Seit dem 24. Dezember 2024 steht unser Paradisli bei uns und wird für die kommenden Tage vorbereitet, welche wir in Solothurn verbringen werden. Um zirka 12.30 Uhr starteten wir die Motoren – Denise im Geschäftsauto, ich im Paradisli – und los gings Richtung Solothurn. Ganz gemütlich sollten wir gegen 14.00 Uhr dort ankommen. Ein grosser Stau (Zeitverlust 60 Minuten) zwang uns aber – gerade noch rechtzeitig – bei Oftringen die Bahn zu verlassen und über die Landstrassen zum Ziel zu fahren… Um 14.25 Uhr sind wir dann angekommen und schnappten uns das vorbereitete Couvert.
Solothurn, Donnerstag, 26. Dezember 2024
Platz 99 wurde zugeteilt und eingekreist und wir gingen diesen kurz zu Fuss besichtigen. Ein VW Bus versperrte dort den Zugang auf unseren Platz – da die Wiese nicht befahren werden darf und wir zudem auf dem Couvert das Kreuz für den Platz 128 hatten, machten wir es uns vorderhand auf diesem Platz «gemütlich». Wir werden dann morgen, wenn die Reception wieder besetzt ist, das ganze klären – gilt das Kreuz oder der Kreis oder haben wir die Wahl… wir würden jedenfalls gerne hier bleiben 🙂
Weil die Platzzuteilung noch nicht geklärt ist, haben wir das Zelt nicht aufgestellt und alles steht noch im Paradisli drin. Nach dem morgigen Einkauf werden wir dann den Rest aufstellen und es uns gemütlich einrichten. Ein kurzer Spaziergang mit Brandy & Ferox, danach etwas Spengler-Cup und Pretty Woman… und bald gibts ein einfaches Abendessen… Zeit für die Ernährungsumstellung nach dem 24./25. Dezember 😉
Solothurn, Freitag, 27. Dezember 2024
Frühzeitig aufgestanden, um noch einige Schnäppchen im Migros zu ergattern – ein paar schöne Windlichter, Fenster-Sternchen, Servietten und ein Paar Ski-Handschuhe (Leki) für mich 🙂 Zurück auf Platz regelten wir noch die Platzzuweisung – bleiben können wir (leider) nicht, aber den Platz 153+154 dürfen wir belegen, weil es ein Kiesplatz ist… Also gings gleich los und um 12.15 Uhr standen wir auf dem neuen Platz, mit der Idee, das Zelt aufzustellen… kurz davor kam uns aber in den Sinn, dass uns in Flaach die Luft-Pumpe kaputt ging… ohne Pumpi, kein Zelt. Das Internet hat uns gezeigt, dass wir eine solche bei Bantam in Hindelbank bekommen – der TCS hat leider keine solche Pumpen, was noch bequemer gewesen wäre. Also machte ich mich auf den Weg nach Hindelbank, besorgte eine Pumpe und kehrte 50 Minute wieder auf den Platz zurück.
Denise hatte bereits alles vorbereitet und ausgeladen, so dass wir ganz fix das Zelt montierten, den Teppich «ausrollten» und dann die Schrauben versenkten – zumindest so tief es der Boden zuliess 😉 Danach ein kleiner Spaziergang mit den Hundis und endlich mal was zu essen.. 😉 lecker war es: Etwas Käse und Salami aus Eguisheim, ein Mitbringsel vom letzten Stellplatz!
Am Abend noch etwas chillen und Spengler-Cup schauen, dazu ein fantastischer gemischter Salat – Cherry Tomaten, Thonsalat, Ei und Baby-Lattich und einen guten Schluck Wein, den Diaz Bayo 20. Das Leben ist schön!
Solothurn, Samstag, 28. Dezember 2024
Gut ausgeschlafen suchten wir uns einen Platz an der Sonne – in Solothurn hält sich der Hochnebel so zäh, dass wir in die Höhe fahren mussten. Ort des Geschehens soll Balmberg (beim Seilpark) werden… Tja, und wir waren bei weitem nicht die einzigen, mit dieser Idee 😉 Ein Kinderskilift machte den Ort augenscheinlich zum Mittelpunkt von Solothurn 😀 Viele Spaziergänger, darunter auch wir, machten sich auf den schneebedeckten Wegen auf, die Natur zu geniessen.
Wir wählten eine Route von Komoot, welche etwas mehr als 9 Kilometer mit 300 Höhenmeter betrug… soviel zur Theorie 😉 Wir genossen jedenfalls die Sonne, den Schnee mit unseren perfekten Winterschuhen, super Grip und viel Trockenheit… Das Nebelmeer war sehr imposant und die Weitsicht gigantisch! Die vielen Spaziergänger wurden immer weniger, und nach dem zweiten Restaurant, an welchem wir vorbeizogen, waren nur noch sehr wenige anzutreffen. Komoot haben wir aussen vor gelassen und machten uns daran, unsere (fast) eigene Route zu machen. Denise hat sich für einen steilen Aufstieg entschieden – der Wanderpfeil hat Balmberg angeschrieben und der kleine Schneepfad wurde vorgestampft von Schneeschuhen… da kommen wir bestimmt auch mit unseren Schuhen durch… und ja, wir sind raufgekommen und auch hin und wieder ganz steil runter, geführt an einer Kette – es war tatsächlich sehr abenteuerlich 🙂 Die Tour hat uns riesen Spass gemacht und bei einem schöne Plateau erholten wir uns auf einer hübschen Bank mit Aussicht, mitten in der Sonne. Die Tour ist hier dokumentiert.
Zurück im Paradisli war es Zeit für einen kleinen Snack 🙂 leckere, panierte und im Ofen gebackene Shrimps – etwas Proteine nach dieser tollen Tour kann nichts falsches sein. Dazu schauten wir noch die «verpassten» Skirennen im Replay, bevor es dann zur Körperhygiene ging. Für das Abendessen soll es ein Fondue sein, gespickt mit frischen Chili und frischem Ingwer 🙂 Einfach toll, und dazu ein Flascherl Wein aus dem Gebiet Castilla y Leon – Figuero 12 Crianza DO.
Solothurn, Sonntag, 29. Dezember 2024
Erneut liess die Nebeldecke in Solothurn keinen Sonnenstrahl durch – also gings kurzerhand ab in die Höhe, wo die Sonne sich von ihrer besten Seite zeigte. Der Weg führte uns via Biel nach Plagne (BE), wo wir unsere Wanderung bei der Bushaltestelle Vauffelin, bif. sur Plagne starteten.
Der «Weg» führte uns immer näher der Sonne – es ging also bergauf und am Ende hatten wir 240 Höhenmeter gemacht. Die Route führte uns zum Aussichtspunkt «Plänscherfluh», wo meine Dji Neo zum Einsatz hätte kommen sollen – wer sich aber schlecht vorbereitet, der fliegt eben nicht… werde morgen mal mit der Fernbedienung üben 😉 Weiter gings auf ein grosses Plateau, welches diverse Schneespuren beherbergte – und so gings weiter, einfach den Spuren nach und immer mehr sonnenhungrige Menschen begegneten uns. Auf der westlichen Seite angelangt, suchten wir den Weg zurück zur Bushaltestelle – war keine leichte Aufgabe, aber irgendwann fanden wir dann doch eine Wanderweg-Tafel, die uns den Weg zeigte. Wie immer war Komoot dabei unser Reisebegleiter 🙂
Zurück im Paradisli schauten wir noch per Replay den 2. Lauf im Slalom der Frauen und den Super-G der Herren… ja, Sport ist wichtig 😀 Das späte Mittagessen oder frühe Abendessen bestand heute aus einem Kürbis mit Feta-Käse und Balsamico, Wasabi-Cashew-Nüssen und den fantastischen Tortilla-Chips mit Kürbis mit der hauseigenen Dip-Sauce (von der Jukerfarm in Rafz). Dazu kredenzten wir einen Carmelin Heida du Valais AOC – schön, wenns schön isch 🙂 😉
Solothurn, Montag, 30. Dezember 2024
Da haben wir heute doch tatsächlich verschlafen und sind erst um 09.45 erwacht… tief und gut geschlafen, nun ist aber bereits viel später, als wir ursprünglich geplant hatten. So starteten wir eine Nebelrunde in Solothurn über knapp 6 Kilometer, dann gings ins Einkaufszentrum Gäupark in Egerkingen. Ein paar Sachen, die wir brauchten, keine Weihnachtsdeko-Schnäppchen, dafür noch Schuhe und zwei Gilets 🙂
Zurück im Paradisli gings auf eine kleine Runde mit mir, während Denise das späte Mittagessen (15.30 Uhr) vorbereitete – Ein Salat-Teller mit Cherry-Tomätli, Mozarella, NüssliSalat, Kidneybohnen, Hüttenkäse und einem Ei. Daneben etwas Foie Gras aus Eguisheim und einen wunderbaren Federweissen Blauburgunder AOC Zürich 2023 – Edition Stauffacher 🙂
So, und soeben ist Team Canada am Spengler-Cup ausgeschieden, weiter ist der Überraschungssieger Straubing Tigers (DEL)… nach 20.00 Uhr entscheidet sich dann im Match Davos vs. Fribourg Gottéron, wer morgen im Finale steht. Zum Abendessen gibts heute einen Hörnli-Auflauf… freue mich schon 😀
Bei einem guten Glas Rotwein aus dem Bordeaux – Chateau Pilet, 2018 – und einer guten Portion Hörnli-Auflauf schauten wir den Spengler Cup, Davos gegen Fribourg Gottéron. Ein cooles und abwechslungsreiches Spiel, das mit 3:2 für Fribourg-Gottéron endete. Somit ist der Final von Morgen Mittag Straubing Tigers vs. Fribourg-Gottéron… Die fotographische Leistung von heute ist leicht kulinarisch ausgeprägt… sorry for that 😀
Solothurn, Dienstag, 31. Dezember 2024
Ein Morgenspaziergang im Nebel und dann gings zurück nach Hause – aber ohne unser Paradisli… Das darf Neujahr ganz alleine in Solothurn bleiben… Wir machten uns auf den Weg nach Niederhasli, um dann am Abend mit besten Freunden zu feiern. Zu sechst sind wir ins neue Jahr 2025 gestartet! What a Party!!!
Solothurn, Mittwoch, 01. Januar 2025
Um 12:15 Uhr sind wir wieder beim Paradisli angekommen und starteten erstmal die Heizung 😉 …und danach gab es ein kleines Mittagessen, bevor ein wichtiges Powernap anstand… jaja, wir werden älter 😉
Dann zeigte sich tatsächlich auch die Sonne in Solothur, wer hätte das gedacht. Also endlich Zeit für ein Fotos vom Paradisli auf Platz, danach eine grosse Runde mit Ferox & Brandy bei einer Abendstimmung sondergleichen…
Ein gegrillter Fisch (im Backofen) mit dem geilsten Zucchetti Auflauf machte unseren Abend perfekt – und wir freuen uns auf den erholsamen und nötigen Schlaf 🙂
Solothurn, Donnerstag, 02. Januar 2025
Eine fantastische und erholsame Nacht liegt hinter uns und das Wetter ist ganz okay – die Sonne blinzelt immer mal wieder durch die Schleierwolken. Wir machten uns also noch bei trockenem und freundlichem Wetter auf einen ausgiebigen Spaziergang und sind vielen Menschen begegnet. Erstaunlich ist, dass die Menschen irgendwie nicht so zufrieden scheinen, kaum mal einer bringt ein Grüezi über die Lippen oder machen ein freundliches Gesicht… Uns kann das ja egal sein, aber schade ist es alleweil 😉
Zurück machten wir den Abwasch, die Toilette und werweissten, ob wir das Zelt noch heute verstauen oder eben erst morgen oder Samstag… Heute jedenfalls lassen wir es stehen und kümmern uns eines anderen Tages darum… Der Regen setzte dann um 14.30 Uhr ein, nachdem wir einen ausgezeichneten Salat genossen 🙂
Bei Regen machte ich dann den (gekürzten) Spaziergang und nach der Körperhygiene gings dann ans Abendessen. Heute leckere Capuns und dazu 2 Flaschen (beide nicht leer getrunken!) aus Portugal – zwei Errungenschaften von der Expovina 2024, welche Denise zur Degustation serviert bekommen hat: Beide für sehr gut befunden 🙂
Solothurn, Freitag, 03. Januar 2025
Zwei Freunde hatten sich gestern abend noch für einen Besuch für heute angemeldet – Freude herrscht 🙂 Also nur eine kleine Runde mit den Wuffis, damit wir dann gemeinsam mit Andrea & Dio einen ausgedehnten Spaziergang machen können. Der Wettergott hat es heute gut gemeint mit uns und auf ist seit 11.00 Uhr omnipräsent. Um 12.30 Uhr haben wir uns mit Andrea & Dio auf den Weg gemacht, palavert, gelacht und gesungen – neee, natürlich ohne singen 😉
Auf dem Platz machten wir es uns draussen an der Sonne gemütlich zu einem Glas Weisswein (herzlichen Dank!) und etwas Chips, Wasabi-Nüssen und Salz-Bretzeli… als die Sonne sich hinter Wolken verkroch, zügelten wir in die Wärme und snackten dort noch etwas weiter 🙂 Vielen Dank für Euren Besuch!
Am Abend noch etwas Körperhygiene und danach ein wunderbares Abendessen – Rinds-Stroganoff mit Reis, dazu eine Flasche Bordeaux: Mise de la Baronnie 2018 🙂
Solothurn, Samstag, 04. Januar 2025
Ausgeschlafen! 🙂 Draussen Minus-Temperaturen, aber schon ganz anständig schönes Wetter 😉 Los gings mit einem kleinen Spaziergang, während Denise das Paradisli auf Vordermann gebracht hat – innen sauber und auch schon alles bereit, um das Vorzelt abzubauen… Natürlich werden wir das Zelt zu Hause noch etwas trocknen müssen, aber um 12.00 Uhr war alles erledigt, auch der Abwasch 🙂
Etwas Kleines zu Mittagessen – etwas Resten, welche Denise zu einem Salat zauberte, etwas Salami und Pâté en croûte 🙂 Am Nachmittag besuchten wir die Altstadt von Solothurn – Wiedersehen macht Freude und Erinnerungen an unsere Inline-Skate-Tour von 2021 kamen hoch… Vielleicht finden wir die Zeit, unsere Reise ab Solothurn eines Tages fortzusetzen…
Für das Abendessen wollen wir heute etwas liefern lassen – die Lust auf thailändisches Essen ist gross 🙂 und wir sind bei Chang Thai Food fündig geworden. Geliefert über Just-Eat kam unser Essen pünktlich an – doch egal was und wo wir bestellen, irgendwas geht immer schief 🙁 Dieses Mal war ein Behälterdeckel nicht richtig drauf und der arme Just-Eat Fahrer hatte das ganze Auto voll… ich dafür aber kein rotes Curry… geschmeckt hat es aber irrsinig gut und total authentisch, und wir können nur empfehlen, dort zu bestellen oder vor Ort zu essen… wirklich fantastisch und sehr faire Portionen! Den Wein aus Italien – «le volte dell’ornellaia» – hat wunderbar dazu gepasst… und unterdessen sind wir (leider…) bei der Schokolade angekommen (zumindest ich…)
Solothurn, Sonntag, 05. Januar 2025
Heute noch Entsorgung, Abwasch und dann soll es nach Hause gehen. Davor gings für mich noch auf einen Spaziergang mit den Hundis und Denise startete mit dem Aufräumen. Das ganze in Begleitung der Platz-Katze, die sich immer wieder ins Paradisli schlich… zumindest, bis zum Zeitpunkt, als ich zurück kam mit den Hundis 😉
Dann gönnten wir uns noch den ersten Lauf des Frauen Ski-Slaloms und dann sollte wir starten… Als ich den Motor startete und das Grauwasser entsorgen wollte, meldete sich der Bordcomputer: Kraftstoff für 4 Kilometer 🙁 Da haben wir wohl doch etwas Diesel gebraucht für das Heizen… Während das Wasser rauslief, suchte ich die nächst beste Tankstelle und siehe da – sie ist lediglich 1.6 Kilometer entfernt und von Landi betrieben… Alles nochmals gut gegangen, aber ich war ehrlich gesagt schon etwas angespannt.
Eine gemütliche Heimfahrt ohne Stau oder anderen Schwierigkeiten führte uns um 13.30 zurück nach Niederhasli. Home sweet home 🙂 Alles auspacken, was nicht mehr benötigt wird bei der nächsten Reise (Zelt, Teppich, etc.) und rein mit dem anderen «Nicht-Zelt» Teppich. Dann noch die Siffon leeren und alles Wasser aus den Rohren pumpen, dann ist das Paradisli wieder wintersicher und Minuten später schön parkiert und abgeschlossen.
Unser Paradisli hat in den vergangenen Wochen ein Upgrade bekommen, was die Innendekoration betrifft sowie einige weinige technische Utensilien… Nach einer gefühlten Ewigkeit ist es nun aber wieder soweit, dass wir ein Wochenende im Paradisli verbringen. Leider können wir den jährlichen Event dieses Jahr nicht mit unseren Kindern verbringen – die Weiterbildung von Robin hat klar Vorrang… und so wird es ein Wochenende zu zweit anstelle zu fünft – wir freuen uns «trotzdem».
Wir sind um 14.30 Uhr losgefahren – Denise hat einen halben Tag zu kompensieren und ich habe ebenfalls einen halben Ferientag aufgeworfen 🙂 Die Fahrt war super – in Lörrach gab es etwas Diesel zu wesentlich günstigeren Konditionen als in der Schweiz. Dann gings weiter bis nach Rust, wo wir dann unseren Campingplatz 232 besetzten.
Rust, Freitag, 13. Dezember 2024
Wir sind angekommen gegen 17.30 Uhr, Strom angeschlossen, Bodenheizung eingeschaltet, Heizung gestartet und dann husch husch zur Reception zur Anmeldung – wir mussten noch 2 Eintrittstickets, die wir bereits gelöst hatten, stornieren. Alles unkompliziert und sehr freundlich erledigt! Zurück im Paradisli gings los: Mit Prosecco angestossen, dazu ein paar Wasabi-Nüsse, Chio-Chips und Oliven sowie Pâté en croûte.
