verabschiedeten sich alle und wir machten noch eine kleine Verdauungsrunde mit den Hundis – dann gings in die Horizontale 😉
Bernhardzell, Montag, 12. Mai 2025
Der frühe Vogel fängt den Wurm – oder anders gesagt, ich musste zur Arbeit an den Hauptsitz 🙂 Per Postauto nach Wittenbach und dann mit dem Zug nach St. Gallen – in 20 Minuten vom Camping zur Arbeit!
Für Denise war es ein sonniger Tag, den Sie genossen hat auf dem grossen Spaziergang von 10 Kilometer – unsere Wanderung vom Samstag, einfach in anderer Richtung mit Abkürzung 😉 Die vielen Fotos geben Euch einen kleinen Eindruck 😀
Unterdessen bin ich wieder zurück von der Arbeit und machte meine administrativen Aufgaben noch fertig, während im Hintergrund der Eishockey-Match SCHWEIZ gegen USA lief… die Schweiz hatten die Amis jederzeit im Griff und dominierten das Spiel nach belieben! Ganz grosses Kino!
Zum Abendessen gabs heute einfache Kost – aber meeega lecker 🙂 gemischter Grünsalat, Thonsalat, Eier und gebackener Schafskäse. Bevor wir lecker Abend gegessen haben, räumten wir alles auf, so dass sich Denise dann morgen im Verlaufe des Tages auf die Heimreise machen kann – ich meinerseits werde erneut am Hauptsitz in St. Gallen arbeiten. Ach ja, wir machten noch eine Runde mit Ferox & Brandy, denn ein Arbeitskollege hat mir empfohlen, frische Erdbeeren zu kaufen, direkt ab «Hof»… ja, die sind verdammt lecker! …und entstammen tun diese Köstlichkeiten von «Lehman Früchte«…. können wir nur weiterempfehlen!
Vielleicht noch ein paar Worte zum Platz… Die Lage ist super, jederzeit Sonnenschein. Die Plätze sind okay und die Wiese ist in Form! Die Sanitären Anlagen sind zwar seeehr alt – und es lässt sich festhalten, sie sind sauber, das Wasser fliesst in einer wunderbaren Stärke und – wenn es sein müsste – ist kochend heiss! Ebenfalls ist der Kiosk / Restaurant sowie die Sitzgelegenheiten ganz ordentlich!
Bernhardzell, Dienstag, 13. Mai 2025
Ich meinerseits bin wieder früh raus und bei der Arbeit in St. Gallen. Denise… ja, sie fährt unser Paradisli nach Hause, wo wir uns am Abend wieder treffen 😉
Schön war es – ein verlängertes Wochenende ist so entschleunigend… einfach weltklasse!
Sehr spontan entschlossen wir uns am Mittag, «trotzdem» einen kleinen Ausritt mit dem Paradisli zu machen. Das Paradisli husch husch geholt, Wasser gefüllt, noch etwas Batterie laden… noch etwas Arbeiten und an Meetings teilnehmen und um 17.00 Uhr den Rest bereitstellen…
Denise ist auch – etwas spät – von der Arbeit zurück. Dann startete ich mit telefonieren, aber leider erfolglos – alle Campingplätze sind bereits gefüllt… was für eine Überraschung 😉 Noch während meines letzten Anrufs erhielt dann Denise einen Anruf – der Bauernhof zur Höhni meldet sich und hat einen Platz für uns bereit 🙂 Ankunftsziel nun also geklärt und ab gings nach Oberwil!
Oberwil, Gründonnerstag, 17. April 2025
Eine fast direkte Ansteuerung des Ziels brachte uns kurz vor 20.00 Uhr auf den Platz – bereits zwei weitere WoMos aus Bern und Zürich standen dort. Unser Paradisli war schnell installiert – «etwas gerade» gestellt, Strom angezapft, Gas geöffnet und dann? Genau, start mit einem kleinen Apéro 😉 Im Anschluss zauberte Denise ein «kleines» kaltes Plättchen und ich entkorkte eine wunderbare Flasche aus dem Bordeaux… Chateau Cissac 2015 – das Leben ist schön und steckt voller Überraschungen!
Oberwil, Karfreitag, 18. April 2025
Leicht ausgeschlafen – 08:45 Uhr war es erst… zeigte sich der Himmel noch stark bewölkt und bestimmt regenfrei. Ein kleiner Spaziergang mit den Hunden war angesagt – danach besuchten wir den Hofladen, welcher ein grosse Auswahl an eigenen wie auch regionale Produkten bescherte: Honig, diverse Konfitüren, selbstgemachte Teigwaren, Glacé, Rindsburger, Zopf, Freiland-Eier (wir kennen die Hennen ;-)), Sirup, Kräutersalz, …. Für’s Erste waren die Eier dran für ein paar 3-Minuten Eier. Wahrscheinlich werden wir noch Hamburger mitnehmen und uns ein Glacé heute Abend gönnen.
Am Nachmittag machten wir uns auf einen ausgedehnten Spaziergang – die Sonne hat sich hin und wieder gezeigt, aber leider seltener, als wir es uns gewünscht hatten. Viel Landwirtschaft, etwas Wald und Aufforstung – und meiner Meinung nach ziemlich viele Spargel-Felder… Nach rund 8.5 Kilometer sind wir gut gelaunt und etwas müde wieder zurück im Paradisli, wo ein kleiner Apéro kredenzt wurde mit einer Flasche Champagner «vom Chef». Weil nun mal Karfreitag ist, halten wir uns an Fisch – sowohl bei der Terrine beim Apéro wie auch heute Abend beim Abendessen 🙂
Nach einem kleinen Powernap zeigte sich wettertechnisch ab, dass kaum mehr Wolken am Himmel waren und wir am Samstag wohl einen wunderbaren Sonnentag mit über 20° erleben – das wir der Moment unserer Heimreise sein, damit wir auf einen 55igsten Geburi anstossen können – tja, man muss die Feste feiern, wenn sie fallen… und der 50igse fiel ja leider ins Wasser wegen Covid19 🙁 Das Abendessen kam aus der Migros – etwas Fisch in Folie, aufzuheizen im Backofen. Fischsorten: Kabeljau und Lachs… nicht so gelungen wie in frisch in der Pfanne, aber «okay» 😉 Dazu gabe es Blattsalat und den kleinen Bruder (oder eben der Zweitwein) von gestern: Reflets de Cissac Jetzt werden wir uns noch ein Glacé abholen, etwas TV schauen und dann eine weitere herrliche Nacht im Paradisli verbringen…
Oberwil, Samstag, 19. April 2025
Die Sonne lachte uns strahlend an, dazu Vogelgezwitscher und Hennen-Gegacker 🙂 Schöne guete Morgä! Etwas Kaffee, danach gings aber zügig voran mit Zusammenpacken. Ich machte mich auf den Weg mit Ferox & Brandy, Denise schnappte sich den Abwasch. Gegen 10.30 Uhr waren wir abfahrtbereit – noch schnell das Grau- und Schwarzwasser entsorgen, dann gings zurück nach Niederhasli.
Wir sind gut voran gekommen und hatten keinen Stau – nirgends! Das Paradisli glänzt von innen heraus und von aussen gibts dann auch wiedermal einen freundliche Pflege. Jetzt werden wir noch etwas chillen, einen Hunde-Spaziergang machen und dann stossen wir auf einen sehr guten Freund an – RW aus B 🙂
Vielen Dank an diesen sehr wertvollen, gepflegten Platz – sehr sauber, sehr freundlich, in der Natur, mit Strom, WC und Abwaschplatz.
21. Februar – 23. Februar 2025 «Stellplatz» ProQuarta
Niederhasli, Freitag, 21. Februar 2025
Freitag Abend gegen 19.00 Uhr starteten wir den Motor und machten uns auf den Weg ins Bündnerland. Die Fahrt war super angenehm – auffallend viele Tesla Fahrer waren unterwegs… nicht alle haben einen Tempomat oder sind versiert im Verkehr 🙂
Die Strecke von Tiefencastel rüber nach Surava ist immer wieder eine Überraschung – sehr holprig, dieses Mal auch mit Baustelle und Belagserneuerung. Das alles dem Bergrutsch in Brienz (GR) geschuldet, welcher die Weltpresse noch immer beschäftigt.
Surava, Freitag, 21. Februar 2025
Unser Paradisli war schnell installiert – «etwas gerade» gestellt, Strom angezapft, Gas geöffnet und dann? Nein, noch kein Apéro 😉 …denn die Heizung machte keine Wank (das Display zeigte sich nur schwarz). Taschenlampe montiert und los gings am Sicherungskasten, in der Hoffnung, das Problem so relativ einfach lösen zu können. Yes! Das wars 🙂 …und ja, jetzt gings in den Apéro…
Surava, Samstag, 22. Februar 2025
Das Wetter war uns gut gesinnt – zwar nicht strahlend Blau, aber doch ziemlich sonnig… Nach dem Kaffee und den 3-Minuten Eier von Esthis Hühnern (meeega lecker!!), welche wir zum Skirennen (3-Fach Sieg der Schweizer in der Abfahrt in Crans Montana) genossen, machten wir uns mit dem Postauto auf in Richtung Savognin. Im ersten Postauto war Ferox ziemlich gestresst, von Tiefencastel nach Cunter gings schon etwas besser – und im letzten Teil nach Parsonz war es dann schon wie «normal» 😉
Und los ging unsere kleine Wanderung ins Bergrestaurant Tigignas – Schnee hat es nicht wirklich viel, vorallem im Zusammenhang mit Skifahren nicht wirklich prikelnd… Dort angekommen haben wir uns mit einem kleinen Picknick gestärkt und sind dann nach Savognin runtergelaufen. Ein kurzer Besuch auf dem Campingplatz musste sein, um einen Eindruck zu bekommen – und die wenigen Stellplätze haben wir dabei auch noch entdeckt.
Mit dem Postauto gings dann wieder zurück von Savogning nach Tiefencastel – umsteigen – und dann nach Surava Pro Quarta. Ziemlich müde besuchten wir dann noch die Gäste im Hüsli – Schwester Yvonne mit Marc verbringen Ihre Skiferien und hatten den Tag auf dem Rinerhorn verbracht. Danach starteten wir den Abend im Paradisli – etwas Babylattich und dazu aus dem Backofen leckeres «Frischgebäck» vom Lidl 😀 Brandy & Ferox sind «Hundemüde» und machten keinen Wank mehr 🙂 …auch wir haben uns bald darauf in die Horizontale begeben.
Surava, Sonntag, 23. Februar 2025
Die Sonne strahlte erneut, wenngleich es etwas dunstig war… wir haben gemütlich in den Tag gestartet und stetig etwas aufgeräumt und zusammengepackt – um 11.00 Uhr gings dann auf den Rückweg mit einem geplanten Zwischenhalt in Filzbach, mit dem Ziel einer kleinen Wanderung zum Talalpsee.
Die Reise ging ganz flott und wir haben unser Paradisli beim Parkplatz der Sportbahnen Kerenzerberg abgestellt. Die Sonne hatte sich schon beinahe verabschiedet – und trotzdem machten wir uns auf den Weg 🙂 Die Route sollte uns «direkt» an den See bringen – wir passten den Weg aber spontan an und liefen den «Schlittelweg» entlang… der Wanderweg ohne Schneeschuhe ging irgendwann nicht mehr… Wir schafften den Aufstieg (360 Höhenmeter) ganz gut. Beim Talalpsee angekommen rumpelte es plötzlich laut und eine kleine Schnee Lawine ist runtergegangen. Die Lawinengefahr ist also gegeben – wie es uns gesagt wurde… Zeit für unser Picknick 🙂 und dann fing es ganz leicht an zu regnen und wir machten uns auf den Rückweg. Das ging wesentlich schneller – was für eine Überraschung 😉
Weiter gings dann Richtung Zürich, doch der Verkehr stockte etwas. In Bilten machten wir einen Pit-Stopp und füllten AdBlue wie auch Diesel, danach gings dann definitiv sehr flüssig weiter – etwas langsam dann ab Urdorf, aber ganz okay – bei der Raststätte Büsisee leerten wir noch Grauwasser und Toilette. Und finalemente sind wir dann um 17.50 Uhr zu Hause angekommen.