Wohnmobil am Mittag auf den Garagenplatz gefahren, gepackt, gefüllt und mit Strom versorgt. Unser erstes Mal ohne unsere Vierbeiner, was etwas weniger Gepäck mit sich bringt. um 17.40 Uhr machten wir uns dann auf die Reise – vermeintlich über Schaffhausen, doch dann meinte das Navi, der Weg führt durch diverse Staus – den ersten 10000 km vor dem Gubrist, einen zweiten wegen Polizei-Gross-Kontrolle und den dritten wegen einer Baustelle in Deutschland… Unterwegs musste dann das Handy das Fussbalspiel Schweiz – Serbien übertragen… Zumindest Denise hat die erste Halbzeit das Spiel verfolgen können. Geschlagene 3 Stunden später sind wir dann aber für die erste Übernachtung um 20:40 in Ringsheim angekommen – vorher noch schnell, etwas günstiger als in der Schweiz, eine Tankfüllung bezogen.
Den Platz dann bezogen, mit «parknsleep.app» eingecheckt und sofort den Fernseher eingeschalten für das Spiel der Schweizer Fussball Nati. Dank einem 3:2 Sieg über Serbien sind wir im Achtelfinal angekommen und erwarten als Gegner Portugal…
Nach einem kleinen Apéro haben wirzum Abendessen ein leckeres und scharfe Tatar geschlemmt. Den Rotwein hat uns Robin gesponsert – einer seiner Lieblingsweine aus dem Tessin: BROG rosso
Ringsheim, 3. Dezember 2022
Wir konnten laaange ausschlafen – mal ohne Brandy und Ferox hatten wir keine Verpflichtungen… Die kurze Reise in den Europapark verlief gut und wir haben den Camping-Platz auf Anhieb gefunden. Ein Platz-Zuweisung vor 12.00 Uhr war nicht möglich, aber wir konnten in der Wartezone das WoMo hinstellen und mit Strom versorgen.
Rust, 3. Dezember 2022
Zu Fuss vom Camping gings in den Europapark. Drei Eintritts-Gutscheine waren in unserem Gepäck und so machten wir uns auf die Suche nach einer Familie, welcher wir eine Freude mit einem der Tickets machen können – und wir wurden fündig! Eine 4-köpfige Familie hat unser Geschenk dankbar angenommen.
Unser erstes Ziel war die Silver-Star – 25 Minuten mussten wir investieren und konnten auf der hintersten Reihe Platz nehmen. Grossartiges Gefühl…
Darauf hin gings für 2 Runden ins «Atlantis» und sind dann etwas Essen gegangen. Weiter gings zur Blue-Fire – und weil es gerade so gut voran ging, wählten wir die Front-Reihe… war schon sehr geil!
Und was fehlt noch? Ja, die Wodan… hier stellten wir uns ebenfalls noch schnell in die Front-Reihe und haben den Ritt genossen.
Dann war es an der Zeit, unser WoMo auf den Platz 270 zu verschieben und einen kleinen Apéro einzunehmen, bevor wir dann den Park in der Weihnachtsbeleuchtung besuchten…
Der Europapark im Weihnachtskleid ist unbeschreiblich schön, lichtgewaltig, romantisch, bezaubernd und jedesmal unvergesslich! Wir genossen die Marktstände, die Musik, die Düfte und schlenderten durch (beinahe) den ganzen Park. Als wir bei der Blue Fire vorbeikamen, konnten wir nicht widerstehen und machten nochmals eine Runde – im «Dunkeln» ein geiles Erlebnis! Dann machten wir noch einen Besuch beim Riesenrad – eine wahnsinss Aussicht über den ganzen Park, über die Hotels bis nach ganz hinten zu Rulantica. Zum Schluss konnten wir nochmals das kleine Feuerwerk geniessen, dann gings zur Bushaltestelle….
Mit dem Bus gings ins Hotel Kronasar, wo wir im Restaurant «Tre Kronen» unser Abendessen genossen. Mit musikalischer Begleitung haben wir unser 3-Gang Menü einnehmen dürfen. Eine Kartoffelsuppe mit Forellen, Lauch und Kaviar mit einem Glas Weisswein. Zur Hauptspeise gabs Entenbrust, Marroni-Mousse und Wirsing, dazu einen Glas Rotwein aus Italien. Zum Dessert ein Cassis-Zimt Sorbet und etwas anderes Süsses zu einem Gläschen Dessert-Wein.
Rust, 4. Dezember 2022
Unterdessen haben wir uns auf die Plätze in der Wartezone verschoben. Etwas Kaffee, ein ausgedehntes Frühstück, etwas Langlauf im Fernseh, etwas lesen und letztendlich einfach entschleunigen, geniessen… Danach werden wir uns auf den Heimweg machen und den zweiten Advent zu Hause geniessen.
Vor 4 Tagen spontan «geplant» und zwischenzeitlich das WoMo vorbereitet – Wasser gefüllt, Kühlschrank gestartet und etwas «umgepackt» für die Wintersaison: Hundezaun, Grill und Apéro Tisch raus und sofort an Gewicht gespart.
Reise gestartet um 18.30 Uhr ohne Stau bis nach Radolfzell (D) und sofort den Platz gefunden. Zu unserer Überraschung war der Platz doch recht gut besucht – 31 Plätze und gefühlt waren rund 20 bis 25 bereits besetzt. Wir konnten uns einen prächtigen Platz schnappen, zumindest radscheint es aktuell im Dunkeln gut zu kommen….
Radolfzell, 11. November 2022
Die sehr benutzerfreundliche Registrierung am digitalen Schalter verlief sehr intuitiv, einfach und sehr professionell! Platz bezahlt für 3 Nächte – wir wollen ja am Sonntag nicht bereits um 12.00 Uhr abreisen, sondern den Tag geniessen. Eine «Prepaid» Karte, welche man x-beliebig laden kann, dient für den Zutritt zur Dusche und den Bezug für Strom. Zudem wurden zwei «Bodenseekarten West» ausgedruckt für die Benutzung von Schiff, Bus und Zug in der Region – ich bin begeistert!
Radolfzell, 12. November 2022
Eine ruhige und erholsame Nacht liegt hinter uns und das Routineprogramm ist durch – Spaziergang mit Ferox & Brandy, Essen für die Hunde, Morgenessen machen, Abwasch und etwas chillen. Nun stehen die Outdoor-Aktivitäten auf dem Programm.
Sightseeing über 10 Kilometer… Naturschutzgebiete, Aussichtsplattformen, Bodensee-Ufer, Vögel, Skulpturen, Altstadt, Glockenspiel… leider war die Hochnbeldecke so zäh, dass es nicht einem einzigen Sonnenstrahl gelungen ist, durchzukommen. Schade, aber schön war es trotzdem. Radolfzell gefällt, wenngleich wir noch nicht wirklich viel gesehen haben. Vielleicht erfreuen uns morgen Sonnenstrahlen, welche den Kampf gegen die Nebeldecke gewinnen.
Unterdessen haben wir den Halbfinal der Unihockey-WM gesehen… hätte nicht schlimmer sein können – hoffen wir, dass die Rehabilitation morgen mit Bronze endet… Wir haben uns nun erholt vom Spiel und haben ein Outdoor-Fondue genossen mit Ingwer – erstmals mit Ingwer-Pulver anstelle von frischem Ingwer. Das Fondue war ja wirklich gut, doch der frische Ingwer hat tatsächlich gefehlt. Zu Brot und Kartoffeln haben wir die 800 Gramm vernichtet und genossen. Dazu gab es einen herrlichen Riesling von unserer Würzburg Reise 2022. Nun ist noch etwas chillen, TV und danach schlafen angesagt – wir bitten für morgen nochmals um einige Sonnenstrahlen!
Radolfzell, 13. November 2022
Gut und lange geschlafen – es wurde doch etwas spät gestern abend. Unsere Bitte um Sonnenstrahlen wurde leider nicht erhört und so bleibt unser geplanter Spaziergang erneut im grauen Licht.
Bevor es zu Fuss los geht haben wir noch ein paar Fotos vom Wohnmobilstellplatz Mettnau gemacht. Wir können diesen Platz total empfehlen. Er ist gut besucht, selbst im November waren von den 31 Plätzen nur wenige noch frei. Das WC, das Abwaschbecken und die Duschen sind in sehr gutem und sauberen Zustand. Der Fussballplatz nebenan hat uns zu keiner Zeit gestört und auch der Verkehr war sehr bescheiden.
Dem See entlang sind wir in Richtung Markelfingen gestartet und haben unterwegs zwei Campingplätze besucht, welche aktuell in der Saisonpause sind. Als erstes haben wir den Campingplatz Markelfingen inspiziert und später den Camping Willam – beide haben uns grundsätzlich gefallen. Für den Rückweg sind wir in Richtung Blum’s Bauernhof weiter und sind dann, nach gesamthaft 11 Kilometern, wieder auf dem Wohnmobilstellplatz angekommen.
Die Schweiz hat es leider verpasst, sich für den Final an der Unihockey-WM zu qualifizieren – das Spiel hätte dann um 15.30 Uhr gestartet und wir wollten es noch in Radolfzell schauen. So haben wir dann ausgecheckt und uns auf die Heimreise gemacht. Auf dem Weg sind wir noch an einer Tankstelle vorbei, welche Diesel zu 2.09 angepriesen hatte – leider waren die Zapfsäulen aber bereits leer und so gings dann direkt über Schaffhausen nach Hause.
Schön war’s und es hat gut getan…, entschleunigt…, den Fokus auf das Wesentliche gegeben…
Das WoMo ist bereit, alles gepackt und die Vorfreude auf Sempach hat seinen Höhepunkt erreicht. Die Wetteraussichten lassen zu wünschen übrig, aber ein Schlauberger hat mal gesagt, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung… mal schauen, wie es sich mit unserer Kleidung hält. Leider ist Denise gesundheitlich ziemlich angeschlagen und der Covid-Selbst-Test hat leider ein Ergebnis gezeigt, welches wir nicht wirklich toll fanden… Seit Mittwoch-Abend gings steil runter, erste Besserung am Donnerstag Abend, nochmals leicht besser am Freitag… ein Blutbild hat dann die Gewissheit gegeben, dass keine Lungenentzündung anstehen soll und so sind wir dann um 17.30 Uhr losgefahren.
Sempach, 18. September 2022
Bevor es dann WIRKLICH auf die Reise ging, stand noch ein Halt an der Tankstelle bevor – mit CHF 2.22 ist der Preis noch immer sehr hoch, aber doch schon einige Rappen tiefer als auch schon… Noch etwas Salat besorgt für das Abendesse am Samstag und dann gings los Richtung Sempach. Der Gubrist ging locker durch und auch der Rest der Reise war ganz okay…
Um 18.40 Uhr sind wir bereits auf dem Camping-Platz vom TCS in Sempach angekommen. Kurze Einführung an der Reception mit Platzzuweisung und Anmeldung für den Late-Check-Out, gings gleich auf den Platz 178. Ein toller Platz fast am Ufer des Sempacher See’s. Unsere best-friends werden dann Morgen dazu stossen, mit dem WoMo der Hallers (Frank & Erika), welche für unsere Begeisterung des Wohnmobilisten-Seins hauptverantwortlich sind.
Alles ist installiert, der Apéro bereit und der TV-Empfang gesichert – Life ist beautiful! Es ist WELTKLASSE, eine Erholungs-Oase sondergleichen – und nochmals «LIFE IS BEAUTIFUL!».
Zur Sendung «The Voice of Germany» haben wir ein sensationelles Abendessen genossen, made by DENISE… Gelbes Curry mit Poulet, Priorat T41 – just Amazing!
Sempach, 17. September 2022
Nach einer regnerischen Nacht – wir lieben das Geräusch – machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg nach Sempach. Ein wuderschöner Weg dem See entlang, viel Schilf, Wind und Sonne, Spielplätze und Brunnen, bevor wir dann etwas höher gelegen in die Altstadt gelangten. Erster Halt galt der Apotheke – Zältli, Hustensirup und Nasenspray waren auf der Einkaufsliste. Dann flanierten wir durch das schöne, aber leere Städtchen (oder wohl besser Dörfchen) bis zur Kirche, bevor wir dann wieder runter an den See gingen.
Dann erreichte uns die Nachricht von Nicole & Ralph, dass Sie soeben losgefahren sind und wohl so in einer Stunde auf den Platz kommen. Also galt es für uns, die Rückkehr anzutreten, was für Denise gerade passend war – die Kräfte sind noch nicht zurück…
Zur Ankuft von Nicole & Ralph zeigte sich der Wettergott nicht von seiner besten Seite. Als die Basis aufgestellt war, entschieden wir einen Rückbau der Markise und versorgten Tisch und Stühle, bevor der Wind und Regen uns heimsuchte.
Etwas später haben wir im Freien für 15 Minuten einen Steh-Apéro genossen – danach kippte das Wetter ins Feuchte… So galt es, den Apéro getrennt in den WoMo’s einzunehmen… bis die Sonne wieder scheinte und wir uns am See wieder trafen. Unsere Freunde machten dann noch einen Spaziergang nach Sempach, bevor wir uns dann ans Abendessen machten. WoMo Streiff machte die Lasagne, WoMo Wutscher einen Gemüseauflauf, dazu einen hübschen Tropfen aus der Toscana «Cum Laude«.
Um halb zehn haben wir zufällig noch mitbekommen, dass ein kleines Feuerwerk gezündet wurde am See bei Sempach – kein Seenachtsfest, aber halt immer schön, wenn Feuerwerk gezündet wird.
Sempach, 18. September 2022
Die Sonne strahlte, als wir um 09.00 Uhr die Jalousienen und Türe öffneten. Auch unsere Nachbarn waren eben erst aufgestanden, so dass wir uns ohne zeitliche Verabredung zum Frühstück trafen. Ferox und Brandy wurden noch mit Käse-Rinde von Nicole verwöhnt, weil die Beiden eben schon zu kurz kommen bei uns…
Wir genossen noch weiterhin die Sonne und (fast) jeder war in ein Buch oder eine Zeitschrift vertieft. Sarina, Robin, Marc, Lenny und Yvonne informierten uns jeweils über den Stand der Dinge beim Kantonalen Final Wettkampf aus Grünigen und sandten uns die Videos von Yara, wie sie turnte und den Wettkampf absolvierte. Ein super Wettkampf mit einem Schlussrang auf dem Platz 11! BRAVO!!
Bevor wir uns dann auf den Weg rund um den Sempacher-See wagten (19 Kilometer), trafen zur Überraschung die Schwester von Erika mit Ihrem Ehemann auf dem Platz ein. Los ging es in Richtung Glöggli-Frosch-Weg, den ich eigentlich anpeilte – das wären dann etwa 12 Kilometer gewesen… aber Nicole war voller Energie und meinte, wir könnten doch auch den Rundweg machen, was wir alle befürworteten! Im Seepark Schenkon gönnten wir uns dann eine Pause mit durstlöschendem Mineral, einer verdienten Stange, 3 Gläser Weisswein und etwas zum knabbern. Gestärkt und motiviert gings dann weiter Richtung Sursee, Oberkirch, Nottwil – und dann home sweet home – nach Sempach. Unterdessen war es bereits 18.00 Uhr und wir mussten dringend vorwärts machen, denn eigentlich ist der late-check-out um 18.00 Uhr fällig… um 18.20 Uhr waren wir dann aber soweit und verliessen den Platz, leerten die Toilette und das Grauwasser – und auf gings auf die Heimfahrt.
Damit unser WoMo möglichst lange hält und vor UV-Strahlen, Vogelkot, Harz und Insekten besser geschützt ist, haben wir vor den Sommerferien einen Termin bei keramik-veredelung.ch vereinbart, um das WoMo sowie die Sitzpolster komplett zu versiegeln. So soll die Gelb-Verfärbung verhindert werden und das Reinigen vereinfacht sein.
Wir wurden freundlich von Ilanit Modde empfangen und konnten das WoMo gleich in der Halle platzieren. Gemeinsam haben wir das Auto «aufgenommen» und uns für nächste Woche wieder verabredet, um das versiegelte WoMo dann wieder abzuholen.
5. September 2022
Die Abholung unseres WoMo stand bevor – gemeinsame Hinreise nach Algetshausen und erneut eine freundliche und aufgestellte Begrüssug von Ilanit.
Das WoMo glänzt noch immer… aber nun ist es besser gegen UV Strahlen geschützt und hoffentlich nur noch mit Lappen zu reinigen… das wissen wir heute noch nicht, sind aber durchaus optimistisch.
Selbstkritisch hat uns Ilanit um das WoMo geführt, erklärt, wo Problem-Zonen waren, was alles versiegelt ist (und das ist nahezu alles…) und wie auch das «Problem» Satelliten-Schüssel gelöst wurde. Wir sind jedenfalls froh, haben wir diese Investiton bei Ilanit und Martin gemacht.
Zurück gingen Denise und ich dann getrennte Wege – Denise mit dem WoMo (Schwester aller Formel1 Fahrer), ich mit dem PW… ja, etwas kleines ging tatsächlich vergessen – die Klappe für den Stromanschluss war nicht eingeglickt – wir trafen uns also noch auf der Autobahn auf der erst-besten Raststätte und haben mal eins drauf gehauen…
Das nächste WoMo Weekend steht vor der Tür – YES! Nach den Sommerferien endlich wieder etwas neues entdecken. Heute Abend geht’s nach Zug – gepackt haben wir bereits und können nach Feierabend nur noch los fahren.
Zug, 26. August 2022
Die Reise verlief ganz gemütlich trotz Feierabendverkehr. Es war noch hell und die Sonnenbrille war auf – nachdem wir aber die Westumfahrung gemacht und zum Islisbergtunnel rauskamen, war es doch schon bedrohlich dunkel und die Hoffnung, den Platz ohne Regen zu beziehen, schwand immer mehr. In Zug angekommen, musste ich bei der Unterführung zum Camping feststellen, dass die Höhe mit 3.10 Meter angegeben war… Naja, mit der Satelliten-Schüssel war ich der Meinung, dass wir etwa 3.2 Meter mindestens hoch sind… Also musste Denise mal abschätzen und schauen, ob wir da unten durch passen… Jaja… natürlich hat es «locker» gereicht, und so konnten wir – noch immer im Trockenen – einchecken! Wir wurden vom Platzchef begleitet, der uns auch gleich korrekt auf den Platz lotste. Und noch immer Trocken! Unterdessen sind wir gut geübt und konnten alles aufstellen – die Markise wurde «sturmfest» fixiert und rund 20 Minuten später wurde es nebst windig dann auch regnerisch. Die Temperaturen waren aber noch immer sehr angenehm und so haben wir das Gewitter stehend unter der Markise genossen. Brandy hingegen wollte sofort rein ins WoMo und nahm auf dem Fahrersitz platz… er mag keine Donner… seeeehr gefährlich…!
Mit aufkommendem Wind wurde es zunehmend auch unter der Markise etwas feuchter und vorallem auch kühler – also galt auch für uns: Rein in die gute Stube und Start für das Abendessen – Sweet & Sour! Dazu eine Fläschchen Priorat Salmos Torres und etwas Leichtathletik aus Lausanne (Athletissima). Den Abendspaziergang dem Seeufer entlang konnten wir ebenfalls trocken hinter uns bringen und zu gepflegter Zeit in die Nachtruhe gehen.
Zug, 27. August 2022
Am Morgen war das Wetter noch etwas durchzogen aber schon ziemlich warm. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Seesicht gings auf Erkundungstour in Richtung Zug, entlang dem wunderbaren Seeufer. Der See besticht mit klarem Wasser und einer sehr schönen Farbe. Am Hafen vorbei, wo weiter vorne eine Hochzeitsgesellschaft sich für eine Schifffahrt bereit machte. Nach der Vorstadt gings weiter am Seebad Seeliken vorbei, rauf in Richtung Zugerberg. Leider fährt bis Ende Jahr die Bahn nicht, weshalb wir dann weiter Richtung Kapuziner-Kloster liefen und einen Blick in die Kirche wagten.
Ein erster Versuch, im kleinen Migros etwas Süsses sowie eine Ersatzgabel zu kaufen, scheiterte leider… so gings dann weiter am Grand Café vorbei bis hin zur Metalli Einkaufs-Allee, wo wir dann im grossen Migros was gefunden haben – zumindest was das Süsse betrifft.
Langsam wurde es Zeit, den Rückweg in Angriff zu nehmen und so kamen wir dann um 14.00 Uhr wieder auf dem Campingplatz an. Heute Nachmittag bekommen wir hohen Besuch und so machten wir uns an die Vorbereitungen für den Apéro und das Abendessen. Inzwischen haben wir auch unsere Gäste beim Camping angemeldet und pünktlich um 16.00 Uhr konnten wir Markus & Sarah beim Parkplatz abholen, welche mit 2 Stühlen und einer Gabel sowie dem Dessert bereit standen.
Apéro mit Blacktiger, Oliven/Feta und Edamame, dazu einen Cava Pata Negra… viel Gesprächsstoff, zu lachen, zu träumen, zu planen oder einfach zum austauschen – alles, was es braucht für einen gemütlichen und schönen Abend. Zum Abendessen gings weiter mit Lachs und Dorsch, dazu eine weltklasse Gemüse-Schale, gespickt mit Kartoffel-Scheiben und etwas Weisswein von unserem Städtetrip nach Würzburg: Bürgerspital Riesling trocken Gutswein Franken. Gut und ausgiebig gespiessen und getrunken gabs zu späterer Stunde noch eine Zuger Kirschtorte! …und nein, sie war nicht rund sondern viereckig… Zu fortgeschrittener Stunde gings dann für unseren Besuch wieder auf den Heimweg – schön dass ihr da wart! …und sehr schade, dass wir nicht ein einziges Foto von diesem Abend gemacht haben…
Zug, 28. August 2022
Erneut war es ein durchzogener Morgen und die Sonne zeigte sich nur spärlich auf unserem Spaziergang, welcher dieses Mal Richtung Cham ging. Weil wir leider keinen «late check out» machen konnten, mussten wir unsere Planung etwas umgestalten… Morgenessen hat im Stehen stattgefunden und einen Zwischenstopp «irgendwo» haben wir verworfen – soooo toll war das Wetter ja nicht am Vormittag. Also machten wir den Abwasch von gestern, packten alles zusammen und waren gegen 12.00 Uhr für die Abfahrt bereit.
Ein kurzes Gespräch mit Felix hat dann etwas Licht ins Dunkel gebracht. Der kleine aber feine Campingplatz wird auch nächstes Jahr noch stehen… doch danach, man weiss es schlichtweg nicht… Wir drücken jedenfalls die Daumen, dass es weitergeht!
Unterdessen sind wir zu Hause angekommen, haben das WoMo soweit sauber gemacht und können dann am Montag das Projekt «Nano-Veredelung» in Angriff nehmen…
Endlich Ferien! WoMo ist bereit und los geht’s gleich zum Röllin auf die Waage – leicht drüber, aber durchaus in der 10% Regel (gibt es die?). 3’580 hat die Waage angezeigt – wir haben nix, das wir zurücklassen könnten… höchstens etwas Wein und Wasser… das muss passen wie es ist. Dann geht’s mal in Richtung Basel auf Schweizer Autobahnen – kein Stau, beinahe kein Verkehr. In Rheinfelden dann über Deutschland nach Frankreich und schon bald waren wir auf der französischen Autobahn. Wenig Verkehr und auch die Elefanten-Rennen hielten sich in Grenzen. Ein erstes Mal Diesel tanken stand auf der Agenda – erstmal falsch eingespurt und schon war die Tankstelle unerreichbar… Beim nächsten Mal hats geklappt, aber leider sind wir bei der Tankstelle der Lastwagen angekommen… Nein, das klappt leider nicht… dann Rundkurs und angekommen bei den PKWs… Tank gefüllt, Frontscheibe geputzt und Sandwich eingekauft. Zeit, die Vierbeiner mal an die frische Luft zu setzen… Weiter gings – guess where – in Richtung Paris… immer wieder Paris! Der Verkehr war echt sehr angenehm. Mit 130 bis 140 km/h kamen wir unserer ersten Möglichkeit näher für den Zwischenstopp… der Verbrauch vom Treibstoff war entsprechend höher, so dass ich dann auf 120 km/h runter bin – nach GPS waren wir bei 115 km/h – und tatsächlich ging der Verbrauch imponierend runter… Die Ausfahrt Nemours genommen und als erstes eine Tankstelle aufgesucht, welche wir am Ortsende dann gefunden haben. Leider kein Ad-Blue an dieser Tankstelle, das werden wir dann auf der Autobahn morgen nachfüllen.
Dann gings direkt zum Kanal an die Rue du port sablé… ein wunderbares Fleckchen direkt am Kanal ganz nah einer Schleuse. Einige Boote und ein Wohnmobil aus Belgien mit Jahrgang 1980 oder so luden ein zu parkieren. Strom und Wasser stehen hier zur Verfügung, Fernseh-Empfang super und die Temperaturen perfekt bei rund 25 bis 28°. Einen Apéro, einen Spaziergang entlang dem Kanal, etwas TV und immer wieder mal ein Chat mit Sarina, welche heute Abend das Diplom überreicht bekommt – ja, Schande über uns Eltern, dass wir nicht life dabei sein konnten… im Herzen und Kopf waren mittendrin statt nur dabei!
Morgen geht’s früh weiter… Ziel ist es, um 07.00 Uhr loszufahren. Es stehen doch noch einige Kilometer an, die zu bewältigen sind – wir sind bereit!
Nemours nach Bénodet, 16. Juli 2022
Um 06.00 Uhr klingelte der liebenswert Wecker, die Sonne hat schickte schon die ersten Strahlen auf die Erde… Ganz leise machten wir uns bereit für die Weiterfahrt – Kaffee, Spaziergang, Aufräumen… und dann gings los, vorerst mal wieder in Richtung Paris… Autobahn erreicht und bei der nächsten Gelegenheit das AdBlue nachgefüllt. Die Fahrt der übrigen rund 600 Kilometer war sehr entspannt – wenig Verkehr, angenehme Geschwindigkeiten und so sind wir gegen 14.00 Uhr bereits in Bénodet angekommen – Camping le Letty.
So schnell und effizient konnten wir noch selten in einem Camping einchecken… Name angegeben, 2 Minuten später ein Armband bekommen und schon gings zum Platz, dem Camping-Guide hinterher. Keine weiteren Fragen, Ausweiskopien, Kaution, etc…. Reihe 7, Platz 3 soll unser zu Hause werden für die nächsten Tage. Einen wunderbaren Blick auf den Atlantik, wenige Bäume, etwas Rasen, viele Hunde und tolle Nachbarn. Ich hätte mir etwas mehr französisch Sprechende gewünscht, aber es sollte nicht so sein.
Nachdem wir innert Rekordzeit alles aufgestellt haben, machten wir eine kleine Tour durch den Camping. Saubere sanitäre Anlagen, viel Platz für den Abwasch, eine Bar, Pool, Restaurant, Mini-Store… alles was es braucht und noch etwas mehr. Der Blick auf den Atlantik – weltklasse!
Nach einem Apéro, einer erfrischenden Dusche und ersten Begegnungen mit den Nachbarn (alle mit Hunden) galt es, den Grill in Betrieb zu nehmen und ein Flasche Rotwein «Mise de la Baronnie» zu kredenzen. Ein wunderbarer Salat-Teller mit Avocado wurde ergänzt mit einem perfekt gegrillten Lamm-Nier-Stück. Etwas Abendsonne, einen wunderbaren Blick zum Meer, ein angenehmes Lüftchen und Meeresrauschen – besser kann es nicht sein! ..was für ein Start in die erste Woche..
Bénodet, 17. Juli 2022
Die Sonne, das Meeresrauschen und ein angenehmer Wind erfreute uns am Morgen und gleich gings los ans Meer mit Ferox und Brandy… Morgenspaziergang erledigt, Zeit für Frühstück mit Croissants und anderen Beilagen… das zeichnet (unter anderem) Frankreich aus!
Den ganzen Tag Sonne, etwas Wind, was zum Lesen, viel zu Lachen, spazieren, geniessen, wertschätzen… und Ebbe und Flut erleben! Die Temperaturen im Meer sind super angenehm und die Kraft von Ebbe und Flut konnten wir richtig geniessen…
Nach dem Abendessen schlenderten wir noch was auf dem Camping rum und gönnten uns ein leckeres Eis, bevor es dann ins Land der Träume ging. Morgen soll es nochmals wunderbares Wetter geben, bevor dann etwas frischere Temperaturen prognostiziert sind… wir werden sehen.
Bénodet, 18./19. Juli 2022
Die Tage sind unheimlich warm, aber immer weht ein sehr angenehmer Wind, so dass es total angenehm ist… bis es Abend ist und der Wind sich einstellt… dann sind die 30° doch schon seeehr warm.
Der Atlantik macht uns viel Freude mit Ebbe und Flut… mal können wir uns in die eine Richtung treiben lassen, mal in die andere – schon sehr beeindruckend, wie die Kräfte hier abgehen.
Kulinarisch lassen wir es uns so richtig gut gehen. So hatten wir einen Husarenspiess mit Gemüse, Avocado und Grillkäse, ergänzt um einen griechischen Salat und einem schönen Bordeaux-Wein «Reflets de Cissac» – der Zweitwein vom Chateau Cissac.
In der Nacht auf Dienstag kam dann wie vorangekündigt ein Gewitter, welches aber nicht sehr stark war. Der Morgen danach war noch etwas verhangen, so dass wir einen Spaziergang ins Zentrum starteten. Ziel war ein Einkauf im Carrefour zu machen – Crevetten und Lachs, Wein und Chips, Früchte und Gemüse, Hamburger und Wein fanden den Weg in unsere Einkaufstaschen.
Zurück auf dem Camping zeigte sich dann die Sonne und hin und wieder mal eine Quellwolke – ein wunderbarer Tag, nicht mehr so heiss wie davor. Heute könnte es also durchaus eine kühlere respektive angenehmere Nacht geben als bisher.
Die gekochten Crevetten haben fantastisch geschmeckt, dazu ein Viognier, der wirklich gefällt. Etwas Brot, Mayonnaise, gesalzene Butter… la vie est belle!
Etwas später gings ans Meer mit Brandy und Ferox. Die Ebbe hat den Weg zur grossen Düne beinahe freigelegt, so dass wir vermeintlich einfach rüber kamen – naja, ich wurde nass bis zur Badehose und Brandy musste schwimmen… Ferox weigerte sich hartnäckig – erst als ich mich mit Brandy weiter entfernte, kam auch Denise mit Ferox rüber und musste dabei sogar selber schwimmen, weil der Wasserstand dort noch etwas höher war. Leinen los und die beiden genossen es im Sand rum zu albern.
Nach dem Duschen kam es nochmals für rund 10 Minuten regnen und bescherte uns danach einen wunderschönen Regenbogen. Dann war es wiedermal Zeit für die Vorbereitung des Abendessens. Lachs mit Avocado, Tomatenreis und einem grünen Salat – LECKER!
Heute ist es jedenfalls wesentlich kühler und wir montierten bereits um 21.00 Uhr den Naketano Pulli. Den Abend noch geniessen und eine Abendrunde mit den Vierbeinern, etwas Süsses und dann war es Zeit, mal den Fernseher zu geniessen. Morgen soll das Wetter eher bewölkt sein, bevor es am Donnerstag dann wieder wunderbar wird.
Bénodet, 20./21. Juli 2022
Der Mittwoch war ziemlich bewölkt bei sehr angenehmen Temperaturen von run 25° und wir haben uns auf dem gesamten Camping umgeschaut. Da hat es doch sehr interessante Plätze – solche mit Dusche/WC/Abwasch Kabäuschen direkt auf Platz, sehr sehr grosse Plätze mit unglaublich viel Platz, kleine Nischen, Plätze mit viel Bäumen (solche die harzen, solche die einfach nur Schatten spenden), 8er, 6er, 4er, 2er und sogar Einzelplätze – hier findet jeder einen Platz nach seinen Präferenzen!
Unsere Spaziergänge bei diesen Temperaturen waren etwas ausgiebiger, mal dem Strand entlang, mal an der Küste, mal Richtung Zentrum, mal nur auf dem Camping. Unterwegs sind wir einer Feriengruppe von Teenagern begegnet, welche unterschiedliche Aufgaben zu lösen hatten – und mit uns konnten sie gleich zwei davon lösen: 1x ein Gruppenfoto mit Hund und 1x ein Gruppenfoto mit einer Person mit Glatze…
Baden war heute nicht auf der Agenda, weil es nie wirklich heiss war. Am Morgen, nach dem Ferox baden ging, hatten wir anhand der Symptome und Hilfe von Doktor Google eine Diagnose für Ferox erstellt: «WASSERRUTE»… zum Glück haben wir etwas Tiermedizin im Schrank und hoffen, dass wir damit durchkommen. Dies natürlich nach Rücksprache mit unserem Tierarzt des Vertrauens! Wir drücken uns jedenfalls die Daumen, dass wir nicht in La Rochelle einen Tierarzt aufsuchen müssen…
Die Sonne zeigte sich dann am Mittwoch gegen 15.00 Uhr, der Himmel endlich blau – so kam es dann soweit, dass wir anstelle eines Croque-Monsieur vom Take-Away uns doch selbstversorgerisch an den Grill machten. Gestartet haben wir mit Garnelen, welche Denise!! schälte und «ent-darmte», bevor ich sie dann würzte und grillierte. Am Abend gegen 20.00 Uhr machten wir uns an die Zubereitung eines himmlischen Rindsburgers mit allem drum und dran – Tomaten, Zwiebeln, Gurken, Cocktail-Sauce, Burger-Brot! WELTKLASSE!!
Bereits ist der Donnerstag beinahe um. Nach einem bewölkten Vormittag zeigt sich nun das schöne Wetter von seiner besten Seite. Die Engländer unterhalb von unserem Stellplatz haben unterdessen mit packen begonnen. Sie sind nicht sehr «amused» über die neuen Meerplatz-Besetzer (vorderste Reihe), was nachvollziehbar ist. Diese haben vielen die Meersicht genommen oder zumindest eingeschränkt, indem sie sich über die Markierung hinaus installiert haben. Auch die Berliner oberhalb uns haben den Wohnwagen unterdessen fertig gepackt, dass Sie morgen sehr früh nach Paris losfahren können. Da auch wir morgen den Platz verlassen, haben auch wir die ersten Sachen gepackt und denken, dass wir morgen sicherlich gegen 10.00 Uhr losfahren können nach Nantes. Ich möchte aber unbedingt unterwegs noch den Strand bei der Insel Quiberon besuchen, bevor wir dann gegen 16.00 Uhr in Nantes einchecken dürfen.
Heute Abend werden wir uns vom Take-Away verpflegen. Pizza 3 Frommages und Pizza Royal, dazu ein gepflegtes Tröpfchen Saint-Émilion – Grand Moment Cuvée d’exception 2019 – noch jung, aber macht Freude!
Bénodet nach Nantes, 22. Juli 2022
Die Woche in Bénodet ist wirklich sehr schnell vorübergezogen… ein gutes Zeichen, denn es hat uns wirklich sehr sehr gut gefallen. Da hat einfach alles gepasst, vom Meer, dem Platz, der Restaurants und Take-Aways über die Sanitären Anlagen bis hin zum Preis! Einfach nur toll und unbedingt empfehlenswert. Nachdem wir ziemlich zeitig gepackt hatten und unser Morgenessen aus zwei Croissants bestand, musste noch das #HANDSTAND Foto gemacht werden – erst dann konnten wir etwas nach 11.00 Uhr den Platz verlassen und uns in Richtung Nantes verschieben. Die erste Gelegenheit für eine Tankfüllung konnten wir zeitig erledigen und war unter 2 Euro – vielen Dank an Frankreich an dieser Stelle.
Unterwegs machten wir einen kleinen Abstecher nach Quiberon – also nicht wirklich auf die Insel selber, aber kurz davor… Auf Empfehlung von «Lukas Schön» soll dort ein wunderschöner Strand sein, was wir durchaus genau so bestätigen können. Wellenreiter versuchten sich mit ihren Boards und hatten unterschiedlich viel Erfolg – würde mich durchaus reizen, auch mal zu probieren… Schön war vor allem, dass der Strand nicht überlaufen war und wir Ferox und Brandy mal durchstarten lassen konnten.
Zurück auf der Strasse gelangten wir völlig entspannt nach Nantes. Dank der Baustelle kam das Navi etwas ins Schleudern, aber am Ende trafen wir wie geplant gegen 16.00 Uhr auf dem Camping Platz ein. Alle Formalitäten geklärt und endlich mal WLAN for free… unser Datenguthaben hat sich schon etwas geschmälert in Bénodet…
Bevor wir uns jedoch auf dem Camping installierten, wollten wir noch etwas «shoppen» gehen, damit wir uns weiterhin kulinarisch auf hohem Niveau halten können. Erstmal Richtung City – Fehlentscheid! Also wieder retour und dank GoogleMaps dann bei einem tollen Centre Commercial «Leclerc» angekommen – natürlich etwas ausserhalb dieser Gross-Stadt. Innerhalb dieser Mall hat es natürlich «meine» lieblingsläden, doch dafür hatten wir (noch) keine Zeit. Das werden wir vor unserer Abreise noch nachholen… Die vierbeiner haben wir für 45 Minuten im WoMo alleine gelassen und sie mit Dauerwerbefernsehen unterhalten.
Der Einkauf bescherte uns etwas Wein, einen Ricard, einen Porto-Cruz, dazu Salat, Gemüse, etwas Fleisch, Lachs und Kabeljau, Haushaltspapier und Oliven. Dann gings zurück und wir haben unseren Platz im Camping bezogen. Erst waren wir etwas «schockiert» über den Platz, aber unterdessen hat sich unsere Meinung geändert – es hätte nicht besser sein können. Gleich bei den Saniären Anlagen, ziemlich ruhig mit Bäumen, welche nicht «harzen» und Platz genug für 1 bis 2 Übernachtungen gibt. Strom und Wasser gleich auf Platz, natürlichen Schatten durch die Bäume und wenn die Engländer nicht gerade mit den ferngesteuerten Autos vor der Nase rumkurven, ein echt toller Platz.
Zum Apéro sehr leckere Crevetten und Oliven mit einem Chardonnay, danach pikante Salami-Grillwürste, Kopfsalat und alles noch getoppt mit einer Gemüseschale mit Champignons, Peperoni, Zucchetti, Karotten und Zwiebeln. Dazu gab es noch den Rest vom Rotwein von gestern – schön ist es auf der Welt zu sein, tralalallaa
Nantes, 23. Juli 2022
Heute Morgen machten wir uns auf den Weg ins Stadtzentrum, um die Stadt etwas zu sehen. Hierfür mussten wir erst mal etwas über 3 Kilometer laufen, wobei wir auch die ersten Eindrücke sammelten – vorbei an den Universitätsgebäuden gelangten wir an den Fluss «Erdre», wo wir dann über die Brücke auf die «L’île de Versailles» gelangten. Sehr schöne japanische Pflanzen, Bäume und Tiere (französische…) gibt es hier zu bestaunen und zu geniessen. Weiter führte uns der Weg an der Kathedrale von Nantes, welche aber vorübergehend geschlossen ist – so gab es eben nur den äussern Eindruck, den wir mitnehmen konnten. Weiter gings dann ins Herz von Nantes, vorbei an unzähligen Kaffees, Bars, Restaurants und diversen Einkaufsläden.
Auf der Allée Brancas haben wir uns was vom Thailänder gegönnt und die Hunde konnten sich mal etwas ausruhen im Schatten der Bäume. Weiter gings dann an die Loire und wieder hinauf zum «Mirroir d’Eau» – einer grossen «Plattform», welche mit etwa 5 Zentimeter Wasser besetzt ist. Etwas weiter betrachteten wir dann das «Chateau des Ducs de Bretagne» – auch hier hat uns die Aussenansicht gereicht. Auf der östlichen Seite von Nantes besuchten wir dann noch den «Jardin des Plantes«. Sehr hübsch gestalteter und auch grosser Garten voller Pflanzen, Kräuter und Tiere. Hier ist auch eine Statue von Jules Vernes zu betrachten. Auf dem Rückweg sind wir dann noch an der Église Saint-Clément vorbei, wo ich ganz kurz reinschaute und zwei Bilder gemacht habe.
Unterdessen sind wir auf dem Platz zurück und haben doch 11 Kilometer hingelegt. Grundsätzlich hat Nantes viele schöne Plätze zu bieten und wir würden jederzeit für eine oder zwei Nächte hierher zurückkommen. Zum Abendessen gabs «etwas» vom Rind gespickt mit diversen Salaten und einem sehr ansprechenden Chateau Citran – den würd ich kaufen…!
Nantes nach Châtelaillon-Plage, 24. Juli 2022
Nach einem ausgiebigen Spaziergang in den Wäldern von Nantes gings weiter nach Châtelaillon-Plage, ganz in der Nähe von La Rochelle. Die Autofahrt war wiederum sehr angenehm und wie es der Sonntag mit sich bringt eben auch ohne LKWs.
Am Camping Port-Punay angekommen wurden wir auf unsere Stellplatz geführt. Ein super Platz mit Bäumen, Sand, Wasser und Strom auf Platz. Wir haben uns schnell eingerichtet und starteten mit ersten Erkundigungen in Richtung Strand – viele romantische Restaurants, Austern und Moules zum Mitnehmen, Bars… ein ganz schöne Strandpromenade, aber hier dürfen die Hunde leider nicht an den Strand mitgeführt werden.
Nach etwas snacken gings ans Abendessen – Lachs und Kabeljau vom Grill mit Avocado und grünem Salat – einfache und sehr feine Kost! Dazu einen Chardonnay aus dem Gebiet Val de Loire «360° Loire» – für 4 Euro eine schöne Überraschung!
Die Nacht war schon ziemlich heiss… in etwa die heisseste bisher… irgendwann kam dann etwas frischere und freuchte Luft, so dass am Morgen um 05.00 Uhr wir dann richtig gut geschlafen haben…
Châtelaillon-Plage, 25. Juli 2022
Der Vormittag ist sehr bedeckt und zwischendurch fällt ganz feiner Nieselregen – ab Nachmittag soll es dann besser und wieder sonnig werden.
Ein ausgedehnter Spaziergang ins Centre Ville hat uns den Ferienort etwas näher gebracht. Eine lange und sehr schöne Strandpromenade, eine ansprechende Einkaufsmeile, eine Markthalle und sogar einen kleinen Luna-Park für kleine bieten sich an. Auf dem Rückweg bei Sonnenschein besorgten wir uns noch Spaghetti – heute soll der Grill mal Pause bekommen… oder doch nicht? Denise beschloss, die Sauce mit Gemüse anzureichern – die integrierte Pfanne vom Grill hat seinen ersten Dienst bekommen und die Spaghetti durften auch gleich dazu… grillierte Spaghetti! Lecker war’s! Dazu gabs mal eine Flasche Rotwein aus dem Médoc – Princesses D’Hanteillan 2017
Am Abend haben wir uns eine Überblick des gesamten Campings gemacht und sind alle Plätze anschauen gegangen. Auffallend war, dass die Bäume alles eine vernünftige Grösse haben und keine harzende Bäume stehen.
Châtelaillon-Plage, 26./27. Juli 2022
Ein Besuch im Stadtzentrum stand auf der Agenda – es ist Markt! Und was für einer – sehr gross über beinahe die ganze Hauptstrasse und in die Seitengassen rein. Viel gesehen und trotzdem nur mit Gemüse und frittierten Shrimps in den Taschen auf den Rückweg gegangen.
Den Rest des Tages haben wir uns einfach nur erholt, etwas gelesen, gesonnt und gebadet. Einfach herrlich, mal fast nix zu tun! Zum Abendessen schlemmten wir eine Gemüsepfanne (Zucchetti, Peperoni (geschält!), Kartoffeln und Rüebli) mit einem Trutenschnitzel und einem weltklasse Tomatensalat… und einen wunderbaren Médoc Chateau Tour Prignac!
Am Mittwoch spazierten wir mal in die entgegen gesetzte Richtung und wieder war Ebbe… leider nahm unser Lauf dann ein abruptes Ende – Baustelle und ein Umweg in die falsche Richtung zwingten uns dazu, den Rückweg anzugehen. Unterwegs an diversen herzigen Restaurants mit Moules und Austern, Crevetten und Langusten vorbeigekommen, sind wir am Ende noch bei einem «Hersteller» vorbei gekommen und konnten die Ernte von Moules mitverfolgen und wie diese gewaschen und aussortiert werden – und so konnten wir gaaanz frische Moules für kein Geld kaufen.
Den Rest des Tages? Etwas waschen, lesen, sonnen, baden, trinken, geniessen, erholen, abwaschen, putzen, träumen, power-nappen… am Abend Spätzli mit Poulet und Gurkensalat, dazu ein Tropfen Saint-Emilion Léo by Léo – hat gefallen und geschmeckt!
Châtelaillon-Plage, 28.- 30. Juli 2022
Die Zeit verfliegt wie im Nu und wir haben die Zeit intenisv genossen. Am Donnerstag machten wir uns mit dem WoMo auf den Weg zu einem grossen Einkaufszentrum. Die Einkaufsmöglichkeiten hier waren sehr bescheiden und relativ teuer und so konnten wir immerhin noch den einen oder anderen Fashion-Store besuchen. Viel haben wir nicht gefunden, aber doch mehr als nix. Auch unser Lieblingswasser in Frankreich (Badoit) konnten wir endlich in rauhen Mengen einkaufen.
Am Freitag war nochmals Markt, welchen wir dieses Mal ohne die vierbeiner besuchten und uns für den Weg 2 Velos mieteten. Wird wohl eine der nächsten Überlegungen / Investitionen sein, welche wir tätigen werden, um noch etwas mobiler auf unseren Reisen zu sein.
Der Samstag ist auch schon vorangeschritten und die ersten groben Aufräumarbeiten sind getan – auch die Bettanzüge sind gewaschen, so dass wir die geplanten Wochenenden in der Schweiz gleich starten können. Heute Abend wird es noch etwas Fisch geben – Morgen Vormittag gehts dann los Richtung Auxerre, wo wir einen Zwischenstopp vor der Heimreise antreten.
Kurz nach der Abreise machten wir noch einen Stopp im Carrefour und füllten den Tank und machten letzten Besorgungen. Die Reise am Sonntag ist eigentlich immer sehr angenehm, da es keine LKWs hat. Die Staumeldungen haben uns nahezu nicht betroffen, da wir in Richtung Paris unterwegs waren – Richtung Süden war es kein Zuckerschlecken, Frankreich im Ferienstart…
In Meung-Sur-Loire haben wir dann nochmals einen Stopp gemacht und den Tank im Hyper-U gefüllt – dann gings via Orléans, Montargis direkt nach Gurgy an der Yonne. Hier haben wir unseren letzten Abend in Frankreich, bevor es dann am 1. August 2022 nach Hause geht.
Der Platz am Hafen (Escale de Gurgy, Rue du Halage) ist ein wunderbarer und sehr ruhiger Fleck direkt an der Yonne, welche in die Seine mündet. Das Abendessen haben wir dann beim Pizza-Service telefonisch bestellt – eine dritte Pizza haben wir dazu kostenlos erhalten, die wir dann am 1. August nochmals zu Hause wärmten. Dazu die letzte Flasche Rotwein «Chateau Les Petites Ranga«, Montagne Saint-Emilion 2019…
Wir werden den Platz wieder besuchen, wenn wir in diese Richtung gehen – Auxerre und selbst Gurgy haben einiges zu bieten…
Gurgy nach Niederhasli, 01. August 2022
Die Rückfahrt war sehr angenehm und verlief total unspannend – Tempomat auf 115 und durchfahren. Zu Hause angekommen und unsere Töchter nach wunderbaren Ferien wiedermal umarmen können – und morgen gibts Familien-Abendessen, dann gibts auch eine Umarmung für Robin…
Leider haben nicht alles Blumen den harten Sommer überlebt – einerseits wegen viel Sonne und andererseits wegen mangeldem Wassergiessen… Yara arbeitet noch daran…
Ein Wochenende steht vor der Tür, welches wir mit Freunden in Flaach verbringen werden. Marco und Andrea werden in ihrem Landi die zwei Nächte verbringen, gemeinsam mit ihrem Whippet. Die Anreise wäre ja grundsätzlich kurz gewesen, aber vor Eglisau war ein Auto in den Graben abgeflogen und es staute bereits am Ende der Autobahn bei Bülach… so waren wir etwas über eine Stunde unterwegs, bevor wir beim Camping einchecken konnten.
Flaach, 01. Juli 2022
Angekommen, wurden wir gleich an unsere beiden Plätze geführt: Nummer 130 und 131! Wenige Bäume und viel Platz, frischer Rollrasen und Wasser, Strom und Grauwasserabfluss gleich auf Platz… schööön! Hier sollten wir keine Satelliten-Probleme haben! WoMo ausräumen, Sonnenstoren raus und den Hundezaun aufstellen – nach getaner Arbeit wurden wir informiert, dass der Hundezaun nicht erlaubt sei: «Einzäunverbot» gemäss Reglement… Wir fragten nach der Chefin, mit welcher wir einen freundlichen Dialog führten. Scheinbar arbeiten alle TCS Plätze mit dem gleichen Reglement – nur in der Ausführung wird es unterschiedlich gehandhabt. So konnten wir in Solothurn wie auch in Genf den Zaun aufstellen… nun denn, Kröte geschluckt und den Zaun wieder abgebaut, leicht fluchend und frustriert.
Mit einem Glas Prosecco, etwas Chips und Sonne spühlten wir dann final das Thema Hundezaun runter. Brandy und Ferox sind nun angeleint, haben 10 Meter Reichweite und verdankenswerterweise steht ein Baum perfekt, um die Leine dort anzubringen. Später hat uns die Platz-Chefin nochmals besucht mit einer gekühlten Flasche Weisswein – was für eine freundliche Geste! Bravo!
Gegen 18.00 Uhr ist dann Dio mit seinem Land-Rover gekommen. Nach 15 Minuten war alles aufgestellt und installiert. Mit Amelie waren es dann drei Hunde – alle am Baum angeleint… An der Abendsonne noch den Apéro mit Crevetten, Chips und Artischocken genossen, bevor wir dann den Grill für den Lachs starteten. Etwas Reis vorbereitet, die Avocado geschnitten, gewürzt und mit Balsamico verfeinert… Lachs gegrillt, Weisswein kalt gestellt und dann geschlemmt und genossen.
Direkt vom Firmenfest stiess dann Andrea gegen 22.45 Uhr noch dazu und auch Platz 131 war nun komplett. Nach viel Gesprächsstoff in verschiedenen Themen kam die Gute-Nacht-Zeit, denn in der Zwischenzeit hat es auch merklich abgekühlt… sogar sooooo stark, dass unsere Heizung dezent zum Einsatz kam.
Flaach, 2. Juli 2022
Gegen 08.15 Uhr war es Zeit in die Senkrechte zu kommen. Wenige Wolken zierten den blauen Himmel und gestartet sind wir mit einem kurzen Spaziergang, vorbei an der Rollrasen-Kultur-Anlage. Am liebsten hätten wir natürlich die Hunde eine Runde darauf springen gelassen, aber wir wissen uns ja zu benehmen…
Das Morgenessen stand an… es war sehr reichhaltig! Rührei, angereichert mit Crème-Fraiche und Peperoni, Brot, Zopf, Gipfeli, Honig und Käse. Die Kaffeemaschine lief ebenfalls auf Hochtouren und auch die letzten Wolken sind verflogen. Als nächstes stand der etwas grössere Spaziergang auf der Agenda. Start in Richtung Tössegg dem Rhein entlang, meist im angenehm kühlen Wald. Nach etwas mehr als einer Stunde sind wir in der Tössegg angekommen und gönnten uns eine kleine flüssige Stärkung im Restaurant.
Den Rückweg haben wir auf dem Wasser gemacht – wir haben die Gratis-Fahrt von der Tössegg nach Rüdlingen leider nicht an der Sonne machen können. Zu heiss war der Boden für die Hunde. So haben wir die kurze Reise eben drinnen genossen – auch das hat Freude bereitet. Danach gings vom Boots-Steg wieder zurück auf den Camping – Zeit zum chillen, schwatzen und lesen. Die Sonne hat dermassen aufgeheizt, dass Denise und ich schon kurz darauf das kühle Nass aufsuchten und den Rhein besuchten. Das war eine echt fantastische Abkühlung!
Zur Vorbereitung des Apéros hat Dio seinen letzten Gewürztraminer der Elsass-Reise gesponsert – vom Dopf aus Riquewihr, Jahrgang 2015! Dann trumpfte Dio mit seinem «kleinen» Apéro auf… Eine riesiege Auswahl an unterschiedlichen Spezialitäten, dazu ein Glas «Grüner Veltliner» aus Österreich! La vita e bella…!! Im Anschluss wurden wir eingeführt in das für uns unbekannte Spiel «head-shit» – ein etwas kontextfreier Name, aber das Spiel macht echt grossen Spass!
Nach etwas chillen und geniessen, spielen, schwatzen, lesen und spazieren, machten wir uns – dank des bescheidenen Apéros – gegen 21.00 Uhr an unser Late-Night Dinner. Den Grill mal einheizen, Baby-Lattich mit Cherry-Tomaten und Cashew-Kernen vorbereiten, tolles, klein geschnippseltes Gemüse und eine Auswahl an Crazy-Bastard Saucen, dazu eine Flasche «le petit caboche» aus der Region Cotes du Rhone. Erst mal das Gemüse auf den Grill – dann folgte etwas Schweizer Poulet, Schüblig, Chili-Schweinswurst und Kalbsbratwurst… ja, wir haben es uns gut gehen lassen und dabei jeden Bissen genossen! Vor lauter Genuss haben wir es aber leider versäumt, dies foto-dokumentarisch festzuhalten…
So haben wir noch bis zu später Stunde etwas Head-Shit weitergespielt und dabei immer wiedermal kleine Theaterstücke auf dem Campingplatz verfolgen können. Unter anderem gab es Fussgänger mit Schlagseite oder auch die Gruppe von jungen Frauen (Polterabend…?) hatte immer mal wieder was zu bieten… doch irgendwann war es an der Zeit sich zu verabschieden…
Flaach, 3. Juli 2022
Ein wunderbarer Morgen mit viel Sonnenschein machten den Start in den Tag ganz einfach. Dass es ein heisser Tag werden wird, wurde uns schon sehr bald klar… Dio war schon zu früher Stunde mit Amelie unterwegs, so dass wir zwei Langschläfer eine kurze Runde mit Ferox & Brandy alleine machten. Unterwegs nutzten wir im Schatten eines grossen Baumes die Gelegenheit, das Fell der beiden Kaltschnäuzer zu striegeln in der Hoffnung, dass etwas weniger Haare dann im WoMo hinterbleiben werden. Den Abwasch vom Vorabend haben Andrea & Dio übernommen und den Frühstückstisch bereits gedeckt – vielen Dank! Gemeinsam habe wir dann ein tolles Frühstück genossen und eine Marmelade verzehrt, die einfach nur WOW war – Fine Food Zitronencrème!
Bald war es Zeit für eine Schwimmeinlage im Rhein, die erfrischender nicht hätte sein können. Gegenüber dem Vortag war das Wasser merklich wärmer. Dazwischen gabs immer wiedermal Gelegenheit zu lesen, zu schwatzen, spielen und zu chillen. Glücklicherweise konnten wir den Late-Check-Out noch buchen, so dass wir erst um 18.00 Uhr den Platz verlassen mussten.
Am Nachmittag gab es dann noch Besuch von Sarina & Vanessa, die ebenfalls das kühle Nass aufsuchen wollten bei diesen heissen Temperaturen. Weil es mich einfach reizte, habe ich beim zweiten Schwimm-Durchgang den Rhein überquert, rüber zum Strand auf der Seite von Rüdlingen. Ja, es war anstrengend und kurzzeitig hatte ich die Befürchtung, zu weit nach unten getrieben zu werden… Ausser Puste habe ich es jedenfalls doch noch geschafft, am richtigen Ort rauszukommen – der Rückweg war dann ein Einfaches.
Gegen 16.00 Uhr haben wir dann ganz langsam damit gestartet, den Platz aufzuräumen, die Fahrzeuge zu beladen und das runtergetropfte Harz zu entfernen. Internet hat empfohlen, mit heissem Seifenwasser die Tropfen weg zu streichen und dann mit sehr heissem Wasser abzuspühlen. Hat tatsächlich mehrheitlich funktioniert! Etwas zeitiger waren Dio & Andrea fertig, die sich dann nach 17.00 Uhr auf den Heimweg machten. Unsere Abfahrt war um 18.05 Uhr – eine gemütliche Heimfahrt mit einem Abstecher in Dielsdorf an die Wasch-Station. Wir wollten die Scheiben noch komplett Harzfrei bekommen und das Dach ebenfalls reinigen. Denise hatte vollen Einsatz gezeigt!
Nachtrag im Kontext zum Baumharz… unterdessen sind wir eingedeckt mit dem Harzentferner von Sonax – damit war es ein Einfaches, die Harzflecken von der Carosserie und vom Solar-Panel zu entfernen. Für den Bereich der Akryl-Fenster auf dem Dach werden wir uns was anderes überlegen müssen.
Das Pfingstwochenende steht vor der Tür – YES! Nach eine gefühlten Ewigkeit ist es endlich wieder soweit, dass wir mit unserem WoMo auf Tour gehen. Heute Abend geht’s also los nach Lindau und Erinnerungen an den letzten Herbst werden wach! Der Tank ist nicht wirklich voll und wir werden sehen, ob es in Deutschland dann am Montag vor unserer Rückfahrt einen interessanten Spritpreis gibt… Das WoMo jedenfalls ist seit gestern abend gepackt und nach Feierabend können wir gleich starten.
Lindau, 03. Juni 2022
Die Reise verlief ganz gemütlich. Wie so oft im Radio gehört, hatten wir etwas langsames Vorwärtskommen zwischen Effretikon und Oberwinterthur und dann nochmals in St. Gallen. Aber hei, wenn Du im WoMo sitzt, bist Du in den Ferien, ganz stressfrei… Auf der Seite von Österreich wollten wir wie gewohnt einen Pickerl lösen, doch an der Tankstelle meinten diese nur, dass dieser «abgeschafft» wurde… tolle Neuigkeiten! Kurz vor 20:00 Uhr sind wir angekommen und konnten uns noch an der Reception anmelden und unseren Platz entgegen nehmen. Den Platz hatten wir schnell gefunden, die direkten Nachbarn haben zwei wunderschöne Motorräder, einen Kastenwagen mit Anhänger und ein Vorzelt… Wow! Und beide Ü-50… Wer schon Berichte gelesen hat, der weiss Bescheid… Bäume und SAT-Anlage vertragen sich nun mal nicht wirklich gut… Nach zwei Varianten, wie wir das WoMo platzieren sollen, war es dann Variante 3, die wir umsetzten… wie sich herausstellen sollte, war der Empfang leider auch so nicht berauschend – von schlecht bis gar kein Bild/Ton.
Jedenfalls haben wir uns irgendwann mal so platziert, dass es mehr oder minder passte. Natürlich hätten wir am liebsten einen anderen Platz, aber das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben. Den Hundezaun konnten wir leider nicht aufstellen, der Boden mit seinen Baumwurzeln empfängt leider schon die Heringe sehr abweisend… Mit eine Glas Weisswein gönnten wir uns mit Ferox und Brandy einen Blick am Bodensee-Strand… sehr beeindruckend! Die Zeit ist unterdessen weit fortgeschritten und so versäuberten wir die 4-Beiner noch schnell, ehe wir dann im WoMo unser spätes Abendessen genossen – tolle und rassige Lasagne, etwas Nüssli-Salat mit Granat-Apfel und einem excellenten Wein aus dem Bordeaux (Grande Arche 2016, Saint Emilion).
Während ich hier so schreibe, haben sich Brandy und Denise zusammen gekuschelt und beide schlafen schon eine Weile… Ferox hält die Stellung mit mir, aber nun ist es auch Zeit für uns – etwas Zahnhygiene und danach zzzz…
Lindau, 4. Juni 2022
Am frühen Morgen weckten uns ganz sanft grosse Regentropfen einer Gewitterfront, die wohl nicht weit von uns weg war – was für ein schönes Erwachen. So starteten wir mit einem sehr kleinen Lauf mit den 4-Beinern und machten uns dann an das Morgenessen. Frischback-Gipfeli, Brot, Butter, Honig und Konfitüre standen auf dem Programm. Ergänzen wollten wir das Frühstück um ein 3-Minuten-Ei… leider wollte der Gasherd aber nicht mitspielen…! Tja, alles nochmals geprüft und für gut befunden, aber leider im Endergebnis noch immer erfolglos… was tun? Mal die Gasflasche abschrauben? Ein Versuch ist es Wert – und tatsächlich, Flasche einmal entkoppelt und angeschlossen, hats geklappt mit dem Gas und so konnten wir auch das 3-Minuten-Ei etwas später kredenzen.
Nach dem Abwasch machten wir uns bereit für den Spaziergang nach Lindau in die Altstadt. Den Weg kannten wir bereits gut aus unserem Aufenthalt im Herbst 2021. Die Strecke verläuft total im Grünen, meist direkt am Bodensee. Immer wieder gibt es Gelegenheiten, den «Strand» vom Bodensee zu begehen, die Füsse zu baden und die Hunde zu tränken.
In Lindau angekommen, vorbei am Casino – hier fand gerade eine Hochzeit statt – flanierten wir durch die Altstadt an vielen Café’s und unzähligen Boutiquen vorbei. Auch wir hatten etwas Durst und sind förmlich an ein kleines Café in einem Torbogen mit super bequemen Sessel und Platz für Ferox und Brandy herangelaufen.
Gestärkt machten wir uns etwas später auf den Heimweg und studierten bei der Gelegenheit auch die See-Rundfahrten. Vielleicht bietet sich eine Gelegenheit am Sonntag oder allenfalls am Montag – wir bleiben spontan. Auf dem Rückweg haben wir noch eine schöne, alte Dampflokomotive erspäht.
Am späteren Nachmittag sind wir dann wieder auf dem Camping angekommen und haben den Apéro vorbereitet und unsere 4-Beiner mit einem Knochen verwöhnt. Nach einer kurzen, erfrischenden Dusche gings dann mit unserem Tischchlein, den 2 Stühlen und dem Apéro nach vorne an den Bodensee. Nachdem wir alles aufgestellt hatten holten wir noch Brandy & Ferox dazu und machten es uns richtig bequem. Die letzten Sonnenstrahlen geniessen bei wunderbarer Live-Musik… schöner kann es nicht sein!
Nun denn, durch die Handstand-Inspiration von C.B. aus G. wird der Beitrag künstlich etwas in die Länge gezogen… was sein muss, muss sein!
Wir mussten dann irgendwann (20:45 Uhr) zurück zum WoMo – schliesslich hatten wir unser Abendessen noch gar nicht eingenommen. Für heute stand Pouletbrüstli vom Grill mit Linsen-, Randen-, Nüssli-Salat und ein paar Kidney-Bohnen für die Verdauung… Dazu kredenzten wir eine Flasche Rotwein – 5 Finques… ein toller Wein und sehr empfehlenswert! Nebst dem Wein haben wir aber auch «Crazy Bastard Sauce» probiert – vielen Dank und S. und R. F. aus N. – welche in unterschiedliche Schärfe-Kategorien eingeteilt sind. In der höchsten Stufe also definitiv scharf – aber geil! Zu später Stunde noch ein kleiner Spaziergang mit Brandy & Ferox – dann doch schon sehr müde ins Bett… zzzzz….
Lindau, 5. Juni 2022
Ein sonniger Morgen erwartete uns nach einer ruhigen und wunderbaren Nacht und nach der morgendliche Routine haben wir unser Frühstück genossen. Ein Blick auf den Regenradar reichte aus, so dass wir beschlossen, einen sehr ruhigen und abenteuerfreien Tag zu verbringen – das erste Gewitter war mit 14.00 Uhr veranschlagt. So machten wir also lediglich einen kleinen Spaziergang mit Fotoshooting am Bodensee. Auf dem Rückweg mussten Brandy & Ferox noch gekämmt werden. Die Haare habe ich eingepackt und werde diese im Motorraum anbringen, damit sich kein Marder mehr bei uns verirrt. Mal schauen, ob es hilft…
So haben wir den ganzen Camping-Platz mal inspiziert und uns die besten Platznummern notiert. Wir werden den Park-Camping Lindau auf jeden Fall wieder besuchen und können so sicherstellen, dass wir einerseits SAT Empfang haben und andernseits auch den Hundezaun ohne Probleme aufstellen können. Es sind doch einige sehr gute Plätze, die unsere Wünsche erfüllen.
Um 14:20 Uhr wurde es ziemlich dunkel und um 14:30 erreichte uns die Gewitterfront aus der Schweiz. Nicht alle waren darauf vorbereitet, wir aber schon. Marquise eingefahren, Stühle eingepackt, Schuhe unter das WoMo und den Grill in die windfreie Zone verschoben.
Tja, gemütlich im WoMo, wenn ein Unwetter aufzieht… den Apéro etwas vorgezogen, gelesen, gesurft, geschrieben… um 17.00 war der Spuk vorbei und wieder alles installiert – Marquise raus, Sessel aufgestellt, Tisch abgetrocknet und Grill installiert.
Unterdessen haben wir geklärt, bis wann wir am Montag bleiben können… leider müssen wir bereits um 11.30 Uhr den Platz verlassen und somit unterwegs einen spontanen Halt machen, sollte das Wetter passen.
Für unser Abendessen galt es, den Grill mit Gas zu versorgen für ein paar Würste und Maiskolben. Dazu gab es einen tollen Wein aus der Toskana – den «Le Ballerine» – gekauft bei Divinare! Die Abendsonne wollte nicht wirklich nochmals aufwärmen, weshalb wir im WoMo drin gegessen haben. Für einen schönen Sonnenuntergang am See war die Sonne dann nochmals versöhnlich.
Erste Aufräum-Arbeiten haben wir bereits hinter uns gebracht – Grill geputzt und eingepackt, ebenso Stühle und Tisch. Morgen also nur noch unser Geschirr, Bodenmatte und die Marquise. Zeit noch etwas zu chillen, bevor es dann ins Land der Träume geht…..
Lindau, 6. Juni 2022
Tja, ein letztes Mal mit den Hundis spazieren gehen… danach Kaffee und Gipfeli und letzte Aufräumarbeiten… und schon ist es 11.30 Uhr und wir sind bereit für die Rückreise. Die Benzinpreise – ja, tatsächlich ein aktuelles Thema… Die Fahrt führte uns nach Lochau, wo wir für € 1.94 pro Liter tanken konnten. Das ist immerhin ein Delta von 40 Rappen pro Liter. Und man soll es nicht glauben, aber nachdem wir von der Tankstelle weg gefahren sind, kam ein Aufschlag auf € 1.99… Glück gehabt!
Nach der Grenze machten wir einen spontanen Halt in Altenrhein, parkierten unser WoMo und machten einen kleinen Spaziergang im Naturschutzgebiet. Am Ende haben wir ein hübsches Bänklein gefunden mit Weitsicht am Bodensee, ganz nah beim Bootshafen… ein fantastisches Plätzchen für einen Apéro! Ein toller Abschluss unseres verlängerten Wochenendes – ganz gemütlich und ohne Stau machten wir in Rümlang noch einen kurzen Stopp und führten das WoMo durch die Waschstrasse bei Larag – können wir nur empfehlen!
Das Osterwochenende steht vor der Tür und wir haben bereits vorgängig das WoMo Reisefertig gemacht, so dass wir um 18.30 Uhr die Reise starten konnten. Erstes Etappenziel ist Payerne, wo wir die erste Übernachtung geplant haben, bevor es dann am Karfreitag nach Vésenaz für 3 Übernachtungen geht.
Payerne, 14. April 2022
Die Reise war unspektakulär und sehr ruhig, aber doch etwas länger als gedacht – leider hat ein Auto am Ende vom Baregg gebrannt, weshalb wir rund 45 Minuten Zeit einbüssten. Aber wir hatten ja keine Eile und um 21.30 Uhr stand das WoMo auf dem Platz bei der «Salle des Fetes» und wir machten einen kleinen Spaziergang mit Ferox & Brandy.
Ein Apéro gehört nun mal zu unserer Tradition und so haben wir etwas Prosecco, Chips, Oliven und Rosmarin-Pizza-Cracker genossen… Dazu läuft der Playoff Halbfinal HCD – EVZ und der Ausgleich 20 Sekunden vor Partie-Ende hat etwas weh getan… aber noch schlimmer war es, als es nach 50 Sekunden in der Nachspielzeit für den HCD vorbei war.
Zum Abendessen etwas gesundes: Spargeln-Tomaten-Broccoli-Feta Salat, was für ein Gaumenschmaus… mehr gibts aus Payerne nicht zu berichten, Zeit für kulturelles hatten wir keine und wir sind unserem Basisziel Vésenaz schon sehr nah, so dass wir den ganzen Karfreitag geniessen können.
Die Sonne begrüsst uns in den Karfreitag und wir haben unsere sieben Sachen ziemlich schnell zusammengeräumt. Wasser aufgefüllt, Stromzufuhr abgebaut, Grauwasser erntleert und los gings zur Tankstelle – ordentliche CHF 2.15 / Liter… danach auf die Autobahn nach Genf. Leider immer wieder etwas stockender Verkehr, aber um 12.45 Uhr waren wir dann in Vésenaz angekommen.
Genève-Vésenaz, 15. April 2022
Die Reception war logischerweise geschlossen, weshalb wir uns mit den Hunden einen ersten Erkundungs-Spaziergang gönnten. Leider hat es keine Seepromenade, weil es viele Private gibt, welche Ihren eigenen Bootsanlegeplatz für sich beanspruchen. Traumhafte Villen mit unglaublich viel Umschwung und eben – eigener Bootsanlegestelle.
Um 13.30 checkten wir dann ein auf unserem Stellplatz Nummer 206. Wir hatten nach dem ersten Anlauf leider keinen SAT-Empfang, also rückten wir zirka 1 Meter weiter nach hinten. Das hat leider nicht gereicht, den Empfang am Baum vorbei zu schleusen… also, das ganz Auto noch 1 Meter mehr in die Platzmitte – doch auch das sollte nicht reichen… Tja, also das ganze Auto auf die gegenüberliegende Seite parkieren und kehren – Hurra, der Empfang ist gesichert! Die Nachbarschaft hat sich amüsiert… Dann haben wir uns eingerichtet – aufgebockt, Hundezaun aufgestellt, Bodenmatte fixiert, Storen rausgefahren, Tisch und Stühle geordnet und dann – guess what – Apéro… den haben wir uns mehr als verdient! Etwas chillen, das Seeufer besuchen, Sonne tanken und einfach nur geniessen!
Etwas Körperhygiene – diese Abteilung ist auf dem Camping ganz ordentlich, einfach etwas eng… jammern auf hohem Niveau… Der Abend bricht herein und die Sonne neigt sich… Höchste Zeit also, unser Abendessen zu machen. Wie «es» sich gehört, gibts heute Fisch, genauer einen Lachs. Das Wetter passt super, um den Grill einzuweihen. Ein wirklich cooler Grill mit Direktanschluss, der Cadac Grillo Chef 2 BBQ, gekauft bei www.campingprodukte.ch Etwas Foodporn muss bei uns immer Platz haben… gegrillter Lachs mit Avocado, Linsenchips, Salat und einem Glas Lugana, eine unbezahlbare Aussicht auf den See und die letzten Sonnenstrahlen – einfach ein unvergesslicher Moment. Am See noch etwas flaniert und «rüber» in die Stadt Genf geschaut – einfach nur schön…
Genève-Vésenaz, 16. April 2022
Morgensonne um 09.00 und eine leichte Brise machten den Morgen zum Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück im freien bei Sonnenschein freuten wir uns auf einen Besuch in Genf. Mit etwas Rückenwind gings von Vésenaz-Stadt runter zur Seepromenade. Ein schöner Spaziergang dem Genfersee entlang mit Eindrücken von vielen grossen Villen mit unanständig viel Umschwung und unverschämter Aussicht auf den wunderschönen See. Vorbei am See bis rein in die Stadt, wo der Wind dann merklich abgenommen hat. Die Stadt als solches hat uns nicht umgehauen. Fairerweise müssen wir anmerken, dass wir gänzlich unvorbereitet waren. Die «Bahnhofstrasse von Genf» hat uns dann aber doch noch gut gefallen und der wunderschöne Park ebenfalls. Auf dem Rückweg – man ahnt es schon – hat uns der Wind entgegegen geblasen. Die vielen Surfer haben den Wind sichtlich genossen. In Vésenaz haben wir uns noch ein kleines Dessert für den Abend besorgt und sind dann nach über 20 Kilometer wieder auf unserem Platz angekommen. Ein kleiner Apéro, Sonne tanken, geniessen, ein Powernap und für die Hunde eine Hirnplatte später gings dann los mit den Hygienemassnahmen und langsames Vorbereiten für das Abendessen.
Leider waren wir zu spät für eine erfolgreiche Reservation in einem Restaurant in Yvorne. Gerne wären wir mit dem Schiff dorthin und hätten dabei Filet de perche zu Mittag gegessen… nächstes mal werden wir besser planen…
Kurz vor Sonnenuntergang war der Grill in Betrieb und die Poulet-Brüstli, die Chorizo Würste und die Maiskolben vergnügten sich in dessen Hitze.
Bereits waren der Tomaten-Burrata Salat vorbereitet, die Weingläser mit Deheas La Granja gefüllt, so dass der Gaumenschmaus nicht lange auf sich warten lassen musste. Was für ein Festmahl! Der Dessert war soweit ganz gut und der Nespresso passte hervorragend dazu. Noch etwas «Masked Singer» und dann ab in die Horizontale… Ostersonntag steht morgen vor der Tür!
Genève-Vésenaz, 17. April 2022
Ostersonntag… herrlich gut geschlafen… die Sonne hat uns erwartet, der Wind hat etwas nachgelassen. Das Morgenessen draussen war aber keine Option, dafür war es definitiv noch etwas zu frisch für uns. Frische Gipfeli aus unserem Backofen, dazu etwas Brot, Honig, Butter und Kaffee. Abwasch hatten wir ebenfalls noch erledigt, bevor es dann losging auf unseren ausgedehnten Spaziergang. Erst mal in Richtung Pressy an beeindruckenden Villen – wiedermal… weiter dann nach Le Carre d’Amont bis nach La Pallanterie. Vor Saint-Maurice haben wir dann den Heimweg angetreten und den Kreis geschlossen. Immer wieder sichten wir so süsse Eichhörnchen… und wenn die Hunde es auch erhaschen, dann wirds etwas unruhiger… Wieder auf dem Campingplatz angekommen, haben wir doch ganz ordentliche 9 Kilometer gemeistert und geniessen nun den wirklich schönen Campingplatz. Inspiriert von CB aus G habe ich mich auf eine andere Art von me too eingelassen, weil ich es eine super Idee finde- Herzlichen Dank CB! Was verbirgt sich dahinter? Nichts anderes als #handstand
Der Abend bricht langsam herein und die Vorbereitung für das Abendessen standen auf der Agenda. Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, Gemüse vorbereiten, Rotwein entkorken und den Tisch decken. Vorfreude ist etwas schönes… Gutes Timing mit der Abendsonne – Broccoli, Blumenkohl, Pommes-Frites und ein Rindsfilet vom Grill, ein Glas «the invisible man» von Casa Rojo – perfekter könnte man sich einen schönen Abend nicht vorstellen. Gemütliches ausklingen des Abends, noch ein kleiner Abendspaziergang, etwas Fernsehen und langsam müde werden…
Genève-Vésenaz, 18. April 2022
Der Morgen war erneut sehr sonnig, aber es herrschten doch frische Temperaturen am Ostermontag. Heute ein einfaches Frühstück – Kaffee mit Gipfeli… Während rund um uns herum bereits grosse Aufräumarbeiten und Aufbruchstimmung herrschte, machten wir uns gemächlich daran, das Geschirr zu waschen und das WoMo inwendig zu säubern… wenn ich hier von wir reden, dann war das vor Allem Denise! Kurz vor Mittag machten wir uns auf den letzten ausgiebigen Spaziergang mit Brandy & Ferox. Dieses Mal starteten wir in Richtung St. Maurice und erkundeten das Gebiet rund 2 Stunden respektive 9 Kilometer lang. Unterwegs hatte es verdankenswerterweise einen Brunnen und Ferox & Brandy konnten ihren Durst stillen. Schöne Rapsfelder, Kirsch- und Apfelbäume und natürlich auch Rebstöcke haben wir gesehen. Einen kulurellen Ausflug zur Burgruine Rouelbeau liessen wir uns nicht nehmen und wurden mit einem Konzert von Fröschen begrüsst. Zurück auf dem Campingplatz, welcher sich doch merklich leerte, machten wir es uns nochmals richtig gemütlich. Ein äusserst leckeres Sweet&Sour stärkte uns, bevor wir dann auch langsam unsere Sachen packten. Zwischenzeitlich kamen auch immer wieder neue Besucher auf Platz aus verschiedenen Kantonen und Länder. Um 18.00 Uhr war es dann soweit, dass wir den Campingplatz verliessen und uns auf die Rückreise machten.
Niederhasli, 18. April 2022
Wir kamen gut voran. Die Stadt Genf mit dem Jet d’Eau werden wieder besuchen. Ein kleiner Stau wegen Unfall in Rolles und dann das Verkehrswunder in Oensingen waren die einzigen noralgischen Verkehrspunkte, wo wir ins Stocken kamen. In 3 Stunden war die Reise zu Ende und wir begrüssten unsere Girls zu Hause. WoMo ausladen, Nummernschilder wieder an den Skoda montieren und ab auf den Parkplatz. Wir werden definitiv das Auto einer Aussenreinigung unterziehen müssen…