Zum Abendessen gönnten wir uns noch eine leckere Kürbis-Crème Suppe, frisches Brot und etwas Rotwein – Preludio de Sei Solo. Noch etwas Fernsehen und für mich einen kleinen Abendspaziergang zur Verdauung… und danach war es Zeit für die Horizontale.
Rust, Samstag, 14. Dezember 2024
Gewohntes Frühstück (Kaffee und Espresso) nach ausgiebigem Ausschlafen, bevor wir uns zum Eingang vom Europapark begaben. Das erste Ziel war die uns noch unbekannte Bahn «Voltron» – Ziel in knapp 15 Minuten erreicht – kaum angestanden, schon losgefahren! …und wie es der Zufall wollte, durften wir in der Frontreihe Platz nehmen!!! Was für eine absolut gigantisch geile Bahn! Die Überraschung war nach dem vermeintlichen Ende des Ritts… da gings RÜCKWÄRTS los, um gut Anlauf zu holen – genial, wenn Du denkst, es sei fertig und dann gehts nochmals richtig los!
Details zu den Bahnen ersparen wir uns im Bericht – aber eines muss gesagt sein: Es macht schon irrsinnig viel Spass, die «grossen» Bahnen zu reiten! Am Ende des Tages blickten wir auf über 20’000 Schritte zurück, die sich über folgende Stationen summierten: – 4x Voltron / unglaublich GEIL! Jedesmall in einer anderen Reihe 🙂 – 3x Silverstar / ein Evergreen und immer in der Hintersten Reihe – 2x BlueFire / geiler Start! – 1x Wodan / Front Reihe 🙂 – 1x Arthur und die Minimois – Spaziergang durch den Märchenwald
Um 19:25 Uhr konnten wir nochmals bei der Voltron anstehen und nach 20 Minuten bereits Platz nehmen – ein toller Abschluss für einen gigantisch schönen Tag! Danach gings zurück ins Paradisli – Der Moment für Körperhygiene, Apéro und ein Champagner-Fondue, gespickt mit Ingwer und Chili… Fantastisch!
Rust nach Eguisheim, Sonntag, 15. Dezember 2024
Um 11.00 Uhr haben wir den Platz im Euro-Park verlassen und uns auf den Weg nach Eguisheim gemacht – schönes Elsass, Märchenhaftes Dörfchen – wir sind gespannt, wie es zur Weihnachtszeit aussieht. Unterwegs haben wir noch einen Super U in Colmar besucht – hier gibt es einfach ganz tolle Leckereien, welche wir in der Schweiz nicht bekommen können…
Bei der Ausfahrt für Eguisheim wurde uns klar – wir sind nicht alleine… gaaanz viele Autos und WoMos und – ohaaa – Strasse gesperrt… gleich wieder auf die Autobahn und bei der nächsten Ausfahrt wieder raus… auch hier bereits nach 200 Metern die ersten parkierten Autos… Die Strasse wurde zu einer Einbahnstrasse umfunktioniert, welcher wir nun folgten, bis wir in Eguisheim angekommen sind auf dem Stellplatz gleich beim Dörfchen… und ja, hier hat es noch rund 13 Plätze frei 🙂
Platz ausgewählt, Strom angezapft und ein kleines Mittagessen aufbereitet – kleines Salätchen mit Thon 🙂 Dazu haben wir den Herren Slalom geschaut, aber viel zu feiern gabs da leider nicht. Etwas später gings dann los und wir schlenderten durch die engen und gepflasterten Gassen… einfach «herzig» hier. Auf der Suche nach einem «Mitbringsel» probierten wir etwsa Käse und einige spezielle Salami: mal mit Feige, mal mit Steinpilz, mal mit Pfeffer, Knoblauch, mal vom Wildschwein, mal von der Ente oder auch vom Huhn… Wir wählten unsere vier Favoriten aus: Steinpilz, Feige, Pfeffermantel, Wildschwein. Dazu zweimal von unserem favorisierten Käse – und schon haben wir unser Mitbringsel! Unterwegs erkundeten wir potentielle Restaurants für das Abendessen, mussten dann aber etwas ernüchtert davon abkommen, bevor wir wieder ins Paradisli zurückkehrten… Nun gönnten wir uns einen kleinen Apéro und fieberten mit der Schweizer Nati im Eishockey mit – 1:0 gegen die Finnen 🙂
Als es dann dunkel war, machten wir uns nochmals auf den Weg ins Dörfchen, welches nun zauberhaft beleuchtet war… wir schlenderten nochmals durch alle Gassen und Gässchen und genossen unsere Zweisamkeit mit gaaanz vielen anderen Menschen – aber es war ganz okay von der Menschenmenge! Um 19.00 Uhr war Ende und alle starteten mit Aufräumarbeiten – und wir wollten eine «Pizza to go» abholen – leider Nein… so blieb es dann bei 4 Bretzel, welche wir als Brotersatz zu Aufschnitt, Salami und Käse genossen. Nun also die letzte Nacht, bevor es dann morgen nach Hause geht…. Eine wunderbare kurze Zeit geht zu Ende – Danke Leben, wir geniessen es!
Denise hat das unser Paradisli am Nachmittag nach Eymatt gefahren – ohne Brandy, ohni Ferox und ohne mich… Ich bin nach dem Arbeitstag in Schönbühl dann am Abend dazugestossen… Unsere Freunde Dio & Andrea haben beinahe gleichzeitig im Clamping eingecheckt 🙂
Zeit für einen ausgiebigen Apéro, welchen wir im Clamping #2 zu einem tollen Schweizer Rosé genossen. Tiefgründige Gespräche und letzte Sonnenstrahlen versüssten uns den Vorabend, den wir dann drinnen abhielten. Ein tolles Fondue, gepimpt mit Ingwer und etwas Chili-Schärfe, frischem Brot und Amandine-Kartoffeln, einen tollen Rotwein namens «le petit Caboche» und schon wurde es spät… und Zeit zum Paradisli aufzubrechen… noch etwas chillen, eine Tasse Tee und dann ab in die Horizontale…
Eymatt, Samstag 26.10.2024
Um 8.00 Uhr war Tagwache und wie erwartet sehr neblig. Treffpunkt um 08.40 Uhr mit Andrea & Dio, dann zu Fuss zu Bushaltestelle und mit dem 101 Richtung Bern City – Umsteigen Richtung Wankdorf und schon waren wir um halb zehn auf dem Expo-Gelände 🙂 Suisse Caravan Salon 2024!
Wir haben so ziemlich alle Wohnmobile angeschaut, welche sich mit unseren Vorstellungen eines guten Grundrisses deckten. Die Vans, Wohnwagen und Liner haben wir aussen vor gelassen. Neues Wissen erlangten wir bei Challenger, wo wir auch viel Spass mit anderen Paaren hatten – und Denise hätte gutes Verkaufstalent 😉 Auch ein Besuch bei Ilanit und Martin Modde von «Keramik-Veredelung» war angesagt und an dieser Stelle sei nebst der Keramik-Veredelung auch das Aussenputzmittel 4in1 Clean höchst empfohlen!
Mittagessen war angesagt und wir verabredeten uns mit Andrea & Dio. Street-Food in vielen Variationen wurde gekauft… Denise beim Chinesen, Andrea für Momos, Dio & ich beim Peruaner. Am Nachmittag gings dann noch in die Zubehör-Abteilung und auch ein Besuch bei Mobile-Campingwerkstatt musste sein, wo nebst einer kompetenten jungen Dame auch der Chef Raphael Lüthi waren. Für ein Batterie-Update (und vieles mehr) genau die richtige Adresse!
Zurück gings dann wieder mit Tram und Bus und wir trafen uns am Abend wieder zum Abendessen im TCS Restaurant. Leckere Eglifilets mit Pommes und ein Chicken-Burger wurde serviert – und danach waren wir alle bettreif 😀
Eymatt, Sonntag, 27.10.2024
Die Zeitumstellung bescherte uns eine weitere Stunde gesunden Schlaf 🙂 Andrea & Dio kamen sich verabschieden, während wir noch eine weitere Nacht bleiben – schön war es mit euch 🙂 Nach der Morgenroutine gings zu Fuss nach Bern, etwas mehr als 6 Kilometer. Die Sonne war unser ständiger Begleiter, was wir sehr genossen. Beim Bundesplatz setzten wir uns an der Sonne im Restaurant Piazza Italia und gönnten uns eine leckere Pizza. Alle Mitarbeiter hier waren total aufmerksam und super freundlich – sehr erfrischend und sehr zu empfehlen!
Den Rest des Tages besuchten wir einige Hotspots in Bern, darunter die Lauben, der Bärengraben, Zytglogge, Universität, Münster und noch weitere Schauplätze… Auch eine Erfrischung in Form eines Glaces haben wir genossen, bevor wir dann vom Bahnhof mit dem Bus zurück auf Platz fuhren. Ein echt schöner, sonniger und warmer Tag, den uns die Hauptstadt der Schweiz gegönnt hat. Den Abend haben wir mit einem fantastischen Tatar geschlossen… mmmmhhh!
Eymatt, Montag, 28.10.2024
Ich für meinen Teil hatte früh aufzustehen, während Denise noch länger liegen bleiben konnte. Mein Ziel führte nach Schönbühl in die Filiale und startete mit arbeiten 🙂 Denise für ihren Teil räumte alles auf, machte die Wasserentsorgung und meldete uns an der Reception ab – das war eine echt tolle TCS Crew! Wir kommen wieder 😀 Unten noch ein paar Eindrücke fotografisch festgehalten…
Wir sind bereit für unsere erste grosse Reise mit unserem Paradisli und starten Richtung Mailand… Weil Stau angesagt war am Gotthard, haben wir die Route über den San Bernardino gewählt und die Tour durchgehend genossen… bis zum Zeitpunkt, da der Verkehr stand und stockte vor und um Lugano herum… über die Grenze, Como und dann Autobahn bis in Zentrum von Mailand, wo wir einen kleinen Parkplatz besuchten, der 24h bewacht ist – ein Wohlfühlfaktor, den wir uns in der italienischen Fashion-Stadt nicht missen wollten. Für 5€ können wir hier nächtigen, müssen aber um Mittag den Platz verlassen… Hier die Adresse: (https://park4night.com/de/place/304910) Leider haben wir einen kleinen Steinschlagschaden, der immer grösser wird. Ein Anruf bei Carglass in die Schweiz, welche die italienischen Kollegen informieren werden. Mal schauen, wann wir etwas hören und möglicherweise auch die Scheibe ersetzt bekommen… heute haben wir jedenfalls nichts gehört 😉
Mailand, Freitag, 30. August 2024
Ein kleiner Apéro bei Ankuft auf dem Parkplatz durfte nicht fehlen, hatte ich doch allen Grund auf ein neues Abenteuer anzustossen – Zeit für Veränderung! Auch der Ferienstart ist wunderbar gelungen, trotz Steinschlag-Schaden an der Frontscheibe… Danach gings auf Erkundungstour in einer uns unbekannten Stadt. Mit ChatGPT noch kurz eine kleine Tour abgeholt und bei GoogleMaps abgebildet und schon waren wir «on Tour» 🙂
Zuerst durch den Simplon-Park, dann um das «Castello Sforzesco» – da durften wir etwas vom klassischen Konzert, welches gerade stattfand, mithören – bis hin zum Springbrunnen, weiter der Via Dante bis zum «Piazza del Duomo», danach durch die Shopping Meile «Galleria Vittorio Emanuele II» bis zum «Teatro alla Scala» und dann wieder zurück, bis zu unserem Paradisli… Die Temperaturen sind noch immer bei 23° und unterdessen ist es Mitternacht – Zeit für die Horizontale ohne Decke… 😉
Imperia, Samstag, 31. August 2024
Die Weiterfahrt haben wir um 09:40 Uhr gestartet mit dem Ziel Camping Capo Mele in Laigueglia. Dort angekommen wurde uns verkündet, dass der Platz belegt ist – also war die Weiterfahrt gegeben. Ein kurzer Anruf beim Stellplatz in Imperia, der sich aber auch Camping nennen darf, war erfolgreich und wir nahmen die 20 Kilometer Entfernung in Angriff. Um 13.30 Uhr waren wir bereits angekommen und durften unsere 4-Beiner auf dem Hundeareal frei lassen. Danach bekamen wir unseren Platz – Mutter und Tochter kümmerten sich um unser Wohl und weil ich der italienischen Sprache nicht mächtig war, unterhielten sich die Tochter in englisch und die Mutter in französisch. mit mir 🙂
Den Tag verbrachten wir auf Platz… Um 15:00 Uhr brauchten wir unbedingt was zu Essen – es chalts Plättli – und danach genossen wir den Pool. Ein anschliessendes Nickerchen war bitter nötig – die Batterien hatten noch richtig Auflade-Potential 😉 Weil es uns hier gut gefällt, haben wir bereits um eine weiter Nacht verlängert! Nach der Körperhygiene machten wir uns auf den Weg an die Küste und flanierten der Strandpromenande entlang bis wir am Schiffshafen ankamen… wunderbare Boote, Schiffe, Kähne… Wahnsinn, was für wunderschöne Schiffe der Kapitalismus erbaut hat. Reich sein kann schon sehr tolle Geschichten schreiben – wir sind zumindest im Herzen reich 😉 Auf dem Rückweg durch die Innehöfe und Seitengassen haben wir sehr schöne Restaurants gesehen – mal schauen, ob wir morgen auswärts dinieren 🙂
Imperia, Sonntag, 01. September 2024
Die Sonne küsste uns wach, nachdem uns die Fliegen bereits ärgerten – Morgenroutine und danach runter zum Strand, dieses Mal in die andere Richtung, wo auch die Hunde ihren Platz einnehmen durften. Erstmals wieder etwas Salzwasser im Maul und Ferox – nach langem Zögern – auch mit den Vorderläufen mal im Wasser 😉 Die Temperaturen stiegen stetig und wir machten zwangsläufig Umkehr zurück auf Platz. Etwas chillen ein wunderbares «Schweizer Mittagsmenue» mit Capuns und etas Federweissem aus Zürich, immer wieder am Pool zum Abkühlen, Powernaps, Planung für Monaco, tiefgründige Gespräche und etwas Sonnenbaden… Ein «fauler» Tag, der unheimlich schön war.
Am Abend haben wir uns einen Apéro gemacht, bevor wir dann kurz von 21.30 ins Centrum spazierten, um noch etwas im Restaurant zu ergattern. Genossen haben wir frittierte Calamares mit etwas Gemüse und ein Fisch-Potato-Pesto Mousse und einer Flasche Roero Arneis im Restaurant «Ü Battistrasse«. Ein kleines dólce vom Eisstand für den Heimweg – Pistache & Salted Caramel, Yoghurt & Pistache, beides im Cornet. Das Leben ist schön, man muss es nur MACHEN! Die 4-Beiner hatten wir auf der Kamera jederzeit im Griff, bis wir dann ankamen… da hörten wir den Ferox bellen, irgenwie musste er unsere Ankuft gespürt haben… Jetzt noch einen Gallen-Tee – passend zum fettigen Essen und den bitterkalten Temperaturen von 25° 😉 Morgen werden wir direkt nach Monaco fahren und hoffen, wir bekommen einen vernünftigen Parkplatz und Temperaturen, so dass wir noch etwas Sightseeing machen können.
Monaco, Montag, 02. September 2024
Auf gehts nach Monaco, gemütlich losgefahren um zirka 10.30 Uhr und natürlich gespannt, ob wir einen Parkplatz ergattern können… leider Nein, zumindest nicht in der Nähe… gesehen haben wir einiges und doch eigentlich nichts, aber es war ein echtes Abenteuer, durch die Strassen von Monaco zu kurven 🙂 Das Navi machte es uns zusätzlich schwer, da immer mal wieder das GPS ausfiel 😀
Nizza, Montag, 02. September 2024
Nachdem wir unten an der Küste angekommen waren, gings wieder hinauf und dann Richtung Nizza, ein Katzensprung von Monaco entfernt. Da wir keinen Parkplatz vor Augen hatten in Nizza, habe ich mal die Variante «Hafen» gezogen. Und siehe da – wir durften eine grosse Lücke für maximal 2 Stunden besetzen. Die Temperaturen waren unterdessen schon sehr hoch und wir machten eine sehr kurze und möglichst schattige Tour, um zumindest einen Eindruck von Nizza zu bekommen. Grundsätzlich hat uns die Stadt nicht sonderlich gut gefallen. Aufgefallen ist aber, dass Frankreich doch eine wesentliche Spur sauberer ist, als das Gesehene in Italien. Die Tour habe ich mit Komoot aufgezeichnet. Brandy und Ferox haben immer mal wieder Wasser bekommen und bevor wir dann Richtung Antibes starteten, gabs eine Wasserabkühlung für die Pfoten und den Nacken .
Antibes, Montag, 02. September 2024
Die kurze Weiterfahrt bis nach Antibes war eigentlich nur anstrengend durch Nizza hindurch, danach sehr entspannt 😉 Den Camping-Platz «Pylon» haben wir auf Anhieb erreicht und haben auch einen «abgelegenen» und ruhigen Platz bekommen. Ein Gewitter braute sich zusammen und wir sputeten uns mit dem Einrichten – just in Time aufgestellt und schon gings los mit einer nassen Abkühlung, die sich dann auch auf die Temperaturen auswirkten – nach der letzten heissen Nacht sehr willkommen. Nach einem ersten Eindruck der Sanitären Anlagen und dem «Angebot» auf Platz war klar, dass wir morgen sicherlich weiterreisen werden. Da hat alles zu wenig Charme respektive Hygiene… aber positiv zu werten gilt der Pool sowie die Nähe zum Strand (300 Meter) und auch zum Carrefour (800 Meter). Für 50€ die Nacht inklusive Strom passt für uns das Preis/Leistungsverhältnis nicht wirklich…
Ein Besuch im Carrefour war notwendig – es fehlt uns an Mineralwasser und in Frankreich füllen wir diesen Bedarf immer mit Badoit! Ebenfalls etwas Wein, ein wunderbares Schweinsfilet und andere Leckereien, die wir im Rucksack transportierten. Danach besuchten wir noch den wunderbaren Stein-Strand – alles abgerundete und wunderschöne Steine, die auch das Laufen angenehm machten (und die Füsse sauber bleiben…). Einige Wohnmobile stehen auch gleich am Strand und wir sind schon etwas neidisch und fragen uns, ob die wohl auch dort übernachten werden… Wäre für uns also auch eine tolle Option gewesen – jetzt sind wir aber nun mal auf Platz.
Zurück im Paradisli gings los mit kochen (danke Denise!) – das Schweinsfilet fand den Weg mit einem Speckmantel in die Pfanne, dazu den besten Zucchetti-Auflauf auf Erden!!! Die Temperaturen sind auf eine so tollen Niveau, dass wir beschlossen, dieses Abendessen drinnen zu geniessen. Wir freuen uns nun auf eine coole Nacht 😉 …und auf einen neuen Camping 😉
Salins de Giraud, Dienstag, 03. September 2024
Die vielen bekannten Namen wie Cannes, Saint Raphaël, St. Tropez, Cavalaire-sur-Mer, Marseilles haben wir alle ausgelassen und uns entschlossen, direkt in die Camarque zu reisen – weil wir diesen und den ganzen Rest bis nach Spanien kennen und lieben… und die 4-Beiner mit dieser Hitze keine Sight-Seeing Touren machen können. Die Còte d’Azur hat uns einfach nicht wirklich abgeholt… vielleicht zu hohe Erwartungen und mit Nizza und Antibes nicht ins Schwarze getroffen.
Um etwa 15.00 Uhr sind wir in Salins de Giraud angekommen. Ein kleines Dörfchen mit einem ganz schönen und grosszügigen Campingplatz am Ende – Camping Les Bois Flottés de Camargue. Viele Bungalows, einige Zeltplätze und Stellplätze mit viel Platz, ein Pool, Péntanque, Pferde, Esel – und natürlich die Salzfelder… noch nicht gesichtet haben wir die Flamingos, welche wir hoffen, noch anzutreffen.
Wir haben die Parzelle 62 bekommen – besser geht aus unserer Perspektive nicht. Auf der Parzelle hat es noch ein Sonnenschutz, wo wir gleich unseren Tisch uns Stühle drunter stellten. Aufgestellt hatten wir blitzschnell – wir sind ein gut eingespieltes Team 😉 Kaum hatten wir den Pool und die Sanitären Anlagen besucht, machte ich mich auf den Weg zur Reception, um gleich zwei weitere Nächte zu buchen. Unsere Weiterfahrt wird also am Freitag stattfinde. Viel hat es hier zwar nicht, aber der Platz und das Ambiente hier laden ein um zu chillen, geniessen und ganz viel nichts zu tun 😉 Nach dem Baden und er wunderbaren Dusche stimmten wir den Abend mit einem Apéro-Riche ein – unterdessen steht fest, dass es auch gleich unser Abendessen war 😉 Zum Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg, das Dörfchen zu besuchen. Viel hat es nicht zu sehen, vielleicht auch eben gar nichts – nach einer Stunde hatten wir das Dorf umlaufen und noch die letzten Sonnenstrahlen photographisch (oder fotografisch) festgehalten.
Zurück auf Platz gönnen wir uns nun noch ein Gläschen Rotwein und jedem «es Reiheli Schoggi». Die Temperaturen sind weltklasse mit 26° um halb zehn – die Mücken sind auch nicht mehr so fleissig wir vor 30 Minuten. Etwas Mückenspray und eine Mückenspirale werden ihren Teil dazu beitragen, dass wir morgen nicht total verstochen sind (so hoffen wir es zumindest)…
Salins de Giraud, Mittwoch, 04. September 2024
Gut ausgeschlafen und erholt starteten wir den Tag bei etwas Sonne und vielen Wolken und angenehmen Temperaturen. Ein Spaziergang ins Dorf, um etwas Brot, Wasser und andere Kleinigkeiten zu besorgen, stand auf dem Plan. Zuviel Theorie für eine Umsetzung 😉 Die Boulangerie hatte zu (und macht wohl auch nicht mehr wieder auf) und der Spar war nahezu leer… So gab es zumindest ein 6er Pack Badoit und zwei Büchsen Salat (Bohnen und Mais) und etwas Tiefkühl-Gemüse…
An der Reception wurden wir ans Restaurant verwiesen für Bestellungen des Morgenessens – 4 Croissants und 1 Pain habe ich nun in Auftrag gegeben bei einer unglaublich uncharmanten Schönheit. Bei der Gelegenheit machte ich gleich auch noch eine Restaurant-Reservation für 19.00 Uhr… wir werden ihr (der uncharmanten Schönheit) wieder begegnen…
Das Wetter wurde immer freundlicher und wir sonnten noch ein wenig, bevor wir die Zeit am Pool genossen. Danach gabs einen wunderbaren Salat, mit Feta, Tomaten, Avocado, Chutney Bohnen, Mais und Speck – fantastisch! Nach dem Schönwetter kamen dann die ersten Gewitter… und bei solch einem Regenguss waren wir unterwegs mit Geburtstagskind Brandy (6 jährig) und Ferox, schützend unter unserem Knirps 😀
Danach war es an der Zeit, die Planung der nächsten Stopps in Angriff zu nehmen. Erste Buchung war Barcelona, in einem Zeitfenster, an welchem auch Sarina vor Ort ist. Die Reise dort hin galt es jetzt noch zu gestalten, rund 500 Kilometer in 5 Fahr-Tagen. Nach langem hin & her setzte sich Denise durch – 2 Plätze à 2 Übernachtungen. Mein Plan für hopping (4x 1 Nacht) bis Barcelona kam nicht durch… Tja, wer ist hier der Chef?!
Am Freitag fahren wir also los bis nach Valras-Plage – ein uns gut bekanntes Gebiet. Dort werden wir «unseren» grossen Carrfour besuchen und etwas shoppen, bevor wir auf den Platz gehen (https://www.leserignanplage.com/). Nach zwei Nächten wirds dann weiter gehen an die Costa Brava nach Blanes, wo wir im Camping Bella Terra (https://www.campingbellaterra.com/de/) einchecken werden. Weitere zwei Tage später gehts dann für 3 Nächte nach Barcelona auf den Camping Tres Estrellas (https://www.tresestrellascampings.com/barcelona/), wo wir uns mit Sarina treffen werden.
Nach soviel Planung war dann die Körperhygiene angesagt – und es folgte ein Gewitter dem anderen… um 19.00 Uhr traten wir unseren Besuch im Restaurant an und wurden TOTAL sympathisch und freudig empfangen und an unseren Platz geführt. Das gelieferte Wasser liessen wir nach dem ersten Schluck stehen, da es stark nach Chlor riech… Unsere Bestellung durften wir erneut bei der sympathischen Dame machen – Burger Ceddar mit Fritten, dazu ein Rotwein namens «St. Louis». Mit viel Hingabe wurde die Flasche entkorkt und hingestellt – einschenken könnnen wir ja selbst. Die Bestellung wurde schnell geliefert und das war gut so, denn noch mehr hätte der Burger nicht durch sein können. Geschmeckt hat es trotzdem, dank der guten Sauce. Den integrierten Salat, serviert mit viel Liebe zum Detail, haben wir unglaublich genossen – VIEL Oel, 2 Körner Salz, ein Tropfen Essig… Mayo, Senf und Ketchup wurden in den kleinen Beutel serviert – 2x Mayo wurden vernichtet, 4x Ketchup und 2x Senf ignoriert… Nun denn, der Zauber hat uns 59 Euro gekostet und bleibt uns bestimmt in Erinnerung… Anmerkung der Redaktion: Das Restaurant füllte sich extrem etwa 10 Minuten nach der Fotoaufnahme!
Salins de Giraud, Donnerstag, 05. September 2024
Die Sonne liess sich noch vermissen am frühen Morgen, doch bereits um 10.00 Uhr hatten wir strahlend blauen Himmel mit absolut genialen Temperaturen. Alles steht wieder im Freien und die nassen Sachen können schnell trocknen. Auf dem Rückweg vom Spaziergang schnappten wir uns unser Pain und die 4 Croissants… Freude herrscht, denn das macht Frankreich eben auch aus 🙂 Ein Besuch am Pool, eine runde Sonnenbaden, etwas Rummikub spielen, spazieren, sich freuen auf den Apéro… Life is good!
Nochmals etwas Abkühlung im Pool, dann gings an den Apéro. Kürbis schneiden, etwas Oel und dann ab in den Backofen damit. Dazu gabs einen Pinot Gris aus dem Elsass, den wir in Antibes ergatterten 🙂 Nochmals etwas Pool-Zeit, dann Körperhygiene und in die Vorbereitung für das Abendessen heute Abend. Geplant ist danach den Abwasch zu machen, den Platz weitestgehend aufzuräumen mit Ausnahme des Bodens und des Sonnenstorens. So können wir morgen früh losfahren nach Valras-Plage und noch vor dem Platzbezug im Carrefour das Nötige einkaufen, im besten Fall noch nicht bei allzu hohen Temperaturen.
Noch ein kleiner Spaziergang, diesmal zur Rhone, die hier den Zufluss zum Meer hat. Gesehen acuh die Fähre, welche von hier nach dort alles mögliche transferriert – vielleicht auch uns Morgen früh…?! Ein einfaches Abendessen, nichts für Vegetarier 😉 Tatar, ein Pain und eine fantastische Flasche Wein Namens «Fabio» – danke für den Weintipp an Silvia 🙂 Das Zusammenräumen hat wunderbar geklappt – gestartet um 20.45, Ende der Übung um 21.05… und seit diesem Moment läuft der TV mit dem Diamond League Zürich… Leider den Start verpasst 🙁
Valras-Plage, Freitag, 06. September 2024
Wir sind ein eingespieltes Team, auch wenns um das Aufräumen geht. Wir haben den Platz souverän und on-Time verlassen. Erste Station war die Tankstelle – noch Energie für 32 Kilometer waren angezeigt – voll getankt mit 59.5 Liter.
Dann machten wir uns auf den sehr kurzen Weg zur Fähre, welche uns über die Rhone brachte – für 10 Euro… man gönnt sich sonst ja nix… Danach gings links weg in Richtung Meer – durch das Städtchen Port Saint Louis du Rhône bis hin zur Plage de Napoléon, wo wir «beinahe» bis an Meer parkieren konnten. Ein wunderbarer Ort – Sand, Meer und noch mehr Sand und sooo viel Platz, einfach nur weltklasse!
Dann gings weiter Richtung Béziers – genauer auf zum Camping Sérignan-Plage von Yelloh, den wir am letzten Dienstag gebucht hatten. Bevor wir jedoch auf den Camping fuhren, mussten wir unseren Carrefour in Valras-Plage besuchen und das wichtigste einkaufen für Abendessen, Getränke und südfranzösische Leckereien…
Die Ankunft und Begrüssung war super, überhaupt keine Massenabfertigung, wenngleich der Campingplatz riesig ist. Nach den Instruktionen und der Platzzuweisung gins Richtung Platz R02, ein Platz in der Nähe des Strandes. Wir waren erstaunt ab der Grösse der Parzelle, die wir für die nächsten zwei Nächte die Unsere nenne dürfen. Kurze Analyse des Platzes, Festlegung der Positionierung und schon stand unser Paradisli perfekt auf dem Platz. Ausräumen, Strom anhängen, Wasser füllen und danach mit den Hundis den Campingplatz erforschen! Ein kurzer Besuch am Strand/Meer – wunderbar, viel Platz und viel Wind… Zurück im Paradisli überliessen wir Brandy & Ferox unser Paradisli und erkundeten einen Teil des grossen Campingplatzes selber. Wunderschöne Sanitäre Anlagen, tolle Restaurants, grosses Schwimmbad und eine «Einkaufsmeile»…
Danach gings in den Apéro, dann in die Körperhygiene und anschliessend ins Abendessen – ein kaltes Plättchen zu einem wirklich fantastischen Chateau Citran 2018… Wir waren echt überrascht, wie toll der Wein schmeckt. Unterdessen ist es Abend und Zeit, die Segel zu streichen – bis Morgen!
Valras-Plage, Samstag, 07. September 2024
Die Nacht war schon sehr «heiss» und wir wälzten uns hin und wiedermal auf eine nicht normale Art – aber am Ende wurde es dann doch irgendwann angenehm und wir träumten uns in den kommenden Morgen… Das Wetter sollte eigentlich eher bewölkt und gewitterhaft sein, doch wir wurden mit viel Sonne und ein paar Wolken belohnt. Der Tag war wunderbar und wir flanierten einige Kilometer dem Strand entlang – die Wellen waren für das Mittelmeer doch sehr angständig und wir waren voller kindlicher Vorfreude, bald darin zu baden.
Nun war es an der Zeit, dem Meer «Hallo» zu sagen – viele Wellen, starker Wind und zwei Erwachsene, die sich kindlich amüsierten 😀 Die Zeit verging wie im Nu und die Strömung zwang uns, einiges zurücklaufen, bis wir unsere Tüchlein ergatterten. Danach gings in den Swimmingpool zur Entsalzung, weil die Duschen aus Wasserknappheitsgründen nicht liefen… Wir genossen die Sonne und den riesigen Platz, den wir zur Verfügung hatten. Denise gönnte sich nochmals eine Abkühlung im Pool, während ich mich mit den Crevetten beschäftigte – schälen und den verd.. Darm rausnehmen, dazu gönnte ich mir einen kleinen Pastis 😉 Nun konnten wir den Apéro starten und geniessen, bei viel Sonnenschein und herrlichem Wind. Die Crevetten, etwas Chili-Chips und einen Viognier, der richtig lecker war!
Noch ein kurzer Spaziergang und dann erneut gemeinsam ins Meer – weltklasse! Wir haben es echt gerockt und die Wellen in die Knie gezwungen 😉 Dann nochmals Pool… und Körperhygiene, bevor wir unsere Pizzas bestellten – eine tolle Pizza mit Ziegenkäse 😀 …darauf gesellte sich dann noch etwas scharfes Gewürz und dazu eine tolle Flasche Merlot – die würde ich mir sogar zukaufen, würden wir nicht noch länger weiterreisen – vielleicht auf dem Rückweg?!?!
Unterdessen ist bereits alles zusammengepackt – lediglich das Stromkabel und die Keile müssen noch ins Paradisli, dann können wir die Reise nach Spanien antreten. Wir freuen uns, wenngleich wir uns durchaus noch ein paar Tage hier hätten vorstellen können – vor allem haben uns die Sanitären Anlagen, die grösse der Plätze und die «Privatsphäre», die hier auf jedem Platz gegeben ist!
Blanes, Sonntag, 08. September 2024
Die Weiterreise Richtung spanische Grenze bis hin an den südlichen Teil der Costa Brava führte uns nach Blanes auf den Camping «Bella Terre». Bei unserer Ankuft hat es begonnen wie aus Kübeln zu Regnen… Mit Schirm zur Reception, wo alle Formalitäten erledigt wurden – für die Hunde eine Nummer ans Halsband, für die Erwachsenen ein Armbändeli 🙂 Wir durften in der Front-Reihe unser Paradisli platzieren mit gigantischer Aussicht auf das Meer… Wir hatten ein kleines trockenes Zeitfenster nutzen und dabei alles aufstellen können, was wichtig ist. Jetzt fehlt nur noch das schöne Wetter… Weil es nun mal aber regnete, gönnten wir uns einen kleines Mittagessen / Apéro im Innern und schauten etwas vom Jubiläums-Schwingerfest in Appenzell 😀
Gegen 16.30 Uhr strahlte endlich die Sonne und wir machten uns der Strandpromenade entlang auf den Weg Richtung Hafen. Eine sehr schöne (und rutschige, weil nass) Promenade mit vielen Marktständen, Restaurants und immer mehr Menschen… Nach rund 3 Kilometer machten wir uns wieder auf den Rückweg – war unterdessen ein langer Tag und neben dem Kopf ist nun auch das Fahrgestell etwas müde geworden. Nun galt es noch, die Sanitären Anlagen zu begutachten – sehen super gut aus, erneut viel Platz in der Dusche und ein anständiger Strahl 😉 Auch die Toiletten sind blitzeblank! Ebenfalls hat es Waschmaschinen – eine davon werden wir morgen sicherlich füllen und unsere Garderobe auf Vordermann bringen.
Unser Hunger ist noch bescheiden und so gönnten wir uns einen kleinen Pastis. Etwas später werden wir uns Spaghetti machen, den Fussball-Match Schweiz-Spanien schauen und uns dann zeitig schlafen legen.
Blanes, Montag, 09. September 2024
Die Sonne und das Meeresrauschen küssten uns in den Morgen… unbezahlbar!! Morgenroutine, dann Erholung auf dem Liegestuhl, baden im Meer, etwas leichtes zu Mittagessen (Rührei & ein Kack-Brötli mit Rohschinken), wiedermal etwas sonnenbaden und immer wieder ins Meer… Wir zapften unseren Schlauch direkt ans Wasser und konnten uns so jeweils vom Salzwasser befreien. Denise hat das Paradisli rausgeputzt, ich den Abwasch gemacht und dann, nach dem kurzen Spaziergang, gönnten wir uns einen Pinot-Gris 🙂 Nach dem letzten Meeresbesuch war Körperhygiene angesagt und dann marschierten wir wieder los der Strandpromenade entlang. Weil wir heute etwas später unterwegs waren, hatten die Spanier auch diverse Stände und Restaurants mehr offen, als gestern 😉 Vor 19.30 Uhr haben die Restaurants definitiv nicht offen und um 19.40 Uhr war es dann tatsächlich soweit, dass wir unser Restaurant auserwählt hatten – das Celler Sant Antoni!
Wir haben wunderbar gegessen – im Detail waren es ein Gruss aus der Küche (Melone mit Martini Bianco gespritzt und etwas Jamon), eine Ego-Vorspeise (Crevetten), einen Salat (mit Pininenkernen, Quitten, Schafskäse und Honig), einen Burger für Denise und ein Iberico-Schwein für mich. Dazu haben wir einen excellenten Wein aus dem Ribera del Duero, den «Vizcarra Senda del oro» genossen. Zu guter Letzt noch ein kleines Dessert – Zitronen & Mango Sorbet auf Champagner zum schlürfen… 🙂
Nun noch den Verdauungsspaziergang zurück zum Paradisli, rund 3 Kilometer… unterwegs noch «eingebrochen» und ein kleines helado im Cornet… Schön wars, und morgen gehts dann weiter nach Barcelona!
Blanes nach Barçelona, Dienstag, 10. September 2024
Heute soll der Sonnenaufgang fotografiert werden… Denise macht Fotos mit dem Handy, mein Handy macht eine Zeitraffer-Aufnahme… war ein schöner Moment, wir waren ganz alleine un fröhnten dem Spektakel.
Nun waren die kleinen Aufräumarbeiten dran – um 10.00 Uhr war fast alles bereit – wir haben nun nur noch das Stromkabel, 2 Stühle und den Teppich einzupacken. Dann geht’s auf nach Barçelona…
An einer Tankstelle ausfahrts Blanes wollten wir unseren Benzinvorrat auf Vordermann bringen… leider konnte ich nur für 5 Euro tanken, auch beim zweiten Versuch bliebs bei 5 Euro… dann also doch nicht hier tanken, sondern unterwegs. Weiter gings Richtung Autobahn, wobei unser GPS und Navigationsinstrument wirklich zu wünschen übrig lässt… immer mal wieder kein GPS Signal und/oder dann komplett neben der Spur… Vor Barcelona scherte ich dann aus auf eine Autobahn-Tankstelle… den Tank voll gemacht für 1.44 (was auf der Autobahn teurer ist als «nebenan»). Dann bekamen wir erstmals ein Gefühl, wie absolut riiiiiesiig diese Stadt ist… weitere Kilometer, die wir machten und immer in Barcelona waren… vorbei am Flughafen kamen wir dann auf dem Camping Tres Estrellas etwas nach 14.00 Uhr an.
Barçelona, Dienstag, 10. September 2024
Nach Anmeldung beim Camping 3 Estrelles und der Platzzuweisung für P08 machten wir erstmal eine Ehrenrunde, weil die theoretische Anfahrt nicht der realen Welt entsprach… dann nochmals ein Versuch, bis wir auf Platz P09 endeten und bereits einiges ausgeladen hatten… dann war es Denise, die sagte, wir sind doch auf Platz P08 – aber da steht schon ein Engländer… mmmhhh… nochmals den Plan angeschaut – eingekreist hat er P08… dann mal die Plakette geprüft, da war es der P06… diese Parzelle war auch noch frei und so gabs eine Verschiebung vom Paradisli auf den richtigen Fleck. Stühle und Kleingemüse haben wir nochmals eingpackt, den Teppich und die Hunde aber nicht… nächster Start und 30 Minuten später hatten wir alles Dingfest gemacht, sind angekommen!
Gefühlte 30 Minuten später gabs hohen Besuch aus der Familie – Sarina, welche ein paar Tage in Barcelone Ferien geniesst, stand bei uns auf Platz! Was für ein Wiedersehen mit uns und auch Brandy und Ferox! Sarina nahm erstmal ein Bad im Meer, wir dagegen gingen los für einen kurzen Spaziergang… es war Zeit! Gemeinsam genossen wir den Nachmittag im angenehmen Wind bei eitlem Sonnenschein, eine Glas Wein, Crevetten, Chips, Crackerbrot und Fetakäse-Dip…
Weil das Take-Away der «einfache» Weg war, wählten wir vier unterschiedliche Pizzas aus und haben noch zusammen Abend gegessen. Danach begleiteten wir Sarina zur nahegelegenen Bushaltestelle, verabschiedeten uns und winkten ihr laaaange nach 😉 Sie wird Barcelona noch bis Freitag Abend geniessen – genau so soll es sein! Unser Abend endet draussen, bei etwas Fluglärm, dem Meeresrauschen und der Homepage-Aktualisierung… Guets Nächtle 🙂
Barçelona, Mittwoch, 11. September 2024
Der Tag war nicht sehr erlebnisreich, aber sehr entspannt… Wir gnossen den Tag hier auf Platz und am Strand – das Meer ist eine wahre Freude, der Sand hier sehr fein und das Wetter ein toller mix aus Sonne und Wolken. Ein Wäsche ist gemacht, ein gesunder Salat mit diversene Komponenten – Mais, Oliven, Feta, Kidneybohnen, Zwiebeln, Tomaten und Gurken! Dazu gabs unser Lieblings-Käcke-Brot vom Manor – weil es kein Knäckebrot ist (aber knackt), ist es einfach der Hammer 😉
Nach der Körperhygiene und einem Apéro-Poor gings ans Abendessen – Hamburger und Gemüse, dazu einen leckeren Merlot aus Frankreich 🙂 Unglaublich, was für guter Wein für «kein» Geld in Frankreich zu kriegen war… In Spanien waren wir bislang noch nicht auf unsere Kosten gekommen – mit Ausnahme des Restaurantsbesuchs in Blanes. Es wird definitiv Zeit, mal in einem grossen Einkaufszentrum die Qual der Wahl zu bekommen… Ein Besuch in Barcelona City haben wir unterdessen verworfen, weil die Hinfahrt rund eine Stunde mit dem Bus dauert und unsere Vierbeiner einen Maulkorb tragen müssten – zudem sind die Wetteraussichten für morgen tatsächlich regnerisch und gewitterhaft. Morgen wird es also nicht ganz so prickelnd werden und wir haben bereits vieles ins Paradisli gepackt. Es bleibt der Teppich, der Tisch und die Sturmbänder 😉 Alles andere werden wir noch reinnehmen, wenn wir Feierabend machen – aktuell geniessen wir draussen das Meeresrauschen, die Grillen, die startenden Flieger vom Flughafen Barcelona und die herrlichen Temperaturen! Life is good!!!
Barçelona, Donnerstag, 12. September 2024
Ein relativ schöner Morgen, den wir mit einem Besuch am und im Meer starteten… Immer schlechter wurde leider das Wetter und sogar stürmische Episoden durften wir erleben – aber den Teppich und die Sturmsicherung haben wir noch davor eingepackt – wir können also morgen starten, ohne dass wir noch einräumen müssen.
Die Idee, mit Uber noch einen Kurztrip zu machen und die Stadt zu besuchen, haben wir wettertechnisch verworfen. Einen wunderbaren z’Morgen mit Gipfeli und Brot, Honig, 3-Minuten Ei und etwas Aufschnitt – um 14.00 Uhr. Wir machten uns einen gemütlichen Indoor Paradisli Tag mit etwas TV, Internet und – trotz allem – etwas Kulinarik zwischen den Zähnen… naja, eine Ofenpizza und ein Ziegenkäse-Brot (wie Chnobli-Brot, einfach ohne Chnolbli, dafür mit Ziegenkäse…).
Eine angenehme Nacht bescherte uns einen viel schöneren Morgen, als erwartet – Sonnenschein puuuur! Noch den Abwasch, das Stromkabel und die Keile verräumen, dann kanns weitergehen Richtung Tarragona – genauer nach Les Cases d’Alcanar 🙂
Les Cases d’Alcanar, Freitag, 13. September 2024
Freitag der 13te – ein Fix-Termin, welchen wir normalerweise mit guten Freunden verbringen, mit einem wunderbaren Abendessen und ein paar Flaschen Wein – dieses Mal leider nicht, weil wir eben unterwegs sind 😉 Den Platz haben wir zufrieden verlassen und den Weg nach Les Cases d’Alcanar in Angriff genommen. Unterwegs hatte ich einen Besuch in einem Mercado eingeplant, der uns kaum Zeit kostete und einen sicheren Parkplatz bescherte. Viel Gemüse, etwas Fleisch für den Grill und Aufschnitt vom Iberico-Schwein, endlich etwas spanischen Wein und für den Durst mal etwas Bier, füllten unseren Einkaufswagen.
Die Weiterfahrt – rund eine Stunde Richtung Süd-Westen – war unspektakulär und wir freuten uns auf den neuen Camping-Platz «Estanyet» – etwas weiter als Tarragona, in Les Cases d’Alcanar. Ein hübscher, kleiner und überschaubarrer Campingplatz. Wunderschöne Sanitäre Anlagen, die Plätze selektiv recht beengt – wir hatten zum Glück einen Comfort-Plus Platzk direkt am Strand. Auch ACSI konnten wir hier nutzen, was uns eine Ersparnis von 50 Euro brachte. Der Platz ist der Hammer mit Meeressicht, Privatsphäre und viel Platz, tolle Sanitäre Anlagen, welche sauber und auch sehr nah sind.
Ein Besuch im Meer – ein Strand aus Steinen – brachte die nötige Abkühlung. Leider ist nicht nur der Stand steinig, sonder auch der Untergrund am Meer – schnittige und fiese Steine! Nach der Abkühlung war ein kleiner Apéro auf dem Program – Gemüse-Chips, Pilze und Butternuss-Kürbis, dazu ein toller Weisswein, welchen wir für 2.40 einkauften.
Zum Abendessen – der Grill ist aufgestellt – haben wir einen gemischten Salat mit Tomaten, Karotten, warmen Pilzen und Speck, Parmesan und grünem Spargel. Dazu vom Grill die zwei übrig gebliebenen Hamburger und eine Riesenwurst vom Schwein… Dazu einen Crianzia vom Ribera Del Duero – war lecker, würde ich aber nicht kaufen 😉
Les Cases d’Alcanar, Samstag, 14. September 2024
Ein wundervoller Morgen – blauer Himmel soweit das Auge reicht, noch etwas frische Temperaturen, aber in der Sonne alles gut. Wir starteten unseren Tag mit einem Spaziergang ins Dorf – die Strandpromenade ist wunderschön, ein kleiner Hafen und viele herzige Restaurants… Ein unglaublicher schöner Baum eingangs «Altstadt», den ich fotografisch festhalten musste. Per Zufall sind wir an einem Spar vorbeigeschlendert – eine gute Gelegenheit für meinen fehlenden Rasierschaum 🙂
Wieder zurück, fröhnten wir der Sonne, machten uns auf ins Meer und auf Herz-Stein Suche 😉 Das Meer wäre hier ebenfalls so fantastisch wie in Blanes… leider ist es aber sehr steinig und teilweise felsig, so dass wir mit unseren Badelatschen baden mussten. Dann war es Zeit für etwas kleines zu Essen – während Denise den Pool genoss, habe ich mich den Crevetten auseinandergesetzt – köpfen, schälen, entdarmen, abwaschen, bereitstellen… Pünktlich zur Flaschendekantierung traf Denise ein und wir genossen gemeinsam das bisschen Mediterrane 🙂
Den Tag verbrachten wir mit viel Nix-Tun, Spaziergängen, Steine suchen und einfach geniessen. Den Camping können wir nur empfehlen und mit der Platznummer 86 haben wir den wohl besten Platz bekommen… Das Abendessen nach der Körperhygiene – die Duschen sind hier übrigens der Hammer!! – wurde vorbereitet: Eine Gemüseplatte, 4 Poulet-Brüstchen, ein Kack-Brötchen und eine Flasche Wein «The Guv’Nor» – Tempranillo… ganz okay, aber mehr definitv nicht… Zum Dessert gabs ein Dreierlei Eisbecher(chen) 😀
Unterdessen ist das meiste gepackt, der Grill sauber und morgen schauen wir nochmals nach dem Sonnenaufgang…
Sant Pere Pescador, Sonntag, 15. September 2024
Um etwa 10.00 Uhr machten wir uns auf den Weg wieder Richtung Tarragona, Barcelona bis hin zur Costa Brava – den Abzweiger l’Escala zum Carrefour, wo wir uns mit Thuna, Mineral, Wein, Wurst, Hamburger, Jamón Iberico und ein paar anderen Kleinigkeiten eindeckten… danach gings gleich weiter zum Camping Platz – da herrschte einiges an Verkehr, aber es ging trotz der vielen Deutschen ganz gesittet zu und her bei der Reception. Ein sehr freundlicher Empfang, Erläuterungen zum Platz und den Regeln, Rechnung und Armbändeli sowie eine kleine Einkaufstasche aus Leinen (oder so…), dann konnten wir das Tor zum sehr grossen Camping passieren – Camping Ballena-Alegre an der Costa Brava! Wir fuhren im Camping-Tempo von 10 Km/h bis zur Reihe 63 (von 65) und zweigten ab zum Platz YY… schade, dass dort bereits jemand auf dem Platz war 😀 Die Deutschen konnten den Plan nicht wirklich gut lesen, wollten sogar diskutieren und uns auf den gegenüberliegenden Platz verweisen 😛 Nachdem wir es Ihnen aufzeigen konnten, dass sie in der falschen Reihe sind, kam doch endlich etwas Bewegung in die Situation und sie haben alles «rüber» gezügelt, was bereits draussen war – danach auch noch das alte WoMo gestartet (zum Glück sprang der Motor an) und frei war unser Platz 🙂 Etwas hin und her, dann stand unser Paradisli perfekt, zumindest für die Nachmittags- und Abendsonne! Augepackt, aufgestellt, angeschlossen und ein Corona in der Hand- well done!!
Ein kleiner Bummel mit den Vierbeinern zum Strand veranschaulichte uns, dass es ein Platz für Kiten und Surfen ist – gäll CB vo GP 😀 weiter ging die Entdeckungsreise bis zur Reception, zum Einkaufsladen, der Vinothek, dem Pool und dann wieder zurück – Zeit für einen kleinen Apéro und die Abendsonne geniessen, danach war Körperhygiene angesagt! Ein unglaubliches Erlebnis, noch nie solche eine geile sanitäre Anlage erlebt, eine riesige Hundedusche und auch für wenig Geld 4 Waschmaschinen – und das nur schon in unserer Anlage… es gibt noch weitere 4 solcher Anlagen. Der ganze Platz ist unglaublich gepflegt und sauber, immer wieder Gelegenheiten für Entsorgungen – und es «stinkt» nirgends!!! Nach der Körperhygiene gings direkt zur Reception, denn hier wollen wir länger als bis Mittwoch bleiben und wir konnten unseren Platz bis Freitag verlängern – YESS!!
Zurück beim Paradisli gings an die Zubereitung des Abendessens. Heute natürlich den frischen Thuna, Avocado und ein Kack-Brötli. Dazu verköstigen wir eine hübschen Rotwein Namens Carrabmimbre – ein Crianza aus dem Ribera del Duero – ein schönes Tröpfchen, welches durchaus den Heimweg in die Schweiz schaffen könnte… Ein wunderbares und auch sehr gesundes Abendessen 😀 Nun ist es draussen doch schon ziemlich frisch, unsere Vierbeiner in den Brüchen und so entschieden wir uns, noch etwas SAT-Fernsehen (Grill den Henssler) reinzupfeiffen. Wir freuen uns auf die kommenden Tage!
Sant Pere Pescador, Montag, 16. September 2024
Der Morgen grüsste mit Sonnenschein und viiiieeel Wind 🙂 Zum Glück hatten wir das Sturmband und das «über die Markise Band» bereits als wir angekommen sind, montiert. Etwas Kaffee, danach ein Spaziergang am Strand, dann hinauf bis zur Rezeption und wieder zurück, bevor wir dann ans Meer eine Abkühlung abholten… es war wirklich kalt, kein Vergleich mit den anderen Standorten und das Verständnis, dass viele mit Neopren-Anzügen unterwegs sind, ist gewachsen… Nach dem Meer noch ein Marsch zum Pool, wo es ähnlich kalt war 😉 Zurück auf Platz etwas Sonne geniessen… sooo schöön! Der Wind wurde noch stärker und die Böen erhöhten sich von Stunde zu Stunde… um 14.00 Uhr gabs dann eine schöne Platte mit Rosmarin-Pfeffer-Magadamia-Nuts, Jamon Iberico, Ziegenkäse und «aufgegrilltes» Brot 🙂 lecker lecker!!
Den Tag verbrachten wir auf Platz, waren kleine Dinge einkaufen und genossen das absolut gigantisch schöne Wetter bei 27° am Meer… Nach weiteren Spaziergängen, der Körperhygiene (immer noch sehr geil das Erlebnis in diesen sanitären Anlagen…!!!) galt es, das Abendessen vorzubereiten. Die Salatkünste von Denise sind weltklasse und die neue Fertig-Sauce, die wir heute morgen ergatterten, war super passend! Speck, Spargelspitzen, Tomaten, Feta, Eisbergsalat, Kichererbsen und Toast-Würfel. Dazu gabs einen Black-Angus und einen Standard Burger vom Grill – das Rennen machte ganz klar der Black-Angus Burger 😀
Nun gilt es noch etwas zu chillen – dazu nutzen wir die Satelliten-Schüssel, einen Spaziergang am Meer, wo die Hunde sich austoben konnten, einem guten Glas Wein «Dehesas del Rey» aus dem Ribera Del Duero – und einen Gute-Nacht-Tee (Leber/Gallen Tee) 😉
Sant Pere Pescador, Dienstag, 17. September 2024
Etwas später als sonst gings mit den Hunden auf den Spaziergang – die Nacht war ruhiger, als wir es aus dem Wetterbericht vorgestellt hatten mit Wind von 40 Km/h und Böen von 60 Km/h. Es war bei weitem nicht mehr so windig wie gestern, aber das wird sich wohl noch etwas ändern im Verlauf des Tages. Heute haben wir die Bettwäsche gewaschen, damit wir nach den Ferien bereits wieder einsatzbereit sind. Eine weitere Wäsche wird es dann morgen geben.
Neu eingekauft (Wäscheleine…), Wasser ist ebenfalls nachgefüllt, der Grill etwas «getuned» (Windabsorbierer mit Alufolie ;-)), das WC geleert im kostenlosen Automat und die Markise wieder ausgefahren und gesichtert. Den Tag verbrachten wir mit sehr wenig Nix-Tun, können aber nicht wirklich erkennen, was wir gemacht haben… der Meerbesuch (im nassen Kalt) wurde durch einen Spaziergang am Meer ersetzt – der Wind an der Küste ist viel stärker und auch kälter…
Die Bewölkung hat unterdessen die Sonne verabschiedet – schade, wir hätten gerne mal noch etwas entspannt 😉 So räumten wir etwas zusammen, denn ein paar Regentropfen sind heute Nacht zu erwarten, bevor es morgen dann wieder sonnig weitergeht. Nach der Körperhygiene – habe ich schon erwähnt, dass es der Hammer ist?! – gings ans Abendessen – Chorizo-Würstchen vom Grill und eine wunderbare Gemüseschale, gespickt mit Ziegenkäse 🙂 Dazu gabs einen Etiketten-Wein (Denise’s Wahl), der ganz okay war… Nebst den Tagesfotos haben wir heute auch die sanitären Anlagen fotografisch festgehalten…
Sant Pere Pescador, Mittwoch, 18. September 2024
Ein beinahe windstiller Morgen küsste uns wach und wir machten unsere Morgenroutine wie üblich. Im Anschluss machten wir ein Workout auf unserem Platz, so wie wir das auch schon am Montag gemacht hatten – hatte ich vergessen zu schreiben 😉 Dann war die Wäsche dran, die wir über unsere neue Wäscheleine hängten – eine gute Investition 🙂
Ein Spaziergang am Strand – der Wind hat merklich abgekühlt – führte uns dann noch «auf die andere Seite» des Campings. Ausgestattet mit vielen Mobilhomes, weiteren «privaten» Pools, ein Spa, eine Snack-Bar und nochmals vielen Stellplätzen sowie ein kleines Lädeli für Surfer und solche, die es werden wollen. Für mich hat es eine neue Badehose gegeben 😀 Am Pool machte ich einen Bogen und überliess es Denise, sich dort abzukühlen. Auf Platz gabs etwas kleines zwischen die Zähne und ein Desperado mit Zitronenschnitz.
Unterdessen ist es nach 18.00 Uhr, wir sind geduscht und kümmern uns nun um das Abendessen. Wir werden dies erneut drinnen einnehmen, da es bereits unter 19° Celsius ist und die Sonne von Schleierwolken / Wolken bedeckt ist. Morgen soll es dann aber wieder tolle 24° Celsius bei eitlem Sonnenschein geben. Es gibt bei uns mal wieder Hamburger – erneut als ordinäre und Black Angus Version – und Salat in einer neuen Variante 😉 Ein ausgedehnter Spaziergang folgte und ein kurzer Stopp beim Glacé-Stand war eingeplant – danach gings wieder back to Paradise 😀
Sant Pere Pescador, Donnerstag, 19. September 2024
Wolkenloser Himmel und bereit für einen ausgedehnten Spaziergang – heute soll die Reise nach l’Escala gehen. Wir starteten am Strand entlang, bis sich ein Fels und Meer uns in den Weg stellten. Danach gings einer schönen Allee entlang, immer hübsch im Schatten der Bäume und immer wieder Gelegenheiten, ans Meer zu gelangen. Eingangs l’Escala stand eine Statue aus olympischen Zeiten (1992), danach gings der Küste entlang runter zu vielen Restaurants, Bars und kleinen Boutiquen… Heute war kein Markt (oder wir konnten ihn nicht finden…). Schade, wir hätten gerne etwas Gemüse und Obst eingekauft… Beim Touristen-Info-Punkt gabs das rettende öffentliche WC, bevor wir uns dann wieder auf den Rückweg machten. Schön wars!
Im Verlauf des Nachmittags haben wir immer mal wieder etwas verräumt – etwas dunkle Wolken hingen herum und wir wollten unbedingt unsere Sachen im Trockenen verräumen. Es blieben noch die Stühle, die Markise, Leine, Strom und Keile 🙂 Wir können morgen also frühzeitig unseren ersten Wegpunkt anpeilen für die Rückreise in die Schweiz.
Schon fast zur Routine geworden – am Vorabend der Abreise Take Away zu nehmen 🙂 Heute haben wir vor lauter Hunger etwas übertrieben: 2x Süsskartoffel-Pommes, 1x Chicken KFC, 2x Pizza… gut, dass wir die Pizza morgen auch kalt essen können 😉 letzte Nacht in Santa Pere Pescador und eine Fahrt von rund 6 bis 7 Stunden vor Augen, Zeit in die Horizontale zu verschwinden. PS: 1 Negativer Punkt auf diesem Campingplatz, um etwas zu jammern auf höchstem Niveau – die Netzversorgung ist wirklich unbefriedigend… Foto-Upload nahezu nicht möglich…
Aix-les-Bains, Freitag, 20. September 2024
Am Morgen noch die letzten Kleinigkeiten erledigt, dann gings zur Grau-Wasser Entsorgung, dann zur Tankstelle – da brauch ich mal eine Einweisung, wie das so läuft in Spanien… mit der Auswahl «Voller Tank» wollte meine Kreditkarte mit €130 belastet werden – dafür hatte ich keine Nerven 😉 also, mal für €30 und im zweiten Gang mit €15 – dann war der Tank beinahe voll.
Dann gings auf Reise – einen HYPER-U konnten wir nicht vernünftig erreichen, dafür dann einen Super-U – zumindest im zweiten Anlauf, denn in Montpellier war da eine Schranke, die das Parkieren zu einem nicht nötigen Abenteuer gemacht hätte… Kreisel und zurück auf die A7… Auf einer Pinkelpause für die Vierbeiner schaute ich dann für einen Super-U, auf dem wir auch mit dem Paradisli parkieren konnten – das war in Marguerittes 🙂 Ein paar frische Crevetten, etwas Thuna, Salami, 6 Flaschen Wein und weitere Kleinigkeiten kamen in den Warenkorb. Dann zur Tankstelle – wo wir noch von einem Schisser gerammt wurden mit dessen Rückspiegel… ein paar streifen mehr – vielleicht sogar wegzuputzen mit unserem Wundermittel. Tank voll, bereit für die Weiterreise.
Der ursprügliche Stellplatz in Arx-les-Bains war bereits ausgebucht, also versuchten wir es auf einem Camping in Bourget-du-Lac – Telefon wurde nicht bedient, grundsätzlich ein eher schlechtes Vorzeichen. Wir versuchen es trotzdem und sind erfolgreich – eingebucht für eine Nacht. Nahe am See und den sanitären Anlagen. Uns gefällts hier super und wenn wir mal wieder Richtung Süd-Frankreich sind, ist das eine super Option für eine Nacht. Ein kleiner Apéro, Spaziergang und Begegnung zu einem Oldtimer – ein Renault Alpin 1985 – dann ein gutes Abendessen – Thuna mit einem leckeren Salat und einem Blindkauf eines wunderbaren Rotweins Namens «Vacqueyras» – einen Grand-Vin des Côtes du Rhône. Wenn ich den nochmals finde, werde ich meinen Weinkeller damit beehren 😉
Unterseen, Samstag, 21. September 2024
Etwas später als geplant gings von Bourget-du-Lac Richtung Genf – vorher aber nochmals etwas günstiger den Benzintank füllen! Nach dem Passieren der Grenze – nach über drei Wochen im Ausland – peilten wir unseren letzten Übernachtungsplatz an. Es soll am Thunersee sein, genauer in Unterseen auf dem Camping Manor Farm 1 🙂 Um 14.00 Uhr sind wir angekommen und durften den Platz begehen, um unseren Wunschplatz auszuwählen – es soll die Nummer 326 sein!
Das wichtigste ist aufgestellt – Strom, Teppich, Hundeleine, Stuhl und Beinverlängerung – und dann gleich Vitamin D aufpoliert 🙂
Ein sehr gepflegter und überschaubarer Campingplatz mit sehr alten sanitären Einrichtung, welche aber extrem gepflegt und sauber sind. Die Toiletten sind ebenfalls sehr sauber und haben Desinfektionssprays. Bereits sind Überlegungen da, die Ostern oder die Auffahrt hier zu verbringen!
Eine kleine Stärkung, dann gings mit den Vierbeinern mal pinkeln – ein kurzer Lauf gleich um’s Eck mit einer tollen Aussicht über den See bis zum schneebedeckten Berg (ist es der Eiger??). Zurück auf Platz, relaxen, Körperhygiene und Vorbereitung für das letzte Abendessen dieser Ferien… ein kaltes Plättli mit Jamon Iberico, dreierlei Käse (3, 8 und 24 Monate gereift), Wildschwein Salami, Paté en Croute, dazu ein französisches Pain und eine Flasche Rotwein – Chateau Tour Canon 2022 – etwas jung, aber trotzdem schon ganz gut… könnte seinen Platz ergattern bei mir zu Hause 😉
Unterseen, Sonntag, 22. September 2024
Der Morgen war mit etwas Hochnebel nicht ganz so sonnig warm, aber ganz freundlich. Ein Spaziergang eröffnete uns die wahnsinns Spazier-Möglichkeiten, die hier gegeben sind. Wir werden bestimmt wieder hierher kommen und Ostern, Auffahrt oder Pfingsten verbringen.
Zurück auf Platz haben wir uns entschlossen, alles einzupacken und loszufahren – dies obschon wir erst um 15.00 Uhr den Platz hätten freigeben müssen. Aber das Paradisli ausräumen, die Crevetten schälen und entdarmen, die Kinder um 16.00 Uhr zu Besuch, Email vom Geschäft, «ankommen» und doch zu sinnvoller Zeit zu Bett zu gehen ist dann doch etwas viel, wenn wir erst um 17.00 Uhr zu Hause sind… Also gings kurz vor 12.00 Uhr auf die Heimreise mit ganz vielen Eindrücken im Kopf aus den vergangenen 3 Wochen… unbezahlbar, wunderbar, sensationell, ultimativ, entschleunigend, vertiefend, … da gäbe es noch einige Adjektive, die anzufügen wären…
Wir sind zu Hause angekommen – no more Words needed. Kein Unfall, ein Rucksack von Erfahrungen und Erlebnissen, Eindrücken und Begegnungen… Life ist good!! Rund 3’200 Kilometer sind wir auf dieser Reise gefahren – wir freuen uns bereits jetzt auf eine Fortsetzung 🙂
Denise machte sich alleine auf den Weg zum Camping – schon toll, wenn man Capos hat, die einfach mal einen Freitag frei geben und man nicht arbeiten muss 😉 Sie hat alles aufgestellt auf dem besten Platz in Flaach – die Nummer 209! Ich meinerseits hatte noch zu arbeiten und folgte dann nach Feierabend mit unseren Vierbeinern auf den Platz. Schon auch schön, wenn alles aufgestellt ist, die Frau zufrieden ist und das Wetter so schön mitspielt…
Flaach, Freitag, 26. Juli 2024
Um 17.30 Uhr war ich angekommen und konnte einfach nur dazukommen… Etwas Abendsonne geniessen, dazu ein Prosecco und etwas Apéro – what a wonderful world! Der Platz ist gut besetzt und wir freuen uns auf Freunde, welche dann am Montag anreisen… Da wäre mal Monika und auch Dio & Andrea werden aufkreuzen – schön, wenns schön isch! Zum Abendessen sollte es einfache Küche geben: Ein Double-Chees-Burger vom Grill (arme Sau, die das reinigen muss…), dazu ein wunderbarer Tropfen, den wir kredenzen durften – ein Geschenk von Julia & Bruno und nochmals TAUSEND DANK! – eine Wucht mit 14.5%. Ein italienisches Traubengewächs aus der Toscana «Adéo Rosso Bolgheri»… ja, wieder ein Traubensaft, der auf die Liste kommt. Ein herrlicher Abend, der zum draussen sitzen einlädt! Unterdessen ist es bereits 23.00 Uhr und es lässt sich gut aushalten. Ein kleiner Spaziergang mit den Vierbeinern haben wir ebenfalls hinter uns und nun ist es Zeit, noch etwas im Paradisli zu chillen, bevor es seit gefühlt langem wieder in die Horizontal im Paradisli geht… Life is beautyful!
Flaach, Samstag, 27. Juli 2024
Eine wunderbare und im Vergleich zur Tagestemperatur angenehme Nacht liegt hinter uns. Der Morgen begrüsste uns mit einm strahlend blauen Himmel, Sonnenschein und tolle Temperaturen. Ideale Verhältnisse für einen Spaziergang inklusive Fellpflege für Brandy und Ferox. Rund 5 Kilometer später sind wir wieder auf Platz und gönnen uns den nächsten Kaffee an der Sonne. Heute einfach mal etwas chillen und mit voller Kraft nichts tun.
Am frühen Nachmittag – anstelle von Morgen- oder Mittagessen – servierte Denise ein kaltes Plättli, welches wir im Schatten des Laubbaumes genossen, dazu DEN Riesling aus Würzburg vom Bürgerspital. Den Nachmittag verbrachten wir auf Platz inklusive kleinem Spaziergang und hin und wieder einer Erfrischung unter der nahe gelegenen Dusche. Als Denise noch zum Baden ins Schwimmbad ging, powernappte ich bei 31° auf dem Liegestuhl im Schatten des Baumes – ich muss ja wieder zu Kräften kommen nach solch einem anstrengenden Tag…
Gegen 17.00 Uhr meldeten sich erste Tropfen vom Himmel und gegen 18.00 Uhr wird ein halbstündiges Gewitter erwartet – genau die richtige Zeit für die Körperhygiene…
Ein wunderbarer Abend mit unseren Girls Sarina & Yara!!! Hin und wieder etwas Regen, was feines vom Grill, etwas Wein, tolle Gespräche, sehr warme Temperaturen… Wunderbar, solch schöne Momente zu erleben, da kann nicht mal Mastercard mithalten 😉
Unterdessen schauen wir noch etwas Kunstturnen von den Olympischen Spielen in Paris… Hopp Schwiiz!!! Eine Freude, die beiden Giubellinis zu sehen – Matteo und Luca. Einen herzlichen Gruss an Dani & Sabine 😉
Flaach, Sonntag, 28. Juli 2024
Was für eine geile Nacht! Immer wieder heftige Gewitter mit viel Starkregen und einem wunderbaren Sound, wenn es auf das Dach prasselt… Am Morgen um 07.30 Uhr dann noch ein letztes Mal Regen, bevor wir in den Tag starteten. Viele Besucher haben gepackt und sind dabei, den Platz zu verlassen. Immer wieder «spannend», wie unterschiedlich gepackt und aufgeräumt wird 🙂
Unser Spaziergang war total entspannt mit einer hohen (sportlichen) Pace. Der bedeckte Himmel bescherte uns fantastische Temperaturen und Brandy & Ferox mussten nicht leiden 😉 Die ersten 5 Kilometer sind erfüllt und auf Platz waren bereits einige losgefahren. Unterdessen ist es 12.00 Uhr und nun beinahe leer. Gegen 14.00 Uhr wird sich der Platz bestimmt wieder füllen und wir sind gespannt, welchen Platz Monika heute zugewiesen bekommt – und am Montag folgen dann noch Dio & Andrea 😀
Die Plätze sind nicht wirklich gefüllt – es sind zwischenzeitlich noch 5 Plätze unbesetzt in unserem Umkreis. Neben uns ist ein Chausson 627 aus Holland, was von vorne betrachtet cool aussieht 🙂 Zum Mittagessen gönnten wir uns ein leckeres Birchermüesli, etwa 2 Stunden später befanden wir uns in einem bescheidenen Apéro bei eitlem Sonnenschein. Noch ein kleiner Spaziergang, den wir auf dem Rückweg durch den Camping gestalteten, um nach Monika ausschau zu halten – und siehe da, sie ist bereits voll installiert und wir machten eine kleine Pause bei ihr. Verabredet haben wir uns dann für ein Glas Wein am Abend – Denise machte noch ein paar Schwimmzüge, dann Körperhygiene und ein bescheidenes Entrecote-Double wurde kredenzt. Beinahe gut gelungen auf dem Camping-Grill, jedoch etwas «drüber»… das nächste wird besser klappen! Zum Fleisch gabs dann noch etwas gemischten Salat und einen Tomaten-Zwiebel Salat – ausgezeichnet gegessen!
Gegen 20.00 Uhr gesellte sich Monika zu einem Glas Wein zu uns. Gemütliches Beisammensein, tiefgründige Gespräche und ein Pack Toffifee, das niemand mit mir teilen wollte… Wunderbares Wochenende, leider geht’s langsam zu Ende… Morgen geht’s zur Arbeit, aber auch das geht vorbei und führt zum Feierabend 😉
Flaach, Montag, 29. Juli 2024
Eine kurze Nacht oder ein frühes Aufstehen stand für mich auf dem Programm – ab ins Büro und arbeiten… Zum Tagesverlauf von Denise kann ich nicht viel sagen respektive schreiben… Hundespaziergang, sünnele, 2x schwimmen mit Monika, Begrüssung von Dio und Andrea, Spaziergang…
Gegen 16.00 Uhr war ich wieder auf Platz und arbeitete noch bis 17.30 Uhr, bevor es dann losging mit einem Apéro, zusammen mit Dio und Andrea – wunderbar in der Abendsonne… Gegen 19.00 Uhr kam dann Robin mit Freundin Janina dazu – Freude herrscht! Nochmals etwas Apéro, dann gings ans Abendessen. Ein Entrecote double (besser gelungen als gestern…), Chilli Würstli und Camembert-Grill-Käse, dazu zwei Bratwürste von Dio & Andrea. Als Beilage gab es Tomatensalat und einen gemischten Grünen, etwas Wein und viel Wasser. Ein herrlicher Sommerabend mit tollen Menschen! Danke vielmals für Euren Besuch!
Unterdessen ist aufgeräumt, der Spaziergang erledigt und wir chillen noch vor dem Fernseher und sehen uns Kunstturnen an… Morgen für mich wieder arbeiten, für Denise bestimmt Spaziergang und Abwasch… Das fehlende Selfie werden wir nachholen (müssen!). Life is beautyful!
Flaach, Dienstag, 30. Juli 2024
Eine weitere kurze Nacht stand für mich auf dem Programm – ab ins Büro und arbeiten… Zum Tagesverlauf von Denise kann ich erneut nicht viel sagen – lediglich, dass es mit Der Hunderasse Boxer einfach nicht klappt – unser vis-à-vis hat leider einen solchen und das spannt uns etwas an… Am späteren Nachmittag war Homeoffice im Paradisli angesagt, denn an Arbeit fehlt es wahrlich nicht…
Um 16.00 Uhr war Feierabend – Zeit, runter zu fahren, etwas sonnen und zu geniessen. Den Apéro gabs dann bei Andrea und Dio, mit Besuch von Reto… und auch Monika gesellte sich noch zu uns. Einfach geniessen und geniessen und geniessen… ein gemeinsames Abendessen, viel Gesprächsstoff, Internet-Bestellung (Heat-it gegen Mückenstiche) und herrliche Temperaturen – Fantastisch!
Flaach, Mittwoch, 31. Juli 2024
Ein frü-morgen Spaziergang bei bereits sehr warmen Temperaturen brachte mich dann ins Homeoffice – ist doch noch einiges gelaufen und ich war nicht alleine mit Arbeit… Der Tag war sehr heiss und am späteren Nachmittag läutete ich dann Feierabend ein.
Wir erwarten heute wiedermal Gäste – Sarina, Robin und Janina meldeten sich für heute Abend an. Weil Sarina bereits um 16.00 Uhr kam, machten wir uns zu dritt auf den Weg dem Rhein entlang – zirka 2 Kilometer. Dann kühlten wir uns im Rhein ab und liessen uns bis zum Camping hinuntertreiben, eine herrliche Abkühlung, von welcher sich Denise nicht mal nach der warmen Dusche erholte… blaue Lippen und am schlötterle war angesagt und erst nach dem Sonnen-Tanken wurde es besser 😀
Nach der Körperhygiene machte sich Sarina ans Schnippeln des Gemüses und der Kartoffeln – soviel zur Beilage. Etwas Oberhasler Rosé wurde kaltgestellt und der Rotwein ausgewählt – wir kredenzen heute den Wein von Roman & Sandra, den Museum Reserva 2015! Dann das Schweinefilet in Medaillon geschnitten, mit Speck umwickelt und für den Grill bereit gestellt. Noch ein paar Cevapcici und die Vorbereitungen sind abgeschlossen.
Wir starteten unseren Apéro mit Sarina und gegen 18.30 Uhr trafen dann Robin & Janina ein und gesellten sich zu uns ins Zelt. Immer wieder kam etwas Regen und auf den späteren Abend waren Gewitter angesagt. Um 19.30 Uhr setzten wir uns wieder raus und genossen den wunderbaren Abend. Es war dann Zeit, das Abendessen zu starten – Grill an, Tsch-Tsch und «en Guete». Lecker war es und sehr gesellig. Auf dem ganzen Platz herrschte irgendwie ganz entspannter Hochbetrieb: Gespräche zwischen Nachbarn, essen, grillieren, trinken, spazieren mit und ohne Hunde, viele spielende Kinder… Wunderbar!
Den späteren Abend verbrachten wir dann wieder im Zelt – Regen kündigte sich an. Wir habens genossen und um 00:30 war dann Feierabend. Der bestellte Uber brachte unser Kinder nach Hause, das Auto wird dann morgen abgeholt. Robin & Janina werden morgen ins Tessin fahren und nächtigen auf den 2. August bei Gottis (Nicole H.) kleiner Wohnung, bevor sie dann ins Haus zu Päge ziehen… und wir legten uns schlafen 🙂
Flaach, Donnerstag, 01. August 2024
Nach dem langen Abend gestern war der heutige Morgen schon etwas harzig… leider donnerte es und leichtes Tröpfeln gesellte sich dazu. Der Regenradar verriet uns, dass just in 10 Minuten Halligalli sein wird – also machten wir einen sehr kurzen Spaziergang und schafften es beinahe trocken zurück. Es lässt sich jedoch festhalten, dass Brandy mit Donner nicht gut Freund ist… das durften wir bereits gestern Abend erleben – es scheint auf’s Alter leider nicht besser zu werden..
Unterdessen hat Denise den Abwasch gemacht, das Paradisli gereinigt und ich den Abfall entsorgt und ich habe das Tagebuch upgedatet. Sobald es wieder etwas konstanter trocken bleibt, werden wir unsere Vierbeiner nochmals ausführen.
Der Nachmittag brachte wieder wunderbares Wetter und wir haben den regen Betrieb auf dem Campingplatz genossen. Spielende Kinder waren gegenüber, welche für eine Zirkusnummer übten und die umliegenden Gäste einluden. Weniger prickelnd war, dass auch die Erwachsenen die Basisregeln des Campings nicht zu respektieren wussten und über fremde Plätze sich bewegten – hinsichtlich unserer Hunde halt ein No go!
Um 18.15 Uhr mussten wir dann rein ins Paradisli – Kunstturnen der Frauen lief, was wir uns keinesfalls entgehen lassen wollten. Wird Simon Biles Olympia-Gold einheimsen? Ja, das klappte trotz verpatztem Stufenbarren… auf Rang zwei Rebeca Andrade – waren echt ganz tolle Darbietungen!
Am Abend gabs leckere Teigwaren an einer selbstgemachten Bolognaise, dazu ein super leckerer Wein – die Flasche Nummer zwei von Bruno & Julia! Wir kredenzten einen spanischen Wein aus dem Ribera del Duero, den Encina, welcher zu Hacienda de Monasterio gehört. Wow, ein feierlicher Wein! Als es eindunkelte, marschierten viele Kinder und Eltern singend durch den ganzen Platz – auch Monika und Christina waren mit dabei und winkten ganz freundlich, während wir noch den letzten Schluck Wein genossen.
Flaach, Freitag, 02. August 2024
Morgens zu früher Stunde machte ich mich ins Outdoor-Büro und arbeitete durch bis um 15.30 Uhr… der Tag versprach hin und wieder mal etwas Regen oder Gewitter… die meisten Gewitter sind an uns vorbeigezogen ohne Regentropfen. Wie wir dann später in den News dann gesehen haben, hat es Hallau SH ganz übel erwischt.
Den Spaziergang bewältigte Denise alleine etwas gekürzt, da die Sonne doch schon ziemlich runterbrannte. Immer wieder ging sie schwimmen in der Badeanstalt, da leider immer noch kein Zugang auf dem Platz zum Rhein gewährt wurde.
Feierabend! Wir starteten mit einem kurzen Spaziergang und relaxten danach auf unseren Liegen. Zum Apéro genossen wir gebackenem Kürbis und eine Flasche Rosé von unserem Rebberg (Oberhasli). Der Himmel begann sich dann zu verdunkeln und im Glauben, der Regenradar sei immer verlässlich, mussten wir uns dann plötzlich sputen und alles einpacken. Ja, ziemlich heftig kam Wasser runter und einer unserer Nachbarn hatte all seine Dachfenster offen und war nicht auf Platz. Leider war alles abgeschlossen, so dass wir nichts tun konnten.
Gegen 22:00 Uhr kam es dann wieder Regnen, mal stärker, mal schwächer. Wiedermal Zeit, etwas von der Olympiade zu schauen… Wir konnten uns dann um 23:15 Uhr ein kurzes Zeitfenster ohne Regen sichern, um mit Brandy & Ferox nochmals rauszugehen. Danach gönnten wir uns noch etwas Flimmerkiste, bevor es in die Horizontale ging.
Flaach, Samstag, 03. August 2024
Der Morgen war feucht, die Sonne drückte aber vehement dagegen und begleitete uns dann auf dem ausgedehnten Spaziergang. Nach vielen Feldern gelangten wir an den Rhein und Brandy & Ferox freuten sich auf das Wasser und spielten auf der grossen Wiese wie verrückt.
Zurück auf Platz machte sich Denise auf den Heimweg, um die Wechsel-Schilder zu Hause abzuholen – Yara war froh, hatte sie so die Gelegenheit, autonom mit dem Superb rumzukurven… Ich habe den Abwasch gemacht, Abfall entsorgt und bin nun dabei, das Tagebuch upzudaten… Nun ist es Zeit, den letzten Tag zu geniessen, bevor wir dann morgen Mittag den Platz verlassen müssen.
Den Tag verbrachten wir beim Sonnenbaden und hin und wieder bei den ersten Gerätefinals im Kunstturnen – Olympia Paris 2024 wird uns noch des öftern am TV beschäftigen… Am Nachmittag packten wir unser Zelt noch ein, das wir für unsere September Ferien nicht benötigen. Um den Platz gleich frei zu haben, verstauten wir es gleich im Audi. Es war an der Zeit, das Abendessen vorzubereiten – unser letztes diesen Sommern in Flaach. Ein Schweinsfilet umwickelt mit Speck, dazu einen gemischten Salat, gespickt mit frischen Pilzen, Oliven, weiteren Karotten und Gurken. Den Abend machte dann nochmals Olympia mit Leichtathletik – 100 Meter Frauen mit Rang 6 von Mujinga Kambundji! Was für ein wahnsinns Start sie hinlegte!!
Flaach, Sonntag, 04. August 2024
Ein schöner Morgen beglückte unseren letzten Morgen und wir räumten nach dem ausgiebigen Spaziergang noch den Rest zusammen und packten gleich für die September Ferien, die am 30. August 2024 starten!!! Um 11.50 Uhr verliessen wir unseren Platz und ab gings nach Hause…
Losgefahren um 17.15 Uhr – eine einfache Fahrt Richtung Bregenz nach Lindau (D) stand an und der erste Stau liess nicht lange auf sich warten… Aber es rollte immer und so sind wir bereits um 19.15 Uhr an der Reception gestanden. Grundsätzlich also zu spät, denn um 19.00 ist eigentlich Feierabend… Der Platz ist längst ausgebucht und wir wurden an der Türe empfangen, ohne Eintritt an den Empfang – das Couvert war vorbereitet und der Platz 160 wurde uns zugewiesen und wir sollen uns morgen dann für den Check-In melden…
Lindau, Freitag 17. Mai 2024
Platz 160 schnell gefunden und auch ziemlich schnell entschieden, wie wir uns platzieren wollen – etwas Abweichung vom Wollen musste dann sein, denn ein Ast hätte ansonsten unsere Satelliten Schüssel behindert. Das Vorzelt haben wir zu Hause gelassen – es soll nicht nur eitler Sonnenschein herrschen die kommenden Tage (Nord-Italien und Süd-West-Deutschland versinkt aktuell im Regen…) und wir sind «danach» länger nicht mehr (geplant) unterwegs – so müssen wir das Zelt danach nicht trockenlegen 😉
Alles installiert und aufgestellt – danach ein kurzer Spaziergang mit Ferox und Brandy und schon war es Zeit, auf Pfingsten anzustossen mit einem leckeren Masi Moxxé Rosé. Der Weg führte uns ans See-Ufer, wo wir noch einen fantastischen Sonnenuntergang erleben durften. Und an dieser Stelle: Happy Birthday André! Etwas Chips und Oliven, bevor wir uns dann ins Paradisli zurückzogen und eine leckere Reis-Pouletbrust-Edamame Bowle 🙂 dazu einen leichten Masi Amarone Costasera 😀
Lindau, Samstag 18. Mai 2024
Die Sonne strahlte durch das Panorama Fenster und wir verköstigten eine Espresso / Kaffee, bevor wir auf Wanderung gingen. Noch unentschlossen, ob es ein nur nach Lochau und züruck soll, starteten wir unsere Tour. Dem wunderschönen Bodensee entlang liefen wir bei eitlem Sonnenschein entlang. Da hat es auch immer wieder WC’s und Duschen 🙂
Wir sind dann bei der Hochseilbahn zum Pfänder in Bregenz angekommen und mussten uns entscheiden, ob wir wieder zurück, mit der Bahn nach oben (es hatte viele Besucher am Anstehen), oder zu Fuss auf die Bergspitze laufen wollten. Die Entscheidung fiel ganz spontan auf Wandern – so gings artig steil den wunderbaren Wanderweg rauf auf den Pfänder auf 1’062 Meter über Meer. Eine anstrengende und schweisstreibende Wanderung, welche verdankenswerterweise oft im Wald stattgefunden hat. Oben angekommen flanierten wir noch durch den Alpenwild-Park und haben alle Tiere sehen können.
Den steilen Rückweg über Felder, Wiesen und Wälder haben wir irgendwann stark in den Beinen gespürt… mal schauen, ob es etwas Muskeltkater mit sich bringt… Unten sind wir dann in Lochau glücklich angekommen – lange hätten wir nicht mehr Freude gehabt 😉 Wieder gings dem See entlang auf unseren Camping, wobei wir etwas abgekürzt haben und teilweise den stark befahrenen Fahrradweg benutzten. Zufrieden wieder auf Platz gabs dann einen Hundeknochen für unsere zwei Begleiter und wir erholten uns bei einem kleinen Apéro an der Sonne.
Wir lernten unsere Nachbarn aus dem hohen Norden mit Kennzeichen STD (Landkreis Stade) kennen – Lars und Tanja – mit welchen wir vor dem aufkommenden Gewitter noch schwatzten. Dazu gab es eine zusätzliche Sicherung für unsere Markise und wir spannten das geschenkte Seil in der Mitte drüber. Lars schraubte mit der Maschine zwei Schrauben rein – wir sind also sehr wetterfest.
Zu Abend haben wir den Grill angeheizt und wunderbare Schweinefilets-Medaillon mit Speck ummantelt gegrillt. Dazu gab es einen frischen Ruccola Salat mit warmen Pilz-Speckwürfel-Walnuss-Zwiebeln-Tomaten 🙂 und einen Azinhaga de Ouro Reserva – gerade keine Ahnung, woher/warum ich diesen Wein überhaupt habe… kaufen würde ich ihn jedenfalls nicht mehr… Nach dem Abendessen ist vor der Gewitterfront, welche uns heimsuchte – und wir waren zu Gast im Wohnwagen von Lars & Tanja zu einem Glas Rotwein. Viele Erzählungen und 2 Stunden später besuchten wir dann unsere Vierbeiner, schauten noch die Zusammenfassung von SCHWEIZ – Dänemark (8:0) der Eishockey-WM und machten dann noch den obligaten Abendspaziergang, bevor auch wir uns in die Horizontale legten.
Lindau, Sonntag 19. Mai 2024
Erneut küsste uns die Sonne in den Tag… einfach herrlich, wenn das Wetter – vor Allem an Pfingsten – mitspielt und bestens passt. Heute wollten wir es «chillig» angehen und keine Wandertour machen. Stattdessen gings auf einen Spaziergang auf die Insel Lindau – immerhin auch stolze 11 Kilometer in Summe… Ein Cappucino – damit Denise aufs Klo konnte – und danach etwas flanieren und zum Schluss noch ein Besuch beim Street-Food-Festival, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten. Auf Platz verweilten wir etwas am See-Ufer und badeten unsere Füsse zu einem Glas Weisswein – ein Riesling aus Würzburg 🙂
Für das Abendessen ist ein Fondue auf dem Speiseplan – gespickt wird es mit viel Ingwer und Chili, damit die Verdauung nicht soviel zu tun hat 😉 Dazu gab einen tollen Rotwein, einen Il vero Siciliano von Gergenti… Nach dem Abwasch gings dann ratzfatz ins Paradisli – die Schweiz spielt heute gegen Canada – HOPP SCHWIIZ! In der Drittelspause konnten wir noch die bereits untergegangene Sonne fotografisch festhalten… Schade, hat es nicht für einen schweiz Sieg gereicht.
Lindau, Pfingstmontag 20. Mai 2024
Was für ein Wetter – erneut durften wir die Sonne am Morgen empfangen… Pfingsten und solch fantastisches Wetter, wir könnten uns dran gewöhnen! Heute ist definitv ein Erholungstag, ohne viele Kilometer zu laufen… wir haben ein kleines kaltes Plättchen zu Mittag gegessen am See vorne, haben die Sonne genossen, Rummykub gespielt, den Grill geputzt… einfach die Seele baumeln gelassen.
Vor dem Abendessen räumten wir noch alles zusammen, damit wir morgen – es soll regnen – nur noch das Grauwasser ablassen müssen. Dann gönnten wir uns einen kleinen Besuch an der See-Bar «LOGE 66A» zu einem Apérol – wunderbar!
Zum Abendessen zauberte Denise ein wunderbares und wie immer sehr gesundes Abendessen… Kabeljau, dazu einen gemischten Salat mit Ruccola, Rüebli, Avocado und den besten Tomaten – Coeur de Boeuf! Die letzte Flasche Weisswein durften wir kredenzen – einen Masi Fresco di Masi Organic Bianco 🙂 – was für ein Name!
Lindau, Dienstag 21. Mai 2024
Da wir schon beinahe alles am Vorabend gepackt und aufgeräumt hatten, konnten wir beinahe ausschlafen 😉 Ich ging mit den Hunden spazieren, Denise erledigte die Toilette und dann den Abwasch. Als ich retour kam, war sie noch beim Abwasch und so löste ich sie dort ab, damit sie noch ihre offenen Sachen erledigen konnte 🙂
Um zirka 11.00 Uhr gings dann auf den Heimweg und wir machten noch einen Halt bei der Tankstelle – beinahe 40 Rappen unterschied pro Liter fällt dann doch ins Gewicht!
Schön wars und wir werden nicht das letzte Mal dort gewesen sein!
Losgefahren um 16.00 Uhr – eine abenteuerliche Reise auf kleinen Strassen und Wälder. Um 17.00 Uhr eingecheckt und Paradisli platziert. Die Tour hatte ich mit Ferox und Brandy gemacht, Denise folgt direkt von der Arbeit.
Wil, Mittwoch 08. Mai 2024
Alles ist soweit bereit, dass nur noch Denise fehlt – ich brauche Hilfe, um das Vorzelt an der Markise durch die Kederliste zu ziehen… um 18:30 hat auch Denise den Platz erreicht und so konnten wir noch das «Finish» für die Auffahrtstage machen. Dann – wie immer – gönnten wir uns einen kleinen Apéro und etwas Aufschnitt zum Abendessen. Wir freuen uns auf die sonnigen Tage, wenngleich wir beide am Freitag arbeiten müssen. Für einmal Homeoffice im Paradisli – wird sicherlich produktiv, geniessen doch die meisten ihr «Brüggli».
Wil, Donnerstag 09. Mai 2024
Wir haben lange geschlafen, tief und erholsam… Um 10.00 Uhr machten wir uns auf unseren ausgiebigen Spaziergang/Wanderung… Eine Strecke von 10.5 Kilometer, durch Wälder und Felder. Die Wälder sind sehr gepflegt und wunderschön, der Jahreszeit geschuldet farbenreiche Felder. Hier ist man tatsächlich in der Natur! Unterwegs sind wir entweder Bergziegen oder Steinböcken begegnet – man weiss es nicht so genau… Die Höhle ist doch ganz schön gross und wir offensichtlich zum grillieren benutzt.
Nach dem Spaziergang ist vor dem Apéro (Spicy-Feta-Grünspargel), dem Sonnenbaden, dem Chillen, dem Geniessen, dem Power-Nappen, dem Musik hören, die Seele baumeln lassen… und vor dem Duschen und vorbereiten für das Abendessen 🙂 Auf dem Menüplan stand Kalbs-Nierstück, Grill-Käse, Mini-Würstchen, Rucola-Pilz-Speck-Tomaten Salat und eine Flasche Rotwein! Der Rotwein war ein Geschenk von Sandra E. & Willi – herzlichen Dank, der Barbera d’Asti Villa Contea Superiore war ausgezeichnet! Den Abend lassen wir mit ESC Eurovision Song Contest ausklingen und geniessen noch etwas Süsses 🙂
Wil, Freitag 10. MAi 2024
Ein früher Wecker gab Bescheid, dass Denise aufzustehen hat 🙂 Um 05:50 Uhr war also Tagwache, damit der Arbeitstag in Baden pünktlich starten konnte. Ich habe mich dann um 07.30 Uhr eingeloggt, nachdem die Vierbeiner ihre Morgentoilette gemacht hatten. Um 10.00 Uhr verlagerte ich den Arbeitsplatz nach draussen an die Sonne, bis 1 Stunde später der Akku wieder an den Strom musste – also wieder rein ins Paradisli 😉 ein produktiver Arbeitstag!
Als Denise dann wieder auf Platz war, gönnten wir uns ein kleines kaltes Plättchen mit einem guten Riesling aus Würzburg. Im Hintergrund lief der Fernseh, denn die Eishockey-Nati startete ihr Eröffnungsspiel gegen Norwegen – Aktuell führen die Eidgenossen mit 4:1 und werden das Spiel bestimmt nach Hause bringen. Jetzt beginnt die Freude auf die kommenden drei Tage hier im idyllischen Camping Waldesruh. Das Abendessen ist soweit auch klar, fehlt noch die Weinauslese 😉 Am Sonntag erwarten wir dann Besuch – alle Kinder inklusive Schwiegersohn in spe 😀
Nach erfolgreichem Spiel der Schweizer Nati gönnten wir uns etwas Körperhygiene, bevor es an die Vorbereitungen für das Abendessen ging. Etwas Grill, Salat und einen «gepommes-fritteten» Süsskartoffel soll es werden.
Der Camping ist der Hammer – eine angenehme, übersichtliche Grösse, auf Du & Du bei allen Begegnungen… einfach idyllisch, mitten in der Natur. Die Sanitären Anlagen – für uns immer wichtig – sind blitzeblank sauber, haben ausreichend Platz zur Verfügung und die Duschen! Einfach nur WELTKLASSE!!
Wil, Samstag 11. MAi 2024
Nach dem gestrigen Morgen wurden wir auch heute von der strahlenden Sonne wachgeküsst. Stahlblauer Himmel und schon wohlig warme Temperaturen für unseren Spaziergang – eine Rundreise dem Mettauerberg entlang über Wil wieder zum Platz. Wie immer ist auch Komoot unsere Unterstützung, unbekanntes Terrain zu erforschen… Die Tour war fantastisch – die Wälder sind hier enorm gepflegt und Ferox und Brandy dankten es uns, immer wieder im Schatten zu laufen. Wir sind also oft in den Wälder spaziert, hatten einen schönen Blick auf das AKW Gösgen und sind später über Felder und Wiesen gelaufen, bis wir dann in Wil angekommen sind – leider hatte aber die Wiler Trotte bereits geschlossen, so dass wir keinen Wein kaufen konnten… Aber im Volg konnte ich eine Flasche Frutillio ergattern und schnappte mir für das Abendessen gleich noch 4 Hamburger…
Wieder zurück auf dem Camping – guess what! – ein Apéro 😀 – ein Zürcher Federweisser, einfach ein sensationeller Sommer-Apéro Wein! Den Nachmittag haben wir mal wieder etwas gechillt, Sudoku gemacht, Musik gehört, gepowernapped und vorallem geschwitzt 😉 Ein kurzer Abendspaziergang nach der Dusche, dann gings ans Abendessen! Zwiebeln geschnitzt, Dattel-Tomaten halbiert, scharfe Salzgurken in Streifen geschnitten und vom Beck die Weggli halbiert. Grill angemacht, Brötchen erhitzt – dann den Grillkäse und die 4 Hamburger drauf! Ein gelungenes Abendessen, ergänzt um eine Flasche «Le Volte dell’Ornellaia»… immer ein sicherer Wert 😉 …und jetzt geniessen wir den Abend tatsächlich vor dem Fernseher uns ziehen uns den Eurovision Song Contest rein – wir drücken die Daumen Nemo! …Nachtrag: Die Schweiz ist Gewinnerin des ESC2024 – Congrats!
Wil, Sonntag 12. Mai 2024
Der Wecker machte sich um 06:40 Uhr bemerkbar, Zeit für mich aufzustehen. Der Geräteturnwettkampf in der Uto-Halle in Zürich stand auf dem Programm. Eine relativ kurze Hinfahrt, direkt auf einen Blaue-Zone Parkplatz kam ich in der Halle an, die Mädels bereits eingeturnt – und schon gings los auf dem Wettkampfplatz. Nicht allen ist ein optimaler Wettkampf gelungen, aber wichtig ist, das mitzunehmen, was es zu verbessern gibt und am nächsten Wettkampf Topleistung abzuliefern.
Um 11.00 Uhr war ich wieder auf Platz und wir entschieden uns, das Zelt abzubauen, damit wir morgen nur noch Kleinkram zu erledigen haben. Bis auf die Grillputzeten wird das easy werden 🙂
Gegen 17.00 Uhr werden uns Robin, Sarina und Yara mit Lenny besuchen für ein gemütliches Abendessen. Bis dahin wird es noch einen kleinen Spaziergang geben im Wald und etwas chillen… es ist brütend heiss…
Es war deutlich nach 17.00 Uhr, aber alle sind angekommen 🙂 3 Klappstühle und die Geburtstags-Magnum-Flasche der Kinder haben den Weg zu uns gefunden, die Gläser, Teller und Besteck leider nicht 😉 Gestartet wurde mit einem kleinen Apéro, bevor das Gemüse im Ofen, die Pommes-Risolées in der Pfanne, der Tomaten-Salat bereit und die Poulets auf dem Grill waren. Tolle und lustige Gespräche, Schabernack und Selfies wurden getätigt – wir Eltern haben es vollends genossen. Am Ende machten die Kids den Abwasch, Denise räumte auf und ich kümmerte mich darum, den Grill zu putzen… Tolles Team-Work 🙂 Noch etwas Süss-Gebäck, dann war es für Lenny Zeit, sich zu verabschieden und die letzte Woche RS in Angriff zu nehmen. Etwas später machten sich auch unsere Kids auf die Rückreise und wir haben unterdessen alles fix-fertig aufgeräumt, dass wir morgen nur noch den Platz verlassen müssen, spätestens um 11.00 Uhr…
Denise ist angeschlagen mit der Wirbelsäule im Nackenbereich und so machte ich mich auf den Weg mit den Hunden, bevor wir dann mit dem Paradisli nach Winden im Thurgau fuhren. Den Platz haben wir leicht gefunden und stellt einen grossen Bauernhof dar…
Winden, 04. Mai 2024
Das Willkommenswetter war sensationell und entsprach nicht ansatzweise den Prognosen. Wir konnten erst mal noch Wasser nachfüllen, danach gab es freie Platzwahl. Wir entschieden uns für Platz #10 und starteten mit einem kleinen Apéro – Essen wollten wir nicht viel, stand doch der Besuch im Restaurant Römerhof auf dem Programm. Wir lösen heute Abend das x-mas Geschenk unserer Kinder ein und freuen uns riesig!
Nach dem Apéro und Sonnenbaden machten wir uns auf für einen kleinen Spaziergang (7.6 Kilometer) – leider fehlt es gerade hier etwas an Trottoir und so sind wir den Grossteil der Strecke der Strasse entlang gelaufen. In einem Volg machten wir halt um etwas zu trinken einzukaufen und dann gings auch schon wieder in Richtung Paradisli, wo wir erneut die Sonne genossen. Um 17.00 Uhr machten wir noch den Check-In beim Hoflädeli und erhaschten dabei einen Salami und ein Pack Znüni-Würste – beides von den auf dem Hof lebenden Black-Angus Rindern… Wir sind gespannt 🙂
Nach einer Dusche gings dann mit unseren E-Scooter Richtung Arbon, rund 7 Kilometer mussten wir bewältigen bis ins Restaurant. Dort angekommen, durften wir unsere E-Scooter auf der Terrasse «parkieren» und sogleich wurden wir an unseren Tisch begleitet. Ein Apéro und die Vorstellung unseres Menues erfolgte und ich lasse hierfür nur noch die Bilder sprechen….
Der Chef-Koch Gerald Bergue stattete uns dazwischen einen Besuch ab und erzählte uns von seinem «living Salt» und dem Prozess, wie er unseren Kabeljau zubereitet hat. Das sieht in etwa so aus und ist nur für den professionellen Gebrauch gedacht. Dieses Salz kann durch eine exotherme Reaktion, als Kruste, Lebensmittel wie Scampis garen. Die Vorbereitung ist etwas umfangreicher, aber das anschließende Ergebnis ist atemberaubend. Das Salz & Wasser wird auf 123° Celsius erhitzt und dann über dem Fisch so eingesetzt – er hat uns sogar ein Video gezeigt, wie er das zelebriert.
Im Anschluss machten wir uns dann wieder – sehr gut gesättigt – auf den Rückweg mit dem E-Scooter und schwärmten noch immer vom ausgezeichneten Essen!
Winden, 05. Mai 2024
Das Wetter am Vormittag entsprach der Prognose und es war grau und hin und wieder regnerisch. Wir sind guter Dinge, dass es ab Mittag besser wird, denn wir haben unseren Aufenthalt noch etwas verlängert, so dass wir erst am Abend den Platz verlassen müss(t)en. Wir harren der Dinge und entscheiden dann spontan, wann wir uns auf den Heimweg machen. Viel Sonne nach dem Mittag und so machten wir uns auf einen Spaziergang zum «Balgerweier» und machten eine kleine Rundreise wieder zurück auf Platz. Alles zusammengepackt gings dann 15.00 Uhr auf den Heimweg.
Uns hat es hier super gut gefallen und es hat viele Begegnungszonen mit Tieren und der Natur. Die Gastgeber sind äusserst freundlich, die Plätze sehr grosszügig und die Nasszellen genau richtig!
Nach Kaffee und einem Spaziergang mit Ferox & Brandy wurde noch bezahlt für unsere Ferien in Sexten – abgerechnet mit 33 KWh gings dann zur Entleerung und etwas Frischwasser (30 Liter – Gewichtsoptimierung…) Die Reise von Sexten nach Glurns war wunderschön, staufrei und unterwegs machten wir einen Halt in Algund, gleich neben Merano. Dort ist ein Bier zu Hause mit dem Namen «Forst» – ja, eine bekannte Grösse 🙂 Ein kleiner Einkauf von 4 Fläschchen konnte ich mir nicht nehmen lassen – 2 Flaschen «Premium» und 2 Flaschen «Sixtus».
Glurns, Samstag, 14. Oktober 2023
In Glurns sind wir kurz nach 14.00 Uhr angekommen und konnten sogleich unseren Platz beziehen, alles noch bei Sonnenschein und leichter Bewölkung. Dazu gönnten wir – guess what! – das vorhin eingekaufte Premium-Bier. Das Dunkle wird ein ander mal genossen. Nach dem Aufstellen ist vor dem Spaziergang – danach besichtigten wir das Restaurant, den Laden und die Sanitären Anlagen. Sieht alles sehr gut aus – viel Platz, sehr hygienisch und hell. Was «fehlt» ist die Desinfektions-Möglichkeit beim WC, für diese muss selbst gesorgt werden.
Jetzt ist es Zeit für einen Apéro, den Blog zu aktualisieren 😉 und etwas zu chillen. Das WLAN funktioniert hier ausgezeichnet und und wir freuen uns auf das baldige Abendessen. Spaghetti Bolognaise steht auf dem Menue-Plan und etwas Rotwein darf dann auch nicht fehlen 😀
Glurns, Sonntag, 15. Oktober 2023
In der Nacht hat es immer wieder mal geregnet und vorallem gewindet. Am Morgen hörten wir ein durchaus mal ein kreischen, weil die Markis nicht gesichert war… naja, das Risiko gehen wir per se niemals ein… Um 10.25 Uhr starteten wir unsere geplante Wanderung – relativ kurz und nicht mit zu vielen Höhenmeter versehen. Nach dem Lauf nach Schluderns, der Besichtigung von der «Churburg» gings dann Richtung Start unsere Wanderung – leider wurde diese jedoch aus Sicherheitsgründen gesperrt, was uns Komoot leider nicht wissen liess… so gings spontan «in Richtung meine Hand» und wir folgten anderen Wegweisern entlang der Etsch. Immer wieder war der Wegweiser «Schloss Matsch» zu sehen, welchem wir uns irgendwann verpflichteten. Hier die Wanderung mit Komoot aufgenommen…
Erst gings ziemlich steil hinauf, dann entlang dem Bergwaal – faszinierend!! So lässt es sich gut bewässern auf der Alp und Ferox & Brandy hatten immer wieder die Möglichkeit zu trinken. Danach gings steil hinauf und immer wieder konnten wir das Panorama geniessen, welches sich uns anbot. Unter dem Namen «Schloss Matsch» hatten wir eine etwas andere Erwartung – es war eher eine Burgruine, respektive deren Wände… Egal, wir haben unser Ziel erreicht und haben dort unser kleines Mittagessen genossen.
Zurück wollten wir nicht denselben Weg nehmen und das App Komoot hat uns diesbezüglich gut bedient – ich bin ein echter Fan davon geworden 🙂 Am Hof vorbei gings durch den Wald wieder Talwärts, bis wir an einer Gabelung nochmals etwas weiter runter – und dann waren wir wieder auf demselben Weg, wo wir dem Bergwaal folgen konnten, dieses mal einfach dem Wasser folgend 😉 Als wir dann aus dem Wald beim ersten Hof vorbeikamen, grüssten uns Laufenten, Hühner, Hähne und geschorene Schafe… Durch Schluderns durchmarschiert wählten wir den direktesten Weg zurück auf den Camping – wir sind durch nach 16 Kilometer und 605 Höhenmeter 😀
Nochmals etwas Sonne tanken auf der Liege und entspannen war auf dem Programm – wegen starkem Wind beendeten wir dieses Unterfangen um 16:45 Uhr und widmeten uns der Körperhygiene, bevor es danach an die Zu- und Vorbereitung unseres Fondues ging. Endlich ist es soweit und wir geniessen unser erstes Fondue dieser Saison 2023/2024. Zum Schluss noch die Spaghetti von gestern in den Topf und fertig essen – war superlecker!
Glurns, Montag, 16. Oktober 2023
Heute morgen haben wir leicht verschlafen – bereits halb zehn und das bei schönstem Wetter… Unsere Spaziergangsrunde führte uns entlang der Etsch, weiter durch die Obstbäume, vorbei am Stauseebecken zurück auf den Camping. Keine Höhenmeter, keine Wanderung – einfach nur ein Spaziergang 🙂 Nach der kleinen kulinarischen Stärkung stand Sonnen auf der Liege auf dem Programm, bis wir dann um 15.00 Uhr uns auf den Weg machten mit dem E-Scooter in den DeSpar Pinggera Schluderns. Ein toller Laden, wo wir Wasser, etwas zu Essen, AROMAT und Wein einkauften. Zurück auf dem Camping gings auf die nächste Spaziergangsrunde Richtung Glurns – auch hier keine Wanderung sondern gemütliches Spazieren.
Nochmals etwas Sonne tanken und geniessen war auf dem Programm, bis die Sonne hinter dem Berg verschwand. Es war dann an der Zeit, unser Abendessen vorzubereiten – frisches, heimisches Roastbeef, Gemüseschale und Grillkäse sollen unseren Magen füllen. Dazu gab es eine herrlich feine Flasche Merlot von der Kellerei Schreckbichl – würde ich wieder kaufen!
Glurns, Dienstag, 17. Oktober 2023
Wunderbares Wetter und ein beinahe leerer Platz begrüsste uns am Dienstag Morgen. Kaffee geniessen, Rucksack packen und los gings auf unsere Wanderung Richtung Glurns. Die Altstatd und die Stadtmauer ist noch richtig gut erhalten – die Stadtmauer kann man sogar über eine Holztreppe erreichen und entlang der Mauern begehen.
Weiter gings Richtung Tartsch, hinauf zum Bunker 23 – eine Ort wo Kunstausstellungen stattfinden. Ein Einblick gibt der Artikel hier. Weiter gings hinauf bis der Weg plötzlich durch einen Zaun abgesperrt war mit vielen Schafen… Der Zaun war geladen und leider konnten wir nicht passieren – also machten wir uns auf den «Weg» über die Wiesen unterhalb und suchten etwas weiter hinten den Anschluss wieder auf den Pfad. Die nächste Station war dann der Sonnenberg – bevor wir diesen jedoch erreichen konnten, mussten wir uns immer wieder «duschen» lassen von den Bewässerungspistolen, die ganz friedlich das Wasser aus dem Leitenwaal verteilten. Nach dem Sonnenberg in Richtung Schluderns zweigten wir ab und folgtem dem Leitenwaal – Ziel war auch das Wasserrad mit dem Glöcklein (siehe Video) 🙂 Unterwegs fanden wir dann ein Bänklein in der Sonne mit einer super Aussicht nach Schluderns – Zeit für unser Picknick 🙂
Weiter gings bis dahin, wo die Waale ihre Wasserzufuhr bekommen, in der Schlucht des Saldurbaches. Dort überquerten wir die Talmitte, um auf der anderen Seite den Bergwaal Richtung Schluderns zurück zu wandern. Ein uns bereits bekanner Weg 🙂 …und endlich haben wir auch mal zwei Eichhörnchen gesehen – wer findets auf den Fotos (das zweit- und drittletzte Foto)? Erneut begegneten wir den Laufenten, den Ziegen und Schafen, bis wir an der Churburg vorbeikamen und dann über die Wiesen zurück auf den Camping kamen. Eine schöne Rundwanderung mit 420 Höhenmeter, verteilt auf knapp 16 Kilometer Gesamtweg.
Tja, danach war Erholung an der Sonne angesagt. Ferox & Brandy waren ziemlich müde, um es mal vorsichtig zu beschreiben 🙂 😉 Etwas Weisswein, Musik, lesen und im Internet surfen, bevor wir uns dann um das Abendessen kümmerten – Trutenschnitzel aus Sexten, Fenchel-Auflauf und Maiskolben standen auf dem Programm, dazu a Flascherl Wein: Lagrein aus Bozen.
Glurns, Mittwoch, 18. Oktober 2023
Die Sonne erstrahlte den Tag und lud für eine weitere Wanderung ein – ein weiterer Waal war auf dem Program, der Gschneirer Waal mit der Idee für eine kleine Einkehr im Birkenhof. Nun aber der Reihe nach… gestartet wie so oft, wenn wir Richtung Schluderns ziehen der Etsch entlang, danach an den Obstbäumen vorbei Richtung Bahnhof und Zielstrebig zur Churburg. Der Weg ist ziemlich steil, wir kannten diesen bereits von unser Rückkehr vom Vortag – die ersten Höhenmeter waren geschafft und dann gings etwas weniger steil stetig weiter hinauf, wo wir die ersten Eichhörnchen sahen. Etwas weiter oben bekamen wir irische Hochlandrinder zu sehen, bevor wir an einem sehr schönen Hof vorbeizogen. Dieser hatte eine schöne Garage für die Fahrzeuge und obendrauf einen abgedeckten Pool – echt cool! Danach gings wieder steil hinauf, entlang eines wunderschönen Wanderweges.
Am Ziel angekommen – dem Start des Gschneirer Waals – war ich gleich etwas enttäuscht, weil kein Wasser floss… unterdessen weiss ich auch weshalb – die Höfe benötigen nicht ganz so viel Wasser wie dies beim Berg- und Leitenwaal der Fall ist. Es fliesst also nicht permanent Wasser, sondern eben bei Bedarf. Weil es «trocken» war, hatten wir dafür einen anderen Einblick auf den Waal, was durchaus auch faszinierend ist. Der Weg dem Waal entlang macht auch hier wieder grossen Spass und wir begegneten weiteren Einhörnchen, wovon wir eines fotografisch festhalten konnten. Am Ende des Waals gings dann steil runter Richtung Birkenhof, wo wir uns erhofften, ein kaltes Plättchen geniessen zu können. Leider hatte der Birkenhof geschlossen und wir nahmen den letzten Abstieg in Angriff, vorbei an einem Lamborghini Traktor, runter nach Schuderns, zurück zum Campingplatz. Weil wir uns unterwegs nicht verpflegten, gab es dann eben auf bei uns ein kaltes Plättchen 🙂
Aufgrund der Wettervorhersagen soll es heut Nacht und dann ab Donnerstag am frühen Abend nässer werden und für Freitag ist Dauerregen angesagt – leider in allen erreichbaren Lagen (Schweiz, Deutschland, Österreich)… So galt es nach dem kalten Plättchen das Vorzelt abzubrechen, den Grill zu reinigen und alles weitere einzupacken. Danach noch ein kleiner Ausflug zum Coop in Glurns – etwas Wasser wird noch benötigt 🙂 Zum Abendessen gabs dann Polenta-Schnitten und einen Böhnli-Mais-Zwiebeln-Pepperoni Salat mit dem fantastischen Essig von Susi Locher 😉 …und einen Merlot-Cabernet aus dem Südtirol.
Glurns, Donnerstag, 19. Oktober 2023
Am Morgen galt es nach Kaffee und Spaziergang noch die kleinen Dinge zu erledigen und kurz vor 12.00 Uhr verliessen wir den Platz in Richtung Heimat. Zuerst galt es Glurns zu umfahren und dann Richtung Müstair über den Ofenpass und im Nachgang noch über den Flüelapass nach Davos zu gelangen. Die Reise war immer mal wieder feucht und je näher wir Richtung Zürich kamen, desto schöner wurde es. Um 16.15 waren wir dann über Rapperswil und einer Ausweich-Route über Wetzikon in Niederhasli angekommen. Schön war es! Paradiesli ausräumen, saugen, putzen, auf Vordermann bringen – die Arbeit von Denise 🙂 Danke tuusig :-*
Am Freitag bei Regen widmete ich mich dem Aussenbereich – mit Leiter, Eimer und Schwamm brachte ich unser Paradisli auf Hochglanz… BEREIT FÜR NEUE ABENTEUER!!
Im Südtirol werden wir uns auf jeden Fall wieder blicken lassen. Eine wahnsinns schöne Gegend, freundliche Menschen, gutes Essen und beste Weine!
Die grossen Herbstferien (2 Wochen) liegen vor Augen – endlich abschalten und Distanz zum Arbeitsalltag schaffen. Zweisamkeit, wandern, lesen, spazieren, geniessen, chillen, essen… FANTASTISCH!
Campingpark Sexten, Freitag, 06. Oktober 2023
Die Reise führte uns über den Vorarlbergpass nach Innsbruck, danach über den Brenner bis hin ins Brixertal nach Sexten – auf 1510 Meter über Meer! Angekommen sind wir um 20:30 Uhr und haben uns an der Reception angemeldet – die erste Nacht verbrachten wir dann auf dem letzten Stellplatz vor dem Camping, denn unser Platz (200) war noch besetzt. Wir feierten unseren 22. Hochzeitstag einmal mehr auf Reisen und gönnten uns dann einen Apéro Riche mit leckerem Prosecco, etwas Fernseh schauen und einem abkühlenden Spaziergang – unser alltäglicher Wahnsinn 😉
Campingpark Sexten, Samstag, 07. Oktober 2023
Ausgeschlafen und empfangen von eitlem Sonnenschein! Was für ein Kaiserwetter, was für eine tolle Umgebung… Nach dem Spaziergang besuchten wir den Camping und auch unseren Platz 200 – der war bereits leer und wir konnten bereits um 10.00 Uhr den Platz beziehen. Unser Aussenzelt aufgestellt, alles eingerichtet und danach aufgeräumt – wir sind angekommen! Etwas erkunden, spazieren im nahen Wald, dem kleinen Bach entlang – ein toller Platz. Die Sanitären Anlagen sind fantastisch und lassen keine Wünsche offen.
Der auf dem Platz integrierte Laden bietet viel einheimische Ware – Wein, Fleisch, Touristen-Artikel, Gemüse, etc. Für diesen Abend gönnten wir uns ein Rinderfilet und eine hausgemachte Schweinsbratwurst, dazu etwas Linsen- und Mais-Salat… und eine Flasche Merlot 🙂
Campingpark Sexten, Sonntag, 08. Oktober 2023
Ausgeschlafen und empfangen von leicht bedecktem Himmel bei ziemlich angenehmen Temperaturen. Unser Spaziergang endete mit einer kleinen Wanderung zum Schwarzsee. Naja, weshalb diese Pfütze den Namen See verdient, können wir aktuell nicht nachvollziehen 😀 Jedenfalls waren es schöne 6 Kilometer mit 230 Höhenmeter, die wir bewältigten und dabei etwas Kalorien verbrennen konnten 😛
Nach einem wunderbaren Morgenessen zur Mittagszeit und immer wieder Sonne war es Zeit für den Abwasch – um 14.00 Uhr wollten wir wieder bereit sein für die WM im Kunstturnen für die Gerätefinale. Schon unbeschreiblich, was hier geleistet und gezeigt wurde! Und an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ROMAN SCHWEIZER – einfach weltklasse, wie Du die Kunstturn-Events mit Fachkompetenz moderierst! Zum Abendessen gabs vom Grill etwas Schweinefilet, eingewickelt im Speck, dazu die wohl leckerste Variante von Zucchetti (mit Feta und einer überbackenen Parmesan-Schicht), dazu ein Flascherl Rotwein «Cuve Rosso» vom Caravan Park Sexten.
Campingpark Sexten, Montag, 09. Oktober 2023
Heute Morgen strahlend blauer Himmel – und wir waren zur Abwechslung mal etwas früher auf den Beinen 🙂 Heute war eine mittelgrosse Wanderung auf dem Plan, ausgewählt auf der Plattform Komoot, welche wirklich jede Karte ersetzt. Die Rucksäcke sind gepackt, wir sind bereit – los gings erstmal relativ gemütlich bergauf, über gefühlt tausend Baumwurzeln, dem Bach entlang bis zum «Passo Monte Croce di Comelico». Danach gings richtig zur Sache und ziemlich steil hinauf Richtung «Comelico Superiore» – danach gings nochmals etwas weiter hinauf in Richtung der Festungseinrichtungen «Opera 10». Danach gings ziemlich steil und steinig runter und jaaaa, die Muskeln, Knie und Bänder hatten hin und wieder mal was zu melden 😛 Was wir alles hinauf geschafft hatten, mussten wir nun – Überraschung! – wieder runter… der Kollege Muskelkater wird sich morgen bestimmt sehr unfreundlich bemerkbar machen 😀
Dolomiten Sexten 2023
Angekommen bei unserer Homebase gönnten wir uns etwas Sonne und hellen Traubensaft, bevor wir uns dann etwas Wellness gönnten – Whirpools hatte es 3 Stück, jeden besuchten wir in der Hoffnung, den bevorstehenden Muskelkater etwas zu besänftigen. Etwas Ruhezone und im Pool «rumlaufen» – der Boden war mit Steinen und Sand bedeckt und etwas «Meer/Strandfeeling» war geweckt!
Das Abendessen durfte dann nicht zu knapp ausfallen und so wählten wir aus dem kleinen Markt auf Platz etwas Trutenschnitzel und ergänzten diesen mit diversen Salaten und einem köstlichen Traubensaft aus dem Priorat «Embruix Vall Llach». Life couldn’t be better! Mal schauen, ob es noch was SÜSSES gibt… 🙂
Campingpark Sexten, Dienstag, 10. Oktober 2023
Der erwartete Muskelkater ist komplett ausgeblieben – da hat der Whirlpool wohl seinen Beitrag geleistet… oder wir sind einfach gut trainiert 🙂 😉 Für heute war ein Spaziergang geplant, den wir auch um 11.30 Uhr in Angriff genommen haben. Gleicher Start wie gestern, dann aber rechts abgebogen und etwas östlicher orientiert dem Weg entlang. Ein hübscher Spaziergang für Jung und Alt. Danach haben wir die Sonne auf der Liege genossen und einfach mal «nichts» gemacht. Am späteren Nachmittag gönnten wir uns einen Apéro und freuen uns nun auf das Abendessen.
Brandy in den Dolomiten
Denise hat Pangasius Filet gezaubert mit Kartoffeln von hier – dazu verköstigten wir einen herrlichen Lugana. Zum Dessert wurde Apfelstrudel aus dem Hause Caravanpark Sexten mit Vanille-Sauce serviert – einfach meeeega lecker 🙂
Campingpark Sexten, Mittwoch, 11. Oktober 2023
Kaiserwetter – Sonnenschein und strahlend blauer Himmel küssten uns in den Tag. Um 10.00 Uhr gings los auf unsere Wanderung, welche uns über rund 16 Kilometer und 700 Höhenmeter führt. Los gings in die andere Richtung, als wir gestern heimkehrten. Schöne Wege umzäunt von Bäumen und immer wieder wunderbare Panoramablicke, hinab bis zum Caravanpark Sexten, wo wir sogar unser Paradiesli sehen konnten. Unterdessen hatten wir rund 6 Kilometer hinter uns gebracht und um 11.30 Uhr war es Zeit für eine kleine Mittagspause an einem idillischen Platz – etwas Brot, Aufschnitt und Käse sollte uns stärken für den Rest der Wanderung. Natürlich verköstigten wir auch die Vierbeiner 🙂
Die Wanderung führte uns weiter in die Höhe, an Schneekanonen und Lifte vorbei – irgendwann gins einen Fels sehr steil hoch und oben angekommen, präsentierten sich die Dolomiten im schönsten Kleid. Weiter gings und entgegen unserer Annahme, gings erneut bergauf und immer wieder durften wir Ausblicke geniessen. Spannend wurde es dann, als ein schmaler Weg und einem Drahtseil als Geländer zu einer Holztreppe führte – richtig spannend, auch für Ferox und Brandy 🙂
Dolomiten – von oben…
Die Spitze haben wir erreicht, so konnte es also nur noch runter gehen. Mehrheitlich hat das auch gepasst, hin und wieder gings dann aber doch wieder in die Höhe. Vorbei am Freiluft-Museeum zum 1. Weltkrieg über tolle und schmale Pfade kamen wir dann etwas später wieder bei der Rotwandwiesen durch. Von hier an gings nur noch runter und in die Beine… Unten an der Talstation gings dann noch das letzte Stück wieder bergauf über Wurzeln, entlang dem Bach bis an unser Ziel – Caravanpark Sexten 🙂
Dolomiten – Abstieg
Ziemlich «uf de Schnurre» haben wir uns dann im Liegestuhl in die Sonne gelegt und uns erholt von den Strapazen. Danach gings nochmals ins Wellness – den Whirlpool konnten wir für beinahe 30 Minuten für uns alleine beanspruchen – grosses Kino! Um 20.00 Uhr besuchten wir dann das Restaurant «Taverne Sextner Almhütte» zu einem gemütlichen Abendessen. Zum Apéro mal einen Apérol-Spritz (war sehr Apérol-haltig 😉 ) Serviert wurde «Karotten-Ingwer Suppe», «Tagliata vom Rind» / «Kalbsrahmgulasch mit Pilzen» und dazu einen Cuvée Rosso vom Haus – für den Dessert konnten wir keinen Platz mehr machen 😀
Campingpark Sexten, Donnerstag, 12. Oktober 2023
Heute sollte es etwas gemütlicher sein mit der bevorstehenden Wanderung, welche auf der Sonnenseite des Pustertals liegt. Die Reise begann wie üblich in Richtung Passo Monte Croce di Comelico – danach haben wir bereits die erste Abweichung der Route gemacht… naja, die beste Idee war es nicht, aber die Tour hat trotzdem Spass gemacht. Wieder auf dem Breitspur Wanderweg gings dann in Richtung Nemersalm bei schönstem Wetter und wunderbaren Temperaturen von über 20° Grad.
Auf der Nemeralm angekommen mit einem weltklasse Panorama bestellten wir uns ein kaltes Plättchen, Schüttelbrot (mit Kümin) und einen Krug vom Haus-Weisswein 🙂 Die Sonne, der Blaue Himmel, die Dolomiten – alles immer vor Augen… ganz grosses Kino! Nach rund einer Stunde machten wir uns auf den Rückweg, vorbei an den freilaufenden Hühner… Den Rückweg gestalteten wir im Freestyle (ohne App/Route) und hatten eigentlich erst gegen das Ende etwas Mühe, möglichst auf direktem Weg zurück zu kehren… Jedenfalls war «unser Weg» irgendwann zu Ende und ein Zurück kam nicht in Frage 🙂 Den Caravanpark Sexten hatten wir bereits vor Augen, einfach etwas weiter unten… So gings dann seeehr steil, beinahe senkrecht runter, bis wir dann auf den Wander/Spazierweg kamen und so unsere Homebase erreichten. Die Wanderung zog sich also doch über 12.5 Kilometer mit 410 Höhenmeter… ganz ordentlich für einen ausgedehnten Spaziergang 😀
Die Sonne noch etwas genossen, danach waren die ersten Aufräumarbeiten fällig – gegrillt wird nicht mehr in Sexten, denn für Freitag steht Pizza auf dem Menueplan. So war putzen des Grills auf der Agende – gmacht isch gmacht! Heute abend war der Backofen dran und die Kochkunst meiner Liebsten – selbst gemachte Spätzli 🙂 dazu ein Tröpfchen von Scheiblhofer «Legends»… und zum Dessert etwas Magenbrot…
Campingpark Sexten, Freitag, 13. Oktober 2023
Heute wieder Kaiserwetter, aber etwas mehr Wind als auch schon… Den letzten Tag hier wollen wir es uns gemütlich machen, kleine Spaziergänge, Sonne tanken, ein kleiner Brunch und danach etwas Aufräumarbeiten, damit wir morgen dann nur noch die kleinen Dinge erledigen müssen. Alles ist unterdessen verräumt – leider können wir aber keine weiteren Weinflaschen (Merlot und Cuvée Rosso) einkaufen, da sie ausverkauft sind… sehr bedauerlich, wir hätten gerne noch etwas mitgenommen auf unsere Reise. Dafür hat uns ein Mitarbeiter zwei wunderbare, ganz frische und noch warme Apfelstrudelstücke geschnitten, dazu noch 4 kleine Vanille-Saucen… Life is beautyful!
Unterdessen geniessen wir einen kleine Apéro, bevor wir dann in der Taverne unser Abendessen abholen – zwei Pizza, damit wir keinen Abwasch mehr machen müssen, bevor es morgen weitergeht nach Glurns zum Camping Gloria Vallis 🙂
Der Aufenthalt in Sexten war grossartig – wir sind beeindruckt von den schönen Wanderungen in den Dolomiten und auf der Durchreise ist hier ein erneuter Halt durchaus zu machen. Die Sanitären Anlagen, die freundliche Bedienung (überall!), der sehr gut ausgestattete Einkaufsladen, die Bäder und Whirpools (und für Saunagänger die Sauna…) und die sehr grosszügigen Premium-Plätze sind es unbedingt Wert, hier einen Halt einzulegen und die Seele baumeln zu lassen!