Denise konnte etwas früher Feierabend machen und so konnten wir bereits um 17.15 Uhr losfahren – auf geht es Richtung Österreich/Vorarlberg! Das Wetter verspricht nicht nur das beste und hat auch ein paar tränenreiche Momente eingebaut für Freitag/Samstag – ab Sonntag soll es dann besser bis gut werden…
Nenzing, Freitag 6. Juni 2025
Die Reise ging so was von einfach – ein kleiner Stau von Seebach bis zum Dreieck Zürich-Nord, danach gings einfach nur butterweich zum Zielort, sogar St. Gallen war ganz ohne Stau! So kam es, dass wir um 19:20 Uhr bereits auf dem Camping angekommen sind und meeeega freundlich empfangen und an unseren Platz begleitet wurden – Wow! Mehr als nur erfüllt, wirklich fantastisch gemacht…
Den Platz haben wir innert kürze bezogen – wir stehen akutell zwar etwas schief, aber alles noch so wie okay… Zwischenzeitlich haben wir eingecheckt und geniessen es noch regenbefreit den Apéro zu starten… lange blieb es nicht trocken und es fing dann mal an zu regnen – mit der Zeit wurde es auch frisch und so bewegten wir uns ins traute Paradisli-Heim, zu einem leckeren Flammkuchen und einem beeindruckenden Tropfen aus dem Bordeaux… Er trägt das Jahr 2013 auf dem Etikett mit dem Namen Chateau Bel Air aus dem Medoc… total gelungen und in Anbetracht dessen, dass dieser Tropfen seit 12 Jahren eingeperrt ist und lediglich auf dem Niveau Cru Bourgeois eingestuft ist – WOW!!!
Nenzing, Samstag, 7. Juni 2025
In der Nacht haben wir das prasseln des Regens genossen – mal stärker, mal schwächer… einfach sehr entspannt! Und am nächsten Morgen galt es in die Klamotten zu steigen, welche dem Regen trotzen mochten 🙂 Die Begeisterung von Brandy und Ferox hielt sich in Grenzen uns so machten wir nach gefühlten 20 Minuten kehrt zum Paradisli…
Für mich galt es, geschäftlich noch etwas aufzuarbeiten – bei diesem Regenwetter ganz passabel… Denise machte einen Abstecher ins Spa und genoss es im Wasser 🙂 Danach genossen wir den unglaublich modernen und luxuriösen Hygienebereich – unschlagbar!!! Dazu hat Denise gleich auch noch einen kleinen Film gemacht…
kurzfilm von Nenzing zu den Nasszellen
Zurück im Paradisli starteten wir unseren Apéro – zweierlei Chips und die wohl geilsten Champignons – eingekauft in Frankreich 🙂 und einen leckeren Tropfen aus Zürich – Federweisser Stauffacher… Trotz immer wiederkehrendem Regen – manchmal unanständig stark – starteten wir den Grill und schubten die Hitze auf 230 Grad – dann landeten 2 Grillkäse auf dem Rost und etwas später 2 Spiessli, bestückt mit Rindsentrecote Stücken… Edel geht die Welt zu Grunde! Zum Fleisch und Käse gesellten sich Salat in unterschiedlichen Ausprägungen: Mais, Weisskohl und einen gemischten Grünen Salat (Baby-Lattich, Cherry-Tomaten, Gurken…) und was darf dazu nicht fehlen? Ein weltklasse Tropfen aus Spanien – genauer aus dem Priorat – welcher an meinem 50igsten Geburi aufgetischt wurde: Vall Llach Embruix 2022… lecker!!!
Nenzing, Sonntag, 08. Juni 2025
Letzte Regentropfen prasselten auf unser Paradisli und wir sind entsprechend spät aufgestanden – aber um 0930 Uhr waren wir dann doch auch in der Senkrechten, genossen unseren Kaffee und prüften mit den Wetterapps, ob noch Regen zu erwarten ist oder nicht. Es war «oder nicht» und die Sonne soll noch auf den Nachmittag einen Besuch machen 🙂
Mit Rucksack, Leinen und Sonnenbrille gings los – eine auf www.komoot.de geplante Wanderung über 12 Kilometer und 300 Höhenmeter war der Plan, herausgekommen ist eine andere Wanderung über 16.8 Kilometer und 740 Höhenmeter (907 Meter Anstieg gesamt…). War eine tolle Wanderung!! Wir haben eine kleine Koi-Zucht gesehen und die Drohne kam ebenfalls zum Einsatz und wir konnten alle Kurzprogramme mal durchspielen. Rausgekommen ist ein cooles Reel, wenngleich nicht alle Aufnahmen eingespielt sind 😉
Wir sind nach nicht ganz 5 Stunden wieder zurück und haben unseren Apéro noch in der Sonne genossen – dann gings zur Dusche in eine der dekadenten Duschkabinen. In jeder Duschkabine hat es ein Lavabo, einen riesigen Spiegel, eine Toilette und eine riiiesige Dusche 🙂 einfach nur krass! …und dann kam es zur Abendessenszeit 😀 heute soll es Lammnierstücke und eine Gemüse/Kartoffel Pfanne geben – halleluja!! Was für ein Festmahl 🙂 Den Grill eingeheizt – leider noch etwas Reste auf dem Grill von gestern 🙁 habs aber doch noch hingekriegt… muss besser werden in dieser Disziplin 😉 Das Lamm musst nicht lange drauf, eher so «tschsch tschsch…» Das Abendessen war ein Wunderwerk! Etwas Wein gehört ja dazu – wir kredenzten den Figuero 12, Jahrgang 2019… ein wirklich tolles Tröpfchen Blut der Erde 😉
Nenzing, Montag, 9. Juni 2025
Die Sonne küsste uns zum Guten Morgen und weil wir das wussten, sind wir heute früher auf als noch die anderen Tage. Auf gehts zum Wandern – Ziel soll ein See Richtung Gamp Alpe sein auf der Tour S1… Nach 400 Metern war aber erst mal die Mengenschlucht unser Ziel. Steil runter bis zur Meng (der Fluss durch die Mengschlucht :-)), dann haben wir unsere Pläne über den Haufen geworfen und sind über die Brücke in Richtung Nenzingerberg… Irgendwann hatten wir den Wanderweg verloren und so mussten wir rund 100 sehr steile Höhenmeter hinter uns bringen, bevor wir dann auf einer Autostrasse ankamen – diese führt bis zum Nenzinger Himmel. Aber soweit wollten wir nicht laufen… anstelle dessen haben wir «irgendwann» mal eine Treppe linker Hand gesehen, welcher auf einen schmalen Pfad führte – steil hinauf und gemäss Komoot auch in die richtige Richtung für uns… es war an der Zeit, an den Rückweg zu denken, und weil wir nicht gerne «hin & her» laufen, musste also ein alternativer Weg gefunden werden 🙂 Nach 4.5 Stunden unterwegs und beinahe 13 Kilometer in den Beinen inklusive 625 Meter Gesamt-Anstieg sind wir dann wieder back on place.
Etwas die Sonne geniessen, ein lecker Birra Moretti… einfach chillen 🙂 Denise gönnte sich noch etwas Zeit im Schwimmbad, ich nicht 😉 Dann war es an der Zeit unseren Apéro einzunehmen – heute mit einem Glas Weisswein aus Würzburg, einen immer noch fantastischen Riesling aus dem Hause Bürgerspital. Etwas später noch die Hygienezeit im Sanitären Paradies, dann soll es etwas feines vom Restaurant für unser Abendessen geben – a Wiener Schnitzel und Pommes 😀
Nenzing, Dienstag, 10. Juni 2025
Wir haben den Tag gemütlich mit einem Spaziergang gestartet und danach noch gaaaanz viel Sonne und genossen, entspannt, geduscht und haben ganz sachte mit den Aufräumarbeiten begonnen… gegen 15.00 Uhr machten wir uns dann auf den total unspektakulären Rückweg, machten einen Stopp bei der Tankstelle und parkierten unser Paradisli an seinem Plätzchen.
Am späteren Nachmittag um 15.30 Uhr gings los auf die Strassen Richtung St. Gallen – und ja, wir waren nicht alleine… offenbar sind nicht alle unterwegs ins Tessin 😉 Die Fahrt dauerte über 3 Stunden und wir sind um zirka 19.00 Uhr angekommen… unser Platz ist die Nummer 155 – besser hätte es (fast) nicht sein können… die 93 ist aus unserer Sicht die beste Platznummer…
Lindau, Mittwoch 28. Mai 2025
Nochmals ein Blick auf den Regenradar und die Wetterprognosen – wir sind uns einig und stellen alles auf: Markise, Teppich, Grill, Tisch… lediglich die Stühle behalten wir noch drin. Ein Apéro, etwas Flammkuchen und ein Schluck Wein… dann noch etwas Arbeit, die ich nicht am Nachmittag erledigen konnte und schon bald waren wir in der Horizontalen 🙂
Lindau, Auffahrtsdonnerstag, 29. Mai 2025
Keine Wetterkapriolen in der Nacht – so wie angesagt… der Morgen war trocken, aber nicht sonnig… sie kämpfte aber bereits stark gegen die Bewölkung an 🙂 ein Frühstücksei (oder zwei), Kaffee und ein kurzer Abstecher an den See – dann gings bald los zur Insel Lindau… etwas mehr als 5 Kilometer, entlang dem Bodensee (welcher einen sehr tiefen Stand aufzeigt…) und immer wieder erreichten uns Sonnenstrahlen. In Lindau angekommen setzen wir uns in ein Café und gönnten uns eine kleine flüssige Verstärkung. Den Rückweg nahmen wir dann etwas direkter in Angriff – die Blase drückte 😀 nach weiteren über 5 Kilometer erreichten wir unseren Platz und besuchten die Getränkerückgabe… Nach der Körperhygiene ist vor dem Apéro und Abendessen… lauhe 18° Grad sind draussen und er Grill ist am Aufheizen, das Gemüse ist im Backofen und die Flasche Rotwein ist entkorkt… heute geniessen wir einen Tropfen von Bruno & Julia aus Italien, genauer Bolgheri: Adèo Bolgheri Rosso! Dazu ein wunderbares Lammnierstück vom Grill, einen Grillkäse und feinstes Gemüse! Noch ein kurzer Spaziergang auf dem Campingplatz und ein abschliessender Besuch am See bei wunderbaren Lichtverhältnissen… ach genau – die Schweizer Kunstturner profilierten sich an der EM und nach dem gestrigen Mannschafts-Silber waren heute Matteo Giubellini und Noé Seifert im Mehrkampf unterwegs… leider nicht auf dem Podest wegen einem Sturz (beide Hände am Boden) am Reck nach dem 3-Fach Salto ist Noé auf Platz 6, Matteo auf dem sensationellen Platz 10! Weltklasse!!
Lindau, Freitag, 30. Mai 2025
Blauer Himmel, Sonne, Vogelgezwitscher… herrlich! Ein wunderbarer Tag, den wir mit einer kleinen Wanderung in Richtung Eichenberg starteten. Zuerst dem Seeufer entlang am Hafen Lochau vorbei, dann gings durch Lochau durch, bevor es dann durch den Wald langsam hinauf Richtung Eichenberg ging – gespannt waren wir auf den Wasserfall, den es auf dieser Tour zu besichtigen gibt 🙂 Ja, da war einer – gar nicht mal so klein 😉 Nach 3 Stunden und 30 Minuten waren wir dann wieder zurück auf Platz und waren hungrig – Denise machte ein schönes und sehr leckeres «Chalts Plättli»
Am Nachmittag gings dann zum See mit montierten Badehosen respektive Bikini 🙂 Ja, die Abkühlung war gross, aber trotzdem machbar. Der Bodensee als solches hat einen Tiefstand, wie wir ihn bisher nicht kannten. Bleibt zu hoffen, dass der Pegel dann und wann wieder steigt…
Zum Abendessen – 2x Bratwurst, 4x Chiliwürstchen vom Grill… lecker! Dazu ein Mozzarella di Bufala mit den besten Tomaten – Ochsenherz 🙂 … und etwas Rotwein, den Amiral de Beychevelle 2015 – der Zweitwein vom Chateau Beychevelle (Quatrième Grand Cru Classé)… Am Abend noch den Sonnenuntergang genossen – es hat ein paar Fotos gegeben 😉 und nun einfach noch den Abend geniessen…
Lindau, Samstag, 31. Mai 2025
Ausgeschlafen bis 0830 Uhr – es hat gut getan auch wenn der Tag mit Sonne und blauem Himmel aufwartete 🙂 Gestartet mit Spaziergang, danach etwas rund um und im Paradisli «gfuerwerchlet», bitzeli öppis zum z’Morge gässä, gsünneled, bädelet (oder so…), chilled, gspaziert und am vieri mal en feine Apéro gnosse… denn es bitzeli Kunstturn-EM glueged – Silber am Barre!! Und dann gings um das Abendessen – genauer, um den Hamburger, welchen wir an Ostern auf dem Bauernhof in Oberwil-Dägerlen einkauften: Oberwil (Dägerlen) | Reisen mit dem Wohnmobil Chausson 660. Denise hat alles organisiert – ich musste nur noch den Bacon grillieren, das Brot anrösten, den Burger grillieren und mit Gruyère Käse veredlen. Das Resultat unseres Einsatzes: Der beste Hamburger den wir bisher selber gemacht haben. Dazu gab es einen weltklasse Wein, ein Präsent zu meinem 50igsten von Julia & Bruno… die vom Bolgheri verstehen Ihr Handwerk. Der Arnione Bolgheri Superiore2019 ist der grosse Bruder vom Adèo, welchen wir vorgestern zum Lammnierstück verköstigt hatten – und ja, er ist der GROSSE Bruder: Viel mehr Tiefgang und Komplexität – und bestimmt auch Reifepotential… aber wir wollten Ihn «neben» seinem kleinen Bruder eben trinken… 🙂
Nun soll heute abend oder morgen der Wetterumschung kommen… wir werden sehen 😉 der Grill ist jedenfalls gereinigt und wieder eingepackt. Stühle, Tisch und Laternen sollten halten, die Markise ist mit Sturmband gesichert – wir können also ganz entspannt ins Bett und schauen, was der Tag morgen so bringt. Als «Bettmümpfeli» gabs noch etwas ultimativ leckeres, ebenfalls in einer Geschenkbox zum 50igsten – DANKE Marc & Silvie 🙂 – Schutzengeli Dubai-Style
Lindau, Sonntag, 1. Juni 2025
In der Nacht auf heute hat es immer mal wieder etwas geregnet – nicht stark und am nächsten Morgen war davon beinahe nichts zu sehen… Wir starteten mit einer kleinen Spaziergangsrunde, danach ein kleines Frühstück mit zwei 3-Minuten-Eier – lovely! Nach etwas Ruhe-Phase (nichts tun kann ja soo anstrengend sein) gings dann in Richtung Lochau bis hin zum Hafen und an der Badeanstalt vorbei – dann wieder zurück auf Platz… Die Hunde haben ein «Kühl-Weste» montiert bekommen, ergattert auf Amazon 🙂 Die Strecke hatte etwas über 6 Kilometer ohne Höhenmeter . Zurück auf Platz freuten wir uns auf das kühle Nass im Bodensee – das tut echt gut und weil der See so dermassen wenig Wasser hat, kann man sehr weit reinlaufen und einfach geniessen… das ganze wiederholten wir natürlich nochmals, bevor wir um 16.00 Uhr einen kleinen Apéro hinzauberten. Dazu gab es heute den Arioso Vermentino – ein weiteres Präsent von Julia und Bruno 🙂 lecker lecker, das gibts nix zu meckern 😉
Am frühen abend etwas Körperhygiene, zwei Runden «Rummy Cube», dann die Sturmbänder abmontieren und alle Bodenschrauben rausdrehen… dann lecker Abendessen: Eier-Nudeln vom «Höritröpfli«, ein Präsent von Andrea & Dio, dazu eine selbstgemachte und fantastische Spargel-Tomaten-Feta Sauce und einen tollen Franzosen aus dem Bordeaux «Chateau Belair Haut-Médoc 2013«
Dann ganz kurz etwas hektik – der Regenradar versprach ein unmittelbares Gewitter… also los, alles aufräumen und verstauen – hat alles geklappt, bevor die ersten Tropfen runterprasselten 🙂 also noch schnell den Abwasch erledigen, dann gings ab in die gute Stube 🙂 Morgen gilt es also nur noch die Hunde auszuführen, das Grau- und Schwarzwasser zu entsorgen und dann sind wir bereit für die Heimreise!
Womo und Spaziergangsaufnahmen
Lindau, Montag, 2. Juni 2025
Diese Nacht war es sehr warm im Paradisli – um 02.30 Uhr musste ich mal komplett durchlüften… Beide Eingangstüren aufgerissen und das grosse Dachfenster nochmals ganz geöffnet… danach war es «okay» und ich konnte wieder ins Land der Träume zurückkehren 🙂 Viel hat es nicht geregnet in der Nacht, es fühlte sich mehr nach «Tröpfle» an. Gut jedenfalls, dass wir alles bereits eingepackt haben – noch zu versorgen gibt es die Kabelrolle und die Auffahrtskeile. Nun noch die letzten Handgriffe, dann werden wir bald auf den Heimweg gehen. Schön war es, wir kommen wieder!
Geplantes Schön-Wetter-Weekend in St. Gallen, genauer in Bernhardzell. Denise hat den Nachmittag frei und so düsen wir um 15.00 Uhr los. Ich arbeite noch am Laptop auf dem Beifahrersitz, Denise fährt souverän an den Zielort. Gut angekommen können wir gleich den Platz beziehen, aufstellen und noch etwas Abendsonne geniessen.
Bernhardzell, Freitag, 09. Mai 2025
Wir starten mit einem kleinen Apéro – aber bereits im Paradisli drin, denn ohne Sonne ist es noch richtig frisch… und zum Abendessen gönnten wir uns eine Fertig-Pizza, die noch massiv von Denise gepimpt wurde… dazu einen herrlichen Östereicher: Scheiblhofer – The Legends!
Bernhardzell, Samstag, 10. Mai 2025
Gut ausgeschlafen und bei eitlem Sonnenschein genossen wir unseren Kaffee, machten eine kleine Pipi-Runde mit den Hundis und gönnten uns danach ein kleines, puristisches und leckeres Frühstück: 3 Minuten Eier, Schwarzbrot, Espresso und viel Sonne! Danach gings los auf eine nicht anspruchsvolle Wanderung von beinahe 13 Kilometer. Wir liefen dem Fluss «Sitter» entlang, begegneten Freiland Hühner, Kühen und durchliefen schöne Wälder mit unheimlich hohen Bäumen. Auf dem Hof konnten wir gleich frische Freiland-Eier nehmen und per Twint zahlen.
Erfüllt von der Wanderung gönnten wir uns unseren obligaten Apéro – ein Bier, etwas Chips und die leckere Wurst vom Juckerhof mit Chili! Die Temperaturen waren sehr angenehm und weil kein Wind bliess, war es schon beinahe heiss 😉 Nach der Körperhygiene und als die Sonne sich verabschiedete, räumten wir draussen alles zusammen und machten uns (Denise) ans Fondue – leider ohne Ginger, diesen haben wir zu Hause liegen gelassen 🙁
Zum WM Eishockey-Spiel SCHWEIZ gegen Dänemark rührten wir im Fondue unsere Brotstückchen und genossen dazu unterschiedliche Weine – Denise wollte Weisswein und hat sich den Salneval Rias Baixas geschnappt. Ich wählte einen Rotwein aus Frankreich und machte meinem Namen alle Ehre 🙂 Chateau Pierre 1er 2018 PS: Die Schweiz gewinnt das Spiel gegen Dänemark souverän mit 5:2
Bernhardzell, Sonntag, 11. Mai 2025
Blauer Himmel, strahlende Sonne und ganz faire Temperaturen luden zum Tag ein, den wir mit einem kurzen Spaziergang starteten und mit den gestern gekauften, frischen Eiern abrundeten.
Für den grossen Spaziergang wählten wir dieses Mal die andere Richtung und spazierten der Sitter stromabwärts entlang. Nicht alles ist nach Kartenplan gelaufen, aber die Wanderung hat trotzdem Spass gemacht. Hin und wieder war der Boden sehr feucht oder ein kleiner Umweg war nötig, weil die Sitter und das Wetter den Weg sabotierten… Nach etwas über 9 Kilometer waren wir wieder zurück – die Hunde in den Brüchen und wir mit Vorfreude auf den Apéro 🙂
Noch etwas chillen und die Sonnenstrahlen geniessen, dazu das Rauschen der Sitter – himmlisch! Und da meldeten sich Töchterchen Yara mit Freund – an dieser Stelle DANKE für den tollen Muttertags-Blumenstrauss!! – dass sie uns einen Besuch abstatten 🙂 – es ist ja schliesslich auch Muttertag 😉 …und zack, meldet sich Töchterchen Sarina ebenfalls an… Mit Yara & Lenny spielten wir Gämschen, bis Sarina auch eintraf… die Sonne neigte sich, die Temperaturen fielen – und so machten wir es uns im Paradisli bequem und genossen ein kleines Abendessen 🙂 Vegi-Cordonbleu, Gemüse und Kartoffeltürmchen… Gegen 21.00 Uhr verabschiedeten sich alle und wir machten noch eine kleine Verdauungsrunde mit den Hundis – dann gings in die Horizontale 😉
Bernhardzell, Montag, 12. Mai 2025
Der frühe Vogel fängt den Wurm – oder anders gesagt, ich musste zur Arbeit an den Hauptsitz 🙂 Per Postauto nach Wittenbach und dann mit dem Zug nach St. Gallen – in 20 Minuten vom Camping zur Arbeit!
Für Denise war es ein sonniger Tag, den Sie genossen hat auf dem grossen Spaziergang von 10 Kilometer – unsere Wanderung vom Samstag, einfach in anderer Richtung mit Abkürzung 😉 Die vielen Fotos geben Euch einen kleinen Eindruck 😀
Unterdessen bin ich wieder zurück von der Arbeit und machte meine administrativen Aufgaben noch fertig, während im Hintergrund der Eishockey-Match SCHWEIZ gegen USA lief… die Schweiz hatten die Amis jederzeit im Griff und dominierten das Spiel nach belieben! Ganz grosses Kino!
Zum Abendessen gabs heute einfache Kost – aber meeega lecker 🙂 gemischter Grünsalat, Thonsalat, Eier und gebackener Schafskäse. Bevor wir lecker Abend gegessen haben, räumten wir alles auf, so dass sich Denise dann morgen im Verlaufe des Tages auf die Heimreise machen kann – ich meinerseits werde erneut am Hauptsitz in St. Gallen arbeiten. Ach ja, wir machten noch eine Runde mit Ferox & Brandy, denn ein Arbeitskollege hat mir empfohlen, frische Erdbeeren zu kaufen, direkt ab «Hof»… ja, die sind verdammt lecker! …und entstammen tun diese Köstlichkeiten von «Lehman Früchte«…. können wir nur weiterempfehlen!
Vielleicht noch ein paar Worte zum Platz… Die Lage ist super, jederzeit Sonnenschein. Die Plätze sind okay und die Wiese ist in Form! Die Sanitären Anlagen sind zwar seeehr alt – und es lässt sich festhalten, sie sind sauber, das Wasser fliesst in einer wunderbaren Stärke und – wenn es sein müsste – ist kochend heiss! Ebenfalls ist der Kiosk / Restaurant sowie die Sitzgelegenheiten ganz ordentlich!
Bernhardzell, Dienstag, 13. Mai 2025
Ich meinerseits bin wieder früh raus und bei der Arbeit in St. Gallen. Denise… ja, sie fährt unser Paradisli nach Hause, wo wir uns am Abend wieder treffen 😉
Schön war es – ein verlängertes Wochenende ist so entschleunigend… einfach weltklasse!
Sehr spontan entschlossen wir uns am Mittag, «trotzdem» einen kleinen Ausritt mit dem Paradisli zu machen. Das Paradisli husch husch geholt, Wasser gefüllt, noch etwas Batterie laden… noch etwas Arbeiten und an Meetings teilnehmen und um 17.00 Uhr den Rest bereitstellen…
Denise ist auch – etwas spät – von der Arbeit zurück. Dann startete ich mit telefonieren, aber leider erfolglos – alle Campingplätze sind bereits gefüllt… was für eine Überraschung 😉 Noch während meines letzten Anrufs erhielt dann Denise einen Anruf – der Bauernhof zur Höhni meldet sich und hat einen Platz für uns bereit 🙂 Ankunftsziel nun also geklärt und ab gings nach Oberwil!
Oberwil, Gründonnerstag, 17. April 2025
Eine fast direkte Ansteuerung des Ziels brachte uns kurz vor 20.00 Uhr auf den Platz – bereits zwei weitere WoMos aus Bern und Zürich standen dort. Unser Paradisli war schnell installiert – «etwas gerade» gestellt, Strom angezapft, Gas geöffnet und dann? Genau, start mit einem kleinen Apéro 😉 Im Anschluss zauberte Denise ein «kleines» kaltes Plättchen und ich entkorkte eine wunderbare Flasche aus dem Bordeaux… Chateau Cissac 2015 – das Leben ist schön und steckt voller Überraschungen!
Oberwil, Karfreitag, 18. April 2025
Leicht ausgeschlafen – 08:45 Uhr war es erst… zeigte sich der Himmel noch stark bewölkt und bestimmt regenfrei. Ein kleiner Spaziergang mit den Hunden war angesagt – danach besuchten wir den Hofladen, welcher ein grosse Auswahl an eigenen wie auch regionale Produkten bescherte: Honig, diverse Konfitüren, selbstgemachte Teigwaren, Glacé, Rindsburger, Zopf, Freiland-Eier (wir kennen die Hennen ;-)), Sirup, Kräutersalz, …. Für’s Erste waren die Eier dran für ein paar 3-Minuten Eier. Wahrscheinlich werden wir noch Hamburger mitnehmen und uns ein Glacé heute Abend gönnen.
Am Nachmittag machten wir uns auf einen ausgedehnten Spaziergang – die Sonne hat sich hin und wieder gezeigt, aber leider seltener, als wir es uns gewünscht hatten. Viel Landwirtschaft, etwas Wald und Aufforstung – und meiner Meinung nach ziemlich viele Spargel-Felder… Nach rund 8.5 Kilometer sind wir gut gelaunt und etwas müde wieder zurück im Paradisli, wo ein kleiner Apéro kredenzt wurde mit einer Flasche Champagner «vom Chef». Weil nun mal Karfreitag ist, halten wir uns an Fisch – sowohl bei der Terrine beim Apéro wie auch heute Abend beim Abendessen 🙂
Nach einem kleinen Powernap zeigte sich wettertechnisch ab, dass kaum mehr Wolken am Himmel waren und wir am Samstag wohl einen wunderbaren Sonnentag mit über 20° erleben – das wir der Moment unserer Heimreise sein, damit wir auf einen 55igsten Geburi anstossen können – tja, man muss die Feste feiern, wenn sie fallen… und der 50igse fiel ja leider ins Wasser wegen Covid19 🙁 Das Abendessen kam aus der Migros – etwas Fisch in Folie, aufzuheizen im Backofen. Fischsorten: Kabeljau und Lachs… nicht so gelungen wie in frisch in der Pfanne, aber «okay» 😉 Dazu gabe es Blattsalat und den kleinen Bruder (oder eben der Zweitwein) von gestern: Reflets de Cissac Jetzt werden wir uns noch ein Glacé abholen, etwas TV schauen und dann eine weitere herrliche Nacht im Paradisli verbringen…
Oberwil, Samstag, 19. April 2025
Die Sonne lachte uns strahlend an, dazu Vogelgezwitscher und Hennen-Gegacker 🙂 Schöne guete Morgä! Etwas Kaffee, danach gings aber zügig voran mit Zusammenpacken. Ich machte mich auf den Weg mit Ferox & Brandy, Denise schnappte sich den Abwasch. Gegen 10.30 Uhr waren wir abfahrtbereit – noch schnell das Grau- und Schwarzwasser entsorgen, dann gings zurück nach Niederhasli.
Wir sind gut voran gekommen und hatten keinen Stau – nirgends! Das Paradisli glänzt von innen heraus und von aussen gibts dann auch wiedermal einen freundliche Pflege. Jetzt werden wir noch etwas chillen, einen Hunde-Spaziergang machen und dann stossen wir auf einen sehr guten Freund an – RW aus B 🙂
Vielen Dank an diesen sehr wertvollen, gepflegten Platz – sehr sauber, sehr freundlich, in der Natur, mit Strom, WC und Abwaschplatz.
21. Februar – 23. Februar 2025 «Stellplatz» ProQuarta
Niederhasli, Freitag, 21. Februar 2025
Freitag Abend gegen 19.00 Uhr starteten wir den Motor und machten uns auf den Weg ins Bündnerland. Die Fahrt war super angenehm – auffallend viele Tesla Fahrer waren unterwegs… nicht alle haben einen Tempomat oder sind versiert im Verkehr 🙂
Die Strecke von Tiefencastel rüber nach Surava ist immer wieder eine Überraschung – sehr holprig, dieses Mal auch mit Baustelle und Belagserneuerung. Das alles dem Bergrutsch in Brienz (GR) geschuldet, welcher die Weltpresse noch immer beschäftigt.
Surava, Freitag, 21. Februar 2025
Unser Paradisli war schnell installiert – «etwas gerade» gestellt, Strom angezapft, Gas geöffnet und dann? Nein, noch kein Apéro 😉 …denn die Heizung machte keine Wank (das Display zeigte sich nur schwarz). Taschenlampe montiert und los gings am Sicherungskasten, in der Hoffnung, das Problem so relativ einfach lösen zu können. Yes! Das wars 🙂 …und ja, jetzt gings in den Apéro…
Surava, Samstag, 22. Februar 2025
Das Wetter war uns gut gesinnt – zwar nicht strahlend Blau, aber doch ziemlich sonnig… Nach dem Kaffee und den 3-Minuten Eier von Esthis Hühnern (meeega lecker!!), welche wir zum Skirennen (3-Fach Sieg der Schweizer in der Abfahrt in Crans Montana) genossen, machten wir uns mit dem Postauto auf in Richtung Savognin. Im ersten Postauto war Ferox ziemlich gestresst, von Tiefencastel nach Cunter gings schon etwas besser – und im letzten Teil nach Parsonz war es dann schon wie «normal» 😉
Und los ging unsere kleine Wanderung ins Bergrestaurant Tigignas – Schnee hat es nicht wirklich viel, vorallem im Zusammenhang mit Skifahren nicht wirklich prikelnd… Dort angekommen haben wir uns mit einem kleinen Picknick gestärkt und sind dann nach Savognin runtergelaufen. Ein kurzer Besuch auf dem Campingplatz musste sein, um einen Eindruck zu bekommen – und die wenigen Stellplätze haben wir dabei auch noch entdeckt.
Mit dem Postauto gings dann wieder zurück von Savogning nach Tiefencastel – umsteigen – und dann nach Surava Pro Quarta. Ziemlich müde besuchten wir dann noch die Gäste im Hüsli – Schwester Yvonne mit Marc verbringen Ihre Skiferien und hatten den Tag auf dem Rinerhorn verbracht. Danach starteten wir den Abend im Paradisli – etwas Babylattich und dazu aus dem Backofen leckeres «Frischgebäck» vom Lidl 😀 Brandy & Ferox sind «Hundemüde» und machten keinen Wank mehr 🙂 …auch wir haben uns bald darauf in die Horizontale begeben.
Surava, Sonntag, 23. Februar 2025
Die Sonne strahlte erneut, wenngleich es etwas dunstig war… wir haben gemütlich in den Tag gestartet und stetig etwas aufgeräumt und zusammengepackt – um 11.00 Uhr gings dann auf den Rückweg mit einem geplanten Zwischenhalt in Filzbach, mit dem Ziel einer kleinen Wanderung zum Talalpsee.
Die Reise ging ganz flott und wir haben unser Paradisli beim Parkplatz der Sportbahnen Kerenzerberg abgestellt. Die Sonne hatte sich schon beinahe verabschiedet – und trotzdem machten wir uns auf den Weg 🙂 Die Route sollte uns «direkt» an den See bringen – wir passten den Weg aber spontan an und liefen den «Schlittelweg» entlang… der Wanderweg ohne Schneeschuhe ging irgendwann nicht mehr… Wir schafften den Aufstieg (360 Höhenmeter) ganz gut. Beim Talalpsee angekommen rumpelte es plötzlich laut und eine kleine Schnee Lawine ist runtergegangen. Die Lawinengefahr ist also gegeben – wie es uns gesagt wurde… Zeit für unser Picknick 🙂 und dann fing es ganz leicht an zu regnen und wir machten uns auf den Rückweg. Das ging wesentlich schneller – was für eine Überraschung 😉
Weiter gings dann Richtung Zürich, doch der Verkehr stockte etwas. In Bilten machten wir einen Pit-Stopp und füllten AdBlue wie auch Diesel, danach gings dann definitiv sehr flüssig weiter – etwas langsam dann ab Urdorf, aber ganz okay – bei der Raststätte Büsisee leerten wir noch Grauwasser und Toilette. Und finalemente sind wir dann um 17.50 Uhr zu Hause angekommen.
Seit dem 24. Dezember 2024 steht unser Paradisli bei uns und wird für die kommenden Tage vorbereitet, welche wir in Solothurn verbringen werden. Um zirka 12.30 Uhr starteten wir die Motoren – Denise im Geschäftsauto, ich im Paradisli – und los gings Richtung Solothurn. Ganz gemütlich sollten wir gegen 14.00 Uhr dort ankommen. Ein grosser Stau (Zeitverlust 60 Minuten) zwang uns aber – gerade noch rechtzeitig – bei Oftringen die Bahn zu verlassen und über die Landstrassen zum Ziel zu fahren… Um 14.25 Uhr sind wir dann angekommen und schnappten uns das vorbereitete Couvert.
Solothurn, Donnerstag, 26. Dezember 2024
Platz 99 wurde zugeteilt und eingekreist und wir gingen diesen kurz zu Fuss besichtigen. Ein VW Bus versperrte dort den Zugang auf unseren Platz – da die Wiese nicht befahren werden darf und wir zudem auf dem Couvert das Kreuz für den Platz 128 hatten, machten wir es uns vorderhand auf diesem Platz «gemütlich». Wir werden dann morgen, wenn die Reception wieder besetzt ist, das ganze klären – gilt das Kreuz oder der Kreis oder haben wir die Wahl… wir würden jedenfalls gerne hier bleiben 🙂
Weil die Platzzuteilung noch nicht geklärt ist, haben wir das Zelt nicht aufgestellt und alles steht noch im Paradisli drin. Nach dem morgigen Einkauf werden wir dann den Rest aufstellen und es uns gemütlich einrichten. Ein kurzer Spaziergang mit Brandy & Ferox, danach etwas Spengler-Cup und Pretty Woman… und bald gibts ein einfaches Abendessen… Zeit für die Ernährungsumstellung nach dem 24./25. Dezember 😉
Solothurn, Freitag, 27. Dezember 2024
Frühzeitig aufgestanden, um noch einige Schnäppchen im Migros zu ergattern – ein paar schöne Windlichter, Fenster-Sternchen, Servietten und ein Paar Ski-Handschuhe (Leki) für mich 🙂 Zurück auf Platz regelten wir noch die Platzzuweisung – bleiben können wir (leider) nicht, aber den Platz 153+154 dürfen wir belegen, weil es ein Kiesplatz ist… Also gings gleich los und um 12.15 Uhr standen wir auf dem neuen Platz, mit der Idee, das Zelt aufzustellen… kurz davor kam uns aber in den Sinn, dass uns in Flaach die Luft-Pumpe kaputt ging… ohne Pumpi, kein Zelt. Das Internet hat uns gezeigt, dass wir eine solche bei Bantam in Hindelbank bekommen – der TCS hat leider keine solche Pumpen, was noch bequemer gewesen wäre. Also machte ich mich auf den Weg nach Hindelbank, besorgte eine Pumpe und kehrte 50 Minute wieder auf den Platz zurück.
Denise hatte bereits alles vorbereitet und ausgeladen, so dass wir ganz fix das Zelt montierten, den Teppich «ausrollten» und dann die Schrauben versenkten – zumindest so tief es der Boden zuliess 😉 Danach ein kleiner Spaziergang mit den Hundis und endlich mal was zu essen.. 😉 lecker war es: Etwas Käse und Salami aus Eguisheim, ein Mitbringsel vom letzten Stellplatz!
Am Abend noch etwas chillen und Spengler-Cup schauen, dazu ein fantastischer gemischter Salat – Cherry Tomaten, Thonsalat, Ei und Baby-Lattich und einen guten Schluck Wein, den Diaz Bayo 20. Das Leben ist schön!
Solothurn, Samstag, 28. Dezember 2024
Gut ausgeschlafen suchten wir uns einen Platz an der Sonne – in Solothurn hält sich der Hochnebel so zäh, dass wir in die Höhe fahren mussten. Ort des Geschehens soll Balmberg (beim Seilpark) werden… Tja, und wir waren bei weitem nicht die einzigen, mit dieser Idee 😉 Ein Kinderskilift machte den Ort augenscheinlich zum Mittelpunkt von Solothurn 😀 Viele Spaziergänger, darunter auch wir, machten sich auf den schneebedeckten Wegen auf, die Natur zu geniessen.
Wir wählten eine Route von Komoot, welche etwas mehr als 9 Kilometer mit 300 Höhenmeter betrug… soviel zur Theorie 😉 Wir genossen jedenfalls die Sonne, den Schnee mit unseren perfekten Winterschuhen, super Grip und viel Trockenheit… Das Nebelmeer war sehr imposant und die Weitsicht gigantisch! Die vielen Spaziergänger wurden immer weniger, und nach dem zweiten Restaurant, an welchem wir vorbeizogen, waren nur noch sehr wenige anzutreffen. Komoot haben wir aussen vor gelassen und machten uns daran, unsere (fast) eigene Route zu machen. Denise hat sich für einen steilen Aufstieg entschieden – der Wanderpfeil hat Balmberg angeschrieben und der kleine Schneepfad wurde vorgestampft von Schneeschuhen… da kommen wir bestimmt auch mit unseren Schuhen durch… und ja, wir sind raufgekommen und auch hin und wieder ganz steil runter, geführt an einer Kette – es war tatsächlich sehr abenteuerlich 🙂 Die Tour hat uns riesen Spass gemacht und bei einem schöne Plateau erholten wir uns auf einer hübschen Bank mit Aussicht, mitten in der Sonne. Die Tour ist hier dokumentiert.
Zurück im Paradisli war es Zeit für einen kleinen Snack 🙂 leckere, panierte und im Ofen gebackene Shrimps – etwas Proteine nach dieser tollen Tour kann nichts falsches sein. Dazu schauten wir noch die «verpassten» Skirennen im Replay, bevor es dann zur Körperhygiene ging. Für das Abendessen soll es ein Fondue sein, gespickt mit frischen Chili und frischem Ingwer 🙂 Einfach toll, und dazu ein Flascherl Wein aus dem Gebiet Castilla y Leon – Figuero 12 Crianza DO.
Solothurn, Sonntag, 29. Dezember 2024
Erneut liess die Nebeldecke in Solothurn keinen Sonnenstrahl durch – also gings kurzerhand ab in die Höhe, wo die Sonne sich von ihrer besten Seite zeigte. Der Weg führte uns via Biel nach Plagne (BE), wo wir unsere Wanderung bei der Bushaltestelle Vauffelin, bif. sur Plagne starteten.
Der «Weg» führte uns immer näher der Sonne – es ging also bergauf und am Ende hatten wir 240 Höhenmeter gemacht. Die Route führte uns zum Aussichtspunkt «Plänscherfluh», wo meine Dji Neo zum Einsatz hätte kommen sollen – wer sich aber schlecht vorbereitet, der fliegt eben nicht… werde morgen mal mit der Fernbedienung üben 😉 Weiter gings auf ein grosses Plateau, welches diverse Schneespuren beherbergte – und so gings weiter, einfach den Spuren nach und immer mehr sonnenhungrige Menschen begegneten uns. Auf der westlichen Seite angelangt, suchten wir den Weg zurück zur Bushaltestelle – war keine leichte Aufgabe, aber irgendwann fanden wir dann doch eine Wanderweg-Tafel, die uns den Weg zeigte. Wie immer war Komoot dabei unser Reisebegleiter 🙂
Zurück im Paradisli schauten wir noch per Replay den 2. Lauf im Slalom der Frauen und den Super-G der Herren… ja, Sport ist wichtig 😀 Das späte Mittagessen oder frühe Abendessen bestand heute aus einem Kürbis mit Feta-Käse und Balsamico, Wasabi-Cashew-Nüssen und den fantastischen Tortilla-Chips mit Kürbis mit der hauseigenen Dip-Sauce (von der Jukerfarm in Rafz). Dazu kredenzten wir einen Carmelin Heida du Valais AOC – schön, wenns schön isch 🙂 😉
Solothurn, Montag, 30. Dezember 2024
Da haben wir heute doch tatsächlich verschlafen und sind erst um 09.45 erwacht… tief und gut geschlafen, nun ist aber bereits viel später, als wir ursprünglich geplant hatten. So starteten wir eine Nebelrunde in Solothurn über knapp 6 Kilometer, dann gings ins Einkaufszentrum Gäupark in Egerkingen. Ein paar Sachen, die wir brauchten, keine Weihnachtsdeko-Schnäppchen, dafür noch Schuhe und zwei Gilets 🙂
Zurück im Paradisli gings auf eine kleine Runde mit mir, während Denise das späte Mittagessen (15.30 Uhr) vorbereitete – Ein Salat-Teller mit Cherry-Tomätli, Mozarella, NüssliSalat, Kidneybohnen, Hüttenkäse und einem Ei. Daneben etwas Foie Gras aus Eguisheim und einen wunderbaren Federweissen Blauburgunder AOC Zürich 2023 – Edition Stauffacher 🙂
So, und soeben ist Team Canada am Spengler-Cup ausgeschieden, weiter ist der Überraschungssieger Straubing Tigers (DEL)… nach 20.00 Uhr entscheidet sich dann im Match Davos vs. Fribourg Gottéron, wer morgen im Finale steht. Zum Abendessen gibts heute einen Hörnli-Auflauf… freue mich schon 😀
Bei einem guten Glas Rotwein aus dem Bordeaux – Chateau Pilet, 2018 – und einer guten Portion Hörnli-Auflauf schauten wir den Spengler Cup, Davos gegen Fribourg Gottéron. Ein cooles und abwechslungsreiches Spiel, das mit 3:2 für Fribourg-Gottéron endete. Somit ist der Final von Morgen Mittag Straubing Tigers vs. Fribourg-Gottéron… Die fotographische Leistung von heute ist leicht kulinarisch ausgeprägt… sorry for that 😀
Solothurn, Dienstag, 31. Dezember 2024
Ein Morgenspaziergang im Nebel und dann gings zurück nach Hause – aber ohne unser Paradisli… Das darf Neujahr ganz alleine in Solothurn bleiben… Wir machten uns auf den Weg nach Niederhasli, um dann am Abend mit besten Freunden zu feiern. Zu sechst sind wir ins neue Jahr 2025 gestartet! What a Party!!!
Solothurn, Mittwoch, 01. Januar 2025
Um 12:15 Uhr sind wir wieder beim Paradisli angekommen und starteten erstmal die Heizung 😉 …und danach gab es ein kleines Mittagessen, bevor ein wichtiges Powernap anstand… jaja, wir werden älter 😉
Dann zeigte sich tatsächlich auch die Sonne in Solothur, wer hätte das gedacht. Also endlich Zeit für ein Fotos vom Paradisli auf Platz, danach eine grosse Runde mit Ferox & Brandy bei einer Abendstimmung sondergleichen…
Ein gegrillter Fisch (im Backofen) mit dem geilsten Zucchetti Auflauf machte unseren Abend perfekt – und wir freuen uns auf den erholsamen und nötigen Schlaf 🙂
Solothurn, Donnerstag, 02. Januar 2025
Eine fantastische und erholsame Nacht liegt hinter uns und das Wetter ist ganz okay – die Sonne blinzelt immer mal wieder durch die Schleierwolken. Wir machten uns also noch bei trockenem und freundlichem Wetter auf einen ausgiebigen Spaziergang und sind vielen Menschen begegnet. Erstaunlich ist, dass die Menschen irgendwie nicht so zufrieden scheinen, kaum mal einer bringt ein Grüezi über die Lippen oder machen ein freundliches Gesicht… Uns kann das ja egal sein, aber schade ist es alleweil 😉
Zurück machten wir den Abwasch, die Toilette und werweissten, ob wir das Zelt noch heute verstauen oder eben erst morgen oder Samstag… Heute jedenfalls lassen wir es stehen und kümmern uns eines anderen Tages darum… Der Regen setzte dann um 14.30 Uhr ein, nachdem wir einen ausgezeichneten Salat genossen 🙂
Bei Regen machte ich dann den (gekürzten) Spaziergang und nach der Körperhygiene gings dann ans Abendessen. Heute leckere Capuns und dazu 2 Flaschen (beide nicht leer getrunken!) aus Portugal – zwei Errungenschaften von der Expovina 2024, welche Denise zur Degustation serviert bekommen hat: Beide für sehr gut befunden 🙂
Solothurn, Freitag, 03. Januar 2025
Zwei Freunde hatten sich gestern abend noch für einen Besuch für heute angemeldet – Freude herrscht 🙂 Also nur eine kleine Runde mit den Wuffis, damit wir dann gemeinsam mit Andrea & Dio einen ausgedehnten Spaziergang machen können. Der Wettergott hat es heute gut gemeint mit uns und auf ist seit 11.00 Uhr omnipräsent. Um 12.30 Uhr haben wir uns mit Andrea & Dio auf den Weg gemacht, palavert, gelacht und gesungen – neee, natürlich ohne singen 😉
Auf dem Platz machten wir es uns draussen an der Sonne gemütlich zu einem Glas Weisswein (herzlichen Dank!) und etwas Chips, Wasabi-Nüssen und Salz-Bretzeli… als die Sonne sich hinter Wolken verkroch, zügelten wir in die Wärme und snackten dort noch etwas weiter 🙂 Vielen Dank für Euren Besuch!
Am Abend noch etwas Körperhygiene und danach ein wunderbares Abendessen – Rinds-Stroganoff mit Reis, dazu eine Flasche Bordeaux: Mise de la Baronnie 2018 🙂
Solothurn, Samstag, 04. Januar 2025
Ausgeschlafen! 🙂 Draussen Minus-Temperaturen, aber schon ganz anständig schönes Wetter 😉 Los gings mit einem kleinen Spaziergang, während Denise das Paradisli auf Vordermann gebracht hat – innen sauber und auch schon alles bereit, um das Vorzelt abzubauen… Natürlich werden wir das Zelt zu Hause noch etwas trocknen müssen, aber um 12.00 Uhr war alles erledigt, auch der Abwasch 🙂
Etwas Kleines zu Mittagessen – etwas Resten, welche Denise zu einem Salat zauberte, etwas Salami und Pâté en croûte 🙂 Am Nachmittag besuchten wir die Altstadt von Solothurn – Wiedersehen macht Freude und Erinnerungen an unsere Inline-Skate-Tour von 2021 kamen hoch… Vielleicht finden wir die Zeit, unsere Reise ab Solothurn eines Tages fortzusetzen…
Für das Abendessen wollen wir heute etwas liefern lassen – die Lust auf thailändisches Essen ist gross 🙂 und wir sind bei Chang Thai Food fündig geworden. Geliefert über Just-Eat kam unser Essen pünktlich an – doch egal was und wo wir bestellen, irgendwas geht immer schief 🙁 Dieses Mal war ein Behälterdeckel nicht richtig drauf und der arme Just-Eat Fahrer hatte das ganze Auto voll… ich dafür aber kein rotes Curry… geschmeckt hat es aber irrsinig gut und total authentisch, und wir können nur empfehlen, dort zu bestellen oder vor Ort zu essen… wirklich fantastisch und sehr faire Portionen! Den Wein aus Italien – «le volte dell’ornellaia» – hat wunderbar dazu gepasst… und unterdessen sind wir (leider…) bei der Schokolade angekommen (zumindest ich…)
Solothurn, Sonntag, 05. Januar 2025
Heute noch Entsorgung, Abwasch und dann soll es nach Hause gehen. Davor gings für mich noch auf einen Spaziergang mit den Hundis und Denise startete mit dem Aufräumen. Das ganze in Begleitung der Platz-Katze, die sich immer wieder ins Paradisli schlich… zumindest, bis zum Zeitpunkt, als ich zurück kam mit den Hundis 😉
Dann gönnten wir uns noch den ersten Lauf des Frauen Ski-Slaloms und dann sollte wir starten… Als ich den Motor startete und das Grauwasser entsorgen wollte, meldete sich der Bordcomputer: Kraftstoff für 4 Kilometer 🙁 Da haben wir wohl doch etwas Diesel gebraucht für das Heizen… Während das Wasser rauslief, suchte ich die nächst beste Tankstelle und siehe da – sie ist lediglich 1.6 Kilometer entfernt und von Landi betrieben… Alles nochmals gut gegangen, aber ich war ehrlich gesagt schon etwas angespannt.
Eine gemütliche Heimfahrt ohne Stau oder anderen Schwierigkeiten führte uns um 13.30 zurück nach Niederhasli. Home sweet home 🙂 Alles auspacken, was nicht mehr benötigt wird bei der nächsten Reise (Zelt, Teppich, etc.) und rein mit dem anderen «Nicht-Zelt» Teppich. Dann noch die Siffon leeren und alles Wasser aus den Rohren pumpen, dann ist das Paradisli wieder wintersicher und Minuten später schön parkiert und abgeschlossen.
Unser Paradisli hat in den vergangenen Wochen ein Upgrade bekommen, was die Innendekoration betrifft sowie einige weinige technische Utensilien… Nach einer gefühlten Ewigkeit ist es nun aber wieder soweit, dass wir ein Wochenende im Paradisli verbringen. Leider können wir den jährlichen Event dieses Jahr nicht mit unseren Kindern verbringen – die Weiterbildung von Robin hat klar Vorrang… und so wird es ein Wochenende zu zweit anstelle zu fünft – wir freuen uns «trotzdem».
Wir sind um 14.30 Uhr losgefahren – Denise hat einen halben Tag zu kompensieren und ich habe ebenfalls einen halben Ferientag aufgeworfen 🙂 Die Fahrt war super – in Lörrach gab es etwas Diesel zu wesentlich günstigeren Konditionen als in der Schweiz. Dann gings weiter bis nach Rust, wo wir dann unseren Campingplatz 232 besetzten.
Rust, Freitag, 13. Dezember 2024
Wir sind angekommen gegen 17.30 Uhr, Strom angeschlossen, Bodenheizung eingeschaltet, Heizung gestartet und dann husch husch zur Reception zur Anmeldung – wir mussten noch 2 Eintrittstickets, die wir bereits gelöst hatten, stornieren. Alles unkompliziert und sehr freundlich erledigt! Zurück im Paradisli gings los: Mit Prosecco angestossen, dazu ein paar Wasabi-Nüsse, Chio-Chips und Oliven sowie Pâté en croûte.
Zum Abendessen gönnten wir uns noch eine leckere Kürbis-Crème Suppe, frisches Brot und etwas Rotwein – Preludio de Sei Solo. Noch etwas Fernsehen und für mich einen kleinen Abendspaziergang zur Verdauung… und danach war es Zeit für die Horizontale.
Rust, Samstag, 14. Dezember 2024
Gewohntes Frühstück (Kaffee und Espresso) nach ausgiebigem Ausschlafen, bevor wir uns zum Eingang vom Europapark begaben. Das erste Ziel war die uns noch unbekannte Bahn «Voltron» – Ziel in knapp 15 Minuten erreicht – kaum angestanden, schon losgefahren! …und wie es der Zufall wollte, durften wir in der Frontreihe Platz nehmen!!! Was für eine absolut gigantisch geile Bahn! Die Überraschung war nach dem vermeintlichen Ende des Ritts… da gings RÜCKWÄRTS los, um gut Anlauf zu holen – genial, wenn Du denkst, es sei fertig und dann gehts nochmals richtig los!
Details zu den Bahnen ersparen wir uns im Bericht – aber eines muss gesagt sein: Es macht schon irrsinnig viel Spass, die «grossen» Bahnen zu reiten! Am Ende des Tages blickten wir auf über 20’000 Schritte zurück, die sich über folgende Stationen summierten: – 4x Voltron / unglaublich GEIL! Jedesmall in einer anderen Reihe 🙂 – 3x Silverstar / ein Evergreen und immer in der Hintersten Reihe – 2x BlueFire / geiler Start! – 1x Wodan / Front Reihe 🙂 – 1x Arthur und die Minimois – Spaziergang durch den Märchenwald
Um 19:25 Uhr konnten wir nochmals bei der Voltron anstehen und nach 20 Minuten bereits Platz nehmen – ein toller Abschluss für einen gigantisch schönen Tag! Danach gings zurück ins Paradisli – Der Moment für Körperhygiene, Apéro und ein Champagner-Fondue, gespickt mit Ingwer und Chili… Fantastisch!
Rust nach Eguisheim, Sonntag, 15. Dezember 2024
Um 11.00 Uhr haben wir den Platz im Euro-Park verlassen und uns auf den Weg nach Eguisheim gemacht – schönes Elsass, Märchenhaftes Dörfchen – wir sind gespannt, wie es zur Weihnachtszeit aussieht. Unterwegs haben wir noch einen Super U in Colmar besucht – hier gibt es einfach ganz tolle Leckereien, welche wir in der Schweiz nicht bekommen können…
Bei der Ausfahrt für Eguisheim wurde uns klar – wir sind nicht alleine… gaaanz viele Autos und WoMos und – ohaaa – Strasse gesperrt… gleich wieder auf die Autobahn und bei der nächsten Ausfahrt wieder raus… auch hier bereits nach 200 Metern die ersten parkierten Autos… Die Strasse wurde zu einer Einbahnstrasse umfunktioniert, welcher wir nun folgten, bis wir in Eguisheim angekommen sind auf dem Stellplatz gleich beim Dörfchen… und ja, hier hat es noch rund 13 Plätze frei 🙂
Platz ausgewählt, Strom angezapft und ein kleines Mittagessen aufbereitet – kleines Salätchen mit Thon 🙂 Dazu haben wir den Herren Slalom geschaut, aber viel zu feiern gabs da leider nicht. Etwas später gings dann los und wir schlenderten durch die engen und gepflasterten Gassen… einfach «herzig» hier. Auf der Suche nach einem «Mitbringsel» probierten wir etwsa Käse und einige spezielle Salami: mal mit Feige, mal mit Steinpilz, mal mit Pfeffer, Knoblauch, mal vom Wildschwein, mal von der Ente oder auch vom Huhn… Wir wählten unsere vier Favoriten aus: Steinpilz, Feige, Pfeffermantel, Wildschwein. Dazu zweimal von unserem favorisierten Käse – und schon haben wir unser Mitbringsel! Unterwegs erkundeten wir potentielle Restaurants für das Abendessen, mussten dann aber etwas ernüchtert davon abkommen, bevor wir wieder ins Paradisli zurückkehrten… Nun gönnten wir uns einen kleinen Apéro und fieberten mit der Schweizer Nati im Eishockey mit – 1:0 gegen die Finnen 🙂
Als es dann dunkel war, machten wir uns nochmals auf den Weg ins Dörfchen, welches nun zauberhaft beleuchtet war… wir schlenderten nochmals durch alle Gassen und Gässchen und genossen unsere Zweisamkeit mit gaaanz vielen anderen Menschen – aber es war ganz okay von der Menschenmenge! Um 19.00 Uhr war Ende und alle starteten mit Aufräumarbeiten – und wir wollten eine «Pizza to go» abholen – leider Nein… so blieb es dann bei 4 Bretzel, welche wir als Brotersatz zu Aufschnitt, Salami und Käse genossen. Nun also die letzte Nacht, bevor es dann morgen nach Hause geht…. Eine wunderbare kurze Zeit geht zu Ende – Danke Leben, wir geniessen es!
Denise hat das unser Paradisli am Nachmittag nach Eymatt gefahren – ohne Brandy, ohni Ferox und ohne mich… Ich bin nach dem Arbeitstag in Schönbühl dann am Abend dazugestossen… Unsere Freunde Dio & Andrea haben beinahe gleichzeitig im Clamping eingecheckt 🙂
Zeit für einen ausgiebigen Apéro, welchen wir im Clamping #2 zu einem tollen Schweizer Rosé genossen. Tiefgründige Gespräche und letzte Sonnenstrahlen versüssten uns den Vorabend, den wir dann drinnen abhielten. Ein tolles Fondue, gepimpt mit Ingwer und etwas Chili-Schärfe, frischem Brot und Amandine-Kartoffeln, einen tollen Rotwein namens «le petit Caboche» und schon wurde es spät… und Zeit zum Paradisli aufzubrechen… noch etwas chillen, eine Tasse Tee und dann ab in die Horizontale…
Eymatt, Samstag 26.10.2024
Um 8.00 Uhr war Tagwache und wie erwartet sehr neblig. Treffpunkt um 08.40 Uhr mit Andrea & Dio, dann zu Fuss zu Bushaltestelle und mit dem 101 Richtung Bern City – Umsteigen Richtung Wankdorf und schon waren wir um halb zehn auf dem Expo-Gelände 🙂 Suisse Caravan Salon 2024!
Wir haben so ziemlich alle Wohnmobile angeschaut, welche sich mit unseren Vorstellungen eines guten Grundrisses deckten. Die Vans, Wohnwagen und Liner haben wir aussen vor gelassen. Neues Wissen erlangten wir bei Challenger, wo wir auch viel Spass mit anderen Paaren hatten – und Denise hätte gutes Verkaufstalent 😉 Auch ein Besuch bei Ilanit und Martin Modde von «Keramik-Veredelung» war angesagt und an dieser Stelle sei nebst der Keramik-Veredelung auch das Aussenputzmittel 4in1 Clean höchst empfohlen!
Mittagessen war angesagt und wir verabredeten uns mit Andrea & Dio. Street-Food in vielen Variationen wurde gekauft… Denise beim Chinesen, Andrea für Momos, Dio & ich beim Peruaner. Am Nachmittag gings dann noch in die Zubehör-Abteilung und auch ein Besuch bei Mobile-Campingwerkstatt musste sein, wo nebst einer kompetenten jungen Dame auch der Chef Raphael Lüthi waren. Für ein Batterie-Update (und vieles mehr) genau die richtige Adresse!
Zurück gings dann wieder mit Tram und Bus und wir trafen uns am Abend wieder zum Abendessen im TCS Restaurant. Leckere Eglifilets mit Pommes und ein Chicken-Burger wurde serviert – und danach waren wir alle bettreif 😀
Eymatt, Sonntag, 27.10.2024
Die Zeitumstellung bescherte uns eine weitere Stunde gesunden Schlaf 🙂 Andrea & Dio kamen sich verabschieden, während wir noch eine weitere Nacht bleiben – schön war es mit euch 🙂 Nach der Morgenroutine gings zu Fuss nach Bern, etwas mehr als 6 Kilometer. Die Sonne war unser ständiger Begleiter, was wir sehr genossen. Beim Bundesplatz setzten wir uns an der Sonne im Restaurant Piazza Italia und gönnten uns eine leckere Pizza. Alle Mitarbeiter hier waren total aufmerksam und super freundlich – sehr erfrischend und sehr zu empfehlen!
Den Rest des Tages besuchten wir einige Hotspots in Bern, darunter die Lauben, der Bärengraben, Zytglogge, Universität, Münster und noch weitere Schauplätze… Auch eine Erfrischung in Form eines Glaces haben wir genossen, bevor wir dann vom Bahnhof mit dem Bus zurück auf Platz fuhren. Ein echt schöner, sonniger und warmer Tag, den uns die Hauptstadt der Schweiz gegönnt hat. Den Abend haben wir mit einem fantastischen Tatar geschlossen… mmmmhhh!
Eymatt, Montag, 28.10.2024
Ich für meinen Teil hatte früh aufzustehen, während Denise noch länger liegen bleiben konnte. Mein Ziel führte nach Schönbühl in die Filiale und startete mit arbeiten 🙂 Denise für ihren Teil räumte alles auf, machte die Wasserentsorgung und meldete uns an der Reception ab – das war eine echt tolle TCS Crew! Wir kommen wieder 😀 Unten noch ein paar Eindrücke fotografisch festgehalten…
Wir sind bereit für unsere erste grosse Reise mit unserem Paradisli und starten Richtung Mailand… Weil Stau angesagt war am Gotthard, haben wir die Route über den San Bernardino gewählt und die Tour durchgehend genossen… bis zum Zeitpunkt, da der Verkehr stand und stockte vor und um Lugano herum… über die Grenze, Como und dann Autobahn bis in Zentrum von Mailand, wo wir einen kleinen Parkplatz besuchten, der 24h bewacht ist – ein Wohlfühlfaktor, den wir uns in der italienischen Fashion-Stadt nicht missen wollten. Für 5€ können wir hier nächtigen, müssen aber um Mittag den Platz verlassen… Hier die Adresse: (https://park4night.com/de/place/304910) Leider haben wir einen kleinen Steinschlagschaden, der immer grösser wird. Ein Anruf bei Carglass in die Schweiz, welche die italienischen Kollegen informieren werden. Mal schauen, wann wir etwas hören und möglicherweise auch die Scheibe ersetzt bekommen… heute haben wir jedenfalls nichts gehört 😉
Mailand, Freitag, 30. August 2024
Ein kleiner Apéro bei Ankuft auf dem Parkplatz durfte nicht fehlen, hatte ich doch allen Grund auf ein neues Abenteuer anzustossen – Zeit für Veränderung! Auch der Ferienstart ist wunderbar gelungen, trotz Steinschlag-Schaden an der Frontscheibe… Danach gings auf Erkundungstour in einer uns unbekannten Stadt. Mit ChatGPT noch kurz eine kleine Tour abgeholt und bei GoogleMaps abgebildet und schon waren wir «on Tour» 🙂
Zuerst durch den Simplon-Park, dann um das «Castello Sforzesco» – da durften wir etwas vom klassischen Konzert, welches gerade stattfand, mithören – bis hin zum Springbrunnen, weiter der Via Dante bis zum «Piazza del Duomo», danach durch die Shopping Meile «Galleria Vittorio Emanuele II» bis zum «Teatro alla Scala» und dann wieder zurück, bis zu unserem Paradisli… Die Temperaturen sind noch immer bei 23° und unterdessen ist es Mitternacht – Zeit für die Horizontale ohne Decke… 😉
Imperia, Samstag, 31. August 2024
Die Weiterfahrt haben wir um 09:40 Uhr gestartet mit dem Ziel Camping Capo Mele in Laigueglia. Dort angekommen wurde uns verkündet, dass der Platz belegt ist – also war die Weiterfahrt gegeben. Ein kurzer Anruf beim Stellplatz in Imperia, der sich aber auch Camping nennen darf, war erfolgreich und wir nahmen die 20 Kilometer Entfernung in Angriff. Um 13.30 Uhr waren wir bereits angekommen und durften unsere 4-Beiner auf dem Hundeareal frei lassen. Danach bekamen wir unseren Platz – Mutter und Tochter kümmerten sich um unser Wohl und weil ich der italienischen Sprache nicht mächtig war, unterhielten sich die Tochter in englisch und die Mutter in französisch. mit mir 🙂
Den Tag verbrachten wir auf Platz… Um 15:00 Uhr brauchten wir unbedingt was zu Essen – es chalts Plättli – und danach genossen wir den Pool. Ein anschliessendes Nickerchen war bitter nötig – die Batterien hatten noch richtig Auflade-Potential 😉 Weil es uns hier gut gefällt, haben wir bereits um eine weiter Nacht verlängert! Nach der Körperhygiene machten wir uns auf den Weg an die Küste und flanierten der Strandpromenande entlang bis wir am Schiffshafen ankamen… wunderbare Boote, Schiffe, Kähne… Wahnsinn, was für wunderschöne Schiffe der Kapitalismus erbaut hat. Reich sein kann schon sehr tolle Geschichten schreiben – wir sind zumindest im Herzen reich 😉 Auf dem Rückweg durch die Innehöfe und Seitengassen haben wir sehr schöne Restaurants gesehen – mal schauen, ob wir morgen auswärts dinieren 🙂
Imperia, Sonntag, 01. September 2024
Die Sonne küsste uns wach, nachdem uns die Fliegen bereits ärgerten – Morgenroutine und danach runter zum Strand, dieses Mal in die andere Richtung, wo auch die Hunde ihren Platz einnehmen durften. Erstmals wieder etwas Salzwasser im Maul und Ferox – nach langem Zögern – auch mit den Vorderläufen mal im Wasser 😉 Die Temperaturen stiegen stetig und wir machten zwangsläufig Umkehr zurück auf Platz. Etwas chillen ein wunderbares «Schweizer Mittagsmenue» mit Capuns und etas Federweissem aus Zürich, immer wieder am Pool zum Abkühlen, Powernaps, Planung für Monaco, tiefgründige Gespräche und etwas Sonnenbaden… Ein «fauler» Tag, der unheimlich schön war.
Am Abend haben wir uns einen Apéro gemacht, bevor wir dann kurz von 21.30 ins Centrum spazierten, um noch etwas im Restaurant zu ergattern. Genossen haben wir frittierte Calamares mit etwas Gemüse und ein Fisch-Potato-Pesto Mousse und einer Flasche Roero Arneis im Restaurant «Ü Battistrasse«. Ein kleines dólce vom Eisstand für den Heimweg – Pistache & Salted Caramel, Yoghurt & Pistache, beides im Cornet. Das Leben ist schön, man muss es nur MACHEN! Die 4-Beiner hatten wir auf der Kamera jederzeit im Griff, bis wir dann ankamen… da hörten wir den Ferox bellen, irgenwie musste er unsere Ankuft gespürt haben… Jetzt noch einen Gallen-Tee – passend zum fettigen Essen und den bitterkalten Temperaturen von 25° 😉 Morgen werden wir direkt nach Monaco fahren und hoffen, wir bekommen einen vernünftigen Parkplatz und Temperaturen, so dass wir noch etwas Sightseeing machen können.
Monaco, Montag, 02. September 2024
Auf gehts nach Monaco, gemütlich losgefahren um zirka 10.30 Uhr und natürlich gespannt, ob wir einen Parkplatz ergattern können… leider Nein, zumindest nicht in der Nähe… gesehen haben wir einiges und doch eigentlich nichts, aber es war ein echtes Abenteuer, durch die Strassen von Monaco zu kurven 🙂 Das Navi machte es uns zusätzlich schwer, da immer mal wieder das GPS ausfiel 😀
Nizza, Montag, 02. September 2024
Nachdem wir unten an der Küste angekommen waren, gings wieder hinauf und dann Richtung Nizza, ein Katzensprung von Monaco entfernt. Da wir keinen Parkplatz vor Augen hatten in Nizza, habe ich mal die Variante «Hafen» gezogen. Und siehe da – wir durften eine grosse Lücke für maximal 2 Stunden besetzen. Die Temperaturen waren unterdessen schon sehr hoch und wir machten eine sehr kurze und möglichst schattige Tour, um zumindest einen Eindruck von Nizza zu bekommen. Grundsätzlich hat uns die Stadt nicht sonderlich gut gefallen. Aufgefallen ist aber, dass Frankreich doch eine wesentliche Spur sauberer ist, als das Gesehene in Italien. Die Tour habe ich mit Komoot aufgezeichnet. Brandy und Ferox haben immer mal wieder Wasser bekommen und bevor wir dann Richtung Antibes starteten, gabs eine Wasserabkühlung für die Pfoten und den Nacken .
Antibes, Montag, 02. September 2024
Die kurze Weiterfahrt bis nach Antibes war eigentlich nur anstrengend durch Nizza hindurch, danach sehr entspannt 😉 Den Camping-Platz «Pylon» haben wir auf Anhieb erreicht und haben auch einen «abgelegenen» und ruhigen Platz bekommen. Ein Gewitter braute sich zusammen und wir sputeten uns mit dem Einrichten – just in Time aufgestellt und schon gings los mit einer nassen Abkühlung, die sich dann auch auf die Temperaturen auswirkten – nach der letzten heissen Nacht sehr willkommen. Nach einem ersten Eindruck der Sanitären Anlagen und dem «Angebot» auf Platz war klar, dass wir morgen sicherlich weiterreisen werden. Da hat alles zu wenig Charme respektive Hygiene… aber positiv zu werten gilt der Pool sowie die Nähe zum Strand (300 Meter) und auch zum Carrefour (800 Meter). Für 50€ die Nacht inklusive Strom passt für uns das Preis/Leistungsverhältnis nicht wirklich…
Ein Besuch im Carrefour war notwendig – es fehlt uns an Mineralwasser und in Frankreich füllen wir diesen Bedarf immer mit Badoit! Ebenfalls etwas Wein, ein wunderbares Schweinsfilet und andere Leckereien, die wir im Rucksack transportierten. Danach besuchten wir noch den wunderbaren Stein-Strand – alles abgerundete und wunderschöne Steine, die auch das Laufen angenehm machten (und die Füsse sauber bleiben…). Einige Wohnmobile stehen auch gleich am Strand und wir sind schon etwas neidisch und fragen uns, ob die wohl auch dort übernachten werden… Wäre für uns also auch eine tolle Option gewesen – jetzt sind wir aber nun mal auf Platz.
Zurück im Paradisli gings los mit kochen (danke Denise!) – das Schweinsfilet fand den Weg mit einem Speckmantel in die Pfanne, dazu den besten Zucchetti-Auflauf auf Erden!!! Die Temperaturen sind auf eine so tollen Niveau, dass wir beschlossen, dieses Abendessen drinnen zu geniessen. Wir freuen uns nun auf eine coole Nacht 😉 …und auf einen neuen Camping 😉
Salins de Giraud, Dienstag, 03. September 2024
Die vielen bekannten Namen wie Cannes, Saint Raphaël, St. Tropez, Cavalaire-sur-Mer, Marseilles haben wir alle ausgelassen und uns entschlossen, direkt in die Camarque zu reisen – weil wir diesen und den ganzen Rest bis nach Spanien kennen und lieben… und die 4-Beiner mit dieser Hitze keine Sight-Seeing Touren machen können. Die Còte d’Azur hat uns einfach nicht wirklich abgeholt… vielleicht zu hohe Erwartungen und mit Nizza und Antibes nicht ins Schwarze getroffen.
Um etwa 15.00 Uhr sind wir in Salins de Giraud angekommen. Ein kleines Dörfchen mit einem ganz schönen und grosszügigen Campingplatz am Ende – Camping Les Bois Flottés de Camargue. Viele Bungalows, einige Zeltplätze und Stellplätze mit viel Platz, ein Pool, Péntanque, Pferde, Esel – und natürlich die Salzfelder… noch nicht gesichtet haben wir die Flamingos, welche wir hoffen, noch anzutreffen.
Wir haben die Parzelle 62 bekommen – besser geht aus unserer Perspektive nicht. Auf der Parzelle hat es noch ein Sonnenschutz, wo wir gleich unseren Tisch uns Stühle drunter stellten. Aufgestellt hatten wir blitzschnell – wir sind ein gut eingespieltes Team 😉 Kaum hatten wir den Pool und die Sanitären Anlagen besucht, machte ich mich auf den Weg zur Reception, um gleich zwei weitere Nächte zu buchen. Unsere Weiterfahrt wird also am Freitag stattfinde. Viel hat es hier zwar nicht, aber der Platz und das Ambiente hier laden ein um zu chillen, geniessen und ganz viel nichts zu tun 😉 Nach dem Baden und er wunderbaren Dusche stimmten wir den Abend mit einem Apéro-Riche ein – unterdessen steht fest, dass es auch gleich unser Abendessen war 😉 Zum Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg, das Dörfchen zu besuchen. Viel hat es nicht zu sehen, vielleicht auch eben gar nichts – nach einer Stunde hatten wir das Dorf umlaufen und noch die letzten Sonnenstrahlen photographisch (oder fotografisch) festgehalten.
Zurück auf Platz gönnen wir uns nun noch ein Gläschen Rotwein und jedem «es Reiheli Schoggi». Die Temperaturen sind weltklasse mit 26° um halb zehn – die Mücken sind auch nicht mehr so fleissig wir vor 30 Minuten. Etwas Mückenspray und eine Mückenspirale werden ihren Teil dazu beitragen, dass wir morgen nicht total verstochen sind (so hoffen wir es zumindest)…
Salins de Giraud, Mittwoch, 04. September 2024
Gut ausgeschlafen und erholt starteten wir den Tag bei etwas Sonne und vielen Wolken und angenehmen Temperaturen. Ein Spaziergang ins Dorf, um etwas Brot, Wasser und andere Kleinigkeiten zu besorgen, stand auf dem Plan. Zuviel Theorie für eine Umsetzung 😉 Die Boulangerie hatte zu (und macht wohl auch nicht mehr wieder auf) und der Spar war nahezu leer… So gab es zumindest ein 6er Pack Badoit und zwei Büchsen Salat (Bohnen und Mais) und etwas Tiefkühl-Gemüse…
An der Reception wurden wir ans Restaurant verwiesen für Bestellungen des Morgenessens – 4 Croissants und 1 Pain habe ich nun in Auftrag gegeben bei einer unglaublich uncharmanten Schönheit. Bei der Gelegenheit machte ich gleich auch noch eine Restaurant-Reservation für 19.00 Uhr… wir werden ihr (der uncharmanten Schönheit) wieder begegnen…
Das Wetter wurde immer freundlicher und wir sonnten noch ein wenig, bevor wir die Zeit am Pool genossen. Danach gabs einen wunderbaren Salat, mit Feta, Tomaten, Avocado, Chutney Bohnen, Mais und Speck – fantastisch! Nach dem Schönwetter kamen dann die ersten Gewitter… und bei solch einem Regenguss waren wir unterwegs mit Geburtstagskind Brandy (6 jährig) und Ferox, schützend unter unserem Knirps 😀
Danach war es an der Zeit, die Planung der nächsten Stopps in Angriff zu nehmen. Erste Buchung war Barcelona, in einem Zeitfenster, an welchem auch Sarina vor Ort ist. Die Reise dort hin galt es jetzt noch zu gestalten, rund 500 Kilometer in 5 Fahr-Tagen. Nach langem hin & her setzte sich Denise durch – 2 Plätze à 2 Übernachtungen. Mein Plan für hopping (4x 1 Nacht) bis Barcelona kam nicht durch… Tja, wer ist hier der Chef?!
Am Freitag fahren wir also los bis nach Valras-Plage – ein uns gut bekanntes Gebiet. Dort werden wir «unseren» grossen Carrfour besuchen und etwas shoppen, bevor wir auf den Platz gehen (https://www.leserignanplage.com/). Nach zwei Nächten wirds dann weiter gehen an die Costa Brava nach Blanes, wo wir im Camping Bella Terra (https://www.campingbellaterra.com/de/) einchecken werden. Weitere zwei Tage später gehts dann für 3 Nächte nach Barcelona auf den Camping Tres Estrellas (https://www.tresestrellascampings.com/barcelona/), wo wir uns mit Sarina treffen werden.
Nach soviel Planung war dann die Körperhygiene angesagt – und es folgte ein Gewitter dem anderen… um 19.00 Uhr traten wir unseren Besuch im Restaurant an und wurden TOTAL sympathisch und freudig empfangen und an unseren Platz geführt. Das gelieferte Wasser liessen wir nach dem ersten Schluck stehen, da es stark nach Chlor riech… Unsere Bestellung durften wir erneut bei der sympathischen Dame machen – Burger Ceddar mit Fritten, dazu ein Rotwein namens «St. Louis». Mit viel Hingabe wurde die Flasche entkorkt und hingestellt – einschenken könnnen wir ja selbst. Die Bestellung wurde schnell geliefert und das war gut so, denn noch mehr hätte der Burger nicht durch sein können. Geschmeckt hat es trotzdem, dank der guten Sauce. Den integrierten Salat, serviert mit viel Liebe zum Detail, haben wir unglaublich genossen – VIEL Oel, 2 Körner Salz, ein Tropfen Essig… Mayo, Senf und Ketchup wurden in den kleinen Beutel serviert – 2x Mayo wurden vernichtet, 4x Ketchup und 2x Senf ignoriert… Nun denn, der Zauber hat uns 59 Euro gekostet und bleibt uns bestimmt in Erinnerung… Anmerkung der Redaktion: Das Restaurant füllte sich extrem etwa 10 Minuten nach der Fotoaufnahme!
Salins de Giraud, Donnerstag, 05. September 2024
Die Sonne liess sich noch vermissen am frühen Morgen, doch bereits um 10.00 Uhr hatten wir strahlend blauen Himmel mit absolut genialen Temperaturen. Alles steht wieder im Freien und die nassen Sachen können schnell trocknen. Auf dem Rückweg vom Spaziergang schnappten wir uns unser Pain und die 4 Croissants… Freude herrscht, denn das macht Frankreich eben auch aus 🙂 Ein Besuch am Pool, eine runde Sonnenbaden, etwas Rummikub spielen, spazieren, sich freuen auf den Apéro… Life is good!
Nochmals etwas Abkühlung im Pool, dann gings an den Apéro. Kürbis schneiden, etwas Oel und dann ab in den Backofen damit. Dazu gabs einen Pinot Gris aus dem Elsass, den wir in Antibes ergatterten 🙂 Nochmals etwas Pool-Zeit, dann Körperhygiene und in die Vorbereitung für das Abendessen heute Abend. Geplant ist danach den Abwasch zu machen, den Platz weitestgehend aufzuräumen mit Ausnahme des Bodens und des Sonnenstorens. So können wir morgen früh losfahren nach Valras-Plage und noch vor dem Platzbezug im Carrefour das Nötige einkaufen, im besten Fall noch nicht bei allzu hohen Temperaturen.
Noch ein kleiner Spaziergang, diesmal zur Rhone, die hier den Zufluss zum Meer hat. Gesehen acuh die Fähre, welche von hier nach dort alles mögliche transferriert – vielleicht auch uns Morgen früh…?! Ein einfaches Abendessen, nichts für Vegetarier 😉 Tatar, ein Pain und eine fantastische Flasche Wein Namens «Fabio» – danke für den Weintipp an Silvia 🙂 Das Zusammenräumen hat wunderbar geklappt – gestartet um 20.45, Ende der Übung um 21.05… und seit diesem Moment läuft der TV mit dem Diamond League Zürich… Leider den Start verpasst 🙁
Valras-Plage, Freitag, 06. September 2024
Wir sind ein eingespieltes Team, auch wenns um das Aufräumen geht. Wir haben den Platz souverän und on-Time verlassen. Erste Station war die Tankstelle – noch Energie für 32 Kilometer waren angezeigt – voll getankt mit 59.5 Liter.
Dann machten wir uns auf den sehr kurzen Weg zur Fähre, welche uns über die Rhone brachte – für 10 Euro… man gönnt sich sonst ja nix… Danach gings links weg in Richtung Meer – durch das Städtchen Port Saint Louis du Rhône bis hin zur Plage de Napoléon, wo wir «beinahe» bis an Meer parkieren konnten. Ein wunderbarer Ort – Sand, Meer und noch mehr Sand und sooo viel Platz, einfach nur weltklasse!
Dann gings weiter Richtung Béziers – genauer auf zum Camping Sérignan-Plage von Yelloh, den wir am letzten Dienstag gebucht hatten. Bevor wir jedoch auf den Camping fuhren, mussten wir unseren Carrefour in Valras-Plage besuchen und das wichtigste einkaufen für Abendessen, Getränke und südfranzösische Leckereien…
Die Ankunft und Begrüssung war super, überhaupt keine Massenabfertigung, wenngleich der Campingplatz riesig ist. Nach den Instruktionen und der Platzzuweisung gins Richtung Platz R02, ein Platz in der Nähe des Strandes. Wir waren erstaunt ab der Grösse der Parzelle, die wir für die nächsten zwei Nächte die Unsere nenne dürfen. Kurze Analyse des Platzes, Festlegung der Positionierung und schon stand unser Paradisli perfekt auf dem Platz. Ausräumen, Strom anhängen, Wasser füllen und danach mit den Hundis den Campingplatz erforschen! Ein kurzer Besuch am Strand/Meer – wunderbar, viel Platz und viel Wind… Zurück im Paradisli überliessen wir Brandy & Ferox unser Paradisli und erkundeten einen Teil des grossen Campingplatzes selber. Wunderschöne Sanitäre Anlagen, tolle Restaurants, grosses Schwimmbad und eine «Einkaufsmeile»…
Danach gings in den Apéro, dann in die Körperhygiene und anschliessend ins Abendessen – ein kaltes Plättchen zu einem wirklich fantastischen Chateau Citran 2018… Wir waren echt überrascht, wie toll der Wein schmeckt. Unterdessen ist es Abend und Zeit, die Segel zu streichen – bis Morgen!
Valras-Plage, Samstag, 07. September 2024
Die Nacht war schon sehr «heiss» und wir wälzten uns hin und wiedermal auf eine nicht normale Art – aber am Ende wurde es dann doch irgendwann angenehm und wir träumten uns in den kommenden Morgen… Das Wetter sollte eigentlich eher bewölkt und gewitterhaft sein, doch wir wurden mit viel Sonne und ein paar Wolken belohnt. Der Tag war wunderbar und wir flanierten einige Kilometer dem Strand entlang – die Wellen waren für das Mittelmeer doch sehr angständig und wir waren voller kindlicher Vorfreude, bald darin zu baden.
Nun war es an der Zeit, dem Meer «Hallo» zu sagen – viele Wellen, starker Wind und zwei Erwachsene, die sich kindlich amüsierten 😀 Die Zeit verging wie im Nu und die Strömung zwang uns, einiges zurücklaufen, bis wir unsere Tüchlein ergatterten. Danach gings in den Swimmingpool zur Entsalzung, weil die Duschen aus Wasserknappheitsgründen nicht liefen… Wir genossen die Sonne und den riesigen Platz, den wir zur Verfügung hatten. Denise gönnte sich nochmals eine Abkühlung im Pool, während ich mich mit den Crevetten beschäftigte – schälen und den verd.. Darm rausnehmen, dazu gönnte ich mir einen kleinen Pastis 😉 Nun konnten wir den Apéro starten und geniessen, bei viel Sonnenschein und herrlichem Wind. Die Crevetten, etwas Chili-Chips und einen Viognier, der richtig lecker war!
Noch ein kurzer Spaziergang und dann erneut gemeinsam ins Meer – weltklasse! Wir haben es echt gerockt und die Wellen in die Knie gezwungen 😉 Dann nochmals Pool… und Körperhygiene, bevor wir unsere Pizzas bestellten – eine tolle Pizza mit Ziegenkäse 😀 …darauf gesellte sich dann noch etwas scharfes Gewürz und dazu eine tolle Flasche Merlot – die würde ich mir sogar zukaufen, würden wir nicht noch länger weiterreisen – vielleicht auf dem Rückweg?!?!
Unterdessen ist bereits alles zusammengepackt – lediglich das Stromkabel und die Keile müssen noch ins Paradisli, dann können wir die Reise nach Spanien antreten. Wir freuen uns, wenngleich wir uns durchaus noch ein paar Tage hier hätten vorstellen können – vor allem haben uns die Sanitären Anlagen, die grösse der Plätze und die «Privatsphäre», die hier auf jedem Platz gegeben ist!
Blanes, Sonntag, 08. September 2024
Die Weiterreise Richtung spanische Grenze bis hin an den südlichen Teil der Costa Brava führte uns nach Blanes auf den Camping «Bella Terre». Bei unserer Ankuft hat es begonnen wie aus Kübeln zu Regnen… Mit Schirm zur Reception, wo alle Formalitäten erledigt wurden – für die Hunde eine Nummer ans Halsband, für die Erwachsenen ein Armbändeli 🙂 Wir durften in der Front-Reihe unser Paradisli platzieren mit gigantischer Aussicht auf das Meer… Wir hatten ein kleines trockenes Zeitfenster nutzen und dabei alles aufstellen können, was wichtig ist. Jetzt fehlt nur noch das schöne Wetter… Weil es nun mal aber regnete, gönnten wir uns einen kleines Mittagessen / Apéro im Innern und schauten etwas vom Jubiläums-Schwingerfest in Appenzell 😀
Gegen 16.30 Uhr strahlte endlich die Sonne und wir machten uns der Strandpromenade entlang auf den Weg Richtung Hafen. Eine sehr schöne (und rutschige, weil nass) Promenade mit vielen Marktständen, Restaurants und immer mehr Menschen… Nach rund 3 Kilometer machten wir uns wieder auf den Rückweg – war unterdessen ein langer Tag und neben dem Kopf ist nun auch das Fahrgestell etwas müde geworden. Nun galt es noch, die Sanitären Anlagen zu begutachten – sehen super gut aus, erneut viel Platz in der Dusche und ein anständiger Strahl 😉 Auch die Toiletten sind blitzeblank! Ebenfalls hat es Waschmaschinen – eine davon werden wir morgen sicherlich füllen und unsere Garderobe auf Vordermann bringen.
Unser Hunger ist noch bescheiden und so gönnten wir uns einen kleinen Pastis. Etwas später werden wir uns Spaghetti machen, den Fussball-Match Schweiz-Spanien schauen und uns dann zeitig schlafen legen.
Blanes, Montag, 09. September 2024
Die Sonne und das Meeresrauschen küssten uns in den Morgen… unbezahlbar!! Morgenroutine, dann Erholung auf dem Liegestuhl, baden im Meer, etwas leichtes zu Mittagessen (Rührei & ein Kack-Brötli mit Rohschinken), wiedermal etwas sonnenbaden und immer wieder ins Meer… Wir zapften unseren Schlauch direkt ans Wasser und konnten uns so jeweils vom Salzwasser befreien. Denise hat das Paradisli rausgeputzt, ich den Abwasch gemacht und dann, nach dem kurzen Spaziergang, gönnten wir uns einen Pinot-Gris 🙂 Nach dem letzten Meeresbesuch war Körperhygiene angesagt und dann marschierten wir wieder los der Strandpromenade entlang. Weil wir heute etwas später unterwegs waren, hatten die Spanier auch diverse Stände und Restaurants mehr offen, als gestern 😉 Vor 19.30 Uhr haben die Restaurants definitiv nicht offen und um 19.40 Uhr war es dann tatsächlich soweit, dass wir unser Restaurant auserwählt hatten – das Celler Sant Antoni!
Wir haben wunderbar gegessen – im Detail waren es ein Gruss aus der Küche (Melone mit Martini Bianco gespritzt und etwas Jamon), eine Ego-Vorspeise (Crevetten), einen Salat (mit Pininenkernen, Quitten, Schafskäse und Honig), einen Burger für Denise und ein Iberico-Schwein für mich. Dazu haben wir einen excellenten Wein aus dem Ribera del Duero, den «Vizcarra Senda del oro» genossen. Zu guter Letzt noch ein kleines Dessert – Zitronen & Mango Sorbet auf Champagner zum schlürfen… 🙂
Nun noch den Verdauungsspaziergang zurück zum Paradisli, rund 3 Kilometer… unterwegs noch «eingebrochen» und ein kleines helado im Cornet… Schön wars, und morgen gehts dann weiter nach Barcelona!
Blanes nach Barçelona, Dienstag, 10. September 2024
Heute soll der Sonnenaufgang fotografiert werden… Denise macht Fotos mit dem Handy, mein Handy macht eine Zeitraffer-Aufnahme… war ein schöner Moment, wir waren ganz alleine un fröhnten dem Spektakel.
Nun waren die kleinen Aufräumarbeiten dran – um 10.00 Uhr war fast alles bereit – wir haben nun nur noch das Stromkabel, 2 Stühle und den Teppich einzupacken. Dann geht’s auf nach Barçelona…
An einer Tankstelle ausfahrts Blanes wollten wir unseren Benzinvorrat auf Vordermann bringen… leider konnte ich nur für 5 Euro tanken, auch beim zweiten Versuch bliebs bei 5 Euro… dann also doch nicht hier tanken, sondern unterwegs. Weiter gings Richtung Autobahn, wobei unser GPS und Navigationsinstrument wirklich zu wünschen übrig lässt… immer mal wieder kein GPS Signal und/oder dann komplett neben der Spur… Vor Barcelona scherte ich dann aus auf eine Autobahn-Tankstelle… den Tank voll gemacht für 1.44 (was auf der Autobahn teurer ist als «nebenan»). Dann bekamen wir erstmals ein Gefühl, wie absolut riiiiiesiig diese Stadt ist… weitere Kilometer, die wir machten und immer in Barcelona waren… vorbei am Flughafen kamen wir dann auf dem Camping Tres Estrellas etwas nach 14.00 Uhr an.
Barçelona, Dienstag, 10. September 2024
Nach Anmeldung beim Camping 3 Estrelles und der Platzzuweisung für P08 machten wir erstmal eine Ehrenrunde, weil die theoretische Anfahrt nicht der realen Welt entsprach… dann nochmals ein Versuch, bis wir auf Platz P09 endeten und bereits einiges ausgeladen hatten… dann war es Denise, die sagte, wir sind doch auf Platz P08 – aber da steht schon ein Engländer… mmmhhh… nochmals den Plan angeschaut – eingekreist hat er P08… dann mal die Plakette geprüft, da war es der P06… diese Parzelle war auch noch frei und so gabs eine Verschiebung vom Paradisli auf den richtigen Fleck. Stühle und Kleingemüse haben wir nochmals eingpackt, den Teppich und die Hunde aber nicht… nächster Start und 30 Minuten später hatten wir alles Dingfest gemacht, sind angekommen!
Gefühlte 30 Minuten später gabs hohen Besuch aus der Familie – Sarina, welche ein paar Tage in Barcelone Ferien geniesst, stand bei uns auf Platz! Was für ein Wiedersehen mit uns und auch Brandy und Ferox! Sarina nahm erstmal ein Bad im Meer, wir dagegen gingen los für einen kurzen Spaziergang… es war Zeit! Gemeinsam genossen wir den Nachmittag im angenehmen Wind bei eitlem Sonnenschein, eine Glas Wein, Crevetten, Chips, Crackerbrot und Fetakäse-Dip…
Weil das Take-Away der «einfache» Weg war, wählten wir vier unterschiedliche Pizzas aus und haben noch zusammen Abend gegessen. Danach begleiteten wir Sarina zur nahegelegenen Bushaltestelle, verabschiedeten uns und winkten ihr laaaange nach 😉 Sie wird Barcelona noch bis Freitag Abend geniessen – genau so soll es sein! Unser Abend endet draussen, bei etwas Fluglärm, dem Meeresrauschen und der Homepage-Aktualisierung… Guets Nächtle 🙂
Barçelona, Mittwoch, 11. September 2024
Der Tag war nicht sehr erlebnisreich, aber sehr entspannt… Wir gnossen den Tag hier auf Platz und am Strand – das Meer ist eine wahre Freude, der Sand hier sehr fein und das Wetter ein toller mix aus Sonne und Wolken. Ein Wäsche ist gemacht, ein gesunder Salat mit diversene Komponenten – Mais, Oliven, Feta, Kidneybohnen, Zwiebeln, Tomaten und Gurken! Dazu gabs unser Lieblings-Käcke-Brot vom Manor – weil es kein Knäckebrot ist (aber knackt), ist es einfach der Hammer 😉
Nach der Körperhygiene und einem Apéro-Poor gings ans Abendessen – Hamburger und Gemüse, dazu einen leckeren Merlot aus Frankreich 🙂 Unglaublich, was für guter Wein für «kein» Geld in Frankreich zu kriegen war… In Spanien waren wir bislang noch nicht auf unsere Kosten gekommen – mit Ausnahme des Restaurantsbesuchs in Blanes. Es wird definitiv Zeit, mal in einem grossen Einkaufszentrum die Qual der Wahl zu bekommen… Ein Besuch in Barcelona City haben wir unterdessen verworfen, weil die Hinfahrt rund eine Stunde mit dem Bus dauert und unsere Vierbeiner einen Maulkorb tragen müssten – zudem sind die Wetteraussichten für morgen tatsächlich regnerisch und gewitterhaft. Morgen wird es also nicht ganz so prickelnd werden und wir haben bereits vieles ins Paradisli gepackt. Es bleibt der Teppich, der Tisch und die Sturmbänder 😉 Alles andere werden wir noch reinnehmen, wenn wir Feierabend machen – aktuell geniessen wir draussen das Meeresrauschen, die Grillen, die startenden Flieger vom Flughafen Barcelona und die herrlichen Temperaturen! Life is good!!!
Barçelona, Donnerstag, 12. September 2024
Ein relativ schöner Morgen, den wir mit einem Besuch am und im Meer starteten… Immer schlechter wurde leider das Wetter und sogar stürmische Episoden durften wir erleben – aber den Teppich und die Sturmsicherung haben wir noch davor eingepackt – wir können also morgen starten, ohne dass wir noch einräumen müssen.
Die Idee, mit Uber noch einen Kurztrip zu machen und die Stadt zu besuchen, haben wir wettertechnisch verworfen. Einen wunderbaren z’Morgen mit Gipfeli und Brot, Honig, 3-Minuten Ei und etwas Aufschnitt – um 14.00 Uhr. Wir machten uns einen gemütlichen Indoor Paradisli Tag mit etwas TV, Internet und – trotz allem – etwas Kulinarik zwischen den Zähnen… naja, eine Ofenpizza und ein Ziegenkäse-Brot (wie Chnobli-Brot, einfach ohne Chnolbli, dafür mit Ziegenkäse…).
Eine angenehme Nacht bescherte uns einen viel schöneren Morgen, als erwartet – Sonnenschein puuuur! Noch den Abwasch, das Stromkabel und die Keile verräumen, dann kanns weitergehen Richtung Tarragona – genauer nach Les Cases d’Alcanar 🙂
Les Cases d’Alcanar, Freitag, 13. September 2024
Freitag der 13te – ein Fix-Termin, welchen wir normalerweise mit guten Freunden verbringen, mit einem wunderbaren Abendessen und ein paar Flaschen Wein – dieses Mal leider nicht, weil wir eben unterwegs sind 😉 Den Platz haben wir zufrieden verlassen und den Weg nach Les Cases d’Alcanar in Angriff genommen. Unterwegs hatte ich einen Besuch in einem Mercado eingeplant, der uns kaum Zeit kostete und einen sicheren Parkplatz bescherte. Viel Gemüse, etwas Fleisch für den Grill und Aufschnitt vom Iberico-Schwein, endlich etwas spanischen Wein und für den Durst mal etwas Bier, füllten unseren Einkaufswagen.
Die Weiterfahrt – rund eine Stunde Richtung Süd-Westen – war unspektakulär und wir freuten uns auf den neuen Camping-Platz «Estanyet» – etwas weiter als Tarragona, in Les Cases d’Alcanar. Ein hübscher, kleiner und überschaubarrer Campingplatz. Wunderschöne Sanitäre Anlagen, die Plätze selektiv recht beengt – wir hatten zum Glück einen Comfort-Plus Platzk direkt am Strand. Auch ACSI konnten wir hier nutzen, was uns eine Ersparnis von 50 Euro brachte. Der Platz ist der Hammer mit Meeressicht, Privatsphäre und viel Platz, tolle Sanitäre Anlagen, welche sauber und auch sehr nah sind.
Ein Besuch im Meer – ein Strand aus Steinen – brachte die nötige Abkühlung. Leider ist nicht nur der Stand steinig, sonder auch der Untergrund am Meer – schnittige und fiese Steine! Nach der Abkühlung war ein kleiner Apéro auf dem Program – Gemüse-Chips, Pilze und Butternuss-Kürbis, dazu ein toller Weisswein, welchen wir für 2.40 einkauften.
Zum Abendessen – der Grill ist aufgestellt – haben wir einen gemischten Salat mit Tomaten, Karotten, warmen Pilzen und Speck, Parmesan und grünem Spargel. Dazu vom Grill die zwei übrig gebliebenen Hamburger und eine Riesenwurst vom Schwein… Dazu einen Crianzia vom Ribera Del Duero – war lecker, würde ich aber nicht kaufen 😉
Les Cases d’Alcanar, Samstag, 14. September 2024
Ein wundervoller Morgen – blauer Himmel soweit das Auge reicht, noch etwas frische Temperaturen, aber in der Sonne alles gut. Wir starteten unseren Tag mit einem Spaziergang ins Dorf – die Strandpromenade ist wunderschön, ein kleiner Hafen und viele herzige Restaurants… Ein unglaublicher schöner Baum eingangs «Altstadt», den ich fotografisch festhalten musste. Per Zufall sind wir an einem Spar vorbeigeschlendert – eine gute Gelegenheit für meinen fehlenden Rasierschaum 🙂
Wieder zurück, fröhnten wir der Sonne, machten uns auf ins Meer und auf Herz-Stein Suche 😉 Das Meer wäre hier ebenfalls so fantastisch wie in Blanes… leider ist es aber sehr steinig und teilweise felsig, so dass wir mit unseren Badelatschen baden mussten. Dann war es Zeit für etwas kleines zu Essen – während Denise den Pool genoss, habe ich mich den Crevetten auseinandergesetzt – köpfen, schälen, entdarmen, abwaschen, bereitstellen… Pünktlich zur Flaschendekantierung traf Denise ein und wir genossen gemeinsam das bisschen Mediterrane 🙂
Den Tag verbrachten wir mit viel Nix-Tun, Spaziergängen, Steine suchen und einfach geniessen. Den Camping können wir nur empfehlen und mit der Platznummer 86 haben wir den wohl besten Platz bekommen… Das Abendessen nach der Körperhygiene – die Duschen sind hier übrigens der Hammer!! – wurde vorbereitet: Eine Gemüseplatte, 4 Poulet-Brüstchen, ein Kack-Brötchen und eine Flasche Wein «The Guv’Nor» – Tempranillo… ganz okay, aber mehr definitv nicht… Zum Dessert gabs ein Dreierlei Eisbecher(chen) 😀
Unterdessen ist das meiste gepackt, der Grill sauber und morgen schauen wir nochmals nach dem Sonnenaufgang…
Sant Pere Pescador, Sonntag, 15. September 2024
Um etwa 10.00 Uhr machten wir uns auf den Weg wieder Richtung Tarragona, Barcelona bis hin zur Costa Brava – den Abzweiger l’Escala zum Carrefour, wo wir uns mit Thuna, Mineral, Wein, Wurst, Hamburger, Jamón Iberico und ein paar anderen Kleinigkeiten eindeckten… danach gings gleich weiter zum Camping Platz – da herrschte einiges an Verkehr, aber es ging trotz der vielen Deutschen ganz gesittet zu und her bei der Reception. Ein sehr freundlicher Empfang, Erläuterungen zum Platz und den Regeln, Rechnung und Armbändeli sowie eine kleine Einkaufstasche aus Leinen (oder so…), dann konnten wir das Tor zum sehr grossen Camping passieren – Camping Ballena-Alegre an der Costa Brava! Wir fuhren im Camping-Tempo von 10 Km/h bis zur Reihe 63 (von 65) und zweigten ab zum Platz YY… schade, dass dort bereits jemand auf dem Platz war 😀 Die Deutschen konnten den Plan nicht wirklich gut lesen, wollten sogar diskutieren und uns auf den gegenüberliegenden Platz verweisen 😛 Nachdem wir es Ihnen aufzeigen konnten, dass sie in der falschen Reihe sind, kam doch endlich etwas Bewegung in die Situation und sie haben alles «rüber» gezügelt, was bereits draussen war – danach auch noch das alte WoMo gestartet (zum Glück sprang der Motor an) und frei war unser Platz 🙂 Etwas hin und her, dann stand unser Paradisli perfekt, zumindest für die Nachmittags- und Abendsonne! Augepackt, aufgestellt, angeschlossen und ein Corona in der Hand- well done!!
Ein kleiner Bummel mit den Vierbeinern zum Strand veranschaulichte uns, dass es ein Platz für Kiten und Surfen ist – gäll CB vo GP 😀 weiter ging die Entdeckungsreise bis zur Reception, zum Einkaufsladen, der Vinothek, dem Pool und dann wieder zurück – Zeit für einen kleinen Apéro und die Abendsonne geniessen, danach war Körperhygiene angesagt! Ein unglaubliches Erlebnis, noch nie solche eine geile sanitäre Anlage erlebt, eine riesige Hundedusche und auch für wenig Geld 4 Waschmaschinen – und das nur schon in unserer Anlage… es gibt noch weitere 4 solcher Anlagen. Der ganze Platz ist unglaublich gepflegt und sauber, immer wieder Gelegenheiten für Entsorgungen – und es «stinkt» nirgends!!! Nach der Körperhygiene gings direkt zur Reception, denn hier wollen wir länger als bis Mittwoch bleiben und wir konnten unseren Platz bis Freitag verlängern – YESS!!
Zurück beim Paradisli gings an die Zubereitung des Abendessens. Heute natürlich den frischen Thuna, Avocado und ein Kack-Brötli. Dazu verköstigen wir eine hübschen Rotwein Namens Carrabmimbre – ein Crianza aus dem Ribera del Duero – ein schönes Tröpfchen, welches durchaus den Heimweg in die Schweiz schaffen könnte… Ein wunderbares und auch sehr gesundes Abendessen 😀 Nun ist es draussen doch schon ziemlich frisch, unsere Vierbeiner in den Brüchen und so entschieden wir uns, noch etwas SAT-Fernsehen (Grill den Henssler) reinzupfeiffen. Wir freuen uns auf die kommenden Tage!
Sant Pere Pescador, Montag, 16. September 2024
Der Morgen grüsste mit Sonnenschein und viiiieeel Wind 🙂 Zum Glück hatten wir das Sturmband und das «über die Markise Band» bereits als wir angekommen sind, montiert. Etwas Kaffee, danach ein Spaziergang am Strand, dann hinauf bis zur Rezeption und wieder zurück, bevor wir dann ans Meer eine Abkühlung abholten… es war wirklich kalt, kein Vergleich mit den anderen Standorten und das Verständnis, dass viele mit Neopren-Anzügen unterwegs sind, ist gewachsen… Nach dem Meer noch ein Marsch zum Pool, wo es ähnlich kalt war 😉 Zurück auf Platz etwas Sonne geniessen… sooo schöön! Der Wind wurde noch stärker und die Böen erhöhten sich von Stunde zu Stunde… um 14.00 Uhr gabs dann eine schöne Platte mit Rosmarin-Pfeffer-Magadamia-Nuts, Jamon Iberico, Ziegenkäse und «aufgegrilltes» Brot 🙂 lecker lecker!!
Den Tag verbrachten wir auf Platz, waren kleine Dinge einkaufen und genossen das absolut gigantisch schöne Wetter bei 27° am Meer… Nach weiteren Spaziergängen, der Körperhygiene (immer noch sehr geil das Erlebnis in diesen sanitären Anlagen…!!!) galt es, das Abendessen vorzubereiten. Die Salatkünste von Denise sind weltklasse und die neue Fertig-Sauce, die wir heute morgen ergatterten, war super passend! Speck, Spargelspitzen, Tomaten, Feta, Eisbergsalat, Kichererbsen und Toast-Würfel. Dazu gabs einen Black-Angus und einen Standard Burger vom Grill – das Rennen machte ganz klar der Black-Angus Burger 😀
Nun gilt es noch etwas zu chillen – dazu nutzen wir die Satelliten-Schüssel, einen Spaziergang am Meer, wo die Hunde sich austoben konnten, einem guten Glas Wein «Dehesas del Rey» aus dem Ribera Del Duero – und einen Gute-Nacht-Tee (Leber/Gallen Tee) 😉
Sant Pere Pescador, Dienstag, 17. September 2024
Etwas später als sonst gings mit den Hunden auf den Spaziergang – die Nacht war ruhiger, als wir es aus dem Wetterbericht vorgestellt hatten mit Wind von 40 Km/h und Böen von 60 Km/h. Es war bei weitem nicht mehr so windig wie gestern, aber das wird sich wohl noch etwas ändern im Verlauf des Tages. Heute haben wir die Bettwäsche gewaschen, damit wir nach den Ferien bereits wieder einsatzbereit sind. Eine weitere Wäsche wird es dann morgen geben.
Neu eingekauft (Wäscheleine…), Wasser ist ebenfalls nachgefüllt, der Grill etwas «getuned» (Windabsorbierer mit Alufolie ;-)), das WC geleert im kostenlosen Automat und die Markise wieder ausgefahren und gesichtert. Den Tag verbrachten wir mit sehr wenig Nix-Tun, können aber nicht wirklich erkennen, was wir gemacht haben… der Meerbesuch (im nassen Kalt) wurde durch einen Spaziergang am Meer ersetzt – der Wind an der Küste ist viel stärker und auch kälter…
Die Bewölkung hat unterdessen die Sonne verabschiedet – schade, wir hätten gerne mal noch etwas entspannt 😉 So räumten wir etwas zusammen, denn ein paar Regentropfen sind heute Nacht zu erwarten, bevor es morgen dann wieder sonnig weitergeht. Nach der Körperhygiene – habe ich schon erwähnt, dass es der Hammer ist?! – gings ans Abendessen – Chorizo-Würstchen vom Grill und eine wunderbare Gemüseschale, gespickt mit Ziegenkäse 🙂 Dazu gabs einen Etiketten-Wein (Denise’s Wahl), der ganz okay war… Nebst den Tagesfotos haben wir heute auch die sanitären Anlagen fotografisch festgehalten…
Sant Pere Pescador, Mittwoch, 18. September 2024
Ein beinahe windstiller Morgen küsste uns wach und wir machten unsere Morgenroutine wie üblich. Im Anschluss machten wir ein Workout auf unserem Platz, so wie wir das auch schon am Montag gemacht hatten – hatte ich vergessen zu schreiben 😉 Dann war die Wäsche dran, die wir über unsere neue Wäscheleine hängten – eine gute Investition 🙂
Ein Spaziergang am Strand – der Wind hat merklich abgekühlt – führte uns dann noch «auf die andere Seite» des Campings. Ausgestattet mit vielen Mobilhomes, weiteren «privaten» Pools, ein Spa, eine Snack-Bar und nochmals vielen Stellplätzen sowie ein kleines Lädeli für Surfer und solche, die es werden wollen. Für mich hat es eine neue Badehose gegeben 😀 Am Pool machte ich einen Bogen und überliess es Denise, sich dort abzukühlen. Auf Platz gabs etwas kleines zwischen die Zähne und ein Desperado mit Zitronenschnitz.
Unterdessen ist es nach 18.00 Uhr, wir sind geduscht und kümmern uns nun um das Abendessen. Wir werden dies erneut drinnen einnehmen, da es bereits unter 19° Celsius ist und die Sonne von Schleierwolken / Wolken bedeckt ist. Morgen soll es dann aber wieder tolle 24° Celsius bei eitlem Sonnenschein geben. Es gibt bei uns mal wieder Hamburger – erneut als ordinäre und Black Angus Version – und Salat in einer neuen Variante 😉 Ein ausgedehnter Spaziergang folgte und ein kurzer Stopp beim Glacé-Stand war eingeplant – danach gings wieder back to Paradise 😀
Sant Pere Pescador, Donnerstag, 19. September 2024
Wolkenloser Himmel und bereit für einen ausgedehnten Spaziergang – heute soll die Reise nach l’Escala gehen. Wir starteten am Strand entlang, bis sich ein Fels und Meer uns in den Weg stellten. Danach gings einer schönen Allee entlang, immer hübsch im Schatten der Bäume und immer wieder Gelegenheiten, ans Meer zu gelangen. Eingangs l’Escala stand eine Statue aus olympischen Zeiten (1992), danach gings der Küste entlang runter zu vielen Restaurants, Bars und kleinen Boutiquen… Heute war kein Markt (oder wir konnten ihn nicht finden…). Schade, wir hätten gerne etwas Gemüse und Obst eingekauft… Beim Touristen-Info-Punkt gabs das rettende öffentliche WC, bevor wir uns dann wieder auf den Rückweg machten. Schön wars!
Im Verlauf des Nachmittags haben wir immer mal wieder etwas verräumt – etwas dunkle Wolken hingen herum und wir wollten unbedingt unsere Sachen im Trockenen verräumen. Es blieben noch die Stühle, die Markise, Leine, Strom und Keile 🙂 Wir können morgen also frühzeitig unseren ersten Wegpunkt anpeilen für die Rückreise in die Schweiz.
Schon fast zur Routine geworden – am Vorabend der Abreise Take Away zu nehmen 🙂 Heute haben wir vor lauter Hunger etwas übertrieben: 2x Süsskartoffel-Pommes, 1x Chicken KFC, 2x Pizza… gut, dass wir die Pizza morgen auch kalt essen können 😉 letzte Nacht in Santa Pere Pescador und eine Fahrt von rund 6 bis 7 Stunden vor Augen, Zeit in die Horizontale zu verschwinden. PS: 1 Negativer Punkt auf diesem Campingplatz, um etwas zu jammern auf höchstem Niveau – die Netzversorgung ist wirklich unbefriedigend… Foto-Upload nahezu nicht möglich…
Aix-les-Bains, Freitag, 20. September 2024
Am Morgen noch die letzten Kleinigkeiten erledigt, dann gings zur Grau-Wasser Entsorgung, dann zur Tankstelle – da brauch ich mal eine Einweisung, wie das so läuft in Spanien… mit der Auswahl «Voller Tank» wollte meine Kreditkarte mit €130 belastet werden – dafür hatte ich keine Nerven 😉 also, mal für €30 und im zweiten Gang mit €15 – dann war der Tank beinahe voll.
Dann gings auf Reise – einen HYPER-U konnten wir nicht vernünftig erreichen, dafür dann einen Super-U – zumindest im zweiten Anlauf, denn in Montpellier war da eine Schranke, die das Parkieren zu einem nicht nötigen Abenteuer gemacht hätte… Kreisel und zurück auf die A7… Auf einer Pinkelpause für die Vierbeiner schaute ich dann für einen Super-U, auf dem wir auch mit dem Paradisli parkieren konnten – das war in Marguerittes 🙂 Ein paar frische Crevetten, etwas Thuna, Salami, 6 Flaschen Wein und weitere Kleinigkeiten kamen in den Warenkorb. Dann zur Tankstelle – wo wir noch von einem Schisser gerammt wurden mit dessen Rückspiegel… ein paar streifen mehr – vielleicht sogar wegzuputzen mit unserem Wundermittel. Tank voll, bereit für die Weiterreise.
Der ursprügliche Stellplatz in Arx-les-Bains war bereits ausgebucht, also versuchten wir es auf einem Camping in Bourget-du-Lac – Telefon wurde nicht bedient, grundsätzlich ein eher schlechtes Vorzeichen. Wir versuchen es trotzdem und sind erfolgreich – eingebucht für eine Nacht. Nahe am See und den sanitären Anlagen. Uns gefällts hier super und wenn wir mal wieder Richtung Süd-Frankreich sind, ist das eine super Option für eine Nacht. Ein kleiner Apéro, Spaziergang und Begegnung zu einem Oldtimer – ein Renault Alpin 1985 – dann ein gutes Abendessen – Thuna mit einem leckeren Salat und einem Blindkauf eines wunderbaren Rotweins Namens «Vacqueyras» – einen Grand-Vin des Côtes du Rhône. Wenn ich den nochmals finde, werde ich meinen Weinkeller damit beehren 😉
Unterseen, Samstag, 21. September 2024
Etwas später als geplant gings von Bourget-du-Lac Richtung Genf – vorher aber nochmals etwas günstiger den Benzintank füllen! Nach dem Passieren der Grenze – nach über drei Wochen im Ausland – peilten wir unseren letzten Übernachtungsplatz an. Es soll am Thunersee sein, genauer in Unterseen auf dem Camping Manor Farm 1 🙂 Um 14.00 Uhr sind wir angekommen und durften den Platz begehen, um unseren Wunschplatz auszuwählen – es soll die Nummer 326 sein!
Das wichtigste ist aufgestellt – Strom, Teppich, Hundeleine, Stuhl und Beinverlängerung – und dann gleich Vitamin D aufpoliert 🙂
Ein sehr gepflegter und überschaubarer Campingplatz mit sehr alten sanitären Einrichtung, welche aber extrem gepflegt und sauber sind. Die Toiletten sind ebenfalls sehr sauber und haben Desinfektionssprays. Bereits sind Überlegungen da, die Ostern oder die Auffahrt hier zu verbringen!
Eine kleine Stärkung, dann gings mit den Vierbeinern mal pinkeln – ein kurzer Lauf gleich um’s Eck mit einer tollen Aussicht über den See bis zum schneebedeckten Berg (ist es der Eiger??). Zurück auf Platz, relaxen, Körperhygiene und Vorbereitung für das letzte Abendessen dieser Ferien… ein kaltes Plättli mit Jamon Iberico, dreierlei Käse (3, 8 und 24 Monate gereift), Wildschwein Salami, Paté en Croute, dazu ein französisches Pain und eine Flasche Rotwein – Chateau Tour Canon 2022 – etwas jung, aber trotzdem schon ganz gut… könnte seinen Platz ergattern bei mir zu Hause 😉
Unterseen, Sonntag, 22. September 2024
Der Morgen war mit etwas Hochnebel nicht ganz so sonnig warm, aber ganz freundlich. Ein Spaziergang eröffnete uns die wahnsinns Spazier-Möglichkeiten, die hier gegeben sind. Wir werden bestimmt wieder hierher kommen und Ostern, Auffahrt oder Pfingsten verbringen.
Zurück auf Platz haben wir uns entschlossen, alles einzupacken und loszufahren – dies obschon wir erst um 15.00 Uhr den Platz hätten freigeben müssen. Aber das Paradisli ausräumen, die Crevetten schälen und entdarmen, die Kinder um 16.00 Uhr zu Besuch, Email vom Geschäft, «ankommen» und doch zu sinnvoller Zeit zu Bett zu gehen ist dann doch etwas viel, wenn wir erst um 17.00 Uhr zu Hause sind… Also gings kurz vor 12.00 Uhr auf die Heimreise mit ganz vielen Eindrücken im Kopf aus den vergangenen 3 Wochen… unbezahlbar, wunderbar, sensationell, ultimativ, entschleunigend, vertiefend, … da gäbe es noch einige Adjektive, die anzufügen wären…
Wir sind zu Hause angekommen – no more Words needed. Kein Unfall, ein Rucksack von Erfahrungen und Erlebnissen, Eindrücken und Begegnungen… Life ist good!! Rund 3’200 Kilometer sind wir auf dieser Reise gefahren – wir freuen uns bereits jetzt auf eine Fortsetzung 🙂
Denise machte sich alleine auf den Weg zum Camping – schon toll, wenn man Capos hat, die einfach mal einen Freitag frei geben und man nicht arbeiten muss 😉 Sie hat alles aufgestellt auf dem besten Platz in Flaach – die Nummer 209! Ich meinerseits hatte noch zu arbeiten und folgte dann nach Feierabend mit unseren Vierbeinern auf den Platz. Schon auch schön, wenn alles aufgestellt ist, die Frau zufrieden ist und das Wetter so schön mitspielt…
Flaach, Freitag, 26. Juli 2024
Um 17.30 Uhr war ich angekommen und konnte einfach nur dazukommen… Etwas Abendsonne geniessen, dazu ein Prosecco und etwas Apéro – what a wonderful world! Der Platz ist gut besetzt und wir freuen uns auf Freunde, welche dann am Montag anreisen… Da wäre mal Monika und auch Dio & Andrea werden aufkreuzen – schön, wenns schön isch! Zum Abendessen sollte es einfache Küche geben: Ein Double-Chees-Burger vom Grill (arme Sau, die das reinigen muss…), dazu ein wunderbarer Tropfen, den wir kredenzen durften – ein Geschenk von Julia & Bruno und nochmals TAUSEND DANK! – eine Wucht mit 14.5%. Ein italienisches Traubengewächs aus der Toscana «Adéo Rosso Bolgheri»… ja, wieder ein Traubensaft, der auf die Liste kommt. Ein herrlicher Abend, der zum draussen sitzen einlädt! Unterdessen ist es bereits 23.00 Uhr und es lässt sich gut aushalten. Ein kleiner Spaziergang mit den Vierbeinern haben wir ebenfalls hinter uns und nun ist es Zeit, noch etwas im Paradisli zu chillen, bevor es seit gefühlt langem wieder in die Horizontal im Paradisli geht… Life is beautyful!
Flaach, Samstag, 27. Juli 2024
Eine wunderbare und im Vergleich zur Tagestemperatur angenehme Nacht liegt hinter uns. Der Morgen begrüsste uns mit einm strahlend blauen Himmel, Sonnenschein und tolle Temperaturen. Ideale Verhältnisse für einen Spaziergang inklusive Fellpflege für Brandy und Ferox. Rund 5 Kilometer später sind wir wieder auf Platz und gönnen uns den nächsten Kaffee an der Sonne. Heute einfach mal etwas chillen und mit voller Kraft nichts tun.
Am frühen Nachmittag – anstelle von Morgen- oder Mittagessen – servierte Denise ein kaltes Plättli, welches wir im Schatten des Laubbaumes genossen, dazu DEN Riesling aus Würzburg vom Bürgerspital. Den Nachmittag verbrachten wir auf Platz inklusive kleinem Spaziergang und hin und wieder einer Erfrischung unter der nahe gelegenen Dusche. Als Denise noch zum Baden ins Schwimmbad ging, powernappte ich bei 31° auf dem Liegestuhl im Schatten des Baumes – ich muss ja wieder zu Kräften kommen nach solch einem anstrengenden Tag…
Gegen 17.00 Uhr meldeten sich erste Tropfen vom Himmel und gegen 18.00 Uhr wird ein halbstündiges Gewitter erwartet – genau die richtige Zeit für die Körperhygiene…
Ein wunderbarer Abend mit unseren Girls Sarina & Yara!!! Hin und wieder etwas Regen, was feines vom Grill, etwas Wein, tolle Gespräche, sehr warme Temperaturen… Wunderbar, solch schöne Momente zu erleben, da kann nicht mal Mastercard mithalten 😉
Unterdessen schauen wir noch etwas Kunstturnen von den Olympischen Spielen in Paris… Hopp Schwiiz!!! Eine Freude, die beiden Giubellinis zu sehen – Matteo und Luca. Einen herzlichen Gruss an Dani & Sabine 😉
Flaach, Sonntag, 28. Juli 2024
Was für eine geile Nacht! Immer wieder heftige Gewitter mit viel Starkregen und einem wunderbaren Sound, wenn es auf das Dach prasselt… Am Morgen um 07.30 Uhr dann noch ein letztes Mal Regen, bevor wir in den Tag starteten. Viele Besucher haben gepackt und sind dabei, den Platz zu verlassen. Immer wieder «spannend», wie unterschiedlich gepackt und aufgeräumt wird 🙂
Unser Spaziergang war total entspannt mit einer hohen (sportlichen) Pace. Der bedeckte Himmel bescherte uns fantastische Temperaturen und Brandy & Ferox mussten nicht leiden 😉 Die ersten 5 Kilometer sind erfüllt und auf Platz waren bereits einige losgefahren. Unterdessen ist es 12.00 Uhr und nun beinahe leer. Gegen 14.00 Uhr wird sich der Platz bestimmt wieder füllen und wir sind gespannt, welchen Platz Monika heute zugewiesen bekommt – und am Montag folgen dann noch Dio & Andrea 😀
Die Plätze sind nicht wirklich gefüllt – es sind zwischenzeitlich noch 5 Plätze unbesetzt in unserem Umkreis. Neben uns ist ein Chausson 627 aus Holland, was von vorne betrachtet cool aussieht 🙂 Zum Mittagessen gönnten wir uns ein leckeres Birchermüesli, etwa 2 Stunden später befanden wir uns in einem bescheidenen Apéro bei eitlem Sonnenschein. Noch ein kleiner Spaziergang, den wir auf dem Rückweg durch den Camping gestalteten, um nach Monika ausschau zu halten – und siehe da, sie ist bereits voll installiert und wir machten eine kleine Pause bei ihr. Verabredet haben wir uns dann für ein Glas Wein am Abend – Denise machte noch ein paar Schwimmzüge, dann Körperhygiene und ein bescheidenes Entrecote-Double wurde kredenzt. Beinahe gut gelungen auf dem Camping-Grill, jedoch etwas «drüber»… das nächste wird besser klappen! Zum Fleisch gabs dann noch etwas gemischten Salat und einen Tomaten-Zwiebel Salat – ausgezeichnet gegessen!
Gegen 20.00 Uhr gesellte sich Monika zu einem Glas Wein zu uns. Gemütliches Beisammensein, tiefgründige Gespräche und ein Pack Toffifee, das niemand mit mir teilen wollte… Wunderbares Wochenende, leider geht’s langsam zu Ende… Morgen geht’s zur Arbeit, aber auch das geht vorbei und führt zum Feierabend 😉
Flaach, Montag, 29. Juli 2024
Eine kurze Nacht oder ein frühes Aufstehen stand für mich auf dem Programm – ab ins Büro und arbeiten… Zum Tagesverlauf von Denise kann ich nicht viel sagen respektive schreiben… Hundespaziergang, sünnele, 2x schwimmen mit Monika, Begrüssung von Dio und Andrea, Spaziergang…
Gegen 16.00 Uhr war ich wieder auf Platz und arbeitete noch bis 17.30 Uhr, bevor es dann losging mit einem Apéro, zusammen mit Dio und Andrea – wunderbar in der Abendsonne… Gegen 19.00 Uhr kam dann Robin mit Freundin Janina dazu – Freude herrscht! Nochmals etwas Apéro, dann gings ans Abendessen. Ein Entrecote double (besser gelungen als gestern…), Chilli Würstli und Camembert-Grill-Käse, dazu zwei Bratwürste von Dio & Andrea. Als Beilage gab es Tomatensalat und einen gemischten Grünen, etwas Wein und viel Wasser. Ein herrlicher Sommerabend mit tollen Menschen! Danke vielmals für Euren Besuch!
Unterdessen ist aufgeräumt, der Spaziergang erledigt und wir chillen noch vor dem Fernseher und sehen uns Kunstturnen an… Morgen für mich wieder arbeiten, für Denise bestimmt Spaziergang und Abwasch… Das fehlende Selfie werden wir nachholen (müssen!). Life is beautyful!
Flaach, Dienstag, 30. Juli 2024
Eine weitere kurze Nacht stand für mich auf dem Programm – ab ins Büro und arbeiten… Zum Tagesverlauf von Denise kann ich erneut nicht viel sagen – lediglich, dass es mit Der Hunderasse Boxer einfach nicht klappt – unser vis-à-vis hat leider einen solchen und das spannt uns etwas an… Am späteren Nachmittag war Homeoffice im Paradisli angesagt, denn an Arbeit fehlt es wahrlich nicht…
Um 16.00 Uhr war Feierabend – Zeit, runter zu fahren, etwas sonnen und zu geniessen. Den Apéro gabs dann bei Andrea und Dio, mit Besuch von Reto… und auch Monika gesellte sich noch zu uns. Einfach geniessen und geniessen und geniessen… ein gemeinsames Abendessen, viel Gesprächsstoff, Internet-Bestellung (Heat-it gegen Mückenstiche) und herrliche Temperaturen – Fantastisch!
Flaach, Mittwoch, 31. Juli 2024
Ein frü-morgen Spaziergang bei bereits sehr warmen Temperaturen brachte mich dann ins Homeoffice – ist doch noch einiges gelaufen und ich war nicht alleine mit Arbeit… Der Tag war sehr heiss und am späteren Nachmittag läutete ich dann Feierabend ein.
Wir erwarten heute wiedermal Gäste – Sarina, Robin und Janina meldeten sich für heute Abend an. Weil Sarina bereits um 16.00 Uhr kam, machten wir uns zu dritt auf den Weg dem Rhein entlang – zirka 2 Kilometer. Dann kühlten wir uns im Rhein ab und liessen uns bis zum Camping hinuntertreiben, eine herrliche Abkühlung, von welcher sich Denise nicht mal nach der warmen Dusche erholte… blaue Lippen und am schlötterle war angesagt und erst nach dem Sonnen-Tanken wurde es besser 😀
Nach der Körperhygiene machte sich Sarina ans Schnippeln des Gemüses und der Kartoffeln – soviel zur Beilage. Etwas Oberhasler Rosé wurde kaltgestellt und der Rotwein ausgewählt – wir kredenzen heute den Wein von Roman & Sandra, den Museum Reserva 2015! Dann das Schweinefilet in Medaillon geschnitten, mit Speck umwickelt und für den Grill bereit gestellt. Noch ein paar Cevapcici und die Vorbereitungen sind abgeschlossen.
Wir starteten unseren Apéro mit Sarina und gegen 18.30 Uhr trafen dann Robin & Janina ein und gesellten sich zu uns ins Zelt. Immer wieder kam etwas Regen und auf den späteren Abend waren Gewitter angesagt. Um 19.30 Uhr setzten wir uns wieder raus und genossen den wunderbaren Abend. Es war dann Zeit, das Abendessen zu starten – Grill an, Tsch-Tsch und «en Guete». Lecker war es und sehr gesellig. Auf dem ganzen Platz herrschte irgendwie ganz entspannter Hochbetrieb: Gespräche zwischen Nachbarn, essen, grillieren, trinken, spazieren mit und ohne Hunde, viele spielende Kinder… Wunderbar!
Den späteren Abend verbrachten wir dann wieder im Zelt – Regen kündigte sich an. Wir habens genossen und um 00:30 war dann Feierabend. Der bestellte Uber brachte unser Kinder nach Hause, das Auto wird dann morgen abgeholt. Robin & Janina werden morgen ins Tessin fahren und nächtigen auf den 2. August bei Gottis (Nicole H.) kleiner Wohnung, bevor sie dann ins Haus zu Päge ziehen… und wir legten uns schlafen 🙂
Flaach, Donnerstag, 01. August 2024
Nach dem langen Abend gestern war der heutige Morgen schon etwas harzig… leider donnerte es und leichtes Tröpfeln gesellte sich dazu. Der Regenradar verriet uns, dass just in 10 Minuten Halligalli sein wird – also machten wir einen sehr kurzen Spaziergang und schafften es beinahe trocken zurück. Es lässt sich jedoch festhalten, dass Brandy mit Donner nicht gut Freund ist… das durften wir bereits gestern Abend erleben – es scheint auf’s Alter leider nicht besser zu werden..
Unterdessen hat Denise den Abwasch gemacht, das Paradisli gereinigt und ich den Abfall entsorgt und ich habe das Tagebuch upgedatet. Sobald es wieder etwas konstanter trocken bleibt, werden wir unsere Vierbeiner nochmals ausführen.
Der Nachmittag brachte wieder wunderbares Wetter und wir haben den regen Betrieb auf dem Campingplatz genossen. Spielende Kinder waren gegenüber, welche für eine Zirkusnummer übten und die umliegenden Gäste einluden. Weniger prickelnd war, dass auch die Erwachsenen die Basisregeln des Campings nicht zu respektieren wussten und über fremde Plätze sich bewegten – hinsichtlich unserer Hunde halt ein No go!
Um 18.15 Uhr mussten wir dann rein ins Paradisli – Kunstturnen der Frauen lief, was wir uns keinesfalls entgehen lassen wollten. Wird Simon Biles Olympia-Gold einheimsen? Ja, das klappte trotz verpatztem Stufenbarren… auf Rang zwei Rebeca Andrade – waren echt ganz tolle Darbietungen!
Am Abend gabs leckere Teigwaren an einer selbstgemachten Bolognaise, dazu ein super leckerer Wein – die Flasche Nummer zwei von Bruno & Julia! Wir kredenzten einen spanischen Wein aus dem Ribera del Duero, den Encina, welcher zu Hacienda de Monasterio gehört. Wow, ein feierlicher Wein! Als es eindunkelte, marschierten viele Kinder und Eltern singend durch den ganzen Platz – auch Monika und Christina waren mit dabei und winkten ganz freundlich, während wir noch den letzten Schluck Wein genossen.
Flaach, Freitag, 02. August 2024
Morgens zu früher Stunde machte ich mich ins Outdoor-Büro und arbeitete durch bis um 15.30 Uhr… der Tag versprach hin und wieder mal etwas Regen oder Gewitter… die meisten Gewitter sind an uns vorbeigezogen ohne Regentropfen. Wie wir dann später in den News dann gesehen haben, hat es Hallau SH ganz übel erwischt.
Den Spaziergang bewältigte Denise alleine etwas gekürzt, da die Sonne doch schon ziemlich runterbrannte. Immer wieder ging sie schwimmen in der Badeanstalt, da leider immer noch kein Zugang auf dem Platz zum Rhein gewährt wurde.
Feierabend! Wir starteten mit einem kurzen Spaziergang und relaxten danach auf unseren Liegen. Zum Apéro genossen wir gebackenem Kürbis und eine Flasche Rosé von unserem Rebberg (Oberhasli). Der Himmel begann sich dann zu verdunkeln und im Glauben, der Regenradar sei immer verlässlich, mussten wir uns dann plötzlich sputen und alles einpacken. Ja, ziemlich heftig kam Wasser runter und einer unserer Nachbarn hatte all seine Dachfenster offen und war nicht auf Platz. Leider war alles abgeschlossen, so dass wir nichts tun konnten.
Gegen 22:00 Uhr kam es dann wieder Regnen, mal stärker, mal schwächer. Wiedermal Zeit, etwas von der Olympiade zu schauen… Wir konnten uns dann um 23:15 Uhr ein kurzes Zeitfenster ohne Regen sichern, um mit Brandy & Ferox nochmals rauszugehen. Danach gönnten wir uns noch etwas Flimmerkiste, bevor es in die Horizontale ging.
Flaach, Samstag, 03. August 2024
Der Morgen war feucht, die Sonne drückte aber vehement dagegen und begleitete uns dann auf dem ausgedehnten Spaziergang. Nach vielen Feldern gelangten wir an den Rhein und Brandy & Ferox freuten sich auf das Wasser und spielten auf der grossen Wiese wie verrückt.
Zurück auf Platz machte sich Denise auf den Heimweg, um die Wechsel-Schilder zu Hause abzuholen – Yara war froh, hatte sie so die Gelegenheit, autonom mit dem Superb rumzukurven… Ich habe den Abwasch gemacht, Abfall entsorgt und bin nun dabei, das Tagebuch upzudaten… Nun ist es Zeit, den letzten Tag zu geniessen, bevor wir dann morgen Mittag den Platz verlassen müssen.
Den Tag verbrachten wir beim Sonnenbaden und hin und wieder bei den ersten Gerätefinals im Kunstturnen – Olympia Paris 2024 wird uns noch des öftern am TV beschäftigen… Am Nachmittag packten wir unser Zelt noch ein, das wir für unsere September Ferien nicht benötigen. Um den Platz gleich frei zu haben, verstauten wir es gleich im Audi. Es war an der Zeit, das Abendessen vorzubereiten – unser letztes diesen Sommern in Flaach. Ein Schweinsfilet umwickelt mit Speck, dazu einen gemischten Salat, gespickt mit frischen Pilzen, Oliven, weiteren Karotten und Gurken. Den Abend machte dann nochmals Olympia mit Leichtathletik – 100 Meter Frauen mit Rang 6 von Mujinga Kambundji! Was für ein wahnsinns Start sie hinlegte!!
Flaach, Sonntag, 04. August 2024
Ein schöner Morgen beglückte unseren letzten Morgen und wir räumten nach dem ausgiebigen Spaziergang noch den Rest zusammen und packten gleich für die September Ferien, die am 30. August 2024 starten!!! Um 11.50 Uhr verliessen wir unseren Platz und ab gings nach Hause